Saturday, 05-Sep-2026

MORGEN- UND ABENDSCHAU

 

Geboren 1990

Der Stein, der uns am Hals hängt?

Versetzen wir uns kurz – die Älteren können das, die nach 2000 Geborenen natürlich nicht – ins Jahr 1990 zurück. Am 3.10. trat etwas in Kraft: Es wurde offiziell und amtlich die Wiedervereinigung Deutschlands vollzogen. „Irgendwie“ habe ich davon nicht viel mitbekommen: Zwei kleine Kinder hielten mich in Schach; mehr oder weniger hatte ich den vorausgegangenen Zusammenbruch der DDR zwar wahrgenommen, hatte aber spezielle eigene Themen: Geld verdienen, Wohnungssuche (wir lebten in einer etwas versifften Hochhaussiedlung am Rande Hamburgs) und Diskriminierung. Das waren Themen, die in der Zeit anstanden – im Großen wie im Kleinen: Uranus, Saturn und Neptun hielten sich im Steinbock auf – für mein kleines Leben hieß das: Sie versammelten sich in meinem 2. Haus. (Hier und hier hatte ich dazu etwas geschrieben.)

Der 3.10. wartete mit einem Mond in den Fischen auf und stand im Quadrat zum Mars in den Zwillingen. Ein „neues Land“ mit einem aufgelösten Heimatgefühl, das sich nicht recht im Umraum durchsetzen kann – und wenn, dann heftig. Dieses Land ist gelähmt: Die Sonne in der Waage (Venus und Merkur in 3) ist in ihrer ausgleichenden Bewegung, die sie auch medial darstellt, von Uranus und Neptun in Konjunktion per Quadrat gehemmt. Die beiden – heißt es – wiesen auf ein Erschrecken vor einer (schrecklichen) Erkenntnis hin. Hier ist es die Erkenntnis des staatlich-gesellschaftlichen Zusammenbruchs einer Ordnung, der nun in den eigenen Umständen steht. Saturn-Neptun ist ebenfalls gegeben, und auch Saturn-Uranus über die Verbindung mit Neptun: Hier liegt Unvereinbares zusammen und soll nun ausgeführt werden! Man stelle sich das vor: eine Ordnung, die sich massiv in Wandlung, Beharrung und Auflösung bzw. Rückführung zum Prinzip befindet, wird Umstand für das Neugefügte, das hätte für West- wie für Ostdeutschland gegolten. Die neue Bundesrepublik hat nun einen Skorpion in Haus 5 und den Pluto nicht weit von der Häuserspitze (noch in 4) entfernt. Da liegen ideologische Pläne schon gleich in der Schublade, zumindest aber liegt ein politisches Konstrukt vor, dessen Funktionsfähigkeit fraglich ist: Mars ist Abgesandter von Widder aus dem MC – es ist Kampf und Aggression in der Finalität (Krieg als Lösung?) angelegt, und Jupiter aus Haus 5 (eingeschlossener Schütze) fügt dies als Vereinheitlichung von Lebensweltlichem am AC über alle „Wunden“ hinweg. Ein Pflaster über der Schwäche. Also: Aufgabe der eigenen Identität im Beisein von Durchsetzungsenergie in der Funktion, eine „friedliche“ Ausübung (auf Partnerschaft bedacht), aber mit einer hochbelasteten Voraussetzung und Bedingung. Ein Ventil fände sich im „Verschmelzen“ – Mond im 9. Haus (und Krebs in 12 – zweifach Mond-Neptun) – im Haus der Funktion der „Anderen“, das man nun mit Energie durchsetzt. Soweit der Oktober 1990. 

Außen ist der Geburtstag von Ulrich Siegmund zu sehen: 25.10.1990. Wie leben die Kinder, womit leben die Kinder, die damals im Oktober geboren heute 35 Jahre alt sind?? Sie leben in einem Land, das dabei ist, sich aufzugeben statt sich zu heilen, und das dazu die alten Erfüllungsgehilfen festhält, die dies weiter organisieren bzw. bedienen. Geboren, um unterzugehen? Und dann noch der Transit des 5.9. – rund um die „Schicksalswahl“ für Deutschland. Ich habe das mal gelb markiert: Natürlich fallen dem deutschen Staat (Nation kann man ja schon nicht mehr sagen) die Traumata von damals auf die Füße. Jetzt wird es Zeit, aus der Erstarrung, in deren Schatten sich allerhand ausprägen konnte, zu erwachen.

5.9.2026

Norddeutsches Sch…wetter

Während es in der Mitte Hessens trocken und dürr ist und die Bäume Stress haben, sind Gräser und Bäume im Norden ausgiebig grün und der Herbst zieht hybrid ein. Auch die Temperaturen sind niedriger, was für eine Erleichterung nach der 40°-Wand noch vor drei Wochen! Allerdings hat der Ort sein eigenes Trauma erlebt: in einem der sommerlichen Gewitter kamen hier für eine halbe Stunde tennisballgroße Hagelkörner herunter. Jedes zweite Haus hat ein mit weißer Plane abgedecktes Dach in Reparaturmodus. Tja… Kein weiterer Katastrophenkommentar, ich hebe meine Munition für das Wochenende auf. Vielleicht ist dies ein Wochenende, das es in dieser Friedlichkeit und dem gemütlichen Gluckern des Wassers nicht noch einmal gibt.

4.9.2026

Das Land braucht Mütter, Kinder brauchen Mütter

„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“ Das Böckenförde-Syndrom oder -Diktum.

Ich bekenne: ich habe mir einen Luxus geleistet. Das war zwar bereits in den späten 80er Jahren (da war bekanntlich vieles noch anders), aber es ist aktuell wie lange nicht mehr. Ich wurde schwanger, und es stand fest: Ich bleibe mit dem und für das Kind mindestens bis zum 3. Lebensjahr zu Hause. Das Geld war knapp, und da ich immer freiberuflich gearbeitet hatte, kam für mich ein Erziehungsurlaub, wie es das ab 1986 gab, nicht in Frage. Selbstständige, Freiberufler und Honorarkräfte haben keinen Arbeitgeber, von dem sie freigestellt werden müssten, und konnten (und können) formal keinen Erziehungsurlaub beziehungsweise keine Elternzeit nehmen. Aber es gab immerhin Erziehungsgeld – und das war gar nicht mal wenig. Ich war eine der „ersten“ Homeoffice-Mütter, denn mein Auftraggeber stellte mir a) einen PC nach Hause ab und brachte b) abends Arbeit vorbei, die ich nachts erledigte und die morgens abgeholt wurde. Die Tage gehörten dem Kind. Für Familienkrankenversicherung war gesorgt – und selbst bei Schmalhans als Küchenchef hatten wir ein Auskommen. Auch Kind 2 kam immerhin auf knapp 3 Jahre „Mamabetreuung“. Ein Luxus – wenn man auf das schaut, was heute bereits Realität und noch außerdem an indirekten Kürzungen (keine Familienmitversicherung der Frauen/Mütter) geplant ist. Hier habe ich einen Artikel gefunden, der die Situation von Müttern, Familien und Kindern in den Jahren 2025/26 m.E. treffend darstellt.

3.9.2026

Ein König ist gestorben

– und der neue ist vereidigt. Was sagen diese Bilder aus Norwegen? Worüber sollten wir nachdenken, oder überhaupt doch nicht nachdenken? Was oder wer ist ein König? Was ist in Deutschland ein Bundespräsident? Ganz andere Frage: Wie gehen wir mit unseren Verstorbenen um? Heute mit meiner Enkelin „Sterben“ gespielt, drei-vier-fünfmal. Augen zu heißt – du bist tot. Das war durchaus sehr ernst, nicht einfach nur so – Rollenspiele bereiten Kinder vor.

3.9.2026

Die haben sie nicht mehr alle

Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die andere darin, dass man es bekommt. [Oscar Wilde – Lady Windermeres Fächer]

Da kann man nur noch sprachlos sein. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind täglich Ziel hybrider Kriegsführung.“ (A. Dobrindt) Und ein solcher Anschlag soll der von Leipzig gewesen sein. Es ist der 1. September, nein, heute schon der 2. – Haben wir jetzt etwa den „Überfall“-Moment? Jedenfalls Abbruch etlicher gerade noch bestehender Verbindungen zu Russland. Mit Lügen wurden schon so etliche Kriege angefangen. Und was für ein Manöver!! Heute Abend dürfen wir dann mal beten!

2.9.2026

Bilder verführen

Ohja… wer, wenn nicht ich, kann davon ein Lied singen?! Heute kam mir das (s. nebenstehend) unter. Das sind drei (von insgesamt fünf) KI generierte Bilder, die die Wahlprogramme von Parteien visualisieren. Sie sollen Kindern einer Grundschule vorgelegt worden sein (was sich aus der Webseite der Schule nicht erliest), um sie für die wichtigen Themen unserer Zeit und Deutschlands zu sensibilisieren [Quelle hier]. Hier habe ich nur Ausschnitte untereinander gestellt – das gesamte Bild wäre doch eine gute Analyse wert. Eine „schöne“ Propaganda – sie ist also wieder da. Vielleicht war sie nie weg? (Ganz am Rande: Was da vom Außenminister in Richtung Russland zu hören ist, gibt zu befürchten.)

2.9.2026

Ohne viele Worte

Habe heute in den Tiefen meiner unaufgeräumten (ansonsten bin ich recht ordentlich, nur archivieren kann ich irgendwie nicht) Festplatten nach einer Datei gesucht, und sie bis jetzt nicht gefunden. Stattdessen sind mir diese beiden begegnet. Ich teile sie mal mit – sie muten mir für den heutigen Tag treffend an. Was den September angeht: Es geht los (warum nur muss ich an 1976/77 denken?). Und dann noch ein Gedanke: Was ist „soziale Gerechtigkeit“ anderes als Neid?

1.9.2026

Briefe schreiben

Tut das noch jemand? Hat noch jemand die Zeit, eine schriftliche Auseinander- und Zusammensetzung mit einem Adressaten zu komponieren? Viel schöner noch als einen Brief (auf den man natürlich gewartet hat, denn wozu schriebe man, wenn nicht in Erwartung einer Reaktion?) zu erhalten, ist es m.E., einen zu schreiben. Ein Brief ist Antwort und dann wieder Frage zugleich, ist „Stellungnahme“ und Ergänzung. An einem Brief kann man in Etappen schreiben – das ist das Gute – und innerhalb der Etappen verschiedene Perspektiven einnehmen. Das ist nur einer der Vorteile. Wir haben hier zwei Koffer (groß) voller Briefe auf dem Schlafzimmerschrank liegen. Irgendjemand wird sie später wegwerfen – wenn wir es nicht gar selbst tun – und vielleicht vorher den einen oder anderen lesen. Von bekannten Schriftstellern, Politikern und anderen Berühmtheiten sind Briefwechsel zwischen Buchdeckel gedruckt worden. Die Millionen anderen Briefe bleiben unöffentlich und gehen niemanden etwas an. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen – das Briefschreiben wird wahrscheinlich nie wieder kommen. 

1.9.2026

Völlig losgelöst

Nochmals zurück zu den Zeilen von heute morgen. Habe nachgeschaut und genauer formuliert. Doch, den Zustand der Sozialdemokratie kann man an diesem 27. Septar durchaus sehen! Auch die Spaltung der „Opposition“ in den ersten 5 Jahren nach 1842 (deren Folgen wir gerade wieder spüren) lässt sich ersehen. +++ Anderes Thema: Völlig losgelöst war ein Song der Neuen Deutschen Welle (Major Tom, 1982). Ohne auf den Text einzugehen … war heute auf meinem Gang durch die Kleingärten und das bißchen Natur, das wir hier haben, und dachte: Die sind alle völlig ohne Erdung. Die Tage haben kaum noch Struktur, kaum noch Routine, es kostet Kraft, sich gegen die Auflösung bzw. das gaslighting allenthalben (bei aller Notwendigkeit, dass sich sehr vieles ändern muss, die sich bewusst zu machen aber noch nicht voll aufgeblüht ist) positiv zu halten. Unser oberster Angestellter kann das Positive nur marginal vermitteln: Er wirkt verbraucht und sauertöpfisch und alles andere als den jungen Menschen Mut machend. Dass ich von 1842 und dem folgend von 1848 schreibe, ist sicher nicht zufällig.

31.8.2026

Zurück zu den Anfängen

Bisweilen kommen ja Dinge zu einem, die man gar nicht gerufen hat (oder vielleicht doch?). Gestern habe ich mich kurzfristig mit dem 1.1.1842 beschäftigt. Näher gesagt: Mit der ersten Ausgabe der soeben gegründeten „Rheinischen Zeitung“ in Köln und was danach folgte. Die Zeitung an sich war extrem kurzlebig: schon im März/April 1843 fiel sie dem Zensurverbot des preußischen Absolutismus zum Opfer und löste sich auf. Nun gab es da drei maßgebliche Köpfe: Moses Hess, Karl Marx und Friedrich Engels (ob er Redakteur in Funktion war, entzieht sich mir gerade). Alle drei gingen nach Zerschlagung der Zeitung zerstritten ins Exil.

Mitgenommen und gerafft zusammengefasst: Wenn es so etwas wie eine Opposition gegen den Polizeistaat gegeben hatte, dann war sie nicht einheitlich. Da gab es die Liberalen (vornehmlich Großbürgertum, Bankiers, Industrielle (Unternehmer)) und die Radikalen (Demokraten/die Intellektuellen/Junghegelianer). Erstere hatten eine konstitutionelle Monarchie mit einzurichtendem Parlament und den Freihandel im Auge, letztere die Abschaffung der Monarchie und die Unterstützung der Arbeiterschaft, die vom Liberalismus nicht profitieren können würde. Zu letzteren gehörten Hess, Marx und Engels, und sie schrieben in „ihrem Blatt“ gegen das preußische Regime. Bis zum Januar 1843 arbeiteten beide Lager der Opposition auch Hand in Hand: Die Liberalen gaben das Geld und die juristische Deckung, die Radikalen schrieben die Artikel. Beide einte der gemeinsame Feind: die preußische Zensur und die Bevormundung durch den Staat. Als der preußische Staat das Blatt im Januar 1843 schließlich verbot, wurde diese Zusammenarbeit schlagartig zerschlagen.

„Ihr seid zu weit gegangen“

Die bürgerlichen Geldgeber waren schockiert. Sie warfen Marx und den radikalen Schreibern vor, durch ihren aggressiven, kompromisslosen Ton das Verbot provoziert und damit ein wichtiges, mühsam aufgebautes liberales Organ vernichtet zu haben.

„Der Staat ist nicht reformierbar“

Für Marx, Hess und andere Radikale war das Verhalten der liberalen Bürgertums eine bittere Enttäuschung. Sie sahen im Einknicken der Geldgeber Feigheit.

Die Spaltung hatte Folgen: einserseits bildete das bürgerlich-liberale Lager später die treibende Kraft in der Frankfurter Paulskirchen-Nationalversammlung von 1848. Seine Vertreter versuchten, mit den Fürsten zu verhandeln, scheiterten jedoch letztlich am Widerstand der Monarchen. Andererseits bildete sich die sozialistisch-demokratische Arbeiterbewegung, die von den radikalisierten Exilierten (Marx und Engels), die das Bürgertum nun nicht mehr als Partner, sondern im Rahmen des Klassenkampfs als politischen Gegner (die Bourgeoisie) betrachteten, angeführt wurde. Aber auch hier kam es zur Spaltung: Marx und Engels schrieben 1848 ihr „Kommunistisches Manifest“, Hess sein „Der wahre Sozialismus*“ (später kam Lassalle mit den Reformgedanken dazu), der wiederum von Marx** und Engels belächelt wurde. Die Entwicklung der Sozialdemokratie*** von den Anfängen der Rheinischen Zeitung bis heute ist Geschichte von Radikalität, Abspaltungen und einem Wandeln zwischen zwei Lagern, bis heute. 

Der 1.1.1842 fällt zwar auf ein Datum vor der Konjunktion von Jupiter und Saturn im Steinbock am 26.1.1842, aber die Geschehnisse in den folgenden 20 Jahren dieses Zyklus zeitigen über die Zeitung hinaus Wirkung. Wolfgang Döbereiner hatte die Große Konjunktion von 1842 immer wieder besprochen und die Septare zur Deutung herangezogen. Mit dem 31.8.2026 befinden wir uns im 27. Septar mit einem Krebs-AC und dem Uranus darauf, und dieser wiederum zeigt ein deutliches Quadrat zu Neptun im Widder. Der Mars wiederum – und deswegen ist das „irgendwie“ wichtig – befindet sich exakt auf 0° Wassermann, wenige Bogenminuten von dem Grad entfernt, auf die die Konjunktion vom 21.12.2020 fiel. Die Frage: Wo steht die Sozialdemokratie in diesen Tagen? 

* Hess vertrat einen ethisch-moralischen Sozialismus. Für ihn war der Kommunismus die logische Fortsetzung der christlichen Nächstenliebe und der Aufklärung. Er glaubte an eine friedliche Weiterentwicklung der Gesellschaft durch Vernunft.

** Marx setzte auf den unversöhnlichen Klassenkampf und die Revolution, während Hess der Ur-Vater eines friedlichen, ethischen Sozialismus – dem eigentlichen Fundament der späteren Sozialdemokratie – blieb. Vielleicht könnte man sagen, dass ohne die preußische Zensur Karl Marx ein brillanter, bürgerlicher Journalist im Rheinland geblieben wäre? Verbote zwingen auf Wege, die man ohne dem gar nicht gehen will?

*** Obwohl tief enttäuscht, hielten sowohl Moses Hess als auch andere langfristig daran fest, dass eine gerechte Gesellschaft durch die Organisation der Arbeiter, durch Bildung und moralischen Fortschritt erreicht werden müsse. Als sich in den 1860er Jahren die ersten Arbeiterparteien gründeten, knüpften sie an diese Idee des Kampfes für das Wahlrecht, um den Staat parlamentarisch zu verändern, an. Das war dann wohl die Geburtsstunde der modernen Sozialdemokratie.

Anmerkung: Literaturhinweise gibt es dann, wenn ich den gesamten Aufsatz fertig geschrieben habe. Wird vermutlich Teil eines nächsten Zyklus-Bandes.

31.8.2026

Kinda chic

Was – das verstehen Sie nicht? Der Slogan gehört zu einer Werbekampagne des Verteidigungsministeriums bzw. der Bundeswehr. Es soll irgendwie (kind of) angesagt und modisch (chic) sein, in den Krieg zu gehen. Dazu gibt es nun verschiedene Motive. Die Kampagne soll ein wenig Gegenwind geerntet haben. Warum wohl? Kinda weird, oder? 

30.8.2026

Vorbereitet sein

Neulich kamen wir auf die Zukunft zu sprechen. (Lachen Sie nicht!) Ja, auch Astrologen sprechen manchmal untereinander über die unmittelbar bevorstehende Zeit, die wir dann „Zukunft“ nennen – das auf uns ZuKommende. Was genau auf uns zukommen wird, ist nicht vorhersagbar, aber man kann die „Zeichen der Zeit“ zu einem Bild zusammenlegen und in etwa ersehen, was es sei könnte. Die Lage in Europa hat „Potential“, wie heißt es da? – „Alles ist möglich“! Ja, Neptun im Widder. Sehen kann man allerdings, wie das Zukommende über uns kommen wird – und darauf kann man sich vorbereiten. Die grundsätzliche Frage, die ich mir immer gestellt habe und auch heute wieder stelle: Wie gehe ich, ganz konkret ich, damit um, wenn a,b,c eintritt? Werde ich panisch? Verliere ich den Kopf? Oder bleibe ich im Angesicht der Situation ruhig und rational? Wie ist meine physische Verfassung (könnte ich wegrennen)? Was ist zuerst zu tun? Und was kann, was muss unterbleiben? Es ist der für die nächsten Jahre gut vorbereitet, der die Selbstinventur macht und eventuell nachbessert. Wissen kann helfen.

30.8.2026

Ein aufschlussreiches Blatt

Am 1.1.1842 kam die 1. Ausgabe der Rheinischen Zeitung heraus. Das ist eine ziemlich interessante Geschichte, denn in jenem Jahr lief Uranus durch das Zeichen Fisch und Neptun durch das Zeichen Wassermann. (Ich hatte darüber mal geschrieben – nämlich für unser Jahrhundert. Und dann auch noch hier.) In dieser Rheinischen Zeitung schrieben auch Karl Marx und Friedrich Engels. Warum mich die Zeit aber besonders interessiert? 1842 ist das Jahr der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn, die sich im Steinbock ergab, in jenem Steinbock, in dem sich im Jahr 2020 Saturn-Pluto als Konjunktion und Jupiter-Pluto als Konjunktion einschrieben, und dessen Saturn nun im Widder unterwegs ist. Age of Aquarius? Ja, aber anders als viele meinen.

29.8.2026

Nicht nur ich

Nicht nur ich hatte mich immer gefragt: Wann gehen die Nationalsozialisten aus, damit man endlich beginnen kann, den DDR-Sozialismus aufzuarbeiten (und bewusst würde, wo es hierzulande hingehen könnte, wenn der linke Zug bevorzugt würde)? – Jetzt ist es soweit. So weit so gut – Kollektivismus bleibt Kollektivismus. +++ Dann ist mir gestern Abend doch noch etwas eingefallen: Toleranz braucht Distanz. Eigentlich ganz klar: Auf engem Raum und in unangenehm großer Nähe ist es viel schwerer, gegenüber dem Anderssein des Nächsten Verständnis aufzubringen. Jeder Mensch hat „um sich herum“ einen Toleranzraum. Nur enge Freunde dürfen in den „Bereich“, den man auch den Bereich der intimen Distanz nennt, eintreten. Die private Distanz lässt einen Abstand zu, den es braucht, um mühelos ein Gespräch zu führen, soziale und öffentliche Distanz gehören ebenfalls dazu. Mir geht es um die soziale Distanz, die sich auf formelle, geschäftliche oder unpersönliche Kontakte, etwa bei Verkaufsgesprächen oder Treffen mit Unbekannten bezieht. Sie wird auf etwa 1,5 – 3,5 m geschätzt. Und jetzt mag jeder einmal zurückdenken an bestimmte Situationen in Bus oder S-Bahn. Es ist voll, alle Plätze sind besetzt, Leute stehen im Gang. Der Mann auf dem Sitz neben Ihnen beginnt zu telefonieren, das Phänomen der Synchronizität will, dass auch der auf der Bank gegenüber angerufen wird. Wohlgemerkt: Ihr Bereich der persönlichen Distanz ist schon längst verletzt. Die übermäßige Nähe von Menschen, die einem unbekannt sind, kann nur ertragen werden, indem die andere Person „entpersonifiziert“ wird. Sie wird zum „Schema“ – dann kann man sie ertragen. Verletzter angemessener Abstand führt zu Ablehnung. Proxemik beschäftigt sich mit dem nonverbalen Verhalten von Menschen im Distanz-Nähe-Zusammenhang.

29.8.2026

Dur und Moll, Links und Rechts, Jupiter und Saturn

Heute war ein seltsamer Tag. Einige Grenzüberschreitungen. Fiel mir zu: „Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.“ Es wird immer klarer, dass hier von oben etwas zu weit geht. Muss mal im Nebenraum nachschauen, ob da auch meine Faktenchecker ordentlich arbeiten.

28.8.2026

Das geht zu weit

Und wenn man diese vier Worte auch noch so oft sagt, werden sie nicht wahrer, wenn es sich auf das Falsche bezieht. Es ist eher so, dass der, der da eine Anschuldigung zurückweist und persönlich verletzt ist, zu weit gegangen ist. Aber lassen wir ihn, die Angefasstheit ist ja nun hinlänglich bekannt, und schauen nach vorne. +++ Die Mauersegler schwirren über den Dächern, es scheint als sammelten sie sich für den Rückflug in den Süden – Anfang September ist meistens die Zeit, in der sie wieder verschwinden und den Sommer gleich mitnehmen. +++ Schon dem Geburtstagsdichter gratuliert? Heute wäre er 277 Jahre alt geworden, 83 hat er lebend geschafft. Der norwegische König Harald hat ihn um 6 Jahre überlebt und ist heute abgetreten. Es kommt mir ohnehin vor, als würde in letzter Zeit viel gestorben. +++ Ich kenne mich mit Werkzeugen ja nicht so gut aus, deshalb meine Frage: Was genau ist denn eine „Flachzange“?

28.8.2026

Des Sommers Ernte

Die Trichterwinde, die Stockrose und die Kretische Zistrose haben den Sommer auf unserem Balkon gut überstanden, haben reichlich Blüten und damit Samen für die nächste Generation gebildet (mit freundlicher Unterstützung von reichlich Wässerung). Dieser Sommer ist der letzte, den wir vor dem großen Wandel (oder Absturz?) erlebt haben werden – und auch wenn er eine Lähmung war: jeder, der ihn erlebt hat, hat ihn in seinem Körper abgespeichert. Deshalb habe ich beschlossen, die Samen zu ernten, zu trocknen und dann in diese Tütchen zu füllen. Kein Kalender (wie wir es jedes Jahr seit 10 Jahren gehandhabt haben) für das Jahr 2027 als Rückblick des vergangenen Jahres, sondern eine Saat für die Zukunft. Uns alles Gute.

US-Präsident Ronald Reagan und Leonid Breschnew liefern sich ein Rededuell um den Kreml. Die Parteizeitung „Prawda“ vermeldet am nächsten Morgen: „Unser Generalsekretär belegte einen hervorragenden zweiten Platz, während der kapitalistische Ausbeuter Reagan nur schmachvoll Vorletzter wurde.“ [Quelle]

27.8.2026

Der zweite Schuss ist der Warnschuss

Foto aus dem Panzermuseum Munster.

Moment mal! Irgendwie muss ich in den letzten Tagen oft an den 17. Juni denken. Ältere wissen vermutlich, was für ein Tag das war. Die Jüngeren müssen da noch etwas nachholen und nachlesen, denn das, was da 1956 – vor 70 Jahren – in der DDR geschah, war schon ungeheuerlich, und höchst lehrreich für das, was fast 1:1 heute wieder abläuft, nur spiegelverkehrt. „Dazu“ gehört zwangsläufig auch die allgemeine Verarmung, die ich sehe, wenn ich in Frankfurt aus dem Hauptbahnhofsgebäude auf die Kaiserstraße hinaustrete.

Ich mochte sie nie. Von Anfang an nicht. Das kam aus dem Innersten und als ich sie erstmal abgetan hatte, habe ich mich um anderes gekümmert. Nur blieben sie dennoch und expandierten und stehen jetzt an Orten, wo sie Natur zerstören – die Windräder.  GRÜNE – merkt ihr was? Natürlich. Aber die, die meinen, sie würden die Natur schützen, merken ihren Irrtum nicht. Hier ein Link.
 

27.8.2026

Tagesausbeute

Es gibt die Parteien, die in Westdeutschland (BRD) nach Gründung die Politik bestimmten, und es gibt jene Partei, die in Ostdeutschland (DDR) die Richtung bestimmte. Und nun gibt es eine Partei, die neu aus dem  wiedervereinten Deutschland hervorgegangen ist. Die erste Partei für Gesamt-Deutschland – möglicherweise. Ich frage mal blöd: Will man im Westen das vereinte Deutschland nicht?? Dolly Parton ist gestorben und Annalena Baerbock wird „Gastprofessorin im Fachbereich Leadership“ (ich weiß nicht, ob das die offizielle Bezeichnung ist, bitte faktenchecken) an der Columbia University – das sind keine Randnotizen, aber ich gehe trotzdem nicht darauf ein. Stattdessen mein stiller Hinweis darauf, dass das astrologische Kalenderblatt vom September auf youtube online ist. Ich stehe natürlich nicht auf der Sperrliste, was ich noch ordentlich einordnen muss, aber gerade deswegen ist es ungefährlich, sich das Video anzuschauen. 😉🫢😌

26.8.2026

1702, 1762, 1821

Im Oktober 1702 eroberte Zar Peter der Große die Festung Nöteborg (Schlüsselburg) und ebnete damit militärisch den Weg für die eigentliche Stadtgründung von Sankt Petersburg im darauffolgenden Frühjahr 1703; im Jahr 1762 wurde ein nächster Peter Zar – Peter III – und regierte 186 (in etwa) Tage, danach wurde er weggeputscht und wohl auch umgebracht, seine Frau Katharina übernahm und wurde zu Katharina, die Große. Der 19.6.1821 ist (+/- Vorbereitung und Nachwirkungen) der Geburtstag des geheimen „Nordbundes“ der Dekabristen in den Petersburger Salons, eine konspirative Planung für einen gewaltsamen Umsturz gegen die Autokratie, der vier Jahre später (1825) auf dem Senatsplatz explodieren sollte.

1702: Der Impuls zur Eroberung des Bodens (Geburt der Stadt).1762: Der Impuls zur völligen Neuausrichtung der Macht (Katharina die Große).1821: Der Impuls zur Konfrontation mit dem System (Keimzelle der Revolution).

Impuls – das ist Widder. Die drei Jahreszahlen bezeichnen Jahre mit einer Jupiter-Saturn-Konjunktion im Widder, also jeweils Jahre am Beginn eines 20-jährigen Zyklus. Wir Heutigen verzeichneten am 21.12.2020 eine Jupiter-Saturn-Konjunktion auf 0° Wassermann, ein Luftzeichen, kein Feuerzeichen. Ich pirsche mich langsam an die Zusammenhänge heran und verfolge gleichzeitig das muntere Treiben in diesem Land (z.B. Sperrlisten u.ä.). Wahnsinn.

26.8.2026

Ohne Zuckerbrot, aber mit Peitsche

Was haben halbe Brote mit der Zuckersteuer zu tun? Zuerst zu den halben Broten. Als ich damals – vor gefühlt 45 Jahren entweder im Bäckergeschäft oder auf „Tour“ aushalf, war es gang und gäbe, dass die Leute auch halbe Brote kaufen konnten. Da waren das sprichwörtliche Augenmaß und Handgewicht gefragt, denn eine Waage hatten wir im Bäckerbus nicht dabei. Es hat sich auch nie einer beschwert, auch nicht darüber, dass wir ab und an scherzhaft fragten, welche Hälfte der Kunde denn haben wolle: Die größere oder die kleinere? Mein Vater meinte das auch durchaus ernst, denn die alten, alleinstehenden Kunden mit schmalem Portemonnaie mussten schon damals kratzen. Die bekamen dann schon mal die größere Hälfte, das war ausgleichende Gerechtigkeit ohne Geschrei. Ausgleichende Gerechtigkeit gibt es heute in der Süßgetränke- und überhaupt Süßungsindustrie. Selbst wenn gar kein „echter“ oder zero Zucker in einem Getränk ist, fällt offenbar, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, Zuckersteuer an. Gleiches Recht für alle. Zum unbetreuten Lesen und als Motivation, sich einmal mit den hiesigen Essgewohnheiten zu beschäftigen, teile ich mal dieses. Ich bin ja dafür, dass wir ein Eichamt einführen, in dem gemessen wird, wieviel Gramm Gehirn vorhanden sein müssen, um Jobs in Ministerien zu bekommen. Und jetzt komme ich nochmals zum Brot:

„Rudolf Steiner machte darauf aufmerksam, dass es den Menschen am allerstärksten macht, wenn er sich seinen Zucker selbst aufbaut aus der Stärke der Körnerfrucht. Am Zucker hält sich auf physischer Ebene das menschliche ICH. Selbstredend und abschließend einige Zitate Rudolf Steiners: „Zuckersubstanz gibt der Seele innere Festigkeit, verankert die Persönlichkeit im physischen Leib. … Gesunde Nahrung macht die Kräfte frei zum Denken. … In den Saatfrüchten sind die Kohlenhydrate so, dass der Mensch in der gesündesten Art Zucker zubereitet…sich dadurch so stark machen kann als nur möglich ist. … (Es)…ist allergesündest, wenn man gröberes Brot verträgt. …Weizen, Roggen als Kohlenhydrate, da gehen die Kräfte in den ganzen Körper … Denn Stärke in Zucker verwandeln, da werde ich stark.“ [Quelle]

Na, was will ich denn hier schon wieder insinnuieren?

25.8.2026

Das sich erwärmende Wasser

Wie teuer war heute morgen das Benzin? Der Diesel? Die Gewöhnung wirkt. Achselzuckend wird die Entwicklung hingenommen. Klar, praktisch mit dem umgehen, was sich nicht ändern lässt. Heute morgen dies gelesen: Es gibt eine Afghanische Liste (AFG), die bei den Wahlen zur Kommunalen Ausländervertretung (KAV) in Frankfurt antritt. Vertreter der afghanischen Community sind über solche Listen direkt in die KAV gewählt worden, um die Interessen der Diaspora im Römer zu vertreten. Und da gab es nun Ungereimtheiten.

„Stimmen-Booster für weniger prominente Kandidaten

Mit jeweils mehr als 6.000 Stimmen beförderte der IBF-Booster Hosai Zarif-Ander und Feyyaz Çetiner ins Stadtparlament. Beide sind in der KAV, ebenso die neue SPD-Stadtverordnete Dijana Avdic. Auch sie erhielt gut 6.000 Stimmen von Wahlzetteln mit IBF-Listenkreuz. Zum Vergleich: Die parteiübergreifend anerkannte SPD-Kulturdezernentin Ina Hartwig bekam 43. […] Ohne die jeweils mehr als 6.000 genannten Stimmen hätten es die neuen Stadtverordneten Zarif-Ander, Avdic und Çetiner nicht ins Frankfurter Parlament geschafft. Gleiches gilt für den neuen CDU-Stadtverordneten Avi Shefatja. Auch er bekam einen IBF-Schub von gut 6.000 Stimmen. Größere Stimmenpakete flossen auch von der Europa-Liste Frankfurt, ELF, an einzelne Kandidatinnen und Kandidaten der SPD.“ [Quelle]

Was ist denn da los? Es rückt die Briefwahl ins Fadenkreuz, und auch – wenn man die Erklärungen liest – die Rolle der Ehrenämter. Aber andererseits: Frankfurt ist – neben Berlin – eben auch eine neue Realität. Das Wasser ist gerade wieder um 1° wärmer geworden.

25.8.2026

Ausspreche Einladung

Der „Rat Berliner Imame“ soll am 24. August Spitzenkandidaten zu einem Gespräch über die Zukunft Berlins in die Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) eingeladen haben. Am Freitag werden die Spitzenkandidaten Steffen Krach (SPD), Bettina Jarasch (Grüne), Elif Eralp (Linke) sowie Christoph Meyer (FDP) zu einem Wahlforum in die „Neuköllner Begegnungsstätte“ kommen. Die AfD war nicht eingeladen worden. Die CDU wird der Einladung nach Informationen von FOCUS online nicht folgen. Tja, das war dann die Antwort auf meine Frage von heute morgen, oder? +++ Wer mit Muslimen zu tun hat, sollte unbedingt eine Fortbildung, wenn nicht sogar mehrere, in „Verstellung“ besuchen. Und eins noch mitgegeben: So paradox es klingt, ist diese Verstellung eine Größe der Vernunft. Das wiederum weiß ich von einem Imam. +++ Die Muslime holen sich übrigens ihr Land zurück: Al-Andalus. Das Reich existierte von der muslimischen Eroberung im Jahr 711 bis zur Fall von Granada im Jahr 1492 – das währte immerhin 781 Jahre; Tiefengeschichte wirkt. +++ Bilder aus CEUTA heute. Quelle bitte nachforschen und eventuell falsifizieren.

24.8.2026

Niemand geht gerne mit den Verlieren

Menschen orientieren sich an Siegern, nicht an Verliereren. Wo das anders gehandhabt wird, läuft etwas schief – und man sollte dieses Symptom ernstnehmen. Meine heutige Hypothese: Es gibt zwei Arten von Unterwerfung. Die eine ist die aus absoluter Schwäche (darauf läuft es hier hinaus, wenn es so weiter geht). Die andere ist die aus Vernunft. Und was ist dann Kapitulation?

24.8.2026

Transformation der gesellschaftlichen Übereinkunft

Es wird ja viel gerätselt, was denn auf lange Sicht Saturn und Pluto im Steinbock am 12.1.2020 abgesehen von der Sichtbarwerdung eines Virus in Erscheinung von Staatszugriff auf die Leben Einzelner zusammen auf den Weg gesetzt haben, und was Pluto im Wassermann treibt. Für Deutschland dürfte das einigermaßen klar sein:

„Auf dem Parteitag der Grünen im November 2015 sagte Katrin Göring-Eckardt zur Flüchtlingsfrage: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sage euch eines: Ich freue mich darauf“, und erntete tosenden Applaus. Nun haben sich die Grünen für ein Asylverfahren an der EU-Außengrenze ausgesprochen, das Katrin Göring-Eckardt in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verteidigte. Es sei wichtig, weil nur so gewährleistet werden könne, dass die Geflüchteten gerecht auf alle Länder verteilt werden. Daran sieht man, wie uneigennützig die Grünen-Politikerin im Laufe der Zeit geworden ist. Sie lässt jetzt andere Länder an ihrer Freude teilhaben.“ [Quelle]

oder Frau Wissler im Juni 2020:

„[…] Für mich bedeutet das eine vollständige Demokratisierung der Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, und ihre Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen. Ich glaube, dass es demokratiegefährdend ist, wenn zehn Prozent der Menschen zwei Drittel des Vermögens besitzen oder wenn private gewinnorientierte Konzerne über einen großen Teil der Infrastruktur verfügen und den sozial-ökologischen Umbau blockieren. Kapitalismus hat keinen Verfassungsrang, er ist im Grundgesetz nicht festgeschrieben. Dort sind dagegen Dinge festgeschrieben, gegen die dauernd verstoßen wird: dass Eigentum verpflichtet, zum Beispiel, oder der Schutz der Menschenwürde. Um diese Werte der Verfassung und das Klima zu schützen, braucht es einen Systemwechsel.“ [Quelle]

Dann war auch noch die Rede davon – oben nochmal zu Göring-Eckardt -, dass die Regeln des Zusammenlebens jeden Tag neu ausgehandelt werden müssten. Na, das ist doch inzwischen gelungen. Läuft. Es kann natürlich alles auch noch anders kommen – aber das gibt dann zunächst „unschöne Bilder“.

23.8.2026

Stimme und Zahnfehlstellungen

Heute Morgen ein Feature über die Entwicklung von Stimmen und deren Veränderung durch Alter und andere Einflüsse gehört, heute Abend über die überzähligen Schneidezähne von Freddie Mercury gestolpert, und welche Auswirkung diese Mesiodens bzw. Hyperdontie auf seine Stimme hatte. Hm… Soll ich daraus etwas ableiten? Vieleicht das: Als ich in den Mitte 90ern anfing, Vorträge zu halten und zu unterrichten, hatte ich mir eine Stimmschulung gegönnt, und diese brachte selbstverständlich zur Auseinandersetzung mit bewusster Atmung und dem Ein- und Ausatmen des Lebens. Ja, ich denke, ich sollte wieder mehr singen! Das ist irgendwie völlig untergegangen. +++ Übrigens: habe heute schon mal das Kalenderblatt für den September angefangen. Den gesamten Monat über (bei Sonne am IC) steht der Mars am AC, erst im Krebs, dann im Löwen, und wird gegen Ende hin, da Widder an den MC rückt, immer relevanter. +++ Doppel Übrigens: „Da hast du aber Schwein gehabt“ soll jetzt als Mikroaggression eingestuft werden, denn der Ausspruch sei nicht halal und eine Beleidigung.

22.8.2026

False friends

Vorweg: eine „kollektive Sicherheit“ – wie die NATO oder die EU sie garantieren wollten – gibt es nicht. Wer als einzelner die innere Sicherheit und deren Gewährleistung in die Hände von ihn umgebenden Anderen, z.B. in Bündnissen mit „befreundeten Staaten“ –  legt, steht oft im Fall einer Krise ohne Verteidigung da. Das gilt für einzelne Menschen wie für einzelne Länder. Polen ging es 1939 so, und – man kann sich fragen – was passiert, wenn in der derzeit herrschenden Situation der Fall x eintritt? +++ False friends – falsche Freunde – sind in der Linguistik die trügerischen lautlichen oder in der Schreibung auftretenden Ähnlichkeiten zwischen Wörtern verschiedener Sprachen. Hier einige Beispiele aus dem Deutsch/Englischen: to become/bekommen; eagle/Igel; gift/Gift; handy/Handy; labor/Labor; hose/Hose; sea/See; actual/aktuell; eventually/eventuell usw. Auch im deutsch-persischen Vergleich gibt es zahlreiche Wörter, die in ihrer gleichsetzenden Lautung zu erheblichem Missverständnis, aber auch zu großer Belustigung führen können. Von der Sprache abgesehen – ein Vertrauen in den „Freund“, der aus Naivität oder gar kalkulierter Ausnutzung zur eigenen Sicherung und Verteidigung herangezogen wird, ist alles andere als Vertrauen, und verdient keine Hochachtung. Auf einen Freund, der sich nicht selbst verteidigen kann, kann man verzichten.

22.8.2026

Sabotage

Das Wort ist das Nomen zum frz. Verb saboter (= mit Holzschuhen – sogenannten Sabots)  auf den Boden stampfen. Arbeiter warfen früher aus Protest ihre Holzschuhe in die Maschinen, um die Arbeit zu stoppen. So könnte ich auch in diesen Tagen mehrmals des Tags aufstampfen oder Schuhe werfen, wenn ich die verschiedenen Vorkommnisse (hier und hier) aus der Ferne zusammenschaue und ein Bild erhalte, und viele andere vermutlich mit mir. Doch nicht ich bin die Saboteurin. Die Sabotage kommt von sehr viel weit höher, und ist absichtsvolle und böswillige Zerstörung, vielleicht sogar von der EU ein Verrat an Europa? +++ Was die Korrektur vom Jupiter-Neptun-Zyklus-Band angeht, prokrastiniere ich. Warum wundert mich das?

21.8.2026

Sie kommen nicht – sie sind schon da

Die Folgen. Und davon gibt es viele. Ich meine das nicht als Metapher, sondern wörtlich. Die Folgen von Handlungen und Unterlassungen aus vergangenen Jahren werden jetzt sichtbar. Und sie liegen – jetzt werde ich doch metaphorisch – in unserem Wohnzimmer herum in solch unglaublich unordentlicher Art, dass niemand mehr weiß, wo er anfangen soll, mit dem Aufräumen. Mein Vater hatte fürs Putzen einen Tipp: „Von oben nach unten, von hinten nach vorne.“ Klappt für ein Zimmer wunderbar.

21.8.2026

Die Arche

„Und Noah ging mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne in die Arche vor den Wassern der Sintflut. Von dem reinen Vieh und von dem unreinen, von den Vögeln und von allem, was auf der Erde kriecht, gingen paarweise, je ein Männchen und ein Weibchen, zu Noah in die Arche, wie Gott es dem Noah geboten hatte.“

Ja, ich meine auch die biblische Arche von Noah und verweise außerdem auf den verschollenen, im Jahr 1949 spielenden deutschen Sci-Fi-Stumm-Film Die Arche 2. Teil: Die letzten Menschen (geschrieben von Werner Scheff) aus dem Jahr 1919; aktuell meine ich das Kinderhilfswerk Die Arche mit Standorten in ganz Deutschland. (Heute morgen schrieb ich über gleiche Chancen für alle Kinder.)

Das war ein Traumbild aus dem Jahr 1982. Nun ist ein Flugzeug keine Arche…

Diese Arche schlägt nun Alarm, denn der Schutzraum wird offenkundig zur Bühne einer neuen Entwicklung – hier Genaueres – und völlig umgewandelt. Nun halten auch hier Messer (keine Schweizermesser) Einzug. Warnungen und Hilferufe. +++ Das lat. arca bedeutet übrigens „Verschluss, Kasten, Behältnis“ und hat mit Sicherheit/(Territorial-)Sicherung und mithin mit dem Tierkreiszeichen Stier zu tun. Durch Übersetzungen wiederum der Bibel wurde das Wort arca für den kastenartigen Koffer der Bundeslade und das kastenförmige Schiff Noahs genutzt. Schutzraum eben. Was bedeutet es, wenn in diesen Schutzraum schließlich die „Verteidiger des rechten Glaubens“ einziehen? Und die auch andere Institutionen übernehmen? Was hat uns Uranus in seinem Gang durch das Zeichen Stier hinterlassen? Und nein, wir brauchen keinen Deich der Willingmann-SPD vor einer Flut. Frage aber: Was ist mit einer Arche vor der Flut der Gewalt gegen Kinder und Ungläubige?

20.8.2026

Die EMO-Schiene

Kein Bericht ohne Betroffenheit. Das Einzelschicksal ist wichtig, und so hört und sieht der Zuschauer in gängigen Nachrichten-Portalen Formate darüber, wie Ilhan A. aus T. oder Svetlana M. aus U. ungerecht behandelt wurden. Informationswert? Wird überbewertet. Aber eins verstehe ich nicht ganz: Wenn doch so viel Wert auf Gerechtigkeit (mit viel Buntheit) gelegt wird – wie kann es dann sein, dass – ich spitze zu – am Ende alles „tothomogenisiert“ ist? Ein Beispiel. Am Anfang steht die Chancengleichheit: Alle Kinder sollen in der Schule die gleichen Chancen bekommen, und das ohne Rücksicht auf ihre familiäre, soziale Herkunft. „Die gleichen Chancen“ heißt, dass sie Zugang zu Unterricht & Förderung, Lehrmaterial & Versorgung, und zu kulturellen Angeboten bekommen. Nun fallen die bereitgestellten Mittel auf keine tabula rasa, und jedes einzelne Kind geht anders mit den ihm an die Hand gegebenen Mitteln um. Das Ergebnis – sagen wir nach 13 Jahren – wird nicht unterschiedslos ausfallen. So ein Malheur: da ist sie wieder – die Ungerechtigkeit, die man doch vermeiden wollte. Also: Zum Ende hin gedacht, muss ebenfalls Unterschiedslosigkeit das Ziel sein, denn nur „keine Unterschiede“ sind gerecht. Und während medial große Individualität im Opferstatus zelebriert wird, wird daran gearbeitet, Individuen in Kollektiven zu vereinheitlichen. Derweil formieren sich noch ganz andere Kräfte.

20.8.2026

Auf dem Gerät ist ein Fehler aufgetreten. Das System muss neu gestartet werden.

Dreißiger Jahre, ein alter Jude fährt Fahrrad, ein paar Nazi-Schergen hauen ihn vom Rad und fragen ihn: „Na, sag mal: Wer ist denn an allem schuld?“ – „An allem“, sagt der alte Jude, „sind die Juden und die Radfahrer schuld.“ – „Warum denn die Radfahrer“, fragen die Nazis. – „Und warum die Juden?“, antwortet der Jude. [Saturn-Neptun: Wer hat die Schuld? Wer ist der Sündenbock?]

Eine Meldung, die ich immer öfter auf meinem kleinen Schreibgerät erfahre. Das, woran ich arbeite, friert ein… eine falsche Seite aufgerufen, einen unvorhergesehenen Schritt gemacht, zu schnell hin- und hergeschaltet… wupps bin ich raus. Immer wieder kommen da irgendwelche Updates mit dem laufenden System in Schwierigkeiten, es spielen allerlei Kekse ihre Streiche und mein – ja, ich bekenne, dass ich kein Konsument des angebissenen Apfels bin – altes System kommt nicht mehr mit. Es sind gar nicht mal „Viren“ (als Schädlinge), ich habe mich hinlänglich geschützt und patroulliere an der Grenze von innen nach außen. +++ Bin gerade (außer dass ich am Jupiter-Neptun-Buch korrekturlese) mit den Mustern der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn befasst. Eine noch ganz andere Welle! Ansonsten: Vermeidungsstrategien, Maskierung. +++ Gerade geht ein Gewitter hier herunter, und der Himmel sieht dramatisch aus. Endlich regnet es.

19.8.2026

Die Stärkeren kommen durch

Es sind nicht die Schwächsten und Hilfsbedürftigsten, die den Weg ins Innere Europas schaffen, es sind die Durchsetzungsfähigen, die „Fitten“ im Sinne von „durchtrainiert oder zumindest sehr resilient“.  Es sind die, die bereit sind, für die Mühen, die sie auf sich genommen haben, ihre Belohnung einzufordern. „Survival of the fittest“ wird oft missverstanden. „to fit“ hat nämlich mit „passen“ zu tun. Es überlebt der, der sich am besten (an sich verändernde Umstände) anpassen kann. Die Crux Nr. 1 ist:  Wie passen Kämpfer und im Überlebenskampf trainierte Menschen in Gesellschaften mit ganz anderen – und u.a. auf einer staatlichen Versorgungsabsprache (Wohlfahrt) beruhenden – Gesellschaftsverträgen? Die Crux Nr. 2 ist: Inwieweit bestehen die vormals aufgebauten Strukturen noch? Und dann ist die Frage: Wohinein soll sich jemand anpassen? Und zuletzt: Heimatlose (und damit Ortlose) gesellen sich zu Heimatlosen (und damit Ortsverwahrlosten).

19.8.2026

18.8. Eintauchen in die Höhlen der Macht.

Heute eine „Diskussion“ zwischen einem Influencer (Iraner, Afghane – fraglich Syrer) und einem Politiker der AfD gesehen bzw. gehört. Keine Sprachanalyse oder Programmanalyse an dieser Stelle, nur der Eindruck von ganz weit, der dann ganz nah ging. Mitten in einem Bad von Passanten, Zuschauern und Bodyguards – mit Mikrofon und Kamera – ergab sich ein Zwiegespräch der Gehörlosen (Reden aneinander vorbei), was man auch als toxische Kommunikation bezeichnet. Beide Seiten sandten ihre Botschaften, und vor allem der Influencer (nannte sich „der Fachkraft“) verstand es wunderbar, den Fragen und Aussagen des Gegenübers auszuweichen und an deren Stelle bewusste Punkte, Vorwürfe und sogar einen merkbaren Zynismus anzubringen.

Am Ende dieses Tages nehme ich mit: Sehr viele Menschen, Institutionen, Gruppierungen fühlen sich offenbar in ihren Eigeninteressen so dermaßen in die Ecke gedrängt, dass sie zum bedingungslosen Angriff übergehen; ihre Argumente sind bewertend, von vorneherein abwertend. Also, was „den Fachkraft“ (wenn ich das ungefiltert verstanden habe) u.a. sehr beschäftigte, war: die Deutschen haben keine Kinder, also kann es hier um die Werte nicht so gut bestellt sein; wenn nun die AfD Familien – und zwar deutsche Familien – mehr unterstützen wolle (und der AfD-Mann führte aus, man wolle die Familien finanziell entlasten), sei das gegenüber den anderen – sprich nicht-bio-deutschen – mehr Kinder Gebärenden ungerecht. Ich hab dann abgeschaltet – dieses Gift, das sich noch zusätzlich von eingereisten Fachkräften in die Politik mischt – tue ich mir nicht an. +++ Ich mag ja die „Kosmische Spalte“, bei mir siedelt sie (leider) im 4. Haus. Es fällt mir dies ein: There will be blood (Exodus/2. Mose) umgekehrt nun.

18.8.2026

Leistungsbeschränkung

Was soll man von einem Staat halten, der die Ausgabe (sprich Verteilung) von sozialer Hilfe „Leistung“ nennt?

18.8.2026

Heute mal über die Grenze geschaut

Die Niederländer drehen ihre Flagge um, was ein Protestzeichen ist. Es drückt aus, dass sich das Land nach Ansicht derer, die prostestieren, in einer Notlage befindet oder die Politik „verkehrt“ läuft. (Ursprünglich soll das Signal wohl aus der Seefahrt als Notsignal stammen.) Die politische Lage in Den Haag hat sich im August 2026 wieder dramatisch zugespitzt, was bei uns nur eine Randbemerkung, wenn überhaupt, ist. Nach Jahren politischer Blockaden hat das niederländische Kabinett ein milliardenschweres Maßnahmenpaket zur endgültigen Lösung der Stickstoffkrise beschlossen und am Wochenende und heute gab es zahlreiche Demonstrationen. In den Niederlanden ist das Umdrehen der Flagge keine strafbare Flaggenschändung, sondern gilt von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das erste Mal, dass ich bewusst von diesem Verkehrtherumaufhängen der Flagge sah, war in Paul Haggis‘ Film „Im Tal von Elah“ von 2007, in dem ein Vater erfahren muss, wie es wirklich um seinen fahnenflüchtigen Sohn nach dem Einsatz im Irak bestellt war. Ist das Umdrehen der Fahne in Deutschland eigentlich legal? – Aber nun gut, so weit ist es noch nicht.

17.8.2026

Wort vom Montag: „Flut“

Was ist eigentlich hilfreicher? Eine Brandmauer gegen Feuer oder ein Deich gegen eine Flut? Ich beziehe mich auf den Schlussausruf in einem Wahlvideo: „Diesmal sind wir der Deich!“ (übrigens gegen eine blaue Welle). – Zum Anfang der filmischen Wahlwerbung fällt mir noch ein Musikstück aus dem Jahr 1998 ein, und vielleicht haben sich die Macher des Videos ja von Witt & Heppner inspirieren lassen. Ich sehe schon, dass ich heute Cover-Enwürfe für Politmagazine entwerfen werde. Wobei – on second thought – mir da andere schon zuvorgekommen sind. Doch Spaß beiseite: Lustig ist das nicht, was sich da von Seiten UnsererDemokratie in Gang setzt. 

17.8.2026

Die Lage am Morgen – Ihr Morning-Briefing um 6 Uhr
Sonntag, 16. August 2026

Irgendwann hatte ich mal den Spiegel-Newsletter abonniert, ihn nicht abbestellt und so ploppte heute morgen sofort diese eingegangene Mail auf. Außer mit diesem Satz äußere ich mich zur Causa nun nicht mehr (das tun andere genug):

„Das zusammen, das Umgängliche und das Extreme, machen Siegmund zu einem gefährlichen Mann, aktuell zum gefährlichsten Mann Deutschlands, aus Sicht liberaler Demokraten.“

Ich finde ja, dass wir alles, was gerade geschieht, sehr schön an drei wesentlichen „Zyklen-Ständen“ sehen können. Jupiter-Neptun in den Fischen mit der Hoffnung auf den „Retter“ (und man meint, ihn gefunden zu haben, den deutschen Lisan-al-Gaib – Vorsichtig mit Vergleichen!), Saturn-Neptun im Widder mit der Situation des Zusammenbruchs zum absoluten Punkt des Neuanfangs, mit Rechtsbrüchen und Rechtlosigkeit einhergehend, dabei auf der Suche nach dem „Sündenbock“. Und on top der noch laufende Große Zyklus von Saturn-Pluto im Widder von 1851 (das Jahr der Wiederherstellung des Deutschen Bundes unter der Führung von Österreich und Preußen, was das vorläufige Ende der liberalen und nationalstaatlichen Hoffnungen in Deutschland besiegelte und die sogenannte Reaktionsära* einleitete), der sich erst in 60 Jahren seinem Ende ergeben und geläutert einen neuen Zyklus beginnen wird. Was das bedeutet? – Auch das sehen wir, vor allem in Deutschland. Ich lasse bewusst Uranus-Neptun-, Jupiter-Saturn– und Uranus-Pluto-Zyklen außen vor, werde diese aber in den nächsten Tagen zusammenstellen.

* Die Reaktionsära (ca. 1850–1858) umfasst die Phase der harten politischen Unterdrückung nach der gescheiterten Revolution von 1848/1849

16.8.2026

Man feiert Loveparade

Mein Idee – gephotoshopped und dann – tatata – KI-bearbeitet. So läuft das jetzt, Widder vor….

Nächste Woche am 22.8. wird auch in Friedberg ein CSD „stattfinden“ – sagt man so?  – Heute wäre es definitiv zu heiß gewesen: eine Wand von 40° stand im Ort. Eine solche wird den Elvis Presley-Fans in Bad Nauheim auf ihrem Festival vielleicht ebenfalls Mühe bereitet haben, denn dort war es auch nicht gerade erfrischend. Aber nun wird es erträglicher, heißt es, so ich das mal ganz unpolitisch einordne.  „Einordnen“ ist mein Stichwort. Es gibt hierzulande ja so ein Parteiensystem, das sich gerade anschickt, Stein um Stein sich selbst abzubauen, dessen Hofberichterstatter aber eben liebend gerne einordnen, und besonders Unliebsames dabei nach „rechtsextrem“ einordnen. Ich freue mich über jene junge Menschen der Jahrgänge meiner Kinder, die jetzt anfangen, die Dinge hier im Land in die Hand zu nehmen. Es liegt wahrlich viel Aufräumarbeit vor ihnen! Vielleicht nehmen sie ja ein paar von den Alten mit, z.B. mich 😉😊🤣

Und dann noch am Ende des Tages ein Ergebnis des Tages: Die Kollektive des nicht gelebten/zugelassenen Lebens im Unbewussten als ein Plakat – auch etwas „Eingeordnetes“. Ich stells mal ein. 

15.8.2026

Frau Doktor…

Was für ein Wort ist das überhaupt? – DOKTOR? Es stammt aus dem lat. Verb docere und das heißt soviel wie lehren und (ein)weisen. Ein Doktor ist ein Lehrmeister und bringt bestenfalls anderen das bei, was er wiederum selbst zuvor gelernt und zu einer gewissen, vielleicht sogar überdurchschnittlichen, Reife gebracht hat. Das Wort kam ab dem Mittelalter als Bezeichnung für einen Universitätslehrer in die deutsche Sprache und erlebte ~ im 16. Jahrhundert einen Bedeutungswandel: Da nun dieser akademische Grad immer mehr zu einem reinen Titel nach Prüfungen geworden war, wurde für die feste Rolle des Hochschullehrers der Begriff Professor eingesetzt. Den erworbenen Titel dürfte jeder Träger eigentlich nur dort auch führen, wo er in seinem Fachgebiet tätig wird, bzw. wo er auch lehrt und unterrichtet. Wenn ich also Astrologie unterrichten würde, hätte mein Doktortitel dort nichts zu suchen. Es wird auch keiner finden, dass ich den Doktortitel auf meinen Büchern anführe. Überhaupt könnte ich ihn eh ohnehin abgeben (geht das?), weil ich in dem Fach, in dem ich promoviert habe bzw. wurde, nie wieder unterrichten werde. Aber wissen Sie: Es geht sicher auch anderen so (vielleicht jenen, die abschreiben, nicht), dass die erworbene Auszeichnung immer auch ein Stück von einem selbst wird. Man hat Zeit, Schweiß und Blut in die Arbeit gesteckt. Ich sehe die zwei Buchstaben vor meinem Namen und erinnere mich an die Gespräche mit den Betreuern und erinnere mich daran, dass ich es aus eigener Kraft geschafft habe. Kein Summa cum laude – aber selbstgesetztes Ziel erreicht. Das schreibe ich zur Aberkennung von Doktortiteln bei überführter Plagiierung.

15.8.2026

Ich trinke keine Milch

Jesus, der Papst und Eugen Drewermann sitzen am See Genezareth und unterhalten sich. Ohne ersichtlichen Anlass steht Jesus auf, geht zum nächstgelegenen Steg, betritt die Wasseroberfläche, wandelt über den See und setzt sich auf der anderen Seite nieder. Nach einer Weile bemerkt Drewermann, dass Jesus auf der anderen Seite ist und überquert ebenfalls den See, und das trockenen Fußes. Der Papst redet weiter vor sich hin, bis er bemerkt, dass er allein ist. Er geht zum Steg, betritt die Wasseroberfläche, fällt ins Wasser und ertrinkt. Jesus und Drewermann beobachten das. Jesus sagt: „Vielleicht hätten wir ihm sagen sollen, wo die Pfähle sind.“ Darauf Drewermann: „Welche Pfähle?“

Viele sagen mir: Aber Milch ist doch gesund… Mag ja sein. Ich trinke keine Milch. Aber von der Milch abgesehen: Gestern ist mir aufgefallen, dass ich allgemein keine trüben Getränke, keine Smoothis, keine anderen Gemische, mag. Kennt das jemand? Ich mag klare, transparente Getränke. Nun gut, der eine so, der andere anders. +++ Ich habe mich heute wieder ausgiebig mit synodalen – ach nein – synodischen Zyklen befasst. JU-NE und SA-PL – wie greifen die ineinander? Welches Bild ergibt sich von 1819 bis 1869 und wie sieht es seit 2026, 2022 bzw. 2020 aus? Muss man das wissen, um irgendwelche naheliegenden Fragen zu beantworten? Z.B. die Frage: Wer ist der gefährlichste Mann in Deutschland? (Die gefährlichsten Anführer sind übrigens nicht die, die nach Verehrung suchen, sondern jene, die verstehen, was die Verehrung mit ihnen machen kann, und sie trotzdem suchen.) Oder die Frage: Wer kauft die besten Böden der Ukraine? oder: Warum brauchen Kälber Klimaanlagen, alte Menschen in Seniorenheimen aber nicht? Oder: Welche Kinder sollten auf Waldorf-Schulen gehen? – Nö, ich trinke keine Milch. Ich esse gerne Käse. Camembert ist toll, und dazu ein bestimmtes Getränk.

14.8.2026

Wie schafft man „Heimat“?

Jeder an seinem Ort, jeder, mit dem, was er kann (sein Werk) und jeder ganz bei sich. Mehr braucht es nicht, um gerne heimzukommen.

14.8.2026

Nein ist ein wichtiges Wort

Heute ist ein Tag der Erinnerungen. Bin versetzt in das Geschäft meiner Eltern, in dem in verschiedenen Glasbehältern Süßigkeiten angeboten wurden. Dauerlutscher, Kirschlollies, Colaflaschen, Lakritzschnecken. Ich weiß gar nicht mehr: 1 Pfennig pro Dingens? Es kamen Kinder mit 10 Pfennig und durften sich für ihre Tüte die Zusammenstellung aussuchen. Wohlgemerkt: das war nicht 1956 – das war 1978. Damals begann der Untergang des „Nein“ in der Erziehung. Wer ist hier heute Leser und kennt den Wert des Wortes „nein“? Der Filius/die Filia ist frustriert ob einer Nichtbeachtung seines/ihres Willens und geht in den Nebenraum, um demonstrativ genüsslich die Blumenerde aus Mamas Pflanzenkübel auf den Boden zu befördern. Was hat zu folgen? – Ein „nein“ – oder? Ich mag das „ja“ – das ist das viel wichtigere Wort in der Erziehung, aber auch die „Konditionierung“ auf das Kürzel „nein“ ist angebracht: Es gibt den Kindern eine Orientierung. Liege ich völlig daneben?

13.8.2026

65 Jahre Mauerbau in Berlin

Ich habe nicht mitverfolgt, was heute an Feierlichkeiten absolviert wurde oder wer welche Reden gehalten hat, ob im Sinne oder gegensinnig zur DDR. Ich war heute anderweitig beschäftigt. +++ Es rankt sich – und das möchte ich kurz zum Besten geben – um meinen Vornamen eine Geschichte, die mit diesem Mauerbau zu tun hat. Es geht um eine Liebesgeschichte zwischen Ostberlin und dem Westen. Der Schwager meiner Mutter, Bruder meines Vaters, war schwer in eine Ostberlinerin verliebt, das war um 1956/57 herum. Die DDR-Administration verschärfte im Dezember 1957 das Passgesetz, um das unerlaubte Verlassen des Staatsgebietes (einschließlich Osterberlins) generell unter harte Strafe zu stellen: Die Massenflucht war zwar schon spürbar, aber noch hoffte die Führung, sie durch wirtschaftliche und politische Maßnahmen zu stoppen.

Das „Thema“ Mauer ist mir übrigens tatsächlich eingeprägt. Ich verweise auf „Le passe-muraille“ von Marcel Aymé.

Die junge Liebe wurde zusehends durch diese Maßnahmen belastet und auf eine harte Probe gestellt. Etwa um den August und September 1958 kam es zu überfüllten Flüchtlingslagern: im August 1958 waren ~16.000 Menschen aus der DDR über die offene Grenze nach West-Berlin geflohen. Am 8. September 1958 stellte Willy Brandt offiziell klar, dass West-Berlin uneingeschränkter Teil der Bundesrepublik sei und die Verbindungswege unantastbar bleiben müssten. Die junge Frau – die meinen Vornamen trug bzw. ich später den ihren – wollte nicht nach Westberlin übersiedeln. Sie trennte sich und ließ den Schwager meiner Mutter dieses per Brief wissen. Meine Mutter, von dieser tragischen Liebesromanze überwältigt, entschied, dass ich – am 11.9. desselben Jahres geboren – den Namen der großen Liebe des Schwagers tragen solle. Der übrigens erhielt im Jahr 1961 über das staatliche Förderprogramm („Assisted Passage Scheme“) die Erlaubnis, nach Australien einzureisen. Er wanderte also aus und blieb auch dort. Nun sitze ich hier mit dem Namen einer Frau, der mich nun unverschuldet in das „Mauerding“ einbezieht. Tja – so kommen Kinder zu ihren Namen. Soll uns das etwas sagen?

13.8.2026

Erlösung und Erlöser dringend gesucht

Lukas 1,79: Ein bekannter Bibelvers im Lobgesang des Zacharias (Benedictus). Er spricht davon, den Menschen Licht zu bringen, die in Finsternis sitzen, und ihre Füße auf den Weg des Friedens zu richten.

Die Zahl 179 taucht im Mega-Zyklus von JU-NE-in-Widder von 1370 bis 2035 (665 Jahre) viermal auf, und zwar im Zusammenhang mit den vier kardinalen Zeichen Widder, Krebs, Waage, Steinbock. Das ist ein Schluckauf, den ich nicht vorher und auch nicht danach im ansonsten 166-Jahres-Zyklus habe finden können. Man möge mich korrigieren! Außerdem beachte man  die Uhrzeiger – und nein, es ist nicht nur eine Spielerei. 

Dass ein neuer Zyklus im Widder beginnt bzw. der Fische-Zyklus 2035 endet, greift ein klassisches Konzept der altpersischen und mittelalterlichen Astrologie (v.a. Albumasar im 9. Jahrhundert) auf. Wenn ein so großer, übergeordneter Rhythmus im Zeichen Widder (dem absoluten Nullpunkt des Tierkreises) kumuliert, spricht die Literatur historisch vom „Großen Schisma“ oder dem „Erschöpfen des Zeitgeists“. Es ist der Moment, in dem die Energie des alten Zyklus komplett verbraucht ist und die Menschheit gezwungen wird, bei Null anzufangen. [Quelle]

Heute ist zunächst die partielle Sonnenfinsternis angesagt. Ich dachte erst, ich hätte einen 1a-Logenplatz, falsch gedacht, mir ist das Glück nicht hold. Die Sonne zieht sich hinter ein Haus zurück, und ich werde das Spektakel von hier aus – ich wüsste aber auch nicht, wohin ich jetzt gehen könnte – nicht sehen. 

12.8.2026

Mauerschützer heuern bei der Brandmauer an

Bewaffnetes Niederschlagen von Wahlergebnissen. Der Mann heißt Sven Hüber und hat folgendes gesagt:

„Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD! Polizisten können kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen, diese unterstützen oder dort mitmachen!“[Quelle]

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) möchte Polizei und Polizisten auf mögliche Folgen einer AfD-Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt vorbereiten (das Wort Putsch steht im Raum). Er weist auf einen möglichen „inneren Notstand“ hin, im Mitgang dessen die Bereitschaftspolizeien bereit sein müssten, auf Weisung des Bundesinnenministers gemeinsam mit der Bundespolizei in einem anderen Bundesland mit polizeilichen Mitteln (also mit Waffen) die verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen zu können.

Hüber war in den letzten Jahren der DDR (1985-1989) Politoffizier und Jugendinstrukteur bei der Grenzpolizei eben dieses Landes, Ausbilder also darin, dass die Schießbefehle gegen Republikflüchtige ausgeführt wurden.

12.8.2026 

Die Rolle Marokkos

Nein, darüber schreibe ich heute nicht, auch wenn mir gerade ein „link“ dazu geschickt wurde und ich mir auch angeschaut habe, was da die Hintergründe sind. Ich bin ein wenig eigen und teile – obwohl ich sonst großzügig mit dem Verlinken bin – ungerne einen Beitrag, in dem jemand (was sein gutes Recht ist) für sein Buch Werbung macht. Ups… Auweia… bin ich etwa neidisch?! Oder brauche ich Nachhilfe in Eigenwerbung? Geschenkt. Heute ein Gespräch geführt über 1804 – s. neuesten Beitrag über JU-NE-in Skorpion – und Haiti. Das werde ich in den nächsten Tagen noch einmal nachschlagen. Haiti ist auch so ein Feld, das einige Feldwellen um die Erde geschickt hat.

11.8.2026

,,Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“

Das soll Genosse Walter Ulbricht gesagt haben. Ich weiß es nicht, ich bin nicht in der DDR groß geworden, könnte es ja nachschlagen. Das brächte mich aber jetzt von dem weg, was mir noch durch den Kopf ging. Nämlich aufgeschnappt: „Reichtum bedeutet Freiheit.“ Einspruch. Nicht Reichtum, sondern Eigentum bedeutet Freiheit. Erst wenn ein Mensch durch materielle Sicherheit, u.a. in Form von Eigentum, von der täglichen Sorge um das nackte Überleben befreit ist, hat er die Voraussetzung, sich um andere Dinge als nur die Existenzsicherung zu kümmern. Ich hole wieder Hannah Arendt ins Spiel. Wie ich sie verstehe, existiert Freiheit nicht im stillen Kämmerlein, sondern entsteht erst im Handeln mit anderen – namentlich dem politischen Handeln.

Jetzt zu Eigentum: Dieser bedeutet für Arendt im ursprünglichen Sinn Grund und Boden – das eigene Haus, der eigene Herd, der ein fester, unbeweglicher Raum ist – rechtlich geschützt und dem (privaten) Menschen einen sicheren Zufluchtsort bietend. Erst dieses „Stück eigene Welt“ garantiert Verlässlichkeit, Privatsphäre und die feste Verankerung, die es braucht, damit ein Mensch überhaupt in der Öffentlichkeit frei handeln kann.

Und Reichtum/Besitz? Das ist „akkumulierter, flüssiger Reichtum – Geld, Konsumgüter und Erwerbseinkommen“ – alles beweglich, und wird im Kreislauf von Produktion und Konsum ständig verzehrt, vermehrt oder vernichtet. Arendt in Vita activa: die Moderne hat den Begriff des Eigentums pervertiert. Sie habe das unantastbare, ortsgebundene Eigentum enteignet und durch den permanenten Prozess des Besitz- und Kapitalwachstums ersetzt. Wenn eine Gesellschaft nur noch auf die Vermehrung von Besitz (Einkommen, BIP, Vermögen) schaue, verliere der Mensch seine feste Heimat in der Welt und flüchte in den reinen Konsum (statt politisch aktiv zu werden). Da ist was dran, oder? Im Moment verliert das Land Einkommen, BIP und umzuverteilendes Vermögen (das sich der Staat zu sichern weiß) – was gewinnen oder verlieren die Menschen jetzt?

10.8.2026

Invasion in Badehosen…

Ich könnte auf einige Bücher verweisen, u.a. auf Jean Raspail (Heerlager der Heiligen/Le Camp des Saints) aus dem Jahr 1973 oder auf Michel Houellebecq (Unterwerfung/Soumission) von 2015. Heute hat sich ein bekannter Kommentator zu Wort gemeldet und klar benannt, um was es seiner Meinung nach geht. Nachlesen kann man hier (man braucht allerdings ein Abo). Die Invasion ist in Gange und vielen von Europas Politikern ist das offensichtlich ganz recht. „Europa wird blühen“ – aber erst muss wohl der Abbruch kommen, und vielleicht blüht Europa dann unter dem Islam?

10.8.2026

Der weitere Untergang der Bücher

Auch der Buchversand ist von dieser EU-Verpackungsverordnung (PPWR) betroffen; sie gilt für ausnahmslos alle Verpackungen, die in der EU in den Umlauf gebracht werden. Da für den Versand von Büchern Transport- und E-Commerce-Verpackungen (wie Buchverpackungen aus Pappe, Luftpolsterumschläge oder Kartons) genutzt werden, müssen Buchhändler, Verlage und Online-Shops die neuen Pflichten zwingend umsetzen.

In einem der Hauptstränge im „Almani“ geht es um die Abwesenheit von Büchern.

Vertreiber von Büchern müssen sich zwingend im LUCID-Register der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registrieren. Die dort eingetragenen Daten müssen exakt mit den gemeldeten Mengen deren dualen Systems übereinstimmen.

Wer Bücher ins EU-Ausland verschickt (z. B. von Deutschland nach Österreich oder Frankreich), muss sich in jedem Zielland registrieren. Ab August 2026 verlangen viele EU-Staaten dafür einen im jeweiligen Land ansässigen Bevollmächtigten (Authorised Representative), sofern man dort keine eigene Niederlassung hat. Die gute Nachricht: Wenn ich Bücher in die Schweiz verschicke, gilt diese PPWR nicht (aber Bücher in die Schweiz zu schicken, ist schon lange horrende!).

Wer wird denn jetzt noch Bücher verschicken?

9.8.2026

Was die KI mit Kindern zu tun hat

Ich muss hinzufügen: „mit der Produktion von Kindern“. Es ist das dahinterstehende Menschenbild, das mir sowohl bei Künstlicher Intelligenz wie auch bei der Kinderproduktion (und hier die Brutindustrie mit Herstellung von Stammzellen zur Weiterverarbeitung zu Ersatzorganen) zu denken gibt. Vorhin habe ich gelesen, dass Anthropic dabei sei, sich Bücher aus Bibliotheken und Antiquariaten „reinzuschaufeln“ und damit Wissen aufzukaufen, das in alten, teils sehr seltenen Büchern schlummert, und das natürlich in einer Wortgewandtheit, die es heute schon nicht mehr gibt. Buchhändler, u.a. aus Bayern, berichten, dass derzeit immer mehr solcher Bücher gekauft würden und dann verschwänden. Der Verdacht: Tech-Konzerne trainieren ihre KI mit diesen Büchern, weil das Internet schon längst nicht mehr ausreiche. Mit Büchern ist es wie mit Bargeld: Ich kann sie in die Hand nehmen, ohne dass es Strom kostet oder jemand mitbekommt, dass ich ein Buch benutze. Ich entscheide, wann und wo ich lese. Ein gedrucktes Buch ist ein Stück Freiheit. Ein digitales Buch kostet, und zwar Freiheit und Anonymität. Und demnächst – wenn alle gedruckten Bücher abgeschafft sind – ist das Digitalisat ebenso Werkzeug für die totale Überwachung wie das digitale Geld. Zugang zum Wissen bekommt man gegen einen Aufpreis, sei es als soziales Wohlverhalten oder durch meine Daten. Keinen Zugang bekommt der, der auffällig geworden ist. Dazu passend haben wir dann designte Kinder, die von externen, künstlichen Uteri ausgebrütet werden, die ohne jede emotionale Bindung auf die Welt kommen; sie werden leicht manipulierbar und willige, aber kranke Wesen sein. Braucht es dann überhaupt noch Menschen? – Hier ist noch eine besondere, schon etwas ältere Anweisung zum Lesen von Büchern.

9.8.2026

Von der List

(Und nein, das ist kein Familienname wie „von der Leyen“) – Ich schreibe über die List, welche als Wort vom urgermanischen *listi- (Klugheit, Erfahrung) stammt und eine indogermanische Wurzel von *leis- (spuren, verfolgen, kennen lernen) hat; auch das Wort gleisen oder englisch to learn gehört dazu, also lehren und Kunde im Sinne von „etwas wissen oder können“. Astrologisch lässt Merkur grüßen – Hermes auf griechisch -, der immer ein wenig listig war. Odysseus soll listig gewesen sein (warum wird denn eigentlich der Film von Nolan so verrissen?? – Ich selbst bin immer noch mit „Dune Part Two“ befasst), und heutige Kriegsführung ist ebenfalls „listig“. Ich höre von „false flag“-Angriffen – unter falscher Flagge. Täuschungsmanöver also, von denen „unser“ Carl von Clausewitz nicht viel hielt. Er war überzeugt, dass Täuschungsmanöver oft zu einer gefährlichen Zersplitterung der eigenen Kräfte führen würden und dass das Aufbieten realer, physischer Überlegenheit an einem entscheidenden Punkt (Schwerpunkt) stets wirksamer sei. Sunzi dagegen lehrte, dass alle Kriegführung auf Täuschung beruhe und der Sieg ohne Kampf das höchste Ideal sei. Wenn wer auch immer gewollt hätte, dass in Leipzig etwas in die Luft fliegt, hätte er das getan, denn die Technik und die Präzision sind vorhanden. So aber… nun ja… welche List wird hier angewandt?

8.8.2026

Selbstbefreiung

Wenn Menschen alt werden, fangen sie an, Bilanz zu ziehen. Manche (ich schreibe hier von gebildet und finanziell priviligierten Menschen) beginnen, Autobiographien zu schreiben, andere beginnen – nachdem sie sich in jungen Jahren von den „1000jährigen Talaren“ befreit hatten, dann einen bürgerlichen oder pseudobürgerlichen Beruf ergiffen und ihn 40 Jahre ausübten – mit der letzten Selbstbefreiung. Jetzt beginnt die Verwirklichung. Späte Individuation, oder? Manche fangen an, Astrophysik oder zumindest Astronomie (Astrologie geht auch) zu betreiben, lernen eine Fremdsprache (versuchen es) und stürzen sich in ein Ehrenamt in einem Bereich, in den sie nie hineingedacht hatten. Andere machen Ausflüge in die Welt, auf Kreuzfahrten, auf Pauschalreisen, in Gegenden, deren Menschen und Kultur sie nicht kennen. Was beschreibe ich hier? – Ich beschreibe eine „Generationensituation“, die jetzt zuende geht. Man nennt die Angehörigen dieser Kohorte „Boomer“, und macht sie schon mal für den Zustand, dem wir uns derzeit gegenübersehen, verantwortlich. Diese Gewordenheit wird vielfach in Literatur verarbeitet, z.B. als Roman. Wer liest diese Romane? – Richtig: Die Älteren. Die Jungen interessieren sich dafür (noch) nicht, sie sind mit der Gegenwart beschäftigt (allenfalls lassen sie sich Anekdoten von den Eltern aus deren Jugendzeit erzählen) – und werden später eine immens andere Gewordenheit vorfinden, als die derzeitige. Ich erinnere mich an ein Buch, das von einer sehr jungen Frau geschrieben wurde: Françoise Sagan. Ich las es, als ich etwa in dem Alter der Verfasserin war: 17. „Bonjour tristesse“ handelt von einem Mädchen am Beginn seines Lebens – nicht an dessen Ende. Ja, sollte ich irgendwann noch einmal einen Roman schreiben, würde ich vom Anfang eines Lebens schreiben, nicht vom Ende; vom Werden, nicht vom Gewordensein. Hier gibt es ein Gespräch über die „Boomer“ mit noch mehr Aspekten dazu.

8.8.2026

Weiße Fahnen

Ich plädiere schon mal für die vermehrte Ausgabe von Fahnen. Nicht Schwarz-Rot-Gold, nicht Regenbogen, nein: Weiß. Das ist die Farbe der Kapitulation bzw. des Anzeigens, dass man den Frieden möchte. Ob ich das ernst meine? Dahingestellt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hängten viele Menschen weiße Tücher aus den Fenstern, um den einrückenden Alliierten zu zeigen, dass sie nicht mehr kämpfen wollten. Fanatische NS-Gruppen gingen damals jedoch noch brutal gegen diese Zeichen vor. Desweiteren noch zeigt sie als Parlamentärsflagge an, dass eine Partei unbewaffnet sprechen oder kapitulieren möchte. Das Schießen auf Personen mit einer weißen Fahne ist nach internationalem Recht verboten. +++ Der kosmische Fisch kam mir unter die Finger, als ich auf meinem YT-Kanal einige Einstellungen überarbeitete, und brachte mich auf einen Gedanken: Es gibt Phasen im Leben, da glaubt man sich unter Wasser und im „schweren Gang“, aber genau dieser schwere Gang ist der Schutz, der am Leben hält.

7.8.2026

Verpackungsverordnung

Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation, VO (EU) 2025/40) trat am 11. Februar 2025 in Kraft und gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Ob ich wohl auch, wenn ich jetzt noch bestellte und verkaufte Bücher in mittelgroßem Stil verschicken würde, ein Problem bekäme? Es ist schon erstaunlich, was für Ideen umgesetzt werden, während gleichzeitig die großen und wichtigen Verkehrswege kurz vorm Kollaps stehen.

7.8.2026

Die einen gendern, die anderen sprechen – auch als Erwachsene – urbanes Jugendsprech

Man möge mich naiv nennen, aber ich habe tatsächlich mal an Ridley Scott geschrieben. Aber wer bin ich schon?

Keine Ahnung, was genau los war, aber die zentrale S-Bahn-Station in Offenbach war polizeigeflutet. Durchsage: Die S-Bahn könne aufgrund eines Polizeieinsatzes nicht abfahren. Die Fahrt verzögert sich um unbestimmte Zeit. Ich habe mich ein wenig umgehört – und nein, ich spinne nicht – und hörte wirklich beides in Stereo nebeneinander. Das war wirklich skurril, was fehlte, war eine optische DragQueen (wie sie sprechlich eingestimmt hätte, entzieht sich mir gerade), aber die anderen beiden Klischees (multinational und politisch korrekt) waren voll und ganz erfüllt. Auf unbestimmte Zeit … da gingen dann doch bei mir die Alarmglocken los und es ratterten Alternativfahrmöglichkeiten herunter. Raus hier, ab nach oben, und einen Bus nehmen. Gut, wenn man sich auskennt und ortssicher ist. Yallah und wallah! – Später wurde ich noch Zeugin – glauben Sie mir: es war köstlich anzusehen! – wie eine Person auf dem der einfahrenden S-Bahn gegenüberliegenden Gleis (nicht gleicher Bahnsteig) erkannte, dass sie falsch stand. Die Überlegungen waren an Körper und Gesicht abzulesen – aufgeben oder was?? Die Person entschied sich dafür, ins Gleisbett zu springen. Sie wird wohl heil auf der anderen Seite und im Zug angekommen sein, denn die S-Bahn fuhr an und weiter. Halleluja. Ich fürchte, ich muss eine Satire schreiben.

6.8.2026

Suizidale Empathie

Wieder geistert ein neues Wort durch den Blätterwald. Den „Tatbestand“ kennen wir seit Jahrzehnten: Statt für die Eigeninteressen einzustehen, kümmert man sich um „vermeintliche“ Opfer. Man nennt es auch mit einem schönen deutschen Wort Torheit, und es scheint sehr viele törichte Menschen zu geben.

6.8.2026

Ramschladen

Jeder kennt die 1-Euro-Läden, oder? Oder die TEDI-Supermärkte. Ja, ich gehe da auch hin und schaue, ob ich eine Leinwand, Papier, Büromaterial, Bastelutensilien, Bügelperlen, Schulhefte und Verpackungsmaterial (alles „Verbrauch“) preisgünstig ergattern kann. Mir ist im Moment nicht erinnerlich, ob ich nicht bereits darüber geschrieben hatte. Es ist mir allerdings heute nochmals aufgefallen: Zwei Nachbarorte, zwei TEDI-Märkte und zwei völlig unterschiedliche Ladenorganisationen. Es geht um Struktur und planvolles Arbeiten. Im hiesigen TEDI stauen sich in den Gängen die neu einzusortierenden Waren. Vieles liegt auf dem Boden – die Kunden sind achtlos, lassen aus den Regalen Geholtes einfach liegen. Achtlos auch das Personal, nichts hat wirklich Wert. Ich beende die Metapher. Der Leser weiß, worauf ich hinaus will. Der Satz zum Abend: Das Böse am Bösen ist, dass es so absolut gewöhnlich daherkommt. 

5.8.2026

Der 15. August

Das Datum kursiert in Social Media– und ChatGruppen, und jetzt ist es auch bei mir angekommen. Es geht um eine zweite, diesmal angekündigte, Invasion. Die 1.000.000-Euro-Frage: Wenn das so sein sollte, reicht es dann noch, sich hinzustellen und darauf hinzuweisen, dass Grenzen bitte schön einzuhalten seien? Wenn es dazu kommen sollte, und wieder Menschen als Speerspitze loslaufen und versuchen, das ausgerufene Ziel zu erreichen, wird es unschön werden müssen. —- Aber ich sehe schon, die Initiationsszene im Film „Dune Part One“ hat mich angesteckt: der junge Protagonist wird zu einem Duell herausgefordert. Er muss kämpfen und kann sich – und will das auch nicht – dem nicht entziehen. Der andere ist viel stärker als er, es wird schnell gehen, sagt ihm ein Mädchen, das ihm einen Dolch zusteckt. Sie beginnen zu kämpfen, und der junge Mann – er hat noch nie jemanden getötet – besiegt seinen Gegner. Begnadigung und leben lassen, ist nicht vorgesehen. Der Sieger muss den Besiegten töten. So sind die Regeln. —- Wenn das eigene Leben davon abhängt, wird man sogar töten. Wie würde das aussehen, wenn Zehntausende mit Booten an der europäischen Küste ankommen?

5.8.2026

Was haben der Film „Dune“ und die Ukraine gemeinsam?

Es geht um die vorgetäuschte Erlösung. Mehr dazu zu gegebener Zeit. Rechts ist das Inhaltsverzeichnis bis heute, ich arbeite noch an den Feinheiten zum Buch. Für etliche Kapitel muss ich noch die treffende Titelzeile finden, was bei und mit Jupiter-Neptun nicht immer ganz einfach ist. Für morgen habe ich mir den Film (Teil 2) von Denis Villeneuve aus dem Jahr 2024 vorgenommen, den ich mir nochmals akribisch ansehen werde.

4.8.2026

Die Dortmunder haben einen Knall

Es gibt doch nichts Schöneres bei heißem Wetter als ein Raum, der sich auf 40° und mehr aufheizt. Letztes Jahr hatten wir unserer Mutter einen Ventilator in ihr Seniorenwohnheimzimmerchen gestellt – vom Heim aus gab es nichts dergleichen. Als sie von uns ging, schenkten wir den Ventilator an den Zimmernachfolger… Aber davon wollte ich nicht schreiben, sondern von der fortschrittlichen Idee der Dortmunder Verkehrs- bzw. Stadtwerke: Schwitzen für das Klima. Die Komforteinbuße liest sich so:

In Dortmund haben sich die Stadtwerke bei der Bestellung ihrer neuen Bahnen nun aber gegen diese Ausstattungsvariante entschieden. 70 Millionen Euro hätte das zusätzlich gekostet. Geld, das das Unternehmen DSW21 lieber in zusätzliche Fahrzeuge investiert habe, wie der zuständige Betriebsleiter dem Sender WDR sagte. Außerdem könne so viel Strom eingespart werden, rund sieben Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das ist so viel, wie sonst mehr als 2000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen. [Quelle]

Oh Mann.

4.8.2026

Muskelkraft ist Würde

Die Leser mögen meine etwas kühne Brücke verzeihen: Ein Muskel, der nicht trainiert oder der ihm entsprechend ernährt, benutzt und gepflegt wird, geht ein, bildet sich zurück. Die Biologie ist erbarmungslos: Wenn etwas als nicht mehr „notwendig“ eingestuft wird, wird es rigoros abgebaut. Das ist besonders im Alter – und das setzt mit 50 ein – höchst relevant. Wichtig also: Täglicher Gebrauch der Muskeln ist für deren Erhalt (so gesehen wäre auch das Gehirn ein Muskel: man muss es herausfordern, sonst schläft es ein) unerlässlich. Das war noch nicht die Brücke – die kommt jetzt: Eine Muskelübung ähnlicher Art haben wir offensichtlich in Ceuta gesehen. Da wurde mal eben gezeigt, was alles möglich wäre, wenn… und es sind Unmengen an jungen Männern „mal eben“ vorbeigekommen, um zu zeigen, wer denn eigentlich hier der „Herr im Haus“ ist. Wer immer sie geschickt hat, hat seine Muskeln spielen lassen und gleich auch noch dagelassen, was der Wahlspruch ist: „Allahu akbar!“. Hat Europa noch Muskeln? Was wurde in Marokko verhandelt? Die Kapitulation?

3.8.2026

499

Verstehen tue ich es nicht ganz, warum das August-Kalenderblatt im kurzen Astrologie-Film auf meinen YT-Kanal so viele Aufrufe bekommt. Sollte mir das vermehrte Klickaufkommen zu denken geben? Sollte ich mich motivieren lassen, das nächste Mal – also für den Monat September – noch ansprechender zu arbeiten? – Vermutlich liegt es an den Inhalten des Monats August, der es aber auch wirklich in sich hat. Nun gut, ich nehme es mal, wie es ist und freue mich ob der vielen Besucher.

3.8.2026

Nebelkerzen

Ich hatte neulich ein fiktives Gespräch zwischen Donald Trump und Otto von Bismarck (ein moderner Politiker wäre Jordan Bardella mit dem Mars auf diesen 5° Waage) entworfen. Ersterer hat den Neptun auf 5° Waage (die Nebelkerze in der Diplomatie) und der andere den Jupiter auf 5° Waage (das ist ein Architekt der Diplomatie) – und nun hat es wieder einen fulminanten Zwischenfall gegeben – Ceuta – alle blicken dorthin. Otto v. Bismarck ist nicht mehr. Der andere noch. Die alternativen wie die Main- wie noch andere Medien dokumentieren und kommentieren die Ereignisse auf ihre Weise – von Abwiegeln bis zu neuer Grenzöffnung über Invasion hin zu freiwilliger Aufnahme. Vergessen für die nächsten Tage ist die Ukraine, ist der Krieg zwischen den USA und Iran. Alle schauen: Was wird Sanchez (wer ist Sanchez?) machen, wer wird das Schengen-Abkommen aussetzen, was wird Deutschland tun? Ich frage mich ein wenig kleinlaut: Wer hat einen Nutzen von diesem Massenaufbruch aus Marokko? Wer hält da eine Waffe in der Hand? Vielleicht wüsste der Herr hier links neben dem Text eine Antwort; ich traf ihn gestern in Landau. Luther – so ist zu lesen – sah den Islam (damals als „türkischer Glaube“ oder als Lehre Mahomets bezeichnet) als eine theologische Verblendung an.

Luther empfiehlt den Christen, den Koran zu studieren, um sich ein differenziertes Urteil bilden zu können und um – im Vergleich zum Islam – im Glauben an Christus gefestigt zu werden. Dabei setzt er natürlich für Christen das Lesen der Bibel und die Kenntnis des christlichen Glaubens voraus.

Luther hätte kein Verständnis dafür, dass Vertreter der Kirche die Bibel und das Glaubensbekenntnis in Frage stellen, inhaltlich entleeren oder ihre Aussagen uminterpretieren. [Quelle]

Ich lasse das mal zum allgemeinen eigenen Überlegen da.

2.8.2026

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Author

Karin Afshar

AUßENSCHAU UND INNENSCHAU
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