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MORGEN- UND ABENDSCHAU

Vor dem Neuanfang

Hier ist ein Land, das Ende April/Anfang Mai vor einem schicksalhaften Übergang steht. Mars und Neptun stehen zusammen kurz vor 0° Widder, Mars wird schneller sein als Neptun, der noch ein wenig nachhinkt. „Scharf“ wird das alles aber, weil im Durchgang im „Erlebensrhythmus“ eben im Durchgang von 1°/Jahr jene 29° Fische erreicht sind, auf dem Neptun und Mars zusammentreffen, und das im 4. Haus. Der 30.4. ist ein Dienstag, es werden Sonderwahlen zum 26. Kongressbezirk von New York stattfinden. Die morgen exakt werdende JU-UR-Konjunktion trifft die Staaten im 6. Haus, wo die Bestände (eben auch die Immobilien und das Geld) im „erweiterten Aufbruch“ begriffen sind. Leider weiß ich zuwenig von den Hintergründen, die den „Riesen“ zum Schwanken bringen. Wenn er fällt – fallen eine ganze Menge Verbündete mit ihm.

20.4.2024

Suum cuique

Auch Planeten tragen schon einmal schwer (bildlich natürlich) an dem ihren. Uranus zum Beispiel trägt derzeit (ob es ihm gefällt oder nicht) aus dem Wassermann einen Pluto, das ist eine Beschwerung. Pluto steht für vieles, u.a. für die „Steuerung“ und im Wassermann – kann man sich mal vorstellen – ist er angetreten, den Prozess der Erneuerung zu bündeln, ein Konzept beizusteuern. Pluto ist im Team derjenige, der dem dynamischen Visionär ein System an sein Streben um Unabhängigkeit legt. Solchermaßen ausgerüstet steht Uranus nun im Stier, hat schon einen weiten Weg hinter sich – erst im letzten halben Jahr ist Pluto dazugetreten (und wird nochmal abberufen, dann geht der Steuermann von Bord). Stier ist immer ein wenig „behäbig“, er hält zusammen, was er meint, sichern zu müssen. Wenn es darum geht, Errungenschaften zu bewahren, ist er ein guter Berater, wenn man von ihm schnellen Wandel erhofft, ist man aufgeworfen. Uranus bringt nun eine Unruhe hinein ins Gemeinwohl, auch in den Leib des Lebens. Aufbruch heißt: es ändert sich etwas, wenn nicht sogar alles. Passt dem Stier nicht. Die Änderung kommt nun auch mit System (Pluto hat übrigens im Steinbock viel gelernt!) und hat seinen Richter gleich dabei. Jupiter aus dem Schützen ist Richter, vielleicht auch Anwalt (er hat sich an Pluto im Steinbock die Lippen benetzt – vielleicht ist er Staatsanwalt) und begleitet die Erneuerungssysteme erweiternd weltanschaulich. Er gibt ihnen den Sinn. Ist er der Hauch, der der „Maschine“ Geist verleiht?   Stichwort: Schöpfung einer neuen Lebensordnung?    

20.4.2024

Aufwachen in einer neuen Matrix?

In welcher Matrix leben wir denn derzeit? Nachbereitung bzw. Aufarbeitung der Corona-Zeit – das scheint schon wieder so überholt von den neuen Ereignissen, die jeden Tag hernieder regnen. Die Verdrehung der Wahrheit in allem, was uns entgegenkommt? Entscheiden, ob wir gegen Putin sind oder für oder gegen Israel, für oder gegen den Iran? Was ist mit unserer Sprache und der dahinterstehenden Agenda? Was ist mit den Banken und der ganzen Finanzwelt? Was mit der kybernetischen Neumacht, die so neu nicht mehr ist? Gute Nacht in eurer je eigenen Matrix.

19.4.2024

Das japhetitische Alphabet

Vokalisierte und nicht vokalisierte Schriften – sehr interessantes Kapitel. Z.B. die semitischen Sprachen verschriftlichen sich mit Hilfe von konsonantischer Verwendung der Buchstaben. Arabisch, Hebräisch, auch das indogermanisch-verwurzelte Persisch (bedient sich des arabischen Alphabets) schreiben keine „Selbstlaute“: ktb (ketab = Buch) steht da, oder dr (dar = Tür) oder oder. Das Lesen ist ungleich herausfordnernder (und auch vertiefend-mystischer) als das Lesen von Texten in vokalischer Schrift. Warum? Nehmen wir ein deutsches Wort und lassen die Vokale weg. Z.B. knd – ist das Kunde oder Kind?, bld – blöd oder Bild?, wrt – Wort oder Wert oder Wirt oder Warte? – Das Lesen unserer Schrift – der japhetitischen – ist eindeutiger und „einfacher“. Das Lesen geht schnell und der Sinn der Worte erfasst sich in einem Blick. Mit dieser exakten Schrift lassen sich viel besser uneindeutige „Dinge“ vereindeutigen. „Exakte“ Wissenschaften bedienen sich dieser Schriften.

Sprache und deren Verschriftlichung bzw. die Fähigkeit zu schreiben und zu lesen in den jeweiligen Sprachen machen etwas mit dem Blick auf die Welt. Aber noch etwas kommt dazu: Bei aller Uneindeutigkeit sind letztlich doch Arabisch und Hebräisch vor allem in ihren Glaubensbekenntnissen kurz und prägnant. Das Schma Jisrael ist kürzer als das apostolische Bekenntnis, die koranische Shahada ist noch kürzer als die beiden anderen. Mit japhetitischen Schriften lässt sich aufspalten, aufgliedern, verzweigen; alles will mit Worten begriffen werden, dazu allerdings treten mehr Bilder hinzu – die Schrift des Japhetus ist rational und uninspiriert, anders als die Schriften der Muslime und Juden, die ohne Bilder auskommen (die entstehen innen, im Leser). Ich empfehle dies zum Weiterhören. Viele Aha-Erlebnisse garantiert.

19.4.2024

In Sachen Nahost

Wenn ich die Mittel hätte, würde ich einen Kurzfilm oder vielleicht eine Filmcollage machen. Darin würde ich Bilder zeigen, in denen das Miteinander sichtbar wird, keine, in denen nicht ich auch noch das hundertfach ge“framte“, augenblickliche Leid zeige. Olivenernte im Westjordanland, Olivenernte in Israel. Ich würde Siedlungen zeigen: hüben und drüben. Menschen, die ihr tägliches Leben führen, die ihre Wege und Gebäude instandhalten, ihre Kinder versorgen, ihre Alten versorgen. Ja, das klingt harmoniesüchtig und realitätsfern? Seit ich zu denken begonnen habe, gibt es diesen „Zusammenstoß“ in Palästina. Während 55 Jahren sind verschiedene „Haltungen“ über mich hinweggerollt, die mich walzen wollten, eine jeweilig angesagte Haltung einzunehmen. Keine Seite bekommt mich. Stattdessen bin ich mein Leben lang mit der Frage befasst: Wie ist diese Feindschaft zwischen – es ist zwar aus der Mode, es so zu nennen, vielleicht auch gefährlich das zu tun – den Brüdern Ham (der jüngste Sohn Noahs) und Sem (der älteste Sohn) zustande gekommen und wie zu lösen? Der Fluch über Hams Sohn Kanaan… – ist das für immer?

Als Noah sich an vergorenem Rebensaft betrunken hatte, sah ihn sein Sohn Ham entkleidet im Zelt liegen und ging zu ihm. Nachdem er seinen Brüdern davon erzählte, verfluchte Noah Hams Sohn Kanaan. Zugleich wurden Sem und sein Bruder Japhet durch einen besonderen Segen seines Vaters ausgezeichnet, da sie ihn zugedeckt hatten. (Genesis 9,21–27 EU)

Über Japhet, der vermutlich der eigentlich älteste der Brüder war, ist mir nicht viel bekannt. Ich muss nach ihm suchen. Vielleicht kann er eine Lösung bringen, zumindest eine Spur?

18.4.2024

Symptomlos krank

Das ist ja der Alptraum an und für sich: man fühlt sich gesund, aber ein Test ergibt, dass man krank ist und sich zu isolieren hat. So war das vor 4 Jahren. Und heute? Ich bekomme den Eindruck, dass es heute genau andersherum ist: Du hast Symptome? Nein – du bist nicht krank. Das sind die Nachwehen dieses 3 Jahre dauernden Gehirnwäscheprojektes. Niemand möge sich mehr trauen, seinen gesunden Menschenverstand zu benutzen. Leider muss so ein Menschenverstand ebenso wie das Bauchgefühl „geschult“ werden, das geht aber nicht im Schwarm.

18.4.2024

Der Zug am Halsband

Heute hatte ich den ungeheuren Gedanken an einen großen Bären, der an der Leine durch die Manege geführt wird. Die Bären sind aus den Zirkussen verschwunden (übrigens werden alle Tiere aus Zirkussen verschwinden – und als nächstes müssen die Artisten unisex-Kostüme sprich Säcke tragen), und nun sind die Menschen die, die man in der großen Manege der Welt am Halsband herumführt. Das Halsband ist das Smartphone in ihren Händen (manche haben zwei davon – die machen natürlich Geschäfte!). Es werden ihnen Bären aufgebunden, und das heißt: jemandem etwas offensichtlich Unwahres erzählen, in der Hoffnung, dass er oder sie es glaubt. 

17.4.2024

Die Regierigen… ach nein, die Regierenden

Screenshot von der Seite „Batman-Project“.

Doch was anderes. Ausgerufene Mottos für heute: Ehrentag der Fledermaus – National Bat Appreciation Day in den USA und dort außerdem  der Tag der Banane. Ansonsten haben wir heute den Namenstag von Rudolf (wie sagen sie immer in den youtube Videos? – Grüße gehn raus!) und Syrien feiert den Unabhängigkeitstag von Frankreich 1946 (in Syrien kommen allein 23 Fledermausarten vor). Ein Mond-Pluto-Quadrat mit Mond im Skorpion sticht hervor, und das bei einer Sonne im Quadrat zu Mars. Vorsicht bei der Heimat- und Unabhängigkeitstagswahl. Gilt übrigens auch für Deutschland, wo dann Integrationskurse durch die Gegend getragen werden, aber niemand sie besuchen will. Absolute Schieflage: die Lehrer sollen da etwas stemmen, was nicht zu stemmen ist, und erhalten einen warmen Händedruck. Heuchelei. Long live the bat.

17.4.2024

Zerbrochene Brücken – oder vielleicht doch prozesshaft: zerbrechende Brücken?

Mühsam in Jahren aufgebaut, sieht man sie heute fast täglich brechen – die Brücken zwischen den Unterschieden. Stattdessen werden immer weitere Unterschiede gefunden. Wie im zwischenmenschlichen Kennenlernen: zuerst sucht man die Gemeinsamkeiten, kommen die Krisen, zieht man sich auf die Unterschiede zurück, um sich abzugrenzen. 

16.4.2024

Entscheidungsschwierigkeiten

Heute morgen hatte ich gleich beim Anschalten des Radios eine existentielle Entscheidung zu treffen: Queens „Another one bites the dust“ – oder doch lieber Michael Jacksons „Thriller“. Das sind wahre Sorgen, oder?

16.4.2024

Bleiben oder gehen?

Das ging mir heute durch den Kopf: „Innere Emigration bezeichnet die Haltung von Menschen, die unter einem Polizeistaat leben, aber als politische Dissidenten heimlich gegen die damit einhergehende Zensur von Literatur, Musik und Kunst verstoßen. Ursprünglich wird er für Künstler, Schriftsteller und Gelehrte verwendet, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Opposition zum NS-Regime standen, jedoch nicht auswanderten.“ [Quelle] Der Begriff stammt von Frank Thiess, der heute völlig vergessen ist und Bücher geschrieben hat, wie z.B. „Der Leibhaftige“ oder „Reich der Dämonen“. Im Roman „Der Turm“ hat übrigens der Schriftsteller Uwe Tellkamp das Überleben von Bildungsbürgern in der DDR durch „innere Emigration“ thematisiert.

15.4.2024

Das „einschließende Wir“

Wir können (ach du je… da schreibe ich es selbst) im Deutschen – andere Sprachen haben das natürlich auch – zwischen verschiedenenen Adressaten-Möglichkeiten wählen, wenn wir etwas schreiben und den Leser ansprechen wollen. Das habe ich alles schon mal ausprobiert. Ich kann z.B. meinen Leser ganz nah an meinen Text heranholen, indem ich ihn mit „du“ anspreche, etwas distanzierter mit „Sie“. Wähle ich die Option „Sie“, ist wiederum nicht klar, ob ich einen Leser oder eine größere Leserschaft anspreche… ein schlauer Schachzug, die Unterscheidung dem Empfinden des Lesers zu überlassen. Wiederum kann ich eindeutig werden – im Falle, dass ich eine Gruppe meine – indem ich mich des „ihr“ bediene. „Du wirst verstehen, warum ich das anwende, nicht wahr?“ Natürlich kann ich den Leser auch ganz außen vor lassen, was brauche ich den Leser??! – Ich schreibe also in der Ich-Form, bin ganz subjektiv und schaue aus meiner kleinen Blase hinaus in die Welt, die ich ergründen will oder nicht ergründen kann. Als subjektives „Ich“ kann ich allenfalls vernünftig sein, kann das aber nicht auf die Allgemeinheit übertragen. Sofern ich ein allwissender Erzähler bin, kann ich auch über mich hinaus denken – allerdings eignet sich dann wiederum die Form der 3. Person Singular besser. Ich müsste mich dann für eine weibliche oder männliche Erzählperspektive entscheiden. Moment… Müsste ich das? Am besten, um dieser Diskussion zu entgehen, bleibt man allgemein. Das macht man so. Das ist z.B. das Mittel der Wahl, wenn man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt. Die sachlich-ausgewiesenen Akademiker verstecken gerne ihr „Ich“ im „man“. Ist einfach objektiver. Das „Ich“ (also mich) kann ich auch im „Wir“ verstecken, das ist ein rhetorischer Superkniff. Meine Leserschaft hake ich damit quasi unter, wir gehen nicht alleine und jeder für sich, sondern zusammen, und ich bin mittendrin. „Ich bin quasi einer von euch, von der Leserschaft.“ Als Schreiberling muss man da sehr vorsichtig dosieren, denn dieses „inkludierende“ Wir wirkt schnell kumpelhaft und anbiedernd.

Wie ich darauf komme, fragen Sie? – Nun, es wird ein Buch von unserem Bundespräsidenten erscheinen. Es titelt „Wir“ und in der Ankündigung steht: „Unser Wir ist das einer vielfältigen Gesellschaft geworden, die neu erkennen muss, was sie verbindet.“ Nun denn (gehöre ich eigentlich auch zum Wir?).

15.4.2024

Krieg ist Frieden – Lüge ist Wahrheit

Ich sag ja, Einfaltung auf ganzer Linie… die Aufklärung wird rückentwickelt.

STEHT AM ENDE DER AUFKLÄRUNG DER SCHLEIER?

14.4.2024

Rare Momente der Stille – Gedanken 

wenn die Geräusche der tagwelt
endlich zur ruhe kommen und schweigen
und ich mich freue, dass
es still werde
erwachen jene, die
die nacht fürchten
und sie mit ihren lauten füllen.
wenn die gerüche der tagwelt
endlich schwinden und versiegen
und ich mich freue, dass
die luft zum durchatmen
frei werde
erwachen jene, die
ihre verborgenen schatullen öffnen
und die luft damit fluten.

13.4.2024

Die Osterinseln

Riesige Statuen, aber das Leben wird immer karger.

Als eine niederländische Seefahrertruppe am Ostersonntag, dem 6.4.1722, auf eine Insel traf (und sie sie deshalb die „Osterinsel“ tauften), war die Zivilisation noch nicht vollends untergegangen! Wann sie erblüht war, ist nicht belegt, ihr Untergang ging relativ schnell vor sich: Als James Cook 1774 „vorbeikam“ sah es gar nicht mehr gut aus. Sie fanden baumlose, unfruchtbare Steppe vor, auf der außer Gräsern nur noch wenige und höchstens 3m hohe Büsche wuchsen. Zudem trafen sie auf nur noch rund 2000 mehr schlecht als recht lebende Einheimische. Eine Übernutzung der Natur hatte zum natur-wirtschaftlichen Desaster geführt, in dessen Folge sich zwangsläufig der kulturelle Niedergang ergab. Zum Transport der überdimensionalen Steinstatuen (Maoi) als religiöse Mahnmale und für Brennholz hatten die Einwohner ihre Bäume abgeholzt, anstatt sie zum Bau von Schiffen oder Booten zu verwenden, womit sie ihre Nahrungsmittel hätten aufstocken können. Gleichzeitig hatten sich die von den benachbarten Polynesiern mitgebrachten Ratten stark vermehrt und die Palmsamen gefressen. Das Ende der Wälder hatte zu Bodenerosion geführt, die Felder wurden unfruchtbarer, die Nahrungsmittel knapper (kollateral: mehrere Seevogel-Arten und auch Pflanzen starben aus). Es folgten Stammesfehden um die knappen Nahrungsmittel, man spricht sogar von Kannibalismus, und die Zahl der Menschen sank kontinuierlich, sie verrohten. Fazit: Ausbeutung der natürlichen Grundlage in Selbstzerstörung. 

Ich nehme einmal diesen Ostersonntag und stelle die Sonne an das MC. Was fanden die Seeleute vor, als sie ankamen? Herrscher von 1 und Herrscher von 7 im Schützen in 6. Venus als Erde (auf der wir stehen) – und hier ist es Sonne-Venus auf Widder-Gebiet: verbranntes Land – hat eine Seele (Krebs-AC und Mond in Schütze). Sie ist in erweitertem Sinne in einen „Mangel“ gefügt. Das sind karge Lebensbedingungen, in denen das Seelische (und die Menschen) unbehaust ist. Schütze, Jupiter assoziieren wir auch mit Wäldern, Bäumen… Mars und Pluto stehen im Quadrat zueinander: die Ursache der vorgefundenen „Öde“  ist nicht einsehbar (Mars in 12), im Zwilling gehört er zum End-Akt des Sonnenverbundes, als „Outcome“ ist er der Schnitt in die „Infrastruktur“ und „Befeuerer“ des Saturn-Mond (Lebensmangel, fehlende Identität mit sich selbst) in 6. Pluto steht in 3 und in der Jungfrau und zeigt den Zwang in die Umstände als Herrscher von 5. Das ist lebensfeindlich, lebensbedrohlich (Skorpion/Pluto auch das Vulkanische). In Haus 11 steht (mit zum Sonnenverbund gehörend) Neptun im Stier. Ein Materielles, das im Stadium der Auflösung (Neptun-Uranus – die „Involution“ und auch die Lähmung vor dieser Einsicht) angekommen ist. Ein Eiland im Stadium des „Eingehens“. Es wird ein deprimierender Anblick gewesen sein.

13.4.2024

Männer und Frauen gefragt!

Was halten wir von Lebenslügen und Irrwegen, die vom Gesetz festgenagelt und deren „Zuwiderhandlung im Sinne von Ich sehe da was anderes“ qua Rechtsprechung mit Strafe geahndet werden? Männer, die sich als Frauen fühlen, können fortan in alle Bereiche „penetrieren“, die Frauen vorbehalten sind. Damit werden – ich mache mal einen Galoppsprung – nun alle Quoten-Frauen-Karrieren aufgewogen und gerächt: Mit sehr viel Abstand gesehen kommt mir das vor wie eine Rache zu kurz gekommener Männer an Frauen, die ihnen vorgezogen werden. Wir leben somit in einer doppelt frauenfeindlichen Gesellschaft! Und das Schlimmste ist: Minderheiten bestimmen über uns alle. Überreife Früchte gären.

Übrigens: Passte wie die Faust aufs Auge, heute lief eine Episode in „Tierärztin Dr. Mertens“ (irgendwann auf NDR) mit einem Hyänen-Pärchen-Problem. Der vermeintliche „Hyänen-Mann“ entpuppte sich als Frau. Hyänen-Frauen haben einen „Pseudo-Penis“ und werden dann für männlich gehalten. Tja. 

12.4.2024

Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND)

Jawoll, die gibt es! Ich schlage aber gleich mal eine Änderung vor: Wie wäre es mit „Spontaninnovation“? – Und was macht diese Agentur? Ich lese nach: „[…] hat einen Wettbewerb ausgelobt, an dem privatwirtschaftliche Unternehmen, gemeinnützige Organisationen oder auch Einzelpersonen teilnehmen können. Bis zum 5. Mai können sie sich bewerben. Sie sollen mindestens einen Wallet-Prototypen für Android- oder iOS-Systeme entwickeln.“ Wallet – sagt Ihnen was? – Das ist die digitale Brieftasche auf den Smartphones. Ob das auch was mit dem Selbstbestimmungsgesetz (das soll das Transsexuellengesetz ablösen bzw. erweitern) zu tun hat? Ich sags mal so: Vordergründig ist das ja alles innovativ und fein, aber dahinter steht ein graues Gespenst: Entrechtung des Einzelnen (in letzterem Fall höhnischerweise sogar speziell gefährlich für natürliche Frauen und Töchter) seitens des Staates. Aber ach: Was soll die Zeit jetzt auch anderes auswerfen als die Legitimierung von Lügen, die nicht zu glauben unter Strafe gestellt wird? Sprunginnovationen, Geschlechtertwist.

12.4.2024

Fastenbrechen

Eid mubarak hört man allenthalben. Zuckerfest – nein danke. Auch schon wegen des Zuckers. Also bitte: Ihr könnt doch nicht Zuckerreduktion fordern, und dann Zuckerfest feiern wollen. Da fällt mir ein: der designierte deutsche Nationalfeiertag (3.10.) fällt mit dem „Tag der offenen Moscheen“ zusammen.

11.4.2024

Die bereinigte Justiz

Ah ja… langsam schält sich heraus, wie das zu lesen ist, hoffe ich doch. „Eine Justiz, die der Exekutive nicht mehr gefährlich werden kann“, heißt es in einer Erklärung. Das verstehe ich nun allerdings nicht. Man – also auch ich – kann es vielleicht besser anhand der Konstellationen verstehen. Jupiter und Uranus gehen demnächst eine Verbindung ein, sie sind schon in freudiger Erwartung. Man nehme Jupiter nicht nur als Füger und Verkünder, sondern eben auch als den Rechtsprecher (also Justiz), steht er im Stier, spricht er „Recht“ in den Gemeinschaften der Menschlein, in allem, wo ein Regelwerk an Miteinander (auch in der Wirtschaft) existiert. Jupiter ist natürlich gebunden – an einen Saturn, der ihm sagt, was „rechtens“ sei. Nun ja – dieser Saturn ist im Moment etwas schwach auf der Brust (was ihn gefährlich anfällig macht, ihn gleichzeitig als  mahnendes „Gegengewicht“ ins Unrecht setzt). Was für Grundsätze wird der kränkelnde Saturn wohl weiterreichen, wenn er doch ohne Maß und ein Fass ohne Boden ist? Genau – sie werden ohne Hand und Fuß sein – bloße Vorgänge, die sisyphosgleich wiederholt werden müssen. Da sitzen, nein, sie sind höchst aktiv – sie wimmeln – wissenschaftliche „Experten“ und schreiben eine Studie nach der anderen… Jupiter macht den Kratzfuß. Und nähert sich dem bereits wartenden Uranus an. Der hatte schon länger Zeit, die bestehenden „Immobilien“, also das, was sich und die Gemeinschaft festigt, sichert und möglichst nicht bewegt, aufzulockern. Bei einem Rasen nennt man das „vertikutieren“, oder so. Sauerstoff rein, Filz raus. Oder auch: Wir (von hohen Gnaden) revolieren mal – von oben nach unten und umgekehrt. Wie durch Wunderhand erhält jetzt seine – zuvor vielleicht noch nicht ganz legale Art – rechtlichen Beistand. Und die Exekutive (gehören per se in die Gruppe der „Ausführer“)? – Tja, einige sitzen in der Ausübung des „geschwächten Saturn“ und wollen den vollwertigen Saturn zurück. Das ist natürlich unliebsam. Nein, das geht ja gar nicht. Fazit und Entschuldigung: Ich bin leider nicht sehr optimistisch, was das Gute im Menschen angeht. Wenn es auch „böse“ geht, machen sie das.

P.S. Apropos Rechtschreibung und Fehlertoleranz. Es wird in der Kultusministerkonferenz (oder irgendeinem Bildungsausschuss der Landtage) angedacht, den sogenannten Fehlerquotienten zur Bewertung der Rechtschreibkompetenzen von Schülern wegfallen zu lassen.  Ohj ja… auch hier wirkt Aufhebung + Legalisierung im gesicherten Bestand. Kann man ja gut finden, ist aber fatal.

11.4.2024

 

Wer ist hier Stoiker?

Ich bin immer noch nicht sicher, ob ich mich auf die ultimative Suche nach diesen 3 Begriffen, 4 Tugenden und 7 Regeln begeben soll. Jenen, die sich – damals in der Studienzeit – selbst als Stoiker bezeichneten (also jene, die Marc Aurel und Seneca zitierten), habe ich immer vehement widersprochen. Auch wenn ich inzwischen in einigen Sätzen zustimme – in dem, was daraus gemacht wird, bin ich „Trotzkopf“. Ich fürchte, dass ich, um das in Gänze zu verstehen, noch etwas länger leben muss.

10.4.2024

Daisyworld

Auf dem heutigen Spaziergang bin ich an einer Stelle vorbeigekommen, die mit Gänseblümchen übersät war. Moment, dachte ich mir, da war doch mal was! Ja, gelesen bei James Lovelock über sein Hauptthema „Gaia“ als lebender Organismus. In der Computersimulation Daisyworld gibt es auf einem erdähnlichen Planeten nur zwei Arten von Lebewesen: schwarze Gänseblümchen und weiße. Die weißen Blüten – wie von weiß bekannt – reflektieren Licht, und schwarze Blüten absorbieren es. Beide Arten haben dieselbe Wachstumskurve (ihre Reproduktionsrate hat die gleiche Abhängigkeit von der Temperatur), aber weil die schwarzen Gänseblümchen aufgrund ihrer schwarzen Blüten mehr Wärme aufnehmen, wird die Erde wärmer, je mehr schwarze Blüten es gibt. Schlussfolgerung: Ein Planet mit einem Übergewicht an weißen Gänseblümchen ist kühler als einer mit einem Übergewicht an schwarzen. Das Ergebnis der Simulation ist folgende: Der Planet erreicht im Auf und Ab und in Abwechslung der beiden Populations(über)gwichte schließlich ein Temperaturgleichgewicht. Jede Erwärmung führt zu einer größeren Anzahl weißer Gänseblümchen, jede Abkühlung zu mehr schwarzen. Ein derartiges System (mit einer hohen oder niedrigen Albedo (lateinisch albedo ‚Weiße‘; von lateinisch albus ‚weiß‘) als ein Maß für das Rückstrahlvermögen (Reflexionsstrahlung) von diffus reflektierenden, also nicht selbst leuchtenden Oberflächen) ist bemerkenswert stabil gegenüber der Strahlungsleistung der Sonne, die sich als variabler Faktor verändert. Der gesamte Gänseblümchenplanet reguliert sich selbst. Sobald aber die externe Strahlungsleistung die Regulationskräfte der miteinander konkurrierenden Gänseblümchen übersteigt, wird der Planet von Hitze überwältigt. – Solches und ähnliches fällt mir manchmal zu, wenn ich spazieren gehe. Schlau, was? 

10.4.2024

Multikulti

[…] Ein Jahr später, 1990, erklärt das Programm der Grünen zur ersten gesamtdeutschen Wahl: „Alle hier lebenden Menschen müssen sich an politischen Entscheidungen gleichberechtigt beteiligen können, egal welche Staatsbürgerschaft sie haben.“ Und weiter: „Wir streben offene Grenzen an: Jeder soll dort leben und arbeiten können, wo er bzw. sie möchte.“ Die Grünen sind für die multikulturelle Gesellschaft und verlangen für ein friedliches Zusammenleben, nicht nur ein sicheres Aufenthaltsrecht für Alle, sondern auch „daß in der Bundesrepublik alle EinwanderInnen und Flüchtlinge kulturell selbstbestimmt und gleichberechtigt mit uns leben.“ […] Quelle hier.

9.4.2024

Fatalismus

Was ist das Kennzeichen von Hoffnungslosigkeit? – Dass man sich aufgegeben hat. Das sieht dann so aus, dass einen nichts mehr anficht, eine pseudo-stoische Ruhe sich über alles legt, und erdulden lässt, was nicht zu ändern ist: Bahn- und Busausfälle, Verspätungen, die Anschlüsse verpassen lässt, verlegte Bushaltestellen ohne Kennzeichnung, wohin sie verlegt wurden. Das sind jetzt alles nur Beispiele aus der Infrastruktur einer schon beinahe dysfunktionalen Stadt. Es wird zwar nicht mehr gestreikt, dafür melden sich die Leute krank – geht auch.

2009 bis 2012 entstanden unter dem Eindruck einer anderen „Gedrücktheit“ verschiedene Geschichten, die ich in „Azraels Erzählungen“ zusammengefasst habe.

PROSA-SCHNIPSEL VII

9.4.2024 

Wann kommen die Schwalben??

Seit 30 Jahren nehme ich bewusst wahr, wann die ersten Schwalben am Ort, an dem ich wohne, eintreffen. 1998 – das habe ich notiert, kamen sie exakt am 1. Mai in Hamburg an. Im Jahr 2004 ebenfalls. Auch in Frankfurt war lange Jahre der 1. Mai der Tag der Ankunft der Schwalben und auch der Mauersegler. Ich führe nicht professionell Buch darüber. Heute die Meldung eines Bekannten aus Nordrhein-Westfalen: die ersten Mehlschwalben seien angekommen. Nun gut – wie heißt es: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer (ein Schwarm auch noch nicht). Die schönste Zeit des Jahres beginnt mit der Ankunft der Schwalben. Wir beobachten weiter. Da fällt mir meine Großmutter ein, die die „Wippsteerts“ liebte: Bachstelzen.

8.4.2024

Asche zu Asche, Staub zu Staub

Ach, was liegt nicht alles im Argen. Während der Corona-Lockdowns begann just gegenüber unseres Wohnhauses der Bau eines Mehrfamilienhauses, das wir seitdem nurmehr „Corona-Palast“ nennen. Als das Gebäude nahezu fertig war, ging man daran, den Boden rund herum überwiegend zu versiegeln, ein schmaler Steingarten-Streifen mit Katzengras wurde angelegt, rechts vom Haus ein kleines Viereck „Rasen“. Mit dem Gebäude hat sich die Umgebungstemperatur erhöht, die Luftfließeigenschaften haben sich verändert, die Reflektionen vom weißem Anstrich fluten nachmittags unsere Räume, Staub verwirbelt sich in der Einfahrtsschneise und legt sich auch in unseren Wohnungen nieder. Kein Baum, drei mickrige Sträucher. Zusammenfassend: dieses Haus ist nicht etwa eine Bereicherung, sondern zeigt, mit welcher „Brutalität“ nachhaltige Eigeninteressen auf dem Rücken anderer verwirklicht werden. Auf der anderen Seite unseres Wohnhauses hat ein Eigentümer auf seiner Werkstatt die Dachfläche mit neuartigem Wellblech (schwarz glänzend) ausgelegt und darauf Sonnenkollektoren montiert. Die Schräge ist genau so hoch angelegt, dass in der Nachmittagssonne die Strahlen geradewegs in mein Arbeitszimmer reflektieren. Derselbe Mann hat eine Wasserpumpe (zur Gewinnung von Regenwasser von seinem schrägen Dach) installiert, die, wenn sie in Betrieb genommen wird, ein kaum hörbares, aber sonores, vielleicht infraschalliges Geräusch abgibt. Damit wollte ich nur mal schildern, wie sich ein Uranus im Stier in Haus 6 auswirkt. Immerhin ist er damit als Ereignis in meinen „Lebensbedingungen“ abgedeckt. Soweit das funktionale. Mal schauen, wie ich diese Erkenntnis inhaltlich „nutze“.

8.4.2024

Involutionen

Eine sehr bekannte „Involution“ ist medizinisch-biologisch betrachtet die Gebärmutter der weiblichen Säugetiere. Nur im Falle einer erfolgreichen Befruchtung entfaltet sie sich zu ihrer vollen Blüte, um sich – nach erfolgtem Abschluss mit der Geburt der Frucht – wieder zurückzuentwickeln. Ein weniger bekanntes Beispiel für Involution (= Einfaltung) ist der Koala. Die meisten finden ihn niedlich, warum auch immer. Biologisch gesehen ist er eine Reduktion. Der Koala verbringt die meiste Zeit seines Lebens mit Schlafen, Fressen, Verdauen und wieder Schlafen. Sein Schädel ist fragil und kleiner, als die Fülle des Fells um seinen Kopf vermuten lässt, und das Gehirn darin eines der kleinsten bei Säugetieren seiner Größe ist. Der Koala lebt für seinen Blinddarm. Sein Leben ist darauf ausgerichtet, die Eukalyptus-Blätter, die er zur Nahrung aufnimmt, zu verdauen, die Giftstoffe zu isolieren und somit die Grundlage für verschiedene Bakterienstämme zur Ausbildung bakterieller Biome zu sichern. „Das Leben kommt aus dem Darm.“

Zur Gedankenanregung auch noch Rudolf Steiner: 

„Das ist der große Gedanke, der den Geheimgesellschaften zugrunde liegt, daß alles Fortschreiten auf Involution und Evolution beruht. Involution ist das Einsaugen, Evolution ist das Ausgeben. Zwischen diesen beiden wechseln alle Weltenzustände.“ (Lit.: GA 93, S. 122)

7.4.2024

Vom Heil und vom Unheil

Als die 80er Jahre zuende gingen, ereignete sich zwischen 1990 und 1992 die (im An- und Abschwellen wirkende) exakte Konjunktion von Uranus und Neptun im Steinbock. Geschichtliche Ereignisse? Wiedervereinigung von Deutschland, Zusammenbruch der Sowjetunion, Neugründungen einer Reihe von Staaten (u.a. die Unabhängigkeit der Ukraine), um die sich dann Protektoren im Prozess des Nation Building kümmerten. Nun tragen alle diese Neu-Konstrukte die Konstellation des „Erschreckens vor einer Einsicht“ in sich und sind in der einen oder anderen Weise schwer verletzt. Wovor erschrecken sie denn nur? Ich nenne diese Uranus-Neptun-Kombinationen (auch Neptun in Wassermann und Uranus in Fische) „Involutionsphasen“ – Phasen der Rückentwicklung. Pluto hat übrigens das Ganze dann zwischen 2013 und 2016 fixiert. 

7.4.2024

Elefanten im Raum

Kurze Satire zum Samstag. Da hier in Deutschland der weiße Elefant im Raum nicht gesehen wird, schickt Botswana nun 20.000. Ob das reicht? Abgesehen davon: Elefanten sind hochintelligente Tiere und würden – wenn sie in freier Wildbahn (was davon in Deutschland übriggeblieben ist, und in der ja schon die Wölfe für Deutsche eine Herausforderung sind) in Deutschland ziemlich schnell zugrunde gehen. Apropos „zugrundegehen“: Kinderbücher umschreiben. Ich kann nur sagen: Ideologische Finger weg von den Kindern! 

6.4.2024

Wer ist Saturn?

Lege es mal hier zum Hören in der Nacht hin. Parallel kann man sich Gustav Holst „The Planets“ und Saturne anhören, um zum „personal Saturne“ zu gelangen..

5.4.2024

Die Alarmisten

Wie ernst ist die Lage? Müssen wir Alarm schlagen oder ist alles „nicht so schlimm“? Oder wird es gar besser? Dahingestellt. Nicht selten beruht die Panikmache und die der Aufbau von Bedrohungsszenarien auf falschen Rückschlüssen (Fehlschluss) aus aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen. Ob das nun absichtlich oder unabsichtlich passiert, fällt auf unterschiedliches Substrat, Kompenenz spielt eine Rolle und Selbstbereicherung. Kennt man, oder? Ich schau mal weiter nach der Herkunft der Bedeutung und komme auf den Red Herring. Mit Fehlschluss hat ein Red Herring gemein, dass nicht das bewiesen wird, was bewiesen werden sollte.  Irgendwo in der Argumentationslinie ist der Alarmist abgebogen, ohne dass es jemand gemerkt hat. Alle Red Herrings sind Fehlschlüsse der Relevanz insofern, als das vorgebrachte vermeintliche Argument die These, die es beweisen will, gar nicht einmal stützt, im Diskussionszusammenhang also keine logische Relevanz besitzt. Allerdings steht beim Red Herring die Absicht ganz im Vordergrund, vom ursprünglichen Gegenstand der Argumentation abzulenken. Nebelwerfer also. Wenn man mit einem solchen Red Herring zu tun hat, hilft keine Gegenargumentation, denn der absichtliche Falschschließer arbeitet mit „Totschlagargumenten“ und lässt einen „sprachlos“ zurück. Ich sitze ja immer mit Notizbuch und Stift vor den Interviews mit Alarmisten. Wie hieß noch so ein bekannter von den vielen, die wir da haben?

5.4.2024

Kriegsdienstverweigerer für den Krieg

Heute jährt sich ein Geburtstag zum 75. Mal. Die NATO ist gegründet – mit einer Sonne im Widder und auf einem GSP Jupiter-Uranus. Na, das passt doch heute! Aber was da noch zu sehen ist: Mars-Venus auf dem Boden von Widder (der 24.2.2022 – kann man nachschauen – hatte eine Mars-Venus-Konjunktion im Steinbock). Deutlicher kann man eine kriegerische Konstellation nicht zeigen. Aber ach – die NATO hat doch Kriege verhindert! Hat sie? In der Opposition zu Mars-Venus steht Neptun in der Waage und an der Spitze zu Haus 2. Das sieht doch nach ziemlich konkreter „Auflösung“ oder sagen wir „Realitätsverlust“ in Bezug auf Diplomatie aus, zumindest auch auf Begegnungen aus. Und die Opposition zu Mars lässt an Tätigkeiten im Hintergrund denken… Die Partner, die man sieht, sind nicht die, die es sind, vielmehr ist es eine Bindung an das Martialische, das man zur Lebensberechtigung braucht. Ich hab ja keine Ahnung, aber einen Verdacht. Und wer spielt am lautesten mit?

4.4.2024

Spitzbübisch

Der Bub: ein altes Wort für ein männliches Kind, zeitweise auch mit der Bedeutung von „Knecht“, in einer anderen Entwicklungsstufe des Neuhochdeutschen auch „Räuber“. Halten wir fest: Der Bub als Lausbub und als Spitzbub ist ein gerissener, verschmitzt-kluger und durchaus schurkischer Mitmensch. Gestern war ich unterwegs und begegnete einer Mutter mit Tochter. Die Kleine blieb vor mir stehen, besah mich mit diesem „spitzbübischen“ Lächeln, das ahnen lässt, dass gleich etwas „Freches“ folgt, lief dann zur Mutter und ich hörte sie sagen: „Mama, die Frau hat einen rosa Lippenstift. Dürfen alte Frauen rosa Lippenstift tragen?“

Neben diesem (meinem) Wort des Tages noch ein Gedanke, der aus meiner gestrigen Arbeit an der bevorstehenden Jupiter-Uranus-Konjunktion im Stier stammt: Wenn nicht die Älteren und die Wagenlenker wohlwollend sind – wer ist es dann? 

4.4.2023

Mit den eigenen Waffen…

Das ist die „Königsklasse“ der Gegenwehr und des Spiegelvorhaltens! Nicht wenig täte es mir um die 20.000 Elefanten leid, wenn sie denn hier irgendwo in Deutschland in unfachgerechte Hände gerieten. Hierzulande macht man ja gerade Zoos und Zirkusse platt, die sich noch mit den Tieren auskennen könnten. Schlimmer geht man noch mit Flüchtlingen um, und dann wundert man sich, dass sich das gegen einen kehrt. 

3.4.2024

Die Kirche im Dorf lassen

Werden wir richtig informiert? Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, daß von der Antwort auf diese Frage die Zukunft der menschlichen Gesellschaft abhängt.

Man kann der Wahrheit den Mund verbinden, aber dann macht sie sich immer noch durch Stöhnen bemerkbar.

Arnold Joseph Toynbee (1889-1975)

3.4.2024

Unsere Schulen versagen

Ein Thema, über das man nicht genug sprechen kann. Hätte ich heute schulpflichtige Kinder, würde ich durchsetzen, dass ich sie zu Hause unterrichten kann. Das habe ich eigentlich auch in den Jahren 1995-1998 gemacht: zusätzlich zum damals bereits schmalen Grundschulunterricht gab es zuhause Übungen und Aufgaben. Schreiben schreiben schreiben und Rechenaufgaben. Das kann man alles sehr spannend für Kinder machen – und wenn es Bezug zu ihrem Lebensumfeld hat – lernen sie um so lieber. Nichts ist Kindern mehr eigen als Neugierde und Entdeckergeist. Und wenn es „nur“ das Experimentieren mit Wasser ist – ich sehe sie noch vor mir, wie sie mit allerernster Miene ihre selbstgewählten Versuchsreihen durchführten!

2.4.2024

Betreutes Kiffen

Oh mein Gott… es merkt keiner, was das für ein Danaer-Geschenk ist – und das an Ostern. Völlig ohne Sinn für die Gestalt. Und – das soll die Polizei entlasten? Na, sollen sie machen. Nicht machen sollten andere wiederum und noch andere dies zulassen: den Müll in der Öffentlichkeit abzuladen. Dies ist nur der heutige Ausschnitt, ganz andere Sachen habe ich noch in petto. Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die „Ist-mir-doch-egal“-Stimmung um sich greift.

1.4.2024

Sensible Themen

Das passt doch gut zusammen: Mit der einen Hand scheinbar etwas geben, mit der anderen ein ganz klein wenig korrigieren. Beides kommt aus der gleichen Richtung. Und – pssst – nicht mehr so laut reden, und vielleicht ins Badezimmer gehen und den Wasserhahn aufdrehen. Ach – nein, geht nicht: Wasserverschwendung. Wir müssen ja nachhaltig sein. Habe eben noch einen Artikel mit dem Interview einer Schauspielerin – oder ist sie Darstellerin? – gelesen, die überlegt, ob sie ihre langen Haare abschneiden sollte, weil kürzere Haare umweltschonender seien. Das ist immens wichtig: da entstehen dann superspannende Filme, die von vorne bis hinten belehren. Das wahre Leben (und Wahrnehmen) spielt sich hinter Bezahlschranken ab, oder im Hanf-Rausch. Ich habe noch keine drei Pflanzen.

Jetzt aber mal ernsthaft:

Je edler ein Ding in seiner Vollkommenheit, sagt ein hebräischer Schriftsteller, desto gräßlicher in seiner Verwesung. Ein verfaultes Holz ist so scheußlich nicht als eine verwesete Blume, diese nicht so ekelhaft als ein verfaultes Thier, und dieses so gräßlich nicht als der Mensch in seiner Verwesung. So auch mit Kultur und Aufklärung. Je edler in ihrer Blüte, desto abscheulicher in ihrer Verwesung und Verderbtheit. Mißbrauch der Aufklärung schwächt das moralische Gefühl, führt zu Hartsinn, Egoismus, Irrreligion und Anarchie. Misbrauch der Kultur erzeuget Üppigkeit, Gleisnerei4, Weichlichkeit, Aberglauben und Sklaverei.

[4] Gleisnerei, die; – (veraltet): Heuchelei. Nachlesen kann man hier: Moses Mendelsohn, Über die Frage: was heißt Aufklärung? [Quelle]

1.4.2024

Infantile Bespaßung zur Ablenkung

Die Szene aus „Lost in Translation“ – Bill Murray wird in eine japanische Fernsehshow geladen –  ist klassisch treffend. Im chinesischen Fernsehen habe ich vor etlichen Jahren ähnliches gesehen (und auch die jungen Studentinnen, die Männer weniger, waren kindlich-rosa verpoppt). Die Unterhaltung fürs Volk wird immer infantiler und übertriebener (von allem zu viel, ist eincah zu viel), je schwerer die Restriktionen im täglichen Leben und in der Politik auf ihnen liegen und kompensiert werden wollen. Nun also auch bei uns. „Wetten dass…“ war ja noch um Klassen erwachsener, aber dieses gestrige „Verstehen Sie Spaß?“ hat mich ein weiteres Mal aufhorchen lassen. Sind wir schon soweit?? Na, dann können die Muslime ja bald ernten.

31.3.2024

Was Bärte mit Ethik zu tun haben?

Vordergründig nichts. Aber es ist vielleicht kein ganz dummer Gedanke, sich Männerbärte anzuschauen, während man sich Gedanken darüber macht, warum und wozu wir eine Ethik-Kommission brauchen, die uns sagt, was wir für richtig und was für falsch halten sollen. „Beim Barte des Propheten“… Es gibt da so verschiedene, und besonders die Zerzauselten lassen einige Rückschlüsse zu, oder etwa doch nicht?

30.3.2024

Karfreitag

Lässt mich kurz – unter vielem anderen – daran denken, dass niemand durch Dozieren und aufgetragene Arbeiten lernt, die mit der Person und ihrem Wesen nichts zu tun haben, sondern nur durch das Beispiel und durch Bilder. In die andere Wirklichkeit gelangen wir nur über Golgatha. Das Bild: Zunächst wirst du im Erdendasein mit Leid und Ungerechtigkeit und der Notwendigkeit beides zu ertragen (du wirst also dein Kreuz tragen), konfrontiert, darüber gelangst du dann dorthin, von wo du schon immer „gelenkt“ wurdest. In diesem Bild wird vielen (Ungläubigen) nun das Wort „lenken“ bzw. „gelenkt werden“ wieder nicht gefallen. Doch wie illusorisch ist denn die Freiheit (alles zu können und zu tun, was wir wollen) hier im Diesseits?

PROSA-SCHNIPSEL II

29.3.2024

Das Einfangen der Grünen

Dieser Amtsantritt am 9.1.2023 in Berlin  (am 21. Dezember 2022 beschlossen) ist möglicherweise an vielen vorbeigegangen, wiewohl in den offiziellen Handelsblättern und auch im Spiegel davon berichtet wurde. Auf die Sonne am MC gerechnet, steht Uranus sehr exakt auf dem AC im Stier. Da haben wir den „Marktplatz“, die Börse, die Wirtschaft gleich vorne weg. Uranus darin – er lockert und rüttelt am „Wertekanon“ – Mond dazu im Quadrat. Mond stammt aus dem 3. und 4. Haus und steht in 5 im Löwen. Darstellung und Identität des Heimatlichen (des Einzelnen und seinem Wesen) mit sich selbst im (bestenfalls) souveränen Lebensausdruck. Das liegt hier „über Kreuz“ – aus sich herausgehoben. Im Engramm des vereinnahmten Lebens bilden Uranus und Mond eine Diagonale (dazu gibt es mehr in diesem Buch). Auch die Herrscherin vom Stier – Venus gehört zum Engramm und bildet mit Jupiter die zweite Diagonale. Sie steht passenderweise im Wassermann, d.h. nochmals Venus-Uranus. Was macht eine Sicherungs-Venus im Wassermann? – Sie wird Gefäß für alles, wofür Wassermann steht, maßgeblich über den Akt hinaus im 10. Haus. D.h. die Aufhebung bekommt eine neue Bestimmungsform. Am 21.4. treffen sich Jupiter und Uranus auf 21°49′ im Stier – gleiches Engramm. Den Tag habe ich hier mal auf die Amtseinführung gelegt. Ich werde ganz bestimmt noch dazu etwas schreiben. Dies hier schon einmal vorab.

Der Amtsantritt war übrigens der von Elga Bartsch, der früheren Blackrock-Volkswirtin, die Robert Habeck als Chefökonomin (und Impulsgeberin) im Bundeswirtschaftsministerium  zur Seite gestellt wurde (vom nominellen O-Führer Merz gut geheißen). Sie übernahm die Leitung der Grundsatzabteilung „Wirtschaftspolitik“ im Ministerium. In ihrer Beschreibung heißt es, sie habe sich bislang vor allem mit Finanzmärkten und Geldpolitik beschäftigt und sei bis zu ihrem Abschied bei Blackrock auch Mitglied des „EZB-Schattenrats“, eines vom Handelsblatt moderierten Expertengremiums gewesen. Vormerken: 21.4.

28.3.2024

Das Überschreiten der Grenze

„From the Dawn of Time we came, moving silently down through the centuries, living many secret lives, struggling to reach the Time of the Gathering, when the few who remain will battle to the last. No one has ever known we were among you, until now.

„Wir kamen aus der Dämmerung der Zeit und wanderten unerkannt durch die Jahrhunderte. Verborgen vor den Augen der Welt, kämpften und trachteten wir danach, die Zeit der Zusammenkunft zu erreichen. Wenn diejenigen, die dann übrig geblieben sind, den Kampf bis zum letzten Mann austragen werden. Ihr wusstet nicht, dass wir unter euch weilten – bis heute.“(Prolog zu „Der Highlander“)[1]

Wir befinden uns vor Apollos Tor an der Grenze der Zeit. Der griechische Gott wird in vielen Quellen und Mythen mit dem Sonnengott Helios gleichgesetzt, er ist zuständig für Kunst, das Licht und noch einiges mehr – doch diese Spur verfolge ich zunächst nicht weiter. Bleiben wir im Bild der Grenze und der Gestalten.

Mensch auf der Erde zu sein, heißt sterblich und endlich zu sein. Seitdem nun die NASA mit ihrem Raumfahrt-Programm die Erde verlassen hat, überschreiten die Menschen nicht nur in Raumschiffen die Grenze ihrer Gestalt des Daseins. Weiterlesen hier.

28.3.2024

Frauenleere Straßen nach Sonnenuntergang

Huch – was heißt denn das? Tja, das ist keine Ironie. Ich – eine alte Frau – gehe, wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit aus Frankfurt kommend am heimischen Bahnhof ankomme, nicht mehr zu Fuß nach Hause. Das könnte ich locker, und es wäre eine schöne 20-minütige Entspannung von der Bahnfahrt. Wenn ich den Bus verpasse, nehme ich eine Taxe. Vom Bahnhof hoch in den Ort: Ich müsste schnell an der Kirche vorbeihuschen, die Straßen sind nicht leer, aber es sind keine Frauen da, nicht einmal solche mit Kopftüchern. Ich würde gerne Positiveres schreiben – selbst die Kafka-Mini-Serie auf ARD lenkt mich nicht ab: wir steuern auf eine Katharsis zu. (Mein Name leitet sich von Katharina ab – ich darf das sagen :-))

27.3.2024

Prekärer Zusammenhalt

Stellen wir uns ein Haus vor, das auf einer Kreuzung steht, durch das Menschen hindurchgehen, bleiben, weitergehen, in dem sich auch Menschen streiten. Vor allem jene, denen das Haus gehört, nominell, aber es ist eben ein offenes Haus, und nichts ist hier sicher. Auch ein solches Haus muss – wie jedes andere – gepflegt und instandgehalten werden: es bedarf Elektriker, Klempner, Tischler, Zimmerleuten und Reinigungskräften. Für die Nahrungs- und Gesundheitsversorgung muss gesorgt werden – Lebensmittel müssen her für die Besucher und die Ansässigen. Die Durchreisenden, die mal länger, mal kürzer bleiben, bringen neue Perspektiven auf das Haus und seine Bewirtschaftung mit. Veränderungen stehen an, und bekanntlich sind Alte nicht mehr so beweglich und bereit, eine Tradition (so fragwürdig sie auch sein mag) aufzugeben. Welche Gefahr droht? – In diesem Haus ist eine Generation herangewachsen, die nach der ersten grundsätzlichen Renovierung nach einem Zusammenbruch verlernt hat, das Haus zu pflegen. Wenige sind es noch, die anderen sehen keinen Anlass, sich für das Haus einzusetzen – es interessiert sie nicht, es ist ihnen „zuviel“ in seiner Einrichtung. Sie sehen keine Zuständigkeit. Neue Möbel und neue Ausstattung können allerdings erst hinein gestellt werden, wenn das Vorherige abmontiert und heraustransportiert ist. Ansonsten wird es zu voll und alles ist blockiert. Es kommt zum Stau. Während noch die guten alten Maschinen im Keller laufen und Energie spenden, sitzen oben unterm Dach schon die Kinder und leben mit einer trügerischen Selbstverständlichkeit von diesen alten Maschinen, können sie aber nicht mehr verstehen. Kinder sind Erneuerer, Pioniere, halten nicht viel von den Ideen ihrer Eltern – meistens. Sie „erfinden“ bestenfalls das Rad neu, und machen Fehler, ihre Erfindungen sind (noch) nicht tauglich für den Status quo. In diesem Haus – das kommt erschwerend hinzu – leben inzwischen zwei Familien unter einem Dach. Die beiden Ursprungsgeschwister haben unterschiedliche Familien gezeugt, die in unterschiedlichen Regionen aufgewachsen sind. Sprechen sie noch ein gemeinsame Sprache? Nochmals: Welche Gefahren drohen? Einer, der sich das aus verschiedenen Richtungen und in verschiedene Richtungen anschaut und den ich für verlässlich halte, hat eine Übersicht gegeben. Ich habe während seines Vortrags seine Hände beobachtet. Das war schon auffällig, bewegte Hände – offene Gesten, anschaulich und sehr präzise – und zwischendrin immer das bestürzte Zurückfallen in eine „An-sich-selbst-Festhalte“-Geste: die der gerungenen Hände.

27.3.2024

Черная роза – эмблема печали, красная роза – эмблема любви  – Schwarze Rose ist ein Symbol der Trauer, rote Rose ist ein Symbol der Liebe

Screenshot aus einem Video zu „Loy Bykanakh“

Wie ich darauf komme? – Dieser Titel eines russischen Films ist der Endpunkt einer längeren, heute geführten Unterhaltung über Seelen und Körper. Es lag also den gesamten Tag über in der Luft – „mein“ Eingangsthema. Angefangen hatte die Unterhaltung mit dem russisch-abessinischen Volkslied Лой Быканах von einer Band namens Aquarium. Film und Album der Band sind aus dem Jahr 1989 und 1990. – Eine tiefe Unterhaltung.

26.3.2024

Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht doch vorüber (orientalisches Sprichwort*)

Vielleicht ist es doch besser, zu den Hunden zu gehören; sie haben wenigstens noch gebellt. Interessantes – nein, sehr Aufschlussreiches – ist hier zu lesen. Es geht um Hund und Katze (und Esel und Hahn – bekannt als die Bremer Stadtmusikanten), von denen der Volksmund sagt, sie wären sich ganz und gar nicht „grün“. Nach Rudolf Steiner  – lesen wir – verkörpere der Hund den Äther- oder Bildekräfteleib, der dem physischen Stoff Struktur vermittelt und über deren Einhaltung wacht. Die Katze wiederum stehe für das Seelische, für den Astral- oder Sternenleib, weil in ihm die gesamte Sternenwelt (laut Paracelsus) als das All beheimatet sei. In die Seele gelange das All und werde ein Einziges. Der Ätherkörper entspricht der rechten Seite des Menschen, der Astralkörper der linken Seite. Was wir wissen, ist, dass der Hund als treuer Gefährte des Menschen gilt und ihn als Leittier anerkennt, wenn er nur seinen Rang in der Ordnung kennt. Die Katzen sind für ihre Eigenständigkeit bekannt, sie lassen sich nicht „gängeln“, folgen ihrem Eigenleben. Ich blicke mal auf mich selbst: geboren im Jahr des Hundes (nach chin. Astrologie), identifiziert sich mein Mond mit der Katze. Was macht die Katze, wenn die Karawane vorbeizieht?

* Bundeskanzler Kohl soll dieses Sprichwort häufig verwendet haben: Mit den Hunden spielte er auf die regierungskritischen Journalisten an. Die Karawane bestand demnach aus ihm und seinem Kabinett.

26.3.2024

Viel zu tun

Ich dachte ja eigentlich, dass ich im (unhonorierten) Aus-der-Welt viel Zeit habe, aber ich habe viel zu tun (nun gut – das ist genau richtig, denn ich habe Zeit genau dafür). Angefragt mehrfach: Wann kommen denn die „Neptun-Uranus-Zyklen„? Ja, sie kommen, es dauert aber eben. Habe schon mal dies für Interessierte – ein vorläufiges Gesicht. Ansonsten – was war am Tag? – Möchte man nicht weinen ob dessen, was hier alles so schief läuft? 

War ein wenig in der Sonne unterwegs und habe Blüten gestalkt. Allein – es fehlen die Insekten. Es ist wohl noch zu früh.

25.3.2024

Schreckensherrschaften

… auch Terrorherrschaften genannt… gab und gibt es etliche, besonders auch in unserem Jahrhundert. Gestern habe ich mir den Terrorakt in Moskau vom 22.3. angeschaut – und es schaute ein Gesicht des Terrors aus dem Horoskop (und nicht nur daraus). Allerdings – wer hier wer ist – ist nicht so offensichtlich, wie manche es gerne hätten, um dann reflexartig auf bestimmte Personen zu zeigen. Eingefallen ist mir Sunzi (Sun Tzu) mit seiner „Eingangs-Mahnung“, dass der Krieg ein großes Wagnis sei, Ausgangspunkt für Leben und Tod, Weg zum Weiterbestehen oder zum Untergang. Krieg und Kampf sollten deshalb möglichst vermieden werden, da sie den Staat und das Volk ruinierten. Das schreibe ich, damit man es in Richtung der Feuerleger vom Freitag lese. Soweit so gut. Nun sind sowohl VP und seine Armee als auch sein derzeitig noch unausgerufener „Gegenkönig“ mit seinen Truppen vermutlich nicht clausewitz-soldatisch, sondern sunzi-soldatisch ausgebildet. „Siegen wird der, dessen Armee in allen Rängen vom gleichen Geist beseelt ist.“ und: „Das Ziel des Krieges ist der Sieg und nicht eine lange Dauer.“ – heißt es in der „Kunst des Krieges“. Ganz wesentlich: „Krieg ist Täuschung. Wer fähig ist, zeigt Unfähigkeit, wer aktiv ist, zeigt Untätigkeit.“ Und das zeigt auch das Horoskop: Völlige Intransparenz und scheinbare „Inaktivität“. Sunzi: „Erscheinen Sie an Punkten, die der Feind eilig verteidigen muss; marschieren Sie schnell an Orte, an denen man Sie nicht erwartet.“ Zuletzt noch dies: „Wer den Feind ohne Schlacht schlägt, versteht sich wirklich auf Kriegsführung.“ … Ich werde mir heute drei islamistische Terrorakte vornehmen und einmal in der Geschichte wühlen. Man muss den Gegner – und überhaupt erst einmal als Gegener ausmachen! – verstehen, um handeln zu können. Das könnte man auch einigen Kriegstreibern in D zurufen. 

25.3.2024

Synonyme … sind nicht identisch

Heute ist irgendwie „Sprach-Tag“. Oder sage ich besser: Wort-Bedeutungstag? Ich bin immer noch auf der Suche nach einer passenden und geeigneten Entsprechung für das aus dem Lateinischen stammende Wort „Realität“, das wir im Deutschen „synonym“ zu „Wirklichkeit“ (was dieser aber nicht entspricht) verwenden. Wir haben da eine semantische Lücke. res – die Sache, das Ding, das ich anfassen kann – hat die Eigenschaft „robust“. Was ist denn nun wieder robust? – Das stammt von lat. robustus, von robur, Hart-, Eichenholz, und bedeutet soviel wie widerstandsfähig. Wenn jemand ein „robustes Mandat“ hat, bedeutet dies wiederum eine unumstößliche Rechtssicherheit einer zu ergreifenden und durchzuführenden Maßnahme. Die Robustheit des Mandates sorgt für Absicherung. Wie wäre es damit: Das Reale ist das, was sich in der Wirklichkeit nicht auflöst und als Bodensatz ausfällt? Nein, das geht gar nicht. Das Reale ist ja nicht die Realität. Ich glaube, ich habs! Alles, was von außen auf die Sinne trifft – sagen wir auf die Netzhaut – wird zunächst gespiegelt. Wenn die Spiegelung dann endgültig für das im Außen Existierende gehalten wird – entsteht Realität. Test: Der eigene Anblick im Spiegel gegenüber Fotos, die andere von uns gemacht haben. Welches Bild ist hier wohl robuster? Wir sollten statt Realität vielleicht Spiegelung sagen, wie wärs?

24.3.2024

Sprachwandel und Sprachvergewaltigung

Ein sehr interessanter Beitrag zu Veränderungen in der Sprache – und den Hintergrund des Genderns. Dass die Sprecher des Deutschen im Laufe der Zeit das Gefühl für ihre Sprache verloren haben, ist leider vorangalloppiert. Ich empfehle zur Bewusstseinbildung einen linguistischen Unterricht für Deutsch an Schulen! Und wenn nicht an Schulen, dann sollte sich jeder Deutsch-Muttersprachler seine Sprache  einmal aus der Richtung einer „Fremdsprache“ her anschauen. Das kann sehr lehrreich sein und öffent den Horizont.

24.3.2024

Fußball ist nicht Politik

Ich wünsche allen Fußballfans heute Abend entspannte (und wenn, dann fußball-angespannte) 90 Minuten ohne Gesinnung und mit reichlich Durchsetzung.

23.3.2024

Was ist hier los, Monsieur Macron?

Mixed Martial Arts hat sich in den Vereinigten Staaten als Rivale des Boxens zum unangefochtenen König der Kampfsportarten entwickelt. Boxen: Wettkampf im Mann gegen Mann (Technik, Strategie) gegen Kampfkunst: Selbstverteidigung (Beobachten des Gegners, fließende Reaktionen). Der Boxkampf wird mit dem verletztlichsten Gliedmaß des Menschen – der Hand –  ausgetragen. Das Ansehen steigt mit der Auslieferung an die größte Gefährdung (ähnlich dem handicap principle) und natürlich auch die Spannung für die Zuschauer, die ja dem Kampf beiwohnen, der da im „Käfig“ stellvertretend aufgeführt wird. Auf jeden Fall: Boxen ist Revierverteidigung.

Quelle: Instagram/soazigdelamoissonniere (in: ZDF heute)

Nun trainiert auch Frankreichs Präsident (vermutlich auch hier bildlich gephotoshoppt nachgeholfen) – passend zu seiner Drohgebärde („Zähne zeigen“) gegen eine bekannte „Gegenmacht“. Mit einer Sonne auf nahezu exakt 0° Steinbock, einem rückläufigen Merkur dabei, ist auch er ein potentieller Schattenkönig. Schattenkönige sind die, die zwar in die erste Reihe gestellt, aber aus dem Hintergrund heraus gelenkt und geführt werden. (Da fällt mir übrigens noch das „Schattenboxen“ ein!) Auf den ersten Blick ist im Tagestransit nicht wirklich Großes zu entdecken. Pluto hat seinen AC überquert – gut, das wird in den letzten Jahren eine Transformation bedeutet haben. Als im letzten Monat Mars mit Pluto zusammenstand, waren das anstrengende Energien in seiner Selbstdurchsetzung. Skorpion – noch knapp Herrscher vom MC – ist einerseits Uranus-haltig (Gerechtigkeit als Programm, Eindringen der Wirklichkeit in Vorstellung = Ende der Täuschung von Machbarkeit, „Babyface“) und stellt andererseits seinen Pluto ins 8. Haus, in dem die Waage eingeschlossen ist. Das ist eine Denkfixierung, als wäre ein Bild an die Wand genagelt, was allerdings nun in Frage gestellt wird. Neptun spielt eine große Rolle – das kleine Viereck, mit den elastischen Seilen drum herum, die den Blick ins Innere gewähren, auf dem Boxkämpfe ausgetragen werden, ist ein 2. Haus – und beim Präsidenten von den Fischen beherrscht. Neptun-Venus, das ist die Auflösung der festen Form, wie eine ins Wasser geworfene Tablette, die sich mit dem Wasser vermischt, eine Verdünnung ohne Potenzierung. Neptun-Venus hat er als Konjunktion am Übergang von Haus 10 zu 11 – im Schützen und die Venus aus dem Stier in Haus 4: der Einbruch der Wahrheit ins Heimatliche als Auflösung der Sicherung – wird eine weltanschauliche Fügung in 5. Sein Revier – eine Wasser- und Wahrheitswelt, das „heilige Wasser“, das dort eintritt, wofür er längst durchlässiges Gefäß ist – erfährt derzeit Verstärkung: Neptun läuft durch das 2. Haus und wirft ein Quadrat auf seine Sonne und den Merkur. Bald wird sich für Frankreich der wahre König zeigen, oder eine neue Täuschung.

23.3.2024

Von Buchmessen und Reden auf solchen

In meinem Studium habe ich mal vor langer Zeit eine Präsentation zu Körpersprache von Rednern vorgetragen. Es ist sehr interessant, Juristen oder Politikern und solchen, die es sein wollen, auf die Finger zu schauen. Ich greife nur zwei Dinge heraus, die Hände so verraten: Die linke Hand in der Hosentasche – kennen wir von vielen, auch von Altkanzler Gerhard Schröder – steht für das Verstecken von Emotionen, denn bei „linksseitig“ handelt es sich um die Gefühlshand. Die rechte Hand wiederum steht für Kopf, Fakten, strategisches Denken, Ideen – und wenn sie versteckt wird, verbirgt der Mensch wichtige Informationen. Geht diese rechte Hand an die Nase – ist das insofern aufschlussreich, als das ein Hinweis auf eine Unwahrheit ist, die hier vermutlich geäußert wird. Klassisch in dieser Buchmessen-Rede: wann die Hand in die Hosentasche wandert, und wann an die Nase. Ansonsten ist die Gestenfreudigkeit eher gering, es wird sich mehr am Rednerpult festgehalten, nur im Endspurt wird die Hand geballt.

22.3.2024

Vier Kombinationen

Welches Schweinderl hätten’S denn gern? Geschlossene (Denk- und Haltungs-)Gemeinschaft, geschlossene Grenzen (Modell Nordkorea, DDR), geschlossene (pseudooffene) Gemeinschaft, offene Grenzen (derzeitiges Modell Deutschland?), offene Gemeinschaft, offene Grenzen (Beispiel fehlt mir, vielleicht die „failed states“?) oder offene Gemeinschaft, geschlossene Grenzen (wünschenswerter Idealzustand?). 

22.3.2024

Olaf Scholz hat sie nicht …

… die Verbindung von Mars mit Sonne oder Mars mit Pluto oder sogar Mars-Sonne-Pluto. Bei diesen Verbindungen ist das Verdrängte so mächtig, dass es sich zwangsläufig befreien muss, sofern es unbegriffen und ungelöst ist. Der Träger dieser Konstellation sucht eine Machtposition, die ihn in die Lage versetzt (beinahe hätte ich „verletzt“ geschrieben ), zu delegieren. Krieg bietet sich da an, d.h. die Selbstverletzung im Verletzen der Anderen. In der Grafik sieht es ein wenig „chaotisch“ aus – aber das ist die Situation auch. Auch habe ich nicht alle Kandidaten durchgesehen, aber es dürfte sich ein Muster abzeichnen, insbesondere bei den „Grünen“, aber ja – doch auch bei der FDP sind Kandidaten dabei (außer NF (SPD) sind alle Horoskope auf Sonne am MC gerechnet). Die junge Generation dürfte durchweg die Konstellationen der Lähmung vor einem Schrecken tragen.

21.3.2024

Da war doch noch was…

… ein Bild. Wer findet den Fehler?

Cicero im März / Illustration: Michael Pleesz

21.3.2024

Zum Ende des Tages …

… eine Erinnerung, mit der er angefangen hat. Kann man ja mal auf sich wirken lassen.

20.3.2024

Vom Einfrieren und Erstarren

Screenshot aus „Die Notärztin“. Noch treffender wären Szenen aus „In aller Freundschaft“.

Dass da in der Politik ein vehementes Veto gegen den Vorschlag des „Einfrierens“ (in diesem Fall ist es ein Konflikt) vorgetragen wird, zeigt, wie genau dieses Wort aber zutrifft, wollte man den Zustand unserer Lande beschreiben. Eingefroren. Gestern Abend war wieder Serienabend in der ARD. Standkino, würde ich es beschreiben, in Anlehnung an den „Standfußball“. Die Protagonisten stehen, sitzen, fahren im Auto oder erledigen nebenbei Sortierarbeiten, die Gespräche tröpfeln, ebenso die Töne als Musik; kaum bewegt sich mal was, kaum steigt eine Lebensäußerung in einem Ausdrucksausbruch hoch, wirkt die Szenerie schon bald wieder wie eingefroren. Der hoffentlich heilende und aufschreckende Sound findet sich hier. Vorsicht mit der darin eingeschlossenen Energie. Beim Freiwerden und Mitsingen könnte sie gefährlich ansteckend werden. Und nein, es geht nicht darum, irgendeine dahergelaufene oder zugeschrieben hochgejubelte Freiheit zu leben, sondern die der eigenen Selbstbestimmtheit.

20.3.2024

Einsicht

[…]

Noch schaudern alle Pflanzen
Noch schaun kaum sie
Aus schützendem Bett hervor.

Es lockt indes ganz unaufdringlich
Der weise Flüsterer
Die Zweifelnden empor.

Nicht Ziehen und nicht Reißen
Bringt dieses Werk zustand
Nur Ruhe und die Zeit zum Reifen.

Es war der Winter lang
Da kann man nicht erwarten
Daß Pflanzen erblühen über Nacht.

Es nützt nichts
Wollte man sie drängen
Es brächt nur Unheil über sie.

aus meinem Zettelkasten der Ungereimtheiten (etwa 2007)

19.3.2024

Despotische Scientokratie

Das bezieht sich auf die „Republik“ im Griff der Maßnahmen in der „Corona-Zeit“. Wir erinnern uns: täglich flimmerten die Meldungen über den Stand der Pandemie über den Bildschirm und berufene Wissenschaftsexperten erzählten uns, wie wir uns zu verhalten hätten, wer auszugrenzen sei und wen wir anzuzeigen hätten. Inzwischen sind diese Leute wieder in die zweite Reihe getreten, und andere sind nach vorne gekommen. Jetzt sind es die despotischen Non-Scientokraten, ich weiß nicht, welches schlimmer ist. Passend dazu gibt es jedenfalls einen Farbtupfer. Kann ich auch so eines haben??

19.3.2024

„Kämpferisch berichtete Wahrheit“

Zumindest ich kann das für heute in meinem Zuständigkeitsbereich bestätigen. Immerhin herrscht nun Klarheit. Die Luft wird frei.

18.3.2024

Wo wird denn heute ein König gesalbt?

Heute ist ein Organspende-Register ans Netz gegangen. Das Register im Internet sei ein Meilenstein für die Digitalisierung des Gesundheitswesens und eine wichtige Voraussetzung dafür, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, sagte Lauterbach. Die FAZ gibt als Onlineschaltung 6:03 Uhr an, damit kommen wir auf einen AC in den Fischen, mit einer Sonne-Neptun-Konjunktion in Haus 1 und einer Venus-Saturn-Konjunktion in Haus 12. Ein bißchen viel Fisch in der Exposition als „Ausführungsanweisung“ an den Zwilling in Haus 3 und 4. Ganz real geht es um die Legitimation eines Ursprungs in einem Gemeinschaftlichen (Jupiter-Uranus in Stier in 3) und ihre Durchsetzung im Widder in der Erscheinung. Ja… im Uranus sitzt eine Vorstellung von Ursprung (Pluto in 11 und im Wassermann) – und Uranus in 2 – das ist auch die Aufhebung von Raum bei Zusammenfall mit Zeitlichem bzw. Nicht-Zeitlichem. Haus 2 – der Organismus – in der rechtlichen Verfügung und in einer Aufhebung. Merkur steht auf einem Jupiter-Uranus-GSP und hat den Mondknoten dabei. Ah, der Meilenstein. Der Herrscher des letzten Zeichens vom Sonnenverbund steht in 12. Saturn – der Stimm-Gebende für das werdende eigenständige Leben, der Be-Stimmende, in heutiger Zeit der Logos – wird in den Mythos gelegt. Mond gerät ins Kalkül von Merkur – natürlich gegen die Mond-Interessen. Leben in seiner sinngegebenen Begrenzung und Endlichkeit wird verlängerbar, was gegen den Himmel steht; aber das dürfen wir nicht so eng sehen. Deshalb steht der Aufdecker ebenfalls in 12 – als Mitherrscher von 1: er könnte den Jupiter-Uranus entlarven (steht auf dem GSP), erhält aber keinen „Ausgang“, Pluto ist davor. Was bedeutet es, ein Organ zu „spenden“ und was, sich als kranker Betroffener das eines Verstorbenen implantieren zu lassen? Leben auf dem Substrat des Neptun eines anderen? Der Staat greift auf das wandelnde Ersatzteillager zu!

18.3.2024

Die Tragödie des Niko Kovac

Auf meiner Löffelliste (/inzwischen abgehakt) stand: einmal im Leben ein Fussballspiel live besuchen. Eine Bekannte klemmte mich unter ihren Arm, wir gingen zu einem Heimspiel von Eintracht Frankfurt. Der Adler war da, die Gesänge waren da, ein Sieg auch. Alles toll. Der strahlende Sieger des Tages: Trainer Niko Kovac. Zum Saisonende wurde er von Bayern München abgeworben, und er folgte dem nicht abzulehnenden Angebot. Die Bayern brauchten nämlich einen Erfolgstrainer und nahmen in Frankfurt weg. Eintracht Frankfurt kränkelt seitdem, Kovac auch. Heute wurde er nach ins zweistellig gehende verlorenen Spielen bereits beim nächsten Verein entlassen – „Moral von der Geschicht'“? Vorschlag: Glaube nie, dass du persönlich gemeint bist. Und: Wenn’s aber gerade im Leben einen Wendepunkt zum Innehalten gibt, bekommt diesen vor allem dein Verein, dessen Mannschaft du führst, zu spüren. Gilt auch für andere Trainer.

17.3.2024

Neobellizismus und woke Filme

Eine herrliche Wortschöpfung, nicht? – Ich habe mir sagen lassen, dass man zum Kriegführen (und vor allem in einem Einsatz hoher Intensität) hierzulande (aber auch in Nachbarländern) weder genug Waffen noch Munition noch Menschen hätte, um länger als 3 Tage durchzuhalten. Da muss ich doch wieder an den kleinen Kläffer denken. Gleichzeitig an die (sorgfältig kolportierte) Entgegnung unserer Masterfeministin auf das Angebot, das Russlands Außenminister an sie richtete (ihr Wodka einschenken zu lassen). Zu den Filmen. In einem Interview („Basic Instinct“ würden die heutigen Sensitivity-Reader massakrieren„) erzählt Samuel Fitoussi, was bei der Einreichung von Filmdrehbüchern bzw. -projekten zu beachten sei, damit die eben bereits erwähnten Sensitivity-Reader sie durchwinken. Gar nicht geht z.B. eine offensichtliche Sexualisierung (der Frauen). Und was bitte ist an Grundschulen, z.T. in Kindergärten los, wenn dort die Kinder früh an die Geschlechtlichkeit herangeführt werden? Ach ja, stimmt – sie werden zur Non-Binarität erzogen.

17.3.2024

Einmal Linguistin, immer Linguistin

Ich habe ja in all dieser Soloversität, was Sprachen und auch anderes angeht, enorme Lust, wieder Sprachen – möchte jemand vielleicht Ungarisch lernen? – zu unterrichten, und zwar richtig mit der „Hand“ und allen Sinnen. Kein „Babbel“ oder online-Kurse, sondern Präsenz von echten Menschen, die in eine andere Lebenswelt eintauchen wollen. Ende der Durchsage.

16.3.2024

Bearbeitete Fotos und „Fakes“

Oh, das ist ja wirklich ein Skandal: Her Royal Highness, die Princess of Wales hat ein Familienfoto retuschiert. Das Schlimme daran ist allerdings: sie kann es nicht. [Abgesehen mal von der Frage, was da im Königshaus los ist.] Auf den Titelseiten fast aller Zeitschriften finden sich bearbeitete Fotos – das ist nichts Neues. Auch hier sind die Täuschungen ist z.T. schnell ausmachbar, manche sind aber auch „gut“ gemacht. Glaube nichts, was du da siehst, bzw. was du nicht selbst gefälscht/erschaffen hast. Vor etwa 12 Jahren hatte ich angefangen, mit Fotobearbeitungsprogrammen zu experimentieren. Die perfekte Illusion aus einem Foto zu erschaffen, ist wiederum auch eine Kunst. Dazu muss man etwas über Licht und Schatten, Perspektive und Proportionen wissen. 

Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, etwas mit tatsächlicher Farbe auf echter Leinwand zu erschaffen:

Nur einige der Ausschnitte. Die Kunst des Fotografierens ist allerdings: ein Objekt so in Szene zu setzen, das es überhaupt keiner Bearbeitung bedarf!

16.3.2024

Mit Bacardi-Rum geht alles

Es gibt nach wie vor Menschen, die dieses Leben als Paradies sehen: aus dem tristen Alltag heraus, aus dem Funktionieren… in die Südsee, zum Korallen-Schnorcheln ins Rote Meer, an die weißen Strände der Karibischen Inseln… Ich habe Fotos von dort gesehen: wunderbares Licht, blaues, sauberes Wasser. Und – ist es so? Will nicht den Abend verderben. Heute war Cherish-Day. Weitermachen.

Aus den „Engrammen“ entnommen: Sofern Aphrodite ihr (der Athene der Jungfrau des 6. Hauses) aus dem III. Quadranten keine Gegenwart „liefert“, ist Athene ursprungslos „vernünftig“ und schützt unterschiedslos auch Bedingungen, die den ursprünglichen, aber verneinten Gestalten, nicht entsprechen. Womöglich sogar gegen eigene Interessen. Auch das sehen wir in diesen Tagen! Die vermeintlich Vernünftigen, die sich als solche wähnen, handeln ebenfalls nicht im Sinne des Lebens bzw. seines Ursprungs. Ach, ist das alles kompliziert.

15.3.2024


Was chérie mit to cherish zu tun hat

Auf Deutsch haben wir das Wort wertschätzen, im Sinne von hegen und pflegen, was man liebt.  Ich rufe heute einen Cherish-Tag aus! Dazu gehört die Wirklichkeit dessen, das hinter allem und um alles herum steht. Ich weise nochmals daraufhin: Realität ist nicht Wirklichkeit. Die Gleichsetzung bzw. die Annahme, die beiden Worte seien synonym, richtet Missverständnisse und Schaden an. Cherish die Wirklichkeit. 

15.3.2024

Wir brauchen eine völlig neue Schule

Heute habe ich wieder etwas mir Neues über die Geschichte der Entstehung von Schulen, dem Zweck und Ziel dieser Einrichtung (die Kinder zu Gehorsam und Ordnung zu erziehen) und dem Danaer-Geschenk der Schulpflicht gehört. Dabei habe ich mich an meinen eigenen Aufsatz erinnert, den ich vor 10 Jahren geschrieben habe. Heute würde ich ihn etwas anders schreiben… Aber er gilt immer noch.

Karin Afshar: Bildung und Schule (Essay)

14.3.2024

„Deutschland ist meine Heimat, und nicht einfach ein Ort auf der Landkarte“[1]

War ja in etlichen Ländern und Orten dieser Welt. In Finnland erlebte ich ein Wochenende lang (immerhin) das Alleinsein mit mir an einem See, mit einem Nachbarn, der drei Kilometer entfernt wohnte. In Ungarn führte ich ein Gespräch mit dem Großvater meines Bekannten (ohne dass ich sonderlich viel dazu beitrug), der seinen Frieden mit den „Deutschen“ suchte. Dabei saßen wir in einem Weinberg mit Blick auf die rumänische Grenze. In Australien führte mich mein Onkel in flirrender Hitze durch einen betörenden Eukalyptus-Wald; in China traf ich fernab aller Touristen auf eine Familie, die mich zu Tee und gebratenen Erdnüssen in ihr bescheidenes Arbeiterhaus führte, in der Kathedrale von Salamanca traf mich fast der Schlag ob des architektonischen Lichtwunders, in Groningen lief ich im Dauer-Nieselregen einem Radfahrer vor den Lenker (klingt ja entfernt wie Insterburg & Co!!). Soll ich noch weiter machen? – Ich denke, es reicht. Punkt ist: Keines dieser Länder und der unvergessenen Erlebnisse kommt an die Hügel meines Geburtsortes heran: Wenn der Nebel am Morgen aus dem Tal hochkroch und ich als Kind in wohligem Erwarten dachte: „Gleich erreicht mich der Hauch.“ Mein Streifen durch die Wiesen mit Butter- und Schlüsselblumen, das Echo des Bürgermeisters von Wesel, der zum Esel wurde. Das ganz spezielle Licht (Australiens Licht ist ungleich härter), der Heugeruch, das Pfeifen der Dampflok, wenn sie in den Tunnel fährt (vom Geräusch der überfahrenen Schwellen zu schweigen). Später kam der Geruch und der Gesang der Nordsee dazu. Heimat ist nichts Politisches, und das Wort (und seine Bedeutung) zu politisieren und im Zuge dessen eliminieren zu wollen, ein Fanal. Heimat ist, was Menschen im Innern ausmacht (u.a. – es gäbe noch mehr zu schreiben). Und wer ihnen das nimmt, begeht ein Verbrechen. (Übrigens: Wer keine „Festung“ im Innen hat, kann nicht frei auf andere Heimaten zugehen!)

[1] Dies zu sagen, ist offenbar neuerdings verfassungsfeindlich.

14.3.2024

Jeder hat ein Recht auf Kinder? Um jeden Preis?

Es geht hier einmal nicht um Frauen, die keine Kinder wollen und nun die ungeplant „empfangenen“ Kinder so schnell wie möglich loswerden möchten, sondern um jene Frauen und Männer, die selbst weder Kinder zeugen noch empfangen können und sich nach einer „Lösung“ dieses als Ungerechtigkeit empfundenen Problems umsehen. Das Zauberwort ist „Leihmutter“. Birgit Kelle geht dieses Thema in ihrem neuen Buch an. Bevor ich es lese, werde ich meine eigenen Gedanken dazu skizzieren. Ich habe auch schon dringende Fragen: Was macht es wohl mit den Kindern, wenn sie im Bauch einer Frau heranwachsen, die nicht mit ihm verwandt, die ihnen fremd ist? Quasi ein Vogelkind unter Katzen? Verdrängung des Ursprungs… Oder ein Kind, das in der Gebärmutter miterleben muss, wie eventuelle Mitembryonen getötet werden (schließlich wurde nur ein Kind bestellt)? Oder was macht es mit dem Kind, wenn es die vertraute intrauterine Welt verlässt und die bekannte Stimme, der bekannte Herzton auf einmal weg ist? – Die reproduktive Medizin boomt, Gebärmaschinen kann man leihen, Kinder kaufen, die dann auf Bestellung designed werden. Willkommen in der transhumanen Welt.

13.3.2024

Eine aristokratische Haltung

Herr Keuner sagte: „Auch ich habe einmal eine aristokratische Haltung (ihr wisst: grade, aufrecht und stolz, den Kopf zurückgeworfen) eingenommen. Ich stand nämlich in einem steigenden Wasser. Da es mir bis zum Kinn ging, nahm ich diese Haltung ein.“ Bertold Brecht

12.3.2024

Gedankenschweifungen

Pocken, Grippe, Cholera: katastrophale Auswirkungen auf Ureinwohner Amerikas – Die Krankheiten, die die Europäer nach Amerika gebracht haben, hatten katastrophale Auswirkungen auf die Ureinwohner. Die Europäer brachten Krankheitserreger mit, die es vorher auf dem amerikanischen Kontinent nicht gab: Pocken, Grippe, Masern und Cholera. Gerade die Pocken haben die indianische Urbevölkerung dezimiert – es sind weitaus mehr Azteken und Inkas an eingeschleppten Krankheiten gestorben als durch die Waffen der Spanier. […] Die Krankheitserreger waren neben den Waffen und den Pferden der Europäer ein wichtiger Faktor, der dazu beigetragen hat, dass die zahlenmäßig unterlegenen Europäer die Neue Welt so leicht erobern konnten. Quelle

Es ist soviel von Vielfalt die Rede, und auch die Vielfalt der Krankheiten hält da durchaus mit. Das ist nichts Neues – seitdem das globale Verreisen nicht nur möglich, sondern auch eine fast alltägliche Sache ist, reisen auch Erreger lustig hin und her und verursachen hier wie dort nie dagewesene Krankheitsbilder. Was ich sagen will: Krankheiten mögen zwar als solche beschreibbar sein, aber wie sie in einem Körper auftreten, auf welche Immunabwehr oder -schwäche sie stoßen, ob in einem männlichen oder weiblichen, einem kindlichen oder älteren, einem vorerkrankten und multimorbiden Körper – ist alles andere als „gleich“, da ist die Diversifizierung ebenso ungerecht wie eine dem Menschen würdige Behandlung ziemlich schwierig.

12.3.2024

Schlechte Manieren

Wenn ich als Kind Langeweile hatte, ging ich an den Bücherschrank meiner Eltern. Da standen wunderbare Bücher – natürlich waren sie verboten. Aber Kinder wären nicht Kinder, wenn sie das Verbot nicht umgehen könnten. Neben den verlockenden Büchern mit Titeln wie „Bis zur bitteren Neige“ oder „Ehepaare“ oder „Im Tal der Puppen“ standen da drei unscheinbar aussehende Bücher mit hellbraunem Einband und gelblichem Druckpapier, die ich ebenso gründlich inspizierte. Da war u.a. das „Einmaleins des guten Tons“ von Gertrud Oheim aus dem Jahr 1955. Das Buch bildete in etwa das ab, was in Geschichten wie „Der Trotzkopf“ oder den Büchern von Enid Blyton den Hintergrund der Mädchenerziehung ausmachte. Die einen sehr „deutsch“, die andere sehr „englisch“.  Wozu brauchen wir Manieren? – Der äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate hat darüber geschrieben, köstlich zu lesen – und so wahr. Also, ein Herr Habeck, dem allerseits „Wortgewalt“ als positive Fähigkeit angeeignet wird, sollte mit seinem Auftritt und dieser unsäglichen Ansprache an die Studenten der Columbia University in sich gehen. Das war nicht nur Gewalt an der Sprache, das waren schlechte Manieren.

11.3.2024

Von weißen Fahnen und der Ironie

Jetzt geht es ja in den Medien drunter und drüber: der alte Herr im Vatikan hat sich zum Stand der Dinge in der Ukraine geäußert. „Schämt euch nicht, zu verhandeln“, ruft er ihnen zu, und es sei mutig, das Land nicht in den Selbstmord zu führen. Nun wird er von verschiedenen Seiten her kritisiert, die meinen, das als Aufruf zur Kapitulation sehen zu sollen. Ganz abgesehen davon: Allgemein zeugt es von Größe, wenn man einsieht, dass ein Kampf nicht zu gewinnen ist. Die Konsequenz einer solchen Einsicht wird weh tun: sie kommt tatsächlich einer Niederlage gleich, wird persönlich als solche gewertet. Aber gleichzeitig wird über den Einzelnen hinaus größerer Schaden abgewendet. Ich sehe das derzeit in der Familie: Wann ist die Zeit gekommen, sich aufs Altenteil zurückzuziehen? Wenn man gar nicht mehr „kann“, Hilfe zum Überleben braucht und alles akzeptieren muss, was die anderen arrangieren? Oder, wenn man im Vollbesitz der Kräfte noch mitgestalten und mitentscheiden kann, dafür die gerade noch so gehaltene Stellung in vollem Bewusstsein abgeben muss? Ich weiß – der Vergleich hinkt ein wenig.

Im weiteren religiösen Rahmen ist mir heute – und das zum Thema Ironie – dieses begegnet, nicht ganz zufällig, sondern am Ende eines Beitrags (den ich hier verlinke). Ich fürchte, diese Art von Humor ist abhanden gekommen.

11.3.2024


Die Droge „Enthaltsamkeit“ und ein Witz

Die Franzosen haben keinen Sex mehr, ganz besonders die Jungen. 43 Prozent der 18- bis 25-Jährigen waren im vergangenen Jahr abstinent – fünfmal mehr als vor zwanzig Jahren. Eine «sexuelle Regression» wird beklagt, von einer «sexuellen Gegenrevolution» ist die Rede. […] Zu reden gibt die Sexologin und Philosophin Thérèse Hargot. Gegenwärtig ist die rhetorisch beschlagene Blondine aus Belgien mit ihrem neuen Buch auf allen Kanälen präsent. «Tout le monde en regarde (ou presque): Comment le porno détruit l’amour» – Jeder schaut sie sich an (oder fast jeder): Wie Pornos die Liebe zerstören.  Quelle

Dazu – man möge mich belächeln –  fällt mir der gute alte „Demolition Man“ ein, Film von 1993. Eine Szene gefällig?

Und dann fällt mir außerdem noch dieses zu, das ich unbedingt teilen muss.  Wünsche einen guten  Wochenanfang.

10.3.2024

Verwahrloste Innenstädte und Happy Ramadan

Eigentlich wollte ich heute eine Lösungsorientierung geben, stattdessen doch wieder ein Kopfschütteln. Was bedeutet es, wenn der sog. Öffentliche Raum immer weiter in allgemeiner Unzuständigkeit verschmutzt und verschandelt wird? – Innen wie außen?! Das führt zum nächsten – und zwar einem – aus meinem Blickwinkel – ignoranten und verächtlichen Zeichen. „Happy Ramadan“ – das ist die Verpoppung eines Festes, das den Andersgläubigen höchst heilig ist. Diese Verpoppung greift auf das laute und oberflächliche Zurschaustellen nach Art der (unchristlichen) Ersatzreligionen zurück. Das ist eine Beleidigung. Während die christliche Fastenzeit nahezu unbemerkt und von den Säkulären unbefolgt verstreicht (man sich höchstens auf die Osterferien freut), ist die muslimische Fastenzeit ebenfalls alles andere als eine Äußerlichkeit. Es geht um das Schauen nach Innen, es geht um den „großen Jihad“: die geistig-spirituelle Bemühung des Gläubigen um das richtige religiöse und moralische Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen. Die augenfälligen Installationen werfen ein zweifelhaftes Licht auf jene eifrigen Stadtverwalter, die meinen, sie müssten ein Zeichen für Toleranz setzen. Das Gegenteil ist der Fall: Sie zeigen, dass sie den Ernst der Situation (ihrer eigenen und die derer, denen sie sich anbiedern) verkennen.

10.3.2024

 

Eine Satire, die keine ist, und die ich drum nicht schreiben werde

Nach dem Vorfall in der Augen-Ambulanz einer Frankfurter Klinik, nach einem abgesagten Termin in einer Kardiologie-Praxis, die 500 € für 20 Minuten kosten sollte, nun der Rausschmiss bei einem örtlichen niedergelassenen Hausarzt. Wo ist der Zusammenhang? – Ich kann mir nur einen Reim drauf machen: Zuviel gefragt und zu viel selbstverantwortlich in die eigenen Hände genommen. Der vermeintliche Hausarzt, zu dem die Berichte eventuell konsultierter Fachärzte geschickt werden, reagierte schmallippig darauf, dass er zwecks Ausschreibung diverser Überweisungen nicht hinzugezogen worden war. Dabei ist ihm unterstelltermaßen irgendwie offensichtlich gar nicht daran gelegen, seinen Patienten als Summe aller Befunde und als ganzen Menschen zu sehen. Tipp für alle, die von Arzt zu Arzt geschickt werden: profimäßig Ordner anlegen und zu gegebener Zeit alle Fachärzte plus Hausarzt zu einem Retreat einladen. Oder gesund bleiben. Oder so krank werden, dass alle etwas an einem verdienen. Sobald die Behandlung sich allerdings nicht mehr „lohnt“ und die Bilanz verschlechtert, ist „Ende der Fahnenstange“.

9.3.2024

Kapitalismus oder Sozialismus?

Im einen geht es um freien Wettbewerb, mit dem Risiko des Scheiterns und der Möglichkeit, im Wettbewerb der Sieger zu sein. Der mit dem besten Kosten-Nutzen-Angebot (heißt: profitabel) und der besten Umsetzung bekommt den Auftrag! Im Sozialismus geht es um Korruption, und es verdienen die ohnehin schon bevorteilten Unternehmen, denn die können die Regierungen um Aufträge bestechen. Dort sitzen dann die Inkompetenten (die Idioten, die Unfähigen), die immer am leichtesten zu korrumpieren sind. Die kleineren Unternehmen sind verdammt, in ihrer (behördlich auferlegten) Ineffizienz zu strampeln, bis sie aufgeben. „Fair“ geht es in beiden nicht zu, gerade im Kapitalismus gibt es „Ungerechtiugkeit“, denn alle sind verschieden und mitnichten gleich (begabt, um in allem, was sie sein wollen, der Superstar zu werden). Doch im ersteren gilt immerhin noch: „Du bist deines Glückes Schmied.“ Vorausgesetzt, du hast erkannt, wo du stehst.

Habe mir heute ein Bügeleisen gekauft, ein ganz einfaches, nicht programmierbares, denn mit welcher Temperatur ich einen bestimmten Stoff bügele, vermag ich noch selbst zu entscheiden. Gekauft habe ich es in einem inhabergeführten Elektroladen am Ort, und dabei nebenbei eine ganze Menge über das digitale, aber auch analoge Behördenwirrwarr bei der Beantragung eines Firmeneintrags mit dem e.K. (eingetragener Kaufmann) erfahren.

9.3.2024

Schwarzer Fels im Wasser – Gründer mit Saturn-Neptun

Der „Schwarze Felsen“ – eine global tätige Vermögensverwaltung – hat als Gründungsmitglied, das auch als CEO firmiert, einen Mann, dessen Horoskop etliche Ähnlichkeiten mit dem von Bill Gates aufweist.

Krebs am AC, ein Mond in Haus 11 – und das in Stier als Standort. Was sucht er da? Mond will eine Identität mit sich selbst, ganz bei sich aus seinem Empfinden. Im Stier sucht er Sicherheit, aber in 11 ist die Sicherheit einer Vision zugesellt: er glaubt, Sicherheit in ganz anderem, völlig Unabhängigem zu finden. Jupiter aus den Schütze-Umständen hilft bei der Fügung im Bestand, dem Gemeinschaftlichen und: dem Finanziellen.  Eine neue Handhabung von Finanzierung wird bestimmend und mit Widder am MC, Mars in Steinbock in Haus 6 setzt sich dies gegen alle Widerstände durch. In Haus 2 steht Pluto im Löwen. Er hat auch schon eine Vorstellung und ein Programm für diese Sicherung der Lebenswelt. Das sagt auch die Sonne in Skorpion und in 4. Die muss und kann nur so, wie es die Waage vorgibt; Venus steht in 5 im Schützen und macht eine Anschauung daraus, die wiederum dem Programm zu folgen hat. Verwirrung – nochmal von vorne. Die Venus trägt im preisgegebenen Inneren (das Private wird öffentlich) Saturn-Neptun als „Verquälung“ der Eigenart. Wer selbst verquält ist, macht dies zum Programm für andere – so in diesem Fall. Der Uranus, der zwischen Saturn und Neptun wie eine Bandscheibe, die herausgerutscht ist, fehlt, steht in Haus 12. Futsch. Er muss sich eine neue „Herkunft“ für sein Dasein und seine Erlebniswelt schöpfen.

Chef des größten Vermögensverwalters der Welt und Kontrolle über mehr Geld als man sich nur vorstellen kann, ist Lawrence Fink, Mit-Gründer von BlackRock. Er wird als einer der mächtigsten Männer der Welt bezeichnet, obwohl viele nicht mal wissen, wer er eigentlich ist. Finken – wenn ich an den Vogel denke – gehören zu den Sperlingsvögeln, in diesem Fall würde ich für einen Jupiter-Merkur-Vogel plädieren: im Sinne der Engramme gedacht entspräche dies dem der gegenwartslosen Fügung. Was passiert hier? Alles weitere später.

8.3.2024

Neue Generationen in neuer Umgebung

Die Große Zeitqualität wirft ihre passenden und die ihr entsprechenden Ereignisse und auch Personen aus. Die stellt sie zu gegebener Zeit an entsprechende Schaltstellen in die unterschiedlichen Lebensbereiche. Ein solcher Tag war der 26.3.2023, als in Frankfurt die Stichwahl einen neuen Oberbürgermeister (ein Jahr später wird in der Fressgass Ramadan-Beleuchtung angebracht – der kausale Zusammenhang darf hinterfragt werden) auswarf. Der Mann ist gebürtiger Syrer und derzeit 40 Jahre alt. Er hat seinen Geburtsnamen gegen einen säkular-westlich anmutenden Namen eingetauscht (und bezieht sich doch auf seine christlichen Wurzeln) und ist Mitglied in der politischen Gruppierung der SPD. Da mir keine Geburtstunde vorliegt, hier mit der Sonne am MC. Ich nehme einmal die Verbunddeutung zu Hilfe. Im Anfangszeichen Fische finden wir Mars auf 6° GSP ein Mars-Venus – damit bereits Hinweis auf die Vorarbeit einer Revierunsicherheit mit der Auflösung des Reviers. Der Neptun aus den Fischen steht im Schützen – da assoziiert man doch gleich – Ausweichen, Untertauchen in „fernen Gefilden“ (Schütze – das SehnsuchtsLand der Freiheit) – Jupiter-Neptun: der Heilsprediger, oder nein: Neptun saugt sich mit Schütze voll, d.h. das verlassene Revier, die Vertriebenheit nimmt jenes auf, in das er sich begibt, füllt sich mit Anschauung und macht eine (Heils-)Lehre daraus. Mars verzeichnet ein Quadrat hinüber zu Uranus-Jupiter in Konkunktion im Schützen, d.h. er stellt sich quer zum Uranus aus dem Wassermann (der wiederum Venus und Sonne enthält). Abgesehen davon, dass hier das Angebot einer guten Position in einem Clan gegeben ist, sind hier Wanderschaft und Heraushebung aus dem Revier – das Unterwegssein – das sich mit Jupiter im Funktionsbereich der anderen fügt, gegeben. Auch weltanschaulich und in Bildung involviert, wird mit Sonne in Wassermann visionär das Traditionelle hinter sich lassend und auf Gleichheit und Unabhängigkeit ausgerichtet das Neue „zu Leben“ erweckt. Die Wassermann-Sonne und der Herrscher des 3. Verbundzeichens – Saturn im Skorpion – stehen ebenfalls „verquer“. Eine schmerzhafte, arthritische Verbindung und eine hart-kalte sowieso: es treffen die Notwendigkeit zur Aufhebung des Subjektiven im Wirklichen und die Ordnung dieses Wirklichen in der Vorstellung aufeinander – Überforderung des Seelischen, damit „Einfallstor“ für Ideologisches als „Haltemöglichkeit“.  Damit einher geht die Erfahrung von Übernahme durch staatliche Programme, von einer Fremdbestimmung mit eventueller Unterwerfung bei gleichzeitiger Übernahme der Programme der „Herren“. Welche Herren sind es wohl? Pluto steht nach wie vor in der Waage, im Oktober-November 1982 hatten sich Pluto und Saturn in der Waage getroffen und einen neuen Zyklus eröffnet, der bekanntlich 2020 von Saturn-Pluto in Steinbock abgelöst wurde. Sonne-Uranus-Saturn-Pluto – ganz wesentlich fällt dies hier in das Engramm der Schattenkönige. Wobei Uranus ausgeschlossen ist – der Zugang zum eigenen Ursprung verstellt. Sonne-Saturn ist beflissen und unentspannt, in Eigenentwicklung begriffen und hoch subventioniert. Sonne-Pluto ist, wo immer ein König auftaucht – unabhängig jetzt von dieser Person hier -, ein potentieller Königsmörder, weshalb er verhindern wird, dass ein eigenständiges freies Leben mit einem Königreich entsteht. Im Engramm besteht noch ein weiteres Schott: das des Saturn-Merkur – „Du sollst nicht merken“, da ist man intellektuell und wissenschaftlich-methodisch.

Nun hat sich die Stadt Frankfurt einen solchen OB gewählt, einen, der das Siegel der Unterwerfung  aus seiner verlassenen Heimt hierhin trägt. Wofür anderes als dafür wird er wohl sorgen, solange er seine eigene Unerlöstheit nicht begriffen hat? Mit einiger Sicherheit wage ich zu sagen, dass ab nächstem Jahr die Muezzine rufen dürfen.

8.3.2024

 

Morgen Kinder, wird’s was geben…

… und wenn es nur zerschredderter Weltraumschrott ist: unzählige Satelliten umkreisen ja die Erde. Es muss da oben unheimlich was los sein. Und meistens muss das, was hoch flog, auch wieder herunter kommen.

„Im Zeitraum zwischen dem Mittag des 8. März und dem Mittag des 9. März wird der Wiedereintritt eines größeren Weltraumobjektes in die Erdatmosphäre erwartet, das möglicherweise zersplittern wird.“ Quelle

Auf einer anderen Seite kann man diese Zeiten und Korridore ersehen. Kann ja mal jeder für seinen Ort interpolieren. Ich habe den Wetteraukreis genommen – und erhalte nebenstehendes Horoskop. Ein Jungfrau-AC mit einem Merkur als Merkur-Neptun an der Grenze von Haus 8 zu 7. Beide stehen in den Fischen. Ins 7. Haus der „Gegenwart“ und Öffentlichkeit gelangt die Sonne aus Haus 12. Unsichtbares gelangt ins Bewusstsein – und wird Begegnung. Auch Saturn – aus dem Löwe-Haus mit Steinbock – steht in 7 – es löst sich maßstäblich (nach vorgeschriebenen Gesetzen) Erschaffendes, Erschafftes auf und taucht aus dem Meer der unsichtbaren „Kreaturen“ auf. Die umstände dieses Ausdrucks des Seins im Erschaffen sind unabhängig von jeglicher Aussteuerung und im Stier in Haus 9 in der „Zersplitterung“. In der Sache ergibt sich Mars-Merkur, und Mars steht auch in Haus 6. 

Ich will aber gar nicht so sehr dieses Ereignis zeigen, sondern einen mir „zufallenden“ Irrtum illustrieren. Hatte mich um zwei Monate vertan und den 8.5.2024 berechnet. Da kommen sehr deutliche Bilder heraus. Venus-Pluto (von der Stier-Seite) und Venus-Mars von der Waage-Seite (dazu wird ganz bestimmt noch zu schreiben sein). Der 8.5. ist der offizielle Tag der bedingungslosen deutschen Kapitulation im Jahr 1945 (offiziell der Tag der Befreiung), mithin 79 Jahre her. Was käme wohl heraus, wenn man jetzt das 12. rückwärtige Septar berechnete und sich anschaute? Voilà, hier ist es. – Steinbock am AC, Skorpion am MC und Saturn und Pluto im jeweils anderen Zeichen. Saturn-Pluto als „Sache“ und als „Ergebnis“. Vom IC aus gesehen ist diese doppelte Unterwerfung mit dem Stier und einer Venus darin „losgegangen“. Stier-Venus in 4: Venus-Mond: die Sicherung im Heimatlichen und am Heimatlichen, durchgeführt mit der „Einhegung“ und materiellen Abgrenzung als Eigenständiges. In diesem aber auch Mars als die Störung im Eigenen. Der Feind im eigenen Land. Am Ende des Tages bin ich wieder beim Tor: der, der gegen seine eigenen Lebensinteressen lebt oder dafür sorgt, dass es ihm gutgeht. Eine Autoaggression, von der Deutschland sich mitnichten befreit hat.

7.3.2024


Der Tor – die Torheit und die Törichten

Noch anders als „the fool“ (der Narr, der in witziger Weise anderen (insbesondere seinem König) den Spiegel vorhält) oder „der Idiot“ („Laie“, auch „Pfuscher“, „Stümper“) ist der deutsche „Tor“ eine tragische Gestalt. In unerkannter und unbewusster Weise setzt er seine Energie gegen seine eigenen (subjektiven) Interessen ein. Wofür er angetreten ist – nämlich seine Bestimmung zu finden und fortan zu leben – bekämpft er diese mit aller ihm zur Verfügung stehenden Energie. Mond-Mars ist das in der Erscheinung. Noch tragischer wird es, wenn der Mars aus dem 12. Haus heraus „agiert“, bzw. dort gefangen ist. Der Tor also einer, der sich ins eigene Seelenselbst schneidet. Dabei hat er durchaus eine Mission, die er – in seinem eigenen blinden Fleck gefangen – kämpferisch vertritt; auch ideologisch geht es bei Neptun-Jupiters schon mal zu, durchaus kriegerisch-religiös – und diese Mission steht über allen eigenen inneren Notwendigkeiten, die damit preisgegeben werden. Es bleibt als Schott in diesem Engramm Jupiter-Mond: die große Erwartung auf das Licht, das alles besser machen wird. Und im Hoffen und in der Erwartung zer- und verrinnt die Zeit.

Vielleicht mögen die Deutschen deshalb ihren Wagner so sehr: das Tragische mit der Hoffnung auf das Licht, und sind und bleiben töricht. Parsi-fal. Töricht ist es übrigens auch, Anfang des Vorfrühlings bereits mit Rasenmähern über die Grasflächen zu gehen, und damit das Leben noch vor seinem Beginn zu töten. Heute sind sie ausgeschwärmt… mit stinkenden Motoren und einem Höllenlärm.

7.3.2024

Tesla – so und so

„Wir bauen auf, um einzureißen. Die meisten unserer Anstrengungen und Ressourcen sind verschwendet. Unser Fortschritt ist durch Zerstörung gekennzeichnet. Überall herrscht eine fürchterliche Verschwendung von Zeit, Aufwand und Leben. Eine freudlose Sichtweise, aber wahr.“ Nikola Tesla (1856 – 1943)

Am 5.3. hat es einen Anschlag der Linken Gruppe Vulkan auf das Stromnetz gegeben, um Elon Musks TESLA Firma zu schaden. Betroffen vom Stromausfall waren natürlich auch die Anwohner rund um Grünheide. Ja, was war das denn?? Also, wenn ich das fragile Versorgungsnetz Deutschlands treffen wollte – bräuchte ich nicht viel. Jedesmal, wenn ich mit der Bahn von hier nach Frankfurt fahre, fällt mir die Exponiertheit von Stromknotenpunkten in der gesamten ungesicherten Infrastruktur auf der Strecke ins Auge.

innen: 5.3.2024, 5:15 Uhr; außen: Nikola Tesla, 10.7.1856

Hier ist die Meldung an die Polizei, dass ein Strommast brennt. Soweit ich eruieren konnte, ging der Anruf um 5:15 Uhr ein. Wassermann am AC, Uranus in 3. Die Sicherung in den Umraum (Stier in 3) wird „erweitert“ und im Sinne einer Anschauung aufgehoben. Uranus (denken wir den mal als links) mit Quadrat zu Mars-Venus in 1 – auch hier: Energie auf Materie wird Erscheinung. Pluto auf dem AC: das ist ein Plan, ein Modell (die Gruppe nennt sich „Vulkan“), und stammt aus dem 9. Haus. Die leitbildorientierte Anschauung, Jupiter-Pluto: Affinität zu Sekte. Herrscher von 10 und 11 ist Schütze – Jupiter ist im Stier an der Spitze von Haus 3. Die Inanspruchnahme einer Rechtfügung im Gemeinschaftlichen im Namen des Gesetzes und in Unabhängigkeit davon in der Ausübung. Hier glaubt sich wer im Recht und nimmt es sich. Und was hat Nikola Tesla damit zu tun? Im Horoskopvergleich nach Ekliptik – zweimal Neptun-Merkur. Da haben wir wieder den Saturn-Neptun! Und Merkur-Neptun im Engramm der Funktionalismen in der Rechtlosigkeit ist der Uferlose und der Blick in den Abgrund bzw. ins Nichts. Vermutlich hat er nichts zu „tun“, aber immerhin hat Musk sein „Ding“ nach ihm benannt – und nun sind da leichte Zusammenhänge zu Teslas oben Gesagtem: Der bedingungslose Uranus reißt ein. Da müssen wir noch mehr hineindenken – denn: wem gilt der Anschlag wirklich?

6.3.2024

Dauerzustand

… Krisenmodus. Heute ist wieder eine Fahrt in die hessische Metropole „Krankfurt“ angesagt. Ich werde mich vom ordnungsgemäßen Zustand der Bahn und der Busse überzeugen und bestimmt die eine oder andere Geschichte mitbringen. Ich gehe vielleicht in die Fressgass, der bekannten Essmeile, die zwischen der Hauptwache und der Alten Oper liegt. Da dürfte jetzt tagsüber nicht so viel los sein, denn es ist Ramadan. (Ich bewege mich ja immer dahin und dort, wo die wenigsten Menschen sind.) Das große Essen geht nach Sonnenuntergang los.

6.3.2024

Frankreich feiert

Wirklich ganz Frankreich? Es hat da eine Abstimmung gegeben, und hernach wurde – bzw. soll werden – das Abtreibungsgesetz bzw. das Recht auf Abtreibung in die Verfassung aufgenommen. Frauen dürfen in Frankreich bis zur 14. Schwangerschafts-Woche straffrei abtreiben. „Uns verfolgen das Leiden und die Erinnerung an so viele und so viele Frauen, die jahrzehntelang darunter gelitten haben, nicht frei sein zu können“, sagte Premierminister Gabriel Attal. Wie mutet das Mittagshoroskop an, da auf den 4.3.? Ein Krebs-AC, der exakt an der Spitze zu Haus 2 in den Löwen überleitet. Aber ich schaue auf den IC: und das ist die Jungfrau… Das Leben beginnt in der Vernunft, nicht im „Willen zum Leben“. Merkur selbst steht in den Fischen auf einem Uranus-Mond-GSP – die „Engelmacherin“. Merkur selbst in Quadrat zu Mond auf einem hochbelasteten GSP im Schützen in Haus 6, einem Trauma, einer Schocklähme, nochmals eines Seelenvogels (im Davonfliegen) und einem Mond-Neptun-GSP. Abtreibung als eine „Vernunftsache“ – die Geschichte dahinter erzähle ich ein andermal, aber ich hatte vor fast 38 Jahren mit dem damaligen Imam der Moschee in Hamburg darüber ein kurzes Gespräch. 

5.3.2024

Darsteller vs. Schauspieler

Was ist der sprachliche Unterschied? Mir fällt da spontan folgendes Bild ein: Nehmen wir an, zwei Personen wird gesagt, sie sollten eine „Tasse“ mimen. Der Darsteller geht in die Requisite, sucht sich ein entsprechendes Kostüm und zieht es über. So tritt er auf die Bühne und sagt nun möglicherweise einen Tassentext auf. Was könnte der beinhalten? – Na, alles das, was in die Ausführung einer Tasse als Erscheinung gehört. Die solcherart dargestellte Tasse könnte den Text auch tanzen und natürlich, außer dem Sprechen, auch singen. So weit, so unterhaltsam. Der Schauspieler wiederum geht ebenfalls in die Requisite und bringt einige andere Gegenstände mit (oder auch nicht): Eine Kanne vielleicht, oder einen Tisch oder einen Löffel oder eine Untertasse. Oder er ruft einen Kollegen herbei, dem er sagt: „Du seist jetzt mal der Löffel.“  Auch die beiden improvisieren oder haben bereits ein „Programm“. Der Unterschied, auf den ich hinaus will: der eine geht von der Erscheinung der Tasse und ihrem Tassenwert aus, der andere nimmt das Tassen- und als Partner das Löffelhafte an und lässt im Zuschauer ein Bild entstehen. Aber dann geht es im Weiteren doch irgendwie gar nicht um Tasse und Löffel (deren Gestalt sie angenommen haben), sondern um noch anderes. Habe ich jetzt alle verwirrt?? Ich verwirre noch mehr: Wir haben politische Darsteller und politische Schauspieler auf den Bühnen. Welche sind wohl die harmloseren?

5.3.2024

Plutos Menschenliebe

Es gibt kein Zeichen, das so nah am und so wohlwollend gegenüber dem Leben ist wie Skorpion. Herrscher Pluto will nicht, dass man ihm opfere, er gibt Fülle aus dem Vollen, wenn man ihn lässt. Eine Energiequelle, die unverwüstlich ist. Wer ihn aber vor den Karren spannen will – und sei es eine Sonne aus allen erdenklichen Gründen – erfährt die Rückseite. Wenn die Sonne (in der je eigenen Gestelltheit im Horoskop) meint, die Rolle von Pluto übernehmen zu sollen – ist er unerbittlicher Lebensverhinderer.

4.3.2024

Quereinsteiger unerwünscht

Ob es in der verbeamteten Lehrerschaft oder in der einschlägigen Politikerriege ist: wenn da einer aus der Praxis kommt und stillschweigende Übereinkünfte weder kennt noch sie, sofern er sie erkannt hat, einfach für gottgegeben hinnimmt, tut sich die Meute zusammen. Man kann nur jedem Quereinsteiger zurufen, dass er achtgeben solle auf sich, und er sich fragen muss, ob er da, wo er nicht hingehört, wirklich hineinwill. Nun ist es ja aber so, dass da noch eine Menge Bußwünsche unterwegs sind, die ihre Ereignisse suchen.

4.3.2024

Das abgelebte Museum Deutschland

Das Bahnhofsviertel in Frankfurt wurde zur „gefährlichen Zone“ ausgerufen. Oder wie sagt man auf Ausländisch? – No-Go-Area. Es hat etwas von Totenkult, wenn derlei Zustände Begeisterung wie im Hochamt hervorrufen und man noch Installationen darauf anfertigt. Die neue Zwischenzeit-Religion, deren Ziel die Reinigung mit der Herstellung eindeutiger Verhältnisse, mit der Überführung der Schuldigen und dem Aussprechen härtester Sanktionen  ist, während rundherum alles verwahrlost. Da räume ich mich doch mal schön auf und halte mich fern vom Verwesenden.

Wurde gerade auf etwas aufmerksam gemacht: Ich solle doch lieber nicht „die Leute“ verwenden – das wäre RECHTS eingenordet. Bei „die Menschen“ – so mein „Informant“ – assoziiere die aufgeweckte Welt Zugehörigkeit, da dürfe ich mitdenken. Und dann lese ich Sätze wie diesen: Mitnehmen müsse man die „Leute“ und schauen müsse man auf die „Menschen“. Verstehe ich nicht. Ich spreche jedenfalls mit den Wörtern, die ich für nötig und angebracht halte.

3.3.2024

Maskenträger

Es stimmt, dass wir im Westen uns nicht verstellen können? Schon, aber anders. Das Problem ist nämlich: die Leute im ferneren Osten wissen, wann sie sich verstellen müssen und wissen hinter ihren Masken, wer sie sind. Die hiesigen Politiker sind Darsteller, und gehen vor ihrer Vorführung in der Öffentlichkeit in die „Maske“, um sich aufzuhübschen für das geplante Event. Diese visagierte Maske verkaufen sie nach draußen als ihre Gesichter, bekommen entsprechende Rückmeldung – und flups, wenn es gut läuft, verbleiben sie in der Rolle und der Maske. Meine Vermutung ist ja, dass, sobald die Türen zur Öffentlichkeit sich schließen, diese Menschen sofort zum Spiegel laufen, um sich zu vergewissern, ob sie noch da, und vor allem, um herauszufinden, wer sie sind. Das Gefährliche an dieser „Maskerade“ ist die Ansteckungsgefahr. Der Hintergrund meiner Gedanken? – Hier.

3.3.2024

Schönheitswettbewerbe

Ich habe nie an einem teilgenommen. Schade eigentlich, und dann doch wieder nicht. Immerhin sah und sehe ich irgendwie so aus, dass ich ziemlich eindeutig ins nordische, und auch deutsche „Antlitzspektrum“ falle (was die Modelfigur angeht – tja, da käme ich vielleicht heute auch noch in die engere Wal, äh… Wahl). Bringt mich aber zu der Frage: „Was ist schön?“ oder vielmehr „Wer ist schön?“ Gesucht wurde eine „Miss Germany“ … Ich sehe schon, wie die grauen Zellen einiges an Bildern produzieren. Stichwort „deutsch“. Nächste Frage: „Wer oder was ist deutsch?“ Geworden ist die diesjährige „Miss“ eine 39-jährige gebürtige Iranerin. Immerhin ist sie auch eine gebürtige Frau. Allein, was die entscheidenden Auswahlkriterien betraf, bin ich etwas irritiert. Aber ich muss mich an die eigene Nase fassen. Gerade ich. Lassen wir das mit der Herkunft. Schauen wir aufs Schönsein! Und lassen wir den politisch-woken Willen, auch hier korrekt sein zu wollen, mal ruhen. Wer ist die Schönste im ganzen Land?? Ich hätte da schon eine Idee.

2.3.2024

Große Hunde und kleine Hunde (des Krieges)

Das ist angelehnt an einen Buchtitel von Frederik Forsythe. Der Originaltitel The Dogs of War bezieht sich auf ein Zitat aus William Shakespeares Drama Julius Cäsar („Mord rufen und des Krieges Hund entfesseln“) aus dem 3. Akt, 1. Szene. Noch ursprünglicher entstammt der Begriff der „Kriegskultur“ der Assyrer, deren Herrscher Sargon II (721 bis 705 v. Chr.) eine ziemlich grausame Schreckensherrschaft installiert hatte. In Mesopotamien sowie bei den Griechen und – eben diesen – Assyrern wurden Hunde für den Kriegsdienst scharfgemacht und eingesetzt. Doch die meine ich im Moment (noch) nicht.

Ich beziehe mich auf eine gestrige Beobachtung. Zwei Hundehalter begegneten sich. Der Hund des einen: ein großgewachsener, schmalbrüstiger, aber sehr sehniger – ich glaube – Rüde. Er ging ruhig an der Leine; soweit ich von Weitem sehen konnte, hatte er ein ausdrucksstarkes Gesicht, in dem die Augenbrauen in Folge einer für mich unsichtbaren (vielleicht auch meiner?) Witterung „spielten“. Ansonsten schien er unbeeindruckt. Der Hund des anderen war um ein Vielfaches kleiner, total aufgeregt und undiszipliniert. Vielleicht war er jung und ungestüm, vielleicht aber auch einfach nur sich seiner Kleinheit nicht bewusst. Was tat er? Er sprang vor dem Großen auf und ab und kläffte ihn ununterbrochen an. Das war keine Aufforderung zum Spiel, das war eine aufgespreizte, aufgeplusterte Herausforderung zum Kräftemessen. Wie gesagt, der große, dunkelbraun Glänzende, sah fast schon arrogant über ihn hinweg und wahrte Ruhe. Ich kenne mich ja mit Hunden nicht so gut aus. Aber ich habe mir sagen lassen, dass der Große, wenn sein Herrchen ihm den entsprechenden Befehl gegeben hätte, den Kleinen sogleich in den ihm zustehenden Rang verwiesen hätte – um es unblutig auszudrücken.

Wie heißt noch das Sprichwort? Wecke keine schlafenden Hunde! (Hier gehen gerade die Alarmsirenen an.) Hoffen wir auf die Bedachtsamkeit und das Bewusstsein der eigenen Größe und Grenzen aller Verantwortlichen.

2.3.2024

Heute war Pausentag

Füße hochlegen, zwei Bücher auf dem Beistelltisch, Tasse Kaffee, und die Fernbedienung fürs Radio und den CD-Player. Aber eigentlich nur mal „Kopf dicht“.

1.3.2024

Einigermaßen sachliche Beobachtung, vorstellungsgebundene Interpretation,  gesinnungsgesteuerte Schlussfolgerungen, katastrophale Handlungsbeschlüsse

Das kennt jeder aus seinem Umfeld. 1. Beim Gang an den Kühlschrank findet Sohnimann (5) die Milchpackung nicht. „Die Milch ist alle.“ Sein Herz rutscht ihm in die Füße, die Bemerkung ihm heraus. (Die Milch ist aber nicht alle, sie steht nur nicht am gewohnten Ort.), 2. Nach unmittelbar eintretender Mißstimmung erste Überlegungen: „Jemand muss sie ausgetrunken haben.“, 3. Beim zweiten Hindenken: „Moment, die Schwester ist vor mir aufgestanden. Na klar, die hat die Milch ausgetrunken!“ (Zwischen den beiden Geschwistern – die Schwester ist, sagen wir, etwas älter als der Bruder – bestehen größere und kleinere Rivalitäten.), 4. Ohne weitere Durchsuchung des Kühlschranks und ohne Anfrage, ob eventuell noch eine neue Milchpackung da sei, stiefelt Sohnimann ins Zimmer der Schwester: „Du hast meine Milch getrunken! Das werde ich dir heimzahlen!“

Das mit dem Sohn und der Schwester geht natürlich auch andersherum. Das gibt sich nicht viel … auf einem ganz dezidierten Stand der Kognition.

1.3.2024

Ich muss ja mal was sagen!

Männlichkeit hat derzeit ein schlechtes Image, ein ganz schlechtes; Männlichkeit wird nur noch mit Belästigung, Vergewaltigung, Umweltzerstörung oder Kriegslust in Verbindung gebracht.

Ich finde Männer toll. Punkt. Ende der Durchsage. Halt stop, nicht so schnell. Vielleicht habe ich ja auf einem anderen Planeten gelebt, aber ist habe ganz andere Männer erlebt… Übrigens auch Frauen finde ich toll – und kenne auch Zicken.  Man verstehe mich gerne falsch, dann sei es so. Wenn ich rund um mich schaue, sehe ich Töchter und Söhne (meine sind jetzt auch schon Mitte 30), die sich diesem wirren Zeugs der Woke-Ness entziehen und ihren Kindern z.B. keine Tablets in die Hand drücken und sie nicht stundenlang erzieherischen Computerspielen überlassen (was bei Weitem nur die Spitze des Eisbergs ist, das tödliche CO2 dringt durch alles). Ich sehe vor allem Töchter, die sich bodenständige, kantige Männer aussuchen und Söhne, die völlig unideologisch ihre Frauen, die Leben schenken wollen, unterstützen. Ich selbst bin jetzt im besten Alter aller Alter (66) – wie Udo Jürgens einst sang – und spreche meinen Kindern – jenen in den 80ern Geborenen zu: Lasst das , was hier gerade an Ideologie versucht wird, nicht mit euch machen. Lasst euch nicht manipulieren und das Unwahre einreden – ihr habt doch den Hauch der Freiheit geatmet.

Also weg mit dem „Vulgärfeminismus“ (Walter Hollstein, in „Die Weltwoche“) und hin – vielleicht zurück? – zu einem unverkrampften Verhältnis. Mein Gott: Mädchen haben Brüder, Brüder wachsen mit Schwestern auf.  — Aber ich weiß, ich bin naiv. Übrigens: Wenn ich jemanden liebe, verpflichtet das den Geliebten zu nichts, oder?

29.2.2024

Für den 29.2., der nur alle 4 Jahre sein darf

29.2.2024

Empirisches Leben und anderes

Man muss das nicht hochhängen: Empirie kann jeder. Heute hatte ich mir vegane Lakritze gegönnt. Vegan… Kohlenhydrate und Zuckeranteil in schwindelnden Höhen. Wat den Eenen sin Deibel is den Annern sin Beelzebub. Wenn ich meine Freundin treffe, kocht sie vegan, was ich wiederum nicht essen kann – sic! – wegen des hohen Kohlenhydratgehaltes. Wenn ich meine andere Freundin besuche, gibt es Laktosefreies und kein Weizenmehl. Ein Bekannter isst nur Reisnudeln und Nudeln aus Kichererbsen – die schmecken mir nicht. Wenn ich persisch essen gehe (was ich wiederum liebe), rieche ich hinterher nach Knoblauch und den typischen Gewürzen, genauso wie jemand „riecht“ (d.h. ausdünstet), wenn er Spargel gegessen hat. Das gefällt nicht allen. Was ich sagen will: Was sind wir doch für eine seltsame Spezies. Zusammengehört, wer gemeinsam gleiches Essen einnimmt und gleich riecht, heißt entsprechend, sich also mögen „tut“. 

Was uns groß gemacht hat, ist am Ende das, was uns vernichtet. Oder mit Bert Brecht: „Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“[1]

[1] Am 26. September 1951 schrieb er einen mahnenden „Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller“ zur Remilitarisierung der BRD. Denke da gerade an den Grünen-Politiker Anton Hofreiter, der die Ukraine weiter bewaffnen und beim Widerstand gegen Russland unterstützen will.

28.2.2024

Tyrannis

Mein Blick fiel heute morgen auf diesen Engel. Fast hätte ich mich am Kaffee verschluckt. Stellen Sie sich vor, der Morgen begänne damit, dass Sie ein Kartenspiel in die Luft werfen und der gesamte Tag bestünde darin, dieses Spiel aufzusammeln und in eine Ordnung zu bringen. Wenn Sie dann keine Augen und auch kein Licht hätten – nun denn. So komme ich mir manchmal in diesem Wahnsinn da draußen vor. Sind da noch ein paar Leute mit Augen, damit sie ihr Kartenspiel hinbekommen??

28.2.2024

Soft-Wars und Qualifikationen

„Meine Tochter ist zwar eine Null“, lautete Michail Sewjalins Begrüßungssatz, „aber sie wird zur Delegation gehören. Sie wissen, daß im Heimatland des Sozialismus der Staat – der der Staat des ganzen Volkes ist – sich seine Entscheidungen nicht ausschließlich von Spezialisten diktieren lassen kann. Neben den wirklich kompetenten Teilnehmern setzen wir in jeder wissenschaftlichen Delegation auch immer wieder solche Leute ein, die nach politischen Gesichtspunkten ausgewählt sind. Legt man amerikanische Maßstäbe zugrunde, so ist meine Tochter noch mehr als eine Null. Ich verlasse mich ganz auf Sie, damit sie sich trotz allem nicht gar zu schlecht aus der Affäre zieht. Wie ich von Ihren Lehrern hörte, sind Sie außerordentlich begabt. Sorgen Sie dafür, daß meine Tochter zufriedenstellende Ergebnisse am M.I.T. erzielt. Ich kann Ihnen versichern, daß Sie nach Ihrer Rückkehr nicht mehr lang in Witesbk bleiben werden. Ich habe einiges mit Ihnen vor.“

Und dann wurden die beiden Frauen, die Tochter und die sowjetische Protagonistin dieser Geschichte in die USA geschickt und eine Kriminalgeschichte rund um Bugs und Debugging, Anschläge auf Daten der jeweiligen Gegenseite – hier die Sowjets, dort die US-Amerikaner – und eine Liebesgeschichte im Spionagegeschäft begann.

Der Autor Thierry Breton publizierte den Spionagethriller „Soft-War“ im Jahr 1987, im Jahr 2024 ist er EU-Kommissar für Digitales und sagt: „2024 wird ein Jahr der Projektion der Vision sein, die wir uns für Europa in Bezug auf die Weltraumpolitik in den nächsten fünf bis zehn Jahren wünschen. Dies ist ein entscheidendes Jahr.“ Zuständig für Binnenmarkt und Industriepolitik in der Kommission von der Leyen, kam von ihm und über ihn der AI Act zustande. Wir behalten das im Auge.

27.2.2024

Die innere Unsicherheit

Die Rückkehr des Pragmatismus steht offensichtlich noch nicht bevor. Angsichts der Lage im Inneren müsste eher gestern als heute das Maß der Tragbarkeit wieder eingesetzt werden. Aber da sind die Ideologen vor. Ich plädiere dafür, die alten abgegriffenen Richtungszuweisungen „links“ und „rechts“ mal zu überdenken. Überhaupt – im Heranpirschen ans Ende eines Saturn-Neptun-Zyklus (im Jahr 2026 beginnt ein neuer) schlagen die Wellen des Untergehenden im Übersteigern besonders hoch. Also lausche man den Worten derer, die als sog. Volksvertreter gegen die „innere Unsicherheit“ angehen: „Diejenigen, die den Staat verhöhnen, müssen es mit einem starken Staat zu tun bekommen.“ Und ziehe die Schlüsse daraus. Mein Angebot wäre: Wer solche Äußerungen macht, hat nicht begriffen, dass er die Position, für die er vorgibt zu stehen, schon längst verlassen hat.

27.2.2024

Herzwurm

Heute Abend mal keine Probleme. Hm, vielleicht doch: Was bringt euch/Sie zum Weinen? Eine bestimmte Musik? Eine Stelle in einem Film? Scheinbar leicht dahingesagte Worte eures Sohnes oder der Tochter? Ein Bild? Eine Geste? Ein Gebet? Mir fallen viele Anlässe ein. Wenn ich es mal von Weitem analysiere, hat es immer mit der Endlichkeit des Lebens zu tun, bzw. mit der Begegnung mit ihr. 

Heute herausgesucht aus den vielen Möglichkeiten dies:

26.2.2024

Verzweiflung

Es gibt da so Tage, an denen ich in die Welt schaue und Dinge vernehme, bei denen ich mir die Augen reibe. Nicht, weil ich sie nicht kennen würde – sondern weil ich nicht glauben mag, dass „man“ erst jetzt darauf kommt – oder noch schlimmer: immer noch nicht drauf kommt. Die Erkenntnisse lagen und liegen schon ganz lange parat und können abgeholt werden – aber nein, was sind die Leut daran vorbeigegangen, haben stolz das Haar nach hinten gestrichen und haben gemeint, sie wüssten es besser. Dabei haben und hatten sie lediglich die Vorstellung, auf der richtigen Seite zu stehen.

Screenshot aus „Der Baader-Meinhoff-Komplex“.

Gestern Abend habe ich mir einen Film angesehen (nein, keinen von der diesjährigen Berlinale) – einen aus dem Jahr 2008. In einer der Eingangsszenen liest Ulrike Meinhoff einen offenen Brief an Farah Diba vor, der als Artikel in Konkret vom Juni 1967 veröffentlicht wurde. Und dann geht der Film „richtig“ los. Also, nicht diese Bilder sind das Beklemmende, auch nicht der Inhalt des Briefes, sondern zum einen die (sich seitdem nur unwesentlich verändert habende) Choreographie der Eskalation, und zum anderen die falschen Schlussfolgerungen aus den noch ziemlich wahren Aufdeckungen. Die Attribute „falsch“ und „richtig“ – beziehen sich dabei auf einen Vorgang, der die Ausführung einer „Form“ oder einer Moral bedeutet, während die Attibute wie „wahr“ und „unwahr“ sich auf ein Geschehen, das aus dem Gestalthaften bewirkt wird, bezieht. Stichwort: Eingriff und Übergriff in das notwendige An- und Auswachsen einer Krise. Was ich meine? Einer meiner gerngelesenen Journalisten nennt sie neuerdings die „Moraliban“: jene, die mit ihrem vom Kollektiv abgesegneten Verständnis von Moral in die Entwicklungen eingreifen und damit Schicksal verhindern. Damals wie heute sind sie am Werk und verlangen „Freiheit“ und „Unabhängigkeit“ für alle. … Wer sich nur von sehr weiter Ferne die Massendemos anschaut, in der 100.000 mitlaufen – ahnt vielleicht: Hier geht es nicht um die Freiheit des Einzelnen. Hier geht es wiedereinmal um eine Ideologie. Wer für die Selbstbestimmung in seinem je eigenen Schicksal ist, geht nicht auf die Straße oder lässt sich vor einen Karren spannen. Wer das tut, kann am Ende nur sich selbst verlieren. Nun gut: Dann steht er auf der richtigen Seite und eignet sich vielleicht als „Leuchtfigur“ oder lässt sich mit Mehrwert vermarkten.

26.2.2024

 

In unserer Demokratie

Wem gehört die Demokratie?? Erstens, 2.: Wo lebe ich? In der Demokratie? Oder in Deutschland? Haben wir ein neues Land?

25.2.2024

Demonstrieren ist das neue Lernen

Früher haben die meisten Schüler in ihrem Unterricht ihren Stoff gelernt, nicht ständig auf Straßen demonstriert, um das richtige Zeichen zu setzen! Oh, oh, gefährlich.  – Alte Menschen neigen dazu, die „alte Zeit“ zu verklären – so sagt der Volksmund, oder doch nicht? Wie dem auch sei. Ich glaube das nicht! Ich bin ziemlich sicher, dass älter werdende und gewordene Menschen sehr genau erkennen, dass die Lösungen ihrer Jugend- und Erwerbstätigkeitszeit heute nicht mehr die Lösungen für Aktuelles sind (und es gibt da noch ganz andere Rahmen, in denen wir diese Krisen sehen können). Was ich erkenne, wenn ich in die Krisen- und Gremienlandschaft schaue, ist allerdings: Die, die da jetzt im Führungsbunker sitzen, können nicht aus ihren Spuren herausdenken. Sie sind viel jünger als die Älteren und reagieren auf jeden neu auftauchenden Torpedo in bewährt-uneffektiver Manier. Man entschuldige diese Assoziation.

24.02.2024

Jim Knopf ist tot

Screenshot aus dem Video von Boris Reitschuster.

Schon gehört? Schreckliche Nachricht. Jetzt hat es auch Lukas, den Lokomotivführer getroffen. Sein Freund Jim Knopf (mit einem Geburtstag vom 2. oder 9. August 1960) musste einer Operation unterzogen werden. Operation gelungen – Patient tot. Was wohl Michael Ende dazu sagen würde? (Der hat übrigens auch einen Saturn im Schützen…)

24.2.2024

Washingtons Dorn in Brüssel?

Über diese Frau wird vieles geschrieben und ihr werden viele Attribute zuerkannt. Sie hat eine Waage-Sonne und (ziemlich sicher, aber nicht 101%ig) einen Skorpion-AC – beides teilt sie sich mit einem bekannten Herrn aus Moskau. Beide leben außerdem den Herrscher von 1 in 10 – also, wenn man von dem einen als von einem „Autokraten“ sprechen mag, muss man es von der anderen auch. Es liegt viel an diesem Pluto. Mit der Frau, die ich heute morgen bereits angeschaut hatte, teilt sie das gleiche Geburtsjahr und damit den Saturn im Schützen. Und: den Mars im 7. Haus. Diesen Mars lasse ich zunächst außen vor, sondern richte den Blick zunächst auf die Konjunktion von Sonne-Merkur. Diese beiden ergeben eine Erscheinungsseite der unteren Quere des Engramms der Schattenkönige. Die obere Quere dieses Engramms ist Saturn-Pluto. Der Pluto dieses Engramms steht auf 2° Jungfrau, was wiederum ein Sonne-Saturn-GSP ist, und als solches eine Diagonale des Engramms, dessen zweite Diagonale Pluto-Merkur ist, der zusätzlich über den Pluto in der Jungfrau gegeben ist. Sonne-Neptun, so habe ich es im Engramm-Buch beschrieben, ist der gefährdete König (mit dem Potential König zu werden und ein Königreich im Dasein zu erwirken); Schattenkönige mit dem Sonne-Saturn sind möglicherweise mit einem Vater ins Leben gegangen, der niemals selbst an die „Macht“ kam. Ein Vater, der nicht König wurde, sondern stattdessen stellvertretend im „Schatten“ stand, eine Art „Doppelgängerfigur“, einer, der nominell eingesetzt wurde, aber keine Exekutiv- und schon gar keine Regierungsgewalt hatte. Sonne-Saturn-Kinder arbeiten sich aus einem elterlichen Milieu heraus, ohne je vom Vater anerkannt zu werden, oder sie werden überehrgeizige Überflieger, oder versinken in Depressionen – oder alles zusammen. Es sei denn, sie lösen die Konstellation, indem sie den „Vater“ im menschlichen „Kind“ im übertragenen Sinne tragen. Wolfgang Döbereiner hatte dafür das Bild des Christopherus (Subjekt-Sonne), der das Christuskind (Jesus-Saturn) durch den Fluss trägt.

Ursula von der Leyen, ohne dass ich jetzt ihr Verhältnis zum Vater (Krebs-Sonne mit Konjunktion Jupiter – in Opposition zu Saturn, mit einem Uranus-Pluto-Quadrat, und einem Quadrat des Stier-Marses zum Löwe-Mond) anschaue, hat etwas von einer eingesetzten „Doppelgängerfigur“, deren Funktion sie mit aller gebotenen Diamentenhärte ausübt: Pluto in Quadrat zum Mars in 7 – eine Spitze ins Außen hinein. Mit 65 Jahren und 4 Monaten erreicht sie im 7er-Rhythmus und im Erlebensweg den Pluto in 10, im Fügungsrhythmus und mit 1°/Jahr kommt sie dort ebenfalls an. Sie ist auf dem Gipfel ihrer Macht: die heutige Sonne hat dies mit Blick aus den Fischen beschienen. Zum Nachrecherchieren gibt es reichlich Lesestoff. Für den 7.3. habe ich als Kürzel bereits vorgesehen: Empfänglich für (neue alte) Leitbilder.

23.2.2024

Roads to Moscow

Vor einigen Wochen war mir der Song von Al Stewart mit diesem Titel in die Hände gefallen. Er stammt aus dem 1973 und erzählt eine russische Geschichte. Die Deutschen und die Russen. Seit meiner Studienzeit kenne ich eine ganze Reihe Russen… es muss der Saturn im Schützen sein, der mich da sensibilisiert (wenn man davon ausgeht, dass die Slaven „Schützen“ sind). Jupiter zu Schütze – das ist eine gewichtige Konstellation, nicht nur in der Großen Konjunktion. Es trifft (Jupiter in Steinbock) eine Anschauungsanlage auf eine maßgebliche Ordnung, die Jupiter Basis für seine „Rechtsprechung“ wird. Er lässt im Strengen der Ordnung Gnade walten. Nun gibt es da eine Verwechslungsgefahr (insbesondere dann, sollten Sonne und Jupiter ein joint venture eingehen). Die ist auch andersherum gegeben: Saturn in Schütze. Es trifft in der weltoffenen, die Verschiedenheiten gültig sein lassenden Art des Schützen das mäßigende Element ein. Moment, sagt Saturn, wenn du ein Amt als Richter ausübst – achte auf die Gesetze des Wirklichen. Soweit das. Tritt zum Saturn im Schützen die Sonne im Quadrat dazu, ist hier jemand „stellvertretend“ tätig. Die Sonne wird – im Quadrat – in der Jungfrau oder in den Fischen stehen. Ich mag nicht entscheiden, für welche Sonne das angenehmer ist, wage aber den Gedanken, dass die Fische-Sonne einen selbstverständlicheren Zugang hat. „Selbstverständlich“ im Sinne von: Ich muss nicht hinterfragen, wen ich hier vertrete. Selbstverständlich vertrete ich die Wahrheit. 

A. Strack-Zimmermann, 10.3.1958 + 23.2.2024

Derzeit erregt eine Frau meines Jahrgangs besonderes Interesse. Wie ich hat sie Kinder und Enkelkinder. Im Horoskop fallen 3 Dinge auf. Fangen wir bei „rot“ an: Pluto in der Jungfrau steht möglicherweise (kommt ein wenig auf die exakte Geburtszeit an) im Quadrat zu Mond im Skorpion. Da können wir schon einiges schlussfolgern, u.a. auch, dass hier das Empfinden, die eigene Innere Heimat, in eine Bindung an Ideen und Bilder eintaucht, diese in sich aufnimmt und das Wesen daran orientiert. Pluto in der Jungfrau, der Zwang ist in die Bedingungen eingetreten (ich gehe vom Schlechtesten aus) – Merkur-Pluto wird eine Neurose. Nehmen wir den Pluto in 3 als gesichert hin: er wäre ein kraftvoll-intensives Kommunikationsmittel mit Zugriff auf das Leben im Sinne von dessen Verneinung. Tätig im Auftrag der Wahrheit (als Sonne in Fische). Ich gehe zu „Blau-Türkis“: der Radix-Uranus steht in Opposition zu Venus im Wassermann. Die Selbstsicherung (nehmen wir die Venus aus dem Stier) wird im Wassermann wie eine Tennisballkugel auf dem Wasserstrahl des Stromes in die Zeit herumgewirbelt. Material wird hier mürbe, die Umgrenzungen löchrig. Uranus-Venus – das Unterwegssein, die Wanderung (auch in der geschlechtlichen Zuordnung wandernd). Über dieser Venus in Wassermann (und das ist auch die Idee von Gerechtigkeit und Gleichheit („Wir sind alle Freunde“) derzeit ein Brandherd: Mars-Venus in Konjunktion. Wassermann – ist die Abgehobenheit aus den Tälern des „schmutzigen, endlichen“ Lebens. Allgemein ausgedrückt: Aus Menschenachtung kann in der Verneinung des Endlichen Menschenverachtung werden. Jetzt komme ich „Gelb“. Sonne-Saturn, Merkur in Reichweite. Es ergibt sich ein laufender Neptun über dieser Konjunktion und ein Quadrat zu Saturn. Das, wofür die Sonne vermutlich bis jetzt eingetreten ist, wird in Frage gestellt. Der Blick hat jetzt auf die Neptun-Jupiter-Konjunktion zu gehen! Mit Pathos: Prüfe die Wahrheit, die du vertrittst. Ihr Mars übrigens im Steinbock auf 25° wurde just zur Bundestagswahl 2021 von Pluto überlaufen und „scharf“ gemacht. Wenn die Stimme von Neptun nicht gehört wird, schickt er Mars.

23.2.2024

Parteigründungen wollen gekonnt sein

innen: CDU, außen: Gründung Werte-Union

Als am 26.6.1945 mit Sonne am MC in Bonn der Gründungsaufruf zur Christlich-Demokratischen-Union erging, stand Neptun am AC im Quadrat zur Sonne im Krebs. Ein Bild des Ausgleichs, z.B. in Form von Diplomatie wird mit Wahrheit (zumindest einem innewohnenden Wahrheitswunsch) angefüllt, die die Sonne im Krebs zum König macht (Identifikation mit dem Wirklichen). D.h. machen könnte. Neptun kann allerdings auch die Täuschung sein: die Täuschung über die tatsächlich vorliegenden Bedingungen und das Potential zur Auflösung. Die Sonne im Krebs, dem Zeichen des Subjektiven, des Einzelnen, im besten Sinne des eigenständigen Lebens und ein Anfang Die Venus im Stier und in Haus 8 – Handreichung von der Sache an sich in den Partnerbereich hinein und in die Bindung an dessen Bestände. Mars ebenfalls in Haus 8 (und außerdem mit einem Quadrat zu Pluto) als Antreiber mit viel Energie, nicht ganz frei von Vorstellungen von Macht über den Lebensausdruck von „Freunden“ in Haus 11, sowie mit Vertreibungspotential. Pluto oder Neptun? Wem ist hier zu folgen? Und Mond? – Der Vertreter von Krebs im Heimatlichen und im Saturn der mageren Innenwelt (durchaus auch mit Lebensangst und Selbst-Entfremdung einhergehend) wird mit einem Saturn-Merkur in Opposition einer Ordnung „unterzogen“, wird einer (staatlichen) Regelung zugeführt. Es kostet etwas! Hier stehen Investitionen ins Eigene an, eine Herausgeworfenheit aus einer Zugehörigkeit ist ebenso enthalten wie Abweisungserlebnisse, was skeptisch macht – eine Wissenschaftshaltung wird möglich, die Vorgang des Wiederholbaren ist. Der Mitherrscher von Haus 3 ist Schütze – sein Boss der Skorpion-Pluto – und Jupiter steht in 12: Die Modell-Bewegung mit weitem, weltanschaulichen Zug (im Zwang) in den Umraum zeigt ins Verborgene, in den Hintergrund, wo die Umstände unabhängig von tatsächlich vorhandenen Bedingungen weltanschaulich tätig werden (weshalb auch Fische in Haus 6 stehen). Da wird schon auch gemauschelt worden sein. Die Ausübung der „Grundgesetze“ im Heimatlichen geschieht im Quadrat zu Uranus in 9; Erneuerung und Herausgehobenheit (aus der Folgerichtigkeit und auch aus der Rechtsfügung) in der Selbstdarstellung nach außen. Immer, wenn „etwas“ in Haus 12 steht, hat dies mit Vergangenem, dem vorherigen „Leben“, zu tun. Es wird hier eine „alte“ Fügung neu ins 9. Haus gesetzt.

innen: Werte-Union, außen: CDU-Gründungsaufruf

Als am 17.2.2024 mit Sonne am MC die sog. Werte-Union gegründet wurde, stand die Sonne im Wassermann, gleichzeitig Mars, Venus und Pluto. Auch Merkur aus dem AC befand sich im Wassermann. Alle diese Anlagen stehen damit auf „Neu“, auf Opposition und alle Prinzipien gehen in den Uranus ein. Als Herrscher vom MC steht er im Stier (Werte erneuern, revolutionieren) in 12: Die Erneuerung weist geradewegs ins „Off“, ins Aus. Auch der Herrscher von 2 – als reales Territorium, der „Leib“ einer Partei, weist ins 12. Haus, unter Stier geht es ihm nicht schlecht, und im Zwilling redet er über sein „Empfinden“, aber… Die Erneuerung des Bestandes und seine „Spaltung“, und die Darstellung dieses Bestandes bleiben unsichtbar. Die Umstände, die diese Gründung mit sich bringt, sind programmatisch – im 8./9. Haus allerdings Umstände eines Brandprogramms. Viel Energie verbrennt wenig Gewebe in einem Windfeuer. Sowohl Steinbock als auch Wassermann und Fische weisen vor die Gegenwart zurück. Hier tritt nichts in die Gegenwart ein, bzw. das Ganze bleibt im Stadium des Entstehens. Merkur in Haus 9 im Quadrat zu Uranus in 12 berichtet über die nicht erfolgte Integration und eine bestehende soziale Umstrittenheit (zwischen zwei Partnern). Und Neptun? Er steht exakt auf der Spitze von Haus 11, dem Haus der Freunde, in den Fischen: Täuschung über die Weggenossen, die „Wahlverwandtschaften“, und im Quadrat zum AC in den Zwillingen: die Sache steht auf illusorischen Füßen und ist von Auflösung bedroht.

Dazu fällt mir dies ein. 

22.2.2024

Der milchgebende Wolleimann

Es ist ein Meilenstein für Frauen, die als Männer geboren wurden: Endlich können auch sie ihre Babies stillen. Ein mittels Hormonen und Medikamenten erzeugtes Brustsekret eines Mannes mit der Muttermilch einer Frau gleichzusetzen, ist derzeit der neueste Höhepunkt auf der nach oben offenen TransGender-Skala. Das bringt mich zum Transhumanismus. Hier wie dort ist es die Überwindung dessen, was biologisch ist. Frage: Macht das wirklich die Welt besser? – Andere Frage: Warum sind Menschen nicht gut so, wie sie sind? Müssen die Götter-Menschen als Sonne-Uranus-Schöpfer sie neu erschaffen? In den Engrammen, an denen ich in den letzten Wochen gearbeitet habe, habe ich eines der 5. Ordnung „ausgemacht“, das ich das Engramm der größtmöglichen Selbst- und Welt(v)erkennung nenne. Darin entsteht eine ebenso schizoide wie komplexe Situation: Der Anfang des Tierkreises, der mit dem Ungeteilten im Neptun-Mars beginnt, trifft auf die Endzeichen des Entwicklungsweges in der Waage und der Jungfrau, die sich wiederum vereinigen (könnten). Die Weltenschlange verschlingt und verdaut sich selbst, und gibt das von ihr umschlungene Wasser erst frei, wenn sie getötet wird. In diesem Engramm könnten die Drachenkämpfe (auch: Chaoskampf) und ihre -Töter zu finden sein. Herakles gegen die Hydra (Griechisch) wäre z.B. ein solcher Drachenkampf, wobei durchaus denkbar ist, dass es sich um die inneren „eigenen“ Drachen – 8 an der Zahl – handelt. Bei Wolfgang Döbereiner lesen wir, dass die Hydra selbst das Prinzip des Ungelebten und Unerlösten ist, und dieses sich – wenn es in die Zeit „will“, in Raum und Zeit vervielfältigt und an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten aufscheint, dies als die Köpfe, die es gilt, abzuschlagen, die dann aber – da das Programm der Verneinung nach wie vor übertragen wird – immer wieder nachwachsen. Die Erschaffung des milchgebenden Wolleinmannes ist menschen- und vor allem frauenverachtend. Eine totale Verkennung davon, was Leben ist. Hier noch ein lesenswerter Artikel.

21.2.2024

 

Hopfen und Malz sind verloren

… jede weitere Anstrengung ist vergeblich? Der Patient Deutschland ist schwer krank. Das ist auf Schritt und Tritt zu sehen. Auch, wenn die „Ideologie“ möglicherweise bald ihrem Ende entgegen geht: Der Schaden ist da und auch nicht rückgängig zu machen. Je länger ich an den Saturn-Neptun-Zyklen arbeite, desto mehr fällt mir auf, worauf wir schauen müssen. Die Zeit zwischen 2026 und 2032 übrigens werden Jahre im Zwischenreich sein, mit vielen Chancen und Untergängen.

21.2.2024

 

Die Verteidigung der Pressefreiheit in London

Keine Ahnung, ob wir soweit gehen können, das an ihm festzumachen. Der Mann hat einen Riesen-Skandal aufgedeckt und damit einem wenig amüsierten Riesen auf die Füße getreten. Heute und morgen bekommt er die Chance, sich in einer Anhörung zu erklären. Oder zu verteidigen?

Julian Assange hat eine Krebs-Sonne und den Mond aus Krebs im 8. Haus im 12. Zu seiner Tragödie gehört, dass sein  Wahrheitsliebetrieb nicht gut im Gegenüber ankam – Saturn in 7, und ihn in die Isolation führte, die sein Horoskop für ihn bereithielt. Jupiter-Mars im Quadrat und Mars in 4 ist der Aufdecker und auch der Unbequeme. Einem Heimatlichen ist er nicht verpflichtet, sondern dem Wirklichen. Wassermann in 4, Über den Uranus in 11 ist er vor 3 Jahren mit 1°/Jahr gelaufen, im Phänomensrhythmus steht er derzeit ziemlich exakt auf der Sonne von 10°38′. Diese Sonne hat ein Quadrat zu Uranus. Sonne-Uranus im gespannten Verhältnis verstärkt das Flackernde, und die Kurzschluss-Stimmung. Die Transit-Sonne steht heute und auch morgen noch im Quadrat zu Neptun und Saturn, während der Transit-Neptun in Opposition zum Pluto und zur Venus steht. Ich traue Neptun in den Fischen nicht! Er signalisiert Bereinigung und meint das Gegenteil. Mir bereitet der Mond in 12 Unwohlsein. Was wird mit ihm, wenn er freigelassen wird? Darf man das fragen? 

20.2.2024

 

Der Chip im Kopf

Elon Musk hat es mal wieder geschafft. Seine Firma Neuralink hat einem gelähmten Mann einen Brainchip eingesetzt, mit dem dieser nun mit der Außenwelt kommunizieren und „Dinge“ in Gang setzen kann. Dazu fällt mir ein: Das Leben hat einen Anfang und ein Ende. Das definiert das Leben. Hat es kein Ende, kann darauf geschlossen werden, dass dies kein Leben ist. Für dieses Leben bringen wir eine ganze Reihe Anlagen mit. Es ist an uns, mit diesen Anlagen so umzugehen, dass sie uns bis zum Ende tragen. Es ist vor allem an uns, diese Anlagen zu erkennen und ihre Möglichkeiten  zu begreifen. Was ich sagen will: Wir haben längst unseren „Chip“. Wir haben den besten Chip, den es gibt in uns – sehen können wir ihn z.B. als Horoskopzeichnung – oder, wenn man die chinesische Astrologie nimmt – als Bazi. Es befindet sich ein Irrtum in meinem Gedanken? Man muss doch kranken Menschen helfen? Ja. Doch eine Frage sei erlaubt: Wozu werden wir krank?

20.2.2024

 

Breton, Thierry; Beneich, Denis: Computerkrieg – Spionagethriller aus der Welt der Informatik

Demnächst werde ich den Mann Breton (15.1.1955, 8:45 Uhr MOZ, Paris) und sein Buch näher beleuchten. Das wird eine interessante Reise. Ziemlich versprochen.

19.2.2024

 

Kein Witz

Kommt eine Frau in die Notfallambulanz einer Augenklinik. Als sie endlich drankommt und sie kurz vorm Zusammenbruch steht, haucht sie „Asyl!“.  – Sie lachen nicht? Das ist nicht witzig? – Nein, ist es nicht. Letzte Woche hatte ich von einem Moment auf den anderen ein Problem mit meinem linken Auge, das mein „besseres“ Auge von den Beiden ist. Wie gesagt: „Plötzlich“ alles vernebelt und trüb. Man macht sich da in höherem Alter schon so seine Gedanken und ist nicht leichtfertig. Die zuständige, aufgesuchte Augenärztin beschied, ich solle baldmöglichst in die Augenklinik fahren – Überweisungsschein wurde ausgestellt. Darauf prangte ein dickes, rotes „Notfall“. Am nächsten Tag also eine lange Anreise in diese Klinik (man fährt ja dahin, wo man schon einmal behandelt und dann auch geschickt wurde). In der Anmeldung besah man die Überweisung und bemerkte: „Das muss ich erst dem Arzt zeigen.“ – Die Begutachtung der Überweisung durch den (unsichtbaren) Arzt ergab: Kein Notfall. Und weil das Wochenende dazwischenlag, gab man mir einen Termin für den Dienstag. „Und bringen Sie Zeit mit – das kann 6-8 Stunden dauern.“ Da werde ich doch fast wieder ein wenig leichtfertig mit meinem Problem und sage mir, was ich hier jetzt nicht aufschreibe.

19.2.2024

Dies und Das

Heute Morgen schrieb ich über das Acting. Heute Abend noch einmal aus anderer Richtung: Tun und Täter. Acting und Opferstatus. Aber noch mal was anderes dazu: Demokratieförderungsgesetz und Antidiskriminierungsgesetz bei Bewerbungen. Ich kürze ab und sage ein großes Wort: Menschenverachtung. Es machen diese neuen Maßnahmen die Menschen zunehmend zu des Denkens nicht fähigen Opfern. Und die merken es nicht. Regiert werden sie von Leuten, die wiederum manipulierbar sind.
Deshalb mein Tipp: Alte Filme zu sehen, kann manchmal sehr heilsam sein. Wie sahen die „Chronisten der Wahrheit“ vor 40 Jahren in die Welt? Interessant.

Die Wahrheit ist das Kind der Zeit, nicht der Autorität.
Bertolt Brecht

18.2.2024

Warum es weniger Aktivisten braucht, und mehr …

….ja, was eigentlich? Ich wiederhole mich ganz bestimmt, denn irgendwo meine ich, es geschrieben zu haben. Das aus dem Englischen zu uns herüberschwappende to act hat zwei Nachgeschmäcker. Der erste ist: Es wird etwas „getan“; manchmal ist das angebracht, und ganz oft eben auch nicht. Action! – als Drehbefehl an die Darsteller, nun vor der laufenden Kamera loszulegen. Genau das schwingt für mich da mit: Es ist ein „Agieren“ auf Kommando hin. Der zweite Nachgeschmack (ich mag da ein wenig überpenibel sein): Die „Tätigkeit“, die im Wort to act schwingt, hat etwas von einer Inszenierung.  Und für wen wird etwas inszeniert? – Für eine potentielle Zuschauerschaft. Keine Zuschauer – keine action. Und da kommt mir ein ungeheurer Gedanke: Es sind ja nicht gerade wenige, die im Alltag lediglich eine Hand frei haben. Die andere hält das „handy“ (das „Handliche“) und filmt sich selbst bei verschiedenen Aktivitäten. Ein tatsächliches oder auch nur virtuell vorgestelltes Publikum wartet schon auf der anderen Seite auf neue „action“ von seinen Influencern. Hannah Arendt schrieb vom aktiven Leben, und darin auch vom Unterschied des Privaten gegenüber dem Öffentlichen. Öffentliches TUN ist to act – und wie sagte sie? – „Der öffentliche Raum gehört den Durchschnittlichen“. Interessante Gedankenanstöße darin! Z.B. „Viele Menschen habe heute weder eine öffentliche Bedeutung, noch eine Sicherheit des Privaten.“

18.2.2024

 

Kriminell in Frankreich, weil man medizinisch verordnete Medikamente und Behandlungen ablehnt?

In Frankreich wurde ein Gesetz erlassen, dass Kritik an einer laut der „Wissenschaft“ geeigneten medizinische Behandlung unter Strafe stellt. Das Gesetz wurde durch die Nationalversammlung geboxt, Kritiker nennen das Gesetz „Artikel Pfizer“.

Was man in Frankreichs Parlament gerade erlebe, sei „himmelschreiender Vorfaschismus“, sagt ein dort ansässiger Beobachter gegenüber TKP: „Überall bestrafen, disziplinieren, zwingen.“ Der Pfizer-Artikel ist ein weiteres Kapitel. Auf wen der neue Straftatbestand abzielt wurde in der Debatte im Parlament klar deutlich. „Die nächste Pandemie kommt“, konnte man etwa als Argument von Regierungsseite hören.[…]

17.2.2024

Meinungskontrolle – „betreutes Denken“

Der Digital Services Act (DSA) reguliert vom heutigen Samstag, dem 17.2.2024 (gerechnet auf 00:00 Uhr und auf Berlin) an die Aktivitäten von Anbietern digitaler Dienste innerhalb der EU. Die neuen Regeln sollen zusammen mit dem Digital Markets Act mehr Schutz für Internetuser innerhalb der Europäischen Union schaffen. Der DSA gilt in allen EU-Mitgliedstaaten, ohne dass es einer weiteren nationalen Umsetzung durch die Mitgliedstaaten bedarf.

Es geht um Meinungsäußerung des Einzelnen, und Sicherung dieser Meinung in Hinblick auf die Wahrheit und schädliche Informationen.

Die Venus ist just in den Wassermann eingetreten – „Datensicherheit“ – vom Stier die Sicherheit, von der Waage die Öffentlichkeit bzw. die Sichtbarkeit der Sicherheit in der Öffentlichkeit – im Wassermann wird der Boden weggezogen. Ist ein wenig wie im Cartoon mit Woody Woodpecker (bin mir nicht ganz sicher), der immer noch über dem Abgrund läuft und läuft, dann aber bemerkt, dass er keinen Boden mehr unter den Füßen hat, und abstürzt.

Gespiegelt außerdem auch Stier am DC – das ist die öffentliche Sicherheit, und Uranus steht darin, hebt auch gleich noch das Bewusstsein – erweitert gefügt als juristisch im Kollektiv abgesegnet – mit Jupiter auf dem DC auf. Quadrat zu Mars in 3: einschneidend in der Darstellung. Mars stammt aus den Umständen des Lebens jedes Einzelnen (im 6. Haus) – das ist eine aggressive Verfügung, die mit Pluto und Venus in Konjunktion immer noch unter „staatlicher“ Kontrollmacht steht. Haus 3 – die Selbstdarstellung, sprich die „Meinung“ im weitesten Sinne. Und Mars ist auch noch der Aufdecker… Der kann Pluto enttarnen, Venus-Pluto enttarnen… Nun wissen wir: dieser Staat, und mit ihm die Regierung steht auf wässrigem Grund und löst derzeit die Identität des Souverän (das sollte das Volk sein) auf. Neptun in Fische – eine verdrehte Wahrheit, die illusorische Wahrheit – ist Rahmen für den Saturn als „Grundgesetz“ und Gesetzgebung.

Öffentliche Schäden – heißt es – soll das Gesetz vermeiden helfen. Durch Löschung (Neptun und Fische in 5) – des Lebens? Der Existenz?

Das DSA verbessert die Mechanismen für die Entfernung illegaler Inhalte und für den wirksamen Schutz der Grundrechte der Nutzer im Internet, einschließlich der Meinungsfreiheit, erheblich. […] Dies sind einige der Veränderungen, die wir als Nutzer sofort in unseren täglichen digitalen Interaktionen bemerken können. […] Die Arbeit der Kommission als Vollstrecker hat gerade begonnen. Quelle

17.2.2024

Daʿwa oder DAVA?

Einige meinen ja, das wäre dasselbe. Ist es aber nicht. Das arabische daʿwa heißt soviel wie „Einladung“, „Aufruf“; im ganz spezifischen Sinn wird es oft als der „Ruf zum Islam“ bzw. „Ruf zu Gott“ in Form von missionarischer Aktivität verwendet. Die Demokratische Allianz für Vielfalt und Aufbruch (DAVA) wiederum ist eine deutsche politische Vereinigung mit islamischen Hintergrund, ansiedelbar heißt es, sei sie in der Nähe vom politischen Islam. (Hm, Islam ist eigentlich immer politisch.) Das genaue Datum der Gründung bzw. Veröffentlichung der Gründung eruiere ich mit dem 16.1.2024. Also, haben wir hier eine Einladung zur Teilnahme?Das Horoskop mit der Sonne am MC zeigt eine Sonne in Konjunktion zu Pluto im Steinbock. Auf den ersten Blick macht das Bild einen diesseitigen Eindruck: Stier am AC weist auf eine Selbstsicherung dort hin, wo sich die ungerichtete Energie ihren Weg sucht. Umfriedung von nomadisierendem Impuls. Die Venus weist „hinaus“ in die Bindung an Partner; im Schützen wird sie Figuration von Anschauungen und deren Vereinheitlichung, auch die Legitimierung: in Haus 8 ist sie Teil eines Planes – und trägt über Stier in 1 eine Mission mit sich. Neptun im Quadrat dazu, einerseits löst er die Form auf, andererseits füllt er in nicht ganz klar sichtbarer Weise das Gefäß mit dem Heiligen (leider ebenfalls ein wenig fragwürdig).  Der Herrscher des 8. Hauses – Schütze – steht nun wiederum in Haus 12 und wiederum im Stier. Die in die Gemeinschaft gefügte Rechtsprechung im Hintergrund. Pluto, der mit Jupiter im Quadrat steht, aus dem 7. Haus gibt zu denken: Aufstieg über den Partner, sein Denken, seine Leitbilder, von dem man selbst profitiert. Skorpion ist weniger „sozial“ als an der Einhaltung der Erfahrungsbilder aus dem IV. Quadranten interessiert. Er stellt diese Einhaltung über den Einzelnen. – Was macht es mit dem „Leben als Geschehen und dem (endlichem) Dasein“ in 5? Der Löwe schickt die Sonne in den Steinbock zum Pluto. Preisfrage: Was ist hier „demokratisch“?

Von Recep Erdogan wird ein Ausspruch kolportiert: „Die Demokratie sollte nur das Vehikel sein, das zum Ziel führte, ein Transportmittel, aus dem man am Ende aussteigen kann.“ Man findet auch dies: In einem Sonntagsgespräch mit Nilgün Cerrahoğlu erwiderte er [Erdogan] auf die Frage, wie es mit der Demokratieverbundenheit der Wohlfahrtspartei aussehe: „Perfekt. Aber ist Demokratie der Zweck oder das Mittel? […] Wir meinen, dass Demokratie nicht der Zweck, sondern das Mittel ist.“ Quelle: Nilgün Cerrahoğlu: “Veliaht” Tayyip Erdoğan’a göre RP hepimizin partisi: ‘Demokrasi bizim için araçtır’. In: Milliyet, 14. Juli 1996, S. 20.

16.2.2024

Eine der Lösungen in der Zuwanderungsfrage…

… entpuppt sich als zweischneidiges Schwert. Ich meine die „Bezahlkarte“, die nun bereits in einigen Kommunen eingeführt ist und zu ersten Erfolgen führt.

Das ist absolut perfide, wie jetzt hier quasi hintenherum für alle das digitale Zentralbank-Geld ausprobiert wird.

Charybdis oder Skylla – welche nehmen unsere EU-Führenden?

Liegt Skylla links Charybdis rechts bereit
was kann dem armen Erdenbürger glücken
der falsche Weg ist Meilen breit
der rechte schmäler als ein Messerrücken.

14.2.2024

Die Wellen schlagen hoch

Auf allen Kanälen wird analysiert. Da ich unterwegs war, kam ich nicht zum Mitdeuten. Aber soviel:
Zunächst die zwei sehr ausgeprägten senkrechten Stirnfalten zwischen den Augenbrauen bei Carlson, die enorme Anspannung anzeigen. Auch bezeichnet als Zornesfalten. Sie entstehen durch das Zusammenziehen der Haut durch den Muskel Corrugator supercilii, z.B. durch „erzürntes“ oder angestrengtes Schauen, Zusammenkneifen der Augen bei Sonneneinstrahlung oder bei konzentriertem Schauen auf den Bildschirm (können auch Augenprobleme wie unerrkannte Kurzsichtigkeit sein). Es gilt: Je häufiger sich dieser Blick ergibt, desto tiefer graben sich die Falten ein. Gilt auch für Denkerfalten. In Putins Gesicht gibt es zahlreiche horizontale Stirnfalten: Die Muskeln im Stirnbereich sind für das Stirnrunzeln oder Hochziehen der Augenbrauen (erstaunter Blick) verantwortlich.

Dann ist mir das Arrangement der Stühle mit dem Tisch aufgefallen: sie stehen nicht auf dem Teppich etwa in der Mitte, sondern am Rand. Zwar stehen die Stühle mit zwei Beinen auf dem Teppich, aber mit den beiden anderen Beinen jeweils auf dem Holzboden (ich nehme mal an, dass es ein solcher ist). Es handelt sich doch nicht etwa um etwas „Marginales“? Immerhin sitzen die Männer einander zugewandt und offen da.

9.2.2024

EU oder Europa?

Der Name dieser Stadt – s.u. – ist aus dem lateinischen Traiectum ad Mosam und Mosae Traiectum („Maasübergang“) überliefert, und geht auf die von den Römern errichtete Brücke zurück. Da fällt mir noch „Trichter“ ein, der in der römischen Weinkultur ein ‚Gerät zum Hinüberschütten‘ (zu lat. trāicere (trāiectum) ‚hinüberwerfen, -bringen, übersetzen, aus einem Gefäß in ein anderes gießen‘) bezeichnet.

Maastricht – die Stadt, in der am 1.11.1993 offiziell die EU qua eines Vertrages „gegründet“ wurde. 28 Mitglieder hat sie inzwischen. Hier ein Gedankenanstoß: Gerechnet auf die Sonne am IC als Anzeiger der Qualität des anstehenden neuen Tages. Im 4. Haus versammeln sich im Skorpion (mit Leitbildorientiertheit und Durchführung eines Programms) Mars, Pluto und Merkur. Das wird ein Tag der Vertreibung aus sich selbst als Zwang (Neurose). Im 10. Haus steht Mond im Stier in Opposition: Hineingetrieben in ein Gemeinschaftliches. Beiden ist Saturn im Quadrat zugesellt: Für die einen ist die Aufhebung der (bestehenden) Ordnung in den Bedingungen im Entgegenkommenden Segen, andere lesen es als Abgabe der Selbstbestimmung und Hingabe an eine Form des Hintergründigen (und damit nicht Lenkbaren). Das Eigenständige ist ungeborgen, herausgefordert und der geschlossenen Identität entfremdet; die Heraustreibung wird von der enthobenen Ordnung zwar in Frage gestellt und ist doch im „Plan“ gebunden. Die Sonne arbeitet im Dienst der Vertreibung. Im Steinbock und im 5. Haus sitzt eine „Erkenntnis“ – vielleicht diese – ungewissen Ausmaßes. Neptun-Uranus-Konjunktion und ein Zyklus von 171-172 Jahren. Im Zusammentreffen von Neptun und Uranus entscheidet sich, was für die auf der Erde bzw. an einem Ort  lebenden Wesen in die Zeit geschöpft wird, und was nicht; vor allen Dingen aber ist das Paar Neptun zu Uranus ein Anzeiger von Erschütterungen ganz grundsätzlich die Menschheit betreffend insofern, als mit dem Auftauchen aus dem Hintergründigen und Unsichtbaren eine Initiation vonstatten gehen könnte. Etwas noch nicht Dagewesenes wird in Raum und Zeit entlassen – oder es wird verweigert. Der große Zeitkreis von Uranus-Neptun birgt auch (im Falle von entsprechenden Umständen) die Löschung eines gesetzten Ursprungs. Und im Steinbock ist das eine Löschung in großem Rahmen.

Im Horoskop sehen wir auch, dass Neptun und Uranus ein Quadrat auf die Venus legen: Die Aufhebung und Auflösung des Bewusstseins einer Herkunft wird in Haus 3 „Bild“ (Waage), und doch nicht Bild, sondern Vorgang als Ausübung eines Planes zur Vergemeinschaftung (Stier aus 10). Jupiter – als Herrscher von Haus 5 – in Haus 3 fügt auf Sonne-Saturn-GSP ein erschöpftes Dasein.

In welche Zukunft geht diese EU? Nach diesem Horoskop stehen wir nach 30 Jahren und zwei Monaten exakt auf 0° Steinbock (im Phänomensrhythmus), unter der Jubelbild-Abgabe von Jupiter wird Saturn ausgelöst. Die EU zeigt ihr wahres Gesicht. Immerhin entstand im Quadrat zu Pluto Pluto-Saturn als die autoritäre Reglementierung unseres Alltags – bis ins Privateste hinein und das nicht von legitimierten Regierungen, sondern Konzernen und Finanzriesen. Auf der Uranus-Neptun-Konjunktion steht übrigens heute die Konjunktion von Merkur und Mars. Da wird noch einiges aufzudecken sein!

7.2.2024

Korrektive oder Correctiv?

In den „Astrologisch-homöopathischen Erfahrungsbildern – Bd 1“ schreibt Wolfgang Döbereiner von den drei Korrektiven des IV. Quadranten: Neptun, Uranus und Saturn. Er nennt sie die „Regulative der Zeit“: „Die Regulative werden wirksam, wenn ein Ungleichgewicht in der angelegten Entwicklungsreihe vorliegt. Dies kann schon geschehen, wenn durch die vom Planeten „gezogenen“ Anlagen eine Phase besonders hervorgehoben ist. Neben der Störung der Nebenphasen, die kompensatorisch ausgeglichen werden muß, werden die Gegenregulative herausgefordert.“ [S. 43]

„Ab einer bestimmten Grenze wird der Kampf zwischen den unterbewußten Regulativen des Wirklichen und dem bewußten Verhalten zu einem Kampf auf Leben und Tod. Die Regulative des Wirklichen werden zu Selbstvernichtungsmechanismen, Es ist dies vergleichbar mit Versuchsraketen, bei denen im Falle einer Bahnabweichung ein Sprengsatz zur Selbstzerstörung der Rakete ausgelöst wird.“ [S. 57]

Schnitt. Nun zu Correctiv – Recherchen für die Gesellschaft gemeinnützige GmbH, die auch die Online-Journalistenschule Reporterfabrik betreibt.

Hier zur Ansicht, was da am Gründungstag vom 9.12.2013 ( Sonne am MC) und am 25.11.2023 (außen) vorlag. Was fällt auf? Ein großes 1. Haus mit den Fischen als Mitherrscher und dem Neptun darin auf 2°46′. Der AC-Herrscher ist Wassermann und Uranus steht im Widder auf einem Uranus-Pluto-GSP ebenfalls in Haus 1. Dieser Uranus weist außerdem noch ein Quadrat zu Pluto im Steinbock auf. Ich würde mal vorsichtig formulieren: der Aufdecker Mars – es geht um „investigativen Journalismus“ – ist hier alles andere als frei. Er trägt eine „Vorstellung von Ursprünglichkeit“ , also eventuell eine Verwechslung von Bindung an eine Idee mit dem Wirklichen mit sich in die Waage – auf 0° – dort trifft er „zielsicher“ ins öffentliche Bewusstsein. Und der „Reporter“, der „Medienmensch“?  Merkur berichtet im Schützen, stellt – sofern wir die Häusereinteilung so akzeptieren – Weltanschauungen in den Funktionsbereichen der „Anderen“ dar, nimmt auch aus der Begegnung Analysen und Diagnosen auf, die sich nicht so ganz harmonisch mit der Wahrheit und der Handhabung derselben herausstellen: Merkur im Quadrat zu Neptun ist in Versuchung. Die „Stunde der Wahrheit“ ist mit Saturn gekommen – Transit-Saturn über dem Neptun. Es hat sich der Staat der Sache angenommen, man könnte sagen: sie ergriffen. Im Dezember/Januar lief Saturn über diesen Neptun, rief dabei auch Merkur im Sinne des Erlebnisses einer Abweisung auf. Transit-Mars auf dem Radix Pluto (am 20.1.) zündete jene „Angstkampagne“, die sich in Märsche ergoss – und gleichzeitig entlarvte, wer hier Handlanger ist. Noch ein letztes: Merkur steht im Gründungshoroskop auf dem GSP Mond-Venus. Was kennzeichnet er da? – U.a. Die Sicherung des Heimatlichen in festen Grenzen, und im Schützen dies auf dem Boden einer Rechtsprechung. (Welcher, legt natürlich wieder Saturn fest als der Gesetzgebend.) Politisch gesprochen: das ist der (böse böse) Nationalismus. Mond-Venus – darüber ist viel zu schreiben.

Hier sehen wir ein Regulativ am Werk, das entlarvt, aber nicht etwa den, auf den die Korrekten mit dem Finger zeigen.

30.1.2024

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