Menschen und Tiere
Heute musste ich nachdenken: Darüber, warum Eltern ihren Kindern einen kleinen Hund gewähren, der dann aber weder erzogen noch ausreichend tiergerecht gehalten wird. Der kleine Kerl wird auf den Balkon (jetzt in dieser Jahreszeit) verbannt, wo er alles anbellt, was nur irgendwie in seine „Sensorweite“ kommt. Er wird Panik haben, auf diese Weise von seinem (menschlichen) Rudel ausgeschlossen zu sein. Neulich habe ich den Kleinen auf der Straße getroffen, und er meinte, auf mich losgehen zu müssen – das ganz uneingedenk seiner nicht vorhandenen Größe. Ich bin kein „Hundemensch“, habe mich aber mit vielen hundehaltenden Freunden über ihre Schutzbefohlenen unterhalten und später Dokus darüber angeschaut, was alles nötig ist, um ein solches Rudeltier zu seinem eigenen Wohlergehen zu halten. Mein Erziehungsstil wäre das nicht. Und ja, ich musste heute wieder einmal darüber nachdenken, was der fundamentale Unterschied z.B. zwischen „Katze“ und „Hund“ ist. Übrigens: In meiner Nachbarschaft lebt Monty, ein jetzt neunjähriger Golden-Retriever-Rüde, der absolut gut erzogen ist, und sich jedesmal sein Krauli abholt, wenn wir uns begegnen. (Ich weiß, dass ich blöd bin.)
20.10.2026
Wie geht es eigentlich Ungarn?
Erinnern Sie sich? Da war doch was?! Nämlich eine Wahl und ein Regierungswechsel. Ich werde jetzt nichts weiter dazu schreiben, nur soviel: Die Regierung Magyar scheint ja ziemlich geräuschlos zu funktionieren und hat immerhin durchgesetzt, dass nun – nachdem das ausgesetzt bzw. verboten worden war – die ungarische Minderheit in der Ukraine ihre Kinder wieder in ihrer Muttersprache unterrichten kann. Der Entwurf hebt frühere Verbote auf. Schülerinnen und Schüler dürfen ihre Muttersprache nun ausdrücklich wieder im Schulalltag, im Unterricht und auch auf dem Schulgelände frei verwenden. Auch soll Magyar gemeint haben, nun könne – da die USA die Sanktionen gegen Russland aufheben bzw. deren Aufhebung prüfen wollen – auch Ungarn beruhigt wieder russisches Öl für den nahenden Winter beziehen. „Geräuschlos regiert“ hatte übrigens Hendrik Wüst, bevor sich das im Januar 2026 änderte. Nordrhein-Westfalens Fluchtministerin (ja, so steht es geschrieben) Josefine Paul (Grüne) hatte so sehr im Amt geschwächelt, dass sie gehen musste. Zu sehr geräuschlos gearbeitet (Synonym für „ineffizient im Hintergrund“?) hatte wohl auch Frau Bas, nun ist sie nicht mehr da. Ziemlich geräuschvoll geht es allerdings im Staate Berlin zu, d.h. es gurgelt so von unter der Wasseroberfläche herauf. Das könnte sich nach dem baldigen Ausbruch eines Geysirs anhören. Nein, Bangemachen gilt nicht: Für den 25. – 27.10. könnte man sich aber auf Nachrichten bezüglich einer Bankrott-Erklärung einrichten. Ob die geräuschlos abgeht?
20.10.2026
Der Drang zum Bild
Was ich bei all den gezeigten Aufnahmen aus Frankreich (und analog, wenn denn akut auch aus Großbritannien oder deutschen, belgischen, italienischen Städten) besonders auffällig finde: Die Handy-Kameras sind immer dabei. Das
ist eine völlig neue „Kriegsführung“: Man schickt aus dem „Kampf“ heraus Live-Bilder an die Welt, auf dass diese teilhaben und eventuell dazustoßen kann. Die Kämpfer dokumentieren unmittelbar ihren „Erfolg“ und vermeintlichen Siegeszug. Die Demonstranten, Krieger und Aufständischen dieses 2026-er Jahres halten in der einen Hand das Aufnahmegerät und kollektvieren sich mit anderen Einhändigen. Nun gut, es gibt auch jene, die beidhändig unterwegs sind. Übrigens in Deutschland: Ines Schwerdtner (Die Linke) meint, dass Frankreich zeige, wie Widerstand gehe. Ja, ich höre die Stimmen der Abwiegler, man solle nicht die Muslime zum alleinigen Sündenbock erklären… Stimmt! Und doch kommen wir nicht umhin, zu sehen, wie sie ihre Befürworter instrumentalisieren und selbst auch instrumentalisiert werden. Eine Hand wäscht die andere, wenn es gilt, ein überholtes, korruptes Regime zu stürzen. Wenn schon Frankreich – dann auch dies anschauen: Frankreich im Jahr 1780 vor der Revolution mit Pluto im Wassermann auf 3°. Und was passierte dann 9 Jahre später? – Der Sturm auf die Bastille, worauf heute noch Frankreich seine Identität zurückführt. +++ Wir sind aber noch nicht ganz so weit, dauert noch: Es geht den Leuten schlecht – sie gehen (entsprechend orientiert) nach links. War immer so, ist wieder so. Kommt noch mehr.
19.10.2026
Wie geht es der EU-Idee?
Sind das noch Schülerproteste? (Für die Zuverlässigkeit der Quelle übernehme ich keine Verantwortung.) Wir haben Uranus in Zwillinge: die Aufruhr auf den Straßen, weiterhin Mars im Löwen – zumindest für Berlin – am AC, Pluto gegenüber in Haus 6. Die heutige Überschrift im Kalender: Programme und Kontrolle zwingen zu Besetzung. Neulich sagte mir jemand, ich sähe zu schwarz, ich kann nur sagen: Habt ihr noch nicht begriffen, was hier in Gange ist? Die alte Zeit ist zuende! Ich wundere mich über die Verblendung so mancher. Ein Hörgenuss zum Missverständnis hier. Einen schönen Montag wünsche ich.
19.10.2026
Kain und Abel oder Aljoscha und Iwan?
In „Die Brüder Karamasow“ schrieb Fjodor Dostojewski[1] über Aljoscha Karamasows Suche nach der erlösenden Liebe Christi als einziger Antwort auf das Chaos in der Welt, während sein Bruder Iwan Karamasow an Gottes Schöpfung, weil Kinder leiden, verzweifelt. Das Buch lebt vom gläubigen Bruder Aljoscha. Theodizee – Wer ist nicht an diesen Punkt gekommen? Neptun (Leiden) und Jupiter (Suche nach dem Sinn darin).
[1] Geboren am 30. Oktober 1821 (julianisch) mit einer Sonne im Skorpion, einem AC im Schützen, dem Neptun auf 1° Steinbock und dem Jupiter in Widder im Trigon dazu. Außerdem ist er im Kleinen Zyklus der Jupiter-Neptun-Konjunktion im Schützen angelegt.
Ja, was ist die Antwort auf das Chaos in der Welt? In Frankreich? In Großbritannien? In Brüssel? In Berlin? (Habe ich was vergessen? Vielleicht Frankfurt/Oder?) Ist es der Sozialismus? Ist es der fremdunterstützte Appendixsozialismus der EU im Übergangsstadium?
18.10.2026
Jeder nimmt sich, was er braucht
Auf erschreckende Weise war der tegut-Moment dieser Woche ein Blick auf den weiteren Werdegang der EU. Die Reste des einstigen Wohlstands werden verscherbelt. Aber: Viele merken es gar nicht mal, weil sie es nicht anders kennen. Tröstlich ist das nicht. Werde mich im Laufe des Tages mit der „Gründung der Bundeswehr“ beschäftigen, dann gibt es eventuell bald einen Text dazu. Irgendwelche Fragen dazu? Ich habe eine: Darf man schon das Wort, das mit I beginnt und auf a endet, in die Runde werfen?
18.10.2026
2009 angeschaut

Im Jahr 2009 feierte ich meinen 51. Geburtstag und wurde mit einem Besuch in der Royal-Albert-Hall in London beschenkt. Es gab Sibelius 5. Symphonie, absolut Tränen in die Augen (jedenfalls für mich, hab wohl doch nah am Wasser gebaut) treibend. 2009 war das Jahr des Todes von Michael Jackson und der JU-NE-Konjunktion im Wassermann. Und soweit ich das nun zusammengelesen habe, ein „Scharnierjahr“ zwischen dem, was vorher war und was nachher kam – auch und vor allem für Deutschland. Dergleichen durchschaut man erst mit entsprechendem zeitlichen Abstand. Ein Gruß geht an meinen Schwiegervater, der unter der Konjunktion verstarb. Wann werden wir geholt? Mit Blick nach Frankreich – Gute Nacht.
17.10.2026
Ist Euroland bald abgebrannt? – Freundlich, aber nicht begeistert.
Man hört, sieht und liest ja nur noch Horrormeldungen. „Merz nimmt den Deutschen Geld weg, und gibt es der Ukraine“ wird getitelt, oder: „Das Ende von Deutschland steht bevor“ oder „Deutschland wird zahlen!“ – Droht die nächste Eurokrise?“ oder „Schulden-Mafia EU“: Investor Lenny Fischer über Brüssels Billionen-Haushalt und den Mega-City-Kult“ oder „Schlammschlacht in Berlin“ etc etc.
Und dann erhielt ich eine Empfehlung, mir doch dieses anzusehen (was ich also brav tat): Babylon Berlin – Die Doku – Wie die Demokratie unterging (die 5. Staffel umfasst 9 Episoden) in der ARD Mediathek. Erste Anmerkung meinerseits: Es wird überwiegend von den Nazis gesprochen, nicht von den Nationalsozialisten. Ich will nicht darauf herumreiten, aber nachgesucht, finde ich das: Es gab bereits frühere politische Verwendungen des Kürzels Nazi. Schon vor der NSDAP wurde es vereinzelt für andere Gruppierungen verwendet, u.a. um 1903 für die Anhänger der Nationalsozialen Partei, die von Friedrich Naumann (Mitglied der DDP) im politischen Jargon gelegentlich als „Nazis“ bezeichnet wurden. Als die NSDAP Anfang der 1920er-Jahre an Einfluss gewann, griffen politische Gegner die Bezeichnung als Herabwürdigung auf und kontrastierten sie zu den „Sozis“. Vorrübergehend entstand 1926/27 sogar der Begriff des „Nazi-Sozis“.
Weiter im Text bzw. in der Doku. Ab Min 9:44 bis 10:57 mag man einmal genau hinhören und auf die Schlüsselworte achten. Orwell-geschult versteht der Hörer alsbald. 11:00 Die neuen Medien dienen der Verbreitung: „Binnen vier Jahren muss die Arbeitslosigkeit überwunden sein.“ 11:35 -12:00 Parallelen. Die politische Lüge. 16:17 – wieder ein Schlüsselwort, das an Zeiten von vor sechs Jahren erinnert. 18:40: moderner Begriff: der Kipp-Punkt und die Unterschätzung der Nazis durch die Kommunisten. Spekulative Frage: Was wäre bei einer Zusammenarbeit der Kommunisten mit der SPD geschehen? 21:02 – jetzt kommt die Polizei ins Spiel (und man sieht das Rote Rathaus als Ersatz-Schauplatz des damaligen Polizeipräsidiums (Rote Burg). 22:41 – Aufruf zur Mitarbeit. („Erst schießen, dann fragen“), 24:26: Träume vom Wiederaufstieg der deutschen Wirtschaft, 26:23 – „Man weiß es: Es ist der Terror“; niemand wird verhaftet, niemand wird bestraft. Moment mal… Keine Zeitung gibt es weiter? 28:20 – Wie es zu Notverordnungen kommen kann. Ein Lehrstück. 31:00 Zahlenspiele und Wahlstimmen-Prozente. Verkündung eines Sieges. 32:23 Radikale Lügen gehören zu Rechtsradikalen. Mehrheitsbeschaffungen. Hinweis auf Steigbügelhalter: Damals wie heute. 35:26: Unternehmen haben etwas zu verlieren, z.B. steuerliche Unterstützung. 36:39 Man möchte den Eliten imponieren. 37:00 Parademärsche (aus einem Briefwechsel Wolkow/Schostakovitch sinngemäß (ich schrieb darüber): „Es war eine wunderbare Rede, und du warst leider nicht dabei.“) 38:22 Thälmann als Trutzburg. 39:47 „Vielleicht wird es ja nicht so schlimm!“ Aber die SPD wusste es. 40:55 Mahnende Worte. Jeder Tag zählt. Babylon Berlin. Die Episoden der neuen Staffel schenke ich mir, da schaue ich lieber „Rote Rosen“ und zwar die ersten Staffeln, um Gottes Willen nicht die von 2026.
17.10.2026
Der Winter kommt
Derzeit erleben wir die Hochkonjunktur des Begriffs „Fakt“. Was ist ein Fakt? „Facts are like cows. If you look them in the face long enough, they generally run away.“ (Auf Deutsch: „Fakten sind wie Kühe. Wenn man ihnen lange genug ins Gesicht sieht, laufen sie meistens weg.“) Das schrieb Dorothy L. Sayers (1926) in ihrem Kriminalroman „Clouds of Witness“.
Seit Jahren kaufe ich bestimmte Dinge (abgesehen von der bequemen Flaschenrückgabe) ausschließlich in „unserem“ etwas abseits gelegenen tegut ein. Der Markt liegt einkaufsstrategisch unklug am Rande der Ortschaft in einem „Schlafortsteil“, wo die meisten Leute – außer den Alten – tagsüber bei der Arbeit sind. Seit Jahren dürfte der Laden rote Zahlen schreiben, und man konnte zuschauen, wie nach und nach erst die Fleischerei, dann die frische Käsetheke, dann die Bäckerei mit Kaffeeausschank am Eingang verschwanden. Regelmäßig blieb der Markt sehr leer, es war kaum Kundschaft zu sehen. Wer ruhig einkaufen wollte, fand hier ein Paradies. Anfang des Jahres hieß es: tegut (2013 hatte die Schweizer Genossenschaft Migros Zürich das Handelsgeschäft übernommen) wird in ganz Deutschland geschlossen. Mit seinen Bioprodukten und einigen anderen hochpreisigen Artikeln gehörten tegut-Kunden einer besserverdienenden „Einkaufsklasse“ an. Nun also Ausverkauf. Alle Artikel sind 50% reduziert – der Markt ist voll und die einkaufenden Menschen stehen mit vollen Einkaufswagen an der Kasse Schlange. Verständlicherweise. Mir ist da aber noch etwas anderes aufgefallen, und das gibt mir zu denken.
16.10.2026
Wir wollen nach vorne schauen
… und die Probleme ungelöst hinter uns lassen? Dazu bringen wir noch etwas auf den Weg und beginnen einen Prozess, der natürlich
ergebnisoffen sein wird (weil wir ja nicht wissen, ob er gut laufen wird oder nicht). Ach ja, und die Maßnahmen, die zuvor ergriffen worden waren (und kein Ergebnis gebracht hatten, weil wir eventuell die Lage falsch eingeschätzt hatten) müssen im Licht der Bearbeitung neu erläutert und bewertet werden. Wir werden besser kommunizieren müssen, heißt: noch schönere Worthülsen finden. (Übrigens: ich fange schon mal an, in meinem Keller Regale freizuräumen: da kommen die Zigarettenstangen hin, die ich später gut werde verkaufen können.) Na, dann schauen wir doch nach vorne in diesen Tag. Hier ist eine Vision.
16.10.2026
Zuckersteuer – hurra!
Es gab ja mal die Salzsteuer: die wurde dann in Deutschland zum 31. Dezember 1992 im Zuge der EU-weiten Steuerharmonisierung abgeschafft. Man frage sich, was Kochsalz für Menschen bedeutet, und was Zucker? NaCl – Natriumchlorid ist eine lebensnotwendige Verbindung und aus physiologischen Gründen vor allem von körperlich hart arbeitenden Menschen benötigt, aber eigentlich brauchen es alle (auch hier gilt: Die Menge macht das Gift). Diese Steuer könnte man als Prototyp einer unsozialen Steuer nennen. Zu Salz hier mehr. Die historische Salzsteuer war eine reine Finanzsteuer, während die Zuckersteuer von heute eine Lenkungs- und Erziehungssteuer zu sein scheint.
Zucker – Elixier zur Schaffung von „guten Gefühlen„: Zucker wirkt im Körper wie ein hocheffizienter Treibstoff, der jedoch im Gehirn wie ein biochemischer Verstärker für das Belohnungssystem funktioniert. Die Evolution hat unser Gehirn darauf programmiert, auf den Geschmack „süß“ sofort mit der Ausschüttung von Botenstoffen zu reagieren, die intensive Glücksgefühle erzeugen. Sobald Zucker die Geschmacksknospen auf der Zunge berührt, senden Nervenbahnen ein Signal an das Belohnungszentrum im Gehirn (Nucleus accumbens). Dieses schüttet unmittelbar den Botenstoff Dopamin aus. Wer Kummer hat, isst Schokoladeneis, oder überhaupt Eis, Süßigkeiten, trinkt Cola. Als ich vor 50 Jahren zuckerkrank wurde und jeglicher monosaccharide Zucker aus der Ernährung gestrichen wurde, schrieb ich: Die Süße des Lebens ist vorbei – ich war monatelang ein Zuckerjunkie gewesen. Und jetzt? Wollen sie die Möglichkeit zur (Kompensations-)Freude (jaja – ich weiß, in Sucht) erschweren und letztlich verbieten?
Vielleicht. Im Wechsel zu Polysacchariden passiert allerdings noch anderes: Auch wenn das Dopamin (für die Euphorie) wegbleibt, ändert sich durch die langsame Verdauung etwas sehr Positives für die Stimmung: Durch den konstanten, moderaten Insulinspiegel kann die Aminosäure Tryptophan besonders leicht die Blut-Hirn-Schranke passieren. Im Gehirn wird Tryptophan in Serotonin umgewandelt. Serotonin sorgt nicht für ein kurzes Aufputschen, sondern ist der Botenstoff für innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Sättigung und gute Laune. Es entsteht ein langfristiger Zustand von Zufriedenheit.
Nur: zu dieser Einsicht muss jeder Mensch selbst kommen, oder?
15.10.2026
Herz(stücke)
In Philip Jenkins Werk zu Die vergessene Geschichte der größten Weltreligionen[1] findet sich ein bemerkenswerter Absatz, in dem es um die Abwesenheit des Christentums von seinem ursprünglichen Kernland im Nahen und auch Ferneren Osten geht:
Die geografische Verschiebung weg von Asien bedeutet in kultureller und politischer Hinsicht, dass keine Region und keine Kirche für sich besondere Authentizität oder Autorität beanspruchen kann, weil sie das historische Herzstück der christlichen Tradition darstellt. In diesem geografischen Sinn hat das Christentum kein Herz, keine natürliche Mitte. Im Mittelalter brachten Christen zweihundert Jahre mit blutigen Versuchen zu, die Heimat ihres Glaubens, das Heilige Land, zurückzuerobern, doch die Anstrengungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Dieses Fehlen eines Kernlandes steht in starkem Kontrast zur Geschichte des Islam, der in Arabien und seinen Nachbarländern entstand und dort bleibend sein Zentrum besaß. Von dieser sicheren Basis aus hat sich der Islam über große Teile Asiens und Afrikas ausgebreitet; hin und wieder hat er Gebiete wie Spanien und den Balkan verloren, aber er hat immer das Kernland behalten und immer Arabisch gesprochen.[2]
Mein Fazit: Das Herz(stück) des christlichen Glaubens – vielleicht ist es das, worauf sich Kinskis „Zorn“ auch richtete – ist aufgegeben. Der Ursprung ist verloren und nicht wiedergefunden; die Rufe nach dem Erlöser werden dort am vehementesten laut, wo Menschen am weitesten vom Ursprung entfernt sind.
[1] Jenkins, Philip, 2008: Das Goldene Zeitalter des Christentums
[2] Jenkins, S. 40
15.10.2026
Was ist das denn, Herr Böhmermann?
Ich dachte, die Satire-Sendung „ZDF Magazin Royale“ wäre abgesetzt worden? Jetzt also doch nicht? Ich lese im Focus den Titel „Jan Böhmermann als AfD-Siegmund [mit einem LKW nicht einmal,
sondern dreimal, m. Anmerkung] überrollt: Szene löst heftige Kritik aus“, und schaue natürlich hin. Ein Foto ist abgebildet, darauf ein an den AfD-Politiker, der in Sachsen-Anhalt im Dezember zur Wahl des Ministerpräsidenten antreten wird, denken lassender Böhmermann. Er fährt auf einer „Schwalbe“, wie Siegmund es in seinem Wahlkampf vor dem Wahlsonntag im September des öfteren mit jenen Menschen getan hatte, die ihn für einen Hoffnungsträger halten. Das Foto allein ist nicht das „Problem“, es ist das Ende, das in diesem kurzen Einspieler zu sehen ist. Das ZDF verteidigt übrigens diese Szene, Kritiker sähen da eine Anspielung auf einen AfD-Politiker, der Sender aber bestreitet einen Bezug. Grotesk, geschmacklos und hoch gefährlich, das ist nicht Ironie und Satire, das ist über eine Grenze gegangen. Aber wie gesagt: Das Groteske im Theater der Staatskrise, des moralischen Verfalls und der Machtverlustangst lässt die Masken fallen.
14.10.2026
Der Staat bezahlt….
„Jobs“, die nichts erwirtschaften, sondern verwalten. Was aber, wenn die Risiko eingehenden Produzenten und Gewinne erwirtschaffenden Berufe ausgehen und die Verwalter (z.B. im öffentlichen Dienst) zunehmen? +++ Was hält man davon: Die KI – die insbesondere aber in den verwaltenden Bereichen eingesetzt werden könnte – soll Steuern zahlen! Um von den Umsätzen mit KI (wer profitiert von Umsätzen und kann man diese besteuern?) zu profitieren, plädiert Digitalminister Wildberger für eine Besteuerung. Wirtschaftsexperte Fratzscher fordert übrigens mehr staatliche Kontrolle – und warnt vor einer „Bedrohung unserer Existenz“. Das mit der Besteuerung ist keine „deutsche Idee“, denn die hatte auch schon Bill Gates. Der will mit einer Besteuerung den Anreiz verringern, Menschen durch Maschinen zu ersetzen, weil er befürchtet, dass Künstliche Intelligenz zu massiven Jobverlusten führen könnte (s.o.). +++ Das ist eine feine Sache und liegt nahe: Müsste nicht logischerweise die angewandte KI auch, wenn sie z.B. in Form von Robotern menschliche Arbeit übernimmt, während menschliche Arbeiter in die Behörden abwandern und keine Steuern bezahlen, ein Gehalt bekommen? Sehe ich das richtig: die KI wird Arbeit übernehmen und dafür besteuert werden. Ich verstehe das sicher alles falsch, aber vielleicht ist ja eine Steuern zahlende KI* weniger gefährlich als eine, die an Programmen für noch anderes tüftelt. +++ Erfundene Diskriminierung? Erfundene Geschichten? +++ Das halb volle und das halb leere Glas des Herrn Merz in Deutschland. 😊😏😎
* Jetzt hab ichs: Die Steuern zahlt ja nicht die KI, sondern das Unternehmen, das sie einsetzt!
14.10.2026
Gesichert anti-demokratisch
Die Groteske geht weiter. Während wir in die kalte Jahreszeit taumeln, und die Heizkosten steigen, haben die „Altparteien“ einen neuen Wettbewerb ausgerufen. Ich weiß noch nicht, wie man ihn nennen soll: Wer hat die Koalition mehr beschädigt? Oder: Wem geht es schlechter in der Koalition? Es tun sich auch ganz neue Wahlverhalten auf, nämlich das geschlossene Verweigern, überhaupt zu wählen, indem man den Raum verlässt. Die regierenden Protagonisten scheinen auf geheimnisvolle Weise verwunschen zu sein und sich nicht mehr orientieren zu können. Vielleicht war es doch das Corona-Virus? Oder die Impfungen?
13.10.2026
Familie
Meine Cousine ist in diesem Sommer gestorben. Wir haben viele Sommerferien gemeinsam bei unseren Großeltern väterlicherseits verbracht und uns im Älterwerden gegenseitig davon erzählt. Zum Tod meiner Mutter – Telefonnummer in ihrem Adressbuch – rief ich bei ihrer Cousine an, mit der sie eine ebensolche Sommergeschichte teilte. Langes Gespräch – und diese Muttercousine rief mich wiederum zu meinem Geburtstag an. Gemeinsamkeit und Kontinuität entsteht durch Erzählungen. Wo das ausbleibt, gibt es keine gemeinsame Geschichte – und das ist dann ein Ende.
13.10.2026
Das Groteske als zentrales Stilmittel
…, um eine tragische Geschichte von moralischem Verfall und kapitalistischer Gier als bittere Komödie zu inszenieren, verstand Friedrich Dürrenmatt im „Besuch der alten Dame“ perfekt einzusetzen. Vor – es ist schon nicht mehr wahr – 20 Jahren war ich mit „meiner“ 10e im Staatstheater Darmstadt, um die Inszenierung anzuschauen, nachdem wir das Stück/das Buch im Unterricht durchgenommen hatten.
„Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet.“ [Die scheinbar hochmoralische Stadt Güllen kapituliert innerhalb kürzester Zeit vor dem Reichtum und verkauft ein Menschenleben für wirtschaftlichen Wohlstand.]
Am Ende des Stücks wird der Mord an Alfred Ill vom Bürgermeister und den Bürgern feierlich als Akt der Gerechtigkeit und als gesellschaftliche Pflicht inszeniert. Diese manipulative Rhetorik erinnert doch an modernes politisches Framing und populistische Narrative, bei denen unethische Maßnahmen im Namen des „Gemeinwohls“ oder der „Sicherheit“ normalisiert werden, oder? Einen Artikel zur neuen Alten Dame gab es hier und noch anderes hier.
„Ich lehne im Namen der Stadt Güllen* das Angebot ab. Im Namen der Menschlichkeit. Lieber bleiben wir arm denn blutbefleckt.“ [Der Bürgermeister im ersten Akt, direkt nach Claires Angebot]
„Fliehn Sie! Wir sind schwach, Christen und Heiden. […] Die Herrlichkeit der Erde lockt. Fliehn Sie, führen Sie uns nicht in Versuchung!“ [Der Pfarrer zu Ill.]
„Ich bin vorläufig noch der Polizeichef, und ob ich einschreite oder nicht, ist meine Sache.“ [Der Polizist zu Ill.]
* Gülle – man mag sich schlau machen, ist das Jaucheprodukt von Rindern.
12.10.2026
Nachgedachtes
Nicht weil es viele haben, ist es normal, sondern dass es viele haben, ist ein Symptom. – Fiel mir heute morgen ein, als ein Kommentar in mir nachhallte. Das „es“ kann dabei eine Krankheit oder ein Umstand sein – ich störe mich am Wort „normal“, das auf eine realitätsverschobene Weise umdefiniert wird. Was ist denn normal?
12.10.2026
In einem Zug gelesen
Ja, durchaus auch wörtlich. Das kleine Büchlein liest sich schnell, zumindest ging es mir so. Das erste Drittel war mir weitgehend bekannt, und wie sich zeigen sollte, das letzte Drittel ebenfalls. Das mittlere Drittel ergab zentrale Erkenntnisse, auch darüber, dass
wir es in diesem Territorium, das einmal „Palästina“ (1882) benannt wurde und Christen, Juden und Muslime zu Einwohnern hatte (S. 78 ff) mitnichten mit einem territoralen, sondern einem Religionskrieg zu tun haben. Hier einmal einiges aus dem Mittelteil:
Kulturtechniken und staatliche Institutionen können nicht ersetzen, was eine Religion vermag, denn sie können nicht die Seele einer freiheitsfähigen Gesellschaft bilden, noch können sie – so wichtig wie sie sind – eine solche Gesellschaft am Leben erhalten. Dies vermöge – so Gracia – nur die Religion.
„Genauer: nur eine Religion, die im Herzen des Einzelnen zivilisierend wirkt und den Menschen zu einer humanen Freiheit erzieht.“ [S. 68]
Der französische Denker Alexis de Tocqueville formulierte das vor rund 200 Jahren wie folgt:
„Die Freiheit sieht in der Religion den Begleiter ihrer Kämpfe und die Triumphe, die göttliche Quelle ihrer Rechte. Die Freiheit betrachtet die Religion als den Schutz der Gesetze und als UNterpfand ihrer eigenen Dauer …“ [in: Über die Demokratie in Amerika]
Die Schlussfolgerung lautet, eine Diktatur könne ohne Religion auskommen, aber die Freiheit nicht. Auf der nächsten Seite geht es um die Freiheit durch Weisheit und um zwei Warnungen.
„Zweitens eine Warnung vor einer Gesellschaft, die nicht mehr weiß, dass der Mensch unmenschlich wird, wenn er sich selbst zum obersten Maßstab erhebt. Eine Warnung vor dem Vergessen der Wahrheit, dass nur Diktaturen auf die christliche und jüdische Religion verzichten können, nicht aber die Freiheit.“ [Gracia, S. 71]
Wie bereits zuvor angekündigt: Das ist ein Buch, das der Frage gilt, warum die Juden so gehasst werden. Was ich mich am Ende des Buches angekommen, gefragt habe, geht in eine noch andere Richtung, die mit der Zunahme unmenschlicher Verbrechen gegen einzelne Menschen, insbesondere Frauen (Vergewaltigungen) zu tun hat: Was ist da mit Freiheit und dem Glauben an Gott passiert?? Und woher kommt diese Verrohung?
11.10.2026
Wer über den Stil redet, will über den Inhalt nicht reden
Das gilt auf der einen und auf der anderen Seite. Hab noch lange über die Getränkekastenrede des Verteidigungsministers, der sich zum Widerstandskämpfer machte, nachdenken müssen. Aber gut – ich beobachte die Entwicklungen weiter. Mein Augenmerk werde ich heute wieder auf die Bahn lenken, ich teste erneut den Qualitätszustand, diesmal Richtung Süden. Bücher sind im Handgepäck. – Ich bin dann erstmal weg.
9.10.2026
Auf jede (Klo-)Schüssel passt ein (Klo-)Deckel
Das ist ein bißchen drastisch – aber ich lasse es mal so stehen. Die Tage werden kälter, heute bin ich in Herbstjacke drapiert im Stürmchen spazieren gewesen, die von der Dürre angegriffenen Blätter sind schon alle gefallen (Foto bleibe ich schuldig). Ich war semi-entspannt auf der Jagd nach einem passenden Foto für das November-Kalenderblatt – es hat sich nämlich noch kein Motiv von selbst beworben. +++ Heute habe ich mich an eine Verlagsepisode aus Frankfurt erinnert. Ich hatte 2008
einen Kinderbuchdruck in Tschechien in Auftrag gegeben. Es gab gleich zu Anfang Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund von Sprache, aber: dann klappte doch alles und die Lieferung kam an. Eine Europalette mit 1.000 Exemplaren wurde auf dem Bürgersteig vor unserem Haus – an sehr belebter Verkehrsstraße – abgestellt. Ich habe ordentlich geschwitzt. Inzwischen – nach 18 Jahren – sind alle Büchlein (kosteten damals 8,90 €), wenn nicht verkauft, so doch an Kitas verschenkt, unter die Leute gebracht. +++ Auf der Frankfurter Buchmesse war mein Verlag übrigens auch mehrfach vertreten… Eine Bekannte von damals – Verlegerin des Talisa Kinderbuchverlags – ist immer noch an vorderster Front. +++ Wird es einen milden Winter geben?
8.10.2026
Regierung demonstriert gegen das Volk
Das war kurios, oder? Heute morgen beim Frühstück fiel mir wieder einmal „Ein Herz und eine Seele“ bzw. „Ekel Alfred“ (Achtung – Satire) ein, der seine Frau liebevoll „dusselige Kuh“ zu nennen pflegte und der sich mit dem Schwiegersohn Diether Krebs herrliche Wortschlachten lieferte. Ich weiß gar nicht mehr (wusste ich es je??), ob sich in den 70er Jahren meine Eltern mit dem Thema „Sozialismus“ auseinandergesetzt haben. Ich denke, sie waren wie heute die jungen Familien mit Kindern und einem kleinen Unternehmen völlig vom Alltag absorbiert und hatten schlicht keine Zeit, sich um die größeren Rahmenbedingungen zu kümmern. Um gute Bedingungen zu gewährleisten, gingen sie ja schließlich wählen und schwiegen darüber, auf wen denn ihre Wahl gefallen war. Wahlgeheimnis. Geheime Wahl. Auch so eine Kuriosität, die gerade läuft. # Landtagspräsident, #Nationalhymne, #Demokratiewahnsinn.
8.10.2026
Ich küsse dein Herz
Es ist völlig zu Recht ständig vom Islam die Rede, und vom Islamismus. Seit Anbeginn, noch bevor es im Westen überhaupt für den politischen Islam das Wort Islamismus noch die saturn-plutonisch umgesetzte Auskleidung in Terrorismus (wiewohl es die „ägyptische Gefangenschaft“ gegeben hatte) gab, entstand parallel ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. die mystische Seite, der Sufismus. Das Herz ist darin der
Ausgangspunkt wie auch das Ziel in der Reise zum Göttlichen und zum Göttlichen in sich selbst. „Ich küsse dein Herz“ wird vermutlich von vielen einfach so dahin gesagt, aber ich finde das Bild sehr schön: Welches Organ, wenn nicht das Herz, „arbeitet“ so unglaublich unermüdlich in uns?! +++ Die jüdische Mystik – die Kabbala. Zu finden ist dies: „Du sollst an diesem Tag wissen und es in deinem Herzen bedenken, dass G-tt, Er ist G-tt im Himmel oben sowie auf der Erde unten – es gibt nichts anderes.“ Das Bestreben des wahren Mystikers bestehe darin, diesen Grundsatz als lebende Wirklichkeit und nicht nur als intellektuelle Bejahung der Wahrheit zu verstehen. Ich kenne mich mit der Kabbala nicht aus, deshalb maße ich mir weiter keine Zusammenschneidungen an, aber zum Abend dieses Zitat:
“Rabbi Mendel von Kozk überraschte einst einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren, mit der Frage: ‘Wo wohnt Gott?’ Sie lachten über ihn: ‘Wie redet Ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!’ Er aber beantwortete die eigene Frage: ‘Gott wohnt, wo man ihn einlässt.’ Das ist es worauf es letztlich ankommt: Gott einlassen. Man kann ihn aber nur da einlassen, wo man steht, da wo man lebt, wo man ein wahres Leben lebt…“ [aus: Martin Buber, Der Weg des Menschen in der chassidischen Lehre]
7.10.2026
Mehr Anarchie wagen
Ich schätze mal ein: Der Stein ist im Begriff, weggerollt zu werden – so ganz allein schafft er es allerdings noch nicht. Lange hatte man ihn angebetet und ihm Opfer gebracht, jetzt müssen alle Fesseln gelöst werden.
Wen ich da eigentlich meine? Man kann es sich aussuchen – vielleicht ja die EU? Vielleicht ein paar von den sog. Qualitätsparteien? Die Verfechter der gefesselten Steinpolitik sind jedenfalls mehr denn je der Meinung, man müsse die Seile noch fester zurren, um zu neuen, anderen Ergebnissen zu kommen.
Vielleicht ist der Stein auch die Propaganda, der man exzessiv gehuldigt hat? Im Angesicht der Anbetung des Steins wurden doch Begriffe umgeschrieben.
7.10.2026
Heute war ein guter Tag
Das habe ich von mehreren Seiten gehört. Man kann dem Empfinden (von Befriedung und Befriedigung) von Menschen Glauben schenken, worauf immer sich dieses Empfinden bezieht. „Heute war ein guter Tag“ klingt nach Durchbruch, Aufbruch, danach, dass etwas Liegengelassenes endlich
angegangen wurde. „Fügung einer Lebenswelt als Basis fürs Empfinden.“ hatte ich im Kalender geschrieben – und das unter einer Enttarnung von „Prunk“ (ich lege nach: unter Enttarnung eines Anspruchs auf Recht), während eine Energie in den Hintergrund rückt. Saturn hatte bei Sonne am IC am MC gestanden – nun denn – es war ein gewichtiger Tag. Hier wurde heute „ausgetrieben“ – und das wird wiederum anderen, die vertrieben wurden, nicht passen. Jetzt – da ich dies schreibe – steht Pluto am MC. Zu denken gibt mir da nicht wenig der Mars am IC: Mars-Mond und Pluto als Finalität – wie sieht das fürs Heimatliche aus? Warum denke ich an den Bus von „Irgendwas für politische Schönheit“? Aufdeckung einer Vorstellung – war es nicht deshalb ein „guter Tag“?
6.10.2026
Die Brücke?
Ja, nun bin ich doch wieder an einem Anfang angelangt: in meiner „Studienzeit“ des Sufismus irgendwann zwischen 1994 und 1998 (übrigens in Prosa niedergeschrieben hier). Im Kapitel dazu habe ich heute folgendes geschrieben:
„[…] Wenn der sog. Westen, also mithin Westeuropa, im Ansturm der Dschihadisten* überleben will, sollte er verstehen lernen, dass gerade diese Sufis – diese engagierten Verteidiger und Verkünder des mystischen Islam – potenziell lebenswichtige Verbündete für die westlichen Nationen sein können. Weltweit kämpfen die Sufis gegen gewalttätige Fundamentalisten, die zugleich ihre und unsere Todfeinde sind. […] Ob ein Brückenbau zu den Sufis die vielen Probleme lösen kann, die den Westen von der islamischen Welt trennen, ist einmal zu überlegen. Christentum (die Religion des Heiligen Römischen Reiches) und Sufismus wären immerhin eine Brücke, über die jene hier und überall Suchenden gehen könnten. In Ländern wie z.B. Afghanistan oder Somalia (ob Syrien dazu gehört, muss ich noch nachforschen) sind Krieg und Gewalt vermutlich so tief in der Kultur verwurzelt, dass sie sich niemals auslöschen lassen. […]“ [Nachlesbare Quellen gebe ich dann im Buch an… hier schon einmal eine]
Das ist ja nur eine der vielen Baustellen, die es aktuell gibt.
* Und die sind es, mit denen wir es zu tun haben, wenn uns die Bilder aus Frankreich, Großbritannien und auch D gezeigt werden.
5.10.2026
Posen der Macht …
… bei totaler Machtlosigkeit. Was kann eigentlich gefährlicher und tragischer sein? Da geht einer da hin, wo er meint, noch Macht zu haben und richtet einen Ruf nach Osten. Gott, lass … regnen. Ich geh heute in die Felder, vielleicht kann mich eine Schnecke retten, und vielleicht ist ja, wenn ich wieder nach Hause komme, ein Jurodiwy eingetroffen. Meinungsfreiheit muss erweitert werden, nämlich um Narrenfreiheit.
5.10.2026
Weisungen von oben
In der Nacht von gestern auf heute – wahrscheinlich in den sehr frühen Morgenstunden – ein Knall, ein Rascheln und dann Stille. Ich wachte kurz auf, horchte nach, ob noch etwas nachfolgte, aber alles blieb still. Kein Handlungsbedarf. Es wird sich später schon entdecken, was es war. Es dauerte bis heute nachmittag, dass ich die Änderung bemerkte bzw. sie in mein Bewusstsein trat. Ein Glasrahmen,
den ich vorletzte Woche aufgehängt hatte, war vom Nagel gesprungen und ohne zu zerbrechen hinter den Schreibtisch gefallen. In besagter Woche hatte ich insgesamt drei Bilder ausgetauscht und aufgehängt, und eines fiel nun herunter. Das heruntergefallene Bild zeigt die (übrigens wunderschön) kalligraphierte, arabische Schreibung des Namens Muhammad, daneben den Segensspruch sallallahu alayhi wa sallam („Friede und Segen seien auf ihm“). Freunde hatten es uns geschenkt. Offenbar mag Muhammad seinen Platz nicht, oder er gehört hier nicht hin oder er will noch anderes sagen. Es ist alles drei – und wer Muhammad war, ist hinlänglich bekannt, oder? Nicht unbedingt ein Bringer des Friedens. Links eine Kalligraphie des Namens des Derwischs Rumi, die ich an Stelle Muhammads einsetzen sollte! Das bringt mich am Ende des Tages darauf, dass ich im JU-NE-Konjunktionszyklenbuch unbedingt noch ein Kapitel über die Sufis einfügen muss.
4.10.2026
Tagesschau in einfacher Sprache
Zum Entspannen: Nachrichten leicht gemacht. So wird’s auch was mit den Lösungen.
https://www.tagesschau.de/tagesschau_in_einfacher_sprache/video-1655450.html
Übrigens: Der Bundeskanzler ist am 3.10. nach Kiew abgereist. Auflösungserscheinungen schon im Delir.
4.10.2026
Ethnisierte Bundesrepublik
- Die Verachtung der Arbeiter durch die linken Intellektuellen
- Lenins Misstrauen den Proleten (Angehörige des Proletariats) gegenüber
- Proleten oder Idioten (ursprünglich: ungelernte „Fachkräfte“)?
- UnsereDemokratie (die Demokratie einer auserwählten Elite, die das Denkmonopol zu haben meint) und Vulgärdemokratie (die Demokratie der vielen, die von der Elite für zu dumm gehalten wird, UnsereDemokratie zu verstehen).
Das habe ich mal so als Themen gesammelt. Außerdem:
[…] Für Tocqueville hatte die Demokratie zwei Gesichter, denn aus der Demokratie können Freiheit und Despotismus hervortreten. Sein Anliegen bestand darin, herauszufinden wie aus der Demokratie die Freiheit entspringen kann. Die wesentliche institutionelle Voraussetzung für die Freiheit ist nach Tocqueville eine gemischte Regierung bzw. Gewaltenteilung. Die Mehrheit bildet den Kern der Demokratie. Eine Mehrheitsdemokratie kann leicht in despotische Demokratie umschlagen, da die Omnipotenz der Mehrheit über die sittliche Kraft des Menschen geht. Tocqueville´s Skizze einer repräsentativen Gewaltenteilung beinhaltet erstens, dass die gesetzgebende Körperschaft nicht zum Sklaven der Mehrheit werde, dass zweitens die ausübende Gewalt eine eigene Stärke besitzt und drittens, dass die Gerichtsgewalt von den anderen beiden unabhängig bleibt. […] Despotische Demokratie (Alexis de Tocqueville), Quelle
3.10.2026
Tag der offenen Moschee „EinheitsDeutschland“
Constantin Schreiber wurde ausgezeichnet (ob es einen Geldpreis gab, ist mir nicht bekannt): Eine Untersuchung des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache befasste sich mit der Aussprache des „langen ä“ in der Tagesschau und zog mehrere Tagesschau-Sprecher heran. Schreiber gewann mit 94% Aussprache-Normtreue in seiner deutschen Sprache vor den anderen. Tatsächlich ist mir immer wieder bei einigen Sprechern und vor allem jungen Kommentatoren aufgefallen, dass sich eine gewisse Ungenauigkeit eingeschlichen hat. Für mich ist das immer wichtig gewesen und ist es noch: wenn jemand mit der Aussprache flusig umgeht, sinkt meine Bereitschaft, zuzuhören. Mit meinen Schülern habe ich – damit ihnen das nicht passiert – im Wochentakt auch ausführlich Phonetik betrieben (ich glaube, ich habe sogar hier darüber geschrieben). Zurück zum „ä“: das „kurze ä“ in „kämmen“ und das lange in „kämen“ kennen alle, oder? „Gewähr“ und „Gewehr“ sind ein noch deutlicherer Unterschied – hier kann es zu erheblichen Missverständnissen kommen, wenn aus dem Kontext nicht klar wird, was nun gemeint ist. In nicht wenigen Beiträgen aber gehen die Ungenauigkeiten durch, weil sie das Verständnis nicht berühren, und so wandelt sich Sprache eben auch. Mehr im Video, da ist alles drin.
3.10.2026
Hurra, hurra die Schule brennt
Die Hintergründe, weshalb in Frankreich Schulen brennen (und das ist alles andere als Freude auslösend), könnten ins Jahr 1879 zurückgehen. Als Frankreich um 1879 unter Jules Ferry das Schulwesen von Grund auf säkularisierte (Trennung von Kirche und Schule), stand man vor einem Problem: Wenn man Gott und den katholischen Katechismus aus dem Lehrplan wirft, worauf sollte man dann die Moral der Schüler begründen? Französische Philosophen jener Zeit (wie Charles Renouvier) begründeten die neue, weltliche Schulmoral auf Kants Kategorischem Imperativ (Pflichtbewusstsein und moralische Autonomie des Menschen).

Die gegenwärtigen Unruhen und Streiks an Frankreichs Schulen (und nicht nur da!) – bei denen Schüler und Lehrkräfte gegen akuten Lehrermangel, überfüllte Klassen, lange Schultage und marode Gebäude in den sozial benachteiligten Vororten (Banlieues) demonstrieren – sind im Kern das Resultat einer strukturellen Überforderung und des gebrochenen Versprechens genau jenes Systems, das in der Dritten Republik begründet wurde. Das Schul- und Menschenmodell der Dritten Republik (verbunden mit den Gesetzen von Jules Ferry) entstand allerdings nicht erst 1879, sondern ging noch weiter ins Jahr 1753 zurück. Erst ab 1879 basierte es auf dem grundsätzlichen Versprechen des republikanischen Universalismus: Jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft, sollte durch eine absolut gleichwertige, säkulare und rationale Bildung zu einem gleichberechtigten Staatsbürger geformt werden. Indem in den Banlieues Schulen verfallen und Vertretungsstellen monatelang unbesetzt bleiben, könnte das von den Schülern
als Verrat der Republik an ihrem eigenen Gründungsversprechen empfunden werden. Ob das den „Schülern“, die da auf die Straßen gehen, bewusst ist? – Mir sieht es fast so aus (Hypothese!), als gingen die dortigen Vorgänge mit einer De-Säkularisierung einher, bei der sich – wie im gesamten Europa alsbald – der zunehmende Atheismus in einer noch in Resten christlich-geprägten Kultur als Schwäche erweist, die geradezu zur Eroberung einlädt. So geschieht es jetzt. Schulen sind außerdem – m.E. davon abgesehen – schon lange kein Ort mehr, an dem es Kindern gut geht.
Es ist kein Zufall, dass ich ausgerechnet beim Thema Jupiter-Neptun-Konjunktionen im Löwen auf die (Schul-)Bildung von Kindern und Heranwachsenden komme, auf Émile und Du contrat social von Jean-Jacques Rousseau. Es ergeben sich zahlreiche Berührungspunkte, die ich noch weiter werde ausartikulieren müssen, damit sie dem Leser schlüssig sind. Um es abzuschließen: Es ist der Blick auf den Menschen als Einzelwesen (Löwe), das ins Blickfeld von Neptun (dem Wesen nach göttlich) und Jupiter (bildbar) gerät.
2.10.2026
Keine kleine Randnotiz
Ein Flugzeug der Air France, an dessen Bord sich hauptsächlich israelische Passagiere befanden, wurde im Juli 1976 von palästinensischen und deutschen Terroristen nach Uganda (Entebbe) entführt. Die israelische Armee befreite die Geiseln, dabei war auch der Bruder von Benjamin Netanjahu, der als einziger bei der Aktion starb. Nach Jonathans Tod wurde die Operation ihm zu Ehren offiziell in Operation Jonathan umbenannt. September 2026 – 50 Jahre später – wäre es fast wieder zu einer Entführung gekommen, und wieder waren offenbar israelische Passagiere die Zielgruppe. Benjamin Netanjahu soll den Flugkapitän (und auch den fünf anderen Helfern), der letztlich die Übernahme der Maschine (Flydubai Flug FZ1073) verhinderte, als Held gefeiert haben. Hier habe ich noch einen Hinweis auf ein Buch von Giuseppe Gracia. Ich werds am Wochenende lesen, zuvor werde ich hier hineinhören.
2.10.2026
Einfache dystopische Lösung
„Es ist doch eigentlich einfach: In Berlin soll – sofern es zu einer Dreier-Regierung kommt – die Polizei „abgeschafft“ werden und künftig Sozialarbeit leisten. Die Arbeit der Polizei, Ordnung und Ruhe sicherzustellen, übernehmen die Clans, die das vermutlich ohnehin besser können, weil sie härter durchgreifen. Wer nicht zahlen kann, ist halt ohne Schutz und wird die Stadt früher oder später verlassen. Jene, die diese „Politik“ durchführen (das ist so ein Merkur-Pluto-Ding), erhalten ebenfalls ihre Weisungen und haben zu gehorchen, wofür sie allerdings ihre Ämter behalten dürfen. Der Klebstoff in diesem Geflecht ist das Nicht-Deutsche, um es mal freundlich auszudrücken. Am Ende identifiziert man sich mit denen, die einen unterwerfen.“
Das ist doch eine böse Unterstellung, nicht wahr?, und sie entbehrt jeder Grundlage: Berlin steht fest auf rechtsstaatlichen Füßen, die Polizei ist als Teil der Exekutive eine fundamentale Säule des deutschen Rechtsstaates und besitzt das staatliche Gewaltmonopol, um Sicherheit und Ordnung zu garantieren. Des Weiteren: Die Berliner Sicherheitsbehörden und die Justiz gehen seit Jahren mit einer Null-Toleranz-Strategie und gezielten Schwerpunktsetzungen (wie der Beschlagnahmung von Vermögenswerten) gegen kriminelle Clanstrukturen vor. Auch ist der Schutz von Einwohnern in Deutschland ein Grundrecht und nicht von Zahlungen oder Schutzgeldern abhängig. Die Vorstellung, dass Berlin staatliche Strukturen auflöst, um sie durch kriminelle Organisationen zu ersetzen, ist eine radikale Fiktion. Sie deckt sich weder mit der aktuellen Gesetzgebung noch mit den realen Absichten der politischen Akteure. Da bin ich aber beruhigt. Es ist alles im Lot. Herr Mansour übertreibt!
1.10.2026
Kartenset zum Konstellationenbuch
Heute ist die nächste Anfrage, ob ich nicht doch diese Karten anbieten könnte, eingegangen. Danke für das Interesse. … Leider ist der Druck von ca. 70 Karten teuer bzw. die Aufbereitung der Druckdaten aufwendig, so dass ich die Kosten nie und nimmer auf einen Käufer umlegen könnte. Vielleicht hat ja irgendwann in absehbarer Zukunft die KI eine Lösung. +++ Habe gehört, dass diese
seit heute in den USA dazu eingesetzt wird, Behördengänge für US-Bürger zu erleichtern. America.gov ist eine zentrale Plattform mit einem KI-Chatbot für Fragen an und Dienstleistungen von Bundesbehörden. Die Plattform diene derzeit der reinen Suche und Beantwortung von Fragen (Suche und Erklärung). Ein Benutzerkonto sei nicht erforderlich; laut Richtlinien würden weder der Suchverlauf noch der genaue GPS-Standort gespeichert. Das müssen wir mal bedenken – sagt die
deutsche Mentalität. Trump nennt die KI jetzt Super-Intelligenz. Ok, dann haben wir jetzt SI? +++ Ich denke, mit dem Neubeginn von Neptun-Saturn im Widder ist der Leitsatz: „Einfach mal machen.“ ausgegeben. +++ Mit dem Eintritt von Mars in den Löwen – das ist höchst interessant – und in Opposition zu Pluto wird die RAF (im Zusammenhang mit dem Clan-Thema) seit Tagen wieder in die Gegenwart gerufen. Ich würde mal sagen: Jan-Carl Raspe ist heute ziemlich präsent. Er wäre heute 82 Jahre alt… Ich hatte ihn verschiedentlich, leider hauptsächlich in den „Chroniken“, die ich aus bekannten Gründen zunächst depubliziert habe, besprochen, aber auch im Buch der Engramme. Ganz abgesehen davon bin ich entsetzt über die Naivität vieler meiner Stammesmitglieder hierzulande.
30.9.2026
Stimmenfang in der Türkei
Wer in letzter Zeit einmal durch die Ballungszentren in Nordrhein-Westfalen gefahren ist und z.B. an den Bahnhöfen von Essen, Dortmund oder Mönchengladbach und deren näherer Umgebung verweilte, ahnt, was ich meine. Nun war der oberste Mufti („Der Ruf des Muezzin kann ein Zeichen der Integration sein“) des Bundeslandes – er sieht sich Wahlen ausgesetzt – beim Sultan („Assimiliation ist ein Verbrechen an der Menschheit“) in der Türkei und spricht in der Deutschen Botschaft Englisch. Nachtigall, komm raus. +++ Es tut sich was im Land. 🫢🫣
30.9.2026
Nachgedacht
Es gibt ja Unabhängigkeit und Souveränität, und beide stehen sich in Opposition gegenüber. Bist du souverän, vertrittst du die Interessen deines „einzelnen“ (eigenständigen Lebens). Bist du unabhängig (das finden die Leut dann toll), bedeutet das sehr oft, dass du u.a. versucht bist, dich genau von diesem je eigenen Lebensausdruck unabhängig zu machen und dich in ein Kollektiv zu begeben, das die Interessen für dein kleines Leben übernimmt. +++ Es gibt Menschen, die sich sehr stark unorientiert fühlen und einfordern, dass man sie neu orientiere.

+++ Es gab da mal einen Song mit dem Titel „Awakening“ und darin die Zeile „Rewrite your own story“, was nicht heißt, etwas Neues zu erfinden, sondern eine andere Perspektive zur je eigenen Geschichte einzunehmen. Wenn man sich mit der je eigenen erfahrenen Ungerechtigkeit konfrontiert sieht, kann man das zu Anstand umwandeln (man stellt sich dem, was da ansteht) oder in Rachegelüste, die allerdings schlechte Berater sind. Sie lösen nichts.
29.9.2026
Vulgär-Demokraten
Kennen Sie einen? Also, einen Vulgär-Demokraten, oder sind Sie vielleicht selbst einer? Egal – hier habe ich eine kurze Erklärung von Konrad Adenauer – es geht um die einfachen Dinge. „Man muss die Dinge so tief sehen, dass sie einfach sind.“ – Die Wortwahl des Bundespräsidenten lässt tief blicken, und da wird es – eben – einfach zu sehen, wo er steht.
29.9.2026
Neue Härte braucht das Land?
Die bahnt sich ja an: Die guten, fetten Zeiten sind vorbei, das Selbstverständliche wird unselbstverständlich, der Überfluss ist weg – Neptun ist auf dem Feld von Widder hart gelandet. Ja, sagen jetzt einige: Alles neu, es werden herrliche Zeiten werden, die Spiritualität steht an einem Neuanfang, der Krieg wird vom friedlichen Gedanken, nächstliebenden Gedanken aufgehalten… Wenn man so will: Schlechte Zeiten lehren beten. Aber „Beten“ ist nicht gleich Spiritualität. Beten tun auch jene, die (wie sagte jemand?) sich unsere christlichen oder bestenfalls atheistischen Länder zur Beute machen. +++ Nächster Gedanke: Wer erinnert sich noch an den Film „Stirb langsam – Die hard“ und die Szene, in der Bruce Willis alias John McClane barfuß über das zerschossene Glas laufen muss, um den Terroristen zu entkommen? Bruce Willis (geboren am 19.3.1955) ist in meinen Augen einer jener Fische-Geborenen, die mehr Widder in sich tragen als Neptun (na, ok, er hat den Mars im Stier und den Neptun in der Waage, Merkur auf 2°30′ Fische, also GSP Saturn-Neptun), es gibt noch etliche, die ich jetzt nicht aufzähle. Mars-Neptun: Die räumen auf und kommen wie ein Tsunami über die Veruntreuer. – Wie gesagt: Manchmal muss man dazu auch über Glasscherben laufen und zwar ohne Schuhe.
Übrigens – in diesem „Stirb Lansam“-Film ist der Antagonist ein gewisser Hans Gruber (gespielt von Alan Rickman) – ein total kontrollierter, sich jedem Angriff entziehender Fisch (der Mann ist tatsächlich geboren am 21.2.1946 mit der Sonne dort, wo Willis seinen Merkur hat, und mit einem Mars im Krebs). Aber ich wollte jetzt nur einen kurzen Impuls geben. Neue Härte braucht das Land, sonst…
28.9.2026
Stolpersteine – sichtbar oder unsichtbar?
Oh je… da haben doch in einem Ort in Sachsen zwei Parteien, zwischen denen eine Brandmauer steht, zusammen abgestimmt, und zwar über die Aussetzung der Anbringung weiterer „Stolpersteine“, die – zur Erinnerung – ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig aus dem Jahr 1996 (1992?) sind. Die im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln sollen an das Schicksal jener Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Ich muss das jetzt mal loswerden: Es hätte bessere Möglichkeiten gegeben, dieses Gedenken umzusetzen!* Im Boden eingelassen werden die Namen und Lebensdaten der Betroffenen (meistens ohne, dass irgendein Gedenken und Gedanke getriggert würde) mit Füßen getreten (das sagt ja auch was aus!) und außerdem – was ist das für eine „Erziehung zum Gedenken“, wenn man in Kauf nimmt, dass hier andere Menschen wiederum tatsächlich mit Sturzgefahr zum Stolpern gebracht werden sollen. Also – jetzt gibt es allerorten wieder einen Aufschrei. Frau Knobloch z.B.:
„Dezentrales Gedenken, das nicht aus dem öffentlichen Raum verbannt wird, sondern ihn gerade durchdringt und prägt, ist grundsätzlich entscheidend für eine echte Kultur des Erinnerns.“
Es wird viel über Antisemitismus gesprochen, der aus einer ganz anderen Richtung stammt und um sich und in die Zukunft greift. Den Ursprung dieses Antisemitismus sollte man besonders ins Auge fassen! Es geht um Lebende, nicht um Tote. Heißes Thema dieser Tage. Ich empfehle dann mal dieses hier.
* In München sind Stolpersteine auf städtischem Grund seit dem Jahr 2004 nicht mehr erlaubt. Stattdessen gibt es Erinnerungszeichen mit Fotos und knappen Lebensdaten vor Wohnhäusern. Ganz böser Gedanke: an den Steinen und am Urheberrecht der Projektidee verdienen nicht wenige.
28.9.2026
Ab wann ist es ein Problem-Pony?
Ich trug als Kind ja – ausgewählt vom Zeitgeist und der Mutter – eine Art Problempony der Linken (vielleicht war er das damals noch gar nicht??). Hat nicht gewirkt und sich auch nicht bewährt.
28.9.2026
Was haben Atomkraftwerke und Migration gemeinsam?
Der Begriff „Energie“ stammt vom altgriechischen Wort energeia (ἐνέργεια) ab, eingeführt wurde es im 4. Jahrhundert v. Chr. als philosophischen Grundbegriff von Aristoteles. Während energeia ursprünglich ein rein philosophisches Konzept für „Wirklichkeit“ und „Tätigkeit“ war, wandelte es sich über die Jahrhunderte hinweg zu der physikalischen Erhaltungsgröße. energeia setzt sich im Griechischen aus zwei Teilen zusammen: en (ἐν) = „in“ oder „innen“ und ergon (ἔργον) = „Werk“, „Arbeit“ oder „Tat“. energeia bedeutet also so viel wie „im Werk sein“, „Wirksamkeit“ oder „lebendige Tätigkeit“.
Das ist jetzt ein wenig umständlich, aber folgen Sie mir unauffällig, ich werde es aufklären. Was meine Frage angeht, geht es um Erzeugung (Tätigkeit!) von günstiger Energie (dass Atomstrom günstiger ist, ist heute nach den mit Wind- und Solarstrom gemachten Erfahrungen sicherlich nicht mehr bestreitbar) und um die Teilhabe (Tätigkeit!) an noch anderer Energie von zugewanderten, schutzbedürftigen Menschen (Stichwort Asylpolitik und einklagbares Asylrecht). Die Abwesenheit des Einen macht es in Deutschland schwieriger, günstig zu produzieren (s. Industrie) und damit auf den Märkten der Welt konkurrenzfähig zu sein/zu bleiben, die Anwesenheit der Anderen kann langfristig dazu führen, dass weniger Energie (physikalische Erhaltungsgröße) mit mehr Menschen geteilt zwangsläufig (um den inneren Frieden zu bewahren) gerecht verteilt werden muss. Beides wirkt sich wahrnehmbar nachteilig auf das Funktionskollektiv Staat aus, nämlich in Richtung Mangel. Eine noch andere Gemeinsamkeit ist Destabilisierung.
Nochmals die Gegenüberstellung:
Energeia (Antike Philosophie): Zustand des Tätigseins, Verwirklichung, das reale Sein.
Energie (Moderne Physik): Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten oder Wärme abzugeben.
Am Ende steht keine Tätigkeit mehr, aber auch keine physikalische Größe. Energie ist futsch, ergon aber auch. Keine Lösung in Sicht. Wie ich darauf komme? Ich habe mich gefragt, was es für ein – und ersteres betrifft insbesondere Deutschland (sagen wir ein bis 2011/12 noch einigermaßen reiches) – Land bedeutet, wenn beides nahezu zeitgleich eintritt, und dann habe ich mich gefragt: Ist das gewollt? Gibt es einen Plan, ein Weltbild dahinter? Es gibt solche Pläne, ob es sie für Deutschland gibt, weiß ich nicht. Ich glaube, sie nennen sich generell: (New) Society Building oder Community Building (analog zum Nation Building, das hier aber ja nicht gemeint ist) – also eine Transformationsangelegenheit mit Bildung einer Gesellschaft in einem Staat, der nur dann funktioniert, wenn soziale Gerechtigkeit und Vielfalt gegeben sind. So wie ich es einschätze, sind das Programme des linken/progressiven Spektrums. Zur Desillusionierung vielleicht noch dieses?
27.9.2026
Strandkorb
„Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ (Simone Solga)
Es ist wunderschönes Wetter – da draußen. Der Sommer ist nochmals zurückgekommen. Haben inzwischen alle meine Leser die Doku im ZDF gesehen („Rumms!“ heißt die vierte Episode der zweiten Staffel) „Inside CDU“? +++ Gestern hatte ich noch einen Film aus dem Jahr 2019 gefunden: Er handelt von einem kleinen Jungen in einr kaputtgeschossenen Stadt irgendwo in Äthiopien. Anbessa – der Junge (neun oder 10 Jahre alt) sucht sich als neue Identität den Löwen aus, mit der er gegen die Zustände in seiner UMgebung kämpfen will. Einen Zusammenschnitt habe ich hier vorgenommen, die Stimmung ist nicht wenig bedrückend, und zwar nicht nur, was das Kind angeht, sondern vor allem in Hinblick auf die Armut und soziale Herunterwirtschaftung.
27.9.2026
Sandkastenspiele

Die deutsche Volksseele ist untot – oder? Haben es deutsche Elternteile in binationalen Familien versäumt, ihre Nachkömmlinge für ihre beiden Nationalitäten, aber besonders für die deutsche zu sensibilisieren? Schwierig, eine so pauschale Frage zu beantworten. Ich habe das zehn Jahre lang aus verschiedenen Perspektiven anhand beteiligter Sprachen und Sprachverteilungen innerhalb von Familien zu beantworten versucht, und bin dann doch gescheitert. Das Thema war 1989 mehr als aktuell, aber schon 1998 war das Zeitfenster geschlossen, der Zeitgeist hatte sich gewandelt, die Dinge hatten ihren Lauf genommen, man hatte sie laufen lassen. Keine Klage, aber eine Feststellung. In gewisser Weise war der gewählte Buchtitel „Zweisprachigkeit oder Zweitsprachigkeit“ wegweisend. Es verschob sich ab 2000 so ziemlich alles, was den zwei-/dreisprachigen Spracherwerb anging. Naja, das ist alles längst vergangen und überholt, auch meine Forschung gilt nur noch retrospektiv. Die Sandkastenspiele sind dagegen sehr aktuell.
26.9.2026
Die Leviten lesen
Woher stammt dieser Ausspruch? – Er geht auf das „Levitikus“, das dritte Buch Mose, zurück, das vor allem Vorschriften für Opferhandlungen sowie moralische und soziale Gebote enthält. Die Leviten waren einer der zwölf Stämme Israels und für den Tempeldienst und die Einhaltung der Regeln verantwortlich. Wenn man jemandem die Leviten liest, ermahnt und tadelt man ihn und fordert die Einhaltung eben jener Regeln ein. Die Zurechtweisung ist meistens an Menschen gerichtet, die sich etwas haben zuschulden kommen lassen, mit der Ermahnung hofft der Levitenleser, dass sie ihr Verhalten künftig bessern. Das Levitenlesen ist in der Kindererziehung vorsichtig einzusetzen. Viele Erwachsene vergessen (oder haben es nicht „auf dem Schirm“), dass die Kleinen ja erst am Anfang des ganzen Regelwerks stehen; sie kennen es schlicht nicht. Gestern habe ich mich dabei ertappt, mit einer solchen Leserei anzufangen, habe aber rechtzeitig bemerkt, dass das Unsinn ist. Aus diesem kurzen Moment und dem Innehalten habe ich
mitgenommen: Es bringt nichts, wenn wir Regeln einmahnen, die dem Ermahnten unbekannt sind. Wenn man will, dass die Regeln, die sich eine Gesellschaft gegeben hat, eingehalten werden, müssen sie vermittelt werden. Das muss man dann schon mit Konsequenz und vielleicht auch einer gewissen Strenge, die für beide Seiten unbequem ist, tun. Nur wer die Regeln seiner Gemeinschaft kennt, kann sich in ihr orientieren. Und wenn er sie – die Regeln – nicht mag, kann und muss er die Gemeinschaft verlassen. Bei kleinen Kindern ist das natürlich unmöglich. Sie brauchen ein verlässliches Gerüst und werden Vertrauen darin gewinnen, dass die Erwachsenen sie nach und nach ins „Bild“ setzen werden (auch das ist „Bildung“). Alt genug geworden, werden sie gegen die Eltern und Erwachsenen opponieren und sich widersetzen – und auch das ist nur möglich, wenn sie wissen, wogegen genau sie opponieren.
26.10.2026
Schulstreik gegen Wehrpflicht
Das war heute in Offenbach und auch in Friedberg – vermutlich hessenweit? – plakatiert; um 11:30 Uhr sollte der Streik beginnen. Ja und nein – jetzt kommt mein Senf. Wehr und wehrhaft, sich verteidigen, sich gegen Angriffe von außen wehren/verteidigen können: Ja. Bin nicht vollends firm im Thema, aber mir sagen Leute, die es wissen müssen, dass es in D mit der Verteidigung und der Vorbereitung für größere Operationen (wo sind die Schutzbunker? Oder ist das Land blank?) ziemlich im Argen liegt. Wehrpflicht – schwieriges Terrain, so wie es jetzt hier verwachsen ist, grundsätzlich: Ja. Wie ist es z.B. mit der Feuerwehr? Es braucht eine
Infrastruktur des Schutzes im Innern. Jeder hat da eine Pflicht. Wem sonst soll man das überlassen, wenn man es nicht selbst in die Hand nimmt?? Die Freiwillige Feuerwehr – wie gut, dass es Menschen gibt, die ihre Gemeinden schützen. Wehrpflicht, um in den Krieg zu ziehen? Nein. Vor allem nicht, wenn ein Krieg geradezu herbeiprovoziert wird, um die Mißstände im Innern wegzudrücken! Nein. Keine Zwangsrekrutierung junger Menschen für einen herbeigeredeten Krieg und für die Verteidigung eines Staates, der nicht unserer ist. Und dann noch eine Überlegung: Was, wenn die Zwangspflichtrekrutierten (vornehmlich Männer) an eine Front geschickt werden – wer bleibt zum Schutz im Innen? Möchte ich mir nicht ausmalen. Dazu noch dies. Aber hallo. Gute Nacht…
25.9.2026
Helft den Müttern
Eltern mit kranken Kindern drohen ab 2027 spürbare Einschnitte: Gesundheitsminister Carsten Linnemann will die verlängerten Kinderkrankentage auslaufen lassen und zum früheren Anspruch von zehn Tagen pro Kind und Elternteil zurückkehren. Was ist mit alleinerziehenden Müttern (zugegeben – etwas, das in Zukunft nicht mehr funktionieren wird)? Warum spart die Bundesregierung ausgerechnet bei Familien – und was bedeutet das für berufstätige Eltern? – Was ist hier los? Die Kinder – und auch meine Enkel – sind die Verlierer auf ganzer Strecke. Auch, was ich heute wieder über eine Grundschule gehört habe, macht mich kirre. Die Kinder sind jetzt schon abgehängt, und dabei war doch Bildung das Wichtigeste, das Deutschland am Laufen hielt. Aber hej – macht was aus der neuen Entwicklung: alles ist Demografie.
25.9.2026
Das Ende einer Welt
2017, als ich einen meiner letzten DaF-Firmenkurse abgab, schenkten mir die Schüler (Programmierer und Erfinder von Computerspielen) zum Abschied ein Buch: Wolfgang Hildesheimers Satire Das Ende einer Welt, immerhin von 1952, in einer Neuausgabe von 2009. Hierin versammelt sich eine elitäre, kulturbeflissene Gesellschaft auf einer künstlichen Insel in einem nachgebauten Palazzo. Während eines Flötenkonzerts dringt Wasser in den Palast ein, der Boden sinkt ab, doch die Snobs ignorieren die Katastrophe, wahren Haltung und applaudieren weiter, bis sie ertrinken. – Heute habe ich das Kapitel „Jupiter-Neptun-in-Stier“ nachbearbeitet und den Zyklus ab 1881 nochmals betrachtet. Dieser Große 166-jährige Zyklus endet 2047, wir befinden uns im vorletzten Abschnitt mit der JU-NE-Konjunktion in den Fischen. Keine weiteren Details hier (kann man später im Buch nachlesen). Als ich den letzten Satz des Kapitels geschrieben hatte, befragte ich die KI, ob sie mir nach meinen Wünschen eine Vorlage generieren könne. Konnte sie (s. rechts).
„Angekommen in der Spätphase dieses „sterbenden Riesen“ hat die Konjunktion in den Fischen (2022) die Schleusen der totalen Auflösung geöffnet (hier: KI-generierte Kunst: noch flacher, noch perfekter, und dennoch gleichzeitig geeignet, Illusionen von Physischem zu gestalten – im englischen Vokabular „fakes“). KI als Hilfsmittel für die Erschaffung der Flut an bedeutungslosen Inhalten und dem Verschwinden des Handwerks. Es ist die Phase des Vakuums.“
Nachlesen kann man übrigens beim Kulturtheoretiker Mark Fisher, der das Phänomen der „Retromania“ mit Konzepten wie Hauntology und „lenta cancellation of the future“ (die schleichende Absage der Zukunft) weiterdachte.
24.9.2026
Denunziation
Das Üble an Neidern ist, dass sie sich meistens nicht zu erkennen geben, einen anschwärzen und dann mit den Folgen alleine lassen. Ob sie sich freuen? Meine Neider dürfen sich freuen. Die Anschwärzung war auf fruchtbaren Boden gefallen und hatte – es ist jetzt ein halbes Jahr her – eine Forderung an mich erbracht. Nun denn, ich habe den Stein des Anstoßes entfernt, und sehe heute, dass ich mitnichten unredlich gehandelt habe. In einem Buch (Freddie Mercury – Ein Leben in Songs, 2026) fand ich heute eine sehr aufschlussreiche Passage im Impressum:
„Es wurden alle Anstrengungen unternommen, die Rechteinhaber der in diesem Buch verwendeten Textbausteine und Zitate ausfindig zu machen und die entsprechenden Genehmigungen einzuholen. Sollten trotz sorgfältiger Recherche Lücken oder Versäumnisse entstanden sein, bittet der Verlag hierfür aufrichtig um Entschuldigung. Er versichert, berechtigte Ansprüche zu prüfen und die fehlenden Nachweise oder Korrekturen in einer folgenden Auflage umgehend nachzureichen.“
So ähnlich hatte ich es übrigens auch formuliert. Tja, man muss halt die Bücher mal selbst in die Hand nehmen, die man denunziert, und sich nicht auf Hörensagen verlassen.
24.9.2026
Wöchentlicher Abgleich
Dass ich Bilder liebe, ist sicher nicht verborgen geblieben, laufende Bilder sprich Filme gehören dazu. Um die neue Zeit (im nicht ganz historischen, sondern im eigenen lebenzeitnahen Zyklus) zu verstehen, ist es – ich wiederhole mich – an und ab segensreich, sich alte „Serien“ und ihre neueren Nachfolger anzuschauen. Sie sind Spiegel einer Entwicklung der „Anwendung“ von Werten und Prioritäten in ihrem Zeitgeist. Hier habe ich mal – weil es wegen der Gesundheitsreform relevant ist – drei Szenen dessen, was Kliniken sind, eingefangen. Wer sich das antun will, möge sich in den angegebenen Episoden auf Kameraführung, Dialoge, Sprache, Musik konzentrieren. Die Erkenntnisse darüber beantworten nicht die Fragen von heute – zeigen aber die Wurzeln und die Triebe in die Jetztzeit. (Ich sehe, ich muss etwas darüber schreiben, vielleicht wenn ich 80 bin?)
Was den heutigen Tag angeht: Hatte eine Sache durchzuarbeiten und habe 8 Stunden am Stück geschrieben und korrigiert. Zum Abschluss aber dann – was keine Arbeit ist – ein Fotobuch gestaltet. Menschen sind dort miteinander verbunden, wo gemeinsame Erinnerungen erzählt werden. Und damit es zu gemeinsamen Erinnerungen kommt, braucht es gemeinsame Erlebnisse. Würde mein Vater noch leben, würden wir uns über die Zeit unterhalten, in der sonntags morgens im Radio „Papa, Charlie hat gesagt“ lief während wir die Torten fürs Sonntagsgeschäft anfertigten (das war in den 70er Jahren ab 1972).
23.9.2026
Useful idiots
Sozialisten gehen mit Islamisten. Wer gewinnt? Wer verliert? Die Geschichte hat es gezeigt – ach, da war ich gestern schon, sehe ich gerade. Aber man kann es nicht oft genug sagen. Ich hatte mich übrigens vor 30 Jahren getäuscht, hatte ich doch damals schon vorausgesagt, dass der Islam, und seit 2001 der Islamismus, kommen werde, das deutete sich an. Ich hatte aber nicht bedacht, dass es eines Zwischenschritts in der Bevölkerung bedarf – und das ist der weg vom Individualismus hin zum Kollektivismus, dem doch die Aufgewachten als Voraussetzung gehuldigt haben.
23.9.2026
Ich weiß ja nicht…
… ob das eine so gute Idee ist, in Zeiten wie diesen Feuerwerke und sehr laute Böller zu zünden. Ist es instinktlos oder die Vorausahnung
dessen, was kommen wird, dem man ein Feuerwerk opfert? (Ich höre von weitem das Kreischen der Leute… – ist etwas passiert???) Ich habe mir heute die Jahre 1881 bis 1894 angeschaut. Sehr aufschlussreich. Ich hatte es bereits geschrieben: die Entwicklung der Sozialdemokratie in unseren Landen. Und ich habe ein Gespräch geführt, das
sich um die Entwicklung seit 2015 drehte und um die Geschichte des Iran. (Meine Wenigkeit hat dazu etwas hier und hier geschrieben.) Die eigene deutsche Geschichte anzuschauen würde auch schon helfen. Und was ist da zu beachten? Übrigens: Umsonst ist nichts – irgendjemand muss das bezahlen @ private Krankenversicherungen, die jetzt im Visier sind. Die Erosion der CDU und der Gewinn der AfD sind ein fragwürdiger Austausch – stärkt den anderen Block, solange die Mauer bleibt. Muss man im Blick haben.
22.9.2026
Auf bunt folgt grau
Im Jahr 1973 kam ein Buch von Michael Ende auf den Markt. Damals gab es im deutschen Fernsehprogramm der drei Sender eine Sendung mit dem Bücherwurm Lemmi, der neuerschienene Kinder- und Jugendbücher fand und mit den anderen Angestellten im Buchverteilungszentrum besprach. Dazu gab es dann auch kleine Filmausschnitte, die meistens damit begannen, dass ein Tuch
ausgerollt wurde. Im Buch „Momo“ geht es um die Zeitdiebe – die berühmtgewordenen grauen Herren. Okay … Augenmerk auf „grau“. Das ist eine bleierne Farbe, eine „Grauen“ erweckende Nichtfarbe (ist aber – was Kleidung angeht – sehr gut mit lebendigeren Farben kombinierbar). Damit – in Sachen Kleidung – bin ich auch schon beim Thema. Ich habe bereits des öfteren darüber geschrieben, wie sehr sich gedeckte Unfarben in unseren Stadtbildern breitmachen. Freudlos sieht das z.T. aus. Ich hab da so einen Verdacht: Je bunter alles getrieben und beschrien wird, umso grauer wird es in der Umgebung, der man sich wiederum anpassen will/muss. Die Zeitdiebe von der Zeitsparkasse haben den Kindern längst ihre Zeit abgenommen (indem sie sie mit Tabletts und Handys beschenkten), jetzt rücken ganz andere graue Menschen an. Das Jahr 1973 (wie auch noch die folgenden) war ein ausnehmend kleidungsbuntes Jahr. Das war Vielfalt und Buntheit, die im Jahr 2026 im Einerlei einer ganz bestimmten Ideologie auf die schiefe Bahn geraten ist. In einem meiner Bücher habe ich die Saturn-Uranus-Zyklen behandelt, und darin einen polnischen Zukunftsfilm besprochen. Düstere Aussichten für das Ende dieses Zyklus, der im Jahr 2032 verzeitigt ist.
22.9.2026
Die erste elektrische Straßenbahn…
… der Welt nahm am 16.5.1881 in Berlin ihren Betrieb auf. Die vom Erfinder und Industriellen Werner von Siemens[1] gebaute Bahn fuhr auf einer 2,5 Kilometer langen Strecke. Das könnte doch ein
kosmisches Bild für den beginnenden 13-jährigen Jupiter-Neptun-Unterzyklus im Stier (Wertarbeit, Bestand, Gemeinschaftliches) sein, der sich genau an diesem Morgen in der realen Welt materiell manifestierte. Ich nehme die frühen Morgenstunden[2] an, die Gedenktafel zeigt 6:00 Uhr als Abfahrtzeit von Lichterfelde Richtung Lichterfelde-Ost. Fahrpläne waren damals und sind auch heute noch (auch wenn sie nicht mehr „performen“) ein Uhrwerk: bestenfalls übergibt ein Zahnrad ans andere die Information – und ein „Fahrzeug für Kollektive“ wird bewegt. Nun steht dieser gesamte „Komplex“ im 12. Haus, und auch der Herrscher vom AC – Merkur – steht darin. D.h. die Bedeutung dessen, was da auf die Schienen gesetzt wurde, blieb für die Individualität – 5. Haus alias Jungfrau mit Uranus darin – unerkannt. Der Transit-Neptun von heute steht übrigens exakt über dem Mars dieser elektrischen Straßenbahn, so wie der laufende Pluto ein Quadrat zu Venus-Saturn bildet. Wie sieht es eigentlich derzeit mit den kollektiven Verkehrsmitteln in Berlin aus?

War das damals nicht die Aufhebung der je eigenen Fortbewegung(sgeschwindigkeit? +++ Ich bin ja eine Freundin der Männer, man könnte mich Athene nennen, und deshalb geht mir dieses ganze Frauengetümmele auf die Eierstöcke. Jetzt mal ganz jungfräulich-grob gesagt.
[1] Geboren am 13. Dezember 1816, mit 5 Planeten im Schützen, einen Pluto im Quadrat zu Uranus und Neptun sowie zur Sonne, die auf einem GSP Pluto-Uranus steht.
[2] https://www.gedenktafeln-in-berlin.de/gedenktafeln/detail/strassenbahn/1746
Vater unser, erlöse uns von dem Bösen. Noch etwas zum Hören.
21.9.2026
Trauergedenken und -Marsch in Frankfurt
… und keiner aus der Regierung war dabei. Anlass zum Trauermarsch waren die Opfer (seit 2015) von islamistischen und/oder Einzeltäter-Anschlägen und Attentaten auf deutschen Straßen, in Zügen, auf Märkten etc. Hier – das ist die BILD – gibt es einen Bericht darüber. Worauf wurde hingewiesen? – Auf die Fehlentwicklung und die Ausuferung einer Politik der übertriebenen Korrektheit. Grund genug nochmals über die Frage von Freiheit und Sicherheit nachzudenken. Und damit das Nachdenken auch Spaß macht, habe ich hier noch einen kurzen Ausschnitt: „Mein Name ist Merz – ich kaufe hier ein“, ach nein: „Mein Name ist Lohse, ich kaufe hier ein.“
21.9.2026
Ich hab keinen Koffer mehr in Berlin
Schade, eigentlich. Als ich 2009-2012 mehrfach dort war (auch wegen einiger Buch- und Bildungsmessen, aber vor allem, weil mein Sohn dort studierte), hatte ich das Empfinden, in eine Stadt zu kommen, die sich gefunden hat. Ich erinnere mich an einen
Spaziergang durch den Osten der Stadt, eine „Prachtstraße“ (den Namen habe ich vergessen) mit imposanten Bauten der Staats- und Parteiführung der DDR – die Abendsonne tauchte diese – und das war sicher genau die Absicht – in Gold. 2022 war ich in Potsdam und bin nur in Berlin gewesen, weil mein Zug dort abfuhr; 2024 war Berlin schon ganz anders. Ich bin nur eine Einzelstimme, die nicht zählt. +++ Heute war ich wieder in Offenbach. Auch eine Reise wert, wenn man Vielfalt der etwas handfesteren Art erleben will. Wurde angehalten von einer Frau in meinem Alter mit russischem/urkrainischem Akzent in ihrem Deutsch, die „loswerden musste“, was sie am Morgen erlebt hatte. Ja, konnte ich da nur achselzuckend sagen, das ist jetzt Deutschland. +++ Von der Schulsituation (die mir hinsichtlich Umgang mit Medien und Regeln für Kinder geschildert wurde), schweige ich an dieser Stelle.
Ich muss feststellen: Die jungen Mütter (geboren etwa ab 2000) brauchen unbedingt selbst eine Medienschulung, sonst wird das nix mit ihren Kindern in der Gemeinschaft. Und was man ja eigentlich nicht sagen darf, aber doch muss: Die urbanen Kleinfamilien und ihre Kinder mit hiesigen Wurzeln sind in vielerlei Hinsicht nicht fit für die Zukunft im Wettbewerb mit anderen Kindern. Das lasse ich in aller Verallgemeinerung mal so stehen. Ich sehe schwarz.
20.9.2026
“How Do I Know When I Have Been Called?”
Es gibt den Großen Ruf und den Kleinen Ruf. Mir fällt gerade ein, dass dies vielleicht der wesentliche Unterschied zwischen dem Christentum und der nun in Deutschland allgegenwärtigen islamischen Religion ist. Der Große und der Kleine Dschihad sind (genau in der Reihenfolge – ich vereinfache) der Kampf gegen das innere Böse und der Kampf gegen das ins Außen „verlagerte“ Böse. Der Große Ruf zeigt sich als ein tiefes, anhaltendes, von Gott gegebenes Verlangen zu sein und eine innere Überzeugung zu erleben, Christus nachzufolgen oder (s)einen bestimmten Sinn zu erfüllen. Es geht um Selbstwerdung. Tja… das steht nun vielen politischen Ideen im Weg. Der Kleine Ruf ist für das unmittelbare Zusammenleben wichtig: Vernehme ich, wenn jemand meine Hilfe sucht? Wie weiß ich, dass jemand sich an mich wendet, weil er Zuwendung braucht? Und wie weiß ich, ob jemand mir etwas vorspielt, um meine Hilfe zu erhalten?? — Zu theoretisch. Ganz praktisch bin ich morgen gerufen – von meinen Kindeskindern, und ich lege mal die Lügen der Politik beiseite. Farbkasten und Wachsmalstifte sind eingepackt.
19.9.2026
EU ist nicht Europa
Aber das wissen wir ja. Zum x-ten Mal schaue ich mir die zwei Gründungshoroskope – das der EU und das der Unabhängigkeit der Ukraine – an und frage mich, warum sich die EU so dermaßen am Ukraine-Thema abarbeitet. Wenn ich den Häuser-Vergleich aufrufe, sind drei Punkte zu ersehen: 1. Ukraine: Wassermann-AC, EU: Löwe-AC (man ergänzt sich), dadurch: 2. Ukraine: Neptun-Uranus-Konjunktion Haus 12/11, EU: Haus 5 in Opposition. 3. Ukraine: Saturn in 12, EU: Saturn in 7. Kommt mir fast so vor, als habe die EU 1993 zwangsläufig gegründet werden müssen, um den Konstellationen der Ukraine (Vorstellung von einem Staat mit Sonne-Jupiter und Venus-Merkur im Jahr 1991) einen Halt zu geben. Ohne EU keine lebensfähige Ukraine? Das ist eine steile Hypothese, wird aber auch genauso von vielen unbewusst wahr ausgesprochen, allerdings müsste man sagen: Ohne Ukraine keine EU, nicht, dass die Freiheit im Westen in der Ukraine verteidigt werde. Die Achse von Neptun-Uranus zu Neptun-Uranus (ist das ein Schweige-Gelübde?) ist ein festes Band, und der EU-Mars-Pluto zeigt den Zwang ins Kriegerische als Lebensvoraussetzung.
19.9.2026
Die Fahne zurückholen
Ich kann mich nicht entscheiden, womit ich u.a. den heutigen Tag beende: mit der Inkraftsetzung von Jürgen Klopp (🫢) oder doch lieber mit der „neuen German Angst“? Die – und jetzt habe ich mich entschieden – ist nicht die Angst
vor einem Atomkrieg (oder überhaupt vor Krieg), vor Corona, vor den Rechten oder vor dem Klimawandel, sondern die vor der KI. Zur Eindämmung werden sie sicher etwas finden, das man als Schutzschild hochhalten könnte. Wie wäre es mit einer Digitalisierungssteuer? Willkommen im neuen Zeitalter der ganz neuen Möglichkeiten. +++ Ich sitze in der ersten Reihe – ja… 250 m von hier hat heute die Kirmes für fünf Tage begonnen. Ich komme in den Genuss, mir das jetzt bis Mittwoch anhören zu können. Für Dienstag habe ich übrigens von der Stadt eine Einladung zum Seniorenmittagessen erhalten. Wie jedes Jahr werden dann aus dem gesamten Kreis die Rentner mit Bussen abgeholt und im Zelt gespeist. Ich sollte mich darüber nicht lustig machen. +++ Eine Aphrodite (ihr Name ist tatsächlich Afroditi) hat in Straßburg eine ziemlich heftige Rede gehalten. Darüber mag man mehr nachlesen hier. +++ Und zum Abschluss des Abends doch noch etwas zum Nachdenken über WOKEness von Kay Ray (bekannt, oder?) Also manchmal müssen drastische Worte her, bei aller Feinsinnigkeit und vor allem bei diesem Bessermenschentum.
18.9.2026
Kulturkampf in Berlin
Der Berliner Bär steppt an diesem Wochenende. Die deutsche Hauptstadt ist Protagonistin in der Serie „Babylon Berlin“, die im Berlin der 30er Jahre spielen soll. Ich habe nicht eine Folge gesehen – habe ich etwas verpasst? Es gibt andere Serien, die in Berlin angesiedelt sind und Lokalcolorit enthalten, und ich nenne mal einige Serien, weil sie – dem öffentlich-rechtlichen Topf entsprungen – aktuelle Haltungen widerspiegeln. Z.B. „Letzte Spur Berlin“, in der ein Ermittlerteam vermisste Personen aufspürt, oder „KDD“, oder „Ein starkes Team“ mit dem Running Gag „Sputnik“ oder „Wir sind Anwalt“ mit einer blinden Anwältin. Besonders in letzterer wird sehr viel weichgespült, es liegen freundliche Filter über den Außenaufnahmen. Berlin ist zwar arm, aber sexy, soll einmal ein Oberbürgermeister gesagt haben. Berlin ist vor allem in bestimmten Zentren extrem schmutzig und dysfunktional – und am Sonntag wählt dieses Berlin bzw. seine Bewohner wählen. Es werden noch Wetten angenommen bzw. Wähler ins linke Bild gesetzt. Na dann, wenn man es mag: gutes Gelingen.
18.9.2026
Maja ist offenbar recht beliebt
Ich spreche nicht von der Biene Maja, sondern von mindestens drei Männern, die sich als Frauen fühlten und sich als Transfrauen „Maja“ nannten. Vielleicht hat das ja doch irgendwie mit der fiktiven Biene zu tun, ich weiß es nicht. Vielleicht kann jemand ChatGPT oder Grok befragen? Einer, der nicht Maja hieß, war Jonathan Swift. Habe heute viel über ihn herausgefunden – und bin deshalb leicht satirisch angehaucht. Geschrieben habe ich also heute über ihn und sein Horoskop, und das im Kontext
mit dem Till-Eulenspiegel-Kompex. Manche sehen im Till Eulenspiegel den Narren des astrologischen Sonne-Jupiter (und Swift hatte eine Sonne im Schützen), andere (z.B. Thomas Ring) fokussierten sich auf das Verhältnis von Uranus zu Saturn. Ring meinte, dass Swift mit seinem Wassermann-AC und dem Saturn im Wassermann und Uranus in 1 d e r Repräsentant des T-E-Komplexes sei. Es stellte sich mir nun die Frage, ob einer, der satirisch „unterwegs“ ist, zwangsläufig auch ein Misantroph ist. Was ich bei Swift fand, waren enorme körperliche Gebrechen (Morbus Menière (halbseitige Taubheit) von Kindheit an, Blasen- und Nierenprobleme, später „Wasser im Gehirn“) – Schmerzen erodieren einen Menschen. Gegen Schmerzen anzuleben ist schwer, wenn man wie Swift in einem Pluto-Zwillinge-Lebensausdruck (mithin Haus 5) steckt und aus dem alles entscheidenden „Hinterzimmer“ des 12. Hauses nicht herauskommt. Er hat sich dem gestellt – das war natürlich der Geist seiner Lebenszeit von 1667-1745 – und sich nicht in Maja als eventuellen Ausweg umbenennen können. Diesen Ausweg hatte er schlichtweg nicht. Ja, ich weiß, das ist jetzt ein Riesensprung. Die Essenz ist: Es gilt doch, die eigene Determiniertheit auszuhalten. An unserem Geburtstag bekommen wir einen Kelch in die Hand gegeben, den wir durchs Leben tragen und an dessen Ende ausgetrunken haben werden.
Frage: Können Transfrauen andere Frauen vergewaltigen? Zum Abend dies hier.
17.9.2026
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert
Abläufe müssen sein. Wenn ich ein Unternehmen, eine Bäckerei, eine Arztpraxis, einen kleinen Verlag am Laufen halten – oder ersteinmal zum Laufen bringen – will, muss ich planen. Produktionsabläufe müssen vorbereitet werden und brauchen Zeitpuffer für eventuelle Ausfälle, es muss eine Übersicht über die Energiekapazitäten, und zwar menschlicher wie auch monetärer Art, vorliegen, und und und. Kein Betrieb kommt umhin, sich festzulegen. Es müssen Fristen und Termine eingehalten werden, ohne die das gesamte Ablaufgebäude zusammenbricht. Das mag vielen nicht gefallen: Es ist eben ein enormes Steinbock-/Saturn-Korsett, das einem hier in plutonischer Planung auferliegt. Es hält aber eine diamantene Belohnung bereit, wenn man sich an ihm orientiert. Auch eine Schule ist ein Betrieb. Wer den Betrieb Schule nicht will, kann sich eine andere Form bilden (darf er in D aber nicht), die sich anders um den einzelnen Menschen herum legt. Wer den staatlichen Betrieb Schule zu seinem ersten Bildungsinstrument macht, muss sich dann an die geltenden Ablaufregeln halten. Pünktlichkeit ist eine Kernregel, Manieren im Zusammenlernen sind eine andere. Eine solche Schule baut auch auf noch anderes, nämlich auf Gehorsam. Ein seltsames Wort. Gehorchen – bedeutete ursprünglich einmal „aufmerksam zuhören“ – und genau das muss in einem guten Unterricht passieren. Wenn diese drei – ich nenne sie jetzt mal so – Kompetenzen nicht mehr vorhanden sind oder gar absichtlich unterlaufen und zerstört werden, wird jeder Betrieb, jede Arztpraxis, jeder Unterricht dysfunktional. Die Abläufe kommen ins Stocken, man arbeitet aneinander vorbei.
Abläufe und ihre Regeln sind sinnvoll. Man braucht sie, wenn man gemeinsam etwas organisieren und auf die Beine stellen will. Die Institution Schule muss sich in Hinblick auf Pünktlichkeit (…“ist die Höflichkeit der Könige“), Manieren (wie gehen die Schüler miteinander um?) und Gehorsam (hören die Schüler einander zu?) viele Gedanken machen!
17.9.2026
Interview mit einem fiktiven Fußballvereinspräsidenten
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- Frage: Ihr Verein hat in den letzten Wochen viele Niederlagen einstecken müssen. Gibt es Pläne zum Umbau der Mannschaft?
- Präsident: In der Tat, die Mannschaft wurde bereits durch neue Spieler ergänzt, während jene, die Schwächen gezeigt haben, auf andere Positionen im Spiel gesetzt wurden. Ich weise da auf X hin, der aus der Defensive in die Offensive gesetzt wurde. Guter Mann.
- Frage: Dann sehen wir den nächsten Spielen mit Spannung entgegen. Sollte der Umbau nicht reichen – ist an härtere Maßnahmen gedacht? Zum Beispiel an eine Auswechslung des Trainers?
Präsident: Nein, davon kann gar keine Rede sein. Der Trainer bleibt, denn er ist der Garant für die Stabilität, die wir unbedingt brauchen.
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Nach dem nächsten verloren gegangenen Spiel war der Trainer weg. Noch etwas anderes: Was ist bitte schön „kognitive Kriegsführung“?? Hier etwas zur Nachtlektüre dazu.
16.9.2026
Bitte komme mir keiner mit „free speech“
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen „liberal“ und „libertär“? (Ich ziehe zwei menschliche Exemplare als Vertreter eines Libertarismus heran: Javier Milei und Elon Musk, ersterer nutzt die Kettensäge als Symbol dafür, den Staat (und seinen Bürokratismus) radikal zurechtzustutzen.) Um es einfach zu machen (was es nicht ist): Es glaubt der Liberale tendenziell, dass der Staat zum Wohle seiner Bürger eingesetzt werden kann, während der Libertäre tendenziell glaubt, dass der Staat immer (wenn auch in einigen Fällen notwendig) ein übermäßig reglementierendes Übel ist. Es geht also darum, ob es viel Staat oder so wenig Staat wie möglich geben solle.
Die komplexe Philosophie hinter den Begriffen reicht weit ins 17. Jahrhundert zurück. John Locke z.B. übte da einen großen Einfluss auf Jean-Jacques Rousseau („Der Mensch ist frei geboren, und doch liegt er in Ketten.“) und Immanuel Kant („Die Freiheit eines jeden beginnt dort, wo die Freiheit eines anderen aufhört.“) aus, sie entwickelten seine Ideen weiter; einige ihrer Argumente (insbesondere Rousseaus) deuten darauf hin, dass ein aktiverer Staat (= liberal) notwendig sei, um die Freiheit der Individuen zu schützen. Wenn der Staat nicht eingreife, um die Individuen zu schützen, würden diejenigen mit wirtschaftlicher und sozialer Macht die Rechte und Freiheiten anderer mit Füßen treten. – Also, verstehe ich das richtig? Die Liberalen wollen schützen? Ich muss nochmal in mich gehen und mir Gedanken machen: Was ist eigentlich die EU?
16.9.2026
„Zieht euch warm an“
Mir schwirrte heute diese Liedzeile im Kopf herum, und ich wusste nicht, woher das nun wieder kam! Deshalb habe ich nachgeschaut. Das Lied der Wolgaschlepper* heißt auf Russisch Эй, ухнем! (deutsch in etwa Ej, hau ruck!) und ist ein bekanntes, traditionelles, russisches Lied und wurde von Mili Alexejewitsch Balakirew in einer Sammlung von Volksliedern im Jahr 1889 veröffentlicht. Der russische Opernsänger Fjodor Schaljapin machte das Lied populär (es ist seither ein beliebtes Konzertstück für Bass). Glenn Miller nahm etwa um 1934 eine Jazzfassung auf und erreichte 1941 Platz 1 in den US-Charts. Im deutschsprachigen Raum war das Lied der Wolgaschlepper einer der Erfolgstitel von Ivan Rebroff. Ah, den habe ich wohl als junges Mädchen gehört! Ivan Rebroff – der deutsche Russe – hat dann auch dieses gesungen. Auch der Brasilianer Heitor Villa-Lobos soll sich dieses Sujets angenommen haben. Aber hören Sie mal ein Original aus dem Jahr 1965. Das klingt wirklich wie „Zieht euch warm an“. Na dann. Gruß an meine russischen Freunde. Friede.
* Saisonarbeiter im zaristischen Russland, die Frachtschiffe und Kähne per Muskelkraft flussaufwärts zogen.
15.9.2026
Ein angekündigter Schlag
Reichskanzler von Papen las am 20.7.1932 um 10:15 Uhr die Notverordnung des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg vor, enthob die preußische Regierung ihres Amtes und setzte sich selbst als Reichskommissar ein. An dieser Stelle fiel auch das berühmte Zitat des preußischen Innenministers Carl Severing, er werde „nur der Gewalt weichen“. Am Nachmittag (16:00 Uhr) verhängte von Papen über Berlin und die Provinz Brandenburg den militärischen Ausnahmezustand, woraufhin die Reichswehr die Kontrolle übernahm und der Staatsstreich vollzogen wurde. [hier gibt es Details]. Ein Tag, der in der Durchführung unter einem Pluto im Krebs steht: auf 27°38′ findet die Sonne Merkur-Pluto und Merkur-Saturn vor, sie steht außerdem gegen den rückläufigen Saturn im Wassermann (frisch noch im Zeichenwechsel) und im Quadrat zu Uranus im Widder. Eine reale Heraushebung in der Durchsetzung wirkt sich im Heimatlichen als Zwang der Umstände und dem Hinauswurf aus der Zugehörigkeit aus. Was vormittags mit Neptun an der Grenze zu Haus 11 (im Fügungsrhythmus) und mit Uranus an der Grenze ins 7. Haus „auf den Weg gebracht“ wird, ist nachmittags mit Mars in 7 als Herrscher von 5 (mit Uranus auf der Häuserspitze) „Fakt“ bzw. ausgeliefertes Bild. Bei beiden Tageszeiten fällt auf, dass die rhythmischen (An-)Zeiger am 15.9.2026 auf die Konjunktion von Jupiter-Merkur im Löwen fallen. Das ist kein Zufall. Das ist die rechtliche (und expansive) Regelung einer Lebenswelt, des Ausdrucks eines Lebenstriebes – und mundan einer Regierung. Der „Preußenschlag“ wird derzeit exzessiv aus der Geschichte hervorgeholt – nicht unbegründet, das sagt die angetroffene Konjunktion – und mit der politischen Situation Deutschlands dieser Tage in Verbindung gebracht. Selbst wenn die Voraussetzungen völlig unterschiedlich sind, steigen da die schon einmal dagewesenen „Lösungen“ aus dem Unbewussten auf und bestimmen über Entscheidungen der Gegenwart, werden von nicht von der Macht lassenden Eliten als Drehbuch gerechtfertigt und herangezogen, um einen Widerstand zu brechen.
15.9.2026
Rotes Meer und mehr
„Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der Herr zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich.“ Bibelvers (2. Mose 14,21)
Warum heißt das „Rote Meer“ Rotes Meer? – Die Kombination ist Mars (rot) und Meer (Neptun). Die Rache des Poseidon heißt es bei Mars-Neptun u.a. bei Herrn Döbereiner, ich hatte ebenfalls darüber geschrieben. Mars-Neptun ist das Bild der „Revierlosigkeit“. In den letzten Tagen ist die Lage am Roten Mee
r durch anhaltende Angriffe der Huthi-Milizen (Proxis des Iran aus dem Jemen) auf Handelsschiffe, die wichtige Meerenge von Bab al-Mandab und die Anschläge auf die saudi-arabische Gas- bzw. Ölleitung von Ost nach West bei ohnehin bestehender Blockade der Straße von Hormuz eskaliert. Beim Roten Meer – MRL – ist an die „ägyptische Gefangenschaft“ zu denken – und das ist wiederum Saturn-Pluto als „Unterwerfung“– und an den Auszug der Israeliten/Juden unter der Führung von Moses aus Ägypten aus der Unterwerfung, der sie zu diesem Meer führte, das zu überqueren bzw. durchqueren war, um die Fremdherrschaft zu überwinden. Was sich nun in diesen Tagen rund um die arabische Halbinsel formiert, ist um ein Vielfaches gewichtiger als das bereits verlorene Europa, bzw. wird zu dessen Zustand nochmals wesentlich beitragen. Zum Zustand des Wohnungsbaus bzw. der Sanierungen in Berlin oder im gesamten Deutschland hier noch Interessantes. Das wird ein langer Gang. Heute einen Beitrag gelesen: „Wie geht es eigentlich Uranus?“ Im Moment entfernt er sich rückläufig vom Venus-Saturn-GSP in den Zwillingen. Da würde ich fast sagen: Er zieht sich von der Polarisierung der Integration ins Gemeinschaftliche/in die Kollektive der Sicherung zurück, um dann demnächst einen neuen Versuch des Aufbruchs zu nehmen. Der Krieg ist ausgebrochen.
14.9.2026
Die Anzeichen sind deutlich
Demokratie ist in Deutschland ein Gaunerwort geworden. Die, die sich als Verteidiger der Demokratie bezeichnen, werden zu Gefährdern. Das – der Staatsstreich von oben – geht ja jetzt blitzschnell vor aller Augen.
14.9.2026
Free kids need boundaries
Mal ein wenig weiter ausgeholt. Ein Dorf vor den Toren Hamburgs. Die alte Schule, die über dem Ort „thronte“ und in der bis 1968 Grundschulkinder aller vier Klassen in einem Raum unterrichtet wurden – von einem Lehrer wohlgemerkt – wurde verkauft und es zogen etwa um das Jahr 1973 Kommunen und/oder alternative Familien ein. Sie wurden auch bald Kunden in der Bäckerei meiner Eltern, und ich erinnere mich, wie sehr meine Mutter sich über die „Mitspracherechte“ der Kinder beim Kuchen- und Brötchenkauf – und besonders beim „Tütenkauf“ von Süßigkeiten zu 1, 5 oder 10 Pfennig, aufregte. Einmal – so geht die Anekdote – hatte sie die ausgesuchten Brötchen (10 oder 12 an der Zahl und in verschiedenen Sorten) bereits eingepackt, als die Kinder es sich anders überlegten. Hinter den Kindern mit ihren Müttern hatte sich bereits eine etwas längere Schlange gebildet. Aber dessungeachtet: die Kinder wollten nun andere Brötchen in anderer Zusammensetzung, es wurde diskutiert, es wurde abgestimmt. Die Wahl wurde mehrmals – abgestimmt wurde per Handzeichen – wiederholt und jedes Kind durfte einmal – man lernte den Zahlenraum bis 10 – nachzählen. Für wieviele Mohn-, Rosinen- und normale Brötchen man sich entschied, entzieht sich mir heute. Um zum Punkt zu kommen: das war damals Basisdemokratie in der Keimzelle der Familie/erweiterten Wahlfamilie.
Heute bin ich Zeugin einer ähnlichen Szene geworden. Die Kinder haben abgestimmt, und zwar einstimmig gegen ihre Eltern, die mit dem Vorschlag der Kinder, die natürlich zu ihrem Vorteil etwas durchsetzen wollten, nicht einverstanden waren. Das dritte der Kinder war sich nicht sicher, und wurde von den anderen beiden „überzeugt“, mit ihnen abzustimmen. Ich bin verwirrt, schwer verwirrt: Wo kommen wir hin, wenn in der Familie, in der Vater und Mutter a) Verantwortung für das Wohl ihrer Kinder übernehmen und b) das Geld für deren Unterhalt verdienen, diese beiden Leistungsträger von ihren Offsprings überstimmt werden, und diese wiederum in Erfüllung von Demokratie die Eltern zu unterlegenen Wunscherfüllern degradieren. Oder sind es am Ende gar nicht die Eltern, die das Geld für den Lebensunterhalt mit Arbeit gewährleisten? Oder ist das Konstrukt Familie schon längst abgeschafft? Ich bin verwirrt.
13.9.2026
Radio ausgeschaltet
„Die KI wird immer unheimlicher, ihr böses Potenzial ist offenbar grenzenlos. Die Menschheit muss jetzt alles tun, um die Kontrolle zu behalten. Das ist die Lage am Sonntag.“ [Spiegel Newsletter vom Sonntag Morgen]
Sonntägliche Rituale, z.B. beim Zubereiten des Frühstücks eine öffentlich-rechtliche Radiosendung hören. Seit Wochen ist mir noch bewusster geworden, wie flach und gefährlich die verschiedenen Formate sind. Man hat die Wahl: Entweder man hört eine Talkrunde mit Anrufern, die mehrheitlich ihre Ängste in Richtung AfD ausdrücken (egal, mit welchem Thema begonnen wird – es läuft immer darauf hinaus) und Zuspruch erfahren, oder es geht um die Diskriminierungserfahrung der Muslime seit 25 Jahren (hat gefühlt zugenommen). Das läuft – wie gesagt – mehrheitlich und ist der Meinungsbildung zuträglich. … Zwei Möglichkeiten habe ich außerdem noch: Ich höre Musik aus den 80ern oder ich schalte ganz aus. Ich habe soeben das Radio ausgeschaltet und lausche den Kirchenglocken.
13.9.2026
MEIN LEBEN ALS BUCH …
Dieser Anfang wurde etlichen Verlegern und Autoren kleiner, unabhängiger Verlage (von denen ich so einige aus meiner Verlagszeit kenne) zur Vervollständigung vorgelegt [hier].
Die Seite ist noch aktuell, und es gibt sogar eine Ausschreibung mit dem Einsendeschluss zum 30. November 2026. Gesucht wird ein Krimi aus dem Erzgebirge.

Eifrige Jungschreiberin, die ich mal war, habe ich oft – mit überschaubarem Erfolg – an solchen Ausschreibungen teilgenommen. Ich werde mich hier nicht beteiligen – meine Ambition, in irgendeinem Verlag gedruckt zu werden, geht gegen Null. Manche Dinge muss „man“ einfach immer selbst in die Hand nehmen – dann kann einem auch keiner reinreden. Es lebe die gestalterische Unabhängigkeit!
Als Buch wäre ich – würde ich gefragt – vielleicht das Exemplar, das ganz hinten im Regal in einer vergessenen Bibliothek steht, das aber irgendein Nerd findet, der aus ihm etwas erlesen wird.
13.9.2026
Unterwerfung
Dieses Mal meine ich mal nicht die Unterwerfung unter den Islam (das läuft), sondern die unter das Wetter. Ob der Wettergott einen milden Winter schickt? Dann: Eine Massengesellschaft eignet sich nicht zur Demokratie. Nicht?
12.9.2026
Meinungsverstärker
Als ich das hörte, habe ich auch erstmal gestutzt: Was ist das denn? Nachgelesen: Das sind Instrumente, die eingesetzt werden, um der eigenen Meinung mehr Nachhaltigkeit zu verleihen. Messer und so was eben. Soweit das Anekdotische. Der gestrige Tag brachte in der Rückschau die Erkenntnis, dass es Zeit für einen Abschied ist. Hier ein Stück von Samuel Barber, es ist nicht das berühmte Adagio for Strings, sondern ein anderes Stück. Man könnte auch Henryk Górecki hören, der diese Sinfonie vor 50 Jahren schrieb. Zu düster? Da fällt mir ein: Ich war noch niemals in Polen.
12.9.2026
11.9.
Nachgedanken zu New York: Wer ist da jetzt noch
mal Bürgermeister? Und was darf/soll man mit den „infidels“ machen? „Wenn der schlafende Riese (Islam) wieder erwacht, werdet Ihr zur Rechenschaft gezogen!“ – Das war ein Ausspruch aus einer Rede in Hamburg vor etwa 9 Monaten.
Der 26.6.1945 war ein besonderer Tag aus anderen Gründen. Mit heutigem Tag ist der Gründungsaufruf – vielleicht kann er als Gründungstag gelten? – 81 Jahre und 2 Monate alt. Neptun am AC und der Transit-Neptun im Widder am DC stehen sich gradgenau gegenüber, und beide bilden ein Quadrat zur Sonne auf 4°27′ Krebs, wo wir einen GSP von Mond-Neptun finden. Neptun stammt aus dem Zeichen Fische im 6. Haus, mit dem Stand von heute, den wir vor Augen haben, ist das eine Auflösung der Aussteuerung an die vorgefundenen und mitgebrachten Umstände (sie gelingt nicht mehr). Neptun ist beides: die Wahrheit und die Täuschung über die Wahrheit, der man in Ausgleichsbewegung und in Vertragsangelegenheiten, in Partnerschaften verpflichtet wäre. Der veruntreute Neptun ist lügenhaft und verdorben. – Die Sonne – was ihr schwer fallen dürfte, sofern sie auf absolute Subjektivität unter Ausschluss der Wirklichkeit
besteht – hätte sich der Wahrheit anheimzustellen. Sie hat einen Mond im Steinbock in Haus 4 durchzuführen und damit maßstäblich dem Grundgesetz (dem Gesetz der Ordnung) im Heimatlichen zur Verfügung zu stehen. Ja, Mond im Steinbock ist hart – die Zeiten waren damals ungeborgen, fordernd, Schmalhans war Küchenchef. Saturn steht in Umkehr nun im Krebs und in 10 – nochmals Hinweis auf Mond-Saturn – und wurde im Jahr 2025 direkt mit 1°/Jahr überlaufen. Noch wirkt er – jetzt sind 12° erreicht. Mond-Saturn ist ebenfalls in der Opposition gegeben, und der Transit-Saturn steht zu beiden im Quadrat. Schmalhans ist wieder da, salopp gesagt. Man darf auf den 26.9. gespannt sein, wenn die Sonne über den Neptun am AC läuft. Ob dann das Wasser vollends versiegt und alles trockenfällt?
Und dann noch eine Frage mit Blick auf den Golf von Aden, Bab el-Mandeb, Mokka und die Huthis: Wo sind unsere Bunker im kommenden sich anbahnenden Sturm?
11.9.2026
9/11
Vormittags hatte ich Unterricht in Finkenwerder, damals hieß das noch EADS, heute Airbus. Zwei Einzelschulungen Deutsch: ein französischer Pilot und ein britischer Ingenieur. Vor dem Unterricht hielt ich in der nahegelegenen Apfelplantage und genoss die Momente der Ruhe. Auf dem Heimweg keine besonderen Vorkommnisse. Bei Ankunft zuhause den Hausmeister angetroffen, der – mich sonst eher ignorierend – mir entgegenrief, ob ich mitbekommen hätte, was los wäre. Ich solle den Fernseher anschalten. Was ich dann tat. +++ DAS war ein Tag, der alles änderte. Übrigens war auch damals bereits Iran involviert. Alles nicht neu, alles längst auf den „Weg gebracht“.
11.9.2026
Vorabend
Mohamed Atta und Abdulaziz al-Omari fuhren am Nachmittag des 10. September in einem blauen Mietwagen (Nissan Altima) von Boston nach Portland, Maine. Sie übernachteten dort im Comfort Inn Hotel. Dies sollte sich am nächsten Morgen als logistisches Risiko erweisen, da sie am 11. September erst per Anschlussflug nach Boston fliegen konnten. … Aber sie waren just on time.
Der Untersuchungsausschuss (link s.u.) legte offen, dass der 10. September ironischerweise ein Tag war, an dem wichtige bürokratische Weichen gegen Al-Qaida gestellt werden sollten – die – wie sich herausstelte – zu spät kamen Z.B. die Anti-Taliban-Strategie: Am 10. September 2001 einigten sich hochrangige Vertreter der US-Regierung (die sogenannten Deputies der Nationalen Sicherheit) formell auf eine dreiphasige Strategie bezüglich der Taliban in Afghanistan. Demnach sollte dem Regime ein letztes Ultimatum zur Auslieferung von Osama bin Laden gestellt werden. Bei einer Weigerung war eine verdeckte Militär- und Geheimdienstoffensive zur Unterstützung der Nordallianz geplant, um die Taliban zu stürzen. Diese Direktive lag am 10. September praktisch unterschriftenreif auf dem Schreibtisch von Präsident George W. Bush. Hier gibt es noch mehr Zahlen und offizielle Infos.
https://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf
https://avalon.law.yale.edu/sept11/911report.pdf
Das ist die offizielle Erzählung – und was lief im Hintergrund wirklich? Was läuft heute im Hintergrund, wovon die Erdlinge gar nichts erfahren?
10.9.2026
Krieg
Krieg ist, wenn die Regierung sagt, wer der Feind ist. Revolution ist, wenn die Bürger es selbst herausgefunden haben.
Das Zitat wird Charles Bukowski zugeschrieben, allerdings gibt es keinen historischen Beleg, dass es tatsächlich aus seiner Feder stammt. Verglichen wird die staatlich gelenkte Feindbildkonstruktion im Krieg mit dem Erwachen eines kollektiven Bewusstseins der Bürger während einer Revolution. Und was ist es, wenn staatlich gelenkt Falschinformationen via social media und anderswie an die Bürger gebracht werden (auf die diese dann antworten und sie kritisieren), um somit die nunmehr „Verdächtigen“ anschließend wegen der erfolgten – in diesem Fall rechtsextremen – Antworten staatsrechtlich zu verfolgen?
10.9.2026
Lesen, Schreiben, Rechnen
Was die Schule nicht leistet, sollen Eltern zuhause übernehmen… Ja, die Eltern und das Elternhaus wären auch in der Pflicht – habe ich heute gehört. ACH! Ich gehe mal ins Jahr 1996 und an eine Hamburger Grundschule (Problemstadtteil) und ans Ende der 2. Klasse. Die Kinder schreiben in Groß-Druckbuchstaben und außerdem so, so wie sie die Worte hören. Als Hausaufgaben gibt es „Labyrinthe“ zum Zahlenverständnis und am Wochenende eine etwas umfangreichere Sammlung an Zuordnungsaufgaben als „Hausaufgabe für eine Woche“. Das war vor 30 Jahren! – Ich habe damals die Eltern der Klasse meines Sohnes „zusammengetrommelt“, um auf den Umstand hinzuweisen, dass Kinder am Ende der 2. Klasse im Rechnen den Zahlenraum bis 100 sicher beherrschen, flüssig lesen und grundlegende Rechtschreibregeln anwenden können sollen. Mein Vorschlag war, nachdem ein Gespräch mit der Lehrerin keinen Mehrwert ergeben hatte, eine Petition bei der Hamburger
Bürgerschaft mit der Frage, wie es angehen könne, dass „unsere Kinder nicht nach dem geltenden Lehrplan unterrichtet würden“, einzureichen. Große Zustimmung. Zur Unterschrift kamen dann aber mal gerade drei Mütter und ein Vater (aus einer Klasse mit 25 Kindern).
Genau diese drei Mütter – ich eingeschlossen – meldeten schließlich ihre Kinder von der Schule ab und suchten eine andere Schule (die Petition wurde abgelehnt, darüber erhielten wir zwei Jahre später Kenntnis). Dort angemeldet und den ersten Schultag nach den Sommerferien hinter uns gebracht, rief die neue Klassenlehrerin mich an. Sie druckste erst herum, entschied sich dann doch für den direkten Weg: „Ihr Sohn kann ja gar nicht schreiben, und im Rechnen hat er Defizite!“ Jetzt war Unterricht zuhause angesagt. Seitdem bin ich sehr dafür, dass Kinder ohne Anwesenheitspflicht in der Schule zuhause unterrichtet werden können/dürfen. Was ich sagen will: Seit spätestens dem Jahr 2000 – mit der ersten von der OECD durchgeführten PISA-Studie war klar: Es ist Handlungsbedarf schon an Grundschulen. Wenn man sich die Kurve für Deutschland anschaut (in der Grafik oben), wird einem schwindlig. Während Deutschland bei der aktuellen PISA-Erhebung (2025) auf einen historischen Tiefstand abgerutscht ist und sich nur noch im OECD-Mittelfeld bewegt, behauptet sich Estland stabil in der globalen Spitzengruppe.
Auch das einer Grafik bzw. Tabelle. Als Grund (unter mehreren) für den Erfolg Estlands ist unbedingt zu nennen: Estnische Lehrer haben enorme pädagogische Freiheiten, wie sie den Lehrplan ausfüllen. Gleichzeitig arbeiten sie in Teams zusammen und stehen nicht so stark als bürokratisch überlastete „Einzelkämpfer“ da wie in Deutschland. Die Kinder der PISA-Studien sind m.W. keine Grundschulkinder, sondern bereits 14-15-jährig. Insofern ist das mit meinem Geschilderten nicht zu vergleichen. Es bleibt ein mulmiges Empfinden von „Abgehängtsein“ – auch hier, oder?
9.9.2026
Die Tafeln und die Archen funktionieren noch
Auf die Rede will ich nicht weiter eingehen. Ein Abschnitt zum Thema „Remigration“ aber ist mir aufgefallen: Herr Merz meint, dass Gastronomie, Gesundheitswesen (Pflegeheime und Krankenhäuser) und anderes in Deutschland zusammenbrächen, wenn die besagte Maßnahme tatsächlich durchgeführt würde. Heißt das im Umkehrschluss, dass das Haus Deutschland größtenteils auf Basis der Migration „funktioniert“? Es gäbe noch mehrere heftige Abschnitte, die zu untersuchen wären – das machen andere schon zur Genüge, der Leser möge sich informieren.
13. November 1989. Erich Mielke hält seine erste und einzige Rede vor der DDR-Volkskammer. Eine Woche zuvor war er als Chef des Ministeriums für Staatssicherheit zurückgetreten:
„Wir haben, Genossen, liebe Abgeordnete, einen außerordentlich hohen Kontakt mit allen werktätigen Menschen in überall… ja, wir haben einen Kontakt, ja wir haben einen Kontakt, ihr werdet gleich hören … ihr werdet gleich hören, warum. Wir haben den Auftrag erst mal gehabt als Allerwichtigstes alles aufzudecken, was gegen den Frieden sich richtete, und wir haben hervorragende Informationen geliefert, die die Entwicklungen jetzt zu sich … soweit brachten, wie wir sie heute haben, Genossen. Aber, einen Moment mal bitte. […] Ich bitte um Verzeihung. Das ist doch nur ‚ne natürliche, menschliche Frage. Das ist doch eine formale Frage. Ich liebe … ich liebe doch alle, alle Menschen … Ich liebe doch, ich setze mich doch dafür ein …“ [Quelle]
9.9.2026
„Es war der Fortschritt der Aufklärung, dass sich die Summe der Menschen auf Fakten einigen konnte“…
… sagte die Altkanzlerin in Anbetracht des Wahlergebnisses vom Sonntag mit dem Hinweis darauf, die AfD habe den Gefühlen der Menschen zu viel Gehör geschenkt. Damit meinte sie, dass, wenn das Gefühl herrsche und Fakten an Bedeutung verlören, dies zivilisatorische Rückschritte seien. Eine solche Haltung dürfe nicht mehrheitsfähig werden. Die Begriffe Empfinden und Gefühle werden oft synonym verwendet, doch sie sind zweierlei. Wenn Menschen das Empfinden haben, etwas sei nicht in Ordnung (oder sie empfinden, dass man ihnen ein X als U verkauft) meldet sich eben jene innere Stimme, auf die unbedingt gehört werden kann – was allerdings die Altkanzlerin moniert.
Das Empfinden ist der direkte Zufluss aus dem Unbewussten und wird astrologisch Mond und dem Zeichen Krebs zugeschrieben. Wenn schon von Haltung gesprochen wird: Mit Blick auf das Gegenzeichen Steinbock geht es um Wahrhaftigkeit, die wiederum nicht mit Haltung identisch ist. Die Altkanzlerin als Krebs-Sonne müsste dergleichen eigentlich erkennen (im bewusstgemachten Empfinden), denn sie meint, eine Haltung zu haben sei wichtig. Eine Haltung zu oder gegen etwas entspringt aber dem Urteil, zu dem das Empfinden gelangt ist. „Gefühle“ – um es zu Ende zu bringen – sind das Fühlen à la Käfer und der Konsum der Welt, indem diese auf Eindrücke abgetastet wird. Das Empfinden ist das Urteil der Erfahrung. Das Fühlen kann kein Urteil geben. Unsere Welt – auch unser Land vorzugsweise im Westen – wäre nicht so krank, verrückt und verdorben, wenn Menschen mehr empfänden als fühlten und auch mehr empfänden und weniger auf manipulierbare und manipulierte Fakten schauten.
8.9.2026
Das Taumeln des Königreiches
Die Bilder sind „überwältigend“, bzw. die Ankunft der Bootsinsassen und der Protest dagegen werden in überwältigenden Bildern gezeigt. Was ist dran? Nachrichten der BBC zeigen Proteste und Zustände. Ein weiterer Bericht hier. Und dann noch ein Bericht von den Zuständen in Ceuta, den man hier sehen kann. Invasoren in Badelatschen?
8.9.2026
Schattenkönige und Herausforderer
Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber es war sinngemäß: Der Gewinner der Wahl in Sachsen-Anhalt sei der Drachentöter des Bundeskanzlers. (Doch – ich habe es gefunden, hören Sie hier.) Ist da was dran? – Erinnert sei daran: Zufällig, wie Ungläubige, Göttlichkeitsverfallene (Gottkomplexende) und Nicht-Astrologen es gerne deklarieren, ist nichts, sondern alles hat seinen inneren
Zusammenhang. Friedrich Merz als Repräsentanten eines erstarrten Establishments hat der Repräsentant des neuen, jüngeren, dem Zusammenbruch entgegensehenden Pioniertums gestellt (Saturn-Neptun auf 0° Widder). 1955 und 1990 trennen genau 35 Jahre. Das könnten Vater und Sohn sein. Oder herrschender König und der kommende König. Ich habe sie zusammengeschaut: Beide sind mit einer Skorpion-Sonne begabt, was sie in ihren Verhaltensanlagen schon einmal „ähnlich“ macht. Die Sonne des Jüngeren steht zwar nicht exakt, aber in zulässigem Orbis in Konjunktion zum Neptun des Älteren. Sonne-Neptun – Herodes-Effekt, aber wer erschrickt hier vor wem? Noch frappierender: Der Pluto des Jüngeren steht auf der Sonne des Älteren, die außerdem mit Saturn verbunden im Quadrat zum eigenen Pluto steht. Run like hell, fällt mir ein (und das hat auch mit einer Mauer zu tun): Hier bekommt jemand wirklich Panik – nämlich in diesem Fall der Ältere.
7.9.2026
Höflichkeit und Manieren
Meine Heimreise war anstrengend, und das nicht wegen der Bahn (der Zug war pünktlich!), sondern wegen der vielen Menschen auf kleinem Raum – ich schrieb verschiedentlich darüber (man mag herunterscrollen). Gerade wenn man sich zusammendrängt, wächst die Wichtigkeit dessen, was Höflichkeit heißt. Ich setze mich nicht einfach auf einen Platz, auf dem halb der Rucksack der Frau auf dem Nebensitz liegt, sondern frage nach, ob der Platz frei sei. Beim Anstehen in einer Schlange fallen Leute unangenehm auf, die sich vordrängeln – wieder ohne ein Wort. Ein kurzer Blickkontakt wäre hilfreich – man muss sich ja nicht anstarren, aber den anderen „wahrnehmen“, erleichtert das Aushalten der geringen persönlichen Distanz. Ich könnte noch weitere Beispiele zeigen. Frage an die derzeitigen DaF-Lehrer: Bringt ihr denn im Deutschunterricht den Leuten denn nicht bei, wie und wann man „Danke“, „Bitte“, „Entschuldigung“ etc. sagt oder wie man jemanden begrüßt, wenn man einen Raum betritt?
7.9.2026
EU – wir müssen reden

Wer oder was ist diese EU? Sie ist vor allem schon mal nicht Europa – der Name geht auf jene phönizische Königstochter zurück, die Zeus auf seinem Rücken als zahmer weißer Stier vom Strand des heutigen Libanon entführte -, sondern ein Konstrukt, dem man ein Kürzel geben musste. Akronym nennt sich das, und Akronyme sind immer auch Verfremdungen. Die EU ist ein Konglomerat aus Vorteilsnahmen für eigene (einzel-)staatliche Kassen und einem Überbau an Verwaltung in die autonomen Mitgliedsstaaten hinein (meine soeben formulierte Definition). Dafür wird dann von oben geregelt. Warum ich das sagen kann? Schauen Sie: Die Inkrafttretung der Gründung der EU weist ein recht

deutliches Programm auf, und dieses steht mitten im Wesenskern der eigenständigen Länder (man kann sie auch Heimaten nennen). Gleichzeitig steht die Selbstführerschaft der einzelnen Länder unter Narkose. Mars-Pluto in 4 im Quadrat zu Saturn am DC. Verbreite Angst im Innern, wirf das gelähmte Innere und seine Umstände nach außen an die „Partner“ der gelähmten Ordnung. Im nächsten Jahr (7 Jahre/Haus) wird am 6.10. die Konjunktion von Uranus-Neptun in Steinbock erreicht sein. Ich habe noch weitere Angetroffenheiten markiert. Wir sehen uns 2027 wieder, aber vermutlich – hoffentlich – ohne EU, oder …
6.9.2026
And the looser is…
„Venit summa dies, et ineluctabile fatum Magd’burgo! Fuimus Troes, fuit Ilium et ingens Gloria Parthenopse!….“ (aus der Kapitulationsansprache der letzten Verteidiger im Magdeburger Dom an Tilly, der seinen Sieg allerdings nur ein Jahr überleben sollte; die Geschehnisse in Magdeburg – im Jahr 1631 – waren ein Fanal, das den Siegern Unglück bringen sollte.
Auch damals gab es eine Brandmauer.)
… hoffentlich nicht Sachsen-Anhalt und hoffentlich nicht Deutschland, wenn jetzt noch weiter gemauert wird und es wieder nicht um die Sache 🫢: das Land) geht, sondern um Rechthaberei. Ich musste – ja, in innerer Notwendigkeit – heute nochmals einem Gesprächspartner nahebringen, warum die AfD KEINE NAZI-Partei ist. Ich konnte die meiner Einschätzung nach nachgeplapperte Behauptung nicht einfach stehen lassen! Geschrieben hatte ich bereits hier in vier Teilen über den Unterschied – ist schon eine Weile her. Ich hatte das genannt: „Chaostruppe oder kühler Generalstab“ – die Einen sind ein bißchen wie
die „Widder“, die Pioniere und Aufdecker, die nach vorne laufen – ja, auch schon mal übereifrig, im Fieber des Impulses – und vergessen, die Tür zuzumachen, den Schlüssel mitzunehmen oder die Jacke anzuziehen. Das andere sind die Neptun-Plutos, die generalstabsmäßig an die Säuberung gehen und tatsächlich das Prinzip mit der Ideologie vertauschen. Also, wenn schon Namengebungen – dann besser, ohne den Nationalsozialismus zu bemühen. Der war einmalig (widersprechen Sie mir) und kommt nicht in der gleichen Form wieder. Es gibt aber einen Sozialismus, der sehr viel näher liegt. Ach, wie mich das umtreibt. Da trinke ich doch mein stilles Wasser.
6.9.2026
Demokratie reduziert sich nicht auf den Ausgang von Wahlen
Wie ich das meine? – Andersherum: Wenn Parteien einen Wahlkampf führen, und es gewinnen nicht die Parteien und ihre Protagonisten, die bisher das Sagen hatten, ist das nicht ein Verlust an „Demokratie“, sondern der Beweis dafür, dass sie (noch) wirkt. Ich setze „Demokratie“ deshalb in Anführungszeichen, weil ich ein sehr zugespitztes Verständnis von der Demokratie bemühe. Mir wird das Wort in letzter Zeit zu oft beansprucht, und das auch noch von denen, die sie missbrauchen.
Gibt es so etwas wie pränatale Regimeschädigung (wie es oft für die Ostdeutschen artikuliert wird)? – Und gibt es dann – meine Antwort ist übrigens nein – nicht auch eine pränatale Spätschädigung für die Westdeutschen? Und worin bestünde diese?
(Es hat sich übrigens noch eine weitere Front in Südamerika aufgetan. Argentinien und Großbritannien streiten wieder einmal um die Falkland-Inseln. Mr. Trump und auch Chile sind schon involviert.)
6.9.2026
Ins Jahr 1965
… und zu einem 60. Geburtstag, der aus dem letzten Jahr nachgeholt wurde. Nicht meiner, aber Familie, und deshalb Anlass zum Beisammensein. Man trifft sich nicht oft, aber heute bei einem wechselhaften Wetter mit überwiegend heftigem Regen, mit allen Freunden und Kollegen und bei Musik aus den 80ern (in der Spätausführung ging es etwas härter zu). Das war keine Party, das war eine Hommage, nämlich ans Leben. Nein, wir waren nicht in Sachsen-Anhalt, sondern in Nieder-Sachsen. Aber genug der Worte, die als Andeutungen missverstanden werden könnten. Es war nämlich einfach ein Blick zurück und endete mit dem Satz: „Jedes je einzelne Leben bis hierher war genau das, was jedem Einzelnen entsprach.“ Und dann doch Gespräche @Frieden und Krieg, und dann doch die Befürchtung. Übrigens hier ein ziemlich unglaubliches Gespräch.
„Freundschaft mit Russland brachte dem deutschen Volke immer positive Ergebnisse. Schlechte Beziehungen brachten uns beiden Völkern Katastrophen und Tragödien. Schluss damit.” [Sergej Netschajew. Quelle oben]
Ein nicht vergleichbares, aber auch unglaublich gutes Gespräch habe ich heute Abend geführt, und ich meine, gute Gespräche erkennen zu können.
5.9.2026
Geboren 1990

Versetzen wir uns kurz – die Älteren können das, die nach 2000 Geborenen natürlich nicht – ins Jahr 1990 zurück. Am 3.10. trat etwas in Kraft: Es wurde offiziell und amtlich die Wiedervereinigung Deutschlands vollzogen. „Irgendwie“ habe ich davon nicht viel mitbekommen: Zwei kleine Kinder hielten mich in Schach; mehr oder weniger hatte ich den vorausgegangenen Zusammenbruch der DDR zwar wahrgenommen, hatte aber spezielle eigene Themen: Geld verdienen, Wohnungssuche (wir lebten in einer etwas versifften Hochhaussiedlung am Rande Hamburgs) und Diskriminierung. Das waren Themen, die in der Zeit anstanden – im Großen wie im Kleinen: Uranus, Saturn und Neptun hielten sich im Steinbock auf – für mein kleines Leben hieß das: Sie versammelten sich in meinem 2. Haus. (Hier und hier hatte ich dazu etwas geschrieben.)
Der 3.10. wartete mit einem Mond in den Fischen auf und stand im Quadrat zum Mars in den Zwillingen. Ein „neues Land“ mit einem aufgelösten Heimatgefühl, das sich nicht recht im Umraum durchsetzen kann – und wenn, dann heftig. Dieses Land ist gelähmt: Die Sonne in der Waage (Venus und Merkur in 3) ist in ihrer ausgleichenden Bewegung, die sie auch medial darstellt, von Uranus und Neptun in Konjunktion per Quadrat gehemmt. Die beiden – heißt es – wiesen auf ein Erschrecken vor einer (schrecklichen) Erkenntnis hin. Hier ist es die Erkenntnis des staatlich-gesellschaftlichen Zusammenbruchs einer Ordnung, der nun in den eigenen Umständen steht. Saturn-Neptun ist ebenfalls gegeben, und auch Saturn-Uranus über die Verbindung mit Neptun: Hier liegt Unvereinbares zusammen und soll nun ausgeführt werden! Man stelle sich das vor: eine Ordnung, die sich massiv in Wandlung, Beharrung und Auflösung bzw. Rückführung zum Prinzip befindet, wird Umstand für das Neugefügte, das hätte für West- wie für Ostdeutschland gegolten. Die neue Bundesrepublik hat nun einen Skorpion in Haus 5 und den Pluto nicht weit von der Häuserspitze (noch in 4) entfernt. Da liegen ideologische Pläne schon gleich in der Schublade, zumindest aber liegt ein politisches Konstrukt vor, dessen Funktionsfähigkeit fraglich ist: Mars ist Abgesandter von Widder aus dem MC – es ist Kampf und Aggression in der Finalität (Krieg als Lösung?) angelegt, und Jupiter aus Haus 5 (eingeschlossener Schütze) fügt dies als Vereinheitlichung von Lebensweltlichem am AC über alle „Wunden“ hinweg. Ein Pflaster über der Schwäche. Also: Aufgabe der eigenen Identität im Beisein von Durchsetzungsenergie in der Funktion, eine „friedliche“ Ausübung (auf Partnerschaft bedacht), aber mit einer hochbelasteten Voraussetzung und Bedingung. Ein Ventil fände sich im „Verschmelzen“ – Mond im 9. Haus (und Krebs in 12 – zweifach Mond-Neptun) – im Haus der Funktion der „Anderen“, das man nun mit Energie durchsetzt. Soweit der Oktober 1990.

Außen ist der Geburtstag von Ulrich Siegmund zu sehen: 25.10.1990. Wie leben die Kinder, womit leben die Kinder, die damals im Oktober geboren heute 35 Jahre alt sind?? Sie leben in einem Land, das dabei ist, sich aufzugeben statt sich zu heilen, und das dazu die alten Erfüllungsgehilfen festhält, die dies weiter organisieren bzw. bedienen. Geboren, um unterzugehen? Und dann noch der Transit des 5.9. – rund um die „Schicksalswahl“ für Deutschland. Ich habe das mal gelb markiert: Natürlich fallen dem deutschen Staat (Nation kann man ja schon nicht mehr sagen) die Traumata von damals auf die Füße. Jetzt wird es Zeit, aus der Erstarrung, in deren Schatten sich allerhand ausprägen konnte, zu erwachen.
5.9.2026
Norddeutsches Sch…wetter
Während es in der Mitte Hessens trocken und dürr ist und die Bäume Stress haben, sind Gräser und Bäume im Norden ausgiebig grün und der Herbst zieht hybrid ein. Auch die Temperaturen sind niedriger, was für eine Erleichterung nach der 40°-Wand noch vor drei Wochen! Allerdings hat der Ort sein eigenes Trauma erlebt: in einem der sommerlichen Gewitter kamen hier für eine halbe Stunde tennisballgroße Hagelkörner herunter. Jedes zweite Haus hat ein mit weißer Plane abgedecktes Dach in Reparaturmodus. Tja… Kein weiterer Katastrophenkommentar, ich hebe meine Munition für das Wochenende auf. Vielleicht ist dies ein Wochenende, das es in dieser Friedlichkeit und dem gemütlichen Gluckern des Wassers nicht noch einmal gibt.
4.9.2026
Das Land braucht Mütter, Kinder brauchen Mütter
„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“ Das Böckenförde-Syndrom oder -Diktum.
Ich bekenne: ich habe mir einen Luxus geleistet. Das war zwar bereits in den späten 80er Jahren (da war bekanntlich vieles noch anders), aber es ist aktuell wie lange nicht mehr. Ich wurde schwanger, und es stand fest: Ich bleibe mit dem und für das Kind mindestens bis zum 3. Lebensjahr zu Hause. Das Geld war knapp, und da ich immer freiberuflich gearbeitet hatte, kam für mich ein
Erziehungsurlaub, wie es das ab 1986 gab, nicht in Frage. Selbstständige, Freiberufler und Honorarkräfte haben keinen Arbeitgeber, von dem sie freigestellt werden müssten, und konnten (und können) formal keinen Erziehungsurlaub beziehungsweise keine Elternzeit nehmen. Aber es gab immerhin Erziehungsgeld – und das war gar nicht mal wenig. Ich war eine der „ersten“ Homeoffice-Mütter, denn mein Auftraggeber stellte mir a) einen PC nach Hause ab und brachte b) abends Arbeit vorbei, die ich nachts erledigte und die morgens abgeholt wurde. Die Tage gehörten dem Kind. Für Familienkrankenversicherung war gesorgt – und selbst bei Schmalhans als Küchenchef hatten wir ein Auskommen. Auch Kind 2 kam immerhin auf knapp 3 Jahre „Mamabetreuung“. Ein Luxus – wenn man auf das schaut, was heute bereits Realität und noch außerdem an indirekten Kürzungen (keine Familienmitversicherung der Frauen/Mütter) geplant ist. Hier habe ich einen Artikel gefunden, der die Situation von Müttern, Familien und Kindern in den Jahren 2025/26 m.E. treffend darstellt.
3.9.2026
Ein König ist gestorben
– und der neue ist vereidigt. Was sagen diese Bilder aus Norwegen? Worüber sollten wir nachdenken, oder überhaupt doch nicht nachdenken? Was oder wer ist ein König? Was ist in Deutschland ein Bundespräsident? Ganz andere Frage: Wie gehen wir mit unseren Verstorbenen um? Heute mit meiner Enkelin „Sterben“ gespielt, drei-vier-fünfmal. Augen zu heißt – du bist tot. Das war durchaus sehr ernst, nicht einfach nur so – Rollenspiele bereiten Kinder vor.
3.9.2026
Die haben sie nicht mehr alle
Es gibt nur zwei Tragödien im Leben. Die eine besteht darin, dass man nicht bekommt, was man sich wünscht, und die andere darin, dass man es bekommt. [Oscar Wilde – Lady Windermeres Fächer]
Da kann man nur noch sprachlos sein. „Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir sind täglich Ziel hybrider Kriegsführung.“ (A. Dobrindt) Und ein solcher Anschlag soll der von Leipzig gewesen sein. Es ist der 1. September, nein, heute schon der 2. – Haben wir jetzt etwa den „Überfall“-Moment? Jedenfalls Abbruch etlicher gerade noch bestehender Verbindungen zu Russland. Mit Lügen wurden schon so etliche Kriege angefangen. Und was für ein Manöver!! Heute Abend dürfen wir dann mal beten!
2.9.2026
Bilder verführen
Ohja… wer, wenn nicht ich, kann davon ein Lied singen?! Heute kam mir das (s. nebenstehend) unter. Das sind drei (von insgesamt fünf) KI generierte Bilder, die die Wahlprogramme von Parteien visualisieren. Sie sollen Kindern einer Grundschule vorgelegt worden sein (was sich aus der Webseite der Schule nicht erliest), um sie für die wichtigen Themen unserer Zeit und Deutschlands zu sensibilisieren [Quelle hier]. Hier habe ich nur Ausschnitte untereinander gestellt – das gesamte Bild wäre doch eine gute Analyse wert. Eine „schöne“ Propaganda – sie ist also wieder da. Vielleicht war sie nie weg? (Ganz am Rande: Was da vom Außenminister in Richtung Russland zu hören ist, gibt zu befürchten.)
2.9.2026
Ohne viele Worte
Habe heute in den Tiefen meiner unaufgeräumten (ansonsten bin ich recht ordentlich, nur archivieren kann ich irgendwie nicht) Festplatten nach einer Datei gesucht, und sie bis jetzt nicht gefunden. Stattdessen sind mir diese beiden begegnet. Ich teile sie mal mit – sie muten mir für den heutigen Tag treffend an. Was den September angeht: Es geht los (warum nur muss ich an 1976/77 denken?). Und dann noch ein Gedanke: Was ist „soziale Gerechtigkeit“ anderes als Neid?
1.9.2026
Briefe schreiben
Tut das noch jemand? Hat noch jemand die Zeit, eine schriftliche Auseinander- und Zusammensetzung mit einem Adressaten zu komponieren? Viel schöner noch als einen Brief (auf den man natürlich gewartet hat, denn wozu schriebe man, wenn nicht in Erwartung einer Reaktion?) zu erhalten, ist es m.E., einen zu schreiben. Ein Brief ist Antwort und dann wieder Frage zugleich, ist
„Stellungnahme“ und Ergänzung. An einem Brief kann man in Etappen schreiben – das ist das Gute – und innerhalb der Etappen verschiedene Perspektiven einnehmen. Das ist nur einer der Vorteile. Wir haben hier zwei Koffer (groß) voller Briefe auf dem Schlafzimmerschrank liegen. Irgendjemand wird sie später wegwerfen – wenn wir es nicht gar selbst tun – und vielleicht vorher den einen oder anderen lesen. Von bekannten Schriftstellern, Politikern und anderen Berühmtheiten sind Briefwechsel zwischen Buchdeckel gedruckt worden. Die Millionen anderen Briefe bleiben unöffentlich und gehen niemanden etwas an. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen – das Briefschreiben wird wahrscheinlich nie wieder kommen.
1.9.2026
Völlig losgelöst
Nochmals zurück zu den Zeilen von heute morgen. Habe nachgeschaut und genauer formuliert. Doch, den Zustand der Sozialdemokratie kann man an diesem 27. Septar durchaus sehen! Auch die Spaltung der „Opposition“ in den ersten 5 Jahren nach 1842 (deren Folgen wir gerade wieder spüren) lässt sich ersehen. +++ Anderes Thema: Völlig losgelöst war ein Song der Neuen Deutschen Welle (Major Tom, 1982). Ohne auf den Text einzugehen … war heute auf meinem Gang durch die Kleingärten
und das bißchen Natur, das wir hier haben, und dachte: Die sind alle völlig ohne Erdung. Die Tage haben kaum noch Struktur, kaum noch Routine, es kostet Kraft, sich gegen die Auflösung bzw. das gaslighting allenthalben (bei aller Notwendigkeit, dass sich sehr vieles ändern muss, die sich bewusst zu machen aber noch nicht voll aufgeblüht ist) positiv zu halten. Unser oberster Angestellter kann das Positive nur marginal vermitteln: Er wirkt verbraucht und sauertöpfisch und alles andere als den jungen Menschen Mut machend. Dass ich von 1842 und dem folgend von 1848 schreibe, ist sicher nicht zufällig.
31.8.2026
Zurück zu den Anfängen
Bisweilen kommen ja Dinge zu einem, die man gar nicht gerufen hat (oder vielleicht doch?). Gestern habe ich mich kurzfristig mit dem 1.1.1842 beschäftigt. Näher gesagt: Mit der ersten Ausgabe der soeben gegründeten „Rheinischen Zeitung“ in Köln und was danach folgte. Die Zeitung an sich war extrem kurzlebig: schon im März/April 1843 fiel sie dem Zensurverbot des preußischen Absolutismus zum Opfer und löste sich auf. Nun gab es da drei maßgebliche Köpfe: Moses Hess, Karl Marx und Friedrich Engels (ob er Redakteur in Funktion war, entzieht sich mir gerade). Alle drei gingen nach Zerschlagung der Zeitung zerstritten ins Exil.
Mitgenommen und gerafft zusammengefasst: Wenn es so etwas wie eine Opposition gegen den Polizeistaat gegeben hatte, dann war sie nicht einheitlich. Da gab es die Liberalen (vornehmlich Großbürgertum, Bankiers, Industrielle (Unternehmer)) und die Radikalen (Demokraten/die Intellektuellen/Junghegelianer). Erstere hatten eine konstitutionelle Monarchie mit einzurichtendem Parlament und den Freihandel im Auge, letztere die Abschaffung der Monarchie und die Unterstützung der Arbeiterschaft, die vom Liberalismus nicht profitieren können würde. Zu letzteren gehörten Hess, Marx und Engels, und sie schrieben in „ihrem Blatt“ gegen das preußische Regime. Bis zum Januar 1843 arbeiteten beide Lager der Opposition auch Hand in Hand: Die Liberalen gaben das Geld und die juristische Deckung, die Radikalen schrieben die Artikel. Beide einte der gemeinsame Feind: die preußische Zensur und die Bevormundung durch den Staat. Als der preußische Staat das Blatt im Januar 1843 schließlich verbot, wurde diese Zusammenarbeit schlagartig zerschlagen.
„Ihr seid zu weit gegangen“
Die bürgerlichen Geldgeber waren schockiert. Sie warfen Marx und den radikalen Schreibern vor, durch ihren aggressiven, kompromisslosen Ton das Verbot provoziert und damit ein wichtiges, mühsam aufgebautes liberales Organ vernichtet zu haben.
„Der Staat ist nicht reformierbar“
Für Marx, Hess und andere Radikale war das Verhalten der liberalen Bürgertums eine bittere Enttäuschung. Sie sahen im Einknicken der Geldgeber Feigheit.
Die Spaltung hatte Folgen: einserseits bildete das bürgerlich-liberale Lager später die treibende Kraft in der Frankfurter Paulskirchen-Nationalversammlung von 1848. Seine Vertreter versuchten, mit den Fürsten zu verhandeln, scheiterten jedoch letztlich am Widerstand der Monarchen. Andererseits bildete sich die sozialistisch-demokratische Arbeiterbewegung, die von den radikalisierten Exilierten (Marx und Engels), die das Bürgertum nun nicht mehr als Partner, sondern im Rahmen des Klassenkampfs als politischen Gegner (die Bourgeoisie) betrachteten, angeführt wurde. Aber auch hier kam es zur Spaltung: Marx und Engels schrieben 1848 ihr „Kommunistisches Manifest“, Hess sein „Der wahre Sozialismus*“ (später kam Lassalle mit den Reformgedanken dazu), der wiederum von Marx** und Engels belächelt wurde. Die Entwicklung der Sozialdemokratie*** von den Anfängen der Rheinischen Zeitung bis heute ist Geschichte von Radikalität, Abspaltungen und einem Wandeln zwischen zwei Lagern, bis heute.
Der 1.1.1842 fällt zwar auf ein Datum vor der Konjunktion von Jupiter und Saturn im Steinbock am 26.1.1842, aber die Geschehnisse in den folgenden 20 Jahren dieses Zyklus zeitigen über die Zeitung hinaus Wirkung. Wolfgang Döbereiner hatte die Große Konjunktion von 1842 immer wieder besprochen und die Septare zur Deutung herangezogen. Mit dem 31.8.2026 befinden wir uns im 27. Septar mit einem Krebs-AC und dem Uranus darauf, und dieser wiederum zeigt ein deutliches Quadrat zu Neptun im Widder. Der Mars wiederum – und deswegen ist das „irgendwie“ wichtig – befindet sich exakt auf 0° Wassermann, wenige Bogenminuten von dem Grad entfernt, auf die die Konjunktion vom 21.12.2020 fiel. Die Frage: Wo steht die Sozialdemokratie in diesen Tagen?
* Hess vertrat einen ethisch-moralischen Sozialismus. Für ihn war der Kommunismus die logische Fortsetzung der christlichen Nächstenliebe und der Aufklärung. Er glaubte an eine friedliche Weiterentwicklung der Gesellschaft durch Vernunft.
** Marx setzte auf den unversöhnlichen Klassenkampf und die Revolution, während Hess der Ur-Vater eines friedlichen, ethischen Sozialismus – dem eigentlichen Fundament der späteren Sozialdemokratie – blieb. Vielleicht könnte man sagen, dass ohne die preußische Zensur Karl Marx ein brillanter, bürgerlicher Journalist im Rheinland geblieben wäre? Verbote zwingen auf Wege, die man ohne dem gar nicht gehen will?
*** Obwohl tief enttäuscht, hielten sowohl Moses Hess als auch andere langfristig daran fest, dass eine gerechte Gesellschaft durch die Organisation der Arbeiter, durch Bildung und moralischen Fortschritt erreicht werden müsse. Als sich in den 1860er Jahren die ersten Arbeiterparteien gründeten, knüpften sie an diese Idee des Kampfes für das Wahlrecht, um den Staat parlamentarisch zu verändern, an. Das war dann wohl die Geburtsstunde der modernen Sozialdemokratie.
Anmerkung: Literaturhinweise gibt es dann, wenn ich den gesamten Aufsatz fertig geschrieben habe. Wird vermutlich Teil eines nächsten Zyklus-Bandes.
31.8.2026
Kinda chic
Was – das verstehen Sie nicht? Der Slogan gehört zu einer Werbekampagne des Verteidigungsministeriums bzw. der Bundeswehr. Es soll irgendwie (kind of) angesagt und modisch (chic) sein, in den Krieg zu gehen. Dazu gibt es nun verschiedene Motive. Die Kampagne soll ein wenig Gegenwind geerntet haben. Warum wohl? Kinda weird, oder?
30.8.2026
Vorbereitet sein
Neulich kamen wir auf die Zukunft zu sprechen. (Lachen Sie nicht!) Ja, auch Astrologen sprechen manchmal untereinander über die unmittelbar bevorstehende Zeit, die wir dann „Zukunft“ nennen – das auf uns ZuKommende. Was genau auf uns zukommen wird, ist nicht vorhersagbar, aber man kann die „Zeichen der Zeit“ zu einem Bild zusammenlegen und in etwa ersehen, was es sei könnte. Die Lage in Europa hat „Potential“, wie heißt es da? – „Alles ist möglich“! Ja, Neptun im Widder. Sehen kann man allerdings, wie das Zukommende über uns kommen wird – und darauf kann man sich vorbereiten. Die grundsätzliche Frage, die ich mir immer gestellt habe und auch heute wieder stelle: Wie gehe ich, ganz konkret ich, damit um, wenn a,b,c eintritt? Werde ich panisch? Verliere ich den Kopf? Oder bleibe ich im Angesicht der Situation ruhig und rational? Wie ist meine physische Verfassung (könnte ich wegrennen)? Was ist zuerst zu tun? Und was kann, was muss unterbleiben? Es ist der für die nächsten Jahre gut vorbereitet, der die Selbstinventur macht und eventuell nachbessert. Wissen kann helfen.
30.8.2026
Ein aufschlussreiches Blatt
Am 1.1.1842 kam die 1. Ausgabe der Rheinischen Zeitung heraus. Das ist eine ziemlich interessante Geschichte, denn in jenem Jahr lief Uranus durch das Zeichen Fisch und Neptun durch das Zeichen
Wassermann. (Ich hatte darüber mal geschrieben – nämlich für unser Jahrhundert. Und dann auch noch hier.) In dieser Rheinischen Zeitung schrieben auch Karl Marx und Friedrich Engels. Warum mich die Zeit aber besonders interessiert? 1842 ist das Jahr der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn, die sich im Steinbock ergab, in jenem Steinbock, in dem sich im Jahr 2020 Saturn-Pluto als Konjunktion und Jupiter-Pluto als Konjunktion einschrieben, und dessen Saturn nun im Widder unterwegs ist. Age of Aquarius? Ja, aber anders als viele meinen.
29.8.2026
Nicht nur ich
Nicht nur ich hatte mich immer gefragt: Wann gehen die Nationalsozialisten aus, damit man endlich beginnen kann, den DDR-Sozialismus aufzuarbeiten (und bewusst würde, wo es hierzulande hingehen könnte, wenn der linke Zug bevorzugt würde)? – Jetzt ist es soweit. So weit so gut – Kollektivismus bleibt Kollektivismus. +++ Dann ist mir gestern Abend doch noch etwas eingefallen: Toleranz braucht Distanz. Eigentlich ganz klar: Auf engem Raum und in unangenehm großer Nähe ist es viel schwerer, gegenüber dem Anderssein des Nächsten Verständnis aufzubringen. Jeder Mensch hat „um sich herum“ einen Toleranzraum. Nur enge Freunde dürfen in den „Bereich“, den man auch den Bereich der intimen Distanz nennt, eintreten. Die private Distanz lässt einen Abstand zu, den es braucht, um mühelos ein Gespräch zu führen, soziale und öffentliche Distanz gehören ebenfalls dazu. Mir geht es um die soziale Distanz, die sich auf formelle, geschäftliche oder unpersönliche Kontakte, etwa bei Verkaufsgesprächen oder Treffen mit Unbekannten bezieht. Sie wird auf etwa 1,5 – 3,5 m geschätzt. Und jetzt mag jeder einmal zurückdenken an bestimmte Situationen in Bus oder S-Bahn. Es ist voll, alle Plätze sind besetzt, Leute stehen im Gang. Der Mann auf dem Sitz neben Ihnen beginnt zu telefonieren, das Phänomen der Synchronizität will, dass auch der auf der Bank gegenüber angerufen wird. Wohlgemerkt: Ihr Bereich der persönlichen Distanz ist schon längst verletzt. Die übermäßige Nähe von Menschen, die einem unbekannt sind, kann nur ertragen werden, indem die andere Person „entpersonifiziert“ wird. Sie wird zum „Schema“ – dann kann man sie ertragen. Verletzter angemessener Abstand führt zu Ablehnung. Proxemik beschäftigt sich mit dem nonverbalen Verhalten von Menschen im Distanz-Nähe-Zusammenhang.
29.8.2026
Dur und Moll, Links und Rechts, Jupiter und Saturn
Heute war ein seltsamer Tag. Einige Grenzüberschreitungen. Fiel mir zu: „Was auch immer du tust, tue es klug und bedenke das Ende.“ Es wird immer klarer, dass hier von oben etwas zu weit geht. Muss mal im Nebenraum nachschauen, ob da auch meine Faktenchecker ordentlich arbeiten.
28.8.2026
Das geht zu weit
Und wenn man diese vier Worte auch noch so oft sagt, werden sie nicht wahrer, wenn es sich auf das Falsche bezieht. Es ist eher so, dass der, der da eine Anschuldigung zurückweist und persönlich verletzt ist, zu weit gegangen ist. Aber lassen wir ihn, die Angefasstheit ist ja nun hinlänglich bekannt, und schauen nach vorne. +++ Die Mauersegler schwirren über den Dächern, es scheint als sammelten sie sich für den Rückflug in den Süden – Anfang September ist meistens die Zeit, in der sie wieder verschwinden und den Sommer gleich mitnehmen. +++ Schon dem Geburtstagsdichter gratuliert? Heute wäre er 277 Jahre alt geworden, 83 hat er lebend geschafft. Der norwegische König Harald hat ihn um 6 Jahre überlebt und ist heute abgetreten. Es kommt mir ohnehin vor, als würde in letzter Zeit viel gestorben. +++ Ich kenne mich mit Werkzeugen ja nicht so gut aus, deshalb meine Frage: Was genau ist denn eine „Flachzange“?
28.8.2026
Des Sommers Ernte
Die Trichterwinde, die Stockrose und die Kretische Zistrose haben den Sommer auf unserem Balkon gut überstanden, haben reichlich Blüten und damit Samen für die nächste Generation gebildet (mit freundlicher Unterstützung von reichlich Wässerung). Dieser Sommer ist der letzte, den wir vor dem großen Wandel (oder Absturz?) erlebt haben werden – und auch wenn er eine Lähmung war: jeder, der ihn erlebt hat, hat ihn in seinem Körper abgespeichert. Deshalb habe ich beschlossen, die Samen zu ernten, zu trocknen und dann in diese Tütchen zu füllen. Kein Kalender (wie wir es jedes Jahr seit 10 Jahren gehandhabt haben) für das Jahr 2027 als Rückblick des vergangenen Jahres, sondern eine Saat für die Zukunft. Uns alles Gute.
US-Präsident Ronald Reagan und Leonid Breschnew liefern sich ein Rededuell um den Kreml. Die Parteizeitung „Prawda“ vermeldet am nächsten Morgen: „Unser Generalsekretär belegte einen hervorragenden zweiten Platz, während der kapitalistische Ausbeuter Reagan nur schmachvoll Vorletzter wurde.“ [Quelle]
27.8.2026
Der zweite Schuss ist der Warnschuss

Moment mal! Irgendwie muss ich in den letzten Tagen oft an den 17. Juni denken. Ältere wissen vermutlich, was für ein Tag das war. Die Jüngeren müssen da noch etwas nachholen und nachlesen, denn das, was da 1956 – vor 70 Jahren – in der DDR geschah, war schon ungeheuerlich, und höchst lehrreich für das, was fast 1:1 heute wieder abläuft, nur spiegelverkehrt. „Dazu“ gehört zwangsläufig auch die allgemeine Verarmung, die ich sehe, wenn ich in Frankfurt aus dem Hauptbahnhofsgebäude auf die Kaiserstraße hinaustrete.
27.8.2026
Tagesausbeute
Es gibt die Parteien, die in Westdeutschland (BRD) nach Gründung die Politik bestimmten, und es
gibt jene Partei, die in Ostdeutschland (DDR) die Richtung bestimmte. Und nun gibt es eine Partei, die neu aus dem wiedervereinten Deutschland hervorgegangen ist. Die erste Partei für Gesamt-Deutschland – möglicherweise. Ich frage mal blöd: Will man im Westen das vereinte Deutschland nicht?? Dolly Parton ist gestorben und Annalena Baerbock wird „Gastprofessorin im Fachbereich Leadership“ (ich weiß nicht, ob das die offizielle Bezeichnung ist, bitte faktenchecken) an der Columbia University – das sind keine Randnotizen, aber ich gehe trotzdem nicht darauf ein. Stattdessen mein stiller Hinweis darauf, dass das astrologische Kalenderblatt vom September auf youtube online ist. Ich stehe natürlich nicht auf der Sperrliste, was ich noch ordentlich einordnen muss, aber gerade deswegen ist es ungefährlich, sich das Video anzuschauen. 😉🫢😌
26.8.2026
1702, 1762, 1821
Im Oktober 1702 eroberte Zar Peter der Große die Festung Nöteborg (Schlüsselburg) und ebnete damit militärisch den Weg für die eigentliche Stadtgründung von Sankt Petersburg im darauffolgenden Frühjahr 1703; im Jahr 1762 wurde ein nächster Peter Zar – Peter III – und regierte 186 (in etwa) Tage, danach wurde er weggeputscht und wohl auch umgebracht, seine Frau Katharina übernahm und wurde zu Katharina, die Große. Der 19.6.1821 ist (+/- Vorbereitung und Nachwirkungen) der Geburtstag des geheimen „Nordbundes“ der Dekabristen in den Petersburger Salons, eine konspirative Planung für einen gewaltsamen Umsturz gegen die Autokratie, der vier Jahre später (1825) auf dem Senatsplatz explodieren sollte.
1702: Der Impuls zur Eroberung des Bodens (Geburt der Stadt).1762: Der Impuls zur völligen Neuausrichtung der Macht (Katharina die Große).1821: Der Impuls zur Konfrontation mit dem System (Keimzelle der Revolution).
Impuls – das ist Widder. Die drei Jahreszahlen bezeichnen Jahre mit einer Jupiter-Saturn-Konjunktion im Widder, also jeweils Jahre am Beginn eines 20-jährigen Zyklus. Wir Heutigen verzeichneten am 21.12.2020 eine Jupiter-Saturn-Konjunktion auf 0° Wassermann, ein Luftzeichen, kein Feuerzeichen. Ich pirsche mich langsam an die Zusammenhänge heran und verfolge gleichzeitig das muntere Treiben in diesem Land (z.B. Sperrlisten u.ä.). Wahnsinn.
26.8.2026
Ohne Zuckerbrot, aber mit Peitsche
Was haben halbe Brote mit der Zuckersteuer zu tun? Zuerst zu den halben Broten. Als ich damals – vor gefühlt 45 Jahren entweder im Bäckergeschäft oder auf „Tour“ aushalf, war es gang und gäbe, dass die Leute auch halbe Brote kaufen konnten. Da waren das sprichwörtliche Augenmaß und Handgewicht gefragt, denn eine Waage hatten wir im Bäckerbus nicht dabei. Es hat sich auch nie einer beschwert, auch nicht darüber, dass wir ab und an scherzhaft fragten, welche Hälfte der Kunde denn haben wolle: Die größere oder die kleinere? Mein Vater meinte das auch durchaus ernst, denn die alten, alleinstehenden Kunden mit schmalem Portemonnaie mussten schon damals kratzen. Die bekamen dann schon mal die größere Hälfte, das war ausgleichende Gerechtigkeit ohne Geschrei. Ausgleichende Gerechtigkeit gibt es heute in der Süßgetränke- und überhaupt Süßungsindustrie. Selbst wenn gar kein „echter“ oder zero Zucker in einem Getränk ist, fällt offenbar, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, Zuckersteuer an. Gleiches Recht für alle. Zum unbetreuten Lesen und als Motivation, sich einmal mit den hiesigen Essgewohnheiten zu beschäftigen, teile ich mal dieses. Ich bin ja dafür, dass wir ein Eichamt einführen, in dem gemessen wird, wieviel Gramm Gehirn vorhanden sein müssen, um Jobs in Ministerien zu bekommen. Und jetzt komme ich nochmals zum Brot:
„Rudolf Steiner machte darauf aufmerksam, dass es den Menschen am allerstärksten macht, wenn er sich seinen Zucker selbst aufbaut aus der Stärke der Körnerfrucht. Am Zucker hält sich auf physischer Ebene das menschliche ICH. Selbstredend und abschließend einige Zitate Rudolf Steiners: „Zuckersubstanz gibt der Seele innere Festigkeit, verankert die Persönlichkeit im physischen Leib. … Gesunde Nahrung macht die Kräfte frei zum Denken. … In den Saatfrüchten sind die Kohlenhydrate so, dass der Mensch in der gesündesten Art Zucker zubereitet…sich dadurch so stark machen kann als nur möglich ist. … (Es)…ist allergesündest, wenn man gröberes Brot verträgt. …Weizen, Roggen als Kohlenhydrate, da gehen die Kräfte in den ganzen Körper … Denn Stärke in Zucker verwandeln, da werde ich stark.“ [Quelle]
Na, was will ich denn hier schon wieder insinnuieren?
25.8.2026
Das sich erwärmende Wasser
Wie teuer war heute morgen das Benzin? Der Diesel? Die Gewöhnung wirkt. Achselzuckend wird die Entwicklung hingenommen. Klar, praktisch mit dem umgehen, was sich nicht ändern lässt. Heute morgen dies gelesen: Es gibt eine Afghanische Liste (AFG), die bei den Wahlen zur Kommunalen Ausländervertretung (KAV) in Frankfurt antritt. Vertreter der afghanischen Community sind über solche Listen direkt in die KAV gewählt worden, um die Interessen der Diaspora im Römer zu vertreten. Und da gab es nun Ungereimtheiten.
„Stimmen-Booster für weniger prominente Kandidaten
Mit jeweils mehr als 6.000 Stimmen beförderte der IBF-Booster Hosai Zarif-Ander und Feyyaz Çetiner ins Stadtparlament. Beide sind in der KAV, ebenso die neue SPD-Stadtverordnete Dijana Avdic. Auch sie erhielt gut 6.000 Stimmen von Wahlzetteln mit IBF-Listenkreuz. Zum Vergleich: Die parteiübergreifend anerkannte SPD-Kulturdezernentin Ina Hartwig bekam 43. […] Ohne die jeweils mehr als 6.000 genannten Stimmen hätten es die neuen Stadtverordneten Zarif-Ander, Avdic und Çetiner nicht ins Frankfurter Parlament geschafft. Gleiches gilt für den neuen CDU-Stadtverordneten Avi Shefatja. Auch er bekam einen IBF-Schub von gut 6.000 Stimmen. Größere Stimmenpakete flossen auch von der Europa-Liste Frankfurt, ELF, an einzelne Kandidatinnen und Kandidaten der SPD.“ [Quelle]
Was ist denn da los? Es rückt die Briefwahl ins Fadenkreuz, und auch – wenn man die Erklärungen liest – die Rolle der Ehrenämter. Aber andererseits: Frankfurt ist – neben Berlin – eben auch eine neue Realität. Das Wasser ist gerade wieder um 1° wärmer geworden.
25.8.2026
Ausspreche Einladung
Der „Rat Berliner Imame“ soll am 24. August Spitzenkandidaten zu einem Gespräch über die Zukunft Berlins in die Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) eingeladen haben. Am Freitag werden die Spitzenkandidaten Steffen Krach (SPD), Bettina Jarasch (Grüne), Elif Eralp (Linke) sowie Christoph Meyer (FDP) zu einem Wahlforum in die „Neuköllner Begegnungsstätte“ kommen. Die AfD war nicht eingeladen worden. Die CDU wird der Einladung nach Informationen von FOCUS online nicht folgen. Tja, das war dann die Antwort auf meine Frage von heute morgen, oder? +++ Wer mit Muslimen zu tun hat, sollte unbedingt eine Fortbildung, wenn nicht sogar mehrere, in „Verstellung“ besuchen. Und eins noch mitgegeben: So paradox es klingt, ist diese Verstellung eine Größe der Vernunft. Das wiederum weiß ich von einem Imam. +++ Die Muslime holen sich übrigens ihr Land zurück: Al-Andalus. Das Reich existierte von der muslimischen Eroberung im Jahr 711 bis zur Fall von Granada im Jahr 1492 – das währte immerhin 781 Jahre; Tiefengeschichte wirkt. +++ Bilder aus CEUTA heute. Quelle bitte nachforschen und eventuell falsifizieren.
24.8.2026
Niemand geht gerne mit den Verlieren
Menschen orientieren sich an Siegern, nicht an Verliereren. Wo das anders gehandhabt wird, läuft etwas schief – und man sollte dieses Symptom ernstnehmen. Meine heutige Hypothese: Es gibt zwei Arten von Unterwerfung. Die eine ist die aus absoluter Schwäche (darauf läuft es hier hinaus, wenn es so weiter geht). Die andere ist die aus Vernunft. Und was ist dann Kapitulation?
24.8.2026
Transformation der gesellschaftlichen Übereinkunft
Es wird ja viel gerätselt, was denn auf lange Sicht Saturn und Pluto im Steinbock am 12.1.2020 abgesehen von der Sichtbarwerdung eines Virus in Erscheinung von Staatszugriff auf die Leben Einzelner zusammen auf den Weg gesetzt haben, und was Pluto im Wassermann treibt. Für Deutschland dürfte das einigermaßen klar sein:
„Auf dem Parteitag der Grünen im November 2015 sagte Katrin Göring-Eckardt zur Flüchtlingsfrage: „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich sage euch eines: Ich freue mich darauf“, und erntete tosenden Applaus. Nun haben sich die Grünen für ein Asylverfahren an der EU-Außengrenze ausgesprochen, das Katrin Göring-Eckardt in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verteidigte. Es sei wichtig, weil nur so gewährleistet werden könne, dass die Geflüchteten gerecht auf alle Länder verteilt werden. Daran sieht man, wie uneigennützig die Grünen-Politikerin im Laufe der Zeit geworden ist. Sie lässt jetzt andere Länder an ihrer Freude teilhaben.“ [Quelle]
oder Frau Wissler im Juni 2020:
„[…] Für mich bedeutet das eine vollständige Demokratisierung der Gesellschaft, insbesondere der Wirtschaft, und ihre Ausrichtung an den Bedürfnissen der Menschen. Ich glaube, dass es demokratiegefährdend ist, wenn zehn Prozent der Menschen zwei Drittel des Vermögens besitzen oder wenn private gewinnorientierte Konzerne über einen großen Teil der Infrastruktur verfügen und den sozial-ökologischen Umbau blockieren. Kapitalismus hat keinen Verfassungsrang, er ist im Grundgesetz nicht festgeschrieben. Dort sind dagegen Dinge festgeschrieben, gegen die dauernd verstoßen wird: dass Eigentum verpflichtet, zum Beispiel, oder der Schutz der Menschenwürde. Um diese Werte der Verfassung und das Klima zu schützen, braucht es einen Systemwechsel.“ [Quelle]
Dann war auch noch die Rede davon – oben nochmal zu Göring-Eckardt -, dass die Regeln des Zusammenlebens jeden Tag neu ausgehandelt werden müssten. Na, das ist doch inzwischen gelungen. Läuft. Es kann natürlich alles auch noch anders kommen – aber das gibt dann zunächst „unschöne Bilder“.
23.8.2026
Stimme und Zahnfehlstellungen
Heute Morgen ein Feature über die Entwicklung von Stimmen und deren Veränderung durch Alter und andere Einflüsse gehört, heute Abend über die überzähligen Schneidezähne von Freddie Mercury gestolpert, und welche Auswirkung diese Mesiodens bzw. Hyperdontie auf seine Stimme hatte. Hm… Soll ich daraus etwas ableiten? Vieleicht das: Als ich in den Mitte 90ern anfing, Vorträge
zu halten und zu unterrichten, hatte ich mir eine Stimmschulung gegönnt, und diese brachte selbstverständlich zur Auseinandersetzung mit bewusster Atmung und dem Ein- und Ausatmen des Lebens. Ja, ich denke, ich sollte wieder mehr singen! Das ist irgendwie völlig untergegangen. +++ Übrigens: habe heute schon mal das Kalenderblatt für den September angefangen. Den gesamten Monat über (bei Sonne am IC) steht der Mars am AC, erst im Krebs, dann im Löwen, und wird gegen Ende hin, da Widder an den MC rückt, immer relevanter. +++ Doppel Übrigens: „Da hast du aber Schwein gehabt“ soll jetzt als Mikroaggression eingestuft werden, denn der Ausspruch sei nicht halal und eine Beleidigung.
22.8.2026
False friends
Vorweg: eine „kollektive Sicherheit“ – wie die NATO oder die EU sie garantieren wollten – gibt es nicht. Wer als einzelner die innere Sicherheit und deren Gewährleistung in die Hände von ihn umgebenden Anderen, z.B. in Bündnissen mit „befreundeten Staaten“ – legt, steht oft im Fall einer Krise ohne Verteidigung da. Das gilt für einzelne Menschen wie für einzelne Länder. Polen ging es 1939 so, und – man kann sich fragen – was passiert, wenn in der derzeit herrschenden Situation der Fall x eintritt? +++ False friends – falsche Freunde – sind in der Linguistik die trügerischen lautlichen oder in der Schreibung auftretenden Ähnlichkeiten zwischen Wörtern verschiedener Sprachen. Hier einige Beispiele aus dem Deutsch/Englischen: to become/bekommen; eagle/Igel; gift/Gift; handy/Handy; labor/Labor; hose/Hose; sea/See; actual/aktuell; eventually/eventuell usw. Auch im deutsch-persischen Vergleich gibt es zahlreiche Wörter, die in ihrer gleichsetzenden Lautung zu erheblichem Missverständnis, aber auch zu großer Belustigung führen können. Von der Sprache abgesehen – ein Vertrauen in den „Freund“, der aus Naivität oder gar kalkulierter Ausnutzung zur eigenen Sicherung und Verteidigung herangezogen wird, ist alles andere als Vertrauen, und verdient keine Hochachtung. Auf einen Freund, der sich nicht selbst verteidigen kann, kann man verzichten.
22.8.2026
Sabotage
Das Wort ist das Nomen zum frz. Verb saboter (= mit Holzschuhen – sogenannten Sabots) auf den Boden stampfen. Arbeiter warfen früher aus Protest ihre Holzschuhe in die Maschinen, um die Arbeit zu stoppen. So könnte ich auch in diesen Tagen mehrmals des Tags aufstampfen oder Schuhe werfen, wenn ich die verschiedenen Vorkommnisse (hier und hier) aus der Ferne zusammenschaue und ein Bild erhalte, und viele andere vermutlich mit mir. Doch nicht ich bin die Saboteurin. Die Sabotage kommt von sehr viel weit höher, und ist absichtsvolle und böswillige Zerstörung, vielleicht sogar von der EU ein Verrat an Europa? +++ Was die Korrektur vom Jupiter-Neptun-Zyklus-Band angeht, prokrastiniere ich. Warum wundert mich das?
21.8.2026
Sie kommen nicht – sie sind schon da
Die Folgen. Und davon gibt es viele. Ich meine das nicht als Metapher, sondern wörtlich. Die Folgen von Handlungen und Unterlassungen aus vergangenen Jahren werden jetzt sichtbar. Und sie liegen – jetzt werde ich doch metaphorisch – in unserem Wohnzimmer herum in solch unglaublich unordentlicher Art, dass niemand mehr weiß, wo er anfangen soll, mit dem Aufräumen. Mein Vater hatte fürs Putzen einen Tipp: „Von oben nach unten, von hinten nach vorne.“ Klappt für ein Zimmer wunderbar.
21.8.2026
Die Arche
„Und Noah ging mit seinen Söhnen, seiner Frau und den Frauen seiner Söhne in die Arche vor den Wassern der Sintflut. Von dem reinen Vieh und von dem unreinen, von den Vögeln und von allem, was auf der Erde kriecht, gingen paarweise, je ein Männchen und ein Weibchen, zu Noah in die Arche, wie Gott es dem Noah geboten hatte.“
Ja, ich meine auch die biblische Arche von Noah und verweise außerdem auf den verschollenen, im Jahr 1949 spielenden deutschen Sci-Fi-Stumm-Film Die Arche 2. Teil: Die letzten Menschen (geschrieben von Werner Scheff) aus dem Jahr 1919; aktuell meine ich das Kinderhilfswerk Die Arche mit Standorten in ganz Deutschland. (Heute morgen schrieb ich über gleiche Chancen für alle Kinder.)

Diese Arche schlägt nun Alarm, denn der Schutzraum wird offenkundig zur Bühne einer neuen Entwicklung – hier Genaueres – und völlig umgewandelt. Nun halten auch hier Messer (keine Schweizermesser) Einzug. Warnungen und Hilferufe. +++ Das lat. arca bedeutet übrigens „Verschluss, Kasten, Behältnis“ und hat mit Sicherheit/(Territorial-)Sicherung und mithin mit dem Tierkreiszeichen Stier zu tun. Durch Übersetzungen wiederum der Bibel wurde das Wort arca für den kastenartigen Koffer der Bundeslade und das kastenförmige Schiff Noahs genutzt. Schutzraum eben. Was bedeutet es, wenn in diesen Schutzraum schließlich die „Verteidiger des rechten Glaubens“ einziehen? Und die auch andere Institutionen übernehmen? Was hat uns Uranus in seinem Gang durch das Zeichen Stier hinterlassen? Und nein, wir brauchen keinen Deich der Willingmann-SPD vor einer Flut. Frage aber: Was ist mit einer Arche vor der Flut der Gewalt gegen Kinder und Ungläubige?
20.8.2026
Die EMO-Schiene
Kein Bericht ohne Betroffenheit. Das Einzelschicksal ist wichtig, und so hört und sieht der Zuschauer in gängigen Nachrichten-Portalen Formate darüber,
wie Ilhan A. aus T. oder Svetlana M. aus U. ungerecht behandelt wurden. Informationswert? Wird überbewertet. Aber eins verstehe ich nicht ganz: Wenn doch so viel Wert auf Gerechtigkeit (mit viel Buntheit) gelegt wird – wie kann es dann sein, dass – ich spitze zu – am Ende alles „tothomogenisiert“ ist? Ein Beispiel. Am Anfang steht die Chancengleichheit: Alle Kinder sollen in der Schule die gleichen Chancen bekommen, und das ohne Rücksicht auf ihre familiäre, soziale Herkunft. „Die gleichen Chancen“ heißt, dass sie Zugang zu Unterricht & Förderung, Lehrmaterial & Versorgung, und zu kulturellen Angeboten bekommen. Nun fallen die bereitgestellten Mittel auf keine tabula rasa, und jedes einzelne Kind geht anders mit den ihm an die Hand gegebenen Mitteln um. Das Ergebnis – sagen wir nach 13 Jahren – wird nicht unterschiedslos ausfallen. So ein Malheur: da ist sie wieder – die Ungerechtigkeit, die man doch vermeiden wollte. Also: Zum Ende hin gedacht, muss ebenfalls Unterschiedslosigkeit das Ziel sein, denn nur „keine Unterschiede“ sind gerecht. Und während medial große Individualität im Opferstatus zelebriert wird, wird daran gearbeitet, Individuen in Kollektiven zu vereinheitlichen. Derweil formieren sich noch ganz andere Kräfte.
20.8.2026
Auf dem Gerät ist ein Fehler aufgetreten. Das System muss neu gestartet werden.
Dreißiger Jahre, ein alter Jude fährt Fahrrad, ein paar Nazi-Schergen hauen ihn vom Rad und fragen ihn: „Na, sag mal: Wer ist denn an allem schuld?“ – „An allem“, sagt der alte Jude, „sind die Juden und die Radfahrer schuld.“ – „Warum denn die Radfahrer“, fragen die Nazis. – „Und warum die Juden?“, antwortet der Jude. [Saturn-Neptun: Wer hat die Schuld? Wer ist der Sündenbock?]
Eine Meldung, die ich immer öfter auf meinem kleinen Schreibgerät erfahre. Das, woran ich arbeite, friert ein… eine falsche Seite aufgerufen, einen unvorhergesehenen Schritt gemacht, zu schnell hin- und hergeschaltet… wupps bin ich raus. Immer wieder kommen da irgendwelche Updates mit dem
laufenden System in Schwierigkeiten, es spielen allerlei Kekse ihre Streiche und mein – ja, ich bekenne, dass ich kein Konsument des angebissenen Apfels bin – altes System kommt nicht mehr mit. Es sind gar nicht mal „Viren“ (als Schädlinge), ich habe mich hinlänglich geschützt und patroulliere an der Grenze von innen nach außen. +++ Bin gerade (außer dass ich am Jupiter-Neptun-Buch korrekturlese) mit den Mustern der Großen Konjunktion von Jupiter-Saturn befasst. Eine noch ganz andere Welle! Ansonsten: Vermeidungsstrategien, Maskierung. +++ Gerade geht ein Gewitter hier herunter, und der Himmel sieht dramatisch aus. Endlich regnet es.
19.8.2026
Die Stärkeren kommen durch
Es sind nicht die Schwächsten und Hilfsbedürftigsten, die den Weg ins Innere Europas schaffen, es sind die Durchsetzungsfähigen, die „Fitten“ im Sinne von „durchtrainiert oder zumindest sehr resilient“. Es sind die, die bereit sind, für die Mühen, die sie auf sich genommen haben, ihre Belohnung einzufordern. „Survival of the fittest“ wird oft missverstanden. „to fit“ hat nämlich mit „passen“ zu tun. Es überlebt der, der sich am besten (an sich verändernde Umstände) anpassen kann. Die Crux Nr. 1 ist: Wie passen Kämpfer und im Überlebenskampf trainierte Menschen in Gesellschaften mit ganz anderen – und u.a. auf einer staatlichen Versorgungsabsprache (Wohlfahrt) beruhenden – Gesellschaftsverträgen? Die Crux Nr. 2 ist: Inwieweit bestehen die vormals aufgebauten Strukturen noch? Und dann ist die Frage: Wohinein soll sich jemand anpassen? Und zuletzt: Heimatlose (und damit Ortlose) gesellen sich zu Heimatlosen (und damit Ortsverwahrlosten).
19.8.2026
18.8. Eintauchen in die Höhlen der Macht.
Heute eine „Diskussion“ zwischen einem Influencer (Iraner, Afghane – fraglich Syrer) und einem Politiker der AfD gesehen bzw. gehört. Keine Sprachanalyse oder Programmanalyse an dieser Stelle, nur der Eindruck von ganz weit, der dann ganz nah ging. Mitten in einem Bad von Passanten, Zuschauern und Bodyguards – mit Mikrofon und Kamera – ergab sich ein Zwiegespräch der Gehörlosen (Reden aneinander vorbei), was man auch als toxische Kommunikation bezeichnet. Beide Seiten sandten ihre Botschaften, und vor allem der Influencer (nannte sich „der Fachkraft“) verstand es wunderbar, den Fragen und Aussagen des Gegenübers auszuweichen und an deren Stelle bewusste Punkte, Vorwürfe und sogar einen merkbaren Zynismus anzubringen.
Am Ende dieses Tages nehme ich mit: Sehr viele Menschen, Institutionen, Gruppierungen fühlen sich offenbar in ihren Eigeninteressen so dermaßen in die Ecke gedrängt, dass sie zum bedingungslosen Angriff übergehen; ihre Argumente sind bewertend, von vorneherein abwertend. Also, was „den Fachkraft“ (wenn ich das ungefiltert verstanden habe) u.a.
sehr beschäftigte, war: die Deutschen haben keine Kinder, also kann es hier um die Werte nicht so gut bestellt sein; wenn nun die AfD Familien – und zwar deutsche Familien – mehr unterstützen wolle (und der AfD-Mann führte aus, man wolle die Familien finanziell entlasten), sei das gegenüber den anderen – sprich nicht-bio-deutschen – mehr Kinder Gebärenden ungerecht. Ich hab dann abgeschaltet – dieses Gift, das sich noch zusätzlich von eingereisten Fachkräften in die Politik mischt – tue ich mir nicht an. +++ Ich mag ja die „Kosmische Spalte“, bei mir siedelt sie (leider) im 4. Haus. Es fällt mir dies ein: There will be blood (Exodus/2. Mose) umgekehrt nun.
18.8.2026
Leistungsbeschränkung
Was soll man von einem Staat halten, der die Ausgabe (sprich Verteilung) von sozialer Hilfe „Leistung“ nennt?
18.8.2026
Heute mal über die Grenze geschaut
Die Niederländer drehen ihre Flagge um, was ein Protestzeichen ist. Es drückt aus, dass sich das Land nach Ansicht derer, die prostestieren, in einer Notlage befindet oder die Politik „verkehrt“ läuft. (Ursprünglich soll das Signal wohl aus der Seefahrt als Notsignal stammen.) Die politische
Lage in Den Haag hat sich im August 2026 wieder dramatisch zugespitzt, was bei uns nur eine Randbemerkung, wenn überhaupt, ist. Nach Jahren politischer Blockaden hat das niederländische Kabinett ein milliardenschweres Maßnahmenpaket zur endgültigen Lösung der Stickstoffkrise beschlossen und am Wochenende und heute gab es zahlreiche Demonstrationen. In den Niederlanden ist das Umdrehen der Flagge keine strafbare Flaggenschändung, sondern gilt von der Meinungsfreiheit gedeckt. Das erste Mal, dass ich bewusst von diesem Verkehrtherumaufhängen der Flagge sah, war in Paul Haggis‘ Film „Im Tal von Elah“ von 2007, in dem ein Vater erfahren muss, wie es wirklich um seinen fahnenflüchtigen Sohn nach dem Einsatz im Irak bestellt war. Ist das Umdrehen der Fahne in Deutschland eigentlich legal? – Aber nun gut, so weit ist es noch nicht.
17.8.2026
Wort vom Montag: „Flut“
Was ist eigentlich hilfreicher? Eine Brandmauer gegen Feuer oder ein Deich gegen eine Flut? Ich beziehe mich auf den Schlussausruf in einem Wahlvideo: „Diesmal sind wir der Deich!“ (übrigens gegen eine blaue Welle). – Zum Anfang der filmischen Wahlwerbung fällt mir noch ein Musikstück aus dem Jahr 1998 ein, und vielleicht haben sich die Macher des Videos ja von Witt & Heppner inspirieren lassen. Ich sehe schon, dass ich heute Cover-Enwürfe für Politmagazine entwerfen werde. Wobei – on second thought – mir da andere schon zuvorgekommen sind. Doch Spaß beiseite: Lustig ist das nicht, was sich da von Seiten UnsererDemokratie in Gang setzt.
17.8.2026
Die Lage am Morgen – Ihr Morning-Briefing um 6 Uhr
Sonntag, 16. August 2026
Irgendwann hatte ich mal den Spiegel-Newsletter abonniert, ihn nicht abbestellt und so ploppte heute morgen sofort diese eingegangene Mail auf. Außer mit diesem Satz äußere ich mich zur Causa nun nicht mehr (das tun andere genug):
„Das zusammen, das Umgängliche und das Extreme, machen Siegmund zu einem gefährlichen Mann, aktuell zum gefährlichsten Mann Deutschlands, aus Sicht liberaler Demokraten.“
Ich finde ja, dass wir alles, was gerade geschieht, sehr schön an drei wesentlichen „Zyklen-Ständen“ sehen können. Jupiter-Neptun in den Fischen mit der Hoffnung auf den „Retter“ (und man meint, ihn gefunden zu haben, den deutschen Lisan-al-Gaib – Vorsichtig mit Vergleichen!), Saturn-Neptun im Widder mit der Situation des Zusammenbruchs zum absoluten Punkt des Neuanfangs, mit Rechtsbrüchen und Rechtlosigkeit einhergehend, dabei auf der Suche nach dem „Sündenbock“. Und on top der noch laufende Große Zyklus von Saturn-Pluto im Widder von 1851 (das Jahr der Wiederherstellung des Deutschen Bundes unter der Führung von Österreich und Preußen, was das vorläufige Ende der liberalen und nationalstaatlichen Hoffnungen in Deutschland besiegelte und die sogenannte Reaktionsära* einleitete), der sich erst in 60 Jahren seinem Ende ergeben und geläutert einen neuen Zyklus beginnen wird. Was das bedeutet? – Auch das sehen wir, vor allem in Deutschland. Ich lasse bewusst Uranus-Neptun-, Jupiter-Saturn– und Uranus-Pluto-Zyklen außen vor, werde diese aber in den nächsten Tagen zusammenstellen.
* Die Reaktionsära (ca. 1850–1858) umfasst die Phase der harten politischen Unterdrückung nach der gescheiterten Revolution von 1848/1849
16.8.2026
Man feiert Loveparade

Nächste Woche am 22.8. wird auch in Friedberg ein CSD „stattfinden“ – sagt man so? – Heute wäre es definitiv zu heiß gewesen: eine Wand von 40° stand im Ort. Eine solche wird den Elvis Presley-Fans in Bad Nauheim auf ihrem Festival vielleicht ebenfalls Mühe bereitet haben, denn dort war es auch nicht gerade erfrischend. Aber nun wird es erträglicher, heißt es, so ich das mal ganz unpolitisch einordne. „Einordnen“ ist mein Stichwort. Es gibt hierzulande ja so ein Parteiensystem, das sich gerade anschickt, Stein um Stein sich selbst abzubauen, dessen Hofberichterstatter aber eben liebend gerne einordnen, und besonders Unliebsames dabei nach „rechtsextrem“ einordnen. Ich freue mich über jene junge Menschen der Jahrgänge meiner Kinder, die jetzt anfangen, die Dinge hier im Land in die Hand zu nehmen. Es liegt wahrlich viel Aufräumarbeit vor ihnen! Vielleicht nehmen sie ja ein paar von den Alten mit, z.B. mich 😉😊🤣
Und dann noch am Ende des Tages ein Ergebnis des Tages: Die Kollektive des nicht gelebten/zugelassenen Lebens im Unbewussten als ein Plakat – auch etwas „Eingeordnetes“. Ich stells mal ein.
15.8.2026
Frau Doktor…
Was für ein Wort ist das überhaupt? – DOKTOR? Es stammt aus dem lat. Verb docere und das heißt soviel wie lehren und (ein)weisen. Ein Doktor ist ein Lehrmeister und bringt bestenfalls anderen das bei, was er wiederum selbst zuvor gelernt und zu einer gewissen, vielleicht sogar überdurchschnittlichen, Reife gebracht hat. Das Wort kam ab dem Mittelalter als Bezeichnung für einen Universitätslehrer in die deutsche Sprache und erlebte ~ im 16. Jahrhundert einen Bedeutungswandel: Da nun dieser akademische Grad immer mehr zu einem reinen Titel nach Prüfungen geworden war, wurde für die feste Rolle des Hochschullehrers der Begriff Professor eingesetzt. Den erworbenen Titel dürfte jeder Träger eigentlich nur dort auch führen, wo er in seinem Fachgebiet tätig wird, bzw. wo er auch lehrt und unterrichtet. Wenn ich also Astrologie unterrichten würde, hätte mein Doktortitel dort nichts zu suchen. Es wird auch keiner finden, dass ich den Doktortitel auf meinen Büchern anführe. Überhaupt könnte ich ihn eh ohnehin abgeben (geht das?), weil ich in dem Fach, in dem ich promoviert habe bzw. wurde, nie wieder unterrichten werde. Aber wissen Sie: Es geht sicher auch anderen so (vielleicht jenen, die abschreiben, nicht), dass die erworbene Auszeichnung immer auch ein Stück von einem selbst wird. Man hat Zeit, Schweiß und Blut in die Arbeit gesteckt. Ich sehe die zwei Buchstaben vor meinem Namen und erinnere mich an die Gespräche mit den Betreuern und erinnere mich daran, dass ich es aus eigener Kraft geschafft habe. Kein Summa cum laude – aber selbstgesetztes Ziel erreicht. Das schreibe ich zur Aberkennung von Doktortiteln bei überführter Plagiierung.
15.8.2026
Ich trinke keine Milch
Jesus, der Papst und Eugen Drewermann sitzen am See Genezareth und unterhalten sich. Ohne ersichtlichen Anlass steht Jesus auf, geht zum nächstgelegenen Steg, betritt die Wasseroberfläche, wandelt über den See und setzt sich auf der anderen Seite nieder. Nach einer Weile bemerkt Drewermann, dass Jesus auf der anderen Seite ist und überquert ebenfalls den See, und das trockenen Fußes. Der Papst redet weiter vor sich hin, bis er bemerkt, dass er allein ist. Er geht zum Steg, betritt die Wasseroberfläche, fällt ins Wasser und ertrinkt. Jesus und Drewermann beobachten das. Jesus sagt: „Vielleicht hätten wir ihm sagen sollen, wo die Pfähle sind.“ Darauf Drewermann: „Welche Pfähle?“
Viele sagen mir: Aber Milch ist doch gesund… Mag ja sein. Ich trinke keine Milch. Aber von der Milch abgesehen: Gestern ist mir aufgefallen, dass ich allgemein keine trüben Getränke, keine Smoothis, keine anderen Gemische, mag. Kennt das jemand? Ich
mag klare, transparente Getränke. Nun gut, der eine so, der andere anders. +++ Ich habe mich heute wieder ausgiebig mit synodalen – ach nein – synodischen Zyklen befasst. JU-NE und SA-PL – wie greifen die ineinander? Welches Bild ergibt sich von 1819 bis 1869 und wie sieht es seit 2026, 2022 bzw. 2020 aus?
Muss man das wissen, um irgendwelche naheliegenden Fragen zu beantworten? Z.B. die Frage: Wer ist der gefährlichste Mann in Deutschland? (Die gefährlichsten Anführer sind übrigens nicht die, die nach Verehrung suchen, sondern jene, die verstehen, was die Verehrung mit ihnen machen kann, und sie trotzdem suchen.) Oder die Frage: Wer kauft die besten Böden der Ukraine? oder: Warum brauchen Kälber Klimaanlagen, alte Menschen in Seniorenheimen aber nicht? Oder: Welche Kinder sollten auf Waldorf-Schulen gehen? – Nö, ich trinke keine Milch. Ich esse gerne Käse. Camembert ist toll, und dazu ein bestimmtes Getränk.
14.8.2026
Wie schafft man „Heimat“?
Jeder an seinem Ort, jeder, mit dem, was er kann (sein Werk) und jeder ganz bei sich. Mehr braucht es nicht, um gerne heimzukommen.
14.8.2026
Nein ist ein wichtiges Wort
Heute ist ein Tag der Erinnerungen. Bin versetzt in das Geschäft meiner Eltern, in dem in verschiedenen Glasbehältern Süßigkeiten angeboten wurden. Dauerlutscher, Kirschlollies, Colaflaschen, Lakritzschnecken. Ich weiß gar nicht mehr: 1 Pfennig pro Dingens? Es kamen Kinder mit 10 Pfennig und durften sich für ihre Tüte die Zusammenstellung aussuchen. Wohlgemerkt: das war nicht 1956 – das war 1978. Damals begann der Untergang des „Nein“ in der Erziehung. Wer ist hier heute Leser und kennt den Wert des Wortes „nein“? Der Filius/die Filia ist frustriert ob einer Nichtbeachtung seines/ihres Willens und geht in den Nebenraum, um demonstrativ genüsslich die Blumenerde aus Mamas Pflanzenkübel auf den Boden zu befördern. Was hat zu folgen? – Ein „nein“ – oder? Ich mag das „ja“ – das ist das viel wichtigere Wort in der Erziehung, aber auch die „Konditionierung“ auf das Kürzel „nein“ ist angebracht: Es gibt den Kindern eine Orientierung. Liege ich völlig daneben?
13.8.2026
65 Jahre Mauerbau in Berlin
Ich habe nicht mitverfolgt, was heute an Feierlichkeiten absolviert wurde oder wer welche Reden gehalten hat, ob im Sinne oder gegensinnig zur DDR. Ich war heute anderweitig beschäftigt. +++ Es rankt sich – und das möchte ich kurz zum Besten geben – um meinen Vornamen eine Geschichte, die mit diesem Mauerbau zu tun hat. Es geht um eine Liebesgeschichte zwischen Ostberlin und dem Westen. Der Schwager meiner Mutter, Bruder meines Vaters, war schwer in eine Ostberlinerin verliebt, das war um 1956/57 herum. Die DDR-Administration verschärfte im Dezember 1957 das Passgesetz, um das unerlaubte Verlassen des Staatsgebietes (einschließlich Osterberlins) generell unter harte Strafe zu stellen: Die Massenflucht war zwar schon spürbar, aber noch hoffte die Führung, sie durch wirtschaftliche und politische Maßnahmen zu stoppen.

Die junge Liebe wurde zusehends durch diese Maßnahmen belastet und auf eine harte Probe gestellt. Etwa um den August und September 1958 kam es zu überfüllten Flüchtlingslagern: im August 1958 waren ~16.000 Menschen aus der DDR über die offene Grenze nach West-Berlin geflohen. Am 8. September 1958 stellte Willy Brandt offiziell klar, dass West-Berlin uneingeschränkter Teil der Bundesrepublik sei und die Verbindungswege unantastbar bleiben müssten. Die junge Frau – die meinen Vornamen trug bzw. ich später den ihren – wollte nicht nach Westberlin übersiedeln. Sie trennte sich und ließ den Schwager meiner Mutter dieses per Brief wissen. Meine Mutter, von dieser tragischen Liebesromanze überwältigt, entschied, dass ich – am 11.9. desselben Jahres geboren – den Namen der großen Liebe des Schwagers tragen solle. Der übrigens erhielt im Jahr 1961 über das staatliche Förderprogramm („Assisted Passage Scheme“) die Erlaubnis, nach Australien einzureisen. Er wanderte also aus und blieb auch dort. Nun sitze ich hier mit dem Namen einer Frau, der mich nun unverschuldet in das „Mauerding“ einbezieht. Tja – so kommen Kinder zu ihren Namen. Soll uns das etwas sagen?
13.8.2026
Erlösung und Erlöser dringend gesucht
Lukas 1,79: Ein bekannter Bibelvers im Lobgesang des Zacharias (Benedictus). Er spricht davon, den Menschen Licht zu bringen, die in Finsternis sitzen, und ihre Füße auf den Weg des Friedens zu richten.
Die Zahl 179 taucht im Mega-Zyklus von JU-NE-in-Widder von 1370 bis 2035 (665 Jahre) viermal auf, und zwar im Zusammenhang mit den vier kardinalen Zeichen Widder, Krebs, Waage, Steinbock. Das ist ein Schluckauf, den ich nicht vorher und auch nicht danach im ansonsten 166-Jahres-Zyklus habe finden können. Man möge mich korrigieren! Außerdem beachte man die Uhrzeiger – und nein, es ist nicht nur eine Spielerei.
Dass ein neuer Zyklus im Widder beginnt bzw. der Fische-Zyklus 2035 endet, greift ein klassisches Konzept der altpersischen und mittelalterlichen Astrologie (v.a. Albumasar im 9. Jahrhundert) auf. Wenn ein so großer, übergeordneter Rhythmus im Zeichen Widder (dem absoluten Nullpunkt des Tierkreises) kumuliert, spricht die Literatur historisch vom „Großen Schisma“ oder dem „Erschöpfen des Zeitgeists“. Es ist der Moment, in dem die Energie des alten Zyklus komplett verbraucht ist und die Menschheit gezwungen wird, bei Null anzufangen. [Quelle]
Heute ist zunächst die partielle Sonnenfinsternis angesagt. Ich dachte erst, ich hätte einen 1a-Logenplatz, falsch gedacht, mir ist das Glück nicht hold. Die Sonne zieht sich hinter ein Haus zurück, und ich werde das Spektakel von hier aus – ich wüsste aber auch nicht, wohin ich jetzt gehen könnte – nicht sehen.
12.8.2026
Mauerschützer heuern bei der Brandmauer an
Bewaffnetes Niederschlagen von Wahlergebnissen. Der Mann heißt Sven Hüber und hat folgendes gesagt:
„Wer seinen geleisteten Eid ernst nimmt, kann gar nicht anders: No-Go mit der AfD! Polizisten können kraft ihres abgelegten Eides keine verfassungsfeindliche Partei wählen, diese unterstützen oder dort mitmachen!“[Quelle]
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) möchte Polizei und Polizisten auf mögliche Folgen einer AfD-Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt vorbereiten (das Wort Putsch steht im Raum). Er weist auf einen möglichen „inneren Notstand“ hin, im Mitgang dessen die Bereitschaftspolizeien bereit sein müssten, auf Weisung des Bundesinnenministers gemeinsam mit der Bundespolizei in einem anderen Bundesland mit polizeilichen Mitteln (also mit Waffen) die verfassungsmäßige Ordnung wiederherstellen zu können.
Hüber war in den letzten Jahren der DDR (1985-1989) Politoffizier und Jugendinstrukteur bei der Grenzpolizei eben dieses Landes, Ausbilder also darin, dass die Schießbefehle gegen Republikflüchtige ausgeführt wurden.
12.8.2026
Die Rolle Marokkos
Nein, darüber schreibe ich heute nicht, auch wenn mir gerade ein „link“ dazu geschickt wurde und ich mir auch angeschaut habe, was da die Hintergründe sind. Ich bin ein wenig eigen und teile – obwohl ich sonst großzügig mit dem Verlinken bin – ungerne einen Beitrag, in dem jemand (was sein gutes Recht ist) für sein Buch Werbung macht. Ups… Auweia… bin ich etwa neidisch?! Oder brauche ich Nachhilfe in Eigenwerbung? Geschenkt. Heute ein Gespräch geführt über 1804 – s. neuesten Beitrag über JU-NE-in Skorpion – und Haiti. Das werde ich in den nächsten Tagen noch einmal nachschlagen. Haiti ist auch so ein Feld, das einige Feldwellen um die Erde geschickt hat.
11.8.2026
,,Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben“
Das soll Genosse Walter Ulbricht gesagt haben. Ich weiß es nicht, ich bin nicht in der DDR groß geworden, könnte es ja nachschlagen. Das brächte mich aber jetzt von dem weg, was mir noch durch den Kopf ging. Nämlich aufgeschnappt: „Reichtum bedeutet Freiheit.“ Einspruch. Nicht Reichtum, sondern Eigentum bedeutet Freiheit. Erst wenn ein Mensch durch materielle Sicherheit, u.a. in Form von Eigentum, von der täglichen Sorge um das nackte Überleben befreit ist, hat er die Voraussetzung, sich um andere Dinge als nur die Existenzsicherung zu kümmern. Ich hole wieder Hannah Arendt ins Spiel. Wie ich sie verstehe, existiert Freiheit nicht im stillen Kämmerlein, sondern entsteht erst im Handeln mit anderen – namentlich dem politischen Handeln.
Jetzt zu Eigentum: Dieser bedeutet für Arendt im ursprünglichen Sinn Grund und Boden – das eigene Haus, der eigene Herd, der ein fester, unbeweglicher Raum ist – rechtlich geschützt und dem (privaten) Menschen einen sicheren Zufluchtsort bietend. Erst dieses „Stück eigene Welt“ garantiert Verlässlichkeit, Privatsphäre und die feste Verankerung, die es braucht, damit ein Mensch überhaupt in der Öffentlichkeit frei handeln kann.
Und Reichtum/Besitz? Das ist „akkumulierter, flüssiger Reichtum – Geld, Konsumgüter und Erwerbseinkommen“ – alles beweglich, und wird im Kreislauf von Produktion und Konsum ständig verzehrt, vermehrt oder vernichtet. Arendt in Vita activa: die Moderne hat den Begriff des Eigentums pervertiert. Sie habe das unantastbare, ortsgebundene Eigentum enteignet und durch den permanenten Prozess des Besitz- und Kapitalwachstums ersetzt. Wenn eine Gesellschaft nur noch auf die Vermehrung von Besitz (Einkommen, BIP, Vermögen) schaue, verliere der Mensch seine feste Heimat in der Welt und flüchte in den reinen Konsum (statt politisch aktiv zu werden). Da ist was dran, oder? Im Moment verliert das Land Einkommen, BIP und umzuverteilendes Vermögen (das sich der Staat zu sichern weiß) – was gewinnen oder verlieren die Menschen jetzt?
10.8.2026
Invasion in Badehosen…
Ich könnte auf einige Bücher verweisen, u.a. auf Jean Raspail (Heerlager der Heiligen/Le Camp des Saints) aus dem Jahr 1973 oder auf Michel Houellebecq (Unterwerfung/Soumission) von 2015. Heute hat sich ein bekannter Kommentator zu Wort gemeldet und klar benannt, um was es seiner Meinung nach geht. Nachlesen kann man hier (man braucht allerdings ein Abo). Die Invasion ist in Gange und vielen von Europas Politikern ist das offensichtlich ganz recht. „Europa wird blühen“ – aber erst muss wohl der Abbruch kommen, und vielleicht blüht Europa dann unter dem Islam?
10.8.2026
Der weitere Untergang der Bücher
Auch der Buchversand ist von dieser EU-Verpackungsverordnung (PPWR) betroffen; sie gilt für ausnahmslos alle Verpackungen, die in der EU in den Umlauf gebracht werden. Da für den Versand von Büchern Transport- und E-Commerce-Verpackungen (wie Buchverpackungen aus Pappe, Luftpolsterumschläge oder Kartons) genutzt werden, müssen Buchhändler, Verlage und Online-Shops die neuen Pflichten zwingend umsetzen.

Vertreiber von Büchern müssen sich zwingend im LUCID-Register der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) registrieren. Die dort eingetragenen Daten müssen exakt mit den gemeldeten Mengen deren dualen Systems übereinstimmen.
Wer Bücher ins EU-Ausland verschickt (z. B. von Deutschland nach Österreich oder Frankreich), muss sich in jedem Zielland registrieren. Ab August 2026 verlangen viele EU-Staaten dafür einen im jeweiligen Land ansässigen Bevollmächtigten (Authorised Representative), sofern man dort keine eigene Niederlassung hat. Die gute Nachricht: Wenn ich Bücher in die Schweiz verschicke, gilt diese PPWR nicht (aber Bücher in die Schweiz zu schicken, ist schon lange horrende!).
Wer wird denn jetzt noch Bücher verschicken?
9.8.2026
Was die KI mit Kindern zu tun hat
Ich muss hinzufügen: „mit der Produktion von Kindern“. Es ist das dahinterstehende Menschenbild, das mir sowohl bei Künstlicher Intelligenz wie auch bei der Kinderproduktion (und hier die Brutindustrie mit Herstellung von Stammzellen zur Weiterverarbeitung zu Ersatzorganen) zu denken gibt. Vorhin habe ich gelesen, dass Anthropic dabei sei, sich Bücher aus Bibliotheken und Antiquariaten „reinzuschaufeln“ und damit Wissen aufzukaufen, das in alten, teils sehr seltenen Büchern schlummert, und das natürlich in einer
Wortgewandtheit, die es heute schon nicht mehr gibt. Buchhändler, u.a. aus Bayern, berichten, dass derzeit immer mehr solcher Bücher gekauft würden und dann verschwänden. Der Verdacht: Tech-Konzerne trainieren ihre KI mit diesen Büchern, weil das Internet schon längst nicht mehr ausreiche. Mit Büchern ist es wie mit Bargeld: Ich kann sie in die Hand nehmen, ohne dass es Strom kostet oder jemand mitbekommt, dass ich ein Buch benutze. Ich entscheide, wann und wo ich lese. Ein gedrucktes Buch ist ein Stück Freiheit. Ein digitales Buch kostet, und zwar Freiheit und Anonymität. Und demnächst – wenn alle gedruckten Bücher abgeschafft sind – ist das Digitalisat ebenso Werkzeug für die totale Überwachung wie das digitale Geld. Zugang zum Wissen bekommt man gegen einen Aufpreis, sei es als soziales Wohlverhalten oder durch meine Daten. Keinen Zugang bekommt der, der auffällig geworden ist. Dazu passend haben wir dann designte Kinder, die von externen, künstlichen Uteri ausgebrütet werden, die ohne jede emotionale Bindung auf die Welt kommen; sie werden leicht manipulierbar und willige, aber kranke Wesen sein. Braucht es dann überhaupt noch Menschen? – Hier ist noch eine besondere, schon etwas ältere Anweisung zum Lesen von Büchern.
9.8.2026
Von der List
(Und nein, das ist kein Familienname wie „von der Leyen“) – Ich schreibe über die List, welche als Wort vom urgermanischen *listi- (Klugheit, Erfahrung) stammt und eine indogermanische Wurzel von *leis- (spuren, verfolgen, kennen lernen) hat; auch das Wort gleisen oder englisch to learn gehört
dazu, also lehren und Kunde im Sinne von „etwas wissen oder können“. Astrologisch lässt Merkur grüßen – Hermes auf griechisch -, der immer ein wenig listig war. Odysseus soll listig gewesen sein (warum wird denn eigentlich der Film von Nolan so verrissen?? – Ich selbst bin immer noch mit „Dune Part Two“ befasst), und heutige Kriegsführung ist ebenfalls „listig“. Ich höre von „false flag“-Angriffen – unter falscher Flagge. Täuschungsmanöver also, von denen „unser“ Carl von Clausewitz nicht viel hielt. Er war überzeugt, dass Täuschungsmanöver oft zu einer gefährlichen Zersplitterung der eigenen Kräfte führen würden und dass das Aufbieten realer, physischer Überlegenheit an einem entscheidenden Punkt (Schwerpunkt) stets wirksamer sei. Sunzi dagegen lehrte, dass alle Kriegführung auf Täuschung beruhe und der Sieg ohne Kampf das höchste Ideal sei. Wenn wer auch immer gewollt hätte, dass in Leipzig etwas in die Luft fliegt, hätte er das getan, denn die Technik und die Präzision sind vorhanden. So aber… nun ja… welche List wird hier angewandt?
8.8.2026
Selbstbefreiung
Wenn Menschen alt werden, fangen sie an, Bilanz zu ziehen. Manche (ich schreibe hier von gebildet und finanziell priviligierten Menschen) beginnen, Autobiographien zu schreiben, andere beginnen – nachdem sie sich in jungen Jahren von den „1000jährigen Talaren“ befreit hatten, dann einen bürgerlichen oder pseudobürgerlichen Beruf ergiffen und ihn 40 Jahre ausübten – mit der letzten Selbstbefreiung. Jetzt beginnt die Verwirklichung. Späte Individuation, oder? Manche fangen an, Astrophysik oder zumindest Astronomie (Astrologie geht auch) zu betreiben, lernen eine Fremdsprache (versuchen es) und stürzen sich in ein Ehrenamt in einem Bereich, in den sie nie hineingedacht hatten. Andere machen Ausflüge in die Welt, auf Kreuzfahrten, auf Pauschalreisen, in Gegenden, deren Menschen und Kultur sie nicht kennen. Was beschreibe ich hier? – Ich beschreibe eine „Generationensituation“, die jetzt zuende geht. Man nennt die Angehörigen dieser Kohorte „Boomer“, und macht sie schon mal für den Zustand, dem wir uns derzeit gegenübersehen, verantwortlich. Diese Gewordenheit wird vielfach in Literatur verarbeitet, z.B. als Roman. Wer liest diese Romane? – Richtig: Die Älteren. Die Jungen interessieren sich dafür (noch) nicht, sie sind mit der Gegenwart beschäftigt (allenfalls lassen sie sich Anekdoten von den Eltern aus deren Jugendzeit erzählen) – und werden später eine immens andere Gewordenheit vorfinden, als die derzeitige. Ich erinnere mich an ein Buch, das von einer sehr jungen Frau geschrieben wurde: Françoise Sagan. Ich las es, als ich etwa in dem Alter der Verfasserin war: 17. „Bonjour tristesse“ handelt von einem Mädchen am Beginn seines Lebens – nicht an dessen Ende. Ja, sollte ich irgendwann noch einmal einen Roman schreiben, würde ich vom Anfang eines Lebens schreiben, nicht vom Ende; vom Werden, nicht vom Gewordensein. Hier gibt es ein Gespräch über die „Boomer“ mit noch mehr Aspekten dazu.
8.8.2026
Weiße Fahnen
Ich plädiere schon mal für die vermehrte Ausgabe von Fahnen. Nicht Schwarz-Rot-Gold, nicht Regenbogen, nein: Weiß. Das ist die Farbe der Kapitulation bzw. des Anzeigens, dass man den Frieden möchte. Ob ich das ernst meine? Dahingestellt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hängten viele Menschen weiße Tücher aus den Fenstern, um den einrückenden Alliierten zu zeigen, dass sie nicht mehr kämpfen wollten. Fanatische NS-Gruppen gingen damals jedoch noch brutal gegen diese Zeichen vor. Desweiteren noch zeigt sie als Parlamentärsflagge an, dass eine Partei unbewaffnet sprechen oder kapitulieren möchte. Das Schießen auf Personen
mit einer weißen Fahne ist nach internationalem Recht verboten. +++ Der kosmische Fisch kam mir unter die Finger, als ich auf meinem YT-Kanal einige Einstellungen überarbeitete, und brachte mich auf einen Gedanken: Es gibt Phasen im Leben, da glaubt man sich unter Wasser und im „schweren Gang“, aber genau dieser schwere Gang ist der Schutz, der am Leben hält.
7.8.2026
Verpackungsverordnung
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation, VO (EU) 2025/40) trat am 11. Februar 2025 in Kraft und gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Ob ich wohl auch, wenn ich jetzt noch bestellte und verkaufte Bücher in mittelgroßem Stil verschicken würde, ein Problem bekäme? Es ist schon erstaunlich, was für Ideen umgesetzt werden, während gleichzeitig die großen und wichtigen Verkehrswege kurz vorm Kollaps stehen.
7.8.2026
Die einen gendern, die anderen sprechen – auch als Erwachsene – urbanes Jugendsprech

Keine Ahnung, was genau los war, aber die zentrale S-Bahn-Station in Offenbach war polizeigeflutet. Durchsage: Die S-Bahn könne aufgrund eines Polizeieinsatzes nicht abfahren. Die Fahrt verzögert sich um unbestimmte Zeit. Ich habe mich ein wenig umgehört – und nein, ich spinne nicht – und hörte wirklich beides in Stereo nebeneinander. Das war wirklich skurril, was fehlte, war eine optische DragQueen (wie sie sprechlich eingestimmt hätte, entzieht sich mir gerade), aber die anderen beiden Klischees (multinational und politisch korrekt) waren voll und ganz erfüllt. Auf unbestimmte Zeit … da gingen dann doch bei mir die Alarmglocken los und es ratterten Alternativfahrmöglichkeiten herunter. Raus hier, ab nach oben, und einen Bus nehmen. Gut, wenn man sich auskennt und ortssicher ist. Yallah und wallah! – Später wurde ich noch Zeugin – glauben Sie mir: es war köstlich anzusehen! – wie eine Person auf dem der einfahrenden S-Bahn gegenüberliegenden Gleis (nicht gleicher Bahnsteig) erkannte, dass sie falsch stand. Die Überlegungen waren an Körper und Gesicht abzulesen – aufgeben oder was?? Die Person entschied sich dafür, ins Gleisbett zu springen. Sie wird wohl heil auf der anderen Seite und im Zug angekommen sein, denn die S-Bahn fuhr an und weiter. Halleluja. Ich fürchte, ich muss eine Satire schreiben.
6.8.2026
Suizidale Empathie
Wieder geistert ein neues Wort durch den Blätterwald. Den „Tatbestand“ kennen wir seit Jahrzehnten: Statt für die Eigeninteressen einzustehen, kümmert man sich um „vermeintliche“ Opfer. Man nennt es auch mit einem schönen deutschen Wort Torheit, und es scheint sehr viele törichte Menschen zu geben.
6.8.2026
Ramschladen
Jeder kennt die 1-Euro-Läden, oder? Oder die TEDI-Supermärkte. Ja, ich gehe da auch hin und schaue, ob ich eine Leinwand, Papier, Büromaterial, Bastelutensilien, Bügelperlen, Schulhefte und Verpackungsmaterial (alles „Verbrauch“) preisgünstig ergattern kann. Mir ist im Moment nicht erinnerlich, ob ich nicht bereits darüber geschrieben hatte. Es ist mir allerdings heute nochmals aufgefallen: Zwei Nachbarorte, zwei TEDI-Märkte und zwei völlig unterschiedliche Ladenorganisationen. Es geht um Struktur und planvolles Arbeiten. Im hiesigen TEDI stauen sich in den Gängen die neu einzusortierenden Waren. Vieles liegt auf dem Boden – die Kunden sind achtlos, lassen aus den Regalen Geholtes einfach liegen. Achtlos auch das Personal, nichts hat wirklich Wert. Ich beende die Metapher. Der Leser weiß, worauf ich hinaus will. Der Satz zum Abend: Das Böse am Bösen ist, dass es so absolut gewöhnlich daherkommt.
5.8.2026
Der 15. August
Das Datum kursiert in Social Media– und ChatGruppen, und jetzt ist es auch bei mir angekommen. Es geht um eine zweite, diesmal angekündigte, Invasion. Die 1.000.000-Euro-Frage: Wenn das so sein sollte, reicht es dann noch, sich hinzustellen und darauf hinzuweisen, dass Grenzen bitte schön einzuhalten seien? Wenn es dazu kommen sollte, und wieder Menschen als Speerspitze loslaufen und versuchen, das ausgerufene Ziel zu erreichen, wird es unschön werden müssen. —- Aber ich sehe schon, die Initiationsszene im Film „Dune Part One“ hat mich angesteckt: der junge Protagonist wird zu einem Duell herausgefordert. Er muss kämpfen und kann sich – und will das auch nicht – dem nicht entziehen. Der andere ist viel stärker als er, es wird schnell gehen, sagt ihm ein Mädchen, das ihm einen Dolch zusteckt. Sie beginnen zu kämpfen, und der junge Mann – er hat noch nie jemanden getötet – besiegt seinen Gegner. Begnadigung und leben lassen, ist nicht vorgesehen. Der Sieger muss den Besiegten töten. So sind die Regeln. —- Wenn das eigene Leben davon abhängt, wird man sogar töten. Wie würde das aussehen, wenn Zehntausende mit Booten an der europäischen Küste ankommen?
5.8.2026
Was haben der Film „Dune“ und die Ukraine gemeinsam?
Es geht um die vorgetäuschte Erlösung. Mehr dazu zu gegebener Zeit. Rechts ist das Inhaltsverzeichnis bis heute, ich arbeite noch an den Feinheiten zum Buch. Für etliche Kapitel muss ich noch die treffende Titelzeile finden, was bei und mit Jupiter-Neptun nicht immer ganz einfach ist. Für morgen habe ich mir den Film (Teil 2) von Denis Villeneuve aus dem Jahr 2024 vorgenommen, den ich mir nochmals akribisch ansehen werde.
4.8.2026
Die Dortmunder haben einen Knall
Es gibt doch nichts Schöneres bei heißem Wetter als ein Raum, der sich auf 40° und mehr aufheizt. Letztes Jahr hatten wir unserer Mutter einen Ventilator in ihr Seniorenwohnheimzimmerchen gestellt – vom Heim aus gab es nichts dergleichen. Als sie von uns ging, schenkten wir den Ventilator an den Zimmernachfolger… Aber davon wollte ich nicht schreiben, sondern von der fortschrittlichen Idee der Dortmunder Verkehrs- bzw. Stadtwerke: Schwitzen für das Klima. Die Komforteinbuße liest sich so:
In Dortmund haben sich die Stadtwerke bei der Bestellung ihrer neuen Bahnen nun aber gegen diese Ausstattungsvariante entschieden. 70 Millionen Euro hätte das zusätzlich gekostet. Geld, das das Unternehmen DSW21 lieber in zusätzliche Fahrzeuge investiert habe, wie der zuständige Betriebsleiter dem Sender WDR sagte. Außerdem könne so viel Strom eingespart werden, rund sieben Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Das ist so viel, wie sonst mehr als 2000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen. [Quelle]
Oh Mann.
4.8.2026
Muskelkraft ist Würde
Die Leser mögen meine etwas kühne Brücke verzeihen: Ein Muskel, der nicht trainiert oder der ihm entsprechend ernährt, benutzt und gepflegt wird, geht ein, bildet sich zurück. Die Biologie ist erbarmungslos: Wenn etwas als nicht mehr „notwendig“ eingestuft wird, wird es rigoros abgebaut.
Das ist besonders im Alter – und das setzt mit 50 ein – höchst relevant. Wichtig also: Täglicher Gebrauch der Muskeln ist für deren Erhalt (so gesehen wäre auch das Gehirn ein Muskel: man muss es herausfordern, sonst schläft es ein) unerlässlich. Das war noch nicht die Brücke – die kommt jetzt: Eine Muskelübung ähnlicher Art haben wir offensichtlich in Ceuta gesehen. Da wurde mal eben gezeigt, was alles möglich wäre, wenn… und es sind Unmengen an jungen Männern „mal eben“ vorbeigekommen, um zu zeigen, wer denn eigentlich hier der „Herr im Haus“ ist. Wer immer sie geschickt hat, hat seine Muskeln spielen lassen und gleich auch noch dagelassen, was der Wahlspruch ist: „Allahu akbar!“. Hat Europa noch Muskeln? Was wurde in Marokko verhandelt? Die Kapitulation?
3.8.2026
499
Verstehen tue ich es nicht ganz, warum das August-Kalenderblatt im kurzen Astrologie-Film auf meinen YT-Kanal so viele Aufrufe bekommt. Sollte mir das vermehrte Klickaufkommen zu denken geben? Sollte ich mich motivieren lassen, das nächste Mal – also für den Monat September – noch ansprechender zu arbeiten? – Vermutlich liegt es an den Inhalten des Monats August, der es aber auch wirklich in sich hat. Nun gut, ich nehme es mal, wie es ist und freue mich ob der vielen Besucher.
3.8.2026
Nebelkerzen
Ich hatte neulich ein fiktives Gespräch zwischen Donald Trump und Otto von Bismarck (ein moderner Politiker wäre Jordan Bardella mit dem Mars auf diesen 5° Waage) entworfen. Ersterer hat den Neptun auf 5° Waage (die Nebelkerze in der Diplomatie) und der andere den Jupiter auf 5° Waage (das ist ein Architekt der Diplomatie) – und nun hat es wieder einen fulminanten Zwischenfall gegeben – Ceuta – alle blicken dorthin. Otto v. Bismarck ist nicht mehr. Der andere noch. Die alternativen wie die Main- wie noch andere Medien dokumentieren und kommentieren die Ereignisse auf ihre Weise – von Abwiegeln bis zu neuer Grenzöffnung über Invasion hin zu freiwilliger Aufnahme. Vergessen für die nächsten Tage ist die Ukraine, ist der Krieg zwischen den USA und Iran. Alle schauen: Was wird Sanchez (wer ist Sanchez?) machen, wer wird das
Schengen-Abkommen aussetzen, was wird Deutschland tun? Ich frage mich ein wenig kleinlaut: Wer hat einen Nutzen von diesem Massenaufbruch aus Marokko? Wer hält da eine Waffe in der Hand? Vielleicht wüsste der Herr hier links neben dem Text eine Antwort; ich traf ihn gestern in Landau. Luther – so ist zu lesen – sah den Islam (damals als „türkischer Glaube“ oder als Lehre Mahomets bezeichnet) als eine theologische Verblendung an.
Luther empfiehlt den Christen, den Koran zu studieren, um sich ein differenziertes Urteil bilden zu können und um – im Vergleich zum Islam – im Glauben an Christus gefestigt zu werden. Dabei setzt er natürlich für Christen das Lesen der Bibel und die Kenntnis des christlichen Glaubens voraus.
Luther hätte kein Verständnis dafür, dass Vertreter der Kirche die Bibel und das Glaubensbekenntnis in Frage stellen, inhaltlich entleeren oder ihre Aussagen uminterpretieren. [Quelle]
Ich lasse das mal zum allgemeinen eigenen Überlegen da.
2.8.2026