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HAST DU MONGOLEN IN KAYSERI GESEHEN?

Karin Afshar
ISBN 9783737526883
Format DIN A5 hoch, 224 Seiten 

Altersempfehlung: Erwachsene (18 – 99)
Erscheinungsdatum 15.01.2015
Preis: 15,50 €*

Worum geht es?

„Begegnungen: Mann begegnet Mädchen aus anderem Kulturkreis, großes Verlieben, große Widerstände von allen Seiten, kein Zusammenkommen, Mann wird fast verrückt. Alter Mann trifft Mädchen, Erinnerung, Rückblick, das Mädchen ist verliebt – in Mann aus anderem Kulturkreis, unglücklich, kein Zusammenkommen. Drumherum: spielt im Iran und in Deutschland. Mit einer Prise Historie, weißt schon: Entwicklung im Iran, Revolutionen, Besetzung, religiöse Begründungen, Freiheitsbestrebungen… Eine Geschichte wiederholt sich…“
„Und das willst du den Deutschen verkaufen?“
Bondesen legte Löffel und Gabel rechts und links neben den Teller und seine Hände mit den Handflächen nach oben jeweils neben Gabel und Löffel.
„Ja“, sagte er gedehnt. „Das genau ist die Frage! Wen interessiert es hier?“

Um es zu beantworten: es hat nicht viele interessiert. Vielleicht ist es schlecht geschrieben… Der Auszug oben ist ein Ausschnitt aus einer der drei (oder sind es vier?) Zeit-Ebenen, auf denen sich diese Erzählung  abspielt. Das Thema lag mir lange auf der Seele, die Skizzen lagen seit zwanzig Jahren und seit meiner intensiven Begegnung mit Hafez und den Mystikern der Sufis  in der Schublade. Es dauerte allerdings bis 2015, bis ich die Geschehnisse zusammen schauen und weit genug von mir selbst als junges Ich aufschreiben konnte. Nicht zufällig bewegt sich hier alles im Zwischenraum von drei Leben, die sich in verschiedenen Zeit“räumen“ treffen, sich wiedererkennen und schließlich verstehen, warum sie bestimmte leidvolle Erlebnisse ein zweites, sogar ein drittes Mal durchleiden müssen.

Ganz nebenbei ist es ein Buch über einen Ausschnitt der Geschichte des Iran, der Wahrnehmung dieses Landes aus verschiedenen Herkünften und eine Art von Gotteserkennen. Nun gut, vielleicht ist es ein wenig „konstruiert“ – aber was ist Fiktion sonst?? – Meine Verfremdung enthält – dessen bin ich sicher -viel Wahrheit. Die Mongolen in Kayseri – wie ich auf diesen Titel kam? – Das kann man dann ja erlesen.

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