Home » LESESTOFF » ASTROLOGIE » CHRONIKEN DES TIERKREISES » DAS VERSCHWIEGENE TRAUMA

DAS VERSCHWIEGENE TRAUMA

Wir haben wieder Krieg an verschiedenen Kriegsschauplätzen: der in der Ukraine seit knapp 2 Jahren in unserer unmittelbaren Nähe, Israel und die Menschen im Gazastreifen quasi vor dem europäischen Sehnsuchtsziel vieler Ortloser. Aber es gibt und gab noch mehr Kriegsschauplätze. Vor 8 Jahren hatte ich etwas zu Neptun-Uranus-Beziehungen in Zusammenhang mit den minderjährigen (meistens männlichen) Flüchtlingen aus Afghanistan geschrieben. Immer wieder Afghanistan – Genaueres schreibe ich über das Schicksal dieses Landes auch im Buch über die Saturn-Neptun-Zyklen. Das Tragische mit Kriegen und solchen Verhältnissen wie in Gaza oder der Ukraine ist, dass nicht nur die Lebenden unter seelischen und physischen Verletzungen leiden, sondern auch die Nachfahren. Für kleine Kinder bedeutet die Erfahrung eines Krieges oder kriegsähnlicher Zustände, dass sie auf lange Zeit nicht fähig sein werden, in ein halbwegs normales Leben zurückzukehren. Ihr Vertrauen in Sicherheit und in die Fähigkeit der Eltern, für sie zu sorgen, ist erschüttert. Etwas sehr Wichtiges in ihnen ist zerstört – ich verorte es außer im Seelischen ganz physisch in der Entwicklung des Hippocampus und der Amygdala. Kopf, sage ich mal einfach, und Gehirn. Und beides braucht jeder im gut entwickelten Zustand zum Lernen und dem Aufbau eines Langzeitgedächtnisses, bei entscheidender Abwesenheit von Cortisol, das, wenn es den Körper flutet, ebenfalls ein Lernen erschwert. Mit Lernen meine ich auch das Erlernen schulischer Fertigkeiten und im weiteren Sinne damit kultureller.

Aber die Kinder werden in Kriegen bzw. in direkten Angriffen nicht nur verletzt, sondern sie werden gleichsam geprägt, wie mit einem Siegel erhalten sie ein mehr oder weniger ansehnliches Tattoo oder eine „Erkennungsmarke“ in ihr Körpergedächtnis eingebrannt. Ich habe verschiedentlich über die „Engramme“ geschrieben. Die sind solche Brandmarken, so dass die Nachkommen dieser Kinder die Ereignisse als u.a. „Erschrecken vor Ungeheuerlichem“ auf diese Weise in sich tragen und auch weitergeben. Wenn ich in der Folge von den Auswirkungen eines einzelnen Ereignisses schreibe, habe ich durchaus im Hinterkopf, dass es noch sehr viel tiefer gehende und verhärtete Brandmarken aus der Geschichte Europas gibt!

Der Holocaust hat eines dieser Brandmale hinterlassen und die Nachfahren der damals Getöteten, Gefolterten, Überlebenden mussten mit einem Trauma leben lernen, oder noch besser: es überwinden. Zur Heilung gehörte, dass sie sich der grundsätzlichen Wahrheit über die Geschehnisse bewusst wurden und den Schmerz nochmals zuließen, um ihn ein für alle mal loslassen zu können. Das hat sicher nicht kollektiv „geklappt“, denn obwohl es ein kollektives Erlebnis war, geht jeder Einzelne anders mit einem Trauma um. Und manchmal geht man auch gar nicht an diese Wurzel, sondern schottet sie ab! Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich kompensatorisch funktional zu halten. Die Kinder, die heute Krieg „erleben“, werden ebenfalls Brandmale aufgeprägt bekommen. Mit den Folgen werden noch Generationen zu tun haben. Hört es jemals auf?

Hier habe ich ein Ereignis. Es tritt mit der „Gegenwart“ der Waage in die Erscheinung, mit einem Bewusstsein oder auch einem Bild bzw. Ideal. „Öffentlichkeit“ aus dem 12. Haus mit einem Neptun „begabt“. Der steht auf 6°03‘ und ist rückläufig. Auf 5°30‘ haben wir den GSP Uranus-Neptun des Erschreckens vor einer Erkenntnis in Unausweichlichkeit. Da der AC-Verbund aber in Richtung 11. Haus läuft, „zieht“ es den Neptun (zurück) zum Jupiter – und der ist ebenfalls rückläufig. Der eine steht zu diesem Zeitpunkt an der Grenze des 12. Hauses, gelangt aber nicht hinein (um die raumergreifende Bewegung aus Haus 3 tatsächlich ins Ungeschehen (in einen Vorzustand) zu versetzen, der andere ist aus Haus 6 bereits etabliert, die Aussteuerung dessen, was im II. Quadranten liegt, spricht von der Umöglichkeit, weil keine Notwendigkeit zur Aussteuerung gegeben ist. Nun „wollen“ die Planeten nichts, aber sie zeigen an: hier liegt die Unfähigkeit vor, die Bewegung aus dem Umraum zu „nichten“. Jupiter aus dem 3. Haus der realen Ausübung einer angedeuteten Bemächtigung eines Reviers steht auf einem Venus-Neptun-GSP in der Jungfrau. Zur Anlage gehört mithin das „Fügen“ bzw. Entfügen und auch die Anschauung im Namen- und Zeitlosen bei gleichzeitig unmöglicher Aussteuerung an das, was hier (mit der Sonne) durchgeführt wird.

Pluto – zum Mittelzeichen des AC-Anlagen-Verbundes gehörend – steht in Haus 10 und dort nimmt er ins Fadenkreuz das Erlebnis“feld“ des Löwen. – Die Verdrängung eines Raumes bzw. die Bindung an einen Raum als Programm wird zum Programm für einen überpersönlichen Lebensraum über das einzelne Leben hinaus.

Die Waage ist das Endzeichen. Über die Venus – zu der Neptun in Opposition steht – besteht ein Ventil in der Auflösung der Umstände (die sie indirekt, auf blindem Ausguck – mitbestimmt) und die in der „Verbrennung des Bestandes und der Gegenwart“ in Energie Zerstörung bedeutet.

Der Mars – weder zum Aszendenten- noch zum Sonnenverbund gehörend – steht als Herrscher von 7 – die begegnende Aggression – in Haus 4,  in diesem Fall trifft er das „Haus“, das Heimatliche. Mit dem Steinbock am IC ist das ein „koordiniertes“, geordnetes Heimatliches, mit Saturn in 9 wird das Zerstörende in die Fügungen und Anschauungen dieses wie auch eines anderen Heimatlichen verbracht. Saturn: von höchster Stelle, existentiell-wesentlich. Die Sonne im Wassermann steht auf einem Merkur-Uranus-GSP, ist umstritten in der Durchführung der Aufhebung von Dasein. Löwe an der Spitze von Haus 11, Wassermann in Haus 5, Sonne in Wassermann: die Geschlossenheit eines endlichen Daseins (und das bedeutet Leben[1]) wird in Frage gestellt, ist bedroht, löst Panik aus, bedeutet jähe Veränderung von Zuständen (nichts bleibt, wie es war) und ist im Verlust der Konzentration unruhig und „flackernd“. Wassermann „fällt“ in die Tiefen des menschlichen Lebens hinab.

Bei Wassermann/Uranus ist grundsätzlich an Phosphor zu denken; steht Uranus in Kontakt zu Mond (Kohlenstoff), kommen wir auf Kohlendioxid – Uranus ist neben Phosphor auch Sauerstoff[2], und die Reaktion führt zum Gas Kohlendioxid CO2.

Mond zu Uranus: Geborgenheit, das, wo man sich wohlfühlt, wird hier aufgehoben. Der Seelenvogel kommt und mit ihm der Tod – von oben – 8 zu 5. Krebs am MC (Saturn-Mond), Mond in den Fischen – Mond-Neptun, die zurückweichende Heimat, die abgewiesene Heimat, die man nicht „haben“ will. Mond-Uranus ist auch eine Konstellation der „Abtreibung“. Hier wird ein Recht auf Leben in Frage gestellt. Zusammen mit Mond-Neptun ergibt sich ein „Befreiungsschlag“ gegen das Heimatliche. Mitgeliefert wird mit dieser Konstellation die „Sehnsucht“ nach Geborgenheit und „Liebe“: Sehnsucht entsteht in Abwesenheit dessen, was man vermisst, was weggenommen wird – hier als Erwirktes am MC auf 23°39‘ alias Venus-Mond.

Erscheinungsseite Venus-Mond (I. Quadrant zu II)
Diagonalen Uranus-Mond und Jupiter-Venus
Rückseite und Lösung Uranus-Jupiter
Lücke Saturn alias Merkur
Schotts Uranus-Venus und Jupiter-Mond

Venus-Mond ist einerseits die Erscheinungsseite einer Uranus-Jupiter-Rückseite, die sich aus der Stier-Venus zum Engramm des vereinnahmten Lebens[3] ergeben. Uranus-Jupiter: es kann alles gut ausgehen. Wer Aspekte in diesem Engramm stehen hat, hat möglicherweise keinen drängenden Anlass, sich zu bewegen. Du gehörst eben den anderen, so what? – Sie nehmen dich in den Clan auf und sorgen schon für deinen Ursprung. Nur ist es der eigene? Des Weiteren ergibt sich aber auch aus der Waage-Venus eine Verbindung mit dem Mond das Engramm der gegenwartslosen Fügung. Die klingt ein wenig böser.

Erscheinungsseite Mond-Merkur (II. Quadrant)
Diagonalen Jupiter-Merkur und Mond-Venus
Rückseite und Lösung Jupiter-Venus
Lücke Pluto zu Sonne
Schotts Jupiter-Mond und Venus-Merkur

Sie ist deshalb böser, weil die so „harmlos“ daher kommenden Planeten Venus und Merkur einen Schott bilden. Aphrodite und Athene („Hermes“/Merkur sitzt in den Zwillingen) verstehen sich nicht. Ihre Herkunft ist zu verschieden und sie sind Konkurrentinnen (Hera war die Dritte im Wettbewerb um den goldenen Apfel[4] für die Schönste der Göttinnen). Der Sterbliche und Hirte im Hinterland von Troja, der von seinen Eltern verstoßene trojanische Prinz Paris wurde mit der Wahl beauftragt und entschied sich für Aphrodite – die Tochter des Uranus bzw. aus Schaum im Meer Geborene (Uranus‘ Samen in Fische). Athene ist eine Tochter von Zeus – dem olympischen Schürzenjäger, der Herr des 5. Hauses, der in großer Verwandlungskunst alle möglichen Tierleiber annehmen kann. (Athene, die designierte Göttin der Weisheit ist allerdings eigentlich weniger weise als klug.) Aphrodite hatte dem etwas verblendeten Paris im Falle, dass er sich für sie entscheide, die schönste Sterbliche auf Erden zur Gemahlin versprochen. Das in Paris eingepflanzte Versprechen führte später dazu, dass er der schönen Frau eines mächtigen Griechen verfiel und sie raubte, um dadurch schließlich den trojanischen Krieg heraufzubeschwören. Aphrodite stand auf der Seite der Trojaner, während Athene die Griechen unterstützte.

Im Tierkreis treffen sich Aphrodite und Athene am Strand. Die eine blickt ins Meer, die andere entsteigt ihm. In diesem Zusammenstehen jedenfalls prallt die Entwicklung – ich beziehe mich auf die Münchner Rhythmenlehre – der oberen Reihe auf die der unteren. Wenn – als Folge einer Abkapselung – im oberen Weg der IV. Quadrant ausfällt, kommt bei Aphrodite ein Bündel vermutlich versehrter Gestalten ab, die sie an Athene übergeben wird, damit der II. Quadrant sich anhand der Gestalten formiere. Vielleicht ist Athene klug genug zu sagen, dass sie die Annahme verweigert. – So oder so, es kann in diesem Schott geschehen, dass für das Leben gar nicht erst eine Gegenwart entsteht. Ein Leben ohne Gegenwart aber ist – ?

Was machen wir in diesem Horoskop mit diesen Zuordnungen? Die Grenze zwischen Waage und Jungfrau liegt im 12. Haus. Jupiter ist auf Athenes Seite, Neptun auf der von Aphrodite. Dieses Mal „gewinnt“ Athene. Schauen wir uns die Venus des Ereignisses näher an. Ihr Standort als Herrscherin des letzten Zeichens im AC-Verbund Schütze-Skorpion-Waage richtet den Blick auf den Ausgang der „Sache“: Venus in Haus 6, in Opposition zu Neptun. Sie folgt auf Jupiter-Schütze und Skorpion-Pluto: die Eigenschaft des Ereignisses beschreibt sich mit einem Beginn als raumdurchmessende Erweiterung/Beleuchtung, wird leitbildorientiert („Was auf den Weg gebracht ist, ist nicht mehr aufzuhalten.“) zum bestimmenden Geschehen und in der Aussteuerung auflösend. Die Waage, wie bereits mehrfach gesagt, ist strategisch „grausam“, und steht hier im Verbund als Folge des Plans (des Skorpion) mit den Auswirkungen der Auflösung. Die Durchführung dieser „Anlage“, die wir im Sonnenstand lesen, ist ein Wassermann-Vorgehen, aus der Luft.

Um 22:13 Uhr MEZ war der Nachthimmel über Dresden am Faschingsdienstag, am Vorabend des Valentinstages[5] wolkenlos. Die Innenstadt hatte man bereits ab 22:03 Uhr mit sog. „Christbäumen“ (Magnesium-Kaskaden) ausgeleuchtet und ausgekundschaftet. Neun britische Mosquitos hatten rote Zielmarkierungen auf das gut sichtbare Stadion am Ostragehege nordwestlich des Stadtkerns angebracht. 10 Minuten später begann die erste Welle der Bombardierungen, in deren Verlauf 244 britische Lancaster-Bomber der No. 5 Bomber Group die Gebäude mit 529 Luftminen und 1800 Spreng- und Brandbomben mit insgesamt 900 Tonnen Gewicht zerstörten. Innerhalb von 15 Minuten wurden drei Viertel der Dresdner Altstadt in Brand gesetzt. Die verursachten Brände sollen nach Berichten britischer Fliegerbesatzungen[6] später zur Orientierung für die nachfolgenden Bomber gedient haben, die auch die Elbwiesen und den Großen Garten, wohin viele Dresdner (es waren sowohl Judentransporte zur Abfahrt in KZ sowie auch viele Flüchtlinge dabei, weil es lange geheißen hatte, dass Dresden sicher sei) nach der ersten Welle geflüchtet waren, bombardierten und beschossen. Der aus den vielen Einzelfeuern entstehende Feuersturm dauerte mehrere Stunden und forderte viele Opfer. Im Verlauf der nachfolgenden weiteren Wellen brannte die Altstadt zum größten Teil aus, nur einige wenige Gebäude blieben schwer beschädigt erhalten. Zum Zeitpunkt der Flächenbombardierungen war längst klar, dass Hitler den Krieg verloren hatte, trotzdem folgten noch weitere Luftangriffe auf die Stadt; der letzte am 17.4.1945 um 13:48 Uhr. Die Zerstörung Dresdens war der Höhepunkt gezielter Flächenbombardements der Alliierten gegen die deutsche Zivilbevölkerung, um deren Moral (im Sinne von der Treue zu ihrem Führer und dem Stemmen gegen die Niederlage) zu brechen. Arthur Harris, Kommandeur der RAF, nannte die Bombarding „morale bombing“. Gestern schickte mir jemand einen Link auf eine Seite, auf der neue (natürlich alte) Filme über die Bombardierung Dresden gezeigt werden. Auch von Hanau, hier gleich bei mir um die Ecke, existieren Filme über die Bombardements. 

Vor einigen Jahren lernte ich eine Frau kennen, die über diesen Teil der deutschen Geschichte anhand ihrer Familiengeschichte erzählte und das auch veröffentlichte. In jeder deutschen Familie gab es nach dem II. Weltkrieg einen oder mehrere Tote, von deren Schicksal geschwiegen wurde. Die aus der Gefangenschaft Heimgekehrten waren gebrochen. Wie gesagt: Auch in jeder deutschen Familie gibt es einen Großvater mit einem großen Geheimnis. Die Nachfahren trugen ein Brandmal, über das sie nicht sprechen konnten und durften. Das hätte die geschichtliche „Aufarbeitung“ der Schuld konterkariert. Die gewollte, nach außen getragene „Täter“-Erzählung verhindert bis heute, dass wir uns ansehen, was denn hier an mehreren Orten vorsätzlich passierte. Geschrieben wird in Zusammenhängen jeweils ganz anderer, außerhalb Deutschlands gelegener Katastrophenorte von „Genozid“. Ich frage mich oft: Gibt es gerechtfertigte und ungerechtfertigte Genozide?

Angesichts der Geschehnisse in den letzten Jahren – ich fange mal bei dem Bedrohungsszenario der Corona-Pandemie an, gehe zur „Klima-Krise“ mit Weltuntergangs-Phantasien und zu den derzeitigen Kriegsschauplätzen mit Kriegsphantasien von deutscher Seite  – werden Bedrohungsängste geschürt, die zu Lähmung führen. Bei einigen… Andere sind über der Lähmung zu einer Kompensationsstrategie des „Überfliegens“ übergegangen. Weit entfernt von den Tälern des Leids träumen sie von einer gerechten Welt (manche Kritiker nennen es die „Bullerbü-Welt“ oder auch die „Pippi-Langstrumpf-Mentalität“). Sie ziehen sich auf die Moral zurück und formulieren Sätze wie „Wenn du anderen hilfst, hilfst du dir selbst“, oder „Es ist unsere Staatsräson zu helfen“. Einige sind sich des Brandmals bewusst geworden und haben ihre Familiengeschichte bis zum Ende erlitten. Die damaligen Kinder (die zwischen 1925 und 1945 Geborenen) sind inzwischen über 90, wenigstens aber bereits 80 Jahre alt, viele dement, und doch tragen sie dieses „Sag mir, dass alles in Ordnung ist“ in sich. Nichts ist in Ordnung. Das verschwiegene, aber nicht vergessene, deutsche Trauma – in der Zivilbevölkerung – ist immer noch da. 

Eine Antwort auf die Frage, warum Deutschland heute so ist, wie es ist, nämlich am Rande einer Selbstverletzung und dem Schnitt ins eigene Fleisch, könnte lauten: Ihr habt euch das Hemd des Täters übergezogen und leistet Abbitte überall, wo ihr denkt, Hilfe sei nötig. Dabei habt ihr vergessen, dass auch ihr gelitten habt. Diese ungeweinten Tränen machen euch geneigt und anfällig für Absolutheiten. Hilfe von außen ist keine heilende Hilfe, sondern beackert die Abhängigkeit. Heilen können wir uns nur, wenn wir – ohne in Selbstmitleid zu versinken – all den Ermordeten und Versehrten sagen: „Uns geht es jetzt gut, denn wir haben es begriffen.“ – Und dann werden wir fern jeder Moralität (die übrigens inzwischen sogar auf Tiere projiziert wird) unsere „Arbeit“ aufnehmen. Und zwar nicht als Ortlose, die andere Ortlose anziehen, sondern als Souveräne unseres Lebens. (Nun wurde es zum Schluss doch noch salbungsvoll, Entschuldigung.)

Nehmen wir das Grundradix und berechnen das Septar, kommen wir im 7er-Weg auf ein 12. Septar, die Bombardierungen sind 78 Jahre und 11 Monate her – im Februar jährt sich das zum 79. Mal. 

Die Fortsetzung und die Deutung wird es in einem Extra-Text geben.

 

 

 

[1] „Leben“ bedeutet, sich der Endlichkeit der Dauer des Hierseins bewusst zu sein.

[2] Sauerstoff beinhaltet 70 % Uranus, 20 % Waage Venus, 10 % Zwilling Merkur – 3 x Luftzeichen, Wasser H2O ergibt sich aus 2 x Wasserstoff (Mars) + 1 x Sauerstoff (Uranus), Ammoniak NH3 ergibt sich aus 3 x Saturn (Stickstoff) und 1 x Mars (Wasserstoff) und entspricht in der Zusammensetzung Neptun-Uranus, es ergibt sich das „Fehlende“.  Calcium und das Wasser sind dem Neptun zugeordnet. H2S04 – die Schwefelsäure setzt sich z.B. aus Wasserstoff, Schwefel und Sauerstoff zusammen – ergibt: Uranus (4x)-Pluto (1x)und (2x)Mars. Die schweflige Säure enthält ein Teil weniger Sauerstoff. Verschiedene Quellen fassen (u.a. Döbereiner) z.B. Magnesium als Sonne und Pluto zusammen.

[3] Meines Wissens hat Döbereiner keines der „Gevierte“ so benannt.

[4] Über den Apfel muss ich an anderer Stelle schreiben. Er ist ein wichtiges topos in allen Mythen. In der germanischen Mythologie z.B.: Die Göttin Idun war Hüterin über die goldenen Äpfel, die dem göttlichen Geschlecht der Asen die Unsterblichkeit verliehen. In der keltischen Mythologie wird die Insel Avalon als Paradies geschildert.

[5] Zu diesem Zeitpunkt in Deutschland unbekannt. Der Valentinstag  wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg von US-Soldaten in Westdeutschland bekannt gemacht. In Dresden wurde der Tag zu DDR-Zeiten nicht zu Brauchtum.

[6]  Beteiligt waren an den Bombardierungen sowohl die britische RAF als auch die USAAF.

(Visited 104 times, 1 visits today, 96.081 overall counts across all posts)