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TRÜMMERHAUFEN SITTLICHER UND MATERIELLER WERTE

Gründung der CDU am 26. Juni 1945

In dem Gründungsaufruf war die Rede von einem „Trümmerhaufen sittlicher und materieller Werte“ und dem „Weg der Wiedergeburt“.

„Aus dem Chaos von Schuld und Schande, in das uns die Vergottung eines verbrecherischen Abenteurers gestürzt hat,“ könne eine „Ordnung in demokratischer Freiheit nur entstehen“, wenn man sich „auf die kulturgestaltenden sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums“ besinne.
Hingewiesen wurde auch auf den Unterschied zur Situation nach 1918, da „ein gewissenloser Diktator mit seinem Anhang einen frivol entfesselten Krieg bis zu letztem Ausbluten unseres Volkes“ trieb. Der Aufruf räumte auch „die Schuld weiter Kreise unseres Volkes“ ein, die sich „bereitwillig zu Handlangern und Steigbügelhaltern für Hitler erniedrigten“. Im Geiste des Vermächtnisses der Opfer des nationalsozialistischen Terrors bekannte man sich zu der Pflicht, „mit diesem Volke den Weg der Sühne, den Weg der Wiedergeburt zu gehen“. Die Schuldigen sollten „in strenger Gerechtigkeit, jedoch ohne Rachsucht“ zur Rechenschaft gezogen werden.“ (Quelle: https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/kalender/kalender-detail/-/content/gruendungsaufruf-der-cdu-in-berlin)

Mit 1 Grad/1 Jahr kommt die Partei am 10.3.2021 im Fügungsrhythmus auf 17°45* Krebs, und auf die GSP-Gruppe von Mond-Mars, Mond-Saturn und Saturn-Uranus. Im Phänomensrhythmus steht sie auf 19°14‘ Schütze, in Konjunktion zu Mond-Uranus-GSP. (Anmerkung: gerechnet ist auf die Sonne am MC – das ist also ein Horoskop, das für den ganzen Tag „gültig“ wird.)

Auf 17°54‘ stehen wir übrigens im Kleinen Epocherhythmus: „Schauen wir an, was in der CDU passiert“ – sie ist ein Abbild der Inhalte dieser Konstellationen als Ereignis.

Die Volkspartei. Mond – Krebs. Der Sonnenverbund läuft aus dem III. Quadranten (klar, es ist Sonne am MC und II. Quadrant mit der Richtung des Phänomens) ins 12. Haus hinein. Die 0° Krebs stehen im 9. Haus – und schöpfen daher die Weltanschaulichkeit, mitherüberheschöpft wird Uranus in Zwillinge – es ist die Anschauung/Fügung einer aufbrechenden Moderne, eine Neuerung und Offenheit in den Ausführungen des Begegnenden. Das Wissenschaftliche – dazu unten noch. Der I. Quadrant mit Widder, Stier, Zwilling kennzeichnet im III. Quadranten zu Besuch die Wahrnehmung des Entgegenkommenden, die Bindung (auch in Form von Verträgen) daran und die Art und Weise der Darstellung. Die Selbstdurchsetzung, -sicherung und -darstellung im Anderen. Und – da es III. Quadrant ist und auf den II. wirkt – ist dies eine verquickte Geschichte.

Bevor „es“ im Krebs losgeht, steht da in erster Linie der Widder mit dem Mars im Stier – die Erfahrung einer Zerstörung. Mars-Venus – der Brandherd, auf 10°58‘ Stier legt dieser Mars seinen Stachel auf Venus-Pluto-GSP: das Programm einer Verdrängung in eine innere Welt hinein oder eine Austreibung aus einer inneren Welt heraus. Der Stier ist die Sicherung des Bestandes, das im 8. Haus Programm und vehement „verteidigt“ wird. Venus und Mars gehen ein Spiegelquadrat ein, der Brandherd tritt nicht ins Öffentliche, bleibt in der Vorgegenwart. Mit 10 Jahre pro Haus ist genau die Mitte zwischen Mars und Venus (15° Stier) erreicht.
Die Venus ist aus dem AC in der Waage (dort auf 3°28‘) neptun-haltig. Die Waage am AC, übernimmt die Aufgabe eines „Hirten“ – in ihr taucht das Prinzip des Lebens als Gestalt auf – unverfälscht im besten Falle. Eine denkstarke, aber handlungsgeschwächte Anlage mit Anspruch auf einerseits Wahrhaftigkeit und Gewissheit der Ergänzung und Begegnung, andererseits mit der Möglichkeit zur Verschleierung: Fische aus dem 6. Haus – die Unfähigkeit zur Aussteuerung von subjektivem Leben gegen das anbrandende Veränderliche, als Fähigkeit jedoch nachgerade die Nichtanpassung an möglicherweise Verführerisches und das Leben aus der Gewissheit heraus. Keine subjektive Verhandelbarkeit des Prinzips, das es in Erscheinung zu bringen gilt.

Neptun hat ein Quadrat zur Sonne, was darauf hinweist, dass aus einer Position der Schwächung heraus gelebt und „entschieden“ wird. Der Verbundsanfang beinhaltet nun diese Schwächung. Die Sonne steht zusätzlich noch auf Mond-Neptun und Mond-Uranus-GSP. Die Scheinheimat und der Aufruf dazu, sich „sauber“ zu halten. Das Volk – der Mond – ist im 4. Haus zu finden, im Steinbock. Mehrfach haben wir hier Mond-Saturn: die Beschränkung des Lebens, der Mangel an Liebe in der Verantwortungspflicht dem Jungen gegenüber, bei gleichzeitigem Ernst und der Strenge eines Zwangs zu Leistung (der Trägheit entgegen wirkend). Ein Heimatliches und ein Land der Maßstäblichkeit wird Entwurf, enthalten ein Missverhältnis zwischen Müttern und Gesellschaft, mit der Folge einer Ungeborgenheit, und dem Erleben von Notwendigkeit, die Unstimmigkeiten zu überbrücken.

Mond-Saturn kann es nicht ertragen, wenn es keine Gefühlsübereinstimmung gibt und interveniert mit Albernheit, um die Dualität zu überbrücken. Es entsteht eine „Politik“ der Zudringlichkeit und auch der Überbehütung. Beides ist der Eigenentwicklung nicht entsprechend.
In der Exposition stehen dann zwangsläufig auch Saturn-Merkur in Konjunktion im 10. Haus auf 16° bzw. 13° Krebs – die kürzlich wie anfangs erwähnt mit 1°/Jahr angetroffen wurden. Merkur, der Kennzeichner und Ausführer, kommuniziert die Empfindsamkeit, d.h. wenn Merkur und Saturn zusammenstehen, kennzeichnen sie die „Erscheinung der Spiegelung anderer“. Das ist eine Anfälligkeit für Viren, für die Invasion fremder Programme, die das Eigene übernehmen. Bei bestehender Immunitätsschwäche (und die ist mit Neptun in 1 und im 6. Haus angedeutet) ist das also ein erhöhtes Anfälligkeitsrisiko für „Übernahmeangebote“. Der Merkur aus dem Zwilling heiligt die Wissenschaft, jene, die als 3. Haus-Domäne das Jenseitige und den IV. Quadranten ausschließt und moralisch über die Einhaltung der Ordnungshaftigkeit wacht („die Prioritätenliste muss abgearbeitet und darf nicht geändert werden“). Merkur-Saturn ist auch der Wechsel zwischen Bindung und Lockerung, die Bewegungshinderung, damit Stagnation. Merkur aus der Jungfrau, der Bote von Hygeia, wacht über die Einhaltung der Überschaubarkeit der Ordnung und hat damit Angst vor Veränderungen. Überhaupt ist Angst hier ein Stichwortgeber: sie erfasst den Mond in 4, der zudem noch eine Spiegelkonjunktion zu Uranus verzeichnet. Unterwegs im Auftrag der Mütter kann hier bedeuten: Bleibe unpubertiert, bleibe unberührt und „heilige“ diese deine Entscheidung (in der Dualität), indem du dich nicht schuldig machst. Mond-Uranus ist geneigt, seine Unvollständigkeit einseitig zum Prinzip zu erheben: das Herausheben aus dem Verschulden ergibt dann aber die (neurotische) Notwendigkeit, alles als schuldauslösend Erkannte ausschließen zu wollen (siehe Sprach- und Genderdiskussionen).
Mond-Uranus gehört zum „Engramm des Sozialen“, was schlussfolgern lässt, dass es moralisch zugehen wird, sofern der IV. Quadrant ausgeschlossen ist, schlussendlich wird der Mond der Zudringlichkeit des Sozialen als Identitätsübernahme in einem „Aufschrei“ begegnen. Die Lösung läge bei Jupiter-Uranus, dessen Fehlendes die Bestimmung (im Saturn) ist. Die Erscheinungsseite Venus-Mond ist die Vereinnahmung des eigenen Lebens durch den Clan, den Familienverbund, dem man verpflichtet ist, der aber auch Sicherheit gewährt. Eine Mutter, eine Frau bestimmt über das Leben in diesem sozialen Verband. Sicherheit gegen Eigenentwicklung.

Der Jupiter, der – wie oben erwähnt – Teil der Lösung wäre, steht nun hier im 12. Haus und im Quadrat zum Uranus. Im 12. Haus steht er in der Jungfrau und das auch noch auf 20°, in der Nähe vom GSP Uranus-Pluto (Verdrängung des Ursprungs, das Verschwinden der Väter, die Täuschung über die Wirklichkeit). Auch das derzeit angesprochen durch die 1°/1 Jahr-Bewegung im Schützen (auf sic! Mond-Uranus-GSP). Das Endzeichen des Verbundes führt uns also dorthin, wohin bereits das 6. Haus und der Neptun verweisen: in eine Anschauung der Nichtanpassung.
Was heißt das? – Schütze steht eingeschlossen in Haus 3, ist dort Beschreibung des „Verhältnisses u.a. zu Nachbarländern“, zu denen es keinen Anschluss gibt. Herrscher von 3 ist Pluto in 10, Spitze 11, und der Ausgang des 3. Hauses wird von Saturn bewerkstelligt, der in 10 den Boss gibt. Das 12. Haus ist die Isolationsabteilung, dort steht das Füge-Element dieser Parteigründung. Der Herrscher allerdings ist Pluto im Löwen und der steht als Durchführung der Sonne als Wächter über dem, was die Exposition vorgab.

Jupiter und Neptun sind allgemein – unabhängig vom Sonnenverbund der Partei betrachtet (wobei Jupiter natürlich dazu gehört!) – einer der vielen Zuschreibungen nach „die Priester“, also die, die im Namen einer (an das Prinzip und die Bestimmung angeschlossenen) Anschauung tätig sind und „die Heiligen“, die wiederum nicht losziehen, um ihre Religion zu predigen. Wenn sie zusammenstehen, wie hier mit Jupiter in 12 – dann will der Bewegungsdrang das Grenzenlose „umfassen“, dann gilt die Hoffnung der „schier endlosen“ Vernunft. Jungfrau in 12 und an der Spitze von 12 zu 11 versucht, das Unwahrnehmbare zu „fassen“ und im 10. Haus bestimmend zu machen, Jupiter darin fügt es, im Verborgenen. Die Vernunft, dieses Werkzeug des Subjektiven und des Einzelnen, ist versucht, sich zum Prinzip zu machen. Wird die Vorgabe des Neptun verlassen, in der Waage die Wahrheit und das Wirkliche in die Erscheinung zu bringen, wird er – das haben wir vielfach gehört und auch nachvollziehen können – zu Pluto. Aus dem religiösen Hintergrund wird ein Griff auf das Bewusstsein und dies wird als Modell in die Realität als der Ausführung von Form getragen. Der versteckte Priester erscheint in der Maske des Sonne-Neptun und ist ein Sonne-Pluto

Die Durchführungsmechanismen sind allemal ein Pluto-Mars-Quadrat, und das ist als eines der Kürzel in der MRL „das nicht gehabte Erlebnis“, und die Unterwerfung der eigenen Mentalität unter eine fremde. Sofern also hier die Form (der Partei) gegen das Prinzip (und mit Neptun am AC ist die Partei mit einem Prinzip angetreten) verstößt, wird Mars zum Rächer und wird genau jenen Flächenbrand auslösen, von dem ich eingangs schrieb. Mars-Pluto ist der Austreiber des Verdrängten, und hat gleichzeitig Angst vor dem Bösen. Das Böse als das, was nicht gelebt werden darf, bedient sich der Fassade des Bürgerlichen, um dahinter sein Verdrängtes zu verstecken. Pluto in Löwe – der Griff nach der Macht über das Leben – lockt jene an, die genau über diese Konstellation eine Schwäche kompensieren müssen.

Und so ist hier doch letztlich eine Weiterführung eben dessen zu sehen, was eigentlich überwunden werden sollte. Die Inhalte haben sich den Tag ausgesucht, den sie brauchten, um in die Welt zu gelangen. Das Wollen in Zeiten, da eigentlich ein Begreifen angesagt war. Jetzt müssen wir sehen, wie wir damit zurecht kommen oder – was angebracht ist – die Partei beiseite legen.   

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