Saturday, 05-Sep-2026

JUPITER-NEPTUN-KONJUNKTION IN SKORPION

 

oder 

Untergang, um wiederzukommen

Konjunktion  Tierkreiszeichen
10.11.1472 15° Skorpion
04.12.1638 21° Skorpion
30.12.1804 27° Skorpion
24.09.1958 03° Skorpion

 

Am 8. September 1804 ist in Ludwigsburg ein deutscher Lyriker des Namens Eduard Mörike geboren. Er arbeitete zwar als evangelischer Pfarrer, haderte aber bis zu seiner frühen Pensionierung mit dem Beruf, der ihn ernährte. Mörike lässt sich als literarischer Vertreter der Biedermeierzeit zuordnen. Geschrieben hat er z.B. Folgendes („Gebet“):

Herr! schicke was du willt,
Ein Liebes oder Leides;
Ich bin vergnügt, daß beides
Aus Deinen Händen quillt.
Wollest mit Freuden
Und wollest mit Leiden
Mich nicht überschütten!
Doch in der Mitten
Liegt holdes Bescheiden.

Als Biedermeier wird die Zeitspanne vom Ende des Wiener Kongresses 1815 bis zum Beginn der bürgerlichen Revolution 1848 in den Ländern des Deutschen Bundes bezeichnet. Mit ihm ist der Begriff der Restauration verknüpft, und dieser wiederum geht auf die staatspolitische Entwicklung nach dem Ende der napoleonischen Zeit und des Wiener Kongresses zurück.

Dreieinhalb Monate nach Mörikes Geburt beendete die neue Konjunktion von Jupiter und Neptun den 13-Jahres-Zyklus in der Waage. Die Jahre zwischen 1804 und 1817 sind noch keine Biedermeierzeit, sondern gehen mit der Jupiter-Neptun-Konjunktion im Skorpion als Fleischwolf-Zeit voraus. Das laufende Jahr hatte einiges an Änderungen mit sich gebracht: Zu Jahresbeginn 1804 (am 1. Januar) hatte Haiti als erste freie Republik erfolgreich seine Unabhängigkeit von der französischen Kolonialherrschaft und der Sklaverei erklärt. Im August 1804 hatte sich der römisch-deutsche Kaiser Franz II. zum Kaiser von Österreich proklamiert. Dies war der Anfang vom Ende für das alte Reich (das Heilige Römische Reich), das zwei Jahre später (1806) aufgelöst wurde. Im März des Jahres war der Code civil, das neue französische Zivilgesetzbuch, in Kraft getreten und schuf eine Synthese aus alten lokalen Rechtssystemen und dem Revolutionsrecht; garantierte damit die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz und bestimmte die Trennung von Staat und Kirche. Am Ende des Jahres – Anfang Dezember 1804 – krönte sich Napoleon Bonaparte in der Kathedrale Notre-Dame in Paris selbst (ohne die Salbung des Papstes) zum Kaiser der Franzosen und etablierte damit das Erste Französische Kaiserreich.

Europa wurde von 1805 bis 1815 von mehreren Kriegen überzogen, die vornehmlich mit Napoleon zu tun hatten. 1. Krieg der Dritten Koalition (1805–1806): Österreich, Russland, Großbritannien und Schweden kämpften gegen Frankreich. Der Krieg endete mit einem entscheidenden Sieg Napoleons in der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz und dem Frieden von Pressburg. 2. Krieg der Vierten Koalition (1806–1807): Preußen und Russland verbündeten sich gegen Frankreich. Nach den Niederlagen Preußens in der Schlacht bei Jena und Auerstedt wurde der Krieg durch den Frieden von Tilsit beendet. 3. Fünfter Koalitionskrieg (1809): Österreich und das Vereinigte Königreich (gegründet übrigens 1801) kämpften erneut gegen Frankreich und seine deutschen Verbündeten. Nach der Niederlage Österreichs im selben Jahr folgte der Friede von Schönbrunn. 4. Befreiungskriege (1813–1815): Eine Allianz aus Preußen, Russland, Österreich, Großbritannien und weiteren Staaten erhob sich gegen die französische Vorherrschaft. Höhepunkte waren die Völkerschlacht bei Leipzig und nach der Rückkehr Napoleons die endgültige Niederlage in der Schlacht bei Waterloo.

Man könnte es auf einen einfachen Punkt bringen: Napoleon war weitgehend damit beschäftigt, seine Macht in Europa auszuweiten, verschob dafür Grenzen und gründete neue Staaten, was natürlich auch andere Herrscher auf den Plan rief, die ihre Länder neu zu strukturieren wussten und transformierten. Grenzen und Strukturen, Verteilung und Transformation, Vormacht, Koalitionen, Allianzen: Politik.

Darf ich bitten: Skorpion lädt zum Einstieg in die Hölle ein, manchmal ist ein Saturn-Neptun-Ereignis der Auslöser, manchmal ist es Saturn-Pluto oder aber Jupiter-Neptun. Der „träumt“ von einer großen Auflösung aller Grenzen und der Fügung von etwas Idealem, einem Heilen – auch der Wahrheit, das sich in die Gene einschreibt, in die Erfahrungen der Menschheit, in die Geschichtsbücher der Welt. Auch hier durchzieht ein Versprechen von Heilung und Heiligung oder die Täuschung über die Größe das unterirdische Gewölbe, man könnte an ein Labor denken, in dem geforscht und alchimistisch experimentiert wird. In einem Reagenzglas werden die unterschiedlichsten Ingredenzien zusammengemischt.

Das Zeichen Skorpion stellt den „schmerzvollen“ Entstehungsprozess auf dem Weg zu „Republiken“ dar. Es ist die Macht der Masse, der Bürger, des Volkes im Gegensatz zur Macht des Königs. Skorpion ist der Geburtshelfer zwischen dem alten Gefüge und der Geburt des Neuen.

Ich wähle Frankfurt als Bezugspunkt – die Stadt steht mit den traditionellen Kaiserkrönungen als ein Machtfaktor in der damaligen Geopolitik zur Disposition. Dass mit der Krönung von Franz II. im Jahr 1792 (JU-NE-Konjunktion in der Waage) die hochherrschaftliche, 230 Jahre dauernde Ära als Krönungsstadt[1] endete, und sich 1806 das Heilige Römische Reich offiziell auflöste, machte Frankfurt einmal mehr zu einem Epizentrum, dieses Mal als unabhängige „republikanische“ Stadt. Im Jahreswechsel 1804/1805 sah sich Frankfurt allerdings nach der Selbstkrönung Napoleons mit der Sorgensituation, als freie Reichstadt eventuell gefährdet zu sein, konfrontiert. Ein Skorpion-AC legt die politische Ebene fest und stellt Pluto ins 4. Haus und in den Fisch. Ein „liberales“ Haus des Gewährenlassens empfängt ein Programm mit der Anleitung zur Erweiterung dieses liberalen Hauses als Selbstdurchsetzung. Die Venus steht bei der Konjunktion und gibt dem Programm, aus dem Stier im Gegenüber stammend eine Begrenzung, eine „Sicherung“ aus dem Begegnenden wird erweitert aufgelöst. Die Venus ist hier sowohl konturgebend und zentrierend als auch Objekt der Auflösung.

Das Territorium wird größer, weil es größer wird – könnte man sagen: Der „Wohnort“ wird verheißungsvolles Territorium (Schütze in 2) und im Rahmen des Konzepts offen. Im Jahr 1804 traf der Frankfurter Rat den historisch weitreichenden Entschluss, die alten, militärisch nutzlos gewordenen Festungsmauern und Bastionen komplett abzutragen. Man begann mit der Umwandlung dieser Flächen in eine weitläufige Parkanlage – den heutigen Frankfurter Wallanlagen, die den Innenstadtkern umschließen. Diese tiefgreifende städtebauliche Veränderung bestimmte den Alltag und das Stadtbild im Winter 1804, der Bau sollte bis 1812 dauern.

Im 5. Haus ist Widder Ausführer des „Lebenstriebs“, vielleicht des Bürgermeisters[2], der im Lebensweltlichen im Außen aktiv wird. Mars greift in die Funktionen der „Sicherung“ ein. Festung und Wall dienen der Verteidigung. Die Durchführung der Erweiterung zur „Erbauung des Gemüts“ obliegt der Sonne im Steinbock: gemäß den Gesetzen der Ordnung, zuverlässig, setzt sie im Territorium die Stützpfeiler ein, ist in der Bewegung und Kommunikation involviert – und diese richtet sich in die Waage und ins 11. Haus. Es geht um die Entstehung von etwas Neuem und die Aufhebung von etwas Altem – Saturn und Uranus nähern sich ihrer Konjunktion an. Eine „Häutung“ steht kurz bevor, bzw. eine Erneuerung auch im Bewusstsein. Saturn-Uranus ist aber auch die Stockung mit einem entstehenden Stau – etwa 2006 ist die Konjunktion im Fügungsrhythmus gesehen erreicht, und mehrfach ist die JU-NE-Konjunktion mit der Venus dabei ebenfalls betroffen.

1806 geriet das gesamte Projekt der Stadtumwandlung durch massive politische Verwerfungen und den Einmarsch der Franzosen ins Stocken. Und schlimmer noch: Frankfurt verlor im Zuge der Napoleonischen Kriege seine jahrhundertelange Unabhängigkeit als Freie Reichsstadt. Französische Truppen besetzten die Stadt, Napoleon löste das Heilige Römische Reich auf und unterstellte Frankfurt seinem Verbündeten, dem Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg. Aufgrund der Kriegslasten, Einquartierungen von Soldaten und der auferlegten Kontributionen war die Stadtkasse schlagartig leer. Für die teure Abtragung der gewaltigen Erdwälle und Bastionen fehlte nun das Geld. Um das Großprojekt überhaupt fortführen zu können, musste die Stadtverwaltung zu einer radikalen und damals umstrittenen Methode greifen: Da die Stadt die Mauern nicht selbst abreißen konnte, wurden die Festungsgrundstücke ab 1806 einzeln an wohlhabende Bürger zwangsverkauft. Die Käufer unterschrieben in einem strengen Vertrag, dass sie die Bastionen auf eigene Kosten innerhalb eines Jahres abtragen sollten. 1807 gab es darob einen großen Streit mit Investoren, und reiche Bürger wollten die Filetstücke komplett mit Prachtbauten zubauen. Um das zu verhindern, erließ der Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg die Vorgabe, dass nur die der Stadt zugewandte Seite bebaut werden durfte – der dahinterliegende Rest musste ein Garten werden. Das Wallservitut trat 1827 in Kraft – das liegt allerdings in einem neuen 13-Jahres-Zyklus, nämlich dem der Konjunktion im Schützen.

Ich schaue, was sich in Bezug auf das Auf- und Abklingen. Das Ereignis, auf das wir auf dem Scheitelpunkt 1810/11 mit dem Pluto in Haus 4 schlussfolgern können, besteht in einer Art Kontrollverlust. Und tatsächlich: Im Februar 1810 dekretierte Napoleon die Errichtung des Großherzogtums Frankfurt, was einer (Pluto in 4) Besetzung durch eine fremde Mentalität entspricht: Die Frankfurter Bürger verloren die Hoffnung, jemals wieder eine freie Bürgerrepublik zu werden. Frankfurt wurde mit Hanau, Aschaffenburg und Fulda zu einem künstlichen napoleonischen Modellstaat verschmolzen. Im August 1810 wurde der Stadt der französische Code Napoléon aufgezwungen. Obwohl dies moderne Reformen brachte (wie die Aufhebung der Leibeigenschaft), war es für die stolze Patrizierschaft der ultimative Verlust der eigenen Rechtskontrolle.

Der wohl spürbarste, schmerzvollste Kontrollverlust für die Handelsstadt ereignete sich im Spätherbst 1810 durch das radkale Durchgreifen der französischen Besatzer (Dekret von Fontainebleau). Napoleon wollte die britische Kontinentalsperre mit aller Gewalt durchsetzen. Im November 1810 besetzten französische Truppen flächendeckend alle Lagerhäuser der Frankfurter Kaufleute. Sämtliche englische Textilien und Kolonialwaren wurden beschlagnahmt. Vor den Toren der Stadt  (auf den gerade erst mühsam freigelegten Flächen der geschleiften Stadtmauern!) wurden englische Waren im Wert von Millionen Gulden öffentlich verbrannt. In der Opposition steht der transitierende Jupiter im Stier dem weiter im Skorpion/Schützen laufenden Neptun gegenüber – in diesem Fall geht es um die Bestände in der gefährdeten Erweiterung.

Etwa ab 1813/14 begann das künstliche napoleonische System unter gewaltigen Erschütterungen zusammenzubrechen. Nach der verheerenden Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 floh die französische Armee nach Westen, ihnen folgte beim Zusammenbruch des Großherzogtums im November der Fürstprimas. Die alliierten Truppen (Russen, Preußen, Österreicher) marschierten in Frankfurt ein, die Stadt wurde kurzzeitig zum Hauptquartier der antinapoleonischen Allianz. Sogar der russische Zar Alexander I. und der preußische König Friedrich Wilhelm III. residierten in der Stadt. 1814 war der Spuk vorbei und Frankfurt wurde wieder zur Freien Stadt unter der Führung des Senators und späteren Bürgermeisters Johann Büchner. Es begann die Ausarbeitung einer neuen Verfassung (der späteren Konstitutionsergänzungsakte) und Frankfurt kehrte zu seinen republikanischen Wurzeln als souveräne Stadtrepublik zurück. Nach dem Wiener Kongress (1815) wurde die Stadt Sitz des Deutschen Bundes.

Im Jahr 1816/1817 – aus der Asche wieder auferstanden – trat die neue Verfassung Frankfurts endgültig in Kraft und die Stadt stabilisierte sich vollständig in ihrer neuen Rolle als freie Bürgerrepublik und diplomatisches Zentrum Deutschlands. Der Zyklus von 1804 hatte seine evolutionäre Aufgabe erfüllt: Die alte, eingemauerte Festung war gestorben, die moderne, freie Stadtrepublik geboren.

1949 – nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland war die Stadt Frankfurt in der engeren Wahl zur Bundeshauptstadt. Sie wurde es nicht. Vielleicht kann der Große Zyklus von 1804 bis 1971 zur politischen Geburt Frankfurts etwas mehr erzählen.

Ich ergänze die Grafik zur Veranschaulichung[3] dahingehend, dass ich das Horoskop der Konjunktion in der Mitte (um 90° gedreht) einfüge. Und dann werde ich Ereignisse schlussfolgern und danach suchen. Diese veränderte Darstellung führt sofort zu einigen Fragen: Was war z.B. im Jahr 1817, als die Saturn-Uranus-Konjunktion angesprochen war? Im Jahr 1844 wird ein Mars-in-Löwe-Ereignis angenommen, sowie im Jahr 1919 ein Pluto-in-Fische-Ereignis. Sehr viel dürfte in den Jahren 1932 bis 1965 vorgegangen sein. Ich mache mich auf die Suche.

1817 ist das Jahr, in dem der ursprüngliche Impuls von 1804 (Auflösung der alten Stadtgrenzen) seine endgültige, gesetzliche Form (Steinbock-Prinzip) erhält. Die im Vorjahr beschlossene Konstitutionsergänzungsakte – die neue Verfassung Frankfurts als Freie Stadt – tritt in Kraft. Das bürgerliche Frankfurt stabilisiert sich wirtschaftlich und politisch als souveräne Republik des Deutschen Bundes. Handel und staatliche Identität gehen in der neuen Ordnung auf.

1844/45 kommt es im Mikro-Zyklus Wassermann zu den Frankfurter Brotkrawallen (Hungerunruhen des Proletariats). Gleichzeitig formieren sich in der Stadt die liberalen und demokratischen Vereine. Es ist die Geburtsphase und logistische Vorbereitung für das, was zwei Jahre später (1848) in der Frankfurter Paulskirche als erstes gesamtdeutsches Parlament auf die Bühne tritt.

1887 befindet sich Frankfurt im wirtschaftlichen und städtebaulichen Zenit des wilhelminischen Kaiserreichs von 1871. Ein Jahr zuvor (1886) wurde der Frankfurter Hauptbahnhof eröffnet – damals der größte Bahnhof Europas und das Symbol für Frankfurts Aufstieg zum zentralen Verkehrsknotenpunkt der Moderne. Die Stadt dehnt sich aus, schließt die umliegenden Dörfer (Eingemeindungen) ein und transformiert sich von der beschaulichen Handelsstadt zur hypermodernen Großstadt und zum Finanzzentrum. Das bürgerliche Kapital (Stier) feiert einen Triumph.

1919 – im Mikrozyklus wirkt Jupiter-Neptun-in Löwe – wird im Januar die Weimarer Nationalversammlung gewählt. In Frankfurt kommt es zu heftigen revolutionären Unruhen und Generalstreiks. Pluto in Fische – wir befinden uns zwischen der „Opposition“ und dem abnehmenden Quadrat: Frankfurt verliert durch die neue Grenzziehung (Besetzung des Linken Rheinufers) schlagartig sein wirtschaftliches Hinterland und stürzt in eine Versorgungskrise. Gleichzeitig tut sich das Tor zum Übergang in die erste echte gesamtdeutsche Demokratie von Frankfurt ausgehend auf.

1929 kommt es zum Zusammenbruch der Weltwirtschaft (Schwarzer Freitag) – für das Finanzzentrum Frankfurt ein heftiger Schlag. Gleichzeitig erlebt die Weimarer Republik in Frankfurt nach nur 10 Jahren den Vorabend des Untergangs. Die Arbeitslosigkeit steigt rapide, und die politischen Straßenkämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten spalten die Stadt. Es ist der Wendepunkt, an dem die demokratische Bürgerstadt die Kontrolle an den aufkeimenden Faschismus verliert.

Am 12. März 1933 wird die Frankfurter Stadtregierung durch die Nationalsozialisten gewaltsam gleichgeschaltet und der jüdische Oberbürgermeister Ludwig Landmann wird aus dem Amt gedrängt. Frankfurt – jahrhundertelang stolz als „Stadt der Bürger“ und der jüdischen Emanzipation (Rothschilds, Brentanos etc) – verliert seine republikanische Identität. Die angelegte Neptun-Täuschung und die Skorpion-Zerstörung (eine Ideologie der Zersetzung) lösen die freie Bürgerstadt auf.

1933 – im Großen Zyklus hinter dem abnehmenden Quadrat und im Horoskop mit einem Merkur im Steinbock – untersteht im Kleinen Zyklus der Jungfrau. Die Jungfrau, die sich mit Entscheidungen schwertut, und hier ziemlich überfordert ist und Abweisung „erlebt“. 1945 ist die Steinbock-Sonne im Horoskop innerhalb des Mikro-Zyklus der Waage angesprochen. Frankfurt wird Ziel massiver Bombardierungen und die gesamte Altstadt wird dem Boden gleich gemacht. Inwieweit Saturn und Uranus in der Waage (1817 – und ursprünglich 1804: Auflösung der alten Stadtgrenzen) hier Wirkung zeigen, muss ich noch weiter nachzeichnen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (im Mai 1945) stand Frankfurt unter amerikanischer Militärverwaltung. In dieser Phase wurde es zum Zentrum des Neuaufbaus in der amerikanischen Besatzungszone (Sitz des Wirtschaftsrates der Bizone). 1946 erhielt die Stadt eine neue, demokratische Kommunalverfassung. Da die historische Altstadt durch die Luftangriffe weitgehend zerstört war, begann ab 1945 eine Phase der städtebaulichen Neuordnung. Statt eines historisierenden Wiederaufbaus entschied sich die Stadtverwaltung für ein modernes, offenes Verkehrskonzept, was die bauliche Struktur der Stadt dauerhaft veränderte.

Wenn man im letzten Viertel des Zyklus – und insbesondere auf die Jahre 1958-1971[4], in denen die Jupiter-Neptun-Konjunktion angetroffen wird, schaut, findet man: Im Jahr 1966 veröffentlichte Theodor W. Adorno sein philosophisches Hauptwerk: Die Negative Dialektik. Das Buch ist das theoretische Herzstück der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule. Adorno formulierte den radikalen Bruch mit traditionellen Denksystemen und stellte fest, dass Philosophie nach den Verbrechen von Auschwitz völlig neu gedacht werden müsse. Dies entspricht durchaus der skorpionischen Transformation der Denkkultur, die von Frankfurt ausgeht. Ein altes, bürgerliches Weltbild wird dekonstruiert, um Raum für eine schonungslose gesellschaftliche Selbsterkenntnis zu schaffen.

Ab 1965 strömten Massen von Studenten nach Frankfurt, angezogen von der utopischen und gesellschaftskritischen Vision (Jupiter-Neptun-Dynamik). Gleichzeitig bildete sich genau hier der Keim für den späteren Konflikt von 1968/69: Die Studenten wollten die Theorie der Frankfurter Schule in die radikale, politische Praxis auf der Straße umsetzen, was Adorno und Horkheimer allerdings strikt ablehnten. Das Jahr 1965/66 liefert somit die theoretische und moralische Aufladung des Frankfurter Geisteslebens, bevor die Bewegung um 1970/71 – zum Endpunkt des Großen Zyklus – das Stadtbild und die Gesellschaft endgültig veränderte. Soweit Frankfurt.

Ich schaue nach Spanien: vom 2. Mai 1808 bis zum 17. April 1814 wurde auch Spanien von Napoleon beglückt. Von spanischer Seite wird dieser bewaffnete Widerstand Spanischer Unabhängigkeitskrieg (Guerra de la Independencia Española), von portugiesischer Seite Guerra Peninsular und von britischer Seite Peninsular War genannt. Ich schaue mal nach, was hier passierte und nehme für die Jupiter-Neptun-Konjunktion als Bezugsort Madrid. Auch in Madrid liegt ein AC Skorpion vor, und die Konjunktion steht im 1. Haus. Allerdings liegt der IC deutlich im Wassermann und Uranus steht deutlich im 12. Haus. Ein heimatliches Selbstverständnis (als Volk) ist in Heraushebung aus sich selbst begriffen und „verliert“ seine Sichtbarkeit. Die Abwesenheit von der eigenen Seele darf nicht gesehen werden. Die Abwesenheit der „Erzeuger“ spielt sich im Verborgenen ab. Saturn – als Herrscher aus dem Steinbock in 3 – steht bereits in Haus 11 – Uranus, der Zeuger, kann über das Gesetz und die Gewährleistung der Gesetze in die Zeit gelangen.

Anders als im Frankfurter Horoskop steht Mars direkt am MC, was ein wichtiger Hinweis ist. Hier liegt eine weitreichende Beeinflussung auf das gesellschaftliche Leben vor, und das aufgrund der kriegerische Umstände im Land. Für Frankfurt hatte ich weder Lilith noch Chiron berücksichtigt, für Madrid und damit Spanien stehen sie am Eingang und Ausgang von Haus 2. Diese Konstellation zeigt ein territoriales Trauma von unheilbarer Wunde und der Erfahrung von Verrat. Da sich die beiden Faktoren im Feuer-Zeichen Schütze bewegen (welches für das Ausland, Expansion und globale Reichweiten steht), zeigt sich hier die Verwundung (Chiron) und der schmerzhafte Denkzettel (Lilith) in Bezug auf das Übersee-Imperium. Das Territorium wurde im wahrsten Sinne des Wortes im Kern gespalten und blutete vermutlich finanziell wie geopolitisch aus.

Die historischen Entsprechungen in Madrid (1804) sind folgende: Das spanische Weltreich erlebte einen beispiellosen materiellen und territorialen Zusammenbruch. Im Oktober 1804 und wenige Wochen vor der exakten Kriegserklärung (12. Dezember) hatten britische Kriegsschiffe im Gefecht von Kap Santa Maria unprovoziert eine spanische Silberflotte angegriffen. Spanien verlor tonnenweise Gold, Silber und vier Fregatten. Dies kann durchaus als eine „Verwundung“ des 2. Hauses angesehen werden – der Staatsbankrott war besiegelt, als direkte Folge dessen, sah sich Spanien gezwungen, England den Krieg zu erklären. Durch Knebelverträge mit Napoleon war Spanien ohnehin bereits gezwungen, immense Summen an Frankreich abzuführen, was die eigene Substanz völlig aussaugte. Es folgten in den nächsten Jahren die Vernichtung der Flotte bei Trafalgar (1805), die französische Invasion, die Besetzung Madrids durch Napoleon (1808) und der darauffolgende totale Verlust der südamerikanischen Kolonien.

Die Sonne – ist dem Saturn beigeordnet – steht ebenfalls in diesem 2. Haus; Mond ebenso, allerdings mit dem Herz im Schützen. Mond „will“ die alte Größe, die Sonne muss den Mangel und den Verlust „managen“.

Was Madrid angeht, so bringt diese Konjunktion die Auflösung des Übersee-Reiches und ein Zurückschneiden der Macht und der Illusion von Größe.

Gehen wir im 13-Jahres-Zyklus im Uhrzeiger-Sinn ins Jahr 1807 (Mars am MC) und zum zunehmenden Quadrat, finden sich folgende Ereignisse: Der Vertrag von Fontainebleau (Oktober 1807): Spanien schloss ein fatales Abkommen mit Napoleon. Das Ziel war die gemeinsame Aufteilung Portugals. Unter dem Vorwand, nach Portugal zu marschieren, überschritten zehntausende französische Soldaten die Grenze. Sie besetzten die strategischen Schlüsselpunkte Spaniens. Der Löwe-Mars am MC zeigte hier seine ganze destruktive Dynamik. Die fremde Armee stand nun direkt im Machtzentrum der spanischen Monarchie.

Mit der Opposition 1810/1811 befand sich Spanien im totalen Guerillakrieg, denn nahezu das gesamte Territorium war französisch besetzt. Nur die belagerte Stadt Cádiz hielt stand. Dort wurde 1812 die erste liberale Verfassung Spaniens geboren, was einen radikalen Identitätswechsel im Außenkontakt bedeutete: Stier in der Begegnung, Venus und Jupiter mit Neptun aufgeweicht. 1813/1814 – Krise und Bereinigung an der Basis. Im Jahr 1813 kollabierte die französische Herrschaft nach der Schlacht von Vitoria. 1814 kehrte der spanische König Ferdinand VII. aus dem Exil (er war als Herrscher von 4 zwischenzeitlich in der Unsichtbarkeit) zurück. Die alte Ordnung wurde wiederhergestellt – Wassermann am IC (die Aufhebung) und Uranus in 12 – Saturn ersteht wieder auf und tritt in die Zeit. Denn die Zeit bis 1817 hat noch einiges an Unruhen zu bieten: Vom abnehmenden Quadrat bis 1917 vollendete sich der Zyklus in folgender Weise: Nach seiner Rückkehr aus dem Exil brach König Ferdinand VII. sofort sein Versprechen. Er erklärte die progressive Verfassung von Cádiz für nichtig und kehrte zum brutalen Absolutismus zurück. Das Volk fühlte sich verraten – die psychologische Wunde von Lilith wurde nun auf Staatsebene nochmals aktiviert. Die lähmende Erschöpfung Ende 1815 kam es zur lähmenden Erschöpfung : Nach dem endgültigen Sturz Napoleons bei Waterloo im Sommer 1815 fiel ganz Europa in die Restaurationsphase. In Spanien zeigte sich nun das wahre Ausmaß der Zerstörung. Das Land war wirtschaftlich komplett ausgeblutet (Chiron im 2. Haus). Fabriken waren zerstört, die Landwirtschaft lag brach, und der Staat lebte vom reinen Existenzminimum.

Ferdinand VII. errichtete ein Terrorregime. Liberale Denker, Offiziere und Freiheitskämpfer wurden durch die Comisión de Causas de Estado systematisch gejagt, eingekerkert oder hingerichtet. Die traumatische Wunde war nun kein äußerer Feind mehr, sondern der eigene König, der das Territorium von innen heraus spaltete. Da Madrid militärisch und finanziell ohnmächtig war, nutzten die südamerikanischen Kolonien die Gunst der Stunde und im Juli 1816 erklärte Argentinien seine Unabhängigkeit, gefolgt von massiven Befreiungskämpfen unter Simón Bolívar in Venezuela und Kolumbien. Das „2. Haus“ (die Ressourcen aus Übersee) brach für Spanien unumkehrbar in sich zusammen.

1845/1846 – 1837 (unter dem Steinbock-Zyklus) hatte sich Spanien eine Verfassung gegeben, in der gewährleistet wurde, dass die Souveränität bei der Nation liege und dass die Cortes mit der Verabschiedung der vorliegenden Verfassung, die auf der Verfassung von Cádiz zurückgehe, diese Souveränität ausübten. Diese 1845-er Verfassung – Im Wassermann-Zyklus – räumte dem König bzw. der Königin wieder mehr Rechte ein.  Die autoritäre Verfassung zementierte die Spaltung des Landes.1846 brach in Katalonien der Zweite Carlistenkrieg aus und die Herrschaft der 13-jährigen Königin Isabella II.[5] blieb chronisch instabil.

1887 löste sich – Stier am DC, Venus-Jupiter-Neptun – das koloniale Restreich unaufhaltsam und sichtbar auf. Die Keimzelle für das Desaster des Spanisch-Amerikanischen Krieges (1898) wird manifest und der spätere Militärputschist Emilio Mola wurde geboren.

1928/1929 Das Imum Coeli (IC) symbolisiert das Fundament des Staates, das Volk, die Heimat und den seelischen Boden. Spanien inszenierte in Barcelona und Sevilla (1929) glanzvolle Weltausstellungen. Die Militärdiktatur von Primo de Rivera brach zeitgleich völlig in sich zusammen. Das ökonomische und soziale Fundament zerriss und der Weg in den traumatischen Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939) war bereitet. Das Land verharrte bis zum Tod (20. November 1975) des Diktators Francisco Franco in einer bleiernen Starre, ehe ab 1975 der neue Zyklus aus dem Jahr 1971 mit einem politischen Atemholen (Transición) beginnen konnte. Francisco Franco, der „Caudillo“ war ja als Sieger aus dem Bürgerkrieg hervorgegangen und hatte das Land fast 40 Jahre lang mit eiserner Hand regiert.

Wassermann in 4 und Uranus in 12 – das gespaltene Volk, von dem der eine Teil sichtbar in die Zeit treten darf, während das andere rechtlos bleibt: Katalanen (eigenständige Volksgruppe im Nordosten mit eigener Kultur und Sprache) und Kastilianer (größte Bevölkerungsgruppe, deren Sprache (Kastilisch) die offizielle Landessprache Spaniens ist).

Was Spanien angeht, das mir ohnehin auf der Achse Stier-Skorpion zu liegen scheint, sei noch ein Ausblick mit der Hoffnung auf spanische Gesundung erlaubt. Die Konjunktion im September 1958 zeigt das Bild eines Landes, das insbesondere in der Zeit von 2004 bis 2017 etliche angetroffene Planeten aufweist, die entsprechende Themen aufrufen: Zu sehen ist, dass im laufenden Zyklus Spanien vornehmlich mit seiner Außendarstellung zu tun hat, während im Innern (Mars am IC) immer noch gestritten wird. Die Jupiter-Neptun-Konjunktion steht an der Grenze zum 8. Haus – rechnerisch ergibt sich das Erreichen der Konjunktion vom MC aus etwa im Jahr 2014. Annahme: Das Auflösen einer großen Hoffnung (einer Größe) und die „Erweiterung“ (Inflation) einer Illusion. Neptun ist der Mythos, Jupiter der joviale „Verkünder“, Mars hat ein Quadrat zu Pluto, der im Fügungsrhythmus gelesen über die Endgrade im Skorpion ebenfalls ausgelöst ist. Hier kommt es zu einer Vertreibung, die aus dem Innen in die Öffentlichkeit führt. Im Jahr 2014 erlebte Spanien mit der spektakulären Abdankung von König Juan Carlos I. im Juni einen Moment der totalen Desillusionierung und Auflösung eines nationalen Mythos. Juan Carlos wurde durch den Druck der Straße (Mars in Zwillinge) und der Medien faktisch vom Thron vertrieben. Der Übergang zu Haus 8 (Die Entzauberung): Als der „Rhythmenzeiger“ 2014 hier ankam, kollabierte die Scheinwelt (Neptun). Durch die Enthüllungen über illegale Millionengeschäfte und die berüchtigte Elefantenjagd in Botswana während der schweren Wirtschaftskrise des Landes wurde der König komplett entzaubert. Was als große Hoffnung und identitätsstiftender Glaube an eine saubere Monarchie begonnen hatte, löste sich in Verlust des Vertrauens und in Massenprotesten auf. Das Land stand vor den Trümmern einer kollektiven Illusion.

Im Jahr 2026 käme das Land etwa auf die Sonne, Löwe und Uranus wären betroffen. Während insbesondere die osteuropäischen Länder ihre Grenzen schließen bzw. Einwanderung extrem erschweren, bricht die sozialistische Regierung unter Pedro Sánchez mit allen gängigen Konventionen. Sie wählt einen uranischen (unorthodoxen, reformorientierten) Weg der Massenintegration. Die Massen-Legalisierung im Juni/Juli 2026 bedeutet die größte außerordentliche Regularisierung von Migranten ohne Papiere seit Jahrzehnten. Im Gegensatz zum europäischen Trend (Schweden, Dänemark) setzt die Regierung Sánchez vollständig auf Integration in den Arbeitsmarkt statt auf Abschreckung. Der Ansturm der Massen (Wassermann): Bis zum offiziellen Stichtag am 30. Juni 2026 reichten über 1 Million unregulierte Migranten einen Antrag auf Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis ein. Die Regierung hatte ursprünglich mit der Hälfte gerechnet. Einwanderer, die vor dem 1. Januar 2026 im Land waren und Straffreiheit nachweisen, werden kollektiv aus der Illegalität geholt. Dies ist eine klassische Wassermann-Uranus-Dynamik: die plötzliche, systemische Gleichstellung einer riesigen Gruppe von Menschen am Rande der Gesellschaft.

Das Antreffen der Sonne im Horoskop zeigt sich darin, wie sich das Land nun auf der globalen Bühne inszeniert (Außendarstellung): Souveräner Alleingang (Löwe): Spanien präsentiert sich selbstbewusst als „demografische Ausnahme“ in Europa. Die Regierung verkauft Migration offensiv als strategischen Hebel für wirtschaftliches Wachstum und zur Rettung des Rentensystems. Dieser Schritt erzeugt allerdings Spannungen im Ausland und Kritiker warnen vor einem massiven „Sogeffekt“ und langfristig bis zu drei Millionen Profiteuren durch Familiennachzug.

Soweit ich das aus dem Abgleich mit Spanien ersehe, ist der Zyklus von Neptun-Jupiter auf dem Boden des Skorpion ein recht zuverlässiges Messwerkzeug. 

aus: Verführung durch Bilder oder Schutzengel – Die Jupiter-Neptun-Zyklen

[1] Das politische Herz des Heiligen Römischen Reiches: insgesamt erhielten 10 Kaiser im Frankfurter Dom St. Bartholomäus ihre Krone.

[2] Das Frankfurter Stadtoberhaupt gab es zu dieser Zeit noch nicht als Einzelamt (der moderne Begriff „Oberbürgermeister“ wurde erst 1868 eingeführt). Stattdessen leitete eine im Heiligen Römischen Reich etablierte Doppelspitze – beide Stadtoberhäupter wurden über ein spezielles Rats-Losverfahren (die sogenannte „Kugelung“) jeweils für genau ein Kalenderjahr (vom 1. Januar bis zum 31. Dezember) gewählt – die Regierungsgeschäfte der Freien Reichsstadt.

[3] Der Leser geht hoffentlich mit mir den Weg der Präzisierung und schrittweisen Verbesserung der Grafiken und entschuldigt, dass ich nicht die Grafiken der ersten Kapitel den neuen Erkenntnissen anpasse. Leser und Verfasserin gehen einen Weg der Klärung der Ansicht des Wahren. Diese Jupiter-Neptun-Konjunktionen schreiben sich – durch mich – selbst. Dem Leser fällt sicher auch auf, dass von 1804 bis zum neuen Zyklus im Skorpion nur 154 Jahre vergangen sind. Ich werde das noch klären müssen.

[4] Dem aufmerksamen Leser ist vielleicht aufgefallen, dass der Wechsel der Konjunktion von 1804 im Skorpion in den nächsten Zyklus bereits nach 154 Jahren erfolgt. Es kann vorkommen, dass ein Zeichen aufgrund von Schleifenbahnen (Rückläufigkeit) der Planeten übersprungen wird oder dass sich die Gradzahlen so weit verschieben, dass die Konjunktion stattdessen im späten Vorgängerzeichen (Waage) oder frühen Folgezeichen (Schütze) stattfindet. Der Zyklus von 1804 fiel auf den letzten Tag des Jahres und in die letzten Grade des Skorpion, nach 166 Jahren sind wir im Februar des Jahres und am Anfang des Zeichens Schütze. Das zeigt: Der Makrozyklus wandert nicht starr. Die angesetzten 166 Jahre sind als Annäherung mit +/- Abweichungen zu verstehen. Das ist natürlich mathematisch etwas unsauber. Der nächste Jupiter-Neptun-Zyklus rechnet sich ab 1958 (2124 auf 8° Skorpion), nicht ab 1971.

[5] Sonne in der Waage (10.10.1830 geboren), Neptun und Jupiter in Steinbock, Sonne in Konjunktion mit Lilith.

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Author

Karin Afshar

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