Friday, 04-Sep-2026

WOZU ASTROLOGIE?

 

Erwarten Sie keine grundsätzliche Betrachtung über den Sinn und Zweck von ASTROLOGIE. Im folgenden Text geht es mir lediglich um meinen Zugang zu dieser Kunst. Seit nunmehr 30 Jahren gehört meine skorpionische Leidenschaft der Astrologie. Ich erjage – nein, eigentlich kommen sie freiwillig zu mir – Geburtsdaten, Ereignisdaten und mehr und erstelle dann Horoskope; meistens schreibe ich darüber, manchmal bespreche sie auch mit den entsprechenden Personen, wenn sie es denn wollen.

Quelle: http://www.sterndeuterei-zalto.at/Startseite/

 

Am Anfang hatte ich gedacht, ich könnte Seminare geben und mein Wissen weitergeben – doch das hat sich inzwischen als irrig erwiesen. Auch Beratungen wollte „man“ von mir, aber ich eigne mich nicht zur Beraterin, zur Heilerin oder was immer. Meine Versuche schlugen fehl, was ich als eine Botschaft verstand: bin ich doch viel weniger Beraterin oder begnadete Astrologielehrerin als Beobachterin und Beschreiberin. 

Als solche schreibe ich – wie oben schon gesagt – über bereits tote oder auch noch lebende Personen (des öffentlichen oder auch nichtöffentlichen Lebens) oder über Ereignisse rund um unseren Alltag. Hauptsächlich hat mich die Münchner Rhythmenlehre von Wolfgang Döbereiner inspiriert, und so werden Kenner in meinen Deutungen und Ausführungen unschwer die MRL erkennen, die ich aber mitnichten repräsentiere.

Immer wieder nehme ich mir ihre verschiedenen Deutungswege vor und wende sie auf aktuelle oder in der Vergangenheit liegende Ereignisse oder aber auch gegenwärtige und historische Persönlichkeiten an. Bis Anfang 2020 habe ich mich mit Karma und den Mondknoten beschäftigt – eine Perspektive, die noch einmal neues Licht wirft. Zusammengefasst habe ich dies in einer Art „forensischen“ Blick auf Kindstötungen durch Mütter (und dabei einen 34 Jahre zurückliegenden Fall untersucht).

Davor hatte ich kurzfristig Musik bzw. Komponisten für mich entdeckt, und ich begann über diese und ihre Horoskope, ihre jeweiligen besonderen Anliegen, ihr Leben zu schreiben. Auch Naturwissenschaftler wie „Alexander von Humboldt“ hatte ich mir zum Thema genommen und textete daran, wie die Generationsplaneten in ihrer Wanderung durch die Quadranten – was ja nicht neu ist! – Inhalte hochbringen, die sich in Ereignissen und Menschen niederlassen. Wie jede Generation sind auch wir gewissermaßen Zeugen der Wiederholung einer Geschichte. Ich bin noch nicht ganz am entscheidenden Erkenntnispunkt, um es zu teilen/mitzuteilen.

Das Formulieren der Konstellationen und ihrer Verbindungen, wie sie Gestalt annehmen und Gegenwart und Ereignis werden – fasziniert mich. Aber es ist nicht nur das: als Astrologe muss man mehr wissen als nur die dünne Schicht der neueren, frischen Geschichte, und man muss sich von der ‚herrschenden Meinung‘ fernhalten, wenn man zur Eigenständigkeit im Formulieren kommen möchte. Damit ist man nicht immer beliebt, und steht mehr am Rand denn in der Mitte der gesicherten ‚Herdengesellschaft‘.  

Älter geworden, wird mir eines jeden Tag deutlicher: Meine älteren Texte waren schon ganz gut, aber jetzt sehe ich das Ganze noch einmal anders. Das bedeutet ja nicht, dass die jüngere Daraufsicht falsch war. Das ist das Leben und ich genieße die Unabhängigkeit mit steigendem Alter, auch wenn sie mir weder Ruhm noch Geld einbringt.

Es sind einige Bücher entstanden. Ob sie gut sind… Aber ich feile und versuche, unsere komplexe Welt aus allen Richtungen zu besehen. Im Blog auf dieser Seite stelle ich Auszüge meiner astrologischen Texte vor. Vielleicht mag ja jemand hineinlesen und sich seinerseits inspirieren lassen.

Aktueller Zusatz: Im Jahr 2026  – und namentlich im April – hat sich nochmals einiges Neues ergeben. Da ich derzeit an den Saturn-Pluto-Zyklen schreibe (Langform: Saturn-Pluto-Konjunktionen in den Zeichen), beschäftige ich mich mehr als jemals zuvor mit der Fremdbestimmung, der Übernahme „fremder Ordnungen“ ins eigene Leben namentlich der Unterwerfung unter die Forderungen anderer, bzw. mit der notwendigen Selbstbemächtigung. Das wird einige Abschiede mit sich bringen, und außerdem nicht wenige von mir vorzunehmende „Löschungen“. Im Klartext: Und wieder einmal bin ich „raus“.

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