Juli 2026
Vom Kopf wieder auf die Füße, oder auf die Räder?
Der Monat beginnt mit einem AC (bei Sonne am IC) Widder und Mars und Uranus gemeinsam auf den Anfangsgraden des Zwilling, der den Rahmen für das 2. Haus bildet: Das Gemeinschaftliche ist in seiner Funktion von Scheingröße „umzingelt“. Die Ausübung selbst sitzt im „eigenen Land“, im Volk sozusagen und ist mit Merkur-Jupiter im Krebs ein Rechtsvermittlungsorgan. (Frisch rückläufig geworden ist Merkur am 29.6. und wird es bis 24.7. bleiben.) Auch hier: Gernegroß, aber mit Hindernissen, viel Raum für große Missverständnisse. Ordnung und Wahrheit (oder Täuschung/Lüge) wesen im Noch-Nicht-Sichtbaren, sind außerhalb der Zeit.
Jupiter ist jetzt in den Löwen gegangen, d.h. er wird doppelt für die Belange der Durchführung (Sonne) zuständig, begibt sich als „Einsichtsorgan“ in die Chefetage, legt dort seine Anschauung vor; er ist verführbar – im Gegenüber steht Pluto, der machtverheißend die Belange von Wassermann beherrscht und Mars-Uranus seine Befehle schickt. Vorsicht vor Pervertierung der Ansichten.
Im Laufe des 3.7. wird das Zeichen Stier am AC auftauchen, seine Venus steht in Haus 5 und im Löwen. Ein Beutetier im Griff eines Raubtieres. Diese Venus steht auf 23°32‘ alias Saturn-Mondknoten-GSP – Todesstoß für die Gemeinschaften (nennen wir sie ruhig „Kommunen“)? Die Fragen der (aufgewühlten und dysfunktionalen) Sicherung und Sicherheit werden nun vorrangige „Regierungssache“ – es sind Mutationssprünge in dieser existentiellen Bedrohung nötig.
Der 7.7. könnte ein entscheidender Tag hinsichtlich der Allianz der gegensätzlichen Interessen von Jupiter und Pluto sein. Mars und Uranus sind zusammen ins 1. Haus gestiegen, tragen ihr Potential aus einer noch halbwegs umrissenen Form in die reine Selbstdurchsetzung – Energie, die sich ungerichtet in den Raum bewegt. Zwillinge – Straßen und Wege. Auch an die „Bahn“ ist zu denken, und mit Uranus an Entgleisung, auch sozial. Zwillinge – zu denken auch an Regelungen, an Regeln, wie zu sprechen, zu leben sei.
Am 10.7. wechselt die Venus in die Jungfrau, Waage ist Mitherrscher in Haus 6: jetzt haben wir Venus-Merkur (in der Erscheinungsseite und als „Lösung“ Uranus-Saturn): Das Öffentliche steht in den Umständen. Obwohl der Schutzmechanismus (Jungfrau) das Leben des Heimatlichen wahrnimmt und die Gefahr „einordnet) (und Merkur an das Empfinden zurückmeldet), ist es doch außersubjektiven Einflüssen ausgesetzt. Das Öffentlich in den Vorräumen des Privaten, auf dem Weg ins Innere. In wessen Interesse arbeitet die Venus in Haus 5? Über das Quadrat zu Uranus erfährt sie Einflüsterungen der Macht (Pluto in 10). Ohnehin: Wir haben Skorpion im Begegnenden – nehmen wir es positiv: Das sind Chancen zur Transformation, also nicht nur Re-Formation von Grundsätzen, sondern über Reformen hinausgehend, doch noch ist nicht die Zeit, noch ist das nicht Gegenwart.
Am 14.7. kommt es zu einer heftigen Mitteilung. Seit dem 10.7. ist das gesamte 3. Haus von Krebs umschlossen – und die Sonne stand an jenem Tag auf inhaltsvollen 17°45‘ – es deutete sich an, was jetzt am 14.7. angekündigt wird. – Es wird eine Abweisung, eine Klatsche fürs Subjektive und für den Einzelnen sein. Saturn steht aus dem „Hinterzimmer“ der Geschichte in 12 im Quadrat gegen Sonne-Merkur-Mond, während Mars aus dem Widder in 1 einen Marschbefehl von eben jenem Saturn in die Erscheinung trägt. Nachbemerkt: Es geht immer noch um die „Sicherung“ der Bestände, um das Gemeinschaftliche, die mit Venus in der Jungfrau in einigermaßen vernünftigen Händen sind. Venus (Stier/Waage) und Merkur (Zwillinge/Jungfrau) dienen beide zwei „Herren“ – welche Zungen sprechen und welche hören wir?
Mars und Uranus lösen ihre Verbindung, ab jetzt geht jeder wieder alleine – am 21.7. wird Zwillinge für den AC zuständig. Eine Phase der Kommunikation, der Mitteilung als Mechanik der Form der Mitteilung. Merkur steht jetzt da, wo am 10.7. die Sonne gestanden hatte: 17° Krebs – Mond-Mars, Mond-Saturn, Saturn-Uranus. Wovon wird hier „automatisch“ gesprochen? Von den nicht anerkannten Werten, der Entfremdung von sich selbst und von der Unvereinbarkeit mit Folgen eines formalen Arrangements.
Einen Tag später verlegt sich der Schwerpunkt der Umstände wieder auf die Venus, die mit der „überschießenden“ Energie aus der Selbstdarstellung als Selbstdurchsetzung die halbwegs vernünftige Umstandssicherung angreift (Mars im Quadrat zur Venus): Mars und Venus sind Stellvertreter, ihre Schaltpulte stehen in Haus 12 und Haus 6. Wer hat die stärkere Ausgangsposition? Mars natürlich. Er hat immerhin die Ordnung, die das Sagen hat und noch die andere Macht, die das Verstecken beherrscht, im Rücken.
Letztere tritt am 25.7. zwar nur indirekt (wieder über Mars) in Erscheinung, wird aber schon mal wirklich im Zeitlichen – in Haus 11. Fische und Neptun in 11 – ich nenne das immer den „Switch“, bei dem sich Neptun für Uranus hält und Uranus sich für Neptun. Uranus steht am AC – und die Sonne bereits auf 2° Löwe in Opposition zu Pluto am MC. Da lässt jemand die Katze aus dem Sack und zeigt sein wahres Gesicht.
Vier-fünf Tage später tritt auch Saturn aus dem „Schatten“ hervor, das 12. Haus ist immer kurz überm Horizont „unter dem Radar“, aber jetzt muss er in die Zeit. Wassermann, mit dem Pluto darin aber wird als Uranus in dieses 12. Haus verfrachtet. Er hat seine Raumzeit hinter sich, verschwindet aus der Erscheinung, zudem ist er zwar als Lösung gedacht bzw. gesetzt, muss aber vor den Anfang zurück (und wird daraus erst kurz vor dem 6.9. bei einem Pluto, der von 8 nach 7 wandert und einem Mars auf dem AC, herauskommen. Der Wandel gelangt so mit Transformationskraft in die Zeit). Saturn-Merkur: die Wissenschaftlichkeit und ihre Methoden müssen sich – im Quadrat – mächtig anstrengen, um nicht widerlegt zu werden. Es heißt hier auch: Die Weigerung der Metamorphose.
Am letzten Tag des Juli – mit Sonne und Jupiter gemeinsam auf 7° Löwe alias Saturn-Mondknoten – wird im Zwang der Umstände möglicherweise eine Verbindung vertraglich gelöst, d.h. gekündigt.
Juni 2026
Der Juni startet mit einem Wassermann-AC und dem Uranus im 3. Haus. Das kann real auf jähe Ereignisse und Unterbrechungen auf den Straßen und Wegen des Landes hinweisen. Das 3. Haus als Ausführung des Bestandes in 2 – und der ist mit Widder und Mars im Stier darin auf hohem (aber unkontrolliertem) Energieniveau, aber eben auch auf hohem Energieverbrauchsstand. Sowohl Herrscher von 3 (Venus) als auch 4 (Merkur) weisen auf die innere „Beteiligung“ hin. Der Zustand des Heimatlichen ist einmal umschrieben als an einem Punkt des „Neuanfangs (0° Krebs) angekommen, zum zweiten als der Versuch, dieses Heimatliche „festzustellen“: Venus an der Spitze von Haus 6 versucht eine Konsolidierung, sie ist dabei von Saturn in die Pflicht genommen. Der Versuch, Gesetze der Energie (oder nehmen wir Selbstdurchsetzung) zu fassen und zu reglementieren, wird am Bestand der Eigenständigkeit spürbar. Das ist der Zugriff auf Besitz und Eigentum, den die Sonne durchführt.
Am ersten Tag des Monats ist allerdings Sonne-Mond-Opposition gegeben, d.h. es ist fraglich, ob die sachlich-neutrale „Abwicklung“ mit dem Empfinden des Einzelnen übereinstimmt. Mars steht übrigens im Quadrat zu Pluto in 12, d.h. hier wird die im Realen spürbare Aggression aus dem Hintergrund „angestachelt“. So wie die Zeichen stehen, ist es eine leitbildorientierte Sicht (Pluto-Jupiter) auf die Welt, die sich hier auf die Segmente der Gleichheit, der Gerechtigkeit und des Erneuerns gelegt hat.
Im großen ersten Haus ist Fische eingeschlossen, Neptun steht ebenfalls in 1 – das ist eine geschwächte Position und Hinweis darauf, dass diese Schwäche Handlungsantrieb wird (über Mars hin zu Uranus. Dabei steht eine große Bereinigungsmöglichkeit und auch -dringlichkeit bevor. Uranus wiederum verbindet mit Jupiter in 6 eine Spiegelopposition – grundsätzlich eine unterstützende Verbindung, stehen sie aber hier weniger im Einklang: Die erneuernde Kraft von Uranus ruft rechtliche Belange für das Heimatliche in seinem Bemühen der „Haushaltung“ auf den Plan. Frage: Geht „es“ mit rechten Dingen zu?
Die Monatsausgangslage bleibt erstaunlich lange bestehen, ändert sich merkbar erst um den 10.6., wenn a) der AC ins Zeichen Fische wandert und b) das Zeichen Stier das 2. Haus beherrscht. Mars trägt weiter Neptun und Saturn in sich und lebt diese im 2. Haus „wild“ um sich schlagend aus. Es geht um Finanzen, um die Selbstsicherung, um Märkte, und die könnten hier zerschnitten und verletzt werden. Das 5. Haus im Krebs („Das Volk ist der Souverän“) ist Bemessungsgrundlage für Merkur, der wiederum im Auftrag von Uranus unterwegs ist. Die Idee der „Umverteilung“ steht ja unter den Fittichen der sozialen Gerechtigkeit, und davon wird hier die Rede sein. Jupiter und Venus stehen zusammen: es wird etwas bezüglich der Bestände und Werte gerichtet.
Ab dem 13.6. wird sich Uranus ins 2. Haus begeben: von der Straße, von den Wegen hin zum „Eingemachten“, Stier ist nach wie vor Herr in 2 und beherbergt den Mars, während die Venus nun in den Löwen wandert: die Aristokratie des Geldes. Oder: Geld regiert. Gemeinschaften auch, und diese sind nicht unaggressiv; beides verweist nach wie vor ins 6. Haus, das die Lebensumstände hier als Lebensausdruck festlegt.
Der 17.6. beginnt mit einem „Programm“, das in die Zeitlichkeit bzw. „zum Ursprung“ kommt. Zwillinge in Haus 3, Merkur mit Jupiter zusammen in Haus 5 – eine neue Rechtbarkeit wird erschaffen und verkündet. Was verkündet wird, hat in jedem Fall ab dem 21.6. erstrangig mit der Befindlichkeit des Heimatlichen, des Volkes zu tun, und Venus – Repräsentantin des Reviers und seiner energiereichen Selbstsicherung (aber auch Aufhebung ) – ist mit der Opposition zu Pluto dessen „Beute“. Venus – auch zu denken als Kapital und Produktion, Venus-Merkur als Handeln mit dem Kapital und Merkur die Handelswege.
Mit dem Eintritt der Sonne in den Krebs geht auch der Wechsel am AC vonstatten. Ab jetzt (22.6.) ist Widder zuständig, mit Neptun (die Opferung der Selbstdurchsetzung) und Saturn (die Gesetzgebung, vielleicht Restriktion auf dem Pioniersfeld) rückt Mars in 2 in der Dringlichkeitsliste nach oben. Wie wird die Wirtschaft dastehen? – Zerstört? Mars ist auch der Aufdecker – und es wird das ganze Ausmaß der Prozesse der Aufhebung sichtbar.
Die Ereignisse überschlagen sich nun im Tagesrhythmus – Neptun kommt auf den AC zu stehen, hat außerdem ein Quadrat zur Sonne; ein bislang unbeachteter, bereits existenter (nicht unbedingt unumstrittener, schwacher) König betritt die Szene aus dem Hinterzimmer, wird kurz sichtbar und verschwindet wieder. Am 27.6. steht das Zeichen Steinbock sowohl am MC als auch an der Spitze von Haus 11. Haus 11 enthält Pluto. Saturn steht als Repräsentant sowohl der gesellschaftlichen Tradition und Ordnung als auch als der Kräfte der Überwindung der alten Ordnung am AC. Es wird auf dem GSP Jupiter-Uranus etwas gefügt und bestimmt, was eigentlich so nicht zusammenpasst. Mars und Uranus stehen auch schon in 2 zusammen und sorgen für gewaltsame Labilität. Mars-Uranus: Bruch der Wirbelsäule, aber auch das Sich-Beweisen-in-Überstärke. Es wird einen von oberster Stelle aus bestimmten Zusammenbruch geben, aus dem am letzten Tag des Monats – Mond als Herrscher von Krebs-Sonne am MC und in Opposition zur Durchführung des „Lebens“ – der Zustand des Heimatlichen im Stadium der Neuausrichtung in seiner Hilflosigkeit hervorgeht. Merkur wird ab jetzt rückläufig sein, steht noch bei Jupiter an der Spitze zu Haus 5 – es dürfte zu diesem Zeitpunkt nichts entschieden werden, eine Lösung ist noch nicht in Sicht, u.a. auch, weil sowohl Neptun – die Klärung – als auch Saturn derzeit hinter den Kulissen und im Indirekten wirken. Merkur aus der Jungfrau ist auch für die Ernährung zuständig, für die Lebensmittel, die mit Mars-Uranus in den Zwillingen in Eigenständigkeit zur Disposition gestellt sind.
Und hier noch eine Wetteraussicht.
Mai 2026
Welcome to the machine
Uranus ist in den Zwillingen angekommen! Er steht außerdem (wieder auf Berlin und Sonne am IC gerechnet) am 1.5. exakt auf der Spitze von Haus 5. Das Zeichen Wassermann sehen wir in Haus 2 – der Raum wird geöffnet, die Selbstsicherung aufgehoben, auf dass sich im Lebensausdruck Gerechtigkeit verströme. Ja, das ist visionär und auch Aufbruchsstimmung. Außerdem fällt ein: Digitalisierung der Werte (seit Jahren wird vom digitalen Euro gesprochen). Wir beginnen mit einer Sonne in der Nähe von Saturn-Pluto und Venus-Pluto und einem Quadrat zu Pluto im 1. Haus. Diesen Pluto müssen wir im Auge behalten, denn er gehört zum Skorpion am MC – worauf läuft es hinaus? Und es ist nichts Neues: Es läuft auf eine Transformation von Gesellschaften und Gemeinschaften im Sinne eines Konzeptes – und das kommt mir in den Sinn – im Zwange einer staatlichen Ordnung. Saturn (Repräsentant von Steinbock am AC) steht nach wie vor mit Neptun auf Mars-Feld, betritt Neuland, das ist die Auflösung des Gewesenen, wie es noch nie dagewesen ist.
Elisabeth I hatte einen Neptun in Konjunktion mit 0° Widder[1], der wurde 1533 nochmals rückläufig und trat am 23. Dezember 1534 endgültig in den Widder ein – kein weiterer Planet in Widder, lediglich mit Quadrat zu Mars auf 27°44‘ Schütze und mit einem Pluto auf 3°28‘ Wassermann in Konjunktion zu Jupiter. Zumindest, was Pluto und Neptun angeht, eine Parallele. Gedacht sei an Englands Bruch mit der römischen Kirche (die anglikanische entstand) und die Publikation von Luthers Bibelübersetzung.
Beide Prinzipien haben auch Bezug zu Energie und der „Energieversorgung“ bzw. deren Fehlen oder deren Sicherung, was wiederum derzeit thematisiert ist. Neptun ist auf den Anfangsgraden im Widder noch recht „vollgesogen“ von Neptun in den Fischen – was hat man nicht alles dort hineingelegt! – nun wird a) der Versuch weiterlaufen, fortzufahren mit den Täuschungen (in Kriege hineinlavieren), und/oder b) die Täuschung wird entlarvt (das Kriegerische als Lösung verworfen). Mars-Neptun: Großreinemachen.
Stier am IC mit der Sicherung im Heimatlichen (Wohn- und Lebensraum) – gestellt als Venus ins 5. Haus Ausübung der Form der Fortbewegung, d.h. in der Mobilität. Die Aufhebung im Realen, die Auswirkung im Einzelnen und die Notwendigkeit, die Darstellung des Auslaufens an Energie im aggressiven Vorgang (Mars in 3). Nochmal: Wassermann in 2: Öffnung der umfriedeten „Gehöfte“, des Marktes, des Immobilen und damit der Immobilien. Mond-Venus zu Venus-Uranus ist auch die Eigentums- + die Besitzfrage[2]. Derzeit ist in unserem Land beides gefährdet, wobei die absolute Knechtschaft in einer besitz- und eigentumslosen Dystopie bestünde. Stichwort: Enteignung.
Auch der Umgang mit den sich formierenden Lebensumständen wird von Merkur auf Widder-Feld vorgenommen: man könnte fürchten, dass er nicht wenig überfordert ist; er ist Sprecher und Vermittler der energie“technischen“ Belange in Bezug auf Neuerungen. Saturn in Widder – Blockade der Energie… Mäßigung der Energie: Regelung zum Energiehaushalt: Rationierungen.
Am 11.5. ist Uranus weit ins 4. Haus hineingewandert – Wassermann ist nicht mehr Herrscher von 2, sondern Mitherrscher in 1: An und für sich kann das eine „innere“ Spaltung bedeuten, die auch konkret eine Auflösung des geschlossenen Territoriums mit sich bringt. Real: Die Wiederentzweiung Deutschlands. Mars als Herrscher über das 3. Haus steht exakt auf der Häuserspitze, eine aggressive Darstellung mit einer ebenso geladenen Energie auf die „Fügung“ im 7. Haus zu. Angegriffenes Recht – aus dem Schützen Haus 12 und Haus 11: Aus den Potentialen des Ungewordenen treten neue Anschauungen in die Zeit und gelangen fast ungehindert in das Bewusstsein des Heimatlichen. Krebs am DC: Es steht tatsächlich dieses Heimatliche in den Belangen von Eigenständigkeit und seinem Wesen im Fokus des Denkens.
Dieses „neuzeitliche“ Denken erfährt am 18.5. ein neues „framing“. Jetzt steht Jupiter einerseits im Kontext von Steinbock-Saturn, andererseits ist Jupiter ins 6. Haus eingetreten: Es wird (rechtliche, richterliche) Konsequenzen des „staatlichen Handelns“ auf dem Pioniersfeld geben, und die wirken auf die Umstände ein. Mars und Pluto gehen an diesem Tag ein Quadrat ein, Mars befindet sich in den Endgraden von Widder und wird noch einmal richtungslos ideologisch (gegen alle Vernunft hält sich die Zerstörung) richtig heftig, bevor er ein neues Kapitel im Stier mit gezielter Energie auf Gewebe und Figurationen beginnt.
Sonne-Uranus-Merkur kennzeichnen diesen Tag als einen „Entwurzelungstag“, möglicherweise mit (auf GSP Venus-Jupiter) der Aufhebung von Werte-Dynastien, könnte sein „Unternehmen“. Gleichzeitig eine Möglichkeit, Gerechtigkeit ins Gemeinschaftliche zu installieren und zum Vorgang zu machen.
Mit Eintritt der Sonne in die Zwillinge (im Beisein von Uranus) ändert sich die Finalität weg vom Pluto hin zum Jupiter. Krebs zeichnet zuständig fürs 6. Haus – es wird sehr viel um die „Einsicht in die Funktionen“ der Einzelnen gehen, an denen sich das Heimatliche aussteuern möchte. Oder möchte es nicht? Die Sonne ist von Uranus mit „Beschlag“ belegt: Führe bitte gefälligst den Pluto im Wassermann im Sinne der Unabhängigkeit von bestehenden Maßstäben durch. Noch ist Saturn unter Neptuns Fahne in 2 die unerbittliche Ordnung im Chaos.
Am 24.5. wechselt der AC in den Wassermann, Saturn ist „gefallen“, jetzt gibt Uranus in Zwillinge und (knapp) in Haus 3 den Ton an; noch an die Sonne gebunden, könnte er die Teilung/Spaltung vorantreiben. Wassermann – immer auch ist an „Opposition“ zu denken: Wen definieren wir hier als Opposition? Im 3. Haus wird der Stier zuständig, die Venus ist inzwischen im Zeichen Krebs der Herdenruf im funktionellen Lebensausdruck. In Haus 2 ist Widder in Dienst gesetzt, während Mars in den Stier gewandert ist: Mars-Venus – das ist Energie auf Materie, Brandgefahr im Revier, und Mars ist noch an Pluto gebunden – hier will „Konzeptuelles“ ausgetrieben werden. Nehmen wir Pluto als „Politik“, „politische Konstrukte“, dann herrscht hier große Unruhe. Ein falscher König könnte gestürzt werden.
Insbesondere der 27.5. wird eine Entscheidung bringen: Pluto steht am AC und wird nun ins 12. Haus aus der Sichtbarkeit entschwinden, nicht aber aus dem Wirkbereich, der eher noch stärker wird. Abgesehen von der spalterischen Kraft (auch zu denken an die Zentrifugalkraft mit Energieschwund aus den Zentren heraus) beginnen die Tage mit „Immunschwächung“ und einer Herabsetzung von Abwehrkräften. Die Begegnung mit dem Außen ist gekennzeichnet von „Hybris“, einer Selbstüberschätzung, die sich im Denken wiederum auf die Selbstdarstellung im Heimatlichen richtet.
Am 30.5. geschehen gleich drei Wechsel: Saturn auf 12°04‘ verlässt über die Spitze von Haus 2 dieses und tritt ins 1. Haus ein. Das „Revier“ wird demnächst Mars überlassen; an diesem Tag dürfte es einen heftigen Wechsel in den Führungspositionen geben, denn gleichzeitig tritt Merkur an die Spitze von Haus 5, Venus an die Spitze von Haus 6. Sie „umrahmen“ damit das 5. Haus. Nehmen wir dies als die Regierung, dann sind hier Regelungen und Festsetzung neuer „Sicherheitsformen“ (die allerdings die Sicherheit konterkarieren) und nächster Gedankenprogramme (Waage in Haus 8), die Umstände betreffen, zu erwarten. Der Monat endet mit einem Quadrat von Venus zu Saturn in 1. Über den Steinbock (und damit den Saturn in Widder) kann Pluto in 12 über die reale Erscheinung als widerständiger Staat indirekten Einfluss auf das Gemeinschaftliche in den Umständen des Eigenständigen nehmen. Man könnte sagen: Wohl dem, der einen guten „Strafverteidiger“ hat?
Nun ist Saturn immer auch als der „Bewahrende“ zu lesen, und Uranus als der „Erneuerer“ – insofern ist das ganze Bild gar nicht so einfach zu lesen: die bewahrenden Kräfte stehen auf Neuanfang, die erneuernden Kräfte sind in das Feld der Ausübung des seit längerem in Erosion begriffenen Bestehenden eingetreten. Meine Einschätzung: das wird erst eine Lösung finden, wenn sich Saturn und Uranus treffen. Diese aber wird frühestens Ende Juni 2032 mit dem neuen Saturn-Uranus-Zyklus auf 28° Zwillinge ermöglicht. Bis dahin werden die Vertreter der Erneuerung (ach – „erneuerbare Energie“?!) und die Kräfte der „bewährten Traditionen“ sich einen Vormachtskampf liefern. Die Rolle Neptuns ist darin Angelegenheit des Einzelnen und dessen Durchsetzung im Leben, durchaus als Gewissheit, dass für ausreichend Lebensenergie immer gesorgt ist… Behalten wir Mars im Auge und seine Entwicklung im Zusammenschluss jeweils mit Saturn oder Uranus.
[1] Neptun braucht 165 Jahre durch den Tierkreis 1534 – 1698 – 1861- 2026
[2] Eigentum im Unterschied zu Besitz: Eigentum ist der heilige Ort: Es bezeichnet den privaten Ort in der Welt, der dem Individuum gehört (das Haus, das Grundstück), es bezeichnet die Grenze zwischen Öffentlich und Privat. Zum Besitz gehören Dinge, die wir brauchen, um zu überleben (Nahrung, Kleidung, Geld). Reiner Besitz (Reichtum) bietet keinen festen Ort in der Welt. Man kann sehr reich sein (viel Besitz haben), aber dennoch „eigentumslos“, wenn man keinen geschützten privaten Raum in der Gemeinschaft hat.
April 2026
Der Monat April beginnt bei einem AC im Schützen und einem Jupiter, der aus dem 8. Haus ins 7. wechselt, d.h. er tritt aus dem „Prüfstand“ in die „wirksame“ Gegenwart, d.h. er erhält in seiner Gestalt als Füger Wirkung auf die Gestaltung der Lebensgeschehen in Haus 5. Dort zeichnet der Stier zuständig: es geht um Gemeinschaftliches und dessen Sicherung im Inneren. – Die Venus im Stier steht in Haus 4 und weist ein Quadrat zu Pluto im Wassermann auf. Konzepte der „gerechten““ Sicherung von Gesetzes wegen – Steinbock beherrscht Haus 2 und damit auch den Pluto im Mitherrscherzeichen. Staatsprogramme beziehen sich hier also in kontrollierender Weise auf die Sicherung. Die allerdings beherbergt auch den Uranus in Haus 6: die Umstände dieser Sicherung sind nicht gerade günstig für ihren Erhalt. Uranus bringt Erneuerungen mit sich, d.h. er führt sie herbei. In den letzten Graden von Stier bringt er zuende, was mit seinem Eintritt in den Stier begonnen hatte. Auch er ist an den staatlichen Programmen beteiligt, steht in Spiegelkonjunktion zu Pluto, es geht also Seit an Seit um die Macht im Land. Die Sonne im Widder am IC weist auf einen „Aufbruch“, einen Beginn hin, ihr Instrument ist Mars in den Fischen in Haus 3: ein scharfes Instrument im Hintergrund, eine Aufdeckung, die im Unklaren bleibt, und eine indirekte Verbindung zu neu zu schaffenden Staatsstrukturen hat. Saturn und Neptun stehen mit der Sonne in den Anfangsgraden des Widder. Es wird natürlich von schwachen Rechtspositionen, von Konkursen, von Minderheitenfragen berichtet werden, von fließenden Bewegungen in den Umraum, einer Flutwelle. Zweimal Mars-Neptun: Reinigung wird zum Vorgang. Der „Zauber, der dem Anfang inne wohnt“, ist mehr ein eiserner Besen, aber unausweichlich.
Bis zum 6.4. werden Geschehen im Land Ausdruck der genannten Anliegen sein, eine Änderung tritt ab dem 6.4. auf, denn Kräfte in den Umständen, die eine Aussteuerung in der Sicherung aufhob bzw. spaltete, ergreift nun den Gestaltungsraum – es geht an die Lebenszentrale. Sonne und Jupiter gehen ein Quadrat ein: das ist zum Einen, dass die Hoffnung, die in die Durchführung gesetzt wurde, diese eventuell nur im Verlassen der Gesetzeskonformität erfüllt werden kann. Mars und Neptun nähern sich einer Konjunktion an: Das bedeutet zum anderen, dass es zu Mauscheleien, Unkorrektheiten kommen kann und andere sich auflösen. Energie könnte aber auch völlig ins Leere laufen, die Gefahr, dass sie falsch „eingesetzt“ wird, ist groß.
Ab dem 12.4. erhöht sich nochmals die Möglichkeit zu energievollen Vorgängen der „Katharsis“, es können verheimlichte Dinge zur Aufdeckung gelangen, während gleichzeitig Venus aus dem Einflussbereich von Pluto verschwindet und in Haus 5 für ein Gegengewicht zu Uranus bildet, bzw. bindet, was er aufhebt. Wie sieht das aus? – Es bilden sich Kollektive derer, die den Lebensbestand aufheben, und das unter dem Signum einer Umorganisation.
Ein nächstes wichtiges Datum ist der 16.4. Es kommt zu einem „Gipfeltreffen“ von Neptun, Saturn, Mars, Merkur und Mond rund um die 1-5° Widder, während Pluto in das 1. Haus übertritt und damit der Wassermann Herrscher von Haus 2 wird. Was den Bereich der Kommunikation, der Selbstdarstellung und der Beziehung zu Nachbarn geht, wird es zu eruptiven Ereignissen kommen. Pluto selbst steht auf einem Merkur-Uranus GSP und könnte hier die existenzielle Entwurzelung „fixieren“. Skorpion in Haus 11 ist zu betrachten: Uranus-Pluto mehrfach, und darin geht es u.a. um die „Geschlechterfrage“ mit dem Vorwurf von Demütigungen und der Verdrängung aus dem Ursprung. Ich denke an die „Verdrängung des Zeugenden“, während sich in Haus 5 die „Schutzherde“ des Uranus entledigt.
Bis zum 19.4. wird die „Welle“ andauern; in dieser Woche werden sich Venus und Uranus in Haus 5 annähern, hier fällt das Stichwort: Infragestellung a) der Geschlechtlichkeit, b) der Bestandssicherung (ist das Leben als Gestaltungsraum noch sicher?). Am 21.4. wechselt die Sonne in den Stier und legt damit zwei neue Schwerpunkte fest: am MC ist nicht mehr die Waage-Venus zuständig, sondern Skorpion-Pluto. In der Aufhebung bzw. Umgestaltung also der inneren Sicherheit wird ein Programm zum unmittelbaren Ziel. Pluto und Sonne gehen eine Verbindung ein, die nicht unholprig ist, aber unumgänglich scheint. Im 3. Haus stehen die Vorgänge immer noch unter den Zeichen des maximalen „Kampfzustandes“. Zwei Tage später ist die Situation eine neue: am 23.4.übernimmt das Zeichen Widder die Herrschaft über das 3. Haus. Einige Protagonisten aus dem Hinterhaus gelangen jetzt in die offensive Darstellung. Die offene Aggression gegen Saturn (Mars-Saturn) weist auf widerstandsorientierte Energie hin, Merkur steuert seine Regelungen und die Wege dazu bei (das Entgegenkommende spielt hier übrigens auch eine Rolle: Zwillinge am DC sind die „Nachbarn“, die über die Umstände das Leben im Innern regeln. Uranus und Venus stehen Hand in Hand in diesem Gestaltungsraum und werden gemeinsam ins Zeichen Zwillinge wandern. D.h. es wird die Umgestaltung der Lebensform zum Umstand. Uranus ist ab dem 27.4. endgültig in den Zwillingen und wird dort seine „Arbeit“ aufnehmen – die Umsetzung der Transformation der Lebensform. Der April endet mit einem Wechsel der AC-DC-Achse in den Steinbock und den Krebs. Während die juristische, fügerische Anschauungsdomäne verlassen wird (und damit Jupiter die Hauptrolle verliert), tritt nun Saturn in den Fokus. Herrscher von 1 in 2 steht zunächst im Figurationsrahmen von Wassermann und Fische, weist aber nichtsdestotrotz auf erschwerte und maßvolle, reduzierte Raumsicherung hin. Abwesende bzw. aktiv betriebene Entsicherung ergießt sich aggressiv in den Umraum: Widder und Mars in 3, während die Sonne nahe der 10° alias Saturn-Pluto im Quadrat zu Pluto gezwungenermaßen eine Kontrolle der Bestimmungen durchführt. Vielleicht sitzen wir dann alle in unseren Wohnungen und sich bewegungsgehemmt.
Auf Youtube kann man den Film zum Kalenderblatt anschauen.
März 2026
Am 1.3. ist Skorpion wie den gesamten Februar am AC und stellt seinen Pluto ins 3. Haus: auf 4°31‘ rückt er in die Nähe vom Merkur-Uranus-GSP. Es werden sicherlich einige „unsichere Existenzen“ im Bereich der Darstellung auftreten. Auf der Bühne der Bewegung in den Umraum – Luftmedium Rundfunk – wird verdrängter Ursprung öffentlich gemacht. Es ist immer noch Zeit der „Epstein-Files“ und der Enthüllungen, das Geschwärzte steht noch im Raum, aber mit viel Energie versehen, hebt Uranus in den Gemeinschaften und im Gemeinschaftlichen Liegendes und Zugehörigkeiten auf. Im 4. Haus versammeln sich in Zweiergruppen der rückläufige Merkur mit der Venus zu einer Stauung (über geschwollene Füße muss man sich jetzt nicht wundern, wenn Bezug besteht) und Saturn und Neptun immer noch fast gradgenau bereits im Widder. Der Aufruf zur Erneuerung ist getan, aber es herrscht Blockade. Und wieder richtet sich der Blick auf Uranus in 7, auf den Systemsprenger. Mit Mars-Quadrat Uranus geht es z.T. großmäulig zu, während gleichzeitig die unechte Größe geahnt wird, und diese Ahnung zu unvorsichtigen, ja, riskanten Aktionen (wiederum auch im Bereich der Kommunikation) verleitet.
Fünf Tage später (6.3.) eine erste Änderung: Pluto rückt auf das 2. Feld vor und steht nunmehr unter der Oberaufsicht von Schütze. Es wird in der Erscheinung, in der Selbstsicherung ein Model zur Fügung bereitgestellt, Jupiter in 8 und im Krebs hat ebenfalls Jupiter-Pluto-Potential. Hier wird zusammengeschaut, was man sich wünscht und vorstellt, ob es passt oder nicht. Mit „Zuversicht“ wird eine Ideologie im „Gemüt“ der Anderen vertreten. Venus ist aus der Konjunktion mit Merkur getreten und steht bei Saturn und Neptun, gibt ihnen ein Gefäß auf ihrem geradebetretenen Terrain, während Merkur weiter in den Fischen zurückläuft und für Missverständnisse, Fehleinschätzungen und Täuschungen sorgt. Keine geeignete Zeit, jetzt Verträge abzuschließen.
Der 8.3. bringt nochmals die Umstände (Stier im 6. Haus) ins Bewusstsein: Venus-Neptun ist die Auflösung einer Form, Saturn-Venus gleichzeitig die Pflicht im Gemeinschaftlichen, das sich nunmehr gerade in Not befindet. Es könnte die Verpflichtung an geltende Regeln entgrenzt werden: Unrechtshandlungen, kriminelle Machenschaften, der Verlust der Ordnung gehört zu den Bedingungen eines energischen Lebenstriebs. Mars aus Widder in 5 steht in den Fischen – der (schmerzhafte) Schlag auf die glatte Wasseroberfläche, so dass es zum Wasserbeben kommt. Ausgeführt von einer Sonne-Merkur-Konjunktion: Sie möchte sich allerdings zurückziehen, in sich gehen. Irgendwie ein Bild des Ertrinkens.
Am 13.3. wandert Uranus unter den Horizont und beginnt auf 27° Stier seinen Lauf durchs 6. Haus. Die Heraushebungen aus dem 3. Haus stehen nun in den eigenen Umständen, nicht mehr im Begegnenden. Mars und Merkur stehen zusammen und sind die Erscheinungsseite von Neptun-Saturn in 4: das heftige Wort, Merkur rückläufig, das kämpferische Lügenwort? Der Mondknoten dabei meint, es wird eine wichtige Aufgabe sein, die Lügen aufzudecken, sie sichtbar zu machen.
Ab dem 14.3. ist es Steinbock, der die Oberaufsicht in Haus 2 übernimmt. Was zuvor noch großzügig und zuversichtlich erschien, wird jetzt sicht- und fühlbar ernüchtert. Die Konkurslage im Innen, die chaotische Rechtslage mit schwachen Rechtspositionen, die zuvor noch abgepuffert werden konnte, wird jetzt bestimmend. Die mit dem Skorpion am AC wirksamen Modelle der Selbstsicherung unterstehen einer merklich strengeren Handhabung in den Bereichen Institutionen und Beständen (denken wir auch an Banken, Geld, Währung, Handel).
Mit dem 17.3. ergibt sich ein nächster Wechsel: der Tages-AC wandert in den Schützen und zeigt geradewegs in die Belange der Sicherung der Anderen in Haus 8. Während sich im eigenen zunächst nichts wesentlich ändert, richtet sich nun der Blick nach außen, weg von diesem Eigenen. Zunächst beginnt es aber mit einer Spannung im Innen: Jupiter und Venus stehen im Quadrat zueinander: Zu denken ist: wenn ich die Angelegenheiten anderer zu meiner „Sache“ mache, steht das eventuell verquer zu meinen Interessen. Und hier geht es um Sicherungsfragen, vermutlich wird von Verteidigung bzw. Angriffsabwehr die Rede sein. Heftige Rede auch immer noch. Man sollte sich nicht provozieren lassen und diplomatisch vorgehen.
Am Neumondtag des 19.3. stehen auch Neptun und ebenfalls noch mit Wirkung Saturn bei der Sonne knapp auf 28° Fische. Etwas Neues zu beginnen, wäre höchst notwendig, doch die Zeitqualität gibt das Neue noch nicht frei. Der Druck des Mangels ist groß, doch die Energie, ihn zu beheben, ist nicht gegeben. Mars ist immer noch in den Fischen, wühlt das Hintergründige auf, ist nicht zu fassen, ist auch nicht wirklich effizient. Man steht auf einem Rollfeld und kann nicht starten.
Das Äquinoktium 2026
Am 20.3. wechselt die Sonne um 14:45 in den Widder. Jungfrau-AC und Merkur-Mars in den Fischen in Haus 7. Das wird ein Jahr der Aussteuerungs-, Beobachtungs- und Verwertungsthemen, die sich auf das Begegnende richten. Eine diagnostische und akribisch vorgehende Anlage, die dem stürmischen Drang nach Durchsetzung die Jacke mitgibt, für den Fall, dass Mars in den Regen kommt. Wäre dies ein Mensch, stünde er außerhalb von sich selbst, sähe sich in den anderen, analysierte sie, um sich selbst zu verstehen. Ein wenig sieht das aus, als würden Zeichen auf beschlagene Fenster geschrieben. Das gesamte kommende Jahr über wird Schuld und Sühne Thema sein. Die Sonne ist davon völlig vereinnahmt, und heraus springt Uranus in 10 mit Stier am MC. Es geht um Existenzen und Gemeinschaftliches, das einer Erneuerung bzw. Reformation zugeführt werden wird. Aufhebung der Sicherheit kann einerseits „Befreiung“ sein, Uranus ist auch die „Begeistung“ der immobilen Materie. Dieser Uranus stammt aus dem 6. Haus, wo Wassermann den ebenfalls etwas nüchternen Charakter der Bedingungen erfrischt, oder abheben lässt. Überkandidelt. Die Bedingungen enthalten einen Zwang – Pluto steht nicht weit von der Häuserspitze entfernt und ist nach wie vor in einer Spiegelkonjunktion an Uranus gebunden. Kontrolle der aus der Sicherheit enthebenden Umstände. Diese Kontrolle sitzt übrigens in Haus 4: Der Wächter und Kontrolleur im Innen, der die Transformation durchwinkt oder verhindert. Da fällt einem gleich das Wort „Überwachung“ ein. Der Stachel sitzt in der eigenen Seele, die Durchführung in der Schaltzentrale. Fische am Übergang zu Haus 8 – eine gewisse Schläfrigkeit am Nachmittag, es legt sich ein Schleier über das Bewusstsein. Man denke an Indoktrination, die in einem solchen Zustand ziemlich einfach durchzuführen ist. Es kommt nichts raus! Was immer an Mars-Merkur (der noch rückläufig ist) geliefert wird – Neptun wird ins 8. Haus zurückverwiesen. Er hat noch weiter am Grundsätzlichen zu tun. Die Sicherheit des Einzelnen und auch die öffentliche „Bewegung in den Umraum“ (im Mond-Venus) sind auf dem Boden von Widder auf unruhigen Schollen, und ebenfalls in Haus 8 in Vorbereitung, nicht aber zur Auslieferung vorgesehen. Die Zugehörigkeit zu Gruppen und Gemeinschaften, auch Kollektiven wird von Jupiter rechtlich hinterfragt: Hast du die Berechtigung?
Aus dem 9. Haus käme Mars zwar auf direktem Weg ins 7. Haus, aber er ist sehr beladen. Er liegt schwer im Wasser und im Bewusstsein. Es wird die Frage sein, wer hier die Wachen und wer die Aufgewachten sind oder sich dafür halten. Man könnte auch für das weitere Jahr 2026 sagen: Aushalten, am Vergangenen „arbeiten“, im Sinne von bewusst machen, keinen ineffektiven Aktionismus, sondern am Grundsätzlichen bleiben. Wenn man das Wasser zu sehr umrührt (Sturm im Wasserglas) macht der mitaufgewühlte Boden das Wasser nur trüb – setzen lassen.
Ab dem 24.3. beginnt sich allerdings – jetzt wieder im täglichen Verlauf – etwas zu bewegen. Merkur ist wieder direktläufig und kurzfristig ohne Mars – d.h. er muss nicht mehr überenergetisch kommunizieren und kann – da Wassermann Herrscher in 3 ist – Uranus in 6 mit Informationen zur Aussteuerung versorgen. Quasi aus den Hinterzimmern Anweisungen zur Handhabung von Reformen im Gemeinschaftlichen durchgeben.
Ab dem 27.3. rutschen Saturn und Neptun ins 3. Haus hinein. Aus dem privaten Innen treten sie in den Umraum, werden mitteilbar und zunächst als Vorgang spürbar, am 29.3. wechselt der Herrscher des 3. Hauses in die Fische. Immerhin könnten nun im Namen der Wahrheit Mars und Merkur unabhängig voneinander aufklären und ins Fließen bringen. Vielleicht reden sie aneinander vorbei, aber sie stehen beide im Dienste von Neptun. Mars-Neptun, der Rächer des Neptun könnte für regelrechte Sturzbäche sorgen, die sich ins Umland verteilen. 3. Haus – das sind auch die Straßen, die Wege, die hier energiereich überschwemmt werden. Der 31.3. beginnt mit einem 3. Haus auf dem GSP Saturn-Neptun, was die Geschehen rund um die schwachen Rechtspositionen und die Lage von Minderheiten sowie die Themen Schuld und von Sündenböcken akut macht. Venus tritt in den Stier und stellt sich im Quadrat zu Pluto: vermutlich werden Programme zur Sicherung aufgelegt. Rente? Krankenversicherungen? – Pluto nach wie vor in 2: der Zwang in die Ordnung /Gesetzmäßigkeit der aufgehobenen Sicherheit bestimmt die Umstände. Jupiter ist nun aus Haus 8 aufgetaucht und tritt als Protagonist ins Bewusstsein. Der Verkünder der heimatlichen Fügung oder anders: die Einsicht in sich selbst tritt hervor, steht aber kurzfristig zu den Aufgaben der Sonne in Widerspruch: Arbeitet sie immer noch am Verdorbenen und Verwesendem? Oder ist sie schon dabei, neu anzufangen? – Das Äquinoktium hatte „nein“ gesagt.
Februar 2026
Lassen wir den Januar hinter uns, und treten ein in den vom Skorpion bestimmten Februar. Am 1.2. liegt der AC – bei Sonne auf 12°05 Wassermann – auf 00°59‘. Pluto „belegt“ noch immer die 3° Wassermann (aktuell auf 3°41‘) alias GSP Venus-Jupiter. Der Stier-GSP Venus-Jupiter nimmt „freundlich“ in die Herde und in die „Sicherung“ auf. Der Wassermann-Venus-Jupiter ist weniger ein Sicherungs-Kollektiv als ein Kollektiv jener, die Freiheit und Unabhängigkeit anstreben. (Ich könnte anfügen: oder Anhänger dessen, was sie darunter verstehen und vehement und idealistisch verteidigen bzw. herbeiführen möchten.) Auch hier: „Einladung zur Teilnahme an der Freiheitsvision“. Pluto ist vorstellungsgebunden und setzt nun auf den Straßen der Ordnung (heißt: die gesetzlichen Wege der Ordnung) seine Zeichen. 3. Haus: (staatliche) Medien, Autobahnen, Datenautobahnen, neue Technologie mit Kontrolle. Mars ist nach wie vor Begleiter, es fehlt nicht an Brachialität. Mars ist auch von anderer Seite nicht frei! Er trägt jetzt Neptun (der in den Widder gewandert ist) und bald auch Saturn! Mars ist im Namen der Wahrheit unterwegs – damit wird er für Pluto unangenehm, wenn der denn auf der „dunklen“ Seite der Macht stehen sollte. Es geht um die bestehenden „Umstände“ im 6. Haus. Schnelle, direkte Wahrnehmungsmöglichkeit, unmittelbare Reaktion auf alles, was da in die Subjektivität hineinschwappt. Dazu gehört u.a. Uranus – auf eben jenem Jupiter-Venus-GSP im Stier: Er behält sich vor, wen er in den Club lässt, und wen nicht. Das tut er vollkommen offen und unverhohlen am Übergang ins 7. Haus. Um in 4 tun zu können, was Sonne im Wassermann in 4 tut, nämlich im Heimatlichen die Herauslösung aus der Identität mit sich selbst, bindet man sich an Partner, die Begrenzungen aufheben und „Werte“ erneuern. Stier im 8. Haus, das ist auch: das Revier und das Geld der anderen. Ich bin für Freiheit, und du bist es doch auch. Sei mit dabei. Freedom is just another word for „nothing left to lose“. Am MC – so starten wir in den Februar – steht das Zeichen Löwe. In der Finalität des Tages geht es ums Dasein, um das Leben als Geschehen und Ausdruck eines in seiner Bestimmung gehaltenen Seins; Sonne wiederum in Wassermann in der Vision der Freiheit von sich selbst und ein 5. Haus mit den Fischen an der Spitze einschließlich Saturn und Neptun, sprechen von einer Enteignung aus sich selbst. Sonne-Neptun: Identität mit dem Wirklichen, mit dem Heiligen – die einen leben es als Hinwendung zu Religion und Glauben, andere erleben es als Konkurs der Eigenständigkeit im eigenen Schicksal, noch andere besinnen sich auf die Bestimmung (und die eigene Determiniertheit), die zum je eigenen „Königreich“ führt. Immerhin: Es kommt zur Klärung, es wird entgiftet. Die einen werden depressiv, die anderen atmen auf und sagen: Endlich ist die Katze aus dem Sack. Jetzt fangen wir neu an. Doch wie gesagt: Skorpion und Pluto sind sehr real in der Erscheinung und in der Kontrolle der Vorgänge.
Am 4.2. steht die Sonne als Mittlerin zwischen Mars und Venus, der eine in Haus 3, sichtbar und der Stich in die Unbeweglichkeit der Situation, die andere im Empfinden als das Gewebe, das in Brand gesetzt werden könnte. Feuergefahr für „Haus und Hof“, an dem die Seele hängt, bzw. kaum noch, weil sie ja freiheitsinfiziertermaßen „extremistisch“ ist.
Das zweite Haus ist nun nicht mehr Pluto-Kontroll-Terrain, sondern Schütze und dem Jupiter im Krebs unterstellt. Es könnte viel „gerichtet“ werden und zwar in Richtung der Eigenständigen und in Richtung derer, die das „Volk“ und die Heimat ausmachen. Allerdings spielt sich dies in der Außenanschauung ab. Der Blick und die Einsicht in die innere Welt der anderen ist geeignet, vom Pluto in der „eigenen Umgebung“ abzulenken. Jupiter steht auf einem komplexen Gemisch aus Mond-Mars, Mond-Saturn und Saturn-Uranus (rund um die 17°30‘ Krebs). Das 9. Haus ist ein 3. Haus vom DC aus gelesen: das ist die Kommunikation und eine „joviale“ Berichterstattung über das Befinden in anderen Ländern, in der Ferne.
Ab dem 9. Februar sind die Bündnisse rund um den IC gelockert und mehr indirekt als direkt. Pluto und Mars müssen ohne einander ihre Wirkung tätigen, während Merkur und Venus noch zusammenstehen, der eine in den Fischen, die andere noch im Wassermann. Merkur ist der Berichterstatter aus Haus 11 (wo die Jungfrau die Belange der (sozialen?) Gerechtigkeit diagnostiziert und aus Haus 8, wo Zwillinge mit potentiellen Partnern spricht und Zwecken dient. Das wird er nun formulieren müssen, wie zuverlässig ist er? Mit wievielen Zungen spricht er?
Ab dem 16.2. ergeben sich zwei wesentliche Änderungen: Jupiter – immer noch rückläufig – überschreitet die Häuserspitze ins 8. Haus. Beim 8. Haus ist immer auch ans „kollektive Gedächtnis“ zu denken, hier liegen die Erfahrungen der Vorvorderen als DNA quasi – und Jupiter nimmt sich Einsicht, macht die Gewordenheit anschaulich, anschaubar. Merkur – der kleine Gauner, Jupiter – der etwas gewieftere Gauner, beide korrespondieren miteinander. Was wird hier ausgehandelt und geprüft? Pluto und Skorpion bilden immer noch den Rahmen. Es geht um reale Macht und Kontrolle.
Dem folgt etwa ab dem 17.2. die Wanderung von Saturn und Neptun aus dem 5. Haus ins 4. Haus hinein, und das über die 0° Widder. Fische ist in Haus 4 „eingeschlossen“, die Geschehen der Minderheitenlage mit Erfahrung von Ungerechtigkeit und schwacher Rechtsposition sickert in die innersten Winkel ein. Es wird feucht und auch dunkel. Das 5. Haus wie auch das 6. Sind nun Domänen des Widder und des Mars in 3 auf 19°16‘ alias Venus-Pluto-GSP. „Das Aufbrechen des Granatapfels“ fällt mir da ein. Auch das wird nicht ohne Gewalt ablaufen.
Im 3. Haus ist nach wie vor Steinbock der Gastgeber, der allenthalben hörbare Ruf nach dem „Staat“ ist noch nicht verhallt. Er solls regeln, es muss Ordnung her, aber bitte nicht die konservative, nein, es muss/soll die uranische sein. Doch was ist, wenn der „Staat“ (sprich das mithilfe von Grundgesetz geführte Land) nicht von der Regierung sondern von einer Regierung in der Opposition geführt wird?
Am 19.2.tritt die Sonne in das Zeichen Fische ein, ist jetzt vollends dem Neptun-Saturn zugeordnet und ihm verpflichtet; es ist jetzt auch nicht mehr Löwe am MC, sondern die Jungfrau, Merkur in den Fischen – entweder wir haben jetzt enorme Überschwemmungen, in denen die Aussteuerung nicht mehr gelingt und Kälteeinbrüche und/oder wir sehen „Säuberungen“, Klärungen. Klarsehen.
Am 20.2. kommt es im Laufe des Tages zur gradgenauen Konjunktion von Neptun und Saturn auf 00°44‘ Widder, tags darauf kommt die Sonne am GSP Saturn-Neptun an. Wer wird jetzt vom Hof gescheucht? Im Begegnenden seit Anfang des Monats doch Stier, der den Uranus beherbergt: die Umwälzung der Werte, der Bestände, die sich im Innen – in Haus 4 – im Wasser des Potentiellen auflösen. Es formiert sich etwas im Hintergrund, im Unsichtbaren – und dafür zieht man Figurationen aus dem Außen heran, die ab dem 26.2. auch an der Konstituierung der Lebensumstände beteiligt sind: Spitze Haus 6 in Stier, Venus in den Fischen. Nicht unwichtig: Die Sonne rückt an den aufsteigenden Mondknoten heran, bzw. dieser kommt auf dem IC zu stehen. Das könnte durchaus ein schicksalhafter Tag werden, der eine Entscheidung dahingehend bringt, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.
Seit dem 19.2. ist übrigens auch ein Quadrat von Mars zu Uranus dazugetreten, und auch ein Quadrat von Uranus zu Sonne. Selbstüberschätzung, Kathedralismus, Visionen von Größe und Potenz. Jähe, nicht berechenbare Ausbrüche mit Bezug zu Elektrik/Strom und Energie. Mars-Uranus bleibt über das Monatsende hinaus bestehen, der Februar endet mit dem Eintritt der Häuserspitze des 3. Hauses in den Wassermann. Saturn-Neptun – so ja eine Lesart – „drückt den in der Lücke zwischen beiden Prinzipien sitzenden Uranus“ heraus. Wassermann in 3 – das sind erratische, nicht der linearen Logik folgende Wege. Den Gang und die Darstellung in den Umraum übernehmen nun die Kollektive der visionären „Spalter“ und Polarisierer, oder es entsteht eine neue „Ursprünglichkeit“ – aus dem Ablegen der Opferrolle (Saturn-Neptun) und aus dem Ablegen des Verrotteten gelangt das „Innere“ als das Heimatliche doch zunächst in ein Chaos und ist auf Tauchgang.
Wenn ich doch immer von „Zeichen der Verwahrlosung“ in Folge z.B. real von nicht abgeholtem Müll im „öffentlichen Raum“ spreche – dann könnte das hier sehr wohl das Bild sein: Die Anhäufung von allein 7 Planeten in Haus 3 und 4 spricht sehr viel davon, dass sich die innere Ungeordnetheit auf die Straßen „ergießt“. Es wird sehr viel über „Sozialismus“ gesprochen werden. Und was sind die Alternativen?
Hier noch die sphärische Variante auf youtube. Enjoy.
Januar 2026
Vorab: das Kalenderblatt kann man in diesem kurzen Film anschauen.
Das Neue Jahr beginnt – gerechnet mit der Sonne am IC – auf 10°31‘ im Steinbock. Saturn steht bekanntermaßen in den Fischen und in Haus 6. Nach wie vor in Begleitung von Neptun aus den Fischen als Hausherr von 6. Man könnte sagen: das ist weiter der Abstieg in den Keller der Lebensumstände, sofern über die Verhältnisse gelebt und gehaushaltet wird. Uranus – als Wassermann-Abgesandter aus Haus 5 – steht im Stier – rückläufig noch Anschwung nehmend, sorgt er im Gemeinschaftlichen nochmals für Unruhe, versucht Reformen, die ihm von „gerechtigkeitsschaffenden“ Landesprogrammen in die Lebensausübung geschrieben sind.
Die Sonne, die dies im Namen des Gesetzes (Steinbock) maßvoll, verpflichtend, verlässlich durchführen soll, ist von Mars-Venus begleitet. Das ist eine Sonne, die zwischen „Krieg“ und „Frieden“ steht, eine Sonne, die von Mars-Seite her angestachelt wird, im Sinne der Ordnung zu wirken (hier in Haus 4 aber die Energie eher gegen sich selbst wendet). Das ist eine Sonne, die von der Waage her (auf AC 7°57‘ alias Sonne-Uranus-GSP) entzündlich und explosiv ist und außerdem von der Aufhebung der Selbstsicherung (Stier) spricht. Nun steht Stier an der Spitze von Haus 8 – es ist die Selbstsicherung der anderen, die hier „verteilt“ wird. Uranus in Stier ist ja nicht nur „Aufhebung“ im Sinne von Zusammenbruch der Bestände, sondern eben auch die als gerecht gemeinte Verteilung, Fragmentierung der Bestände. Jupiter – als Vertreter der „Medien“, sprich der juristische Volksverkünder – steht im Krebs und in Haus 10. Er ist mit einer Mission ausgestattet (das wird die Neujahrsansprache sein) und hat Verheißungsvolles zu sagen. Das Verheißungsvolle wird den Monat über (Jupiter in Krebs), im Mond mitschwingen – „Parolen des Vertrauens“.
So beginnt also das Jahr, bis in die erste Woche hinein, ändert sich daran nicht viel: Brandherde im Innen, mehr oder weniger gelingende Ausgleichsbewegungen in den Lebensumständen, eine stabil unterkühlte Lage.
Am 11.1. verschieben sich einige Schwerpunkte. Allen voran der immer noch rückläufige Jupiter, der sich nach wie vor medial-anschaulich (auch die „Weltoffenheit“, das „Kosmopolitische“) im Heimatlichen darstellt, tritt ins 9. Haus – im Fügungsrhythmus aus Haus 10, steht jetzt allerdings in Opposition zu der „Chorgruppe der Sängerknaben“ um die Sonne: Mars, Venus, Merkur sind die Erscheinungsseiten von Neptun, Uranus, Saturn. Es wird das Lied der Freiheit gesungen, die „man“ (Steinbock ist gerne per „man“ unterwegs) vertritt.
Etwa um den 16.1. tritt eine kleine, aber wichtige Änderung ein. Das 5. Haus wird nun von den Fischen vertreten, Saturn und Neptun treten ebenfalls in 5. Haus ein. Das, was zuvor die Lebensumstände beschrieb, wird jetzt zum Lebensausdruck. Zurück zu den Wurzeln, Bereinigung, Neuausrichtung – für nicht wenige mit Einbußen verbunden. Das Dasein (allgemein und im Besonderen womöglich der Regierung) wird wahrer, aber auch unvorhersehbarer. Um die Sonne scharen sich nach wie vor jene Kräfte, die die Durchführung als Ordnung versuchen.
Am 18.1. betritt ein nächster Spieler das Spielfeld: Pluto (zuständig als Skorpion in 2 für die Programme im Gemeinschaftlichen) tritt zur Venus. Venus-Pluto lässt an die Thuja-Hecke denken. Jetzt wird sie hochgezogen, die Sichtverstellung, es entsteht ein Container, durchaus auch ein Denkcontainer über die Waage am AC. Merkur und Mars gehen eine gradgenaue Konjunktion ein: werden zum Instrument des Saturn-Neptun in 5. Pluto hat übrigens den „Denkberechtigungsschein“, den die Sonne auf Merkur-Saturn-GSP nicht hat. Sie muss in einem Vorgang der Neutralität die sich anbahnenden (Mars geht auf Pluto zu) Austreibungsimpulse ausführen. Kurz vor dem Wechsel in den Wassermann ergibt sich eine entzündliche, schwer kontrollierbare Lage. Die Spitze von Haus 5 steht auf 2°30‘ Fische – behalten wir Konkurse, persönliche wie andere im Auge. Hier steht jemandem das Wasser bis zum Hals.
Mars übrigens jetzt über den Widder Herrscher von Haus 6 setzt Impulse der „Durchsetzung“, diese sind Folge der neuen, sich noch nicht gefestigt habenden Umstände. AC auf 22° Waage – Jupiter-Mars-GSP – bekannt für kriegerische Worte, für den Start in eine große Reise mit dem Potential, in bestehende Gefüge zu schneiden, Waffen und andere schneidende und verletzende Gegenstände haben wir im Hinterkopf.
Ab dem 21.1. zeichnen Wassermann (am IC) und Löwe (am MC) bzw. Uranus und Sonne zuständig. Jetzt werden die heimatlichen Belange von „Herrscher-Seite“, einer neuen Dominanz diktiert. Nähmen wir Saturn/Steinbock für das Bewahrende, i.w.S. das Konservative, dann übernimmt nun das Erneuernde/Progressive – und ist über den Uranus auf einem GSP Venus-Jupiter noch gut in seinen Kollektiven verankert. Machtkämpfe um die Befehlsposition im Lande.
Am 23. und 24.1. treffen sich Sonne und Pluto auf dem GSP Venus-Jupiter, Uranus steht in Spiegelkonjunktion dabei. Es wird um eine Machtteilung gehen: man schmiedet eine „Koalition“ (am MC Jupiter-Pluto) aus Elementen, die nicht zusammenpassen. Der nördliche Mondknoten in den Fischen an der Spitze von Haus 5 weist auf die Bedeutung und die Lösung der Saturn-Neptun-Themen hin.
Die „Front“ von Sonne-Pluto-Merkur-Venus-Mars bleibt weiter bestehen, während allmählich eine andere Kraft in Wirkung kommt. Am 27.1. tritt Neptun wieder in die Fische ein, diesmal, um zu bleiben. Das eben noch „angedachte“ Bündnis erhält neue Voraussetzungen. Mars – eben noch frei und ungebunden, wird von Neptun orientiert, und steht doch noch neben Pluto. Er wird jetzt anders argumentieren, er wird das Vorherige verlassen – und Pluto gegenüber profund auftreten. Anstrengend wird/bleibt es. Der 28.1. beginnt mit einem AC auf Sonne-Saturn-GSP und dem DC auf einem Saturn-Neptun-GSP. Es wird um Geld gehen!
Auch den 29.1. merke man sich: das 3. Haus wird ab jetzt von Steinbock beherrscht. Nehmen wir es als das Haus der Bewegung in den Umraum, sehen wir eine Bewegungserschwerung. Oder: die Mobilität wird höheren Maßstäben (die allerdings in Auflösung befindlich sind) unterstellt. Geht die DB etwa pleite? Oder gibt es noch mehr Brückenbrüche?
Das Monatsende hinterlässt einen weiteren Wechsel: der AC tritt in den Skorpion – damit wird Pluto, der mittlerweile im 3. Haus angekommen ist, für die Darstellung in den näheren Umraum hinein zuständig, die wiederum von Steinbock bestimmt wird. Während die Blockade-bzw. Stauungs-Situation im Innen (Merkur-Venus) anhält, kommuniziert sich ein Vorstellungsbild von Macht, der jeglicher Boden fehlt. Ganz bestimmt werden hier einer oder mehrere vom Spielfeld vertrieben, was über den Uranus, der das 8. Feld in Richtung 7. Haus verlässt, ins Öffentliche gelangt. Er kann allerdings noch nicht aus eigener Kraft weitergehen, sondern ist auf die Änderung der Rahmenbedingungen angewiesen.
Dezember 2025
Am ersten Tag des Dezember sind Jupiter (als Sonnenherrscher), Uranus (im Stier und in Haus 9 aus dem Wassermann die Umstände umschreibend), der nochmals die Bestände kollektiviert, um alle gleich und damit von individuellen Umständen/Bedingungen frei zu machen, sowie Neptun (zurück in den Fischen in Haus 7 als Verklärer des Begegnenden oder aber Blick bis in den hintersten Hintergrund) rückläufig; der Zeichenwechsel steht bald bevor, so dass die Anspannung wächst.
AC Jungfrau, MC Zwillinge: Merkur in Haus 3. Es wird gesprochen, kommuniziert, abgewogen, verwertet und dies unter Skorpion-Aufsicht in der Darstellung, sprich in Kontroll- „Medien“. Der „Herr der Medien“ steht als „Ordnungskontrolleur“ (als „Regierung“) in Haus 5. Es geht um Macht und Vormacht, Pluto-Uranus (in Spiegelkonjunktion) schenkt sich und anderen nichts.
Venus – als Herrscherin von Stier an der Spitze von Haus 9 – ist aus dem Skorpion in den Schützen gewechselt. Eine selbstsichernde Anschauung und Einsicht in die Sozialfunktionen des Begegnenden gelangt in den Prozess der Fügung. Die Opposition zu Uranus bringt nochmals die Wehen des Aufbruchs und Durchbruchs im Gemeinschaftlichen auf den Tisch. Wie geht es dem Innen dabei? – Es ist gespalten und in der Aussteuerung nicht an sich selbst (der Besonderheit), sondern am Überpersönlichen (der „Weltgemeinschaft“, der Allgemeinheit) orientiert.
Währenddessen steht Mars auf knapp 20° Schütze alias Mond-Uranus und deckt die Entfernung aus sich selbst (bzw. die Identität mit dieser oben erwähnten gerechten, vom Einzelnen unabhängigen Verteilung) auf, indem er die Mission fürs Heimatliche neu fügt (Jupiter in 11). Mars ist mit viel Energie unterwegs, stößt aber auf den Widerstand der unterspülten, und damit geschwächten Ordnung in den Fischen. In Haus 4 spielt sich im Innen eine heftige Wehr ab.
Bei Sonne am IC steht zu dieser Stunde der aufsteigende Mondknoten exakt auf dem „Tor ins Außen“ (absteigender MK auf dem AC): das ist eine doppelte Verbindung, nämlich einerseits von Innen nach Außen und andererseits von Selbstdurchsetzung zur Durchsetzung der Wahrheit. – Hier steht etwas kurz vor dem Durchbruch in die Gegenwart, in diesem Fall liegt das Ziel in den Fischen mit der Abstreifung von Bedingungen, hin zum Blick auf die Möglichkeiten. Da Neptun demnächst in den Widder wechselt, kann der „Auftrag“ durchaus ein Neuanfang sein. Hoffentlich wird der Moment nicht „verträumt“, weil man nicht ins Handeln kommt. Bei Neptun und Fische darf auch ans Christentum gedacht werden, und bei der Achse Jungfrau-Fische insbesondere an die Formulierung von „einer Aufgabe dienen“. Hingabe an den Neuanfang.
Am 8.12. bei einer Sonne auf 17° Schütze, in deren Orbis nun die Venus eintritt, wird Jupiter als Herrscher von 4 ins 10. Haus „geschoben“: etwas im Heimatlichen an Rechten und Rechtsausübung mit Wirkung – wiederum auf das Heimatliche in weiterem Umfang – gelangt in den Vorraum des Gesetzlichen, des Unterscheidbar-Bestimmten – Jupiter auf Mond-Venus-GSP. Da wird es nochmals „Geschrei“ wegen der „Sicherung im Heimatlichen“ und der Begrenzung/Umgrenzung des Eigenständigen geben. Stichwort Unternehmer. Die Venus stammt außerdem aus Haus 2 – der öffentlich erscheinenden Selbstsicherung, die medial propagiert wird.
Am 11.12. wird Merkur (mit Volkes Anteil und Vorgang des Gesellschaftlichen) in den Schützen eintreten und von der Seite Plutos auf die Seite Jupiters wandern. Was heißt das? D.h. er ist nicht mehr Kommunikator eines Programms (Staatsprogramms?), sondern Kommunikator der Rechtsausübung und der Anschauung der Verschiedenheit. Neptun ist wieder direktläufig, braucht aber noch einige Tage, bis er auf 0° Widder ankommen wird. Davor – am 17.12. – wird Saturn als Mitherrscher von 4 das 7. Haus über den DC ins 6. verlassen. Aus dem Öffentlichen hinein in die Umstände des Inneren. Es wird Verantwortung übernommen; allerdings kann diese mit Neptun dabei sofort wieder aufgelöst und in Frage gestellt werden. Zeitgleich stellt sich Pluto an die Spitze von Haus 5, unter uranischer Führung und nicht mehr im Rahmen des „schwachen“ Saturn. Die Erneuerung der Medien als Leitmedium? Oder deren Kontrolle?
Nochmals: Der 17. und 18.12. werden spürbare Wechsel mit sich bringen. Der unter Steinbock in seinem Maß aufgelöste „Souveränitätsausdruck“ verlagert sich ausdrücklich in die innersten Angelegenheiten; der sich nun ergebende Ausdruck ist eine Transformation in Richtung auf eine neue Anschauung hin, die sich in und um das Gemeinschaftliche/Soziale vollzieht. Das Zeichen Fische ist jetzt Herrscher in Haus 6, das könnte bedeuten, dass die Aussteuerung zwar unmöglich wird, gleichzeitig die Wahrheit über die Bedingungen als Bild auftaucht.
Mars ist in den Steinbock gewechselt – weiter steht er als Unruhe und Energie in der – in der Ordnung aufgeweichten – Heimat. Mars und Venus rücken sich näher (bzw. stehen in einer Spiegelopposition zueinander) und mit der Sonne zwischen ihnen ergibt sich das Bild eines Brandes.
Am 20.12. konstellieren sich Mond-Sonne-Venus und Mars zueinander – alle gemeinsam im Quadrat zur Neptun-Saturn-Konjunktion am DC. Das ergibt einen energiereichen Tätigkeitsdrang in Richtung der Klärung der Bedingungen fürs Leben. Mars-Quadrat-Neptun insbesondere ist „der eiserne Besen“ und die Flutwelle, die nun von außen hereinbrechen könnte.
Zwei Tage später – am 22.12. – wechselt der AC von Jungfrau in die Waage. Zuständig wird nun die Venus, die mitten im „Gefecht“ steht. Über den Stier kennzeichnet sie die Selbstsicherung und die Bestände, sprich auch das Finanzielle, über die Waage das „Ausgleichende“, sprich auch die „friedenstiftende Diplomatie“. 0° Waage bedeuten einen Milieuwechsel und eine Art Bestätigung (von außen), während 0° Krebs am MC einen „Durchbruch zum Eigentlichen“ mit einer notwendigen Festlegung beschreiben. Die Sonne am IC auf 0° Steinbock spricht ebenfalls von dieser Notwendigkeit und ist von Mars und Venus flankiert. Das spricht von viel Energie auf Gewebe – das ist auch die Verletzung von Grenzen bzw. deren Aufweichung und illegaler Übertretung. Neptun ist inzwischen ebenfalls im unteren Teil des Horoskops angekommen, während sich auf 0° Widder das Außen in Innere durchdrückt. Anschauen kann man das Kalenderblatt auch hier.
Sonnen-Ingress in den Steinbock
Am Sonntag, dem 21.12., wird um 16:03 Uhr die von der Venus (in Schütze) und Mars (in Steinbock) flankierte Sonne ins Winter-Viertel eintreten. Es wird ein Krebs-Winter (in 1 und 2) mit dem Mond im Steinbock werden: Mond auf Mars-Saturn-GSP. Das „Gesetz der Wahrheit“, die Bestimmung werdende wirkliche Ordnung; und darauf steht das einzelne Leben, das Heimatliche, das Wesen (des Seins). Das ist ein Kern, der seiner schützenden Ummantelung an der Grenze zum Außen freigelegt ist. Die Frucht befindet sich in einem Prozess, bei dem der Kern, aus dem das Leben entsteht, schutzlos wird. Im Wesenskern steht Jupiter als Hoffnung und Wunsch nach (Sicherungs-) Erweiterung und Rechtsprechung, hauptsächlich in Bezug auf die Sicht auf den Bestand (Mond Haus 2), Stichwort: Volkseigentum in rechtlicher Sicherung. Wassermann steht in Haus 9 wie auch 10, Uranus in Haus 12. Anders ausgedrückt: Uranus-Jupiter (sowohl „Inspiration“ als auch „Entfügung“ als Wandlung der Anschauung) und Saturn-Uranus (Erneuerung und Wandel des Gesetzmäßigen) mit dem Verweis auf die Rückführung vor das bereits Vorbereitete ins Mögliche. Uranus wird nicht auf den Mond „geliefert“, das Neue bleibt aus. Hindernis dabei auch Pluto in 8 aus dem 6. Haus. Es wird kalt.
Die nächste im Tagesgeschehen wahrnehmbare Änderung ergibt sich am 26.12. mit dem Wechsel der Venus in den Steinbock. Es beziehen sich jetzt Selbstbild und Sicherung des Bildes vom „Land“ auf die instabile Situation im Innen. Uranus ist zwar nach wie vor rückläufig, wird aber mit der Verschiebung der Achsen ins 8. Haus hineingereicht. Die Fortsetzung der Uranus-Pluto-Machtspiele unter verschärften Voraussetzungen. Uranus setzt einen Hebel an den Jupiter-Venus-GSP, d.h. es geht um Werte in den Kollektiven, um Zugehörigkeiten zu „Dynastien“, der Hierarchien aufgehoben werden, Pluto – de profundis – steht im Wassermann ebenfalls am Jupiter-Venus-GSP und wird, sofern er nicht „prüft“ und Unsinniges aus dem Spiel nimmt, ihm die Gegenwart verweigert, die Zugehörigkeit verfestigen. Mars aus dem Widder an der Spitze von Haus 8 ist weiter im Innen der Zünder. Es rücken Venus und Mars in die direkte Konjunktion zusammen, während sich im 3. Haus die Ablösung des Herrschers vollzieht: Schütze und damit Jupiter in Krebs werden zuständig. Merkur hat einen neuen „Herrn“ und kann nun Volkes Stimme sein. Das könnte tatsächlich auf eine neue Art der „Berichterstattung“ hinweisen – Jupiter ist in Haus 10 Anzeiger einer erweiterten Selbstdarstellung über sich selbst hinaus, und das Heimatliche ist der Maßstab. Heimatliches meint immer auch: das Eigenständige und Insichmitsich-Identifizierte, das mit der Sonne am IC eine Ordnung „sucht“ bzw. sie sich gibt.
Der letzte Tag des Jahres beginnt mit einer AC-DC-Achse auf 7°03‘, Sonne-Uranus-GSP: dieser Tag wird nicht nur wegen der Feuerwerke und „Knaller“ brenzlig. Die Sonne auf Uranus-Pluto-GSP hat durchaus eine Gefährdung auszuführen, die sich auch als Gefährdung des Lebensweltlichen (d.h. des zum Wesen gehörenden Erschaffens des Daseins) lesen lässt. Ausspreche Warnung, sagt Merkur auf 27° Schütze mit Blick auf Neptun und Saturn. Die Ausführung des programmierten Landes (Haus 2 zu Haus 3, Merkur in 3 auch zuständig für die Kommunikation) und die Sicherung des Lebens in diesem programmierten Land (Haus 5 zu Haus 6, Fische, Saturn-Neptun) stehen sich nicht konform zur Seite. Wer ist der Herr im Haus und wer lügt?
November 2025
Passend zum 1.11. (Allerheiligen) beginnt der Monat mit einer Sonne auf 9°46‘ fast auf dem GSP Sonne-Pluto, das mit einem AC Löwe und einem Saturn-Mondknoten-GSP. Aus der „Begegnung mit dem Tod“ wird eine Durchführung des Noch-Nicht- und Nicht-mehr-Gegenwärtigen. Pluto selbst steht in Haus 6 im Rahmen der bestehenden „schwachen Ordnung“ und bringt einen Zwang der Bedingungen mit sich. Der Herrscher über Haus 5 – die im besten Sinne alles umfassende Anschauung im Ausdruck des Souverän – steht im Jupiter auf der Häuserspitze von 12 zu 11. Das, was im „Jupiter“ an eigenständigem, subjektiven Ausdruck an Heimatlichem zu fügen wäre, richtet sich tatsächlich auch auf dieses Heimatliche – nur ist es nicht das eigene. Haus 4 – Skorpion – spricht von außersubjektiven Interessen und Bildern im Innen. Das ist immer im November so, deshalb ist das auch der Monat der Klärung der inneren „Geheimnisse“: was überlagert das Empfinden, woher kommt es? Am 1.11. (und noch einige Tage länger) stehen Mars und Merkur ebenfalls in Haus 4 – es wird aufgedeckt und versteckt, es wird dargestellt, artikuliert und etikettiert. Zunächst stehen beide in Opposition zu Uranus – das tut dem gut – wird er doch so „eingefangen“; rückläufig wie er derzeit ist, wird seine Schwäche sichtbargemacht – Merkur bereits im Schützen ist mit Gerichten, Rechtslagen etc. befasst. Zurück zu Jupiter, sehen wir, dass er Pluto gegenüber steht: eine unglückliche Allianz, weil sie nämlich auf verschiedenen Seiten stehen: Pluto (immer noch von Steinbocks Gnaden) will keine Macht an die Rechtsausübung im Heimatlichen abgeben.
Am 6.11. tritt die Venus aus der Waage in den Skorpion ein und nimmt ihren Platz in Spannung zu Pluto ein: aus dem Stier heißt es nun: erschwerte Zugehörigkeit zum Gemeinschaftlichen. Das Gemeinschaftliche das das, was „den Ton angibt“; Venus im Skorpion ist aber nun auch die, die im Verdrängten Kollektive bildet. In Zusammengang mit Jupiter fallen mir da die BSE-Vorgänge in den 90er Jahren ein: Prionen und verklumptes Gehirn, die jetzt „sprießen“ und „vorgänglich“ eine Funktion ausüben. Kommt eine neue Impfung? – Stier ist am MC: das Ergebnis zielt aufs Materielle und die reale Figuration, die sich im 3. Haus öffentlich präsentiert. Kommt eine neue Finanzspritze? Nachgelesen: Am 6. November 2025 (13:30 Uhr) findet im Bundestag eine Abstimmung über das „Mietwuchergesetz“ statt, dessen Ablehnung vom Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz empfohlen wird. Außerdem wird der Bundestag (14:05 Uhr) über die Abschaffung der Gasspeicherumlage und die Stärkung des Verbraucherschutzes im Energiebereich abstimmen.
Drei Tage später – am 9.11. – tritt Pluto über die Spitze des 6. Hauses in das 5. Haus ein. Eben noch war Saturn für die Umstände zuständig, nun ist es Wassermann mit einem Uranus zurück im Stier und in 10. Die machtvollen Umstände in Aushebelung aus sich selbst (Unabhängigkeit von Wahrnehmung und damit Aussetzung der Vernunft wird planvoll angegangen) werden in gesellschaftlichen Kollektiven bestimmend (sicher sind das Demos!). Mars und Merkur sorgen in Haus 4 weiter für weltanschauliche Revier-Infrage-Stellung (Jungfrau in Haus 2). „Wem gehören die Rechte im Innern und im Land?“ Merkur ist ab heute für 20 Tage rückläufig.
Am 11.11. wird der Löwe als Zeichen am AC von der Jungfrau abgelöst. Sie steht nach wie vor an der Spitze zu Haus 2 und Merkur nach wie vor in Haus 4. Das mit Mars zusammen auf einem Venus-Mond-GSP: die Sicherung des Heimatlichen wird in scharfer Weise kommuniziert, sie steht mit Venus-Pluto ohnehin zur Disposition. Im Zwang der Sicherung bzw. die Selbstsicherung auf dem Boden einer Vorstellung von „Offenheit“ (Pluto in Wassermann, Uranus in Stier – Aufhebung der Begrenzungen).
Um den 16.11. treten sich Sonne und Uranus in Opposition gegenüber. Es ist ein Uranus-Merkur-GSP gegeben. Man könnte mit „Abwicklung“ eine Wechselsituation rechnen, ganz bestimmt schwingt existentielle Unsicherheit und Aufbruch mit. Pluto steht inzwischen im 5. Haus, das von Steinbock angeführt wird. Die sich auflösende Ordnung wird offensichtlich und öffentlich – Saturn und Neptun am Übergang zu Haus 7. Der 19.11. dürfte einige Überraschungen bereithalten: am AC stehen wir auf 6°05‘ Jungfrau alias Venus-Merkur-GSP. Es wird nicht nur um Fragen der Existenzsicherung gehen, sondern um eine grundsätzliche Frage wie z.B. „Haben wir überhaupt noch Gegenwart?“ Merkur selbst steht bei der Sonne und „regelt“ bzw. dirigiert die mögliche Auflösung des Jupiter-Pluto, der unseligen Allianz. Saturn und Neptun überschreiten Hand in Hand den Übergang ins 7. Haus. Minderheitenfragen, schwache Rechtspositionen und Sündenböcke werden ins Bewusstsein geschwemmt.
Am 21.11. überschreitet Uranus – rückläufig auf 29°25‘ Stier das Medium Coeli in Richtung 9. Haus. Sein Auftrag: „Bringe die Aufhebung (oder auch – wenn man will: Erneuerung) aus dem „Auftrag“ in die Bearbeitung der Ent-Fügung.“ Er könnte ja auch befreien, vorausgesetzt, die bestehende Anschauung wäre restriktiv; die Befreiung bedeutet hier aber auch Verunsicherung (Wassermann nach wie vor in Haus 6) und Unvernunft vor allem in den sozialen Institutionen (Stier). Venus auf Mond-Pluto-GSP versucht einen „Versorgungsausgleich“ im Ausführungsmodell.
Die Sonne wechselt in den Schützen, so dass ab jetzt auf Jupiter und sein Tun und Sein zu achten ist. Auch er ist derzeit rückläufig und auf einem Mond-Venus-GSP angekommen: allerdings wird damit der Versuch, Rechte für die Selbstsicherung des Einzelnen in den Kollektiven zu erweitern, nicht erfolgreich sein.
Ab dem 25.11. ist diese Venus (über die Waage) auch Anzeiger dessen, was in Haus 2 vor sich geht. „Das Öffentliche“, die „Anderen“ in Besitz der eigenen Sicherung. Mit Merkur steht sie zusammen auf einem Saturn-Mondknoten-GSP. „Wir sind zwar völlig ohne Orientierung, aber wir kontrollieren unsere besetzte Souveränität.“ Mars als Herrscher von Widder aus Haus 8 (das Revier, das Geld der anderen) ist nach wie vor in Haus 4 energiereich unterwegs. Auch wird das Innere durch die Bindung an aggressive, sich selbst durchsetzende Partner in seiner Rechtsfügung „zerschnitten“. Übrigens: ganz bildhaft: das Messer im eigenen Fleisch, im eigenen Land.
Der 28.11.2025 wird erneut ein Tag mit dem Thema „Sicherheit im Land“ sein; zuständig für die mediale Darstellung ist nun Skorpion in 3, Pluto in 5. Das Medium der Darstellung könnte nun manipulativ und kontrollierend werden, Merkur und Venus müssen tun, was Pluto vorgibt. Bzw. Pluto kontrolliert an hoher Stelle, was über Merkur und Venus in den Umraum gezeigt wird.
Der Monat endet mit einem aufsteigenden Mondknoten exakt auf dem DC – da geht es hin – in die Begegnung mit der Wahrheit über dieses „Land“, gleichzeitig stehen Mars und Saturn (wieder direktläufig) im Quadrat zueinander. Herrscher von 5 in 7: Die Verausgabung des Antriebes zum Dasein erfolgt durch die Art der Herausforderung, heißt hier: „Du bist in deiner dir selbst gehörenden Verausgabung höheren Gesetzen verpflichtet, wirst aber auf große Hindernisse von außen stoßen, die dich innerlich zerstören.“ Die Venus verlässt den Skorpion und rückt in den Schützen vor, damit gerät sie in die Opposition zu Uranus. Hier Raum, dort das Zeitliche – wenn sie sich nicht einigen (und danach sieht es nicht aus), dann stürzt der Raum bzw. der Bestand zusammen. Gilt auch für Körper. (Achtung: Für viele Versicherungsverträge endet hier die reguläre Kündigungsfrist.)
Oktober 2025
Vorausgeschickt: die transsaturnen Planeten (einschließlich Saturn) sind derzeit rückläufig. Am 15.10. wird Pluto auf 1°22‘ Wassermann wieder direktläufig werden; am 22.10. wird Neptun nochmals in die Fische, Uranus wird bis zum 20.11. ebenfalls rückläufig in den Stier zurückgehen. Immerhin: Merkur wird im Oktober direktläufig bleiben: das dürfte dann bedeuten, dass „man“ entscheidungsfreudig und ohne weitere technische Pannen an Umsetzungen gehen kann.
Der 1.10. beginnt bei einem Sonnenstand von 8°02 Waage mit der Jungfrau-Venus in Haus 3: ein Haushaltsausgleich wird kommuniziert – zumindest der Versuch davon. Das 3. Haus ist die Ausführung (der Vorgang) dessen, was in Haus 2 „Erscheinung“ wird – und hier zeichnet der Löwe zuständig. AC Löwe und Löwe in 2: Der Souverän hat das Wort und umschreibt den Bestand. Es wird um den Bestand der Einzelnen gehen – wem gehört das Geld? Die Venus steht den gesamten Monat über im 3. Haus, dem der Medien und der Berichterstattung.
Pluto steht fast direkt auf dem Deszendenten, dem 6. Haus zugeneigt und stammt aus Haus 5: Pläne über das Dasein der Einzelnen hindern an der Aussteuerung, bzw. ermöglichen nur das, was in den Plänen vorgesehen ist. Pluto wird in den nächsten Wochen unter der Regie von Steinbock (und damit im Angesicht der Aushöhlung der Wirklichkeit) stehen. Mangelhaushalt oder „Wirtschaften auf dem Zahnfleisch“. Über den Neptun ist noch Widder aktiviert: Mars steht im Skorpion und in Haus 4 (im Quadrat zu Pluto): Wer immer sich an den gesetzten Vorstellungen und Programmen zwecks Aufdeckung zu schaffen macht, erfährt die Austreibung aus dem Kollektiv. Widder ist auch das Zeichen am MC – es zeichnet sich ein Ärgernis im Inneren ab. Selbstverteidigung bzw. Verletzung eigener Interessen oder der Feind im eigenen Haus.
Der Mitherrscher von 5 – Mitstimmrecht als „Füger und Erschaffer eines Daseins“ – steht zwar dem Heimatlichen zu (Jupiter in Krebs), befindet sich aber außerhalb des Zugriffs in völliger Unabhängigkeit (Jupiter in 12). Jupiter hat einen Boten ins 4. Haus hinein, dem er zuflüstert, was Volkes Stimme ist. Im Quadrat – man muss ihm misstrauen, er ist nicht zuverlässig.
Uranus aus dem Begegnenden und der Bindung daran (neu eingegangene Verbindungen, technikaffin, auf Brüderlichkeit bedacht) steht in Haus 11 und ist derzeit relativ unbehelligt; allerdings wird er etwas zurückhaltend, denn er wird nochmals in den Kollektiven eine Bereitschaft für das kommende Neue vorbereiten müssen, und steht dabei unter Beobachtung von Pluto. Ich denke da an KI und die Macht, die von dieser Seite ausgehen wird. Uranus ist auch das Strömende, mithin der Strom, den wir hier aus dem 7. und 8. Haus sehen. Wenn ich es noch nicht geschrieben habe: Uranus-Pluto – in der verdrehten Welt von heute – sieht mir so aus wie die Unterdrückung der Opposition durch die ehemaligen Oppositionellen.
Kurzfristig wird Merkur am 7./8.10. in den „Dunstkreis“ von Pluto gelangen: „Der Diener seines Landes“ wird den Zwängen der Bedingungen wohl das Wort reden, auch wenn es gegen die Interessen der Einzelnen steht. Uranus wird ebenfalls involviert – mehr oder weniger direkt dient auch er den Programmen über das Leben.
Der 14.10. wird insofern wichtig, als Uranus das Haus wechselt und (im Uhrzeigersinn) ins 10. Haus eintritt. Er wird gewissermaßen in die Pflicht genommen, wird als bisher unabhängige Norm in eine „Ordnung“ aufgenommen. Nun steht diese immer noch im Rahmen des Widder-Mars in 4. Strom und fließende Energie als Waffe.
Die Strategin Waage kommuniziert weiter mit der Venus, die aus der Jungfrau in die Waage wechselt. Von Jungfrau in die Waage: die Interessen des Schutzes des Einzelnen werden nun „öffentlich“ vertreten. Oder anders: Es geht über das Persönliche hinaus, was hier vertreten wird. Diese Venus macht den Zustand des Neptun-Saturn gegenüber offensichtlich. Das passt dem gar nicht. Venus ist auch die Vertreterin des Sozialen (der Fürsorger-Institutionen), die sich nun gegen den (Staats-)Konkurs funktional sichern muss.
Am 18.10. erfolgt ein nächster Schwerpunktwechsel: für das 2. Haus (wie auch das 3. Haus weiterhin) ist jetzt die Jungfrau zuständig: mit ihr Merkur im Skorpion in 4. Es wird heftig gestritten (Merkur-Mars).
Der 22.10. (Sonne auf dem GSP Sonne-Saturn) wird anstrengend! Neumond am Tag zuvor, und gleichzeitig das Quadrat zu Pluto. Das sieht nach einem erzwungenen Neuanfang mit „Rechtsbeugung“ aus. Pluto und Jupiter stehen in Opposition zueinander, wobei es ein Ringen um Zusammenfügen dessen gibt, das nicht zusammenpasst. Schütze ist zuständig fürs 5. Haus – das sieht nach einer Regierungskrise aus. Pluto – wie gesagt – wieder direktläufig und mit neuer „Macht“, die er in den Uranus gießt. Merkur-Mars übrigens die Erscheinungsseite von Saturn-Neptun; wenn das Wasser bis zum Hals steht, kämpft man um jeden Meter.
Zeichenwechsel in den Skorpion vom 23. auf den 24.10., die Venus aus der Waage (als Rahmen für die Sonne) ist vorübergehend entlastet, jetzt übernimmt Pluto das Kommando. Dadurch, dass Saturn und Neptun (beide in den Fischen zurück) im 8. Haus quasi ins Purgatorium gelangen, kann es zu „Hexenjagden“ und dem Drang nach Bereinigungen kommen. Am MC haben wir die Kollektive, um die es nun maßgeblich gehen wird, insofern ist die Stier-Venus in 3 Anzeiger und Funktion des Gemeinschaftlichen. Auf 12° Waage (Jupiter-Uranus) zeigt sie zunächst die „Gnade der guten Integration“ an: Gute Glaubenssätze braucht das Land. Die Jungfrau in „Selbstsicherung“ des 2. Hauses ist angegriffen. Wirtschaftlich sehen wir hier einerseits den Kassensturz mit ernüchterndem Ergebnis (Steinbock ja weiter in Haus 6 und die Bedingungen unter Zwang) und dann einen „Geldsegen“ von Mitgesinnten.
Gegen den 27.10. hin treten Mars und Merkur in den Oppositionsradius von Uranus. „Deus ex machina“ – von wo könnte es eine zweifelhafte Befreiung geben? Oder ist es das Ende der Freiheit im Gerangel um die Macht im Innen (von außen in die gesellschaftliche Ordnung dringend)? – Merkur-Uranus ist immer auch Anzeiger von Entwurzelung von Existenzen, von jähen Milieuwechseln (Verlust der Arbeitsstelle z.B.). Die Sonne auf 3° Skorpion – das ist ein Jupiter-Sonne-GSP – steht im Quadrat zu Pluto. Wer im Sinne der Programme reist, hat nichts zu fürchten, bzw. wird begünstigt z.B. mit der Sonne auf der Venus (Sonne auf 16°/17° Waage entspricht etwa dem 10.10. bis 11.10.) – keine irritierenden Einflüsse.
Am 30.10. wird Merkur im Schützen angekommen sein und gradgenau in Opposition zu Uranus stehen: Mars ist dabei – Stromausfall? Auch Schütze ist ein Kommunikator, nämlich der von Anschauungen und Zusammenfügungen (Vereinheitlichung) – Jupiter schickt sich an, aus dem Hintergrund in die Zeit zu gelangen und über die Venus dargestellt zu werden, das aber nicht ohne Störungen und nach Maßgabe der Zwänge in den Umständen.
Der Monat endet mit der Sonne (und damit dem MC im Stier) auf dem GSP Saturn-Mondknoten. Es wird alles nicht so schlimm kommen, aber es kann.
September 2025
Der Monat beginnt – immer noch Sommerzeit – mit einem Krebs-AC (Jupiter in 1 dabei) auf 12°37‘ mit einem Verweis auf das 6. Haus im Schützen: Heimatliche Selbstdurchsetzung (oder -verteidigung) nicht nur in der Vielheit der Anschauungen, sondern auch im lebensnotwendigen Aussteuern der Rechtsausübung dieses Heimatlichen (oder auch der Eigenständigkeit als Identität ganz und ausschließlich mit sich selbst). Jupiter in 1 verleiht auch ein „Recht“ auf Selbständigkeit, die allerdings ist mit Mars im Quadrat (aus Haus 5 – von Führungsseite) gereizt, aus dem Sprung aus den Normen heraus sozusagen angekratzt ist. II. Quadrant im I. Quadranten – das Subjektive (unser aller Dasein als Ausdruck eines „In-sich-Findens“ steht in der Sichtbarkeit, als Sicherung in Haus 2 wiederum rechtlicher und weltanschaulicher Aussteuerung, mit Venus darin, sich absichern wollend, dem Dasein als Existenz eine Abgrenzung verleihend (Pluto steht dagegen). Löwe in Haus 3 hält seine Pranke auf die Darstellung und die Medien: auf 8° Jungfrau ist über die Sonne ein Mars-Jupiter aktiviert. Die gegenüber dem Löwen doch mehr sachlich-sachtreue Jungfrau wird eine nüchterne Mission übernehmen. Am MC an diesem Tag das Zeichen Fische – die anstehende Tagesmitte nimmt das Thema auf. Soviel auch das Einzelleben im Vordergrund stehen mag, verbindlich ist das Ringen um die Neuausrichtung der bestehenden Ordnung in Hinblick auf die ursprünglichen Möglichkeiten. Ist das, was wir tun, überhaupt noch das, was uns entspricht?
Am 10.9. hat sich Jupiter auf den Tages-AC begeben. Nach wie vor ist auf das „Recht des Einzelnen“ zu schauen: Jupiter richtet nicht gerade wohlwollend über den im Kampf um Anerkennung seiner Werte begriffenen bestenfalls seelisch Autonomen. Mars in der Waage ist kein Friedensbringer, sondern treibt Unwesen im Ausgleich, und auch in der „Öffentlichkeit“, die ins Privateste vordringt. Skorpion in 5 eingeschlossen – die Kontrolle des Bei-Sich-Seins als Verausgabung des Lebenstriebs erfolgt nach Weisungen im Außen und stellt diese wiederum ins Außen. Einen Tag später verstärkt sich der Druck zu einem Zug ins Gemeinschaftliche, das inzwischen einer „dynastischen“ Verwaltung untersteht. Dynastisch als der Ausdruck des Bestehens einer (Erb-)Herrschaftselite.
Ab dem 14.9. ist die „offensichtliche“, d.h. sichtbare Ausübung der Selbstdurchsetzung als Recht zunächst im Unzugänglichen, ab dem 20.9. vertritt den „Fürsorger der Existenz“ die Venus in 3, mit Uranus im Quadrat ist es eine fragliche Ausübung von Sicherung. Vieles spricht eher für die verbindliche Aufhebung dieser Sicherung (die übrigens die Bestände, die Finanzen, die Banken und Institutionen des Sozialen bedeutet). Saturn und Neptun stehen am MC (auf der Seite des 10. Hauses) und in Opposition zur Sonne. Uranus – als Nachtrag – in den Zwillingen ist die Ausübung des Stier als Bestand – das ist der Zahlungsverkehr, Ausübung des Geldes ist die Zahlung. Mars, mittlerweile in Haus 4, positioniert sich im Quadrat zu Pluto und weist auf 28° Waage auf erschwerte Investitionen, notwendige Aufwendungen zur Eigenentwicklung, Mangel an Energie und Reserven hin. Energievakuum.
Am 22.9. wird die Sonne um 20:19 Uhr (MES, Berlin) in die Waage eintreten, was wir wiederum als maßgeblich für die Zeit bis zur Widder-Tag- und Nachtgleiche im März heranziehen können. Erinnern wir uns: Im März hatte sich ein Stellium mit 5 Planeten und dem Mondknoten um die Spitze des 11. Hauses ergeben. Wassermann am MC und ein Uranus in 12, der hier besagt: Geh vor die Anfänge zurück und finde, bitte schön, deinen wahren Urgrund. Hier geht es nicht weiter. Pluto auf 3°20 Wassermann stand in Spiegelkonjunktion Pate, und da er im III. Quadranten, zwar noch nicht gegenwärtig, aber immerhin in Anwartschaft darauf in der Schaltzentrale stand, meinte er, die Oberhand zu haben. Der Krebs-AC mit dem Mond in Schütze entsprach dabei dem, was wir Anfang September als Ausgangspunkt vorfinden. Im Herbstäquinoktium steht Uranus in Haus 1 und Pluto in Stein gemeißelt in Haus 10, während sein Herrscher Saturn mit Neptun zusammen in Haus 12 auf die Möglichkeit harrt, in die Zeit zu kommen. Von Staats wegen ist der Konkurs ins Zeitlose verschoben, während sich im 6. Haus die „inneren Angelegenheiten“ in „Ahnung“ des Unsagbaren zurechtfinden sollen. Die mit dem Willen zur „Freiheit“ und der Gleichberechtigung ausgestattete Selbstdurchsetzung im Materiellen und in den Kollektiven „versucht“ in Haus 5, bei aller Aufhebungsbedrohung der Existenzen, eine Sicherung zu erschaffen. Triumphieren werden die, deren Ziel diese Aufhebung ist. Es liegt eine Okkupation der geistigen Unterscheidbarkeit und Individualität vor, die – in der Bindung an Partner (in Rechtsfragen und weltanschaulichen Belangen) – in Haus 4 immerhin gilt und eine Wesensform fügt. Krebs – Herrscher von 3 und 4 wird auf 10°32‘ von einem Sonne-Uranus-Merkur empfangen und ausgeführt. Das dürfte eine ziemliche Beschleunigung, Überreizung und Ungeduld zur Folge haben, wobei die „Gefahr“ vage geahnt wird. S. vor: Sie ist verschleiert.
In der Nacht zum 23.9. ein IC-MC-auf 0°11‘ – Saturn ist in den Fischen zurück, Neptun nähert sich ebenfalls den 0° Widder an (auch Uranus und Pluto sind rückläufig) – eine Scheinentspannung mit neuem Anlauf. Mars ist in den Skorpion eingetreten – er wird als Aufdecker, als unbequemer „Königsmörder“ sich sicherglaubende Scheinkönige entlarven. Sonne nach wie vor in Opposition zu Saturn und Neptun. Die Verwaltung der Auflösung und Bereinigung.
Am 27.9. wechselt der Aszendent in den Löwen, auch das 2. Haus steht im Löwen – die Sonne am IC steht auf 4°06‘ alias Venus-Neptun. Ebbe oder Flut in den Kassen, auf jeden Fall das Portemonnaie aus durchlässigem Material, durch das Bestände rinnen können. Die Venus in 3 vertritt nun auch die Waage in 4: Mittelbar dringt die Kontrollinstanz des Pluto am DC in das Bewusstsein des Heimatlichen ein – und könnte darstellbar, vermutlich aber eher Zeichen eines Vorgangs des Heimatlichen werden. Mars ist jetzt als Herrscher von 10 in 4: zu lesen auch als das maßstäblich Bestimmende ist die Aggression, und diese bestimmt über die innere Verfassung.
Am letzten Tag des Monats tritt Pluto aus dem 7. Haus ins 6. Haus hinein, das bis jetzt noch nach außen Gestellte wird ins Lebensweltliche hineingeholt. Es wirkt nicht mehr von außen, es wird sich einverleibt. Das 6. Haus untersteht nun dem Steinbock und damit dem Saturn-Neptun-Komplex in Haus 9. Die Anschauung der Bereinigung des Bisherigen wird in die Umstände des Lebens aufgenommen. Uranus ist maskiert.
Die Sonne geht in die Jungfrau
Am 22.8. wird die Sonne um 22:33 Uhr (auf Berlin gerechnet) das Zeichen wechseln. September – bis knapp zur Mitte – ist durchaus noch ein Sommermonat, wenngleich er bereits auf den Herbst hinweist. Jungfrau bringt die Ernte ein, bereitet sie für die Lagerung in Hinblick auf spätere Zeiten vor, ist die Verwerterin, und – auch das – sie wird Probleme analysieren und pragmatische Lösungen finden. Die Sonne in Haus 5 wird dies ins „Erschaffen“, in die „Gestaltung“, bringen; das 5. Haus ist mundan-politisch die „Regierung“ – und Merkur weist ins „Innenpolitische“. Eventuell wahrgenommene (aber auch ignorierte) Umstände, die u.a. einem enormen Druck seitens der gesetzlichen Ordnung und der Kontrolle, die von dort ausgeübt wird, ausgesetzt sind, beziehen sich wiederum auf den Selbstausdruck (als Heimatliches) und Souveränität in der Darstellung. Mars im 6. Haus weist auf aggressive Gedanken und diplomatische Verwerfungen hin; aus dem Hintergrund und aus dem Widder werden Saturn-Neptun in die Umstände getragen. Auflösungserscheinungen und schwache Rechtslagen werden (das sind die zu analysierenden und zu lösenden Probleme) an die Aussteuerung herangetragen. Merkur stammt ebenfalls aus den Zwillingen in Haus 2, er ist hier Vorgang der Selbstsicherung. Im 3. und 4. Haus wird Krebs zuständig, Mond steht in 5° Orbis zur Sonne in Haus 5. Alles weist darauf hin, dass „die Musik im Inneren spielt“. Mond/das Heimatliche – die Eigenständigen, die in sich selbst und mit sich selbst „identisch“ sind, die aus sich selbst heraus leben – wie auch Sonne als „vernünftiger“ Ausführungsort werden allerdings von Uranus (im Quadrat) aus ihrem Selbstverständnis herausgehoben. Für das Subjektive bedeutet dies eine Gefährdung, denn die Geschlossenheit gegenüber der „Welt draußen“ ist in Frage gestellt. Sonne-Uranus ist eine Bedrohungssituation mit einer jähen Entflammbarkeit, kurzschlussartig. Während des gesamten Zeitraumes ist Stier am AC Anzeiger einer „Landessicherung“ im 4. Haus. Auf 27°30′ Krebs steht die Venus und dort registrieren wir die GSP Merkur-Pluto und Merkur-Saturn. Aus dem Stier steht sie für das „Gemeinschftliche“, nehmen wir die sozialen Institutionen, und natürlich die Bestände: Geld, Kapital, Wirtschaft. Venus hat noch außerdem eine Opposition zu Pluto in Haus 10. Einerseits also Leitbildorientierung bis hin zu Ideologie, was sowohl die Bestände als auch deren „Einsatz“ in der Bewegung im Umraum angeht, dann aber auch Hinweis auf blockierende, sachlich-neutral vorgetragene und begründete Ablehnungen. Sicherung in der Verweigerung einer Entwicklung. Uranus steht in der Umsetzung der Bestände als „expansiver Energie“ (Mars-Uranus) in scheinbarer Größe für die Aufhebung bisheriger Maßstäbe, Unterschiede und Grenzen. Auf den Wegen der Darstellung, also der Kommunikation und Übermittlung, setzt er sich in Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit möglicherweise gegen die Anlagengruppe des Inneren und dessen Bedürfnisse durch. Die Bindung an (weltanschauliche) Partner (Schütze in 8) – vielleicht in Form von Rechtsprechung – könnte bei der Selbstdarstellung im Heimatlichen durchaus hilfreich sein, wird aber von Mars in 6 angegangen.
Gehen wir das Ganze rhythmisch in der Auslösung durch, wäre bereits im Laufe des 24.8. Uranus angetroffen, was den Bereich der gesellschaftlichen Neuordnung berühren würde und das Quadrat zu Sonne und Mond – also das „Agieren“ der Regierung – aufwühlen könnte. Etwa am 25.8. wäre im Fügungsrhythmus die Konjuntkion Saturn-Neptun erreicht. Welches Schicksal wird hier in welchem Ereignis Erscheinung? – Merkur und Mars könnten darüber Auskunft geben, werden sie auch – ca. 8 Tage später. Ein nächster spannender Tag dürfte der 28./29.9. werden. Jupiter ist in Haus 3, Pluto in Haus 10 involviert. Das werden Belange von Kontrolle über Vertragssachen sein, die sich in gemeinsamer Ausführung der inneren Leitung ergeben. Dem könnte eine „Sammlung“ und Vergemeinschaftung unter Druck folgen, sowie Ende des Monats eine Analyse des Ist-Zustands. Merkur steht allein, bzw. mit einem Sextil zu Mars, der ihn energetisch aus den Umständen unterstützt, ihm souffliert. Interessant dürften der 2./3. September werden, wenn die angetroffene Sonne mit Mond-Begleitung ggfs. in ihren gehabten Überlegenheitsgefühlen „gestürzt“ wird. Sehr unruhiger Tag mit unangemessenen Reaktionen auf den geringsten Reiz. Wo ist die besonnene Jungfrau?
August 2025
Den August lasse ich aus, leider krankheitsbedingt. Krisen kündigen sich zwar an, so dass man vorbereitet sein könnte, lassen sich aber nun mal nicht mit einem Lolli oder einem Glas Wein besänftigen, sondern wollen durchschritten, am besten auch in ihren „Urgründen“ ausgegraben werden. Wie übrigens ebenfalls die Krisen in diesen ausnahmezuständigen Zeiten hüben wie drüben.
Für den 13. August schaue ich nun doch einmal auf die Sonne am IC. Was fällt auf? Auf der Spitze von Haus 2 und in Konjunktion rund um den GSP Uranus-Jupiter („Du bist in einem Clan, aber wenn du dich an die Gesetze der Chefin hälst, passiert dir nichts.“) stehen Venus und Jupiter in Konjunktion im Krebs. Anschauung der Sicherung des heimatlichen Territoriums. Beinhaltet die Sicherung des Einzelnen in der Gemeinschaft in deren „Legalisierung“. – Dafür werden nun „Partner“ gebraucht: Das weltanschauliche Begegnende ermöglicht die Abgrenzung nach außen. Der Mond, der nun diese weltanschauliche (und auch vereinheitlichende) Sicherung in sich trägt, steht auf dem Pioniersfeld des Widder in Haus 11 – ziemlich angespannt – im Quadrat. Er ist außerdem etwas elektrifiziert, vielleicht bereits durchgeschmort…. es riecht angebrannt. Im Phänomensrhythmus besehen steht er unter den Fittichen der Fische, damit unter Neptun-Saturn-Einfluss. Das Thema ist bekannt: wir haben ein Problem mit Rechtsunsicherheit bis zu Rechtlosigkeit; ein Problem mit der Unterdrückung von Eigenart und ein Thema von politisch Verfolgten. Uranus – der in der Lücke stehende „Ausfluss“ – steht in 12, auf den Wegen im Unsichtbaren, des Hintergründigen. Suche die Unabhängigkeit und Freiheit! Ist ein bißchen wie mit dem Schlüssel von Mullah Nasruddin. Er sucht den verlorenen Schlüssel dort, wo es am hellsten ist, nicht dort, wo er ihn verloren haben könnte. Nun stammt Uranus aus dem Wassermann am MC – dem, was am Ende des Tages erreicht sein könnte – und ist ist pluto-angereichert. Das könnte die nötige (korrigierende) Transformation all dessen sein, wofür Wassermann – in aus dem Ruder gelaufenen Zustand – steht. Es heißt, im Wassermann lösten sich die Macht und das Kontrollbestreben Plutos auf, Pluto werde durchlüftet, neuer, freierer Wind wehe…. Was, wenn Uranus und Pluto einen noch anderen „Deal“ eingehen? – Pluto jedenfalls ist in der Opposition zu Merkur nicht eindeutig identifizierbar, bzw. umgekehrt: Merkur hat eine Schlagseite in Richtung Fokussierung auf ein Leitbild, ist damit unfrei. In Haus 3 wird eine Erlebniswelt dargestellt: Schaut her. Wir sind seelisch unabhängig, wir sind souverän – geschlossen die Reihen. Sonne-Pluto: eine Plan-(Modell-)Erlebnis-Welt, deren Durchsetzung sich gegen den „Konkurs“, gegen das Eingeständnis der „Hohlheit“ behaupten muss. Als Tagessatz könnte man formulieren: Das erhitzte Gemüt sucht ein Ventil für einen Neuanfang, aber es wird irritiert.
Juli 2025
„Wer den Staat verhöhnt, muss es mit einem starken Staat zu tun bekommen.“ Oder: „Wer Autorität hat, muss sie nicht anwenden: Autoritäres Verhalten ist ein Zeichen dafür, dass die Anerkennung nicht mehr vorhanden ist und eine Führungsperson autoritäre Mittel einsetzt, um Disziplin, Ordnung oder Anerkennung wiederzugewinnen.“
Der Aszendent des 1. Juli mit der Sonne am IC steht auf 24°49‘ Widder – knapp auf Mars-Venus-GSP. Energie trifft auf Materie, Mars steht in Haus 6 in der Jungfrau, trifft dort auf den Mars-Jupiter-GSP. Es wird große Energie in Belange des Gesundheitlichen in Bezug auf Bestandserweiterungen und -verletzungen geben, die die Lebensumstände angehen. Auch der Mond – Herrscher von Haus 4 und 5 (Krebs) – steht in der Jungfrau. Man könnte von einer „Volksgesundheit“, aber auch von einer erweiterten Heimatverwertung sprechen. Wo sind im Horoskop die „Steuern“ zu finden?
Sonne in Krebs, Mond in Jungfrau, es geht um Fürsorge und Versorgung, mit Jupiter bei der Sonne wird hier etwas legalisiert, rechtlich bzw. gerichtlich durchgeführt. Merkur im 5. Haus ist ebenfalls zuständig, aus dem Zwilling in Haus 2 und 3 ist er Kennzeichnung und Vorgang von existentiellen Belangen in der Spaltung, d.h. im Umbruch. Am MC wird Steinbock zuständig: am „Ende des Tages“ wird aufs 12. Haus verwiesen, dort steht Saturn mit Neptun zusammen: die von allen Maßstäben unabhängige schwache Rechtsposition – die Aushöhlung, die zwar im Hintergrund verschwindet, aber nicht aufhört zu sein, sondern dort im Verborgenen um eine Bearbeitung auf einem Energiefeld ringt. Auch Schuldfragen werden nicht öffentlich, sondern im Verborgenen behandelt.
Am 4.7. wechselt der AC in den Stier, die aufgerufene Venus tritt demnächst mit Uranus zusammen ins Zeichen Zwillinge. Der Schwerpunkt liegt auf der Aufhebung von Beständen, die in Erscheinung und auch in Ausübung dieser Erscheinung tritt. Uranus ist „beschwert“, trägt er doch Materielles mit sich; andererseits ist es die Venus aus der Waage, die im 6. Haus steht: eine „herrschaftliche“ und öffentliche, auf Ausgleich bedachte Aussteuerung gelangt mit Uranus zu neuen Bildern und Partnern („aus den Trümmern entsteht das Neue“) – euphemistisch ausgedrückt. Die Frage ist, ob ein Ausgleich überhaupt noch möglich ist, denn Mars in Haus 6 bedeutet, dass hier viel Energie in den Lebenssicherungen steckt (und Mars ist Gesandter von Widder mit dem Konkursgeschehen aus dem Hintergrund. Es liegt ein „Crash“ in der Luft.
Merkur kommuniziert und regelt im Herz des Lebensgeschehens (im Ausdruck der eigentlichen Identität mit sich selbst); er steht allerdings im Zwang von Pluto (auf Sonne-Pluto-GSP): In der Vorstellung von Programmen wird die Kommunikation geregelt, Pluto wiederum steht im Dienst von Uranus, es assoziiert sich eine Täuschung, die Verwechslung von Wirklichkeit mit Vorstellung (dessen, was man gerne hätte): Ein Hologramm im Raum? Es wird den Leuten etwas vorgemacht.
Im Laufe des 7.7. (9:43 Uhr auf Berlin) wird Uranus in die Zwillinge eintreten, dort wird er sich bis August 2032 aufhalten (wird dann mit Saturn eine Konjunktion eingehen und einen neuen Zyklus beginnen). Uranus – der Luftige – im Luftzeichen Zwillinge, das wird hohe Wellen an Neuentwicklungen geben, die Medien, die Kommunikation, die Intelligenz werden extrem und radikal schnell verändert werden. Venus-Uranus: eine neue Dimension der Gender-Diskussion über die Aufhebung des Geschlechtlichen wird Vorgang.
Ab dem 12.7. lösen sich Uranus und Venus aus ihrer Konjunktion, während Mars aus Haus 6 ins 5. Haus wechselt und ein Quadrat zur Venus bildet. Nach wie vor geht es um Finanzielles, und dieses wird aus der „Aussteuerung“ gegenüber allem, was an Fremden entgegenkommt, heraus angegriffen. Die Energie der Durchsetzung steht jetzt im Geschehen des Lebens, Lebensenergie steht in Spannung mit den Vorgängen des Umgangs mit vielleicht einer neuen Finanzsituation. Pluto – jetzt in Haus 10 – ist immer noch rückläufig: entgegenkommende Konzepte und Pläne in gesellschaftlicher Transformation kommen noch nicht recht voran.
Der 15.7. beginnt mit einem AC auf Saturn-Mondknoten-GSP, und der (karmische Mondknoten) in den Fischen steht exakt am Übergang von Haus 12 zu 11 – das hält einerseits Begegnungen mit Toden i.S. von Endlichkeit/Verlust der Gegenwart von Leben bereit; gleichzeitig tritt eine vormalige Lebensaufgabe in die Teilung, um Gegenwart zu werden (das wird allerdings erst im November der Fall sein). Die Sonne auf 22°45‘ spricht von einer kämpferischen Verkündung, einer energievollen Mission. Ein Zusammenhang zwischen Jupiter und der Saturn-Neptun-Konjunktion lässt an ein nicht unbedingt gesetz-konformes Urteil in Bezug auf die Unrechtslage im indirekten Kampfgebiet (Verbote?) denken.
Am 19.7. und 20.7. wird es turbulent: der AC wird ins Zeichen Zwillinge wechseln und Uranus wird darauf stehen: Während dieser monatelang in der Sichtbarkeit „gewirkt“ hat, verabschiedet er sich zunächst fulminant in den Hintergrund. Nun ist Uranus derjenige, der bei der Lösung von Saturn und Neptun „als Ursprung zum Eigentlichen“ entstehen könnte: die Auflösung der geltenden, aber nicht länger rechtmäßigen, Gesetze könnte im Uranus neue Ausführungen bringen. Lesen wir Uranus als (politische) Opposition, oder als Bringer der Umwälzung, dann wird dieser nun „versteckt“. Das 12. Haus: hinter verschlossenen Türen, im Geheimen; Uranus liegt bei der Stasi. Die Sonne mit Pluto in Opposition erreicht im Heimatlichen einen Punkt der Erstarrung bzw. des Krampfes bei einer manipulativen Kennzeichnung und der Möglichkeit von Abweisungserfahrungen.
Am 23.7. wechselt die Sonne in den Löwen, sie steht dabei in Opposition zu Pluto, der im 6. Haus die Umstände des Lebens programmiert und fixiert. Pluto nähert sich dem MC – ist am Ende des Tages der „Triumphator“ über den Aufbruch in die Neuzeit und „Freiheit“, deren Abwesenheit nun erfahrbar wird. Saturn-Neptun ist aus der „Versenkung“ zurück und tritt über den Widder (mit Mars in 5) in eine neue „Urteilung“ – „Unrechtsenergie“ trifft auf die „Energieverwertung“; diese wird von Pluto-Programmen gelenkt. Haben wir eine Energiekrise?
Drei Tage (am 26.) später spitzt sich die Lage zu. Pluto und Uranus stehen in Spiegelkonjunktion zueinander (Wirklichkeit und Vorstellung klaffen auseinander, es besteht eine Täuschung), die Sonne auf dem GSP Jupiter-Pluto und Pluto am MC: es wird ein Plan gesellschaftlichen Wandels „geschmiedet“, Jupiter ist inzwischen im Haus 2 und sicht- und fühlbar in den Beständen und Kollektiven. Er stammt allerdings aus dem 7. und 8. Haus – Hinweis darauf, dass Partner und die Bindung an deren Anschauungen (Weltbild) Einfluss auf die Selbstsicherung haben. Auch „wartet“ man auf den Retter von außen, der es richten soll.
Der Monat endet mit der Ankündigung der Opposition von Mars zu Saturn und Neptun: jetzt noch als Spiegelkonjunktion. Das wird im Land für „Austreibungswehen“ sorgen und Geschehen des Auseinanderfalls beschleunigen wie auch für Widerstand sorgen. Das wird insbesondere die Rufe von „Hass und Hetze“ auf den Plan rufen.
Am 30. steht die Sonne auf dem Saturn-Mondknoten-GSP, und nach wie vor in Kontakt zu Pluto. Die Blockadekonstellation schlechthin wird mit Merkur zum Vorgang der angezeigten Verdrängung; immer noch stehen Mars und Venus im Streit zueinander; am nächsten Tag geht Venus auch zu Neptun und Saturn ein Quadrat ein: Nicht nur das Materielle, das Phänomen (Stier), auch das öffentliche Bewusstsein (Waage) als Herrscher über die Umstände ist vom Geist der Auflösung der Ordnung betäubt.
Anschauen kann man hier die Sätze für jeden Tage.
Juni 2025
Einige jubeln, die Ideologie der letzten Jahre sei jetzt zusammengebrochen (wir wissen, dass da gleich mehrere im Wasser unterwegs waren). Und jetzt stehen wir da – mit einer zerbröselten gesellschafts- und sozialpolitischen Idee (z.B. jene, die die Migrationsträume betraf), aber ohne Befähigung, das kaputt geschlagene Legohäuschen, das in Einzelteilen das gesamte Kinderzimmer ausfüllt, neu aufzubauen, geschweige denn, es wegzuräumen. Wenn Uranus in das Zeichen Zwillinge eintritt, werden wir dieses Durcheinander, diese Zerstreuung in die Umgebung hinein erleben.
Zu Monatsbeginn verzeichnen wir einen Wassermann-AC und einen Uranus in Haus 3; das hat eben oben aufgeführte Qualität. Entsicherung auf den Straßen (ins Umfeld). Das könnte die E-Mobilität sein. Uranus tauscht sich mit Pluto aus – erstens steht Pluto im Wassermann, zweitens verbindet die beiden eine Spiegelkonjunktion. Also doch wieder eine Ideologie, ein Festhalten an Vorstellungen – diesmal über die Zerstreuung, man könnte auch sagen: Zerschlagung. Die Säule (vielleicht aus Legoklötzchen) steht sichtbar im Raum (darin ein eingesperrter Uranus): Neptun und Saturn in Konjunktion auf dem Widderfeld. Ja, die entstandene „Ordnung“ („regelbasiert“ ist sie mehr merkurisch als saturnin) und Vorgang löst sich in Täuschung, Traumtänzerei, eventuell sogar Wahrheit auf. Bis sich allerdings etwas bildet, das auf den Prinzipien der Wirklichkeit beruht und in der Realität Erscheinung werden kann, wird es dauern. Die Venus im Widder will mir vorkommen wie eine Form, die sich auf beweglichem Untergrund festzuhalten versucht. Eben auch die Diplomatn, die zwischen den „Platten“ hin- und herspringt.
Mars kommt nun eine ganz neue Rolle zu: seine Energie und Kraft wird aus dem Zusammenbruch gespeist. Der Schütze am MC und an der Spitze von Haus 11 deckt die Tendenz ab, die bisherigen Maßstäbe zur Anschauung heranzuziehen UND die Tendenz, sich von den bisherigen Normen unabhängig machen zu sollen. Jupiter wird nicht mehr viel Zeit haben, dies in den Zwillingen („Ankündigungen“) und an der Spitze von Haus 5 („Regierungsangelegenheiten“) zu bewerkstelligen. Ab dem 6.6. ist Schütze entschieden an der Seite der bisherigen gesellschaftlichen Gesetzesfügungen und Normen, während doch Saturn (Steinbock in 11 und 12) als geschwächter Ordnungswächter (die Koalition aus dem Bestimmung Gewordenen und dem, was noch nicht geworden, damit in allem möglich ist) in Erscheinung – der nackte Kaiser in seinen neuen Kleidern – auftritt. Die Staatsmacht zeigt sich als reformunfähig.
Am 10.6. treffen sich Jupiter auf 0° und Merkur auf 2° Krebs. Mit dem Quadrat zu Saturn-Neptun wird sich bei einem AC von 1°17‘ (Nähe GSP Saturn-Neptun) Fische ein „Volkes-Gericht“ Stimme verschaffen und Wortführer für die nächsten Monate sein (Jupiter in Krebs). Vielleicht ist es nicht „Der Gott des Gemetzels“, aber vielleicht ein „Richter Gnadenlos“, der mit der maroden Macht ins Gericht geht. Ab jetzt befindet sich nun Uranus im 2. Haus, das er zusammen mit Venus im Stier „einrahmt“, Uranus im Quadrat zu Mars in Haus 6, Venus im Quadrat zu Pluto in 12. Entfesselte Kraft in den Umständen und gebundene Energie in einem „Aufhebungsmodus“ bestimmen das Erscheinungsbild. Es assoziiert sich das Bild von bereits erlebten „Brownouts“ bzw. „Hellbrisen“: Stromausfall. Die Masten als neue Phallussymbole.
Am 14.6. wird Merkur (als Zwillinge-Herrscher von Haus 3 und 4) im Krebs zuständig für die Lebensvorgänge als Ausdruck des Heimatlichen. Auf 10° berichtet er über die Heraushebung aus einer Identität mit sich selbst (Mond-Uranus-GSP), vermutlich gibt es mit einer Sonne auf Sonne-Uranus eine akute Gefahrenlage. Mars-Uranus-Quadrat ist nach wie vor gegeben, was auf eine labile emotionale (existentielle) Lage mit scharfen Aggressionslösern hindeutet.
Am 16.6. wechselt im Tagesbeginn Pluto von 12 ins 11. Haus und tritt damit aus der „Zeitlosigkeit“ in die Welt, an der Grenze zu Haus 2 steht Venus im Quadrat: jetzt wird sich ein „Puppenspieler“ entpuppen. Pluto-Venus: es ist an die Macht des Geldes zu denken, an die Kontrolle der Bestände. Es deutet Vieles auf Ereignisse in Bezug auf Banken und Finanzen hin, und auf die Aufhebung von Gemeinschaftlichem. In Kombination mit Mars in 6: Institutionen der gesundheitlichen Sicherung (d.h. Krankenkassen) oder der Existenzsicherung (der Alten = Renten).
Am 18.6. wird Mars in die Jungfrau wechseln, die Saturn-Neptun-Säule auf dem Marsfeld wird in der Jungfrau und in deren Haus analysiert, in die Aussteuerung (gegenüber Veränderlichem) einbezogen, Mars wird zum heftigen Warner. Gesundheitsfragen werden aufgedeckt, angegangen. Nach wie vor besteht das Quadrat zu Uranus im letzten Stiergrad mit Wirkung bereits in den Umraum bzw. die Erscheinungsform in Ausführung als logische Abfolge, die durchbrochen wird. Erratische Bewegungen, erratische Entscheidungen.
Der 22.06. beginnt am Aufgang mit Saturn-Neptun am AC auf 2°13‘ Widder, Sonne (00°28‘) und Jupiter (2°45‘) stehen zusammen im Quadrat zur „Konkurs-Situation“. Ein im Heimatlichen vertretenes Recht stellt sich gegen die Situation der Rechtlosigkeit bzw. die Situation einer schwachen Rechtsposition. Mond und Venus im Stier weisen auf ein Thema etwa „Sicherung im eigenen Bestand“, Schutz der Kinder, der Mütter hin. Mit Sonne in Krebs wird es in den nächsten Wochen eben um dieses Heimatliche und seine Eigenständigkeit wie eben auch Sicherung gehen – Jupiter darin spricht Recht, sofern er nicht okkupiert ist.
Mit dem Übergang von Saturn und Neptun ins 12. Haus hinein, „verschwindet“ das Topos vorübergehend in der Unsichtbarkeit, während Sonne-Jupiter sichtbar bleibt. Bei AC Widder kann von Auseinandersetzungen und Durchsetzungskämpfen ausgegangen werden – sie spielen sich weiter im 6. Haus ab. Am MC und in Haus 11 steht der Steinbock – Saturn in 12 – ob da gemauschelt wird? Was wird hier in den Hinterzimmern ausbaldowert? Die Macht ist da, aber man sieht nicht, wer sie „hat“, während Pluto in Haus 11 möglicherweise einen Wandel durchmacht bzw. die Kontrolle über den Wandel ergreift.
Am 29.6. verlässt Uranus das 2. Haus, um sich in Haus 1 der Widder-Energie zu unterstellen (Mars-Uranus) – immer noch labil, jäh, sprunghaft die Kontrolle über die „Stromhoheit“ real werden lassend. Mars-Uranus lässt außer an Gigantismus auch an dessen Einsturz, an Potenzprotz und an dessen Schwächung, an Bruch der aufrechten Säule = Wirbelsäule denken. Mars „streitet“ einigermaßen vernünftig, schneidet aber dennoch in die Lebensumstände hinein: Merkur kennzeichnet dies im Löwen in Haus 5. Der Zustand der Lebensbedingungen wird Thema und Ereignis.
Am 30.6.2025 treten verschiedene Gesetze und Änderungen in Kraft, u.a. das Mutterschutzgesetz (Krebs), neue Gesetze für Stromanbieterwechsel, Namensrecht, elektronische Patientenakte, BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – betrifft hier Gruppen von benachteiligten Minderheiten). Am Morgen zeigt sich ein AC auf 22°26‘ Widder alias Mars-Jupiter bei einer Sonne auf 8°26‘ knapp vor dem GSP Pluto-Uranus. Es liegt durchaus die Möglichkeit der Verkündung von Täuschungen, oder die rechtliche Umsetzung einer Verdrängung von Selbstbestimmung vor. Mars-Mond ist nicht begeistert.
Mai 2025
Der Mai beginnt mit einem Steinbock-AC und dem Saturn auf 27°50‘ in den Fischen in Haus 2, der zudem weiter näher an Neptun herangerückt ist (Auflösung der alten Ordnung) und mit Venus (Aufweichung und Öffnung von Räumen) aus dem Stier am IC: die Sicherung im Heimatlichen (mit Uranus ohnehin im Umbruch) ist in Frage gestellt. Land und Heimat stehen zur Disposition – bzw. zur Erneuerung – an. Doch Uranus ist nach wie vor leitbildhaft aufgeladen. Pluto steht als Herrscher von 10 in 1 – ein Programm von gesellschaftlicher Ordnung wird auf dem Boden von Gleichberechtigung und Erneuerung bzw. Vision (wozu die Abgrenzung aufgehoben wird) zum realen Modell.
Dem steht Mars als „Austreiber“ gegenüber, Widder in Haus 3 ist die energiereiche Darstellung, Mars in 7 zeigt an, dass die aggressive Kommunikation in die Lebenswelt der Begegnung, es handelt sich um potentiell souveräne Lebenswelten, reicht, womit auch vom eigenen Modell abgelenkt wird. Mars und Sonne gehen ein Quadrat ein, die Durchführung der Aufhebung von Sicherung und Bestand steht in gespanntem Verhältnis zwischen dem Modell und dem nach außen kommunizierten Modell mit Angriff auf das, was dort entgegenkommt.
In den kommenden Tagen stehen Neptun und Venus eng zusammen im Widder Voraussetzungslose Figuration auf Pionierfeld. Am 5.5. wechselt das Zeichen an der Spitze von Haus 2 in das Zeichen Fische, Saturn und Neptun setzen ihre „imaginäre Spielwiese“ fort, der Realitätsverlust wird sichtbar und offensichtlich, aber gleichzeitig verdrängt und das Bewusstsein (aus dem Weltanschaulichen und dem Recht) getäuscht (Illusionen). Jupiter in 6 fügt die Umstände in Haus 6 vorgangsmäßig für das Leben im aufgewühlten Heimatlichen. Ab dem 12.5. nähert sich die Sonne dem Uranus und beleuchtet seine Tätigkeit in den Beständen und dem heimatlichen Gemeinschaftlichen.
Der 14.5. beginnt mit dem IC auf dem Saturn-Mondknoten-GSP, die Saturn-Neptun-„Leberdepression“ als Bereinigung beim Neuanfang ist spür- und greifbar. Pluto, Merkur und Mars bilden ein Aspekte-Dreieck: Pluto-Merkur als Zwangsneurose dirigiert den Mars im Außen in verbal aggressiver Weise. Jupiter – Rechtsausführer und -vertreter – steht aus Haus 12 und 11 in 5 und stellt sich der Abwehrschwäche im Bestand zur Seite – allerdings nicht mitsinnig. Rechts- und Anschauungsenergie die sich über bisherige Normen hinwegsetzt, gestaltet die Lebenswelt im Funktionellen. Am 17.5. sind Sonne und Uranus auf 27°17‘ Stier angekommen: Jupiter-Venus-GSP – eine „gute Einheirat“, eine erweiterte Fügung im Gemeinschaftlichen wird expansiv ausgeführt. Im 3. Haus ist nun Stier mit der Venus im Widder in Haus 2 zuständig. Die Art und die Richtung der Darstellung ändert sich: Bestandsaufnahme des Zerfließens der Grenzen. Merkur ist Berichterstatter der Rechtsgestaltung in der Lebenswelt, steht wiederum in Kontakt zur energiereichen Außendarstellung. Verbaler und tätiger Angriff auf andere Selbstverständnisse. – Neue Richter braucht das Land.
Am 21.5. Eintritt der Sonne in die Zwillinge, Uranus wechselt ins 3. Haus – IC in den Zwillingen, Merkur in 3: die erfolgte „Aufmischung des Heimatlichen“ wird Vorgang und tritt als solcher in ausgeführte/beschriebene Erscheinung. Am 24.5. wechselt das Zeichen an der Spitze von Haus 2 in den Widder, Saturn und Neptun stehen vor dem Übertritt ins 1. Haus, während Mars nach den aufgeweichten Grenzen mit Neptun als Mars in 7 Angriff im Außen und energetische Formen im Land bedeuten könnte. Merkur und Uranus tun sich kurzfristig zusammen und bilden eine Existenzunsicherheit und Entwurzelung bzw. den Mutationsdrang in der Bewegung in den Beständen. Sicherheit ist aufgehoben, alles ist in Bewegung.
Der 26.5. wird bedeutsam als weiterer Wechsel: Wassermann ist nun AC-Herrscher, Uranus in Haus 4 legt den Standort der Ausführung vor. Pluto am AC: das zuvor energiereiche Leitbild der Spaltungsenergie verabschiedet sich in die Unkontrollierbarkeit, die Unabhängigkeit von Umständen ins 12. Haus – Pluto auf dem GSP Venus-Jupiter scheint zu besiegeln, was am 17.5. mit Sonne-Uranus begonnen wurde. Saturn ist in den Widder gewechselt: eventuell geläutert aus den Fischen und über den Neptun bereinigt, tritt eine Ordnung auf das Pionierfeld, möglichweise tritt aber auch die morsche, verlodderte, verschlampte Ordnung als Pseudo-Wahrheit aufs Erscheinungsfeld. Zuständig für Saturn wie Neptun ist nun Mars, bzw. Mars ist im Namen von Themen wie Schuld, Minderheitenrechten, Ruf nach Gerechtigkeit im Außen unterwegs. Eigengemeinschaftliche Verschuldung wird im Außen ausgelebt. Die Grenzen nach außen ausgefaltet.
Mit dem Eintritt der Sonne in die Zwillinge hatte auch das Zeichen am MC gewechselt: Schütze am MC mit Jupiter in Haus 5: In der gesellschaftlichen Ordnung herrscht Recht bzw. weisen dieses Recht und das Staatsgefüge in die Regierung (5. Haus) – das nun bestimmend gestaltet wird. Schütze wird am Ende des Monats auch für Haus 11 zuständig: hier widerstrebt sich etwas – denn in 11 steht das Ablassen von bisheriger Rechtsausübung mit neuen Gestaltungsvorgängen. Interessenkonflikte mit der nach wie vor maroden „Energie“ in Haus 1 sind anzunehmen. Bei Mars/Widder ist immer auch an tatsächliche Energie und Energiestrom zu denken (Mars immer noch im Außen, die Energie von außen, ins Außen); Venus auf dem Widderfeld wiederum scheint mir die Stromverteilungsanlagen zu sein – das unkontrolliert Fließende muss in Form gebracht werden. am letzten Tag des Monats wird derlei mit Sonne-Merkur geregelt und fürs Heimatliche dargestellt. Merkur aus der Jungfrau auch die Wahrnehmung und Aussteuerungsvorgänge fürs Volk, für das Heimatliche. Auf youtube anschauen.
April 2025
Der April beginnt bei Sonne am IC mit einem Schütze-AC, dessen Jupiter im 7. Haus steht. Eine weltanschauliche Angelegenheit, ein (rechtlich/juristisch) Gefügtes wird nach Außen gestellt und dort präsentiert. Die Richter und die Gerichte in der Ausübung. Gerichte und Medien – wer hat jetzt das Sagen? Und nehmen wir Zwillinge als „Meinungsverbreiter“, dann steht hier Jupiter und zeigt die Anschauung bzw. die „Kultur“ an. Im 3. Haus spielen sich in der Aufführung im Rahmen von Fische vier Inhalte und ein Mondknoten ab, der die angelegten Ereignisse zu einer schicksalhaften Wegweisung (im Sinne der Aufgabe für das Kommende) macht. Was sich jetzt ereignet, hat tatsächlich die Wirkung einer Zeitenwende. Mondknoten in den Fischen: Es geht da nicht um schnelle Vorgänge, die Konstellation begleitet uns noch bis zum 26. Juli 2026. Im Januar 2025 (beim Eintritt in die Fische) begann ein langwieriger Prozess, der sich in diesem Monat in Begleitung von Neptun-Saturn hinzieht, und das auch noch um die 0° Widder herum.
Die „Auflösung“ und Ablösung von der Vordergründigkeit und der Abhängigkeit davon, von der Bewegung in den Umraum, bedeutet den Rückzug in die Unsichtbarkeit. Dem kann man sich nicht entgegenstellen. Merkur und Venus stehen zusammen, sind rückläufig in den Fischen; sie warten ab bzw. sind zurückhaltend. Sie bilden die Erscheinungsseite des Saturn-Uranus – und sind Hinweis darauf, dass hier ein Stau vor dem Hintergrund einer Unvereinbarkeit vorliegt. Beide zusammen sprechen auch dafür, dass hier etwas mit dem Neptun nicht stimmt, folglich auch mit Uranus nicht: es liegt kein Ursprung der Gestalten vor, die dem Leben Atem einhauchen könnten. Klar ausgedrückt: die einmal vorliegende Gegenwart ist absolut, es kann sich keine Erinnerung bilden. (Ich denke dabei an das „erschöpfte“ Gehirn, das mit einem Mangel an mentaler Energie nur noch reagieren, aber nicht agieren kann, das auch mit Veränderungen nicht mehr zurecht kommt, und in Routine – die automatisch und unbewusst ausgeführt wird – versinkt.) Das nun könnte sich in die Chroniken Deutschlands (Ortsanker ist Berlin) einschreiben: ein Zustand der Dauererschöpfung. Saturn als Herrscher von Steinbock in Haus 2 steht bei Merkur-Venus; das 2. Haus enthält die Staatsmacht im Umbau (Pluto in Wassermann) unter der Herrschaft der alten Ordnung, die aber nun überkommen ist, aber in ihrer Schwächung nicht widerspruchslos geht. Die neue Ordnung – eine Gegenordnung – stellt sich in den Umständen als Erhebung über das Gemeinschaftliche heraus vor. Stier in Haus 6: Wirtschaft, Geld, Banken, Selbstsicherung und -verteidigung gehören zu diesen Umständen, die im Namen von Gerechtigkeit und Unabhängigkeit (und auch dem Visionären) umgewälzt werden.
Widder in Haus 4 – von hier stammt das „Kriegsfieber“, das allenthalben zu verspüren ist: eine schwer zu kontrollierende Energie im Heimatlichen macht Angst; sie wird direkt in den Krebs zurückgespiegelt und ins 8. Haus gestellt. Der Feind im eigenen Haus wird zum Feind fürs eigene Haus aus dem Außen. MC in der Waage und eine ausgeschaltete Venus – wie oben gesagt – sehen keine Möglichkeit der Kommunikation miteinander. Merkur aus den Zwillingen in der Begegnung ist ebenso matt gesetzt. Die Mauer als Signal der Blockade ist da, auch wenn sie aufgelöst werden könnte. Doch Neptun ist nicht er selbst, er ist besetzt und muss sich außerdem auf neuem Untergrund (Widder) erst noch in seiner Aufgabe finden. Kann man ihm trauen?
Am 9.4. ergeben sich drei wesentliche Veränderungen: Uranus hat sich in Haus 5 etabliert. Als Mitherrscher von 2 (Existenzwandel, Luftwurzelsicherheit als Leitmotiv im Revier) hebt er aus der Sicherheit als Lebensausdruck heraus. Das Soziale und Gemeinschaftliche, das das souveräne Dasein zwar auch beschränkt und „einfasst“, wird aus diesem geschlossenen Selbstverständnis emporgehoben. Uranus in 5 alias Uranus-Sonne im Stier ist eine Gefährdung des Daseins, sofern man sesshaft und immobil ist. Das zweite ist der Eintritt von Mars aus dem 8. Haus ins 7. Haus. Die gegen sich selbst gerichtete, aber bis jetzt lediglich vorgestellte Energie als Potential, tritt ins Bild. Es schält sich das Bild der Aggression im öffentlichen Bewusstsein heraus. D.h. jetzt wird es nach außen dargestellt. Jupiter wird in diesen Tagen über den DC ins 6. Haus vordringen. Als Herrscher von 1 wird er nun zum „Richter“ in der subjektiven Wahrnehmung, die nunmehr von Zwillinge, nicht von Stier angeführt wird. Die erweiterte, weltanschaulich angereicherte Haushaltsführung ist allerdings nach wie vor uferlos – Merkur inzwischen wieder direktläufig – hängt noch an der Venus, die sich in Auflösungserscheinungen an eine schwächelnde Ordnung hält und in eine fragliche Pflicht nimmt.
Ein nächster Einschnitt wird am 16.4. der Wechsel des Zeichens an der Spitze von Haus 2 sein, bei dem Pluto darauf zu stehen kommt und ab jetzt ins 1. Haus wandert: bis jetzt an den Raum gebundene Energie wird frei – der gesamte Raum wird durchlüftet und gewandelt; es geht um Existenz und die Kontrolle darüber. An diesem Tag stehen Sonne-Mars-Pluto in Quadrat-Opposition zueinander, sowie Pluto und Uranus in Spiegelkonjunktion: eine Vertreibung aus dem Ursprung des Lebens.
Am 19.4 wechselt die Sonne in den Stier, während das Planeten-Trio Neptun-Saturn-Venus über die Spitze von Haus 3 ins 2. Haus rückt. Auch Venus ist jetzt wieder direktläufig – während im 3. Haus Widder die Ausübung des sich aufhebenden Raumes – über Mars, der auf 00°00 Löwe angekommen ist – übernimmt, werden Verpflichtungen in Sicherungsfragen im Bestand (eben auch als Territorium) zum Thema. Wehrhaftigkeit (Stier) und Kriegstüchtigkeit (Widder), wobei erstere in der Ausübung faktisch nicht da ist. Bei Venus mit Neptun ist immer an „Verrottung“ zu denken, das ist eine Gangrän im Gewebe, und die stinkt.
Ab dem 20.4. ist nun Skorpion am MC für den „Tagesausgang“ zuständig: Pluto in 1 unter der Herrschaft von Schütze, es fügt sich ein staatliches Programm zur Kontrolle der Unabhängigkeit? – Der Richter-Füger in Haus 6 ist nach wie vor als Netzwerker in Sachen Wahrnehmung (der Gefahren) unterwegs. Sein Sprachrohr Merkur im Widder ist eine Art „Kriegsberichterstatter“. In den Medien wird das bedeuten: Man wird vor Angriffen warnen. Ha: die sind selbst herbeigerufen.
Der 25.4 bringt einen Wechsel von Uranus über die Spitze von Haus 5 ins 4. Haus: Stier in Haus 4 – das Heimatliche, das, was das Gemüt ist, ist eine Festung, die nun geöffnet wird. Haus 2: ist ohnehin bereits geöffnet und ohne Grenzen, nun wird auch in Haus 4 im Innersten das Gemeinschaftliche aufgeschlossen, gewandelt werden können. Am 27.4. wechselt der Tages-AC vom Schützen in den Steinbock. 0° sind erreicht, damit wird Saturn zuständig. Saturn-Neptun ist nach wie vor die Auflösung dessen, was war; der Prozess ist noch unabgeschlossen und unter Zuhilfenahme der Bestände wird noch weiter von Schuld, Unrecht, Verbrechen und Sündenböcken zu sprechen sein. Skorpion füllt das gesamte 10. Haus aus – die Ermächtigung einer Person mit großer Energie, zumindest der Versuch. Pluto steht in Opposition zu Mars und im Quadrat zur Sonne. Am 30.4. ergibt sich noch eine nicht geringfügige Verschiebung: Das Zeichen Zwillinge wird im 5. Haus zuständig. Der Selbstausdruck in der Bewegung in den Umraum und die Aussteuerung dieser Bewegung erfolgt im 3. Haus auf kämpferischem Terrain im Widder. Die aggressive Mitteilung und Berichterstattung in Ausführung des 2. Hauses. Und dieses ist in seiner Existenz zur Disposition gestellt.
März 2025
Der März wird der Monat der Findung und Bildung einer neuen deutschen Regierung (der 21. Bundestag) sein. Der Monat beginnt bei einer Sonne auf 10°37‘ in den Fischen am IC und einem Quadrat zu Jupiter in den Zwillingen. Rechtsausübung bzw. -fügung und die Handlungsebene im Geiste des Prinzips streiten miteinander. Am AC steht in den nächsten Tagen noch Skorpion mit dem Pluto auf knapp 2°52‘ Wassermann = 3° alias Jupiter-Venus-GSP: Auf den Wellen der Unabhängigkeit (von subjektiven Bedürfnissen) wird ein Gemeinschaftliches geklebt und fixiert. Pluto im Wassermann kann gelesen werden als: Programm und Konzept von Befreiung und Herstellung von Gerechtigkeit.
Uranus steht als „Oberaufseher“ im Stier und zunächst noch in Haus 7: während einerseits nach Maßgabe eines Leitbildes sowohl „geformt“ als auch dies kommuniziert wird, ist dieses geformt Dargestellte, sind die öffentlichen „Märkte“ im Prozess der Erneuerung/“Befreiung vom Alten“ begriffen. Stier – das sind auch die Finanzen, die Banken, die Währung, die hier im Entgegenkommen erschüttert werden. Uranus und Pluto verbindet eine Spiegelkonjunktion – aus den Zeiten der Staatsideologie geht es nun in die Zeit der „Befreiungskonzepte“ – man könnte auch sagen, dass die Macht der Erneuerung (und auch der Aufhebung von Unterschieden) Fahrt aufnimmt. Pluto-Uranus: es ist auch Täuschung im Spiel. Im vierten Haus ist es „voll“, d.h. Innere Angelegenheiten haben ein besonderes Gewicht. Allerdings ist das Innere am Tagesbeginn verwundbar, die Wahrheit wird nochmals extrem verdreht und Unwahrheiten kursieren.
Ab dem 5.3. verändert sich zwar nicht das AC-Zeichen, aber Pluto gelangt ins 2. Haus und untersteht dort zwei Herren: Schütze und Steinbock. Im Haus der „Energie-Speicherung“ herrschen Verstand und Ordnung, und während Jupiter auf dem Mars-Saturn-GSP die Anstrengungen im Außen bzw. in der Ausführung der Bestände erweitert und in hoffnungsfrohem Licht darstellt, ist Saturn in Haus 4 auf Uranus-Pluto-GSP in die Wahrheitsverdrehung involviert und gebunden. Eher Unordnung als Ordnung als Grundlage für spätere Gegenwarten. Am 7.3. taucht Uranus unter den Horizont ins 6. Haus ein. Die Aufbrüche erreichen das Innere, hier zunächst den Vorraum zur Öffentlichkeit, und werden die Umstände der Sicherung entfesseln. Er steht in Reichweite von Saturn-Mondknoten-GSP, ein Hinweis auf Neuanfänge, denen das Ende bzw. die Trennung von Anderem und Vorherigem vorausgeht.
Mit dem Widder an der Spitze zu Haus 5 und dem Mars in Krebs in Haus 8 sieht es um den Ausdruck der inneren Angelegenheiten kämpferisch energievoll wiederum aufs Heimatliche und aber auch die Gesamtheit der Einzelnen gerichtet aus. Viel Unordnung drinnen öffnet dem Eindringen von außen Tür und Tor.
Der 16.3. wartet mit einem neuen AC auf: Schütze und Jupiter werden nun zuständig. Jetzt geht es weniger um die Darstellung und Ausübung der Programme als Erscheinung des „eigenen“ Bestandes (Schaltzentrale) als mehr um die Abgabe eines Bildes der Ausübung nach außen. Merkur-Jupiter ist ein Verkünder der Verbindungen, auch ein verständnisvoller „Vernetzer“; die Frage wird sein: Hören wir Gerede oder ist es eine Botschaft? Große Bühne und Stunde der Außenpolitik.
18.3. – Saturn als Herrscher von Haus 2 im Steinbock ist ins 3. Haus gewandert: Vorbei die Zeiten der Weite und Bewegungsunruhe des Schützen, hin zu einer „Einbetonierung“ der Reserven, gleichzeitig aber ist Saturn nach wie vor in den Fischen und so wird die „Notreserve“ aufgelöst. Inzwischen ist die zulaufende Konjunktion von Saturn und Neptun in ein 7°-Orbis eingetreten, und die Umstände der Sicherung (Stier in 6) beinhalten weiter unvernünftige (heißt: in Unabhängigkeit vom Wahrgenommenen) Visionen, die das Gemeinschaftliche aufheben.
Merkur und Venus sind gleichzeitig im Widder rückläufig: Bewegungsschwierigkeiten (Verkehr), technische Pannen und Staus im Innern (Lymphstau), gepaart mit Irritationen im Geldverkehr und mit Partnern, und das auf dem Boden des z.B. Militärischen und Selbstdurchsetzerischen.
Am 20.3. kommt die Sonne auf 0° Widder an, und es beginnt das Äquinoktium für das laufende Jahr. Eine Sonne in Haus 11, das aber angeführt wird vom Zeichen Fische und deshalb diese Sonne dem Neptun unterstellt. Das ist sie ohnehin, weil sie mit ihm in Konjunktion steht. Das ist eine Sonne, die das Prinzip dessen, was später in die Gegenwart kommen wird, und Wahrheit (im Sinne des Heimatlichen – Löwe in 3 und 4) zu tragen hätte – im Fügungsrhythmus betrachtet, wäre ihre Entourage (Mondknoten und Merkur-Venus inklusive) ebenfalls in die Bestimmung des 10. Hauses zu wandeln. Aber das geschieht nicht: Saturn in den Fischen löst sich gleich wieder wie eine Brausetablette auf; am MC steht Wassermann und sendet seinen Uranus ins 12. Haus. Zurück auf Anfang. Allerdings steht Pluto am Eingangstor zu Haus 8 als Herrscher von Haus 6. Strukturen der Erfahrung und (hier in 6 innenpolitische) Programme liegen über der Aussteuerungsmöglichkeit der Einzelnen, fixieren diese und kanalisieren sie. Vorstellungsgebundene Vernunft zielt dann auf den Boden der Befreiung. Das deutet darauf hin, dass hier, was als Freiheit und Befreiung vorliegen könnte, von Leitbildern, wie die Umstände auszusehen hätten, geprägt wird. Auch: indem man sich Vorstellungen von den eigenen Lebensbedingungen macht, bindet man sich an die Funktionen der anderen. Diese als Befreier (die Welt wird groß und offen, alle Anschauungen sind gleichberechtigt) erachteten jedoch führen ins 12. Haus. Darin übrigens auch Jupiter als Herrscher des Mitherrschers in 6: jegliche Fügung, die der Abhängigkeit von den eigenen Lebensumständen gilt, wird aufgehoben – es gelten die Fügungsvorgaben nicht mehr.
Am 23.3. steht der IC – umringt von den genannten Protagonisten – nach wie vor in der „kosmischen Spalte“ – Schicksalstage für das Heimatliche. Der Tages-MC nun in der Waage, womit die Venus – neben Mars, der als Herrscher von IC im Krebs kämpferisch im ausgelagerten, offengelegten, ausgelieferten Heimatlichen rotiert – Themen wie das Öffentliche Bewusstsein, Ausgleich und Befriedung, maßgeblich macht.
Ab dem 24.3. steht das Zeichen Stier sowohl in Haus 5 als auch 6 – die Sicherungslage, die „Festung“ des Innen ist mit Neptun-Venus-Konjunktion vermutlich vollgesogen wie ein Schwamm mit Wasser. Die Heimat hat Bauchwassersucht, ist ein schwerkranker Patient. Saturn wird sich einige Tage auf dem Uranus-Neptun-GSP in den Fischen aufhalten: Es sollten besser jetzt keine „Gesetze“ oder Ordnungen i.S. von staatlichen Belangen beschlossen werden (ohnehin ungünstig wegen der Rückläufigkeit von Venus und Merkur), denn diese würden für die maßstäbliche Bestandssicherung von keinerlei Bestand sein, gleichzeitig auf Basis eines Erschreckens vor unangenehmen Wahrheiten erfolgen. Das gilt besonders für den 26.3., an dem die Sonne ebenfalls auf einem GSP Uranus-Neptun steht.
Inzwischen ist die gesamte Entourage der Sonne im Widder ins 3. Haus eingezogen und steht unter dem Signum von Uranus in Haus 6. Die Geschehen im Innern werden in der unmittelbaren Umgebung „spürbar“ und zeigen erste Auswirkungen: Versorgungswege sowie – nimmt man Haus 6 als Gesundheitshaus – Institutionen der Gesundheitsversorgung sind betroffen; die staatliche Versorgung ist im Fluss, die Regelung all dessen gelingt nicht mehr. Der 29.3. bringt für diesen Monat noch eine weitere wichtige Verlagerung: Das Zeichen Fische schneidet nun das 3. Haus an, zuständig ist Neptun in 3 kurz vor dem Eintritt in den Widder. Im Umraum ist die große „Bereinigung“ los, und ist es nicht die Bereinigung, dann kommen die Ereignisse als reales Wasser. Während einerseits eine Zeit von möglicher Rückbesinnung und Spiritualität beginnt – es ist immer noch Schütze am AC und Jupiter in 7 – und sich real jemand finden könnte, der als „Messias“ auftritt, ist es auch die Zeit großer Verwirrung und Auflösung.
Mit dem 31.3.2025 tritt Neptun über die 0° Widder, genau gesagt tut er dies bereits am Vortag, während er sich im 9. Haus befindet und einen Löwe-AC als Charakter der Zeitqualität mitbringt. Dieses Horoskop gilt nur vorläufig, denn Neptun kehrt nochmals ins Zeichen Widder zurück (am 26.10.) und wird erst im Februar 2026 endgültig in den Widder starten.
Warum muss das nur immer so negativ sein? Schauen wir doch in die USA – dort sind die laufenden Konstellationen dieselben, aber der Ort ist ein anderer!
Das Äquinoktium auf Washington, D.C. gerechnet ergibt ein vom deutschen sehr verschiedenes Bild.
Man sieht den „frischen Wind“ – Wassermann am AC mit der Befreiung, der Unabhängigkeit von dem, was die Norm wäre, die Unkonventionalität, die sich im Uranus in Haus 3 „austobt“ im der Ausübung des Gemeinschaftlichen. Hier ist es Stier, der das 3. Haus umfasst und das 4. Haus anschneidet. Die Venus mit Neptun ist in Haus 2 die Erscheinung der Auflösung, überhaupt ist das 2. Haus als Sicherung und Festung geflutet und darin beginnt die Sonne ihre Arbeit mit einem Mars in Haus 6 im Krebs. Es soll ja genau in diesem Zeitraum nachgeschaut werden, ob das us-amerikanische Golddepot in Fort Knox noch existiert. Die An- bzw. Abwesenheit von Teilen des Goldes wird entscheidend für das Weltfinanzsystem werden. Sollte Gold fehlen, könnte das – s. Fische und Neptun in 2 – einen Zusammenbruch des Währungssystems bedeuten.
Das sind völlig andere Voraussetzungen als jene in Deutschland mit dem Skorpion in Haus 6 und dem „ausbleibenden“ frischen Wind, der ein Sturm im Verborgenen und hinter Türen bleibt. Im 2. Haus ist Mars „Erscheinung“ des Feindes im eigenen Land. Mars ist hier wie da als Krieger und Kämpfer zu lesen, und Widder ist das Kampffeld.
Wer sich darüber ärgert, dass das Kalenderblatt unleserlich ist, kann sich hier ein Video ansehen. Das wiederum sei zu schnell, sagen einige meiner Zuseher, tja. Nichts und niemand ist perfekt und es gibt Mittel und Wege …
Februar 2025
Wenn am 1.2. die Sonne am IC auf 12°20‘ Wassermann steht, ist sie die Herrscherin vom MC (Löwe): Das könnte heißen, dass sich das Heimatliche mittels einer eigenständigen und maßstäblichen Ausdrucksform (Sonne-Saturn) seelisch (geordnete Seele) identifizieren möchte. Doch das Seelisch-Heimatliche ist aus sich herausgehoben, seines Ursprungs „entkernt“. Der seelische Ausdruck (hier Mond-Uranus) und die Empfindung dieses „Borns“ werden durch andere Selbstverständnisse und Ideen herausgefordert. Durch die Begegnungsfähigkeit (in den Revieren des Entgegenkommenden) drückt man sich seelisch aus. Da fällt mir „Umverteilung“ ein: ich nehme hier vom heimatlichen Ursprung – und verteile es an „Andere“; damit erlange ich eine Identität mit der Wirklichkeit (idealerweise!) nicht aber mit mir selbst. Die Venus, die über den Stier für Haus 7 und 8 zuständig wird – Bindung an die Erscheinungsform – kommt in Haus 5 mit Neptun und unter der Regie von Mond-Saturn in den Fischen zur Gestaltung. Die Gewässer des Ewigen als Ausdrucksform von (endlichem) Leben tragen eine grenzenlose, durchlässige Form (Neptun-Venus) und – aus der Waage – eine Unmöglichkeit der Aussteuerung und eines Ausgleichs dessen, was Gegenwart ist, in sich. Das scheint mir wie in Filmen z.B. „Open Water 2“: alle sind von Bord gesprungen, um im schönen, blauen Wasser ihr Vergnügen zu finden; nur hat niemand daran gedacht, die Badeleiter ins Wasser zu hängen, über die man wieder an Bord gelangt. Wie gelangt man aber nun zurück an Bord?
Am 1.2. steht der nördliche Mondknoten auf der Konjunktion von Neptun-Venus: Wasser hat keine Balken und keine tragenden Wände; das wird zur nationalen „Schicksalsfrage“.
Am Aszendenten und an der Spitze des 2. Hauses steht das Zeichen Skorpion: Nehmen wir ihn als „Politik“ bzw. die Macht in der Durchsetzung (einer Sache) im Revier bzw. im Territorium. Pluto steht unter „Regie“ von Steinbock (Saturn-Mond wiederum die von Bord ins Wasser gesprungenen Seelen), in Haus 3, kanalisiert die Bewegung in den Umraum und beherrscht die Darstellung der Situation in ihrer Bewegungsblockierung. Immerhin im Wassermann – er verheißt am Horizont eine gewisse Unabhängigkeit. Die Freiheit (Befreiung) von Erscheinung und Gegenwart bedeutet, durch die aufgeführte Manipulation hindurchgesehen, für das endliche, individuelle Leben in jedem Fall den Tod (Merkur auf Saturn-Mondknoten-GSP).
Im 6. Haus sehen wir Widder mit dem Mars, der rückläufig im Krebs residiert: Der energiereiche Versuch einer „Durchsetzung“ in den Umständen richtet sich auf das einzelne Leben bzw. dessen Herkunft/Wesen. Mars in Haus 9 – Kampf als Weltanschauung. Mars-Mond: der Feind im eigenen Land, die Autoaggression als Philosophie bzw. Religion.
Schon am nächsten Tag vermutlich neuerliche Einzelfälle von „Untergängen“, die als Bestimmung in der Opferhaltung ausgelegt werden, was tags darauf zu Zorn und Aufruhr führen wird (Mond in Widder). Ab dem 4.2. leichter „Wechsel“ im Revier als Auftauchen von „Rechtsprechung“ bzw. Rechtsbeistand – Jupiter in den Zwillingen tritt auf den Plan und hält gegen Saturn. Merkur als „Zünglein“ wechselt das Lager, ist allerdings nicht frei. Der 5.2. bringt ein AC-DC-Thema von Jupiter-Sonne/Venus-Jupiter: Finde (als Einzelner) Sicherheit in Denkkollektiven. Das Angebot ist verlockend. Schon der nächste Tag bringt einen „Aufbruch“ als „Zusammenfall“ mit sich, katapultiert aber auch in jäher Vehemenz in „Himmelshöhen“.
Inzwischen (9.2.) regeln Sonne und Merkur auf 20° Wassermann alias GSP Saturn-Pluto im Innern ein „Schattenreich“ – Saturn-Pluto-Sonne-Merkur = das Engramm der Schattenkönige bzw. der Inquisition (auf dem Boden des Umbaus des Gemeinschaftlichen). Uranus nach wie vor auf 23° Stier (da will mir einfallen: „Sieben auf einen Streich!“). Über den 12.2. als Höhepunkt der „Aktivitäten“ tritt Neptun am 14.2. zusammen mit dem Mondknoten ins 4. Haus ein. Die fortschreitende Auflösung der Lebensform wird „Teil“ der sich aufhebenden Identität mit sich selbst. Oder – sofern das Erwachen und Durchgreifen über die wahren Umstände zugelassen werden: die illusorische Lebenswelt fällt in sich zusammen. Oder sie bleibt verwesend stehen.
Am 19.2. kommt die Sonne auf 00°33′ Fische am IC an und beleuchtet die Vorgänge der schwachen Ordnung im Innen. Steinbock ist nach wie vor Herrscher von 3, Saturn in 4 und – Mond-Neptun ist u.a. die Scheinheimat, die Illusion von sich selbst als mit der Wahrheit identifiziert. Merkur in den Fischen stellt sich Neptun zur Seite, dazu im Quadrat zu Jupiter in Zwillinge: Das Recht liegt bei den anderen, und die Wahrnehmung darüber ist mit einem Schleier überzogen. Einige aber sehen klar: Hier werden Gesetze verletzt.
IC-MC-Achse ist nun Fische-Jungfrau; Jungfrau am MC – die Wahrnehmung dessen, was gesellschaftlich maßgeblich ist, ist mit Merkur in 4 und Fische einerseits unabhängig vom Vordergründigen, andererseits irritierbar. Merkur auf Mars-Jupiter könnte den Kreuzrittern nach dem Mund reden.
Am 21.2. trifft die Sonne auf den GSP Saturn-Neptun. Beide Planeten stehen in Haus 4; Fische in 4 ist nicht Verdichtung oder Zentrierung, eher eine Verflüchtigung. Die seelischen Schleimhäute (das, was die Einzelnen in der Heimat und der Sprache vereint und ausmacht) könnten verätzt werden. Es wird um Themen wie „Rechte von Minderheiten“, die Oppositionsbewegung, Fragen nach Herkunft des Unrechts gehen. Themen, z.B. ob man weitermachen möchte (in der ausgehöhlten vorliegenden Form) oder sich den Konkurs eingesteht.
Dabei steht nun Widder an der Spitze von Haus 5 – die Venus darin. Während die innerliche Wesensform sowohl rechtlich wie auch gesetzesmäßig geschwächt ist, gestaltet sich eine kämpferische Lebensform. Mars nach wie vor im Krebs, jetzt in Haus 8: das ist einerseits eine energiereiche Bindung an die Lebensbereiche der anderen, und gleichzeitig die Überwindung des eigenen Lebenstriebes für die Leitbilder der Partner. Selbstdurchsetzung nicht für sich selbst – für das Subjektive (als autonome Heimatform) töricht-verhängnisvoll.
Am 23.2. steht nach wie vor Pluto als Herrscher des AC im Vorgangsvordergrund: er steht auf knapp Venus-Jupiter auf 3° Wassermann, es wird sich ein Zusammenschluss formieren und fixieren, der den Kollektiven und „Werte-Clans“ „nützlich“ ist, der aber keinen Bestand hat. Uranus aus dem Stier steht ebenso dazu in Spannung. Wassermann ist inzwischen in Haus 3 eingeschlossenen und beherrscht das „Medienumfeld“ mit: In die Selbstdarstellung wird das Gegenüber miteinbezogen; es muss miteinbezogen werden, sofern es nicht zur gefährlichen Spaltung (auf Saturn-Mondknoten) kommen soll. Nun steht aus dem MC der Jungfrau Merkur mit Saturn in Konjunktion in Haus 4 – eine Abweisung wird vor dem Hintergrund des aufgelösten Heimatlichen neutral, sachlich, „wissenschaftlich“ als Fakt vorgetragen und rechtlich abzusichern versucht.
Der nächste Tag hebt nochmals die „Plausibilisierung“ hervor. Mehrfach ist Saturn-Merkur gegeben. Dazu fällt auch ein: „Du bist die Erscheinung der Spiegelung Anderer (und nicht deiner selbst).“ Man wird Gesetzestexte hochhalten und auf deren Einhaltung bestehen; man wird auf die Funktionalität des Gewesenen hinweisen (ohne dessen Zerrüttung zu erwähnen), man wird mit viel „Gefühl“ kommunizieren und dabei die Umraumbeziehung aufheben. Die Ortlosigkeit erfüllt sich in Vorgängen des bestimmungslosen Unterwegs-Seins. Man steht und geht im Nirgendwo, und blickt (mit Zwillinge in Haus 8) in das nicht Gegenwärtige, das sich in Haus 4 und in Fische als Entfremdung konstelliert. Damit bleibt lediglich die Ausführung fremder (nicht eigener) Formen und die Fremdbestimmtheit. Auf den Plan tritt damit wieder Mars aus dem Widder in 5 (in Krebs in 8): die Erschaffung einer gegen sich selbst gerichteten Energieform. Zwangsläufig ist Mars im Quadrat zu Venus gegeben: die Zerstörung der eigenen Lebensform – die allerdings hier mit Zorn und großem Leidensdruck einher geht.
Im Laufe des 28.2. wechselt der bisherige Herrscher von 3 (Steinbock-Saturn in 4) in den Wassermann; erste Priorität hat nun die Ausrichtung auf den Partner in Haus 7 (die Opposition) für die eigene (machtvolle) Darstellung. Ein Neumond-Tag mit Sonne-Mond-Konjunktion auf Mars-Jupiter-GSP. Die „Machtinhaber“ stehen gegen die Erneuerung und den Wandel, werden aber für die Durchführung ihres Programms die Kröte schlucken. Frage: Was vermag die Kröte? Hier noch das Video.
Januar 2025
Es wird doch weitergehen, habe mich heute umentschieden, allein, um es auch für mich weiterzuartikulieren und in die Welt zu stellen. Wird schon der eine oder andere hineinlesen wollen. Den Film habe ich ebenfalls mit einem etwas veränderten Format wieder eingestellt.
Der 1.1.2025 beginnt mit allerhand Neuerungen, die ich hier nicht alle aufzähle. Wichtig für mich: Das Briefporto wird teurer, die Laufzeit der Zustellung wird auf vier Tage verlängert, dabei soll die Zuverlässigkeit erhöht werden.
Das kalendarische Jahr beginnt mit den Achsen Waage-Widder (AC-DC) und Krebs-Steinbock (MC-IC). Venus im Wassermann steht auf Uranus-Jupiter-GSP (diese Venus hat ein Quadrat zu Uranus und der steht im Stier) – Bestand und Materielles kann enorme Last und Ballast sein und Erneuerung behindern, gemäß der vorliegenden Konstellation werden wir das Abwerfen von Ballast erleben, die Aufhebung von Revieren und Beständen wie auch die mehr oder wenige jähe Veränderung von Formen der Neuerung – auch im öffentlichen Bewusstsein -, die sich bereits ergeben hatten. Jupiter – nehmen wir ihn einmal als „Richter“ bzw. als den Juristen – spricht ein Wörtchen mit: Jupiter-Merkur in Spiegelung. Ausübung des Rechts als Vorgang heißt auch dass im Verlust des rechten Maßes (der verschwundene, sich im Hintergrund klärende Saturn) Merkur und Jupiter sich gegenseitig nichts schenken und sich in kleinen und großen Schurkereien ergehen. Saturn steht im Quadrat zu beiden an der Spitze zu Haus 6: die Gesetze (die Ordnung), die für die Lebensumstände maßstäblich sein sollten, sind entgrenzt, ihrer Gerüste entledigt, was einerseits als Saturn-Merkur im Schützen mit sachlicher Methode und „wissenschaftlicher“ Manier zu einer Anschauung und Vereinheitlichung und als solche auch kommuniziert wird; andererseits stehen Saturn und Jupiter angespannt gegeneinander – der alte König ist im Durchlauf durch die Rückführung gebunden, der neue König könnte ein windiger Advokat sein. Mars aus dem DC steht nach wie vor in Opposition zu Pluto, das Heimatliche hat Scharlach – könnte man sagen – es fiebert, und das Fieber treibt aus, es kommt zu Vertreibungen und Ausgrenzungen, auch geht es ansteckend giftig zu.
Im Laufe des 3.1. wird die Venus in die Fische eintreten. Die von Aufwertung (Überwertung) und Erneuerung betroffene Figuration (auch Erscheinung) wird von Zeit und Raum unabhängig und erfährt im weitesten Sinne ein Aufgehen im Zeitlosen. Dort gewahrt sie entweder die Wahrheit und die Gestalten des Lebens und verleiht ihnen eine Umgrenzung oder sie versinkt in Täuschungen und Illusionen.
Am 7.1. erreicht Mars wieder die 0° Löwe und geht in den Krebs zurück. Mit dem Pluto in 4, der aus dem 2. Haus stammt, sind Terrain (als Land) und Heimatliches (Haus 4) gleichermaßen; die an Leitbildern orientierte Selbstsicherung und Abgrenzung entfaltet im Heimatlichen eine gründliche Seinskontrolle und Seinsergründung. Transformation ist nötig und möglich, geht aber nicht friedvoll vonstatten. Merkur und Neptun beginnen den Tag mit einem exakten Quadrat. Es wird eine zweifelhafte Wahrheit über die bestehenden Umstände in Haus 3 verkündet; Jupiter und Merkur haben ihre Opposition zueinander gelöst, Merkur hat jetzt einen anderen „Partner“.
Der 9.1. bringt den Eintritt Merkurs in den Steinbock, er wird „Verwalter“ der Steinbock-Sonne, d.h. steht nun im Dienste des „alten, aber eben aus dem Vordergrund verschwundenen Königs“. Die Ordnung aus dem Zeitlosen erhält eine Stimme. Taucht eine Ehemalige wieder auf?
Ab 14.1. nähern sich Venus und Saturn einer Konjunktion an – sie wird etwa 14 Tage lang höchst wirksam sein, und bezieht sich auf die Geschehen des Ausdrucks vom Heimatlichem, 5. Haus – die Regierung, die Souveränität wird noch von Wassermann übernommen, ist einer Erneuerung, einer Gerechtigkeit im Aufhebungssinne zur autonomen Identität mit sich selbst mit Bezug auf die sozialen Institutionen (und auch das Geld) zugestellt. Der Einzelne im „Griff“ der Vision von Unabhängigkeit. Der rückläufige Jupiter grüßt im Quadrat: die rechtlichen Vorgänge stehen der Formierung im Hintergrund entgegen.
Neptun gleitet aus den Umständen hinein ins 5. Haus, der Mondknoten ist dabei: wesentlicher und auch entscheidender Tag, was die Wahrheit der karmischen Aufgabe für den Lebensausdruck des Autonomen angeht.
Am 16.1. wird sich die Entwicklung offenbaren: Sonne und Mars stehen sich gegenüber, Mars im Krebs; Sonne und Pluto beginnen ihrerseits eine Konjunktionsphase. Es wird heftig und fürs Heimatliche auch gefährlich. Die ideologische Belegung und der Feind im eigenen Haus spielen sich im Venus-Saturn ab – Fische nunmehr Herrscher von 5 mit Neptun darin: Es könnte die „Säuberung“ bedeuten – die Auflösung dessen, was bisher galt, löst allerdings bei den „Machthabern“ heftige Reaktionen aus. Der Kampf um die Kontrolle im Land wird medial dargestellt; wer aber spielt den „Merkur“?
Wenn am 21.1. Sonne und Pluto exakt übereinanderstehen, sind auch Venus-Saturn im 5. Haus um weniger als 1° deckungsgleich. Paradigmenwechsel: die Sonne läuft jetzt – mit Bindung an neue Bilder – im Wassermann, verlässt den Boden der alten (ja doch aber schon länger handlungsunfähigen) Ordnung und legt das Schlaglicht auf Uranus im Stier, der jetzt auf Saturn-Mondknoten zu stehen kommt. Das Ende einer Währung (auch Werte sind Währung eines Gemeinschaftlichen) bedeutet den Anfang von etwas anderem. Noch ist Uranus nicht im 7. Haus, sondern steht noch im 8. – in der Vorbereitung einer noch nicht eingetroffenen Gegenwart, deren Eintreffen wiederum über die Venus-Saturn-Konjunktion in 5 erfolgt.
Am Tag zuvor wird Donald Trump in Washington sein Amt angetreten haben (20.1.2025, 12:00 Uhr EST).
Kurzer Blick darauf: Die Amtszeit beginnt mit einem AC im Stier, der Standort wird das 11. Haus, eine neue Sicherungsordnung wird in die Zeit gebracht und mit Jupiter in Zwillinge in Haus 2 legalisiert. In die Bestimmung (die Sonne von Pluto programmatisch und präzise geprüft) kommt die neue Eigenständigkeit (Saturn-Venus auch der Gewinn an Eigenständigkeit und die Befreiung aus sozialen Diensten) als Uranus in 1. Er holt – immer noch rückläufig auf 23°18° Stier alias Saturn-Mondknoten) – fällt mir da als Bild ein – den fliegenden (abgehobene) Adler auf den Boden der Tatsachen (realen Erscheinungen) zurück. Gleichzeitig bricht Uranus die Bestände auf, so dass Neues (?) strömen kann. Widder ist im 12. Haus eingeschlossen und Mars steht auf einem GSP von Mond-Venus im Krebs in Haus 4. Es liegt viel Energie im Hintergrund, im Nicht-Sichtbaren, die im Heimatlichen zum „Einsatz“ kommt, aufdeckt, initiiert, mit dem man sich identifiziert; das verweist wiederum in die Waage und ins 6. Haus: Mond-Mars, Mond-Venus, Mars-Venus. Im eigenen Haus und seinen Umständen ist viel in Bewegung.
Zum Vergleich rechts das Bild der Inauguration von 2017. In den „Chroniken Bd. 3“ hatte ich eine Aufstellung über die Inaugurationen der amerikanischen Präsidenten seit 1961 bzw. 1981 angefertigt. Zur eigenen Weiterforschung
lege ich die Tabellen einmal hierhinein.
Und Deutschland? – Ab dem 24.1. verlässt Pluto das 4. Haus, tritt quasi auf die Straße und in die Rahmenbedingung von Schütze in Haus 3. Die ideologisch angestrichene Grenzsicherung wird „rechtskräftig“ dargestellt und mit Merkur-Mars (der in Opposition) kämpferisch und scharfzüngig vorgetragen und geregelt. Mit Skorpion und Pluto und Pluto in 3 ist das auch manipulativ zu denken.
Zu Ende des Monats wechselt das Zeichen am AC: Skorpion übernimmt und ist außerdem noch für Haus 2 zuständig. Der Schwerpunkt wandert vom Standort in Haus 5 (Venus) in den Pluto in Haus 3 unter der Regie von Steinbock. Das kann man lesen: die Darstellung und auch die Ausführung der Kontrolle (mit Merkur-Pluto kurzfristig ein wenig neurotisch, aber auch der Macht andienlich) obliegen dem Saturn in den Fischen, der alten Ordnung. Uranus ist übrigens im 7. Haus angekommen, was bedeutet, dass die Sonne die Belange des Wassermanns im Innen und die Öffentlichkeit im Außen und in der Begegnung beleuchtet und vertritt. Jetzt wird der Wandel öffentlich und wirksam. Wie er das tut, erzählt Venus-Neptun. Die Konjunktion von Venus und Neptun in den Fischen ist nicht nur Hinweis auf die Auflösung einer Identität mit sich selbst als Leben als Heimat und Volk, sondern auch auf den Bestand als Geld und Währung; dabei werden ebenfalls Sicherung wie auch das Denken abgelöst. Vielleicht wird das Bargeld abgeschafft, das elektronische und Digitale gelangt ins Bewusstsein.
Natürlich könnte man nun jubeln und das kommende Himmelreich herbeischauen, doch die Konstellationen sprechen zunächst davon, dass nunmehr eine Lawine losgetreten werden könnte, und zwar eine Schlammlawine, in der das Land und das Heimatliche unter der Schwäche der noch bestehenden Ordnung und der aufrecht erhaltenen Ideologie mitgeschwemmt wird.
Der 31.1. ist der offiziell-kuriose, natürlich amerikanische, „Rückwärts-Tag“ (ein Tag, an dem man alles rückwärts macht) und der Tag der Straßenkinder. Hier ein link.
Dezember 2024
„Es ist die Zeit des stummen Weltgerichts: In Wasserfluten nicht und nicht in Flammen: die Form der Welt bricht in sich selbst zusammen, Und dämmernd tritt die neue aus dem Nichts“ Friedrich Hebbel
Der Schütze-Monat, als der der Dezember beginnt, ist an und für sich ein „weltanschaulicher“ und einsichtiger Monat, sinnjagend, sinnfügend – in diesem Frühwinter steht Jupiter im Zwilling und in Haus 10 (bei Sonne am IC), am 1.12. ist er rückläufig auf Jupiter-Uranus-GSP. Die Ausübung der Erweiterung auf dem Boden der gesellschaftlichen Ordnung, eine günstige Zeit für Haltungen, die rechtlich verfügt werden. (Pünktlich dazu ist Frau Merkel seit Tagen wieder in der Öffentlichkeit – sie hat eine Jupiter-Uranus-Anlage). Im Quadrat dazu Saturn in den Fischen (Herr Lindners Waterloo), der den Richtersprüchen eine Ordnung in „Auflösung“ beistellt; Merkur in Opposition zu Jupiter skizziert die ganze Sache. Er hat zwei Möglichkeiten bei einem Quadrat zu Neptun: sagen, was ist oder eine Nebelkerze werfen. Am Anfang des Monats steht Pluto immer noch in Opposition zu Mars – bei Sonnenstand am IC von Haus 5 zu 11 – bildlich: Regierung in 5, Opposition in 11. Die aufgerüttelte und auf den Kopf gestellte Venus (Uranus in Stier) (ist das die SPD?) gibt dem Mars-Jupiter im GSP eine Erscheinung, reitet eine Mission.
Der Monat beginnt mit einer Jungfrau am AC: eine Phase der „Beobachtung“, Ausschau haltend, ob und welche Gefahr drohen könnte. Die Sachlichkeit der Jungfrau ist im Schützen und in Bezug auf das 4. Haus in „verheißungsvoller“ Gestimmtheit.
Der 2.12. ist angespannt; Merkur, Jupiter, Uranus und Neptun sind weiter rückläufig, Saturn auf seinen schwachen Füßen geht nicht ausgesöhnt mit den Vorgängen um. Der 8.12. weist eine Sonne-Jupiter-Opposition mit Jupiter exakt am MC aus, für den Tag wichtig: Merkur berichtet jetzt von Haus 3 aus, d.h. an einer Ausführung wird eine Verfügung sowie auch eine Abweisung der Verfügung „merkbar“. Venus ist in den Wassermann eingetreten und geht eine Konjunktion mit Pluto ein: Ein Bündnis wird sich vor dem Hintergrund einer Neuerung formieren, Mars ist nicht uneingeschränkt einverstanden, er deckt die Besetzung auf.
Neptun steht in der ersten Monatshälfte in Haus 7 – das verstärkt den Fisch im Begegnenden, ebenso wie auch Skorpion in Haus 3 – natürlich könnten wir uns gegen das „Angebot“ zur Manipulation und Verschleierung entscheiden; aber es ist eben auch leicht gemacht, sich dem hinzugeben. Die Macht der Darstellung und die Maskierung des abgegebenen Bildes. Der 18.12. bringt einen Wechsel mit sich: Neptun wandert über den DC ins 6. Haus und wird dort zusammen mit Fische die Ablösung von der Notwendigkeit zur Aussteuerung an die Umstände bewirken. Heißt: eine Aussteuerung an das Begegnende ist weder möglich noch nötig. Die Schütze-Sonne empfängt diese Auflösung in einem „Moment“ der Handlungsunfähigkeit. Pluto ist inzwischen im 4. Haus aufgetaucht, Steinbock in 4 eingeschlossen: ein Heimatliches mit einer Ordnung in ungeordneten Umständen. Alles ist möglich.
Fische in den Umständen (Fische in Haus 6, Neptun in Haus 6): Bedingungen – das Leben als Subjektives braucht ganz bestimmte Bedingungen. Z.B. brauchen wir Luft zum Atmen, oder eine bestimmte Schwerkraft, die gewährleistet, dass unsere Körper weder implodieren noch explodieren. Fallen diese Bedingungen weg, können wir nicht leben. Das bedingungslose Leben ist kein Leben im Sinne der Sache, z.B. hier mit dem Jungfrau-AC. Im 6. Haus steht mit Saturn eine „Ordnung“ (oder die „Gesetze, die Bestimmung), die eigentlich Bedingung wäre (und damit Leben umfasst), aber hier entgrenzt und entordnet wird. Unvernunft ist eingezogen und kann das Leben nicht aussteuern.
Merkur berichtet weiterhin – und ist seit dem 15.12. wieder direktläufig – vom Ringen der Ordnung. 2. Haus – Waage – der Bestand und das Gemeinschaftliche in öffentlicher „Hand“: die Venus wird in Wassermann bei gleichzeitigem Uranus-Stand in Stier labil. Das sind Bergrutsche und Material“lawinen“, die sich ergeben. Venus in Opposition zu Mars deutet auf Kampf und Brand hin, es geht zerstörerisch her. Mars ist nach wie vor rückläufig, er nimmt einen großen Anlauf für die nächste Direktläufigkeit.
Mit dem Eintritt der Sonne in den Steinbock am 21.12. ändert sich auch die Zuständigkeit am AC, Venus löst Merkur ab. Paradigmenwechsel: die gefährdete und „geschüttelte“ Venus steht im aufgehobenen Zentrum und im Mars-Pluto-Schlagabtausch. Das hat kriegerisches Potential mit Explosionsgefahr. Mars gelangt mit den vorgerückten Achsen ins 10. Haus. Er wird verbindlich, legt die Unverbindlichkeit der Revolte ab; und er steht nun im Rahmen von Krebs – Saturn-Mond: eine Ungeborgenheit und aber auch die Notwendigkeit, im Innen eine Ordnung zu finden. Die „Machthaber“ sind zwar geschwächt (Saturn in den Fischen), aber in ihrer Schwäche befehligen sie Pluto. Am 25.12. gehen Venus und Uranus ein Quadrat ein. Auf 20° Wassermann liegt die Erfahrung eines Saturn-Pluto: wer nimmt sich hier die Rolle des Unterwerfers, wer die des Unterworfenen? Mars kommt auf Jupiter-Pluto-GSP an: selbst (oder gerade) an Feiertagen deckt er auf, oder zerschneidet Gefüge, die ohnehin keinen Bestand haben.
Der letzte Tag des Jahres beginnt mit einem Neumond auf 9°45‘ Steinbock: Pluto-Uranus-Tag – das könnte eine Täuschung entlarven (für jene eine Enttäuschung mit sich bringen, die sich mit Vorstellungen über die Wirklichkeit stellen), oder der Neuanfang einer weiteren Täuschung werden und diese „feststellen“: Saturn wechselt über die Spitze des 6. Hauses ins 5. hinein. Mars kommt aus dem Widder im 7. Haus direkt aus dem „Öffentlichen“ und wird im zur Wandlung anstehenden Lebensweltlichen auftreten. Er hat die Position der „Opposition“ (11. Haus) verlassen und ist im Sitz der Ordnung angekommen. Da greift jemand von außen ein. Am 31.12. auch ein AC auf 7°23‘ alias Sonne-Uranus: die jähe Lebensbedrohung und ein Energieereignis. Die Spitze von Haus 2 ist im Skorpion: Venus-Pluto als Erscheinungsmodell wird im Heimatlichen zur „gesetzlich gesetzten Ordnungsmacht“. Wassermann ist okkupiert, Uranus ist mit dem Umbau des Gemeinschaftlichen beschäftigt, die Aufhebung ist „Regierungsprogramm“. Gutes Neues Jahr.



