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VOM ENDE HER GEDACHT

Das habe ich gestern so aufgeschnappt. Ist das was Neues? – Egal, jetzt jedenfalls wird vermehrt wieder vieles vom Ende her gedacht. Die erste Frage, die sich stellt: Ist es ein subjektiv (gewünschter) Ausgang eines Vorgangs oder ist das ein Ende, das ich mir gar nicht wünschen kann, weil es nicht in meiner Macht steht, irgendein Ereignis als „Ende“ zu bezeichnen?

Drei wichtige Einstiegsluken für Ereignisse, die potentiell „endlich“ sind, könnten sein: der 29.3.2023 (21:06 Uhr MEZ, Berlin). Venus und Uranus stehen zusammen (es trennt sie weniger als 1°), Mars und Sonne bilden ein Quadrat – Mars im Krebs – der Stich ins Herz. Pluto ist seit 8 Bogenminuten im Wassermann – Paradigmenwechsel hier. Und: Saturn steht exakt auf 2°30′ Fische, auf dem Saturn-Neptun-GSP (lt. MRL), also einem Punkt, der die schwache Rechtsposition, die Minderheiten-, in gewisser Weise auch Sündenbockfrage beinhaltet, ein Konkurs. Wie mutet das an? – Eine Sonne im Widder fängt neu an, kann sie aber nicht, wenn sie Altlasten mitschleppt. Uranus-Venus: die Materialermüdung, Einsturzgefährdung. Ich muss an diese Filme denken, in denen eine Katastrophe geschieht, und irgendwelche Helden in die Vergangenheit gehen, um an entsprechenden Weichen die Katastrophe umzuleiten, im besten Fall ganz aufzulösen. Wäre also am 29.3.2023 ein solches Ereignis fällig – wir sind ja nicht im Film, vielleicht allenfalls in der Matrix – müssten in der jetzigen Gegenwart bestimmte Inhalte geklärt werden, damit das angelegte Ereignis nicht eintritt, oder nicht so hart. Es sei denn, man will den Zusammenbruch herbeiführen – auch das ist möglich.

Die nächste Luke des nächsten Ereignisses – nach Direktläufigkeit von Saturn und dann Rückläufigkeit – könnte sich am 14.9.2023 einstellen. Alle Planeten von Jupiter bis Pluto sind rückwärts gewandt, Ebbe – das Wasser zieht sich zurück, sieht nach „Entspannung“ aus. Die 21° Jungfrau sind allerdings ein Pluto-Uranus-Punkt. Täuschung und Enttäuschung über die Ursprünglichkeit im Verhältnis zu dem, was man sich vorstellt zu sein. Pluto ist im Steinbock zurück, Neptun hat eine Opposition zur Sonne in 12 und ist der Herrscher von Haus 6 – da ist eine Aussteuerungsfähigkeit fraglich: Was wird „wahr“genommen und was davon wird „verstanden“ und kann verwertet werden? Saturn in Haus 5 mit Opposition zu Merkur in der Jungfrau. Zunächst einmal eine „jähe“ aus der Identität (mit sich selbst) enthobene Gemeinschaft mit Regeln der Bestimmung, dann auch noch Abweisung bei Versachlichung und dem Versuch der Neutralisierung von Heimatlichem. Auch Merkur ist rückläufig. – Wir vertagen uns und schauen zurück auf den 29.3. – und ziehen Rückschlüsse auf das Ausgelassene, vielleicht.

Das dritte Luke tut sich am 23.12.2023 auf. Exakt auf 2°30′ und direktläufig erreicht Saturn um 03:06 Uhr seinen „Platz“ im 4. Haus. Venus und Uranus stehen sich gegenüber, nicht ganz gradgenau, aber im Wirkungsorbis: eine Venus im Skorpion, Bilder und Denken auf dem „Prüfstand“, und aus dem Stier: Wie steht es um Bestände, Selbstsicherung und das ganze Soziale? Welche Verträge werden hier gelöst? Jupiter (aus dem 2. Haus) und Pluto bilden ein Quadrat. Eine Legierung in der Zerreißprobe, möglicherweise fällt aus einem Zweckbündnis der Klebestoff aus. Pluto ist wieder kurz vor dem Wassermann, bestimmt schon genervt, langsam wird es lästig: er will den klaren Schnitt. Mars-Neptun von Haus 2 nach 5, es wird mit einer Auflösung von „Souveränität“ – also 5. Haus/Löwe/mein Hauptquartier zu rechnen sein. Die Stunde der Wahrheit in der Austreibung. Die Sonne auf 0° Steinbock, Merkur (wieder rückläufig) dabei. Nicht nur, weil es kurz vor Heiligabend ist, sondern: das ganze Bild schaut nach Überflutung aus. Sonne-Neptun und Neptun auf 24°58′ – Nähe GSP Uranus-Neptun. Es wird einige richtig vor den Kopf stoßen und in der „Erkenntnisfülle“ überfordern. – Vom Ende her gedacht. Aber vielleicht ist es kein „Ende“. 

Das Jahr 2024 ist ungewiss, man kann spekulieren, und sich weiter vortasten… 2025 – hört man von Politikern und Nicht-Astrologen sagen – wird ein entscheidendes Jahr. Hier stehen an: Ingress von Neptun in den Widder, Pluto vorwärts im Wassermann, Saturn auf dem Weg zu seinem Rendezvous mit Neptun, das sich aber noch verzögert, und nur schon mal anklingt – so im Sommer 2025. Exakt wird diese Konjunktion ab 20.2.2026. Neptun-Saturn-Zyklen: Zyklen von Schuldfragen (in Hinblick auf den Verrat an der Eigenart und dem eigenen Leben), Fragen der Vergangenheit und der bestehenden Ordnung, wobei das Bestimmende des äußeren Lebens und dessen Formen die Wirklichkeit entrechtet. Leben in der Anonymität, auf imaginären Spielfeldern (Computer), isoliert und verängstigt. Scheinwelt und Herrschaftsunterminierung sowie Idealweltenrealisierung, Visionsverwirklichung, Flüchtlings- und Rechtlosigkeitsthema. Der derzeitige Neptun-Saturn-Zyklus wurde mit drei Konjunktionen im Steinbock im Jahr 1989 wirksam. 

Nein, ich verweise hier nicht auf „Apocalypse now“, die Eingangsszene vom Film und die Doors. Aber irgendwie klingt es ein wenig an…

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