Mittwoch, 15-Juli-2026

GEKAUFTE KINDER UND LEIHMUTTERSCHAFT

 

Lesezeit: ca. 25 Minuten

Das folgende Kapitel ist Teil des Buches Von den Ursprüngen der Angst: Pluto-Uranus Zyklen – das männliche Prinzip als Gefahr fürs Weibliche und umgekehrt, November 2025

„Im Kollektiven hängt unser Überlebens-Anteil am Uranus und unser traumatisierter Anteil am Pluto, ist Erkennen und Durchschauen unserer Ausweichstrategie (1. Stufe) und 2. Aufhebung der inneren Spaltung mittels Seelenrückholung […] notwendig, damit wir individuell heilen – mehr noch – den Alchemisten, der im Dienste Gottes steht – erkennen und entwickeln können.“[1]

Am Anfang einer Leihmutterschaft steht immer der Kinderwunsch von Menschen, die selbst keine Kinder austragen oder zeugen können. Auf Deutsch heißen die Frauen, die als Ersatzausträger alsbald aufgesucht und benutzt werden, euphemistisch „Leihmütter“; auf Englisch sind sie viel ehrlicher benannt: Surrogate oder Carrier.

Mutter und Kind. Das Kind wächst im Leib der Mutter heran, sie bietet ihm 9 Monate lang den bestmöglichen Schutz, der natürlich auch immer gefährdet und ambivalent sein kann. Das Kind ist während der intrauterinen Zeit sehr wohl bereits „in der Welt“ und bekommt einiges von dort mit – und auch von der Mutter, die Krisen durchläuft oder Verletzungen verarbeiten muss. Vielleicht lehnt die Mutter das Kind von Anfang ab – auch das kann sein. Diese innergebärmütterlichen Erfahrungen trägt es über die Schwelle der Geburt (am AC) in die Erscheinung und wird sie im Laufe seines Lebens periodisch erneut durchlaufen.

Für beide, Mutter und das Kind, das sie getragen hat, ist die Geburt ein Moment, der sie auf immer verbindet. Das auch, wenn das Kind – wie im Falle der Leihmutterschaft – eventuell mit der leiblichen Mutter (der Leib, der es nährt) nicht einmal verwandt ist. Die Gebärmutter (jenes weibliche Organ als Ort des Bergens) ist im Deutschen ein sehr technischer Begriff, tatsächlich aber ist sie der erste Ort, der das Seelchen, das nun in materieller Zusammenführung von Ei- und Samenzelle seinen Ort in einem Leiblichen einnimmt, aufnimmt. Es entsteht eine Symbiose, die vermutlich die einzige Symbiose ist, die völlig ohne Hintergedanken ist und allein dem Gebären von Leben gilt. Ein Lebensakt der allerursprünglichsten Art.

Selbst wenn eine Mutter das empfangene Kind – sei es, weil sie vergewaltigt wurde oder doch „ungewollt“ schwanger geworden ist – ablehnt, sie sich aber für das Austragen entschieden hat, entsteht eine Symbiose der Körper. Diese Symbiose, die sich in einem aufeinander abgestimmten Hormonhaushalt ebenso wie der Beruhigung durch Herzschlag und Stimme etc… äußert, ist für das Kind überlebenswichtig und endet auch nicht im Moment der Geburt oder beim Zerschneiden der Nabelschnur.

Kinder „passieren“. Zeugung und Empfängnis erfolgen jedoch ebenso wenig zufällig wie sie sich planen lassen. Ich greife aus meinen Ausführungen in der IC-Deutung[2] einiges heraus: Kinderseelen suchen sich Ort und Personenumfeld für ihre nächste Inkarnation aus. Es sind diese Seelen, die bestimmen, wann und wo sie inkarnieren werden, nicht die Eltern. Es gibt sehr alte Seelen (die möglicherweise bereits mehrere Durchläufe inkarniert waren, und noch eine letzte Aufgabe zu vollbringen haben, und es gibt sehr junge Seelen, jene, die noch ganz am Anfang ihrer Wege stehen.

Gemäß dessen, was da noch zu lösen ist, finden sie sich jene Eltern, deren Beziehung zueinander, Herkunft (auch sie wiederum Inkarnationen auf ein Ziel hin) und auch Umfeld ihnen einen Raum geben, zu wachsen. Die Kinder sind nicht der Besitz der Eltern, sie sind vielleicht durch sie entstanden, aber nicht von ihnen. Das kann man doch nicht akzeptieren?![3]

Da ist ein Kind mit einem Steinbock am IC und einer Waage am AC geboren. Kann man das einem Kind wünschen? Ein Mangelzuhause, eine häusliche Ungeborgenheit beim Losgang und eine kampfbereite Anlage im Begegnenden, immer im Konflikt mit dem, was von Außen herein will? – Ein anderes Kind hat einen Löwe-AC und einen Skorpion am IC. Welche Ungerechtigkeit – wird es doch in eine Höhle der Verdrängung geworfen, um aus dieser eventuell als Souverän des eigenen Lebens ans Licht zu steigen. Eventuell, vielleicht steht es sich aber auch immer selbst im Weg, bleibt letztlich passiv und richtet sich in einem „Rachefeldzug“ ein.

Was ist nun mit den „gerufenen“, geplanten und nach bestimmten Kriterien zusammengefügten Kindern? Was mit jenen Eizellen, die auf Eis gelegt wurden, um zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut, im Reagenzglas vom (ebenfalls aufgetauten) Vatersamen befruchtet, in die Gebärmutter der biologischen Mutter eingepflanzt werden? Was ist mit jenen, die zwar aus der Eizelle der Mutter, befruchtet mit dem Samen eines für immer unbekannt bleibenden Vaters in der Mutter heranwachsen? Mit jenen, die fertig befruchtet in die Gebärmutter einer völlig fremden Frau, mit der sie keine genetische Übereinstimmung aufweisen und die damit Geld verdienen kann/muss, eingepflanzt werden?

Die später als Eltern auftretenden Versorger wünschen sich ein Kind, das eine Bedürftigkeit bedienen soll, noch mehr, als es im „normalen“ Fall nicht selten ebenfalls der Fall ist.

Die Mutter vom ersten Retortenbaby Louise hatte einen Kinderwunsch, der auf natürlichem Wege nicht erfüllt werden konnte. Ich frage mich da doch, ob es nicht vielleicht so sein soll, dass sie und ihre Partner kein Kind bekommen.

Exkurs: Jemanden riechen können. Die gegenseitige Anziehung zweier Menschen hängt wesentlich auch mit ihrem Geruch zusammen. Es sind zum einen die Pheromone, die Menschen in die Luft abgeben, die Sympathie oder Antipathie anschalten. Zum anderen ist es das Essen, das wir zu uns nehmen, das die Ausdünstungen beeinflusst: Essen wir gemeinsam und gleiche Speisen – riechen wir ähnlich. Gleicher „Geruch“ ist ebenso identitäts- und gemeinschaftsstiftend wie gemeinsame Sprache. Entfremdung durch „Fremdessen“ ist nicht zu unterschätzen. (Natürlich können wiederum exotische, aphrodisierende, sehr fremde Gerüche eine große manipulative Kraft entfalten.) Aber diese beiden Faktoren spielen bei der Fortpflanzung eine untergeordnete Rolle.

Die Natur – nicht die Vorstellung macht den „match“ – führt Menschen in Gestalt ihrer Hormonkompatibilität bzw. -unterschiedlichkeit zusammen. Sind die Hormone (und damit auch die Körpergerüche) von Paaren zu ähnlich, kann dies die Anziehungskraft verringern; der ähnliche Hormoncocktail deutet auf ähnliche Immunsysteme mit ähnlichen MHC-Genen[4] hin, was bei der Fortpflanzung und für die Gesundheit der Nachkommenschaft nicht zuträglich ist. Eine Ergänzung der Immunsysteme in Form großer Unterschiedlichkeit fördert dagegen die Gesundheit und Überlebensfähigkeit der Nachkommen, da sie eine größere Vielfalt an Abwehrmechanismen gegen Krankheiten mitbekommen und diese entwickeln können. Es werden jene zur Fortpflanzung nicht zusammenkommen, die sich zu ähnlich sind. Intuitiv läuft ein solches „Programm“ bei der Partnerwahl ab. Pluto sucht Uranus.

Der weibliche Geruchssinn ändert sich übrigens, wenn die Frau die Pille einnimmt. So kann es sein, dass sie ihren Partner auf der Basis falscher Voraussetzungen „wählt“. Unter Einfluss der Pille empfindet sie u.U. Partner mit bereits erwähnten ähnlichen MHC-Genen als attraktiver. Lässt sie die Pille weg – nimmt sie anders wahr, und so kann die Anziehung sogar in Abneigung umschlagen und die Attraktivität des Partners obsolet werden. Nicht selten führt die Absetzung der Pille bei Kinderwunsch nachgerade zur Trennung des Paares. [5]

Inzwischen sind auch lesbische und homosexuelle Paare dabei, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Sie lassen sich nun beraten, und erfahren, dass es verschiedene Wege gibt. Bei zwei Männern ist es klar: keiner von beiden kann schwanger werden. Bei Schauspielerinnen und Models ist es oft so, dass sie meinen, keine Zeit zu haben, schwanger zu werden, bei wieder anderen sprechen gesundheitliche Gründe gegen eine Schwangerschaft. Ich spiele auf die Leihmutterschaftslösung hin. Eine Bestellung wird aufgegeben – und nun wird ein Körper angesetzt. Doch wo ist die Seele, die in diesem Körper einziehen wird? Wissen jene, die zur Wiederkehr anstehen, dass sich ihnen hier eine Möglichkeit bietet? Oder werden sie von jemandem informiert? Die elterliche Bestellung kommt in der Behörde für anstehende Inkarnationen an, der zuständige Bearbeiter lässt nach einer Seele suchen, die einen Antrag auf Wiederkehr gestellt hat. Das war jetzt Satire.

Gut, sehr viel anders geht es bei der natürlichen Befruchtung auch nicht zu, außer, dass sich die Seele schon auf ihre neue Umgebung vorbereitet und gewartet hat, bis alle nötigen „Bestandteile“ gegeben waren. Erst ist nämlich die Gestalt dessen, was sie werden wird, da, dazu erwählt sie sich einen Leib, der aus der Kombination von zwei lebenden Menschen entstehen wird, deren einer sie tragen wird und auch mit den „Eltern“ zu tun hat, denn diese machen wiederum an diesem Kind ebenfalls ihre nötigen (noch fehlenden) Erfahrungen.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die Umstände dieses Lebens, und selbst der Zeitpunkt der Niederkunft sind mehr oder weniger sicher. Die Seele weiß, worauf sie sich einlässt. Und selbst wenn sie sich Lebensumstände wählt, die sie als Mensch später in Probleme stürzen, die ihm ungerecht vorkommen, die ihn zur Lebensverweigerung bringen oder sogar vielleicht früh sterben lassen – ist genau dies zu dieser Seele gehörig.

Was ist mit Zeugungen und entstehenden Zellhaufen, in die keine Seelen einfahren? – Nichts. Sie werden nicht leben. Und was ist, wenn da Körper gebastelt und in Samen und Ei zusammengebracht werden, die aber zu keiner der anstehenden inkarnationswilligen Seelen passen? Ebenfalls sind sie nicht lebensfähig. Und was ist, wenn das Körperangebot größer als die Nachfrage nach neuen Inkarnationen ist? – Ich bin nicht sicher, ob dieser Fall eintreten kann.

Wiederum: Wo viele Kinder geboren werden, besteht offenbar eine große Notwendigkeit für Seelen, sich nochmals zu inkarnieren. Ob sie um Körper und Eltern konkurrieren müssen? Vermutlich nicht: Ich denke da an die in Slums und Flüchtlingslagern, in Familien mit kranken oder behinderten Geschwistern geborenen Kinder. Wenn das Elend aufhören sollte, sollten vielleicht keine Seelen mehr dort einkehren? Was ist los im Seelenverteilungscenter?

Und was ist an Orten los, wo keine Kinder mehr geboren werden? Oder zumindest keine lebensfähigen? Manchmal habe ich den Verdacht, dass es keine Seelen mehr gibt, die in einer Welt wie der, in der wir – im sog. Abendland und der Ersten Welt – gerade leben, inkarnieren wollen könnten.

… „Die Seele des Kindes inkarniert sich am 17. Tage nach der Empfängnis. Jene Frauen, welche die Frucht nach diesem Zeitpunkt vernichten, werden stets von der Seele des Kindes bedrängt, da die Seele immer wieder zurück will in den Körper der Mutter.“[6]

Vermutlich kommt es vielfach vor, dass sich bei Vereinigungen tatsächlich die männlichen Samen und weiblichen Eizellen vereinen, aber keine Seele vorgesehen ist. Kann der seelenlose Leib – oben habe ich es noch kategorisch verneint – heranwachsen? (Was eine Horrorvision ist.) Gibt es dergleichen? Oder wird der kleine Zellhaufen ohne Seele gleich abgehen? Ausgeschieden, weil sich niemand in ihm niedergelassen hat? Ich bin gar nicht mehr so sicher, ob es nicht doch möglich ist.

Ich gehe noch eine Ebene hinunter (oder hinauf): Ich höre von vielen Frauen und auch ich habe es so formuliert: „Wer weiß…, wie oft ich war ich schon „schwanger“, aber das Kind ging wieder.“ Legt die Vermutung nahe, dass auch Seelen sich irren können, ihren Irrtum bemerken und sich wieder zurückziehen. Oder sie bemerken ihren Irrtum, und sind von Beginn an ob der Erkenntnis handlungsunfähig?

Und dann höre ich von anderen Frauen noch Ungeheureres: Eine Mutter hatte ihr erstes Kind abgetrieben. Das hatte sie selbst entschieden und es lag auch eine medizinische Indikation vor, denn sie war zu diesem Zeitpunkt sehr krank. Am Tag der Intervention habe sie das Kind um Verzeihung und um Nachsicht gebeten. Sie habe ihm versprochen, dass es wiederkommen dürfe – zu anderer Zeit. Man stelle sich das Seelchen vor, dass da jetzt vor die Tür gesetzt wurde. Zwei Jahre später wurde sie erneut schwanger, der Vater und sie heirateten, der Sohn wurde geboren. Als der Sohn drei Jahre alt war, wurde sie erneut schwanger und hatte das Empfinden, dass das verschmähte Kind von vor 5 Jahren wieder da sei. Ihr wurde von der Schwangerschaft abgeraten, sie solle abtreiben – aber sie war beseelt von dem Gedanken, das Kind gebären zu sollen. Die Schwangerschaft verlief unauffällig, außer, dass sich bei ihr ein tiefes Schuldgefühl gegenüber dem kleinen Sohn einstellte, und der Vater das Kind nicht gerade befürwortete. Eine Tochter wurde geboren und änderte die „Chemie“ der kleinen Familie. In dieser wie in anderen Familien scheint es tatsächlich so zu sein, als sollte das Böse als Racheengel wiedergeboren werden. Denkzettel für die Eltern? Bei allem aber ist es die Bestimmung des Kindes, gekommen zu sein, um zu bleiben und sich zu entwickeln.

In der Beschäftigung mit dem Losgang am IC verweilte ich lange bei den Kindern und späteren Erwachsenen, deren Zwilling im Mutterleib, gleich neben ihnen, gestorben war. Und ich kam auf die Kinder, die mit ihrem Zwilling zusammen im Mutterleib heranwuchsen und erleben mussten, wie dieser schon vor oder unter der Geburt starb. Und wieder Fragen: Warum begleiten diese Seelen erst ihre Geschwister, und gehen dann doch nicht in die Erscheinung des neuen Lebens und lassen die Schwester oder den Bruder alleine laufen? Eine vorläufige Antwort darauf war, dass sie möglicherweise nicht zur Inkarnation vorgesehen waren/sind, sondern „nur“ eine Initialbegleitung.

Das Verfahren der Leihmutterschaft. Die In-Vitro-Befruchtung sieht grundsätzlich die Eizelle der Mutter, die das Kind auch austragen wird, und die Samenzelle entweder des Vaters als Ehemann der Mutter oder eines unbekannten Samenspenders vor.

Bei einer Leihmutterschaft[7] gibt es verschiedene Kombinationen:

  1. Das mit dem Samen des Vaters befruchtete Ei der biologisch-genetischen Mutter wird einer Leihmutter eingepflanzt,
  2. Das mit dem Samen eines anonymen Spenders befruchtete Ei der biologisch-genetischen Mutter wird einer Leihmutter eingepflanzt,
  3. Die Leihmutter steuert ihre Eizelle bei, diese wird in vitro mit dem Samen des biologisch-genetischen Vaters befruchtet und ihr wieder eingepflanzt,
  4. Die Samenzelle des Vaters wird mit der Eizelle einer anonymen Mutter (Eizellen-Spende) zusammengebracht und einer Leihmutter eingepflanzt.
  5. Eizellen und Samen anonymer Spender werden nach Befruchtung der Leihmutter eingepflanzt.

Auf die weiteren unterschiedlichen, im Umkreis der „sozialen“ Eltern entstehenden Kombinationen, als da seien lesbische und homosexuelle Paare, Großmütter, die ihre Enkel austragen u.a., komme ich bei Gelegenheit zurück.

Aus der Klatschpresse hier einige Berühmtheiten aus Film, Sport und Glamour, die ihre Kinder von Leihmüttern haben austragen lassen: Paris Hilton (IT-Girl, zwei Kinder), Naomi Campbell (Model: mit 50 und 53 zwei Kinder), Robbie Williams und seine Frau (2 selbst ausgetragene Kinder, 2 fremd ausgetragene), Kim Kardashian (wie vor), Cristiano Ronaldo (Fußballer, 5 Kinder per Leihmutter). Die beiden Söhne von Elton John und seinem Ehemann David Furnish wurden von derselben Leihmutter ausgetragen, auch die Eizellen-Spenderin war dieselbe. Die drei Kinder von Michael Jackson (ihn werde ich weiter unten besprechen) waren ebenfalls in-vitro-Kinder, das dritte wurde von einer Leihmutter ausgetragen.

Das erste Leihmutterkind weltweit kam am 4.1.1985[8] als „Baby Cotton“ in London auf die Welt, ein Mädchen, das sofort nach der Geburt den schwedischen Eltern „zugestellt“ wurde; die biologisch-genetische Mutter, die es ausgetragen hat, weiß seit der Geburt nichts von dem Kind.

Es läge hier ein Skorpion am IC mit einem Pluto in Haus 3 vor: das Familiengeheimnis (das, worüber man nicht spricht und das man vergräbt) ist in einer öffentlichen Bildabgabe Vorgang. Der Lebensanfang (in der Empfängnis) ist ebenfalls öffentlich und an ein Leitbild gebunden. Die Austragemutter ist übrigens nach 30 Jahren in die Öffentlichkeit gegangen und hat über ihre Leihmutterschaft gesprochen.

Pluto steht im Durchführungszeichen des IC-Verbundes, während Uranus (aus dem Wassermann in 7: der begegnende Samen?) in dessen Anfangszeichen Schütze steht und in Opposition zum Mond in den Zwillingen. Zunächst ist dies an der Spitze zu Haus 5 (Merkur darin) ein Hinweis auf das Eintreten in eine Zeitlichkeit in einem „Prozess“ des Fügens, gleichzeitig wird hier der Lebensanfang im Mond aus sich selbst enthoben. Wann kommt die Seele ins Spiel? 

Zunächst geht der Verbund aus dem 5. Haus ins 4. Und dann weiter ins zweite, wo die Waage endet. Im I. Quadranten liegt weiter nichts vor, was es „abzuholen gäbe“; die Venus aus der Waage (die die spätere Bewegung in die Welt ausmachen wird) ist auf 0° Fische in Haus 7 in den Wassern der Wahrheit versunken, sie ist eine Aphrodite, die vermutlich nicht an den Strand steigt, sondern im Wasser verbleibt. Nun geht es in anderer Reihenfolge am IC mit dem Pluto los. Vielleicht ist das die „Modell-Gebärmutter“, ganz sicher aber eine Gebärmutter mit einem Kindkonzept, das Modellkind.

Im nächsten Schritt wird Saturn erreicht; er ist aus dem Steinbock Herrscher über die Bedingungen des Lebens. Rechtlich ist alles abgesichert (Jupiter in Steinbock in 6), doch Saturn in Skorpion ist Hinweis darauf, dass hier ein Missverhältnis entstanden ist. Die Umstände bestimmen über das Modell der Gebärmutter. Ca. 4 Wochen nach der „Zeugung“ und Einnistung wird Uranus erreicht – es ist ein Uranus-Merkur, existentiell gefährdet, in unsicherem Fügungs-Milieu. Im ersten Viertel der Schwangerschaft ist ohnehin viel „los“: Neptun (aus den Fischen an der Spitze Haus 8) wird angetroffen und „enthält“ Mars. Mars-Neptun in Steinbock – da fällt mir „Systemsprenger“ ein. Das ist eine Energie, die das Ordnungssystem aufmischt. Im nächsten Schritt ist die Sonne angetroffen, die wiederrum mit dem späteren Niederkunft-Löwen korrespondiert. Sonne-Saturn: Christophorus trage das Jesus-Kind. Und ein Mädchen? Was trägt das? Vermutlich trägt es jüngere Geschwister, häufig anzutreffen ist Sonne-Saturn bei Erstgeborenen und Einzelkindern. Damit ist die Verpflichtung gegenüber dem „nachkommenden“ Leben gegeben wie aber auch die Erfahrung, dass das Selbst sich zurücknimmt und Gefahr läuft, anderem zu gehorchen als sich selbst. Die Psychologie nennt das u.a. „Minderwertigkeitsgefühl“, wenn man die anderen höherwertig als sich selbst sieht. – Jupiter ist das letzte in den ersten drei Monaten angesprochene Prinzip. Allgemein klingen hier am Anfang der 9. Woche die typischen Anlaufschwierigkeiten ab; für Kim Cotton dürften sie heftig gewesen sein. Jupiter in 6 könnte bedeuten, dass nun nochmals erweiterte Beschwerden auftreten. Ihre Gebärmutter vergrößert sich mehr als üblich und auf dem GSP Jupiter-Mars werden „Kampfparolen“, vielleicht Durchhalteparolen, Umstand.

Im dritten Drittel der Schwangerschaft sind nochmals Venus und Merkur angesprochen. Venus und Saturn verbindet ein Quadrat: Immerhin wird eine versunkene Form von Saturn im verbindlichen Programm gehalten. Ob dies ausreicht, hier eine Leihmutterschaft bzw. ein Heranwachsen als Objekt einer technologischen Möglichkeit zu formulieren, ist noch zu früh. Die Geschichte von Michael Jackson ist sicher hinlänglich bekannt. Er hat sich drei Kinder von zwei Leihmüttern[9] austragen lassen. Die Entstehungsgeschichte des dritten Kindes Prince Michael II, geboren am 21. Februar 2002, um 21:23 Uhr, im Sharp Grossmont Hospital in La Mesa bei San Diego, liest sich folgendermaßen:

[…] Seine Mutter ist eine hübsche lateinamerikanische Krankenschwester, die Jackson persönlich ausgewählt hatte. Jacko zahlte Helena eine Leihmutterschaftsgebühr von 20.000 Dollar, damit sie sein Kind austrägt. Ihre Identität war seit Blankets Geburt ein Geheimnis. Auf seiner Geburtsurkunde ist Michael Joseph Jackson als Vater angegeben, aber die Zeile „Name der Mutter“ blieb leer. […] Das Kind wurde in vitro gezeugt. Jacko gab sein Sperma für das Verfahren. Eine unbekannte Frau, die ebenfalls aufgrund ihres Genpools ausgewählt wurde, war die Eizellenspenderin – und sie ist damit Blankets biologische Mutter. […] Die Frau erhielt für ihren Beitrag zu Blankets Entstehen lediglich 3.500 Dollar und unterschrieb einen Vertrag, mit dem sie alle Rechte an dem Kind abtrat. Ihre Identität ist ein noch größeres Geheimnis innerhalb der Jackson-Familie. […][10]

Auf der nächsten Seite ist das Horoskop des Jungen als weitere Fingerübung. Wie hat dieses Leben begonnen? Der IC steht im Steinbock, d.h. der Verbund Fische-Wassermann-Steinbock beginnt im 6. Haus und läuft bis ins 3. Haus. Sonnen- und IC-Verbund sind identisch. Meine Hypothese ist: Wenn dem so ist, dann ist das Kind im späteren Leben immer sehr nah an seiner „Zeugung“ bzw. im Falle von IVF möglicherweise immer wieder in einen „Laborzustand“ versetzt, was die Triebfeder für sein Verhalten wird.[11]

Nicht in diesem Verbund steht der Pluto im Schützen. AC-Verbund und IC-Verbund sind damit nicht identisch, sind aber immerhin in die gleiche Richtung laufend, nämlich entgegen dem Phänomensrhythmus. Dies kann als ein „Rückgriff“ in ein vorheriges Leben gelten. Sowohl der Losgang als auch die Niederkunft „hängen“ noch in einer Art Rückblende und stellen die Bewegungselemente ihrer Zeichen in das sich ausbildende Leben.

Aus den (später im Leben von den Fischen bestimmten) Umständen und der Unfähigkeit zur direkten Aussteuerung läuft Fische ins 5. Haus hinein; im Zeichen stehen Venus und die Sonne. Man könnte sagen, dass in der dreifaltigen Exposition des „Lebensweges“ die Anlage sowohl zum Musikalischen als auch zum Spirituellen gegeben ist, Neptun steht im Mittelzeichen und mit Merkur zusammen in Haus 4. Eine Sonne im Zeichen Fische ist der „Unendlichkeit“ nah, bzw. geht darin auf. Sie nimmt das Heilige in sich auf – in diesem Fall verbindet sie sich im Quadrat mit Saturn aus dem Steinbock, wird von dort in „Mäßigung“ gehalten. Die Venus ist ebenfalls „Gefäß“, als Aphrodite bildet sie die Gestalten aus dem Fisch in „Bildern“ ab – sie nimmt hier die vermutlich nicht in die Teilung und zur Bestimmung gekommenen Gestalten auf – ungefiltert und in Andrängung.

Dabei steht Venus in Quadrat zu Pluto, der im „Vorraum“ im Expositionszeichen des AC-Verbundes steht. Pluto ist der „Bildfixierer“ schlechthin. Auch ist er der „Wächter“ über alle noch nicht in die Gegenwart entlassenen Gestalten – er und Venus kommen sich in die Quere. Er beliefert die Venus mit „dem Geist der noch zu erfolgenden Niederkunft“. – Pluto in Schütze engt die Anschauungen des Schützen zu einem Leitstrahl ein. Er klappt den Schütze-Fächer zusammen und konzentriert sich – damit orientiert er die Venus in 5. Außerdem ist Skorpion „Schirmherr“ über Haus 2: Er entledigt das Substantielle von allem Materiellen und destilliert die Essenz heraus. Man denke an Homöopathie. Später in sein Leben getreten wird das Kind Erscheinung von Immateriellem sein. D.h. es ist wie unsichtbar.

Im Mittelzeichen des IC-Verbundes stehen Neptun, Merkur und Uranus. Im Falle dieses Kindes ist das Mittelzeichen Herrscher von Haus 5 und Uranus steht an der Spitze von Haus 5. Nun ist Wassermann-Uranus auch die Kälte bzw. das Eis und der Ausgleich eines Höhenunterschieds. Im Fügungsrichtung des Verbundes werden über den Uranus sowohl Sonne als auch Venus „eingefroren“. Venus, die Eizelle und Uranus, der Same, mit der Sonne als „Eintauchen ins Ungewordene“. Neptun-Merkur ist die Auflösung z.B. der Zellmembran als Trennung und Grenze. Neptun als der Herrscher der noch ungeteilten Umstände wird von Merkur andererseits gekennzeichnet bzw. vollzogen. Neptun-Vollzug auf dem Boden von Wassermann bedeutet wiederum, dass hier Gestalten fürs Leben zum Zwecke der Frischhaltung „in der Aufhebung“[12] stehen. Merkur ist aus der Jungfrau die Verwertung, die hier ebenfalls aufbewahrt/-gehoben wird.

Im Steinbock ist der Vorausbedingung für den Lebenslosgang abgeschlossen. Die Keimung holt Anlauf im „Zwischenraum“, erhält Hinweise auf einen Saturn in Haus 8 und im Zwilling. Vom Standpunkt eines vorangegangenen Lebens aus gesehen, läge hier ein Hinweis auf den Umgang mit Themen der Bindung an Partner vor, die auf bestands- und sicherheitsorientierte Weise Verantwortung und Maßstäblichkeit, beinhaltete. Konservatives Bild von vertraglich besiegelter Partnerschaft bzw. Ehe, diese wiederum hält das „Leben“ bzw. seinen Trieb sich wie Wasser auszubreiten in „Form“. Wie ge sagt: eine Information, die Steinbock zum IC-Losgang beiträgt.

Nun geht der Weg „richtig“ los. Keiner kann wissen, wie es sich wirklich „abgespielt“ hat. Ich lese die Zeichen und diese erzählen: Nun kommt es zu einer verbindlichen Partnerschaft (zu der Partnerschaft, die diese Seele schon als Erfahrung mitbringt)[13]. Saturn in 8 wird am IC „aktiviert“. Eine verbindliche Bergungswelt „entsteht“ – Verpflichtung an eine höhere „Ordnung“, an ein Gebot fürs Leben. Als nächstes wird Merkur „aufgerufen“. Das Antreffen löst die Jungfrau am Übergang von 11 zu 12 aus. Ein Ursprung über den Merkur als Brücke in die Zeit und aus dem Zeitlosen. Über die Zwillinge als Herrscher von 9 wird Mond aktiviert.

Ist zu fragen: Stimmt es mit den 17 Tagen, die Rudolf Steiner festmachte? Ist nicht vielmehr jedwede erste direkte und indirekte Verbindung zu Mond der Einzug der Seele? Pluto und Mond stehen sich gegenüber: es gilt einen Moment der Verneinung zu überleben. Außerdem ist der Hinweis gegeben, dass die einziehende Seele mit einer Altlast versehen ist.

Vorne hatte ich vom abgetriebenen Kind, das der Mutter als wiederkehrendes Kind vorkam, geschrieben. Auch dieses Kind mit einer Opposition von Mond zu Pluto. Ganz gesichert zu lesen als „die Vorstellung“ (das Modell), die man sich vom Leben macht und diese dann überträgt, was im Träger der Konstellation als Überlagerung empfunden und erlitten wird. Bei Mutter-Töchter-Beziehungen stellt sich oft heraus, dass die Tochter sich von der Mutter überlagert fühlt, während die Mutter – sofern dieses Muster von beiden nicht erkannt wird – vom Kind Besitz ergreift. In vielen dieser Mond-Pluto-Beziehungen dürfte einem mehr oder weniger bewussten Macht-Ohnmacht-Schema ein Hunger nach Liebe und Mütterlichkeit (seitens des Kindes) eingebettet sein sowie die Überkompensation in Hilfe (aus schlechtem Gewissen wegen eines vorangegangenen Mordes) seitens der Mutter. In diesem Fall bliebe nur eine heilsame und ehrliche Trennung von Mutter und Tochter übrig, damit die Tochter in ihr Leben findet (sofern sie es will). Ganz häufig aber bleiben sie in einem unguten „Spiel“ aus Abhängigkeiten und Groll verbunden und machen sich gegenseitig das Leben zur Hölle.

Wird nun ein Junge geboren, ist nicht selten die Mutter ein Geheimnis oder der „Abgrund“. Sie ist vielleicht da, aber eine „Schlangengrube“ und selbst voller unbewältigter und zu bewältigender Lebensverneinung. Ist sie abwesend, überlagert diese Abwesenheit jede Beziehung zu Frauen, die der Sohn eingeht, indem er sich eine „vollkommene Frau“ bzw. Mutter vorstellt. Aber auch die anwesende Mutter prägt sein Frauenbild, nicht selten in Richtung darauf – und das ist die andere Seite – in einer Art Verehrung. Gegen ihr Bild als Mutter (die heilige Madonna) kommt keine Frau an.

Aussuchen konnten wir uns die Spender nicht, das hat die Samenbank übernommen. In manchen Samenbanken gibt es einen Katalog mit Spendern, da stehen dann ihre Hautfarbe, Haarfarbe, Religion und Hobbies. Doch das war uns zu doof, uns war es egal, ob der biologische Vater eine Brille trägt oder evangelisch ist. […]  Bis jetzt kommt meine Tochter sehr gut damit zurecht, dass sie von einem Spender gezeugt wurde. Ich schätze aber, dass sie mehr darüber nachdenken und mehr Fragen stellen wird, wenn sie älter wird. Letztens hat meine Tochter gefragt, ob Spenderkinder besser sind als andere Kinder, das gibt einem schon zu denken.[14]

Neptun in Wassermann – das ist der Fisch im Luftelement. Nun wird dort zum Vogel. Gleichzeitig wird Wassermann (ich nehme ihn als „Eis“) in den Fischen zu Wasser; die Sonne als äußerer Repräsentant der Seele in ihrer Identität mit sich selbst zieht ein und bedeutet „Dasein“ im ständigen Wechsel zwischen „Fisch und Vogel“. Sie stammt aus dem Übergang von 11 zu 10 und bringt aus dem MC die Festlegung dessen, was sie zu leben habe mit. Die Venus als Vertreterin der persönlichen Selbstdurchsetzung und des Erscheinungsbildes tritt hinzu. Sie bringt – wie bereits gesagt – aus dem 2. Haus Pluto mit. Ein Senkblei, will mir da einfallen, sinkt ins Wasser. Hier könnte man umformulieren: eine Wurzel wächst weit in die Tiefe hinein auf der Suche nach Grund.

Im 6. Haus und mit den 0° Widder beginnt die zügige Direktläufigkeit des Phänomensrhythmus, des Weges des eigenen Erleidens.  Die nächsten Stationen lasse ich aus und springe zur Niederkunft in der Waage.

Dass der AC-Verbund in den IV. Quadranten läuft, deute ich als eine Anlage des Sich Zurückziehens in ein vorgeburtliches Stadium, in diesem Fall ist dieses jedoch nicht sonderlich durch den Stand von Planeten hervorgehoben. Schütze – Jupiter in 9 im Krebs, Skorpion – Pluto in 2/Spitze 3, Waage – Venus in 5 in Fische. Die Waage ist die „friedliebende“ Strategin – durchaus bewandert in „Kriegsführung“, die sie interessiert, und die sie studiert, um dann im Konflikt schlichten zu können. In Haus 5 wird sie ein Antlitz des „Lamms Gottes“ erschaffen, auf jeden Fall im Hintergrund.

Nun hat der Junge Blanket dreimal Mars-Venus als Mars-Aphrodite: und dies liest sich als die Diagonale vom Engramm der größtmöglichen Welt(v)erkennung.
Auch die zweite Diagonale Merkur-Neptun als Athene-Merkur hat der Junge als Konjunktion, und aus der Jungfrau in 12, und den Fischen in Haus 6.

Hierin liegt die Möglichkeit einer reinen und völlig weltentrückten Spiritualität, die der Venus-Aphrodite das gesamte Weltenchaos ungefiltert und in ungeordnetem Zustand vor die Füße legt, vor. Aphrodite allerdings verzweifelt daran, denn wie kann sie alle diese ungewordenen, unbestimmten Gestalten aus den Wassern bergen und an Athene übergeben? Die Merkur-Athene wiederum, die sich und das ihr anvertraute Subjektive jedoch in Abwehrschwäche (Mars-Neptun als Anfangsschott) und in energiereichem Verwertungswillen (chronisch gereizt – Mars-Merkur) kaum zu schützen weiß, verdaut am Ende nur sich selbst. Das, was Aphrodite dann doch noch aus dem Wasser reicht, wird möglicherweise nicht wahrgenommen; wie kann es ein souveränes Dasein „formen“? Im Zusammentreffen von Haus 7-6 ist doch der Ort des ständigen Austausches. Ohne Gestalten der Gegenwart kein Leben, ohne Leben kein Bewusstsein und keine Gegenwart.

Ob der Junge inzwischen seine „Gebärmutter“ und ebenso seine zweite – die biologische – Mutter kennengelernt hat, ist mir nicht bekannt. Gezeugt wurde er, weil sein Vater den „Kinderwunsch“ hatte und die Initiative ergriff.

Angefangen haben dürfte die Nachfrage nach der Leihmutterschaft in konsequenter Anwendung der Invitro-Befruchtungen (Uranus in Skorpion) unter Pluto im Skorpion (Ingress 6.11.1983). 1993 erfolgte mit der Uranus-Neptun-Konjunktion im Steinbock ein nächster „Sprung“:  Hier wurden sicherlich nicht nur in dieser Sache, sondern auch in anderen, grundsätzliche Gesetzmäßigkeiten ineinanderverkehrt, will heißen: die jeweils ursprünglichen Inhalte gegeneinander vertauscht. Das „geschah“ mehr oder weniger unbemerkt und auch völlig „ohne Absicht“.

1998, eventuell unter den zunehmenden Saturn-Neptun-Quadraten nahm der Zyklus, der mit der Konjunktion von 1989 begonnen hatte,  eine neue Qualität an: Saturn-Neptun ist die Aneinanderreibung des Prinzips des Lebens (in seinen Gestalten für das Dasein) mit dem, was Gesetz(mäßigkeit) als Bestimmendes geworden ist. Entspricht Saturn noch dem, was Uranus in die Zeitlichkeit hätte schöpfen sollen? Vermutlich eher nicht, denn der Zusammenschluss zeigt bereits an, dass Uranus ausgefallen ist. Damit wird die Ordnung im Sinne des Neptun zu einer Ordnung im Sinne einer Ausübung an der Bestimmung. Der Mensch übernimmt das Göttliche – er hält sich für göttlich. 

Im Jahr 1998 trat Neptun ins Zeichen Wassermann ein. Das war die weitere Stufe dessen, was ich die „Involution“ genannt habe, die „Einfaltung“ einer Entwicklung[15], die quasi in der Einfrierung regrediert. Nicht die Technik entwickelt sich zurück, wohlgemerkt, sondern die Hingabe an die Wahrheit und die Schöpferkraft der Wirklichkeit verkümmern. Mit fortschreitender Weiterentwicklung im Bereich der Erscheinung geht das, was wir den Geist nennen können, das Geistige als „Spiritus sanctus“ zurück. Im August 2003 trat Uranus in das Zeichen Fische ein, womit die zweite Stufe „gezündet“ wurde. Im Jahr 2011-2012 verließ Uranus das Zeichen Fische und begann frisch im Zeichen Widder, während Neptun den Gang durch die Fische begann.

Wenn Planeten in ihren „Heimatzeichen“ stehen, erhöht sich ihre Wirkung – d.h. es kann zu einer wahren Blüte des Prinzips in seinem Bereich kommen: Uranus in Wassermann – zuständig für den Sprung aus dem Zeitlosen in die Teilung. Es entsteht Raum synchron zu Zeit. Auch Uranus – wie Janus – schaut in zwei Richtungen: Woher kommt er? Wohin geht er? – Er ist aus dem All-Einen herausgetreten (eine Religion versucht sich ohne Gott) und noch nicht in den Gesetzen, die in Stein gemeißelt sind, angekommen. Umgekehrt: wenn er aus dem Steinbock entspringt, verlässt er die Traditionen und sucht die Unabhängigkeit davon. Oder um im Bild der „Religion“ zu bleiben: Er verlässt den Bereich der gesellschaftlich verbindlichen Gesetze und Normen und hebt diese auf, revolutioniert sie. Uranus stiftet im Übergang zu Chaos Befreiung, wo es zu starr geworden ist. Uranus steht für die Unabhängigkeit von „Vernunft“ als dem, was das geschlossene Leben im 5. Haus schützt. Er hebt subjektives Leben auf und lässt das Subjektive in ein geistiges Kollektiv eingehen. Wenn Uranus korrumpiert ist – und sei es von der „Idee“, die im Skorpion Leitbild geworden ist, dann steht er für die Gleichheit aller ein, koste es, was es wolle. Die Renaissance der Umverteilung, damit alle gleich „viel“ haben, und Umverteilung ist „Sozialismus“. Wassermann, Löwe, Stier und Skorpion sind die fixen Zeichen, zwischen denen wir uns hier bewegen. Uranische Aufhebung von Hierarchien im Stier, dem Zeichen der Sicherung, bedeutet: die Bestände und auch die Stärke werden auf alle in der Gemeinschaft verteilt. Der Wohlfahrtstaat mit der sog. Demokratie kippt in einen Umverteilungsstaat, in dem der Einzelne nichts mehr erwirtschaften darf. Seitdem Uranus in den Widder ging (nachdem er in den Fischen „umgepolt“ wurde), ist er geschichtslos im Neuanfang.

Neptun in Fische – Klarheit und Gewissheit sowie Hingabe an die „Ontologie der Wahrheit“[16] werden veredelt; aber, wenn etwas im Argen liegt – dann „vergiftet“ der okkupierte Planet seine Wohnstatt. Neptun wird verschlagen und täuscht, er verdreht Wahrheit ins Umgekehrte, er sucht Bestätigung, und hält das für seine Religion. Unter Neptun in Fische erlebt der Totenkult der „woken Ideologie“ seinen Höhepunkt. Der sollte übrigens überholt sein, sobald Neptun endgültig in den Widder geht, und das ist ziemlich genau im Januar 2026 der Fall.

Ich versuche es mit einem Bild und den zwei Begriffen Gleichberechtigung (jeder – egal ob groß oder klein – bekommt die gleichen Hilfsmittel zur Verfügung gestellt) und Chancengerechtigkeit (wer Hilfe braucht, erhält sie, wer keine braucht, bekommt keine Hilfe)[17]. D.h., der, der am meisten Hilfe braucht, um eine Teilhabe an den Gegebenheiten des gesellschaftlichen Lebens zu erreichen, erhält diese.

Auf diese Weise wird Diskriminierung und Ungleichheit ausgeschaltet, alle sind zufrieden. Einem Menschen mit gesundem Menschenverstand muss niemand erklären, warum das Verfahren auf der rechten Seite sinnvoller ist. Doch im „Wokeismus“ i.w.S. – nicht hier in diesem Bild, sondern dort, wo der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist – wird nun in anderer Weise diskriminiert. Damit der Mensch ganz links mit dem Menschen ganz rechts gleichberechtigt ist, werden ihm die Beine abgeschnitten. Der als „begünstigt“ Verstandene und Gesehene wird seiner gewachsenen Erscheinung beraubt.

Die Tatsache, dass jemand groß ist und lange Beine hat, macht ihn zu einem „Täter“ und Diskriminierer, dem im Sinne der Chancengerechtigkeit die Beine amputiert werden müssen. Man kann ja dem, der klein und keine langen Beine hat, schließlich keine anoperieren (doch, geht bald mit Prothesen und Cyborgtechnologie) und ihn so „optimieren“. Aber was wird hier eigentlich zelebriert? – Der am meisten Benachteiligte (so schätzt man ihn ein) wird zur Norm und zum Maßstab erklärt. Was hier außer acht gelassen wird, ist der IV. Quadrant, den jeder der drei Menschen mitbringt. Ihre Bestimmung und die Umstände, die sie für diese Bestimmungen mitbringen, wird völlig ignoriert. Diese Gleichmacherei nach unten geht an jeglicher Wahrheit des individuellen Lebens vorbei; es wird so lange nach unten angepasst, bis alle „behindert“ und das Leben versehrt ist. Ich vermute, dass dies der Ersetzung des Neptun durch den verstellten und unbegriffenen Pluto in Reinform entspricht: die Gewissheit, dass das Leben schon selbst seinen Ausgleich bereithält, ist der Vorstellung, man müsse eingreifen, gewichen. Um dem Ganzen die Spitze aufzusetzen: Über die Schmerzen, ein kleiner Mensch zu sein und nicht in den Genuss der vermeintlichen Vorzüge des Großseins (das kann nämlich auch Nachteile mit sich bringen) zu kommen, beanspruchen die Kleinen für sich die Hoheit über die Diskriminierungsdiskussion. Nur sie dürfen über dieses Thema sprechen, entscheiden und über den Grad ihrer Benachteiligung bestimmen.[18]

Notiz: Die US-amerikanische Entertainerin Kim Kardashian gehört zu den weltberühmten Schwestern des Kardashian-Clans. Sie ist als Reality-Star, Model, Designerin und Unternehmerin erfolgreich. In den letzten Jahren hat sie geäußert, Jura studieren zu wollen und hat dies wohl auch umgesetzt.

Kehren wir zu den Leihmutterschaften und den erkauften Kindern zurück. Kim Kardashian – ich hatte sie bereits erwähnt – ist „Mutter“ dreier Kinder, die ich noch zeigen möchte; ihre zwei ersten Kinder hat sie selbst „getragen und geboren“ (das 2. bereits in-vitro gezeugt), dann aber war sie zu krank, um weitere Schwangerschaften durchzustehen. Dass sie nicht dem Hinweis Dein Körper sagt, es geht nicht mehr nachgegangen ist, hat wiederum mit Vorstellungen zu tun. Sie und ihr Mann hatten die Vorstellung von einer „kompletten Familie“. Mond am IC in den Fischen als Herrscher von Haus 8: In der Bindung an Familie und Heimatliches (über eine eingegangene Beziehung zu einem Partner) sucht er im Meer der Möglichkeiten und dem Wirklichen die Identität mit sich selbst. Das versucht sie als Person – es gestaltet sich allerdings schwierig: Ihr Mond zeigt an, dass hier jemand lebt, dessen Wesen transzendent ist, der sich in den Dienst der Wahrheit zu stellen hat, ohne dafür „belohnt“ zu werden.

Neptun-Mond ist u.a. eine Undine, die in ihrer Verwunschenheit andere in ihre ausgelegten Netze lockt. Das Leben in Identitätsrollen, in die sie schlüpft und von den Neptunen der anderen lebt. Neptun steht als Herrscher von 4 im Schützen und in 1: Sie ist eine verlockende Erscheinung, eine Verheißung. Auf 20° Schütze trifft Neptun auf den Mond-Uranus-GSP: Ist das ein Erschrecken vor der Mutterschaft, das am MC in der Jungfrau bestimmend wird? Ihre Mission ist ihre Finalität.

Jupiter in der Jungfrau (interessiert sich für Jura, Gerechtigkeit den Ausgleich) und steht in Opposition zum Mond: sie versucht ihre „Ich-Werdung“ über die Fügung und die Mission (Kampf für die Schwachen und die, die keine Anwälte haben), hoffnungsfroh und mit dem Drang zur Erweiterung; die Anschauung der Lebensumstände widerspricht nun aber dem Bedürfnis nach Selbstdurchsetzung. Stier an der Spitze zu Haus 6 macht in der Aussteuerung immobil, bewahrend; Neptun steht zur Venus im Quadrat, löst deren Grenzen auf, weicht sie auf. Auch das schwache Bindegewebe. Wo im Horoskop finden wir die Gebärmutter? – Ist sie das 2. Haus mit dem 4. zusammengeschaut? Mond hat auch eine Opposition zu Saturn, und der ist Herrscher von Haus 2. Eine ungemütliche Gebärmutter wäre das, auf jeden Fall eine potentielle Unvereinbarkeit von kindlichem Bedürfnis nach Geborgenheit und dem, was „man“ von ihr erwartet. Saturn steht auf dem GSP Venus-Neptun: Er legt ein Maß und eine Ordnung über die zur Auflösung freigegebenen Umstände. Das kann auch eine Erleichterung bedeuten: im Quadrat wird sie allerdings eher angespannt empfunden.

Saturn-Neptun ergibt sich außerdem in dieser Kombination: das ist die schwache Rechtsposition. Nun wird der angelegte territoriale Verzicht mit der Jupiter-Saturn-Konjunktion am MC kompensierbar:  Das Recht nimmt sich der Gesetzmäßigkeiten des Lebens an und beide sind bestimmend.  

Auf den zweiten Blick fällt Kardashians IV. Quadrant auf, in dem ihr Sonnenverbund Schütze-Skorpion-Waage mit 7 Planeten zu stehen kommt.  Der „bewirkende Urgrund“, das Veränderliche und Verändernde steht im Bereich dessen, was vom Willen nicht beeinflussbar ist, schreibt sich dort ein, schreibt sein eigenes Skript, das für ihn in der Gegenwart des 7. Hauses Gestalt werden könnte. In 7 steht das Zeichen Zwillinge, dessen Merkur bei Uranus im Skorpion in Haus 11/Spitze 12 steht. Die Bildabgabe entspricht einem Konzept der Reinhaltung als Vorgang, es kommt aber in der Gegenwart „nichts“ an. Schwangerschaft ist alles andere als „rein“, Geburten sind nichts für Menschen, die nicht ins Leben gelangt sind. Eigentlich wird Kardashian auch einen Sexualverkehr als eher problematisch erleben: Mars als Herrscher des Widder in Haus 5 bezieht sich allein auf ihr im Ungeteilten Hängengebliebenes. Da es sie nicht gibt, muss sie sich inszenieren, und das tut sie u.a. auch als „Opfer“. Sie mehrfach Merkur-Uranus (Wassermann in 3, Merkur-Uranus-Konjunktion, Merkur in 11, Uranus auf Merkur-Uranus-GSP): Ihr begegnen Zwillinge-Bilder, das Taxonomische, Methoden und Vorgänge und den Umraum Vermessende, das sie aus den Normen und Ordnungen der Konventionen heraushebt, sie vom Umraum und der Funktion ihrer von höherer Ordnung bestimmten Selbstsicherung befreit. Sie findet neue Begriffe, betritt neue Denkbereiche – im Skorpion, was die „Conception“, das Konzept betrifft.  Durchgeführt wird dies mit einer Sonne-Pluto-Konjunktion in der Waage. Wie zuvor gesagt: sie taucht in den Identitäten anderer auf, und lebt ein Leben aus der Vorstellung.

————————————— der nachfolgende Text kann im Buch weitergelesen werden —————————————

In den Horoskopen jedweder Kinder lässt sich nicht erkennen, um welche Art von Zeugung es sich handelt, ob es sich um die Geburt aus einer Leihmutter mit anonymer Mutter oder namenlosem Vater handelt. Ebenso, wie sich nicht erkennen lässt, ob dies eine weibliche oder männliche Geburt ist. Es werden noch einige Geburtenhoroskope zu untersuchen sein, ehe ich meine Hypothese bestätigt sehe, oder sie verwerfen muss. Das führt zur abschließenden Frage und zum Denkanstoß.

Dass Menschen das Machbare, das ihnen durch Technologie und Fortschritt zu tun möglich gemacht wird, auch tun werden, kann als Tatsache gelten, oder? Dass Menschen sich inzwischen selbst zum Schöpfer gemacht haben und die nächste Generation Menschen erschaffen, hat Folgen. Woher „nehmen“ sie die Seelen, die aus der geistigen Welt sich Vater und Mutter und den Ort ihrer Wiederkunft/Niederkunft suchen und dann in den gezeugten Körper einziehen? Gibt es Seelen für diese Körper? Haben sie es besser getroffen als jene Kinder, die zur Adoption gelangen und bei völlig Fremden, mit ihnen genetisch nicht Verwandten, aufwachsen?

Bleibt festzuhalten: Seelenlose Wesen werden zu seelenlosen Maschinen. Die Auslagerung der Zeugung in ein Reagenzglas wird eine Rückmeldung aus dem Skorpion erhalten, und die wird nicht im Sinne der Art ausfallen.

Über den Auslöser, den Urgrund, werde ich in Teil 2 unter dem Aspekt der Pest im Mittelalter (Kap. 2.1.1) schreiben.

 

 

[1] Aus: ATA und Pluto Quadrat Uranus – Keine Angst vor Armageddon, Klaus Jürgen Becker, Seefeld, 2010

[2] Chroniken des Tierkreises 4, Band 1 und 2 – jeweils das Vorwort – leider z.Zt. nicht verfügbar

[3] Erinnert sei an Khalil Gibrans Gedicht in „Der Prophet“.

[4] MHC-Gene (Major Histocompatibility Complex-Gene) sind für das Immunsystem wichtig; normalerweise suchen Frauen einen Partner mit unterschiedlichen MHC-Genen, um das Immunsystem zu stärken.

[5] Weiter werde ich das jetzt nicht beschreiben, es gibt zahlreiche – auch kontroverse – Literatur dazu. Meine Ausführungen kommen etwas laienhaft daher, man möge es mir nachsehen.

[6] Rudolf Steiner

[7] Birgit Kelle (Ich kaufe mir ein Kind, 2023) beschreibt den gesamten rechtlichen Komplex sowie auch die länderspezifischen Herangehensweisen wie auch die technische Seite.

[8] Die Uhrzeit ist nicht gesichert, wurde auf mehreren Internetseiten (u.a. astrosage) mit 19:26 Uhr angegeben.

[9] Die Mutter seiner beiden ersten Kinder, Debbie Rowe, hat er auch geheiratet.

[10] Die Quelle ist mit quora angegeben. Ob die Information stimmt? Es gibt viele Theorien über die Zeugung der Kinder Jacksons.

[11] Im Film mit dem Titel „Zoe“ (2018) erfährt die gleichnamige Protagonistin, die für ihre Klienten den perfekten Partner für eine lebenslange Beziehung zu finden versucht (wozu sie Algorithmen verwendet), dass sie ein „Synthetic“ ist. Diese sind Roboter, die so lebendig wirken, dass man sie nicht von Menschen unterscheiden kann – und Zoe ist eine von denen, die sie als Partner an Menschen vermittelt. Ausgerechnet in den Kollegen, der diese Synthetics entwirft, verliebt sich nun Zoe und lässt einen Kompatibilitätstest machen. Zu ihrer Enttäuschung passen Cole und sie nicht zusammen, woraufhin er ihr die Wahrheit über sie erzählt. Das Wesentliche m.E. ist hier: Zoe ist so programmiert, dass sie sich für einen Menschen hält, und auch Bedürfnisse entwickelt.

[12] Ich hebe etwas auf, heißt: ich lege es beiseite, um es zu einem späteren Zeitpunkt anzuwenden. Also: im Sinne von aufbewahren.

[13] In anderer Stelle hatte ich die These aufgestellt, dass das Hineingehen in den Zwischenraum des I. Quadranten“ die Schau eines Vor- sowie auch eines Rückfilms sein kann.

[14] Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 27.3.2017

[15] In „Der Eingriff des Menschen ins Göttliche“ – Die Uranus-Neptun-Zyklen.

[16] Ohne weiter darauf einzugehen, verweise ich auf Martin Heidegger, Karl Jaspers oder auch Hans-Georg Gadamer. Ich fasse einen Teilaspekt zusammen: Die ontologische Wahrheit (als das Wahr-Sein von allem) lässt sich niemals in der von uns Menschen wahrgenommenen und beurteilten Welt begründen, sondern die Begründung muss von einer höheren, vollkommenen Intelligenz herkommen, die alles sieht, erkennt und weiß, in vollkommener und vollendeter Gewissheit.

[17] Urheber des Memes: Interaction Institute for Social Change | Artist: Angus Maguire

[18] Das trägt Blüten bis in z.B. die Besetzung von Filmrollen: nur ein Schwarzer soll einen Schwarzen spielen dürfen, nur ein Indigener einen Indigenen, nur ein Homosexueller einen Homosexuellen. Die woke Ideologie hat etwas von einem sozialistischen Weltbild und negiert alle Unterschiede bei Glorifizierung der Verschiedenheiten.

[19] Der von Mel Gibson konzipierte Film spielt vor der spanischen Kolonialisierung Mittelamerikas; in ihm wird ausschließlich eine Maya-Sprache gesprochen. Der Film erzählt die Vorwehen des Untergangs der Maya-Zivilisation, ist recht brutal, dabei stellt er doch die Ambivalenz der Situation und der Epoche glaubwürdig dar.

[20] Kristen Mary Jenner (geborene Houghton, ehemals auch Kris Kardashian, geboren am 5. November 1955 in San Diego, Kalifornien, ist eine US-amerikanische Fernsehpersönlichkeit, die durch ihre Hauptrolle in der Reality-Fernsehserie Keeping Up with the Kardashians bekannt wurde. Sie ist die Managerin ihrer Tochter Kim wie auch der meisten ihrer anderen Kinder und leitet das in Los Angeles ansässige Unternehmen Jenner Communications.

[21] Ihr Erfolg gründet sich vor allem auf die Vermarktung der eigenen Privatsphäre und der daraus resultierenden Medienpräsenz. Außer Mutter Kris Jenner gehören die Schwestern Kourtney, Kim, Khloé, außerdem Kendall und Kylie. Der einzige Mann in der Runde ist der Sohn Rob.

[22] Vom Vater Kanye Wests heißt es, dass er Angehöriger der „Black Panther Partei“ gewesen sei, bevor er christlicher Seelsorger und einer der ersten schwarzen Fotojournalisten (Atlanta Journal-Constitution) wurde. Der Vorfilm könnte in etwa ein Historienfilm über Moses, der die 10 Gebote vom Berg mitbringt, sein.

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Author

Karin Afshar

AUßENSCHAU UND INNENSCHAU
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