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FUßBALL IST NICHT UNSER LEBEN

Als Tochter eines fußballbegeisterten Vaters, als Schwester zweier fußballverrückter Brüder und Mutter eines (allerdings nur phasenweise) fußballinteressierten Sohnes war ich über viele Jahre immer auf dem neuesten Stand der deutschen Fußballnationalmannschaft, aber auch der Bundesliga und den Geschichten daraus und darin. Das Sommermärchen im Jahr 2006 erlebte ich in Frankfurt – der bekannte Brockhaus-Brunnen (geht auf den Künstler Lutz Brockhaus zurück) auf der Zeil war von einem Tag auf den anderen in Orange getaucht; das hat sich mir besonders eingeprägt, weil ich aus dem Fenster meines Unterrichtsraumes genau darauf schauen konnte.

Weltmeisterschaft und die Welt zu Gast in Deutschland. Das Ganze fand vom 9.6.2006 bis zum 9.7. statt und endete mit dem Sieg der italienischen Mannschaft über Frankreich (richtig gelesen?). Die deutsche Mannschaft wurde zwar nur 3. (sie hatte den Einzug ins Finale gegen Italien verpasst), aber ich habe seitdem nie wieder so viele deutsche Flaggen in den Straßen gesehen. Der 8. Juli war für viele ein großer Anlass zum Feiern.

Kleine, und ganz und gar nicht unwichtige Nebeninformationen, die mich immer interessieren: Für das Turnier war in allen zwölf Stadien die gleiche Rasenmischung verwendet worden, wofür ein „Rasenkompetenzteam“ eingesetzt wurde. Diese Mischung wurde von zwei Unternehmen aus Hessen und den Niederlanden produziert und bestand zu 25 % aus Weidelgras und zu 75 % aus Wiesenrispe. Der Rasen wurde jeweils fünf Stunden vor Spielbeginn auf eine Höhe von 28 Millimeter gestutzt.

Das Auftaktspiel am 9.6.2006 bestritt Deutschland aus der Gruppe A in München (Anpfiff 18:00 Uhr) gegen Costa Rica, das mit 4:2 gewonnen wurde. In diesem Jahr beginnt die EM am 14.6. wiederum in München, wiederum mit Deutschland, wiederum die Gruppe A und gegen Schottland um 21:00 Uhr.

Abgesehen davon, dass hier Fußball, jenes Spiel um die Unterbringung des Verdrängten jeweils im Feld der anderen, gespielt wird und sich Massen an Menschen in die Stadien ergießen, lässt sich einiges über die Veränderung der Zeitqualität im Vergleich von 2006 zu 2024 sagen. Der Ball – um den sich im Spiel alle drängeln, und den sie, sobald sie ihn ergattert haben, wieder abgeben wollen/müssen – ist das Objekt, auf das sich alles „Verdrängte“ zusammengezogen hat. 2006 war es eine nicht ganz ideal-runde Kugel mit dem Namen „+Teamgeist“

Durch die Anordnung von 14 Paneelen soll eine insgesamt rundere Struktur als bei der herkömmlichen Form aus zwölf Fünf- und 20 Sechsecken erreicht werden, die lediglich eine Abweichung von 0,1 % gegenüber einer idealen Kugel aufweist. Beim Finale wurde eine goldfarbene Version des Balls mit dem Namen „+Teamgeist Berlin“ eingesetzt.

2024 wird es wieder einen neuen Ball – diesmal heißt er „Fußballliebe“ – geben. 

Das offizielle Motto der EURO 2024 lautet „United by Football – Vereint im Herzen Europas“ und dieses soll auch im Design des neuen Balles abgebildet werden. Markante schwarze Flügelformen, die durch bunte Kanten, Kurven und Punkte ergänzt werden, sollen laut Hersteller adidas die Bewegung des Balls und die Energie des Spiels widerspiegeln. Die Farben Rot, Blau, Grün und Orange stehen für die Lebendigkeit der teilnehmenden EM 2024 Mannschaften sowie für die reine Einfachheit des Fußballs. Zudem befinden sich am Ball die Namen und Zeichnungen der EM 2024 Spielorte.

Wer mag, kann sich mal anschauen, wie in den einzelnen Turnieren die Kugel jeweils betitelt und gehätschelt wurde. Sie werden sehen, dass der Ball der WM 1998 in der Liste fehlt. Absicht? Er (hatte als erster eine Schaumfüllung unter der Lederhaut und galt als der bis dahin modernste Fußball) hieß übrigens „Tricolore“ – und brachte Frankreich auch den WM-Titel.

Nebenstehend ist das Horoskop aus dem Eröffnungsspiel in München 2006. Orientierung: Wo ist denn hier was zu sehen? Wo sind die Spieler? Wo ist das Fußbaldfeld und wo ist der Ball? Zumindest können wir sagen: Zu Beginn haben wir hier eine energetisch-verdichtete Form der Anschauung auf dem Feld der Erscheinung. Ein AC im Skorpion trägt ein geschlossenes Visier, sein Konzept steht, aber er wird es mitnichten verraten. Pluto in 2 im Schützen. Hier wird ein „Programm der Fügung“ sichtbar; es besteht eine Vorstellung von der Selbstsicherung – 2. Haus wäre durchaus auch die „Defensive“ als die Verteidigung. 

Pluto hat schon mal gleich eine Opposition zur Sonne in Haus 8, das Konzept wird weitergereicht an die Durchführung im Feld der Begegnenden – Offensive auf Zwillinge-Art, die für Pluto etwas zu leichtfüßig, oder das Konzept für die Füße dort drüben im Angriff (bzw. deren Verteidigung) essentiell. Die Begegnenden sind „Stiere“ – und sie sind einigermaßen gut gesichert -, die Venus steht außerdem genau auf dem DC: auch eingefangene, im Tor versenkte Bälle – wie ich noch zeigen werde – sind „Besitz“. Nun hat die Venus ein Quadrat zu Mars-Saturn und das im Löwen. Das ist schon eine große Hürde bzw. es gibt Hinweise auf ein energiereiches Angehen gegen Widerstände im Lebensweltlichen. Saturn-Mars ist doppelt gehörnt, Kopf runter, Hörner zeigen und vor. – Und zwar vom AC (zuständig für den I. Quadranten) aus das Feld der Heimmannschaft und aus dem 3. Haus in das Vorgangshaus der anderen. Der Mars entstammt dem 6. Haus – das ist möglicherweise die energetische „Umkleide“, aus der heraus man ins Feld der anderen hineinagiert. Die Stier-Venus wird arg bedrängt.

Venus, die ja auch aus der Waage stammt, weist nun eine Opposition zu Jupiter auf. Mit Schütze-Skorpion-Waage gehört dieser zur AC-Mannschaft und wird aus dem 2. Haus ins 12. Haus gestellt. Hm. Ein Joker, ein Spielfeld-Gönner aus oder in der Hinterhand? Das hat etwas Religiöses und auch Mauscheliges. Doppelt haben wir hier Jupiter-Pluto; die Zusammenfügung von vielem Verschiedenem, in dem sich dann ein Einzelnes (Mond), Eigenständiges, in Konkurrenz befindet. Jupiter gegen Venus im Stier ist alles andere als eine gelingende Inklusion, sondern eher das Gegenteil. Bleib du in deiner Herde, ich bleibe in meiner. Mit Waage-Venus zu Jupiter ergibt sich immerhin doch eine Erkenntnis über den anderen in der Begegnung, und damit eine bewusste „Auseinandersetzung“ über die jeweilige Interessenslage.

Der II. Quadrant dürfte – wenn der I. Quadrant das Offensichtlich-Kollektive + Bewegung in den Umraum ist – die „Verfassung“ der Einzelnen in ihrem Wesen sein. Wassermann in 4, Uranus in 4 – Uranus-Mond: eine Heraushebung aus der geschlossenen Welt der Dualität zum Außen. Oder anders: ein Geist von Gemeinsamkeit und das Verlassen aller Unterschiede. Teamgeist? – Uranus in den Fischen ist auch: alles, was möglich ist, herauszuschöpfen. … Das wird dann an die Sonne gereicht, zwar im Quadrat, aber auch hier: ein Über-sich-selbst hinaus-Gehen. Wolfgang Döbereiner hatte des Öfteren davon geschrieben, wie er bei Fußballspielen den Moment, in dem Tore fielen, vorhersagen konnte. Auch wenn ich 1998 bei der WM noch so akribisch alles untersucht habe – ich habe nicht herausgefunden, woran er das festmachte. Dazugesagt: Man muss natürlich rechnen können!

Alles, was möglich ist, herausschöpfen und im Neptun in 3 in den Wassermann stellen – wie sieht das aus? Die Wellen der „Begeistung“ werden im Umfeld sicht- und spürbar. Die Venus im Stier – das Bollwerk im Entgegenkommenden – hat eine Spiegelkonjunktion zu Neptun in 3: sie wird aufgeweicht. Im Schatten der Mars-Saturn-Angriffsbewegung fließt Neptun, real ungesehen, getarnt und sich ausbreitend. Das gilt für Spieler offensichtlich genau wie für das Publikum, das rund um die Arena sitzt. Sonne-Uranus ist auch immer ein „Kurzschluss“, hier liegt ein Stromfluss im Überpersönlichen vor. 

Das 1. Spiel dieser 2024-er EM ist bereits gelaufen (es endete 5:1 für Deutschland, richtig? Und es gab auch schon entsprechend andere Vorfälle drumherum) – ich hatte versehentlich das Endspiel berechnet und als Auftaktspiel deklariert. Ja, da soll man mal Böses dabei denken, warum es sich entzogen hatte! Hier ist nun das richtige Horoskop dazu. Ein Schütze-Spiel mit einem Jupiter auf der Spitze von Haus 6 – günstige Umstände als Bewegung in den Umraum. Im Begegnenden stehen Merkur-Venus und Sonne – „geballte“ Ausübung einer Form des Gemeinschaftlichen, das sich in der „Bildabgabe“ zeigt. Das sind hier „natürlich“ Vorgänge, und als solches Zeichen. Venus-Merkur, sofern sie so eng zusammenstehen – zeigen immer auch an, dass hier an der Grenze von Haus 6 zu Haus 7 die Gegenwart wegfällt. Die Waage-Venus und der Jungfrau-Merkur ergeben zusammen mit Sonne die Durchführung der gemeinsamen Arbeit, es treffen sich „Arbeitskollegen“, die im Gegenüber ihre Positionen ausführen. Wiederum auch: hier ist ein Gegenwartsvergessen als angelegt: die spielen da Fußball – dem Zuschauer zerbirst die Gegenwart und das Bewusstsein. Beide weisen ein Quadrat zu Saturn auf, der als Rückseite von Merkur einen „schweren“ Stand verheißt. In diesem Fall könnte Saturn für den Gesetzeskodex des Spiels als solches stehen, die in Regeln auf dem Feld einzuhalten sind. Aber: zu diesem Spiel gehört, dass Uranus-Saturn von Unvereinbarkeit spricht. Die Ordnung ist in den Fischen (dem „Mythos“ vom Prinzip des Lebens) in aufgelöst, Saturn im Feld 3 stellt dies als „Untergang“ dar. Eine Scheinwelt und eine Spielwiese der Ungeborenen. Saturn-Merkur hält grundsätzlich auch Abweisungsmöglichkeiten bereit, ist in der Selbstdarstellung gehemmt und blockiert. Auch Neptun steht in Haus 3: das Hintergründige im vordergründigen Vorgang, bleibt aber dennoch eher unsichtbar, ohne Gesicht. Neptun-Merkur ist in seinen Umgrenzungen aufgelöst, auf den Wegen ohne Zeitmaß und möglicherweise „verstummt“. Neptun in Mond auf 0° Waage, und in Opposition zu Neptun – hier liegt eine Unterwerfung, zumindest eine Konkurrenzsituation mit Gleichgeschlechtlichen vor; es ist auch das „Heimatliche“ und das Volk, das hier in der angespannten „Veröffentlichung“ als Ausübung eines Ausdrucks dieses Volkes; Mond bezieht sich auch auf die in die Öffentlichkeit getragenen „Zeichen“: das Volk in der Betäubung und im aufgelösten Bewusstsein.

Uranus geht mit Mars und Pluto ein Spiegelquadrat ein, Mars mit Pluto ein Quadrat, Mars steht im Stier. Mars stammt aus dem Widder am IC, Pluto steht als „Wächter der Unterwelt“ am Eingangstor von Haus 2 und belegt das Revier mit einem „Programm“, dem Auftrag, und das wäre dann wieder eine Manipulation. Pluto in 2 alias Venus-Pluto: Eine Spielform im Spiel von noch Größerem. Das Programm sagt: Hier „spielen“ die Verjagten und Ausgestoßenen in einem Kollektiv bei Aufgabe ihrer Eigenständigkeit und sogar in einem Kampf dagegen. Dafür aber „explodiert“ in Haus 5 (bei Hemmnis durch Saturn) der Uranus im Gemeinschaftlichen – es gibt eine spirituelle Welle im Kollektiv, sie sind elektrifiziert. Was nach vorne am DC abgegeben wird, hat – festgehalten – einen mächtigen Hintergrund, der sich in der Funktion aber tarnt. Naja, gut – was ist Fußball? Eine Geldmaschine, der größte Menschenhandel der Neuzeit und eben drum auch Menschenverbrauch. 

Das Endspiel findet am 14.7., ebenfalls um 21:00 Uhr, allerdings in Berlin statt, nicht in München. Die AC-Mannschaft tritt mit einem Saturn in den Fischen in Haus 2 an. Sollte es landunter geben? Es weist sehr vieles auf recht viel Wasser hin – Neptun ebenfalls in Haus 2. Die Spieler brauchen Schwimmhäute. Oder noch anders: das Feld der Selbstsicherung ist offen wie das berühmte Scheunentor. Man kann sich fragen, ob das Spiel überhaupt stattfindet. Auf jeden Fall ist nochmals „Abwesenheit von der Gegenwart“ – und das bedeutet Tod – angezeigt.

Zu Saturn: Seine Hufe scharren in den schlammigen Startlöchern, das hier wird eine existentielle Sache, bei der es um ein Modell in der Durchsetzung geht. Pluto ist auch der Herrscher des 10. Hauses, das Volk mitten drin in Haus 9 und mit einem Quadrat zu diesem „Modell“: Verneinung des Volkes, sprich des Lebens und des Heimatlichen. 

Am IC, also dort, wo wir aus dem „Funktionieren“ der auseinanderlaufenden Mannschaften (der alten Ordnung in Auflösung und mit nassen Füßen) in den Bereich der Einzelnen treten, steht Stier. Das gibt zu denken. Das „Rousseau’sche Dilemma“ ist: Wie kann sich ein Einzelner als in sich selbst identisch und sich selbst gehorchend in einem Kollektiv sichern? Kann der „Staat“ – vertreten auch durch Institutionen des Sozialen – den Einzelnen in seiner inneren Integrität vertreten? Die Antwort ist „Nein“; in einem Verband, einer Familie oder einem Verein muss sich der Einzelne den Formen des Gemeinschaftlichen unterstellen, um Schutz zu erhalten. Mond-Venus ist eben nicht nur die Frage der „Sicherung in einer Nation“, sondern auch die Aufgabe der eigenen Interessen, um in der Herde aufgenommen zu werden. Der Mond – in der Analogie des 4. Hauses – steht im 9. Haus und im Skorpion. Da sickert und träufelt die Einsicht einer Ungegenwärtigkeit in ihn ein, in jeden Einzelnen: Mond-Venus-Pluto miteinander verbunden. Och nein, wir werden wieder Proklamationen gegen eine bestimmte Menschengruppe erleben, es werden Zeichen gesetzt und das Spiel instrumentalisiert. Venus in Opposition zu Pluto: Das Programm der Gleichheit steht hinter dem Bild des menschlichen Miteinanders, vor allem wird Gruppenzwang ins Spiel gebracht. Waage-Venus zu Pluto: da ist sie wieder – die Bewusstseinsideologie, die hier nach außen gewendet wird. Pluto in einer Spiegelkonjunktion zu Mars-Uranus. Wenn sich 2006 noch Neptun, begeistet vom Uranus in 4 in den Fischen, auf die Straßen (diesmal außerhalb des Stadions) ergossen hat, sind es 2024 „Straßen“ in Selbstdurchsetzung und energiereicher Ausübung der aufgelösten Form, die den Rahmen für die Revolte im Innern bereitstellen. Die Richtung ist hier entscheidend.

Also, wir haben einerseits das „Eindringen“ einer Bestandsform in das Innere und andererseits auch noch den Uranus nebst Mars darin. Der Geist der „Jungen“ im Kollektiv (Uranus in Stier), fällt mir da ein, die sich groß wähnen. Das sieht tatsächlich nach einer Revolte aus, dort im Innen (was wir im Außen sehen werden), das Wirkung hat. Mars – das Messer, geführt von Uranus im 4. Haus. 

Die Stier-Venus steht im 7. Haus, und die Sonne als Mitherrscher von 7 führt „den Mond“ am DC aus. Mars-Uranus im Kern des Selbstverständnisses (ganz anders als Mars-Saturn im Feld der anderen) ist ursächlich auch eine Beschaffenheit des Innen im Land – Aufstand ist das. Sonne auf Mars-Jupiter aber „will“ eine andere Botschaft senden; Bildabgabe einer freundlichen, weltanschaulichen  Lebenswelt – Jupiter in Zwillinge an der Spitze zu Haus 5. 

Wie das Spiel ausgehen wird? Mein Vorschlag: es wird ein Desaster. Davon abgesehen könnte man sich nun noch einmal kurz das Horoskop des Trainers Julian Nagelsmann anschauen: hier habe ich die Sonne am MC gerechnet. Besprochen habe ich ihn auch schon vor 3 Jahren. Seine Sonne steht auf 0° Löwe und wird derzeit von Pluto in Opposition bestrahlt. Ein Pluto aus dem Skorpion und im Geburtsradix mit einem Quadrat zu Mars im Löwen, Grund genug, zum Fußball zu gehen und das Verdrängte in Schach zu halten. Am 9.6. wird Mars über den Jupiter hinweg sein, exakt ist er dort zwei Tage zuvor. Zweifach Jupiter-Mars, ja, da wird er sich kämpferisch und mit Missionsdrang geben. Sein Jupiter steht im 3. Haus des Spielbeginns. 

Das Quadrat des laufenden Saturn zu seinem (rückläufigen) Geburtssaturn war bereits am 14. April diesen Jahres exakt, während weder Uranus noch Neptun nennenswerte Verbindungen zu Anlagen in seinem Horoskop aufweisen. Leider können wir daraus ohne Häusereinteilung nur wenig schließen. Saturn Quadrat Saturn zeigt – wie alle Saturn-Saturn-Aspekte – einen Stand oder eine neue Ebene der Reife an. Und er hält die Prüfung bereit, sich mit dem, im dem man steht, auseinanderzusetzen. Bin ich hier richtig? Entspricht dies mir? Ist dem so – passiert nichts. Lebt man aber nicht seinem Saturn gemäß, werden sich Misserfolge und Abschiede einstellen. Wegweiser dafür, dass etwas zu korrigieren ist. Auch hier ist Jupiter beteiligt, denn Saturn steht im Schützen, in seiner Rückläufigkeit sich selbst die „Bestimmung“ nicht zutrauend, und in einer Weltanschaulichkeit von Vorläufigkeit. Pluto ist in den letzten Jahren durch den Steinbock gelaufen und hat den Schütze-Saturn mit Konzepten von Norm und Ordnung aufgeladen. Pluto zu Sonne macht ein wenig starr vor der Schlange. Wie im Krampf wird da das Handeln kanalisiert. Man hat Vorstellungen, aber vielleicht kein (Er-)Leben. Im chinesischen Horoskop – entnehme ich einer Seite – ist er ein „Feuerhase“.

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