Der folgende Text (der mit einem Beispiel beginnen wird) benötigt – damit der Leser nicht gleich bei der Einleitung schwer seufzt und den Artikel wegklickt – einen ermutigenden Ausblick: Nach der Schilderung des Exempels fange ich bei der Existenz von Irrglauben an, dafür gehe ich nicht ganz an die Wurzeln in der Vergangenheit, sondern bleibe in der Jetztzeit. Über das Denken und Wissen komme ich zur Erkenntnis von Wahrheit, danach geht es zum Terminus Wissenschaft. Das Wort Moderne wird auftauchen und kurz erläutert. Über Macht und Technik werde ich zum Analogen vs. dem Digitalen kommen. – Ein kurzer Abschnitt erwähnt in Vorbereitung auf die Digitalisierung die Entgötterung bzw. die Entzauberung unserer Welt. Sobald Sie das Wort wikipedia lesen, wissen Sie, dass Sie fast angekommen sind. Sollten Sie bis hierher durchgehalten haben, folgt noch eine astrologische Analyse.
Ich gehe ins Jahr 2009. In jenem Jahr saßen mein Mann und ich (mit einigen anderen Autoren) an den Vorbereitungen für einen Sammelband über Ludwig Döderlein, seines Zeichens ein deutscher Zoologe, der von 1855 bis 1936 lebte. Uns lagen seine Briefe an die Eltern, die er von seiner Reise nach Japan nachhause geschrieben hatte, vor. – Die Idee war, aus diesen Briefen ein Zeit- und Kulturgemälde seiner zoologischen Studien im Japan am Ende der Edo-Zeit und zu Beginn der Meiji-Restauration zu gestalten. In Japan ist Ludwig Döderlein außerordentlich bekannt und die dortige Meeresbiologie dankt ihm seine Forschung noch heute. Die Briefe mussten zunächst von Sütterlin (Ludwig Döderlein verwendete eine Mischung aus damals gängiger Kurzschrift und Sütterlin) in die lateinische Schrift übertragen werden. Daran arbeitete ein aus drei Personen bestehendes Team, und die Übertragung war ein herausforderndes Puzzlemeisterstück. Geplant war, das Büchlein in meinem Verlag (Khorshid Verlag) herauszugeben, und ich als Verlegerin übernahm auch die Aufgaben der Koordination der verschiedenen Aufsätze, das Layout, die Choreographie der Übersetzungen ins Japanische, denn das Buch war zweisprachig konzipiert. Dass in dem letztlich entstandenen Büchlein keine Briefe und persönlichen Beschreibungen aufgenommen wurden, lag an innerfamiliären Problemen der Döderlein-Enkel. Aber auch ohne dem erntete das Buch einige Beachtung. Wenn man es heute im Internet sucht, wird man es kaum mehr finden. Und auch im Döderlein-Eintrag auf der deutschen wikipedia-Seite ist weder das Buch noch der Herausgeber in der Literatur erwähnt, ganz versteckt gelangt man auf eine Archiv-Seite, auf der das Buch genannt wird. Finden kann man einige andere Artikel des Herausgebers des kleinen Büchleins auf der englischen wikipedia, aber das Buch selbst bleibt unerwähnt, während der Eintrag der französischen wikepedia-Seite wirklich sehr spärlich ausfällt. Warum ich das schreibe? – In der Welt der Kultur- wie auch Naturforschungen gibt es ein ziemliches Hauen und Stechen – und wer nicht den geeigneten „Stallgeruch“ unter den Denkberechtigungsscheininhabern hat, wird getilgt. Als wir das Buch auch außerhalb der Ausstellung in Kaiserslautern („Schnee im Jahr des Drachen“) vorstellten, wurde ich angegangen, was ich mir anmaße, ein derartiges Buch zu verlegen. Wir waren einigen Leuten wohl auf die Füße getreten. Nun handelte es sich in unserem Buch keinesfalls um das Ausräumen von Irrglauben, allerdings ist die komplette Geschichte von Ludwig Döderlein auch nicht gerade erwünscht. Nichts Neues.
Im Jahr 2024 blühen ganz andere Irrglauben. Inzwischen kulminieren die verschiedenen Irrglauben, denen da in den letzten Jahren, ja, Jahrhunderten so aufgesessen wurde. Dem Irrglauben z.B. – und das ist eine der neueren Erkenntnisse – dass wir im Jahr 2024 in Deutschland in einer Demokratie lebten, dass das verlässlich Mess- und Sichtbare die Wahrheit sei, dass nur ausgeklügelte Technologien uns in der menschlichen Evolution voranbrächten, dass wir als Subjekte uns wie Objekte betrachten könnten, oder dass wir nicht etwa teilnehmende Beobachter der Welt, sondern unbeteiligte, objektive Erkenner der Wahrheit wären. Ein nächster, an den zuerst erwähnten anknüpfender – Irrglaube besteht darin, dass wir so, wie wir derzeit leben, frei wären oder in der besten Welt aller Zeiten lebten. Bestimmt habe ich noch vieles andere vergessen.
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Das moderne Denken kommt nicht nur mir vor, als wolle es das objektive Wissen (gibt es das?) über die innere Anteilnahme stellen. Die wiederum ist aber für das echte Wissen unverzichtbar. Das moderne Denken ist anfällig; erst schon einmal aus der (ach so überflüssig gemeinten) Innerheit herausgetrieben, ist es in die Etagen des Schöpfers selbst aufgestiegen. Die über die letzten Jahrhunderte entstandene Wissenschaft (die auch insbesondere von Politikern gerne instrumentalisiert wird) beansprucht für sich den Besitz einer ziemlich einzigen Wahrheit. Abgesehen davon, dass es Menschen gibt, die aus sich selbst heraus verstehen wollen, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, gibt es etliche, die in der Wissenschaft als Ausführung z.B. einer Institution die Vorgänge finden, die sie für ihr Leben halten. Naja, diesen Anspruch wird niemand, der einmal die Vorzüge seiner Macht in Händen gehalten hat, so schnell wieder abgeben, auch wenn er nichts zu tun vermag. Macht hat etymologisch nichts mit „machen“ zu tun – wer zu Macht (dem Vermögen etwas zu tun) gelangt, vermag nicht zwangsläufig auch zu „bauen, handwerklich zu fertigen“. Was eine Person weiß und kann, kann allerdings nur dann erkannt werden, wenn sie ihr Wissen und Können in die Tat umsetzt. – Wie komme ich jetzt bloß zum Denken zurück?
Ich versuche es über die Moderne. Was ist das und wann hat sie begonnen? Die Moderne z.B. in der Literaturepochenklassifizierung ist eine Gegenbewegung zu Realismus (1848–1890) und Naturalismus (1880–1900); sie ist vom einsetzenden technischen Fortschritt geprägt. Etwas undifferenziert und eines Astrologen nicht wirklich würdig ausgedrückt: Neue Erkenntnisse und Entwicklungen waren Auslöser für einen kompletten Umbruch in zahlreichen Lebensbereichen. Etwas genauer ausgedrückt: Die Technik (von τέχνη (technē) griech: „Fähigkeit, Handwerk, Kunstfertigkeit“) verhalf ab 1880 bis 1920 in Form von Maschinen vor allem den Arbeitern; und Verfahren, Methoden, Funktion und Funktionalität zogen ein.
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Menschen denken – abgesehen von Klängen und Bildern – in Sprache (IV. Quadrant: Fische-Wassermann-Steinbock), dabei gibt die Sprache die Gestalten des Daseins in mit Bedeutung versehenen Worteinheiten wider. Diese Sprache wird in ihrer Bestimmung des Zeitlichen von außerhalb der Erscheinung in die Erscheinung hinein ausgeübt. Die entsprechende Tätigkeit ist das Sprechen, die Mitteilung und Selbstdarstellung mit Wörtern aus einem wiederum näher zu benennenden „Formenbestand“. Technik wie Sprechen im Sinne des Verwendens eines Instrumentariums sind Domänen des 3. Hauses.
Dem modernen Denken (mithin einem technischen Denken) im Zusammengang mit der Annahme der Existenz eines objektiven Wissens gelang die Entzauberung der Welt. Friedrich Schiller hatte schon zu seiner Zeit von der Entgötterung geschrieben: der westlichen Geschichte „geschah“, dass materielle Erscheinungen schrittweise ihre Seele bzw. ihren spirituellen Gehalt verloren. Neptun zu Pluto.
Aber wie das? Der sicht-, hör- und ausführbare Teil der Sprache, die unser Denken, in das wir die Gestalten aufnehmen (Waage, 7. Haus), ausmacht, ist in seinem Hineinragen in die Erscheinung regelbar geworden. Jeder Formen-, Laut- und Bedeutungsbestand einer Sprache folgt formentsprechenden Regeln. Miteinandersprechen heißt: Damit wir einander verstehen können, hat die Sprache (an und für sich und auch jede einzelne in ihrer individuellen Ausdrucksweise) uns für ihre Anwendung bzw. die Morphologie der Wörter (denn das sind ihre Erscheinungen) ein Regelwerk mitgeliefert. Dieses ist sowohl Grammatik als auch Wortschatz als auch die Rechtschreibung.
Eine Sprachgemeinschaft wird dieses Regelwerk anwenden, daraus ihre Zusammengehörigkeit ableiten und damit unterscheidbar und identifizierbar sein, die Entwicklung des Regelwerks aber idealerweise sich selbst und dem Veränderlichen in der Zeit überlassen. Sprachen wachsen, und nichts Wachsendes verträgt in das Wachstum eingreifende Maßnahmen. Sofern ein Staat und seine Repräsentanten meinen, dies übernehmen zu müssen, îst das Denken gefährdet. Denn das Denken verträgt in seinem Prinzip die zweckmäßige und willentliche Regelung nicht. Nachlesen kann man dies auch bei Wolfgang Döbereiner: Seminarband 12, S. 147 über die Rechtschreibreform.
Der Entgötterung – dem Übergriff auf die Sprache im technischen-vorgänglich-regelnden Sinne – entsprang im Fortschreiten nun eine weitere, neue unheimliche (unheimlich – nicht heimisch, nicht dem Wesen entsprechend sein) Entwicklung unsichtbarer, aber sehr effizienter Art. Im Zuge der Technisierung kam es zur Erfindung von elektronischen Computern, die jene Rechenoperationen ausführten und große Datenmengen verarbeiteten, die für die stetige Steigerung nötig waren. Die Sprache als Möglichkeit, Ausdruck eines Daseins zu sein, verlor mehr und mehr an Bestimmung, die Notwendigkeit des Denkens trat in den Hintergrund. Der Energiehunger dagegen stieg in gleichem Maße wie der Verlust an Teilnahme und die Trennung zwischen z.B. Beobachter und Beobachtetem als Entfremdung voranschritt. Rein Wissenschaftliches (auf Vorgang ausgerichtetes) und technisches Vorgehen sind entfremdetes Bewusstsein, und damit schon keines mehr.
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Nach und nach fällte sich die Digitalisierung – das Speichern und schnelle Transportieren von ursprünglich analogen Informationen in einem Zeichensystem – aus. Die zunächst langsame, dann immer schneller werdende Verschiebung von „analog“ zu „digital“ läutete ein nächstes Zeitalter ein, das von jenen, die diese Entwicklung mit Magenschmerzen beobachten, auch schon mal als Zeitalter der digitalen Diktatur bezeichnet wird. In dieser wird mehr und mehr eine/die Künstliche Intelligenz viele Bereiche, in denen jetzt noch Menschen arbeiten, übernehmen; ihr Charakteristikum ist der überwachte, digitalisierte Mensch in der Matrix – ohne Bewusstsein. Vielleicht greife ich ein wenig zu weit vor. Was geschieht auf dem Weg dahin mit Sprache und mit dem Denken?
Ich hole nochmals aus, und gehe davon aus, dass das Folgende bekannt ist. Ein Buch – z.B. unser Enoshima-Buch – ist ein analoges Medium mit einer stufenlosen „Informationsstruktur“. Wer es in die Hand nimmt und auf der Suche nach einem bestimmten Inhalt darin blättert, wird auf dem Weg zum Gesuchten hier und da hineinlesen, es werden sich Informationen ganz individuell in ihm zusammenfügen, sinnliche Begleiterscheinungen (Geruch, Klang, Oberflächenbeschaffenheit, Geschmack) verknüpfen und verstärken die Speicherung im Gedächtnis des Lesersuchers. In ihm entsteht eine ganze Landschaft von Gelesenem und Erlesenem. Dass ein solches Buch einem ständigen Alterungsprozess unterworfen ist, ist sein natürlicher Begleitumstand. Das physische Buch steht damit für die materielle und taktile Erfahrung, ist aber in seiner Erscheinung vom Nutzer nicht veränderbar, was ihm als Nachteil zugeschlagen werden könnte. Einmal gedruckt, ist ein analoges Buch in seiner Festgelegtheit lebensbegrenzt.
Das digitalisierte Buch ist demgegenüber unglaublich flexibel (man kann die Schrift und den Leseausschnitt beliebig verkleinern oder vergrößern), es altert nicht, Inhalte sind per Suchfunktion leicht zu finden, der Leser wird ohne Zeitverlust zum Ergebnis geführt und von nichts abgelenkt. (Über die Gedächtnisleistung in diesem Zusammenhang wird noch gesondert zu schreiben sein, oder auch nicht.)
Die analogen Wissensenzyklopädien der letzten Jahrhunderte in ihren 20-30-bändigen Ausgaben nahmen in den Bücherregalen viel Platz ein (oh ja, habe gerade heute zwei umfangreiche Bücherregale abgestaubt und neu sortiert), waren in Themenabdeckung begrenzt, verschlangen in der Herstellung immens viel Kapital und konnten nur zeitintensiv aktualisiert werden. Die Verleger derartiger Enzyklopädien mussten sehr genau schauen, welchen Autoren sie ein Forum für ihr jeweiliges Wissen gaben, Rechte mussten gekauft und gewahrt, Honorare gezahlt werden, es lasen gut ausgebildete, unabhängige Lektoren die Artikel und überarbeiteten sie kundig. (Ich hoffe, dass dies nicht als Verherrlichung der Vergangenheit verstanden wird.)
Jetzt komme ich langsam zum Kern. Die Wissensenzyklopädie wikipedia entstand aus dem Wunsch heraus, die Hürden traditioneller Enzyklopädien zu überwinden. Jimmy Wales und Larry Sanger wollten eine schnell aktualisier- und erweiterbare Enzyklopädie aufbauen, indem sie die kollektive Intelligenz und das Fachwissen von Nutzern weltweit nutzte. Ihr größter Vorteil: Offenheit über den allseits möglichen Zugriff durch das Internet. Von jetzt an waren alle, die über jedwedes Wissen verfügten, potentielle Autoren, Redakteure und auch potentielle Lektoren. Diese Offenheit führte schon etwa 10 Jahre nach Bestehen der Plattform zu ersten Problemen. Die offene Bearbeitungsfunktion brachte neben Professionellen auch Nicht-Fachleute in den Stand, sich als Autoren zu betätigen (auch socialmedia-Foren sind voll von selbstberufenen Experten, die ihre Grenzen nicht kennen); unterschiedliche Perspektiven von Nutzern und Verfassern sowie persönliche oder ideologische Interessen wuchsen sich in einerseits uneinsichtigen Pseudoargumentationen oder andererseits in „canceling“ aus; eine fehlende Übereinstimmung über Richtlinien und last but not least mutwilliger Vandalismus und Fehlinformation machen das Phänomen der Intoleranz von unliebsamen Informationen bei Außerkraftsetzung der Selbstkontrollmechanismen der Wikipedia-Community aus. Alles längst bekannt. Nur ich hinkte hinterher.
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Gefunden habe ich, dass am 15.1.2001 aus dem Büro von Jimmy Wales in St. Petersburg, Florida, etwa um 13:00 Uhr EST (18:00 Uhr UTC) die ersten Bearbeitungen auf den Servern verzeichnet wurden. Hier ist das Horoskop mit dem Transit vom 5.9.
Bei 13:00 Uhr liegt die Achse von AC zu DC auf 13°40′, und im Westen steht Mars darauf, aus dem 12. Haus stammend. Das Aufspüren und Aufdecken indirekter Zusammenhänge wird in der Begegnung und im Denken wirksam. Mars im Skorpion deckt von Programmen belegtes Denken auf, oder bekämpft es, oder macht sich ihm zum Vorkämpfer. – Pluto steht hinter der Grenze von Haus 7 zu 8 und im Schützen, es liegt in doppelter Weise eine Fixierung des Denkens auf eine Weltanschauung vor; die Bindung an diese Anschauung wird in den Zwillingen in Haus 1 Bestandteil der Selbstdurchsetzung. Diese Selbstdurchsetzung ist allerdings bereits „verfestigt“ und als Erscheinungsform gesichert – Stier bildet den Rahmen für Jupiter: Das Gemeinschaftliche mit der Venus allerdings in den Fischen und in Haus 11 liefert die juristische Ausübung an eine Auflösung im Entstehen. Die Venus als Form steht im „Wasser“ (Neptun kann auch Säure sein) und im Indirekten, das in Haus 11 (eingeschlossen) ein Quadrat zu Pluto in 8 aufweist. Die Bindung an eine weltanschauliche Ausübung wird Erscheinung einer „in den Wassern des Unbewussten schwimmenden Form“ (mir fällt ein Tischtennisball auf der Wasseroberfläche ein) und steht damit als mentalitätsfremd und als Welt in der Welt vor der Auslieferung an die Gegenwart.
Neptun selbst steht im 10. Haus, wo sich außerdem Uranus und Merkur (als Herrscher von Haus 2 und Mitherrscher von Haus 5) befinden. Neptun-Uranus (Möglichkeit in Verwechslung mit Zeit- und Räumlichkeit), Neptun-Saturn (das bestimmend Gewordene entspricht möglicherweise nicht den Möglichkeiten, weil die Zeitlichkeit fehlt), Uranus-Saturn (Unvereinbares führt zu Formalharmonie) – Merkur ist zwischen und in all dem der Ausführer des Regelbestandes und auch Aussteuerer des Lebenstriebes. Vor allem ist er der Reporter einer Umwälzung, aber auch einer Lähmung vor dieser Umwälzung sowie der Auflösung allen Gewesenen. Sonne im Steinbock (die Enzyklopädie bzw. das Nachschlagewerk par excellence) – darüber hinaus Endzeichen des Fische-Wassermann-Steinbock-Verbundes – „verankert“ dies im 9. Haus als maßgebende, und Saturn in Haus 1 dies im Gemeinschaftlichen zur Instanz gewordenen Repräsentanz.
Am 5.9. kam ich auf einen Bericht über ein weiteres anschauliches Beispiel der Täuschung, sogar der Verunglimpfung über Fakten und „Wissen“ in einem konkreten Fall. Zum ersten Mal hörte ich das Wort edit-war.
Alle wissen es, jetzt ich auch: das ist ein Redigier-, d.h. Bearbeitungskrieg von Artikeln auf wikipedia. Es wird korrigiert, gelöscht, revertiert etc. Der gutgläubige Leser bzw. der nach Hintergründen Suchende bekommt davon in der Regel nichts mit. Vielleicht wundert er sich, dass sich ein Artikel seit seiner letzten Abfrage geringfügig geändert hat. Genau verfolgen kann der Nutzer – der doch ein wacher, selbstdenkender und die Quellen immer gegencheckender sein sollte und sein muss – die Arbeit am Artikel an dessen „Versionsgeschichte“. – Das habe ich dann mehrmals bei einigen Seiten getan – und wieder wundert mich gar nichts mehr.
eAuf dieser ursprünglich so genial gedachten Wissens-Plattform in Form einer Enzyklopädie mit vielen verschiedenen frei(willig)en Autoren, die sich gegenseitig ergänzen und so Wissen zusammentragen, haben sich „Moral-“ und WahrheitsWächter eingefunden und zum Ziel gesetzt, unliebsame Meinungen und Informationen wegzuüberarbeiten. Es geht ihnen um die Erlangung ihrer Wahrheits- und Meinungshoheit, in politischen wie literarischen oder noch anderen Feldern. Diese Edit-wars, Bearbeitungskriege auf wikipedia, können ziemlich rufschädigend und existenzbedrohend werden.
So – was sagt nun der Pluto da am MC? – Finger weg von wikipedia!



