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DIE (OHN)MACHT DER SICHTBARKEIT

Es gibt so viele Themen, über die wir unbedingt sprechen müssen. Überall lesen wir derzeit von Israel, vom absolut nicht affekthaften, sondern präzise geplanten (deshalb aber nicht weniger) rauschhaften Massaker und den anschließenden Vorbereitungen für eine Gegenwehr. Vordergründig parteiergreifende Relativisten sind auch schon mit auf dem Plan, und unter ihnen viele, die möglicherweise den geschichtlichen Hintergrund dort in Palästina (unlösbar die Zustände im Gazastreifen) nicht gänzlich überschauen und falsch deuten (Geschichtsblindheit). Halbwissen (das gefährlicher sein kann als gar kein Wissen) vor dem Hintergrund, dass sich Deutschland in seiner Einwanderungspolitik (Flüchtlingsaufnahmepolitik und Fachkräftesuchpolitik) sehr auf die verschiedenen muslimischen Gemeinschaften eingelassen hat, und damit einen fruchtbaren Boden für das Aufgehen der jüdisch-muslimischen Gegnerschaftssaat vorbereitet hat.

Naja, noch ein Hintergrund ist speziell die deutsche Geschichte, die sich im letzten Jahrhundert eng mit der der Juden verbunden hatte, was für die einen in Vernichtung endete und die anderen vorübergehend mächtig werden ließ. An das „Vorübergegangene“ bzw. seine Wiedergutmachung sind wir immer noch gebunden. Das ist jetzt ein Drahtseilakt – und ich bin nicht sicher, ob unsere Staatsleute die nötige Ruhe und Kompetenz haben, das zu dirigieren. Aber nicht genug… im Zuge der vollzogenen Verschuldigung und der Vermeidung einer Wiederholung dieser Schuld, sind nun auf den Parteienschiffen und ihnen folgend auch in weiten Bevölkerungsteilen irgendwie doch sehr viele nach und nach in eine Art Umverteilungsaktivismus gerutscht, um die Bestandswahrung (genannt Tradition) zu nichten. Ich will das hier gar nicht breit auswalzen, der Punkt ist: Du darfst dich nicht mit deiner Heimat identifizieren. Denn dann bist du rechts. Es ist in die letzten Zellen gesickert, dieses „Gefühl“ der Entfremdung von sich selbst, und wo noch irgendwie ein letzter Rest von Heimatverbundenheit (und ich meine nicht nur mit beschaulichen Landschaften oder einer Vorliebe für bestimmte Getränke) herrscht, wird verschämt Ablasshandel betrieben. Verschiedentlich wird gesagt, Deutschland habe kollektiv ein Narzissmus-Problem, das aber nicht in Selbstliebe bestehe, sondern in einer seltsamen Art von Selbsthass. Darauf lege sich zusätzlich eine Art Hypermoralismus, der zum Exportschlager gemacht werde. Stichwort Umverteilung – da fällt mir der Regenbogenfisch wieder ein, jener, der seine Glitzerschuppen mit allen Fischen im Schwarm teilen sollte, auf dass er dann in das Kollektiv zurückgeholt werde. Sie hatten ihn nämlich zuvor, als er – wie die anderen meinten – stolz und selbstherrlich seine Glitzerschuppen zur Schau gestellt hatte und die anderen damit diskriminierte, ausgeschlossen. – Die sozialistische Idee der „Krötenwanderung“ (wer kennt noch jenen Song, den man Gerhard Schröder widmete?) von der einen Tasche in die andere Tasche blüht.

Ich werde auf diesen monetären Aspekt im Wandel unserer Gesellschaften gleich noch eingehen. Zuvor muss ich nochmals schauen, ob ich den einen oder anderen relevanten Krisenherd unserer Zeit vergessen habe. – Ja, habe ich tatsächlich: Wir hatten eine im Kern zwei Jahre dauernde Pandemie, Corona herrschte, die einiges ans Licht gebracht hat. Unter anderem die Bereitschaft der Massen, sich aufgrund unbewiesener, aber medial gut dargestellter „Tatsachen“ in Isolation zu begeben. Die Bereitschaft, ja, sogar der Ruf nach einer Pflicht, sich an einem Experiment zu beteiligen, dessen – im Nachhinein betrachtet (von manchen viel früher schon begriffen) – größtes Ziel war, den Gehorsam bzw. die Bereitwilligkeit dazu bei erwarteten und auch versprochenen Vergünstigungen auszutesten. Die Pandemie förderte zutage, dass es mit der Freiheit, sich öffentlich anders als die propagierte Meinung zu äußern, nicht mehr weit her ist. Auf ganz tönernen Füßen steht diese sog. Meinungsfreiheit, und je tönerner sie werden, desto mehr wird die sog. Demokratie beschrien. Da muss ich an Aletheia erinnern, jenes Original von der Wahrheitsfigur, die, so erzählt eine Fabel von Äsop, Prometheus formte, und die von seinem Schüler Dolos kopiert wurde. Allerdings ohne Füße, denn der Ton reichte nicht mehr. Prometheus erkannte zunächst die Kopie nicht als Kopie und belebte beide Damen. Während die Wahrheit in Aletheia gehen und auch „weggehen“ konnte, blieb die Lüge der Fortbewegung unfähig und verharrte an Ort und Stelle. Also, seit der Pandemie ist die Lüge nochmals in Wiedergeburt zu uns gekommen, und steht seitdem beharrlich im Raum.

Aber ach, da ist noch eine Riesensache, die das Hintergrundbild der heutigen Entwicklungen mitfiguriert, und die ebenfalls noch kurz erwähnt werden muss. Eine Wiedervereinigung, eine kurze Phase eines Zurechtruckelns, das zuerst hakte und dann vollends scheiterte, gefolgt von einer langen Phase von Unbeweglichkeit. Nein, diesmal nicht Apate (so heißt die Lüge), und doch – vielleicht sogar doch! Sechzehn Jahre haben ausgereicht, um einen Staat zu verfestigen, der seine Teilnehmer (kann man als Bürger an einem Staat „teilnehmen“?) in einen gemütlichen Stand der Versorgtheit und des Anspruchsdenkens versetzte. Die Perfektion des Wohlfahrtstaates brachte unglaubliche Blüten hervor. Während man die Wartung und Anpassung der Fundamente des Gebäudes, damit sie die Zukunft würden tragen können, vernachlässigte, wurden Spielwiesen errichtet, auf die die Teilnehmer geführt wurden, und auf denen sie mit der Diversifizierung der deutschen Sprache und mit der Herstellung bestimmter Fahnen beschäftigt waren.

Ich habe noch etwas vergessen, nicht wahr? Tatsächlich. Das mit der Energie und mit dem Klima habe ich doch glatt verdrängt. Lange hatte es rumort… seit 2011, als in Japan ein AKW Probleme machte, und man in Deutschland beschloss, auf andere Energie als auf Kernkraft zu setzen. Jedes Kind weiß inzwischen, was CO2 ist, und wie wir das bis zum Luftanhalten verringern müssen. Klima und Klimakleben. Klima und Energie. Um dieses Klima-Retten-Fass endgültig nachhaltig aufzumachen, bedurfte es eines Krieges und eines Aggressors. Das wird seit einem Jahr vorgebetet, und alles in allem läuft es auf eines hinaus (ich verkürze sträflich): Mangelwirtschaft macht Menschen gefügig. Dass das Ganze noch mit einer „Naturfarbe“ verideologisiert ist, geht jetzt langsam ein paar Leuten auf. Und dass die Vermangelung der Energie, die Gehorsamsprüfung, die Vereinheitlichung der Meinung und die Abwehr des Heimatlichen mit dem Stillstand der letzten 20 Jahre zu tun haben könnten und einem Plan folgen, sage nicht ich – das haben schon andere längst öffentlich gemacht.

So, aber jetzt komme ich zum letzten Punkt dieser Zusammentragung, der ich eigentlich den Titel „Weg in die Überwachung“ geben sollte. Es geht um das Zauberwort „Transparenz“. Im Namen dieser Transparenz – kommt so fein daher, das Wort – werden Vorgänge (im öffentlichen Leben oder in der Arbeitswelt) immer besser und einfacher einsehbar. Damit werde Korruption vermieden, oder Vorteilnahme – ist das nicht dasselbe? – von Seiten einiger zum Nachteil für andere. Alle möchten jetzt alles richtig machen, und das wird „protokolliert“. Bei nicht wenigen Institutionen heißt es als Slogan: Wir müssen sichtbarer werden. Hm , ja, dann gibt es mehr Geld vom Staat. War da nicht mal etwas mit der „Gläserne Mensch“? Und wie war das noch mit der „Datenschutzgrundverordnung“? Zur Lektüre möchte ich besonders empfehlen: Art. 12 DSGVO – Transparente Information, Kommunikation und Modalitäten für die Ausübung der Rechte der betroffenen Person.

Wer diese „betroffene Person“ ist, erliest man hier:

Im Sinne dieser Verordnung bezeichnet der Ausdruck:
„personenbezogene Daten“ alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann […] (Art. 4 DSGVO Begriffsbestimmungen)

Sofern der Leser es geschafft hat, sich mit den ersten Artikeln eine Übersicht zu verschaffen und er meint, er hätte annähernd verstanden, worum es beim Datenschutz geht, möge er nur weiterlesen. Irgendwann wird er sich wundern, was es da alles an Ausnahmen und an Zergliederungen gibt, und sich fragen: Nun gut – und wo ist nun dieser Datenschutz geblieben?? Also eigentlich sind wir doch sichtbar und mehr als das: Wir sind durchschaubar, und das ist auch erwünscht.

Da nun die Transparenz der Staatsteilnehmer eine Erleichterung darstellt, und auch die Bereitschaft zur Gefolgschaft gesichert ist, geht es weiter zur nächsten „Erleichterung“: Das physische Geld muss weg. Ich habe mich jetzt einige Wochen lang mit dem Thema des digitalen Geldes beschäftigt, mir Seminare und Webinare angehört, darüber gelesen. Die Warner vor der Digitalisierung des Geldes, d.h. der Abschaffung des Bargeldes, haben nicht unrecht: Wenn ich eine Rechnung bar mit Scheinen und Münzen bezahle, wissen nur ich und der Verkäufer von unserem „Handel“. Dass ich mein Geld vorher vom Konto abgehoben habe – nun gut, lässlich: das kennen wir seit 60 Jahren, die Bank registriert natürlich meine Ein- und Ausgänge, aber sie weiß nicht, wofür ich mein Geld ausgebe.

Das wird schon anders, wenn ich meine online-Käufe über Klarna, paypal oder auch einfach per Überweisung oder Lastschrift bezahle, oder an der Supermarktkasse, beim Fahrkartenkauf oder sonstwo „mit Karte“ bezahle. Das ist zwar alles einfach und unbürokratisch, aber es ist jemand „dazwischengeschaltet“, und echtes Geld geht da auch schon nicht mehr hin und her. Das sind alles Transaktionen im Unphysischen und in Datenräumen, die für uns „User“ intransparent sind. Übrigens hat auch in diesem Universum die Pandemie ein weites Experimentierfeld geboten. Wozu so ein Mobiltelefon doch alles taugt! Es ist ein Türöffner, wenn ich das nötige entsprechende Zertifikat besitze, oder es warnt mich über die automatische Benachrichtigung, wenn ich mich in unmittelbarer Nähe zu jemandem befunden habe, der sich später als Corona-positiv meldete. Natürlich navigiert mich mein Handy zu Adressen, die ich sonst auf der Straßenkarte suchen müsste, und natürlich ist mein Handy ein wunderbarer Standort-Übermittler an wen auch immer, mit dem mich die entsprechenden Interessenten orten können. Vor Jahren hatten wir Besuch aus China. Der Herr trug sein Telefon selbstverständlich immer eingeschaltet bei sich, weil so der Arbeitgeber sicher sein konnte, dass er auch „arbeitete“. Inzwischen ist auch das längt in deutschen Firmen oder Institutionen angekommen (während sie in China schon wieder mit ihrem Social Credit System drei Schritte voraus sind). Der Arbeitgeber erwartet, dass die Mitarbeiter jeden Arbeitsschritt dokumentieren, und sie quasi immer, falls sie auf Geschäftsreise oder im Homeoffice sind, mit „Zuhause“ korrespondieren. Transparenz, klar, damit keiner Missbrauch treibt und sich auf Kosten der Firma vergnügt.

So, die KI lasse ich hier aus. Kann sich jeder dazu denken und ist einen eigenen Beitrag wert. Jetzt aber. Wir haben ein Datum zur nächsten Phase der Einführung des digitalen Euros. Am 1.11.2023 wird die 2 Jahre dauernde Vorbereitungsphase beginnen. Hier ein Ausschnitt aus dem verlinkten Artikel:

Die Vorbereitungsphase des Projekts digitaler Euro beginnt am 1. November 2023 und ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Währenddessen soll das Regelwerk für den digitalen Euro fertiggestellt und Anbieter ausgewählt werden, die eine Plattform und die Infrastruktur für einen digitalen Euro entwickeln könnten. Zudem soll getestet und erprobt werden, wie sich ein digitaler Euro entwickeln ließe, der sowohl den Anforderungen des Eurosystems als auch den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer gerecht wird: beispielsweise in Bezug auf Nutzungserlebnis, Datenschutz, finanzielle Inklusion und ökologischen Fußabdruck. Die EZB werde in dieser Phase weiterhin den Austausch mit der Öffentlichkeit und allen beteiligten Interessensgruppen suchen, heißt es in der Pressenotiz. Nach zwei Jahren wird der Rat der Notenbank dann darüber entscheiden, ob er zur nächsten Phase der Vorbereitungen übergeht, um den Weg für die mögliche zukünftige Ausgabe und Einführung eines digitalen Euro zu ebnen.

Das Ding soll gesetzliches Zahlungsmittel werden. Und wenn es erstmal „gesetzlich“ ist, dann ist es auch verbindlich und verpflichtend. Die Idee ist, dass – so wird es uns auch an anderer Stelle vorgebetet – „niemand zurückgelassen“ wird. An diesem digitalen Zahlungssystem können „alle“ teilhaben. Wir kennen das Wort Inklusion. Doch es gibt nichts umsonst, die wollen natürlich davon etwas von uns als Gegenleistung „bekommen“. Mit der Digitalwährung nähmen wir außerdem elektronisch Teilchen der Notenbankbilanz in unsere Geldbörsen auf, oder besser in unseren Computer. Der Staat würde uns begleiten, unsere Spur markieren, wir wären an einer Fußfessel.

Hier das Horoskop auf Sonne am IC, in Frankfurt. Am MC steht das Finanzparkett – der Stier – ein Jupiter darin, und der „lenkt“ unsere Sicht auf die Vorgänge eines Venus-Pluto-GSP. Tja, da haben wir doch schon eine kleine Einsicht, zumindest Draufsicht auf die Venus-Pluto-Schatten-Wirtschaft, die sich hier fügt, und zwar in Opposition zu dem, was als Leben und Dasein im 4. Haus steht: Aus dem AC – die Erlebniswelt eines Subjektiven (das eigenständig als Einzelwesen seine Bestimmung zu leben hätte) – ist die Sonne im Skorpion angekommen. Dem Heimatlichen wird hier im Ausdruck seines So-Seins ein Programm verpasst, das den Einzelnen und Eigenständigen (wohlwollend) aufnimmt. Es sind fortan nicht seine Interessen, die hier gelten, sondern die Modelle, an die man sich vertraglich bindet. Das wird positiv gewertet (auch wenn es so nicht stimmt) – Jupiter-Sonne: Es wird dir nützen, du wirst erweitert. Mars steht bei der Sonne (und natürlich ebenfalls in Opposition zu Jupiter) – er könnte nun Aufdecker der glatten Lüge sein, oder Verkünder des Programms – zum Schaden des Einzelnen und des unabhängigen Lebens. Mars im Skorpion ist gefährlich und gefährdet zugleich: Mars-Pluto – die Vertriebenheit (aus den Kollektiven), in diesem Fall ist es die aus sich selbst. Der Pluto aus dem Skorpion steht in Steinbock im 6. Haus und bemächtigt sich von Staatswegen der Umstände des Lebens. Pluto war längere Zeit rückläufig, ist jetzt wieder direktläufig und nimmt Kurs auf den Wassermann, um Steinbock endgültig zu verlassen. Das lenkt wiederum den Blick auf den Uranus, der im Stier und in Haus 10 steht. Die Erdbeben im Finanzsektor sind in aller Munde, oder nicht? In diesem Fall kann man sogar noch von einem maßstäblichen Wandel in diesem Sektor sprechen – wie übrigens auch die Wandlung der Gesellschaft hier eingeschrieben ist: Wandel durch Wanderung. Krötenwanderung.

Die Venus aus diesem Stier verweist uns ins 2. Haus, und das hat wiederum mit der Selbstsicherung (ob mit Geld oder mit Schutz durch Territorialgrenzen oder mit ausreichend Nahrungsmitteln) zu tun. Die Jungfrau ist hier die „Dame des Hauses“ und führt die Buchhaltung über die Bestände. Auf 22° Jungfrau ist die grundsätzlich sichernde Venus in ihrer Buchführung unzuverlässig, leider. Mit Uranus-Sonne neigt sie zu Selbstüberschätzung. Venus-Uranus-Sonne: das elektronische Aufhebungsmittel in der realen Aussteuerung der Bestände. Im Gegenüber der Venus steht Neptun. Nicht unproblematisch, denn das spricht von Durchlässigkeit bis zur Aufweichung von Besitz. Herrscher von 8 in 8 – die (vertragliche) Bindung an den Partner ist bestenfalls hintergründig, wenn nicht gar gar nicht vorhanden. Da drüben steht eine Täuschung hinter einer Fassade, die wir uns wie eine Wasseroberfläche vorstellen können, oder wie der Schleier eines Wasserfalls vor einem Eingangstor, das wir durch den Schleier allerdings nicht sehen können. Darauf/darin schwimmt Saturn (vielleicht ist das Mdme Lagarde? Oder sind wir das mit den Zwängen aus den Umständen unseres Lebens?) –  ebenfalls in den Fischen in einem gläsernen Boot. Nein, das sieht nicht nach einem guten Deal für den Einzelmenschen aus. 

Zum Schluss bitte noch den Blick auf das Quadrat von Venus zu Mond (indirekt ist über die Opposition auch eine Verbindung zu Neptun gegeben) richten. Zwischen der im Kollektiv sichernden Venus und dem Einzelnen (Mond) besteht grundsätzlich ein kritisches Verhältnis. Wenn der Einzelne sich – aus Gründen der Absicherung im Gemeinschaftlichen einschließen lässt (ah – Inklusion), man könnte sagen: sich einverleiben lässt, gibt er seine Eigenständigkeit auf und bekommt dafür den Schutz der Herde (z.B. in Form von z.B. Bürgergeld). Hier nun eine gespannte Verbindung – geht es hier um die Absicherung des Einzelnen oder geht es um den Zugriff auf seine Identität? Es könnte für den Mond gut ausgehen, er steht auf einem Jupiter-Uranus-GSP; das setzt aber voraus, dass er seine Bestimmung (auch und vor allem sein Maß und seine Mitte) angenommen hat.

Es ist noch einiges mehr herauszulesen, wir könnten das Horoskop auch vom DC her zu deuten beginnen – dann wäre nicht Stier-Venus das Hauptthema, sondern der Uranus in 10 (s.o. der gesellschaftliche Wandel in Bezug zum Begegnenden und den Ideen); wir könnten vom 9. Haus her schauen, dann ginge es um die „Einsicht in die Funktion jener Ideen und Partner“ in einer energiereichen Art und Weise. Das 4. Haus ist vielleicht auch das Portemonnaie (in dem ich die Venus als Geldmittel aufbewahre) und in das jetzt eingegriffen wird. Und das Portemonnaie ist vielleicht auch unser Land, in dem jetzt der „Feind bereits sitzt“. 

Und das allerletzte Wort: Hier ist auch Uranus-Merkur gegeben, sie stehen in Opposition zueinander. Auch die beiden haben etwas mit Transparenz bzw. Nicht-Transparenz zu tun; ich denke an die gefrorene Oberfläche eines Sees, auf dem wir Schlittschuh fahren… Wissen wir, was sich da unter uns befindet? Der Schlittschuhfahrer ist sichtbar, das Darunter nicht. Bekannte Denkbereiche (und damit auch das, was bisher gültig war) werden verlassen, eine Folgerichtigkeit wird durchbrochen – mitten in der Ausführung könnte sich die Richtung ändern, und das immer wieder, denn hier ist nichts ein für alle mal festgelegt. Fest steht nur: es wird anstrengend und zerrissen. Wahnsinn.

[…] Auf jeden Fall können wir davon ausgehen, dass EZB, Politik und Mainstream-Medien auf Grund der geleakten Meldung in den kommenden Tagen und Wochen in die Offensive gehen und alles tun werden, um uns den digitalen Euro auf jede erdenkliche Weise schmackhaft zu machen.

Vor allem wird immer wieder betont werden, dass das Bargeld nicht abgeschafft werden soll und dass die neue Währung absolut sicher sein wird, da hinter ihr ja eine Zentralbank steht, die im Gegensatz zu den Geschäftsbanken nicht bankrott gehen kann.

Das aber ist nichts als Augenwischerei. Wer wissen möchte, wie es nach der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung um das Bargeld bestellt sein wird, der sollte den Blick nach Nigeria richten. In dem größten afrikanischen Industrieland ist seit Ende Oktober 2021 mit dem E-Naira eine CBDC im Umlauf. [weiterlesen hier]

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