Da passiert ein Anschlag, es gibt Opfer und Menschen sterben, die Medien berichten, die Astrologen – neugierig wie sie sind – lassen sich die genauen Uhrzeiten zuschicken. Warum wollen und müssen wir verstehen, was vor sich gegangen ist? Ist es voyeuristisch? Geht es darum, die Täter zu finden, oder vielmehr einfach nur darum, zu verstehen, was sich da in die Zeit und die Gegenwart auswirft. Beides. Wichtig ist meiner Ansicht nach immer: Was zeigt sich hier anhand der Konstellation inhaltlich – vorausgesetzt ich habe die korrekte Uhrzeit!?
Als erstes Horoskop habe ich hier eines vom 5.9.1972, in München hatten die Olympischen Spiele begonnen, und – ich meine es waren acht – Mitglieder der Terrororganisation Schwarzer September drangen in die Unterkünfte von israelischen Sportlern ein und nahmen 11 Geiseln. Eine Hintergrundinformation, die ganz wichtig ist: Man hatte die Sicherheitsbedingungen (auch der Unterkünfte) während der Olympischen Spiele bewusst locker gehalten, weil man mit „heiteren Spielen“ die positive Veränderung, die sich in Deutschland seit den Olympischen Spielen 1936 vollzogen hatte, demonstrieren wollte. 4000 abgeordnete Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern sorgten unbewaffnet und einheitlich mit modischen Straßenanzügen zivil bekleidet für Ordnung. – Mit anderen Worten: sie waren als Angehörige der Exekutive nicht unbedingt erkennbar. Auf der „anderen Seite“ ebenso: Monteure der Post beobachteten die 8 ankommenden Männer und hielten sie für heimkehrende Sportler.
Das ist eine „Ausgangslage“: die Abgabe eines „öffentlichen Bildes“ von „offenen Türen“. Türen als Grenze zwischen zwei Räumen, z.B. auch als die Grenze zwischen „Innen“ und Außen“. Und hier liegt eine Art „Unsichtbarkeit“ vor. Unabhängig und frei von der Fähigkeit zur Begegnung, und herausgehoben aus der Logik der Bewegung im unmittelbaren Umraum.
Im Horoskop habe ich den recherchierten Zeitpunkt des „Hineingehens“ um 4:35 Uhr angelegt; es steht das Zeichen Fische am DC und ist auch noch für das 8. Haus zuständig. Neptun steht im Schützen in Haus 4 (unter dem Konzept von Skorpion ein liberales Zuhause in der Anschauung – leider der Neptun auf einem inhaltsschweren GSP von 2°30′ Schütze). Die Begegnenden „dringen“ also gar nicht ein, sondern sie „fließen“ gewissermaßen in der perfekten Tarnung im Verschmelzen mit dem innen Gefundenen. Neptun und Merkur am AC gehen ein Quadrat ein, die unsichtbare Bewegung in einen Erlebnisbereich (Löwe) im Hintergrund, in dem sich „Lebensformen“ befinden. Die werden wiederum in die Sichtbarkeit und die Erscheinung gebracht (Sonne aus 12 in 1) und mit Mars bedroht. Jenes Begegnende, das Zugang erhält, ist auf „Kriegspfad“ – die Funktion bzw. die Ausführung der Begegnung (Haus 9) ist aggressiv.
Das zweite Haus beschreibt das substantiell vorliegende Territorium, man könnte sagen: das Gebäude, die Gemeinschaftsräume – in dem sich nun – in der Welle von Krebs-Löwe-Jungfrau – Pluto aus dem Skorpion befindet. Am Anfang war hier nicht das Wort, sondern ein Plan – und zwar von beiden Seiten, jenen die kamen, und jenen, die den Initialraum boten. Mond-Pluto: Verneinung von Leben, oder sagen wir „Betonplatten auf dem Wesen“, der Zugang zur Eigenständigkeit erschwert, weil es mit fixen Bildern und Vorstellungen beladen ist. Pluto in der Waage: Im Oktober 1971 war Pluto aus der Jungfrau in die Waage getreten. Partnerschaftsbelange, Begegnungen und Begegnungsfähigkeit, Themen wie Diplomatie, das Bewusstsein, das sich in Bildern niederlässt, die Idee vom „Öffentlichen“ – wurden einem Wandel zugeführt, geprüft und radikalisiert. Die Venus, der dies „geschieht“, steht an diesem Tag auf 27° Krebs, und weist damit in das Anfangszeichen des Sonnen-Verbundes, sie gehört zur Exposition, quasi dem „Vorwort“ des Ereignisses, stammt auch aus dem Stier am MC und spricht von einem Gemeinschaftlichen der grundsätzlichen Ordnung, um deren „Aufhebung“ (Hinführung zum Ursprünglichen, heißt in einen vorherigen, nicht in der Gegenwart befindlichen Zustand des Lebens) es geht, während die „Seele“ selbst in die Unendlichkeit wandert.
Und in Haus 5? In der Chefetage? – Wer ist hier der Gestalter und Erschaffer seines Lebensausdrucks? Steinbock mit einem freundlichen Jupiter dabei, ganz knapp nahe den 0° Steinbock. Dort sitzt also der, der nicht nur das Gesetz schafft, sondern es auch noch gleich als Recht ausspricht und verkündet, und den Saturn ins 10. Haus entsendet. – Saturn wiederum korrespondiert mit Mars bei der Sonne in einem Quadrat: das ist eine Frage um Leben und Tod, eine Sache mit großem Anteil „Aug‘ und Aug, Zahn um Zahn“ und von höchster Stelle befohlene Existenzbedrohung.
Palästina war bereits 1970, 1971, 1972 ein Begriff… Der Name der Gruppe ging auf den Jordanischen Bürgerkrieg (1970–1971 zwischen jordanischen Sicherheits- und Streitkräften auf der einen sowie palästinensischen Guerillas und syrischen Truppen auf der anderen Seite) zurück, im palästinensischen Sprachgebrauch als „Schwarzer September“ bezeichnet. Nach ergebnislosen Verhandlungen endete die Geiselnahme in der Nacht zum 6. September mit einem misslungenen Befreiungsversuch auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck, wobei alle neun verbliebenen israelischen Geiseln, ein Polizist sowie fünf der acht Geiselnehmer getötet wurden.
Im nächsten Horoskop (Beginn der Sprengung am Stade de France im Pariser Vorort Saint-Denis) gehe ich nach Frankreich. Die Terroranschläge in Paris am Freitag, dem 13. November 2015, waren koordinierte Attentate an fünf verschiedenen Orten im 10. und 11. Pariser Arrondissement sowie am Fußball-Stadion, in dem gerade ein Spiel begonnen hatte. Zu den Anschlägen bekannte sich der „Islamische Staat“ (IS) und richtete sich gegen die Zuschauer eines Fußballspiels, gegen die Besucher eines Rockkonzerts im Bataclan-Theater sowie gegen die Gäste zahlreicher Bars, Cafés und Restaurants. Es ging hier also nicht um eine homogene Gruppe von ausgewählten Opfern, die in ihren Wohneinheiten aufgesucht wurden, sondern um Anschläge auf Orte, an denen „sich das Leben“ abspielte („Revier“: Löwe in 2 – Sonne in 5). Die Sonne legt den Verbund von Waage-Skorpion-Schütze (bzw. umgekehrt) fest und der läuft von Haus 6 zu 4. Der Schütze in Haus 6: Jupiter-Merkur, die weltanschauliche Vernunft wird in Haus 3 – Jupiter-Merkur ausgeführt. Kann denn eine „Vernunft“ weltanschaulich sein? – Vernunft gilt immer dem Schutz bzw. der Abwendung von Gefährung des (einzelnen) Lebens. Wird dies zu einem allgemein gültigen Rechtsspruch, ist das eine Erhebung des Subjektiven zu etwas Außer-Subjektiven. Merkur steht bei der Sonne im Skorpion. Die Darstellung dieser „weltanschaulichen Vernunft“ wird zur Ausübung gemäß eines Planes, eines Programms. – Dass diese Ausführung den Ausführenden selbst ebenfalls betrifft, sagt der Stand in Haus 5. Die Lebensverneinung (Sonne-Pluto-Merkur) betrifft den Durchführer der Lebensverneinung. ebenfalls. Skorpion lässt auf Pluto schauen: der steht on Haus 6 und in Steinbock. In Gesetz eingeschriebene Vorstellungen. Im Quadrat zu Uranus im Widder in Haus 10: Vorstellungen, die nicht der Wirklichkeit entsprechen, aber auf kriegerischem Boden aufgehen, bestimmen hier die Zeit- und Umstandsqualität. 0° Widder am MC und Mars exakt auf 0° Waage in Haus 4. Wenn diese in Haus 4 steht, dann wird das Innere (das Wesen eines Landes, eines Menschen) „veröffentlicht“, die Energie trifft in einem öffentlichen Menschenraum auf die Venus. – Mars-Venus: die Zerstörung der Form und auch die Zerstörung als Bild für die Öffentlichkeit.
Gehen wir von Haus 7 und 8 aus: Herrscher von 7 in 5 – die Begegnung wird im Sinne einer Einschränkung für die Durchführung bestimmend. Herrscher von 8 in 10: Die Aufhebung der Bindung an Partner (Heraustreten aus Verträgen oder Verpflichtungen) wird hier maßgeblich und ein „Fanal von Gerechtigkeit“ über sich hinaus. Uranus/Wassermann: Eintreten für die Egalité, der großen Gemeinschaft. Herrscher von 9 in 9: die Auflösung jeglicher Einsicht in die Funktionen der aufgehobenen Bindungen mit einer „heiligen Fügung“, Haus 9 – ein heiliges Recht? Dieses heilige Recht bildet mit Saturn ein Quadrat. Im Namen einer „erfahrenen Ungerechtigkeit“ und der Wahrheit Gottes werden die „Hunde des Krieges“ losgelassen. Neptun und Fische – die Wahrheit.
Das dritte Horoskop ist hochaktuell; das Attentat sorgt im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg für viel Spekulation. Ich habe als eine Uhrzeit aus verschiedenen Meldungen mit Uhrzeiten zwischen 19:30 und 19:38 Uhr eine schlüssige Zeit von 19:33 Uhr gefunden. Der Anschlag galt einer Konzerthalle, es kamen bis jetzt etwas über 137 Menschen ums Leben. Es fragt sich nun, ob dies ein islamistischer Anschlag war oder ob doch noch ganz anderes dahinter steckt.
Exkurs. Wem „nützt“ denn hier was? – Im ersten Ereignis – dem Attentat von München – waren israelische Sportler das Ziel palästinensischer Befreiungskämpfer. Israel – Palästina und die Frage der Rechtmäßigkeit des Staates Israel mit dessen Besetzung palästinensischen Territoriums (können wir auch als Pluto in 2 lesen) zu seiner eigenen Durchsetzung. Die Sicherheitslage im Olympiadorf war quasi eine Einladung… Ursprünglich hatten sich die Palästinenser aus Gründen der Rache an Jordaniens König Hussein, der sie des Landes verwiesen und ihre Kommandoaktionen gegen Israel von seinem Land aus unterbunden hatte, als Gruppe „Schwarzer September“ gegründet. Agenten der Spezialeinheit Caesarea (die die Olympia-Aktion bearbeitete) des Mossad spürten im Laufe der Jahre 1973-1980 Mitglieder in verschiedenen Staaten Europas auf und töteten sie. Man vermutet die Auflösung um 1988.
Weltweit war der IS zeitweise die einflussreichste Organisation des islamistischen Terrorismus – sie selber, wie das Wort Djihad in der Selbstbezeichnung sagt – sehen sich als Krieger Allahs. Sie sehen sich islamisch legitimiert, ihren Glauben gegen Ungläubige militärisch durchzusetzen und verstehen sich außerdem – Quellen bitte recherchieren – als religiöse Freiheitskämpfer mit Ablehnung der westlichen Werte, der – wie sie es nennen – Vielgötterei -und vor allem der Ablehnung der USA (wegen ihrer Beziehung zu Israel und dem Judentum). Der IS ist nicht speziell auf Israel konzentriert, sondern richtete sich zunächst im Widerstand gegen den Irak der Saddam-Hussein-Ära. Nach der militärischen Eroberung eines zusammenhängenden Gebietes im Nordwesten des Irak und im Osten Syriens verkündete die Miliz am 29. Juni 2014 die Gründung eines Kalifats, Abū Bakr al-Baghdādī wurde als „Kalif Ibrahim“ zum Befehlshaber der Gläubigen“ ausgerufen. In seiner Hochzeit kontrollierte der IS unter dem Motiv einer dschihadistischen Miliz als De-facto-Staat große Teile Iraks und Syriens. IS-Kämpfer verstehen sich als Befreier (s.o.) und werden zu „Schwertern Allahs“ herangebildet (nach dem Tod des Propheten Mohammad hatte Khalid Ibn AI-Walid Ibn AI-Mughira AI-Makhzûm als Militärkommandant unter dem damaligen Kalifen Abu Bakr (sic!) gedient und ihm geholfen, den islamischen Staat zu vergrößern und ihm Ehre zu verleihen – Khalid wurde gefürchteter Krieger und erhielt den Beinamen „Allahs Schwert“). Pluto-Saturn: der ideologische Glaubensstaat, dem es um die Einsetzung der eigenen Ideologie in andere Staaten geht.
Der IS in Russland. Die Islamisten aus dem Nordkaukasus und vor allem Tschetschenien sollen besonders stark radikalisiert sein. Viele von ihnen, so ist zu lesen, hätten in der Zeit beim Islamischen Staats (IS) in Syrien und dem Irak oder während der beiden Tschetschenienkriege (1994 bis 1996 und 1999 bis 2009) den Umgang mit Waffen gelernt. Im Laufe des 2. Krieges waren die tschetschenischen Separatisten-Verbände, zu denen sich internationale Djihad-Kämpfer gesellt hatten, zu einer Guerilla-Taktik übergegangen. Keine offenen Kämpfe, sondern kleine Gruppen von Selbstmordattentätern, die gezielt auf russische Armeeeinheiten angesetzt wurden. Der Terrorismus war „geboren“. 2001 begann die russische Regierung eine breit angelegte Antiterror-Operation mit dem Ziel der Zerschlagung des tschetschenischen Aufstandes, maßgeblich beteiligt Wladimir Putin, der eine offizielle Kriegserklärung gegen die tschetschenischen Terroristen abgab. Vom 23. Oktober bis 26. Oktober 2002 kam es von Seiten tschetschenischer Selbstmordattentäter zu einer Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater, dieser folgten eine ganze Reihe Anschläge. Tschetschenien gehört seit den Kriegen zu denjenigen Regionen, die wegen ihres Freischärlertums als Terrorismusstaaten in den Mittelpunkt der Politik gerückt sind; die hiesige Regierung wird als diktatorisch geführt (von Putin installiert), ganze Kapitel der Vergangenheit werden – so lese ich – verschwiegen: Deportationen der tschetschenischen Bevölkerung und Besiedlung des Gebietes mit Russen. Bis 2017 schlossen sich allein mindestens 4.000 russische „Interessenten“ dem IS an; dafür wird insbesondere russischen Sicherheitsbehörden, die 2014 die Ausreise von Islamisten nach Syrien unterstützt und teils sogar gefördert hatten, um dem durch islamistische und separatistische Aufstände und Anschläge gebeutelten Nordkaukasus „innenpolitische Erleichterung“ zu verschaffen, eine Mitverantwortung attestiert. Der Nordkaukasus also. Er ist in den letzten Jahren durch eben jenen sehr radikalen Kampf der Tschetschenen un Unabhängigkeit ins westliche Bewusstsein gelangt. Ihr Kampf galt anfangs vor allem der verhassten russischen Regierung in Moskau – ist aber längst in der europäischen Diaspora angekommen. Hierzulande gelten sie als die „Sturmtruppe des Islamismus“ (Beobachter behaupten, dass die islamistische Szene in Deutschland von Tschetschenen dominiert wird). Mehr dazu hier. – Inwiefern könnte diesen Kämpfern ein Anschlag auf Putins Zentrale nützen? Anmerkung eines Soldaten, der es wissen kann: Die IS- und auch andere islamisch motivierten Attentäter laufen nicht weg – sie gehen eher mit in den Tod.
Die Uhrzeit ergibt bei einer Sonne im Widder einen Sonnenverbund von Haus 6 nach Haus 9. Anders als bei den beiden vorausgegangenen Anschlägen, haben wir hier eine „Aufbruch- und Aufdeckaktion“ die nach Außen weist, und im Finalsatz – Merkur in Haus 7 – öffentlich und im Bewusstsein als aggressive Kennzeichnung andeutet. Die Kennzeichnung und Darstellung der Funktionen der Begegnungen (Zwillinge in 9), die auf der Durchführungsebene Jupiter und Uranus enthalten, führt zur Begegnung in aggressiver Art als Vorgang. Im 1. Horoskop war Merkur ebenfalls Kennzeichner des finalen Verbundzeichnes und stand als Herrscher von 2 in 1: Die Warnerin und die Freundin der Krieger Athene bildete eine „vernünftige“ (sachlich-neutrale) Verwertung der Grenzen zur Sicherung (bei Bergung eines „tieferen Kerns“) und setzte die Energie für sich selbst ein. Im 2. Horoskop bildete Waage das Verbundendzeichen und ein Angreifer verletzte das heimatliche Hoheitsgebiet mit der Zerstörung von Form im „Kehren des Inwendigen nach Außen“.
In Richtung des Sonnenverbundes gesehen, steht die Sonne (bei Neptun) unter der Regie von Neptun. Unklare, täuschende, aufgelöste Bedingungen bilden den Umstand des Vorgangs. Das Sicherungssystem des II. Quadranten – damit der Schutz der „Chefetage“ der Souveränen im 5. Haus – hat eine Abwehrschwäche, und das, was als Aggression von Außen herantritt, hat freien Zugang. Mars auf knapp 0° Fische, noch aber im Wassermann in Haus 5. Ein gegen das einzelne Leben gerichteter (Mond in Opposition) Mars-Uranus gibt Hinweis auf Übergriffigkeit und eine flackernde, jähe Energie im Erlebnisbereich des aus sich gehobenen Lebensausdrucks, eine Schwächung. Ein Angriff auf die „Kathedrale“. Mars in Spiegelquadrat zu Pluto in 4: verdeckter Hinweis auf eine verdrängte Energie – hier geht es auch um einen Kampf um ein Königreich. Sonne-Neptun ist eine Diagonale, während Mars-Pluto die zweite Diagonale vom Engramm der Königskonkurrenz ist. Mars-Sonne haben wir im Mars in 5 ebenfalls: Energie im Lebensbereich gegen das Einzelleben in Aufhebung der Aussteuerung. Es konkurrieren ein potentieller König und ein unterdrückter Platzanwärter. Hier haben wir das Engramm des „Königsmörders“.
Uranus-Sonne und der Uranus in 8 und im Stier – ein sich über die Identität mit sich selbst erhebender Lebenstrieb, der sich durch die Verpflichtung an andere überwinden „will“ – es ist eine Gemeinschaft der Anderen, die sich zur Bindung wiederum mit Saturn-Venus in den Fischen im eigenen „Regierungssitz“ unsichtbar „etablieren“. Uranus ist „legitimiert“ – er hat die Rechtssprechung bei sich (aus dem 3. Haus der Selbstdarstellung als einsichtig, vielfältig, in den Medien fügbar). Allerdings weist Uranus-Jupiter auf das Bestehen einer Haltung in einem Gemeinschaftlichen hin. Dieses Gemeinschaftliche „schickt“ die Venus in die Fische. Stoffliches verflüssigt sich, löst sich unauffindbar auf. Saturn in den Fischen – das Gesetz auf unsicherem Boden, hier ist es die Form (Venus) eines rechtlos werdenden Gesetzes im Vorfeld des Vorgangs, der dann im Widder initiiert folgt. Saturn-Venus arbeitet dort, wo er nicht „hingehört“. Sozialgesetze integrieren den, der sich nicht helfen kann, bedeuten aber den Verlust an Eigenständigkeit – die gibt man in der Sicherung auf.
Saturn stammt aus dem 4. Haus – das „geordnete Haus“, könnte man sagen, oder auch das Wesen, das sich in seinem Subjektiven aus sich entfremdet empfindet, sich nicht findet und nicht sich selbst, sondern einem höheren Ziel gehört. – Steinbock bestimmt mit über den Pluto, der aus dem 2. Haus kommend ein Territorium der fixen Ideen zum Programm des Lebens macht und dieses ins Heimatliche stellt. Dieses Heimatliche – wie eben gesehen – wird ins „Unrecht“ gesetzt. Die Venus stammt auch aus der Waage am AC: es ist auch an „Ausgleich“ zu denken. Und wieder: Gesetze des Ausgleichs, der Diplomatie und der Arrangements gehen hier „baden“. Vordergrund – Hintergrund. In den Fischen haben wir es mit den Hintergründen zu tun, auch wenn die Sonne im Widder steht. Mir sieht das nicht nach einem islamischen Djihad-Terrorschlag aus, sondern nach einem „Bruderstreit“ um ein Königreich.
Ich lasse dies als Fragment stehen…


