Wenn es um Aufdeckungen geht, können wir bei Mars nachschauen. Außerdem muss man gleichzeitig Neptun im Auge behalten. „Aufdeckungen“ sind ganz und gar nichts Schlechtes: sie bringen ans Licht, was zuvor unter dem Radar versteckt wurde. Das ist der aufgedeckten Seite, wenn sie etwas versteckt halten wollte, naturgemäß nicht so ganz recht.

Dieser Mann hat nach eigenen Angaben geheime Unterlagen zum Freihandelsabkommen TTIP an Greenpeace (bis Anfang 2009 war er als Gentechnik-Experte bei Greenpeace International) durchgestochen; er hat damit geholfen, das Absenken ökologischer und sozialer Standards (Verbraucherschutz) und die Ausweitung von Rechten der Industrie gegenüber den Arbeitnehmern zu verhindern. 2016 kam es zu Protesten gegen das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, und mündete in den TTIP-Leaks; seit 2017 liegt das „Projekt“ auf Eis. Den Protestlern geht/ging es um gerechten Welthandel und u.a. auch um die Verhinderung von Einfuhr gentechnisch veränderter Lebensmittel.
Mars ist der Aktivist im Horoskop, bei Jan van Aken steht er ziemlich exakt in Opposition zu Saturn ganz knapp noch im Steinbock, aber schon nah am Eintritt in den Wassermann. Er ist der Kämpfer gegen eine Ordnung, die dabei ist, sich auf das Feld der Unabhängigkeit und gesellschaftlichen Gerechtigkeit zu bewegen. Ein solcher Mars „braucht“ für seine Durchsetzungsenergie Hindernisse, deren nunmehr versuchte Überwindung noch mehr Energie bereitstellt. Jetzt erst recht! Allerdings bedeutet dies andererseits, dass fließende Energie gebremst wird, so dass quasi mit qualmenden Reifen gefahren wird.
Der Mars hat auf 27°39° im Krebs allerhand zu tun: Merkur-Pluto-, Merkur-Saturn- und Mars-Pluto-GSP liegen in unmittelbarer Nähe. Er wird zum „Kämpfer“ für oder gegen jene, die in ihrer Umgebung nicht gesehen werden (das „Gesinde“), für oder gegen jene, die in ihrer sachlichen Wissenschaftlichkeit keine Eigenentwicklung haben und im Kokon steckenbleiben (die mit der Erfahrung der Abweisungen) und für oder gegen jene, die in kein Kollektiv gehören und ausgestoßen werden (das sind auch die bakteriellen Infektionen, z.B. Scharlach). Im Krebs liegt dies alles zusammen im „Heimatlichen“ und im Innen; nun hält sich der Mond (Sonne am MC bei fehlender Geburtsstunde, er könnte also auch zu Beginn des Zeichens stehen oder an dessen Ende) im Skorpion auf, und das heißt: er befindet sich in einem Milieu, das seine Eigenständigkeit und sein Wesen, aus sich heraus zu leben, durch außerpersönliche Leitbilder und Programme beeinflusst und „einkassiert“. Entstehendes Leben (Mond und Krebs sind „Anfang“ des endlichen Lebens) wird im Entstehen in ein Programm eingespeist. Skorpion – der Architekt des Lebens, die Genetik.
Die Sonne wird die Vorlage auf Stier-Weise vortragen: bestandssichernd, gemeinschaftsorientiert und mit Merkur in Konjunktion dabei auf jeden Fall „sich an Regeln gemäß gemeinschaftlicher Vereinbarungen“ orientierend. Auch wird sie diese Regeln und Ausführungen der Bestände mit festlegen. Die Frage, vor der er hier steht: Wie hält er es mit dem Brechen von Regeln? Seine Sonne ist dreifach irritierbar: zum Einen weist sie eine Opposition zu Neptun in Skorpion auf. Neptun ist der Undercover-Agent, der sich hier in das Fort der Informationen begibt, wo er einerseits verschleiern oder andererseits klären könnte. Er ist nicht komplett konform mit der Sonne, die doch eigentlich die titanischen „Handelsregeln“ einhalten und festigen will. Zum Zweiten steht diese Sonne in Spiegelopposition zu Uranus (durch Uranus in Löwe ohnehin bereits uranus-haltig), was die Verhaltensanlage in ihrer Sicherung auf“schreckt“, Bedrohungsangst triggert, sie auch in aller Verschriebenheit dem Kollektiv gegenüber aus sich heraushebt, damit in einen Konflikt der Wirklichkeit mit der eigenen Sicherung gerät. Uranus-Sonne hebt aus der Geschlossenheit des Subjektiven heraus („er ist außer sich“). – Drittens steht der Jupiter vom Wassermann aus Pate und zwar in einem Quadrat: es werden nun doch Rechte und Anschauungen im Namen der Unabhängigkeit und des „globalen Austauschs“ weit ausgelegt, und Neptun erhält Rückendeckung für seine Wahrheitszugewandtheit. So wie es aussieht, sei der Fall mittlerweile verjährt und von Aken habe keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr zu fürchten, liest man verschiedentlich, auch habe er gemäß eigenen Aussagen von Greenpeace für seine Übergabe auch kein Geld erhalten.
van Aken ist promovierter Biologe (sprich ein (Lebens-)Wissenschatler, der in seiner Arbeit methodisch und nachvollziehbar vorgeht) in seiner Dissertation „Entwicklung und Erprobung von Fixierungsmethoden für Experimente an Pflanzen unter Mikrogravitation“ von 1993 an der Universität Hamburg hat er sich mit biochemischen Prozessen in Pflanzen beschäftigt. Auch Biowaffen waren und sind sein Metier – von 2004 bis 2006 fungierte er als Biowaffeninspekteur für die UN.
Ein Blick sei in Hinblick auf sein Betätigungsfeld noch auf Pluto geworfen: Der Kontrolleur und Prüfer vor der Werksauslieferung an die Öffentlichkeit steht in der Jungfrau und bohrt in die Belange der Gesundheit (Aussteuerung des Lebenskörpers an herantretende Irritationen), der Verwertung (von Zugeführtem) und des Haushaltens. Er steht auf einem Venus-Merkur-GSP, was wiederum insofern interessant ist, als diese beiden in Verbindung den (Zwillinge-)Merkur im Stier repräsentieren (die Kommunikation und das Instrument des Reviers in den Umraum hinein) und nunmehr von Pluto (von Neptuns Gnaden mit dem reinen Prinzip ausgestattet) in der Wahrnehmung die Sinne/Antennen für und auf Veränderungen fixiert. Reinhaltungsregeln – der Wächter über die reine Ausführung des (bestenfalls) Gewachsenen. Sowohl Stier als auch Zwillinge gehören zum Sonnenverbund, und in dessen Exposition steht die Venus, was darauf hinweist: hier wird eine verdichtete Form in einen Energiezustand rückversetzt. Nehmen wir ein gebautes Legohaus, das im Widder wieder in seine Einzelteile zerfällt, in der Demontage wird Energie frei. Diese Versetzung ist nun für die Handlungsebene des Mannes quasi die Eingangsmeldodie. – Sein Mars im Krebs lebt von der freigewordenen Energie im Rückbau.
Die Venus – und jetzt wäre es wichtig zu wissen, wo die Zeichen Jungfrau und Waage zu stehen kommen – stammt auch aus der Waage. Waage-Venus und Jungfrau-Merkur ergeben ein Schott, das heiß, wenn sie involviert sind, ist die größtmögliche Verhinderung erreicht und es bedeutet ungleich viel Kraftaufwand, die nach „links“ sich ergebenden Blockaden/Schotts aufzubrechen. Wird dies nicht angegangen, ergibt sich ein Problem mit der Gegenwart. Pluto ist neben anderem eben auch der, dem wir die Nicht-Gegenwart zusprechen. Im Döberein’schen Weg der Aphrodite ist es Skorpion, der das durch ihn gezogene Gestalthafte an die Waage und das 7. Haus ausliefert (oder eben nicht). Als Gegenpart zu Stier ist er das Immaterielle, der über die „Materie“ hinausgehende Geist. Pluto ist eine Energie mit der Kraft, Erscheinung und auch Gegenwart zu atomisieren. Athene und Aphrodite, die sich am Meeresstrand treffen: die eine tritt vom festen Land an den Wasserrand, die andere steigt aus dem Wasser an Land. Die eine empfängt, was die andere mitbringt. Kommt Aphrodite mit leeren Händen, gibt es für Athene nichts, das sie empfangen könnte. (Kein Bild, kein Ton…) Weil die Bestimmung durch Regelungen (Saturn zu Merkur) ersetzt wurde, während gleichzeitig kein Raum bzw. keine Form ausgebildet werden konnte, wird keine Gestalt an die Gegenwart ausgeliefert, somit entsteht keine Gegenwart und damit kein II. Quadrant bzw. kein Geschehen als Leben. – Bei versehrtem Bewusstsein kommt es zum Tod. Pluto und Mondknoten stehen in einem 2°-Orbis zueinander: Von Anfang des Jahres bis etwa April 1961 näherten sie sich auf 6° Jungfrau an – die Jungfrau-Pluto-Themen werden Schicksalsaufgabe, für die sie betreffende einzelne Person wie für eine ganze Kohorte. Und da haben wir wieder die Jungfrau als die Warnerin, auf deren Substrat die Pluto-Energie steht und in den Merkur bei der Sonne eingeht: Warnung vor den Eingriffen in die bestehenden „Baupläne“ mit dem Hinweis auf Einhaltung des Prinzips.
Nun ist der Mann doch noch in die Politik gegangen; die farbigen Hervorhebungen in der Graphik zeigen den derzeitigen Aufenthalt von Pluto, der in den letzten Jahren zunächst Saturn passierte und nun auf den Jupiter (noch in 6°-Orbis zu Saturn) zuläuft. Sein „Stern“ geht am Himmel der Visionen und Neuerungen auf – Uranus spielt eine große Rolle. Im Stier laufend bildet der nun ein Quadrat zum Radix-Uranus. Neue Lebens- und Sicherungsformen werden aufgeworfen, Grenzen bzw. Begrenzung werden nicht ertragen und in Verspannung zum Radix-Uranus wird der „alte“ Wunsch nach Unabhängigkeit von bisher geltenden Normen, was Lebensweise und Umgang mit Revier angeht, in Frage gestellt. Mit dem Durchlauf des Uranus durch das Sonnenzeichen des Mannes wandelte er sich möglicherweise vom Bewahrer und Warner vor Neueinschreibungen ins Buch der Menschenerfahrungen zum Neuerer und Neufüger von Freiheit, wie er sie versteht. Neptun wiederum läuft auf 0° Widder zu – nun wäre es wirklich hilfreich, wenn wir wüssten, in welchem Haus diese 0° Widder zu stehen kommen, denn dort ergeben sich für die Person persönliche Neuanfänge und Klärungen.
Dass sich nun überall auf der Welt Neuanfänge ankündigen – wohin das alles führt, können wir nicht ermessen, in dieser Weise hat keiner der derzeit Lebenden annähernd Ähnliches erlebt – ist spürbar. Neptun wird übrigens mit vier „Begleitern“ in den Widder wechseln, einer davon ist der Mondknoten. Die Konjunktion von Neptun-Mondknoten (den hatten u.a. auch J.W. v. Goethe, Anton Bruckner und in neuerer Zeit die Gründung des Arabischen Bundes im Horoskop) deute ich als einen Hinweis auf besondere Hingezogenheit der so Begabten zur Ewigkeit und einem intuitiven Verständnis der uranfänglichen Gestalten, eine Fülle an Möglichkeiten fürs Leben. Die mit dieser Konstellation geborenen Kinder dieses Jahres werden diesen „Zauber“ in ganz besonderer Weise in die Welt bringen, es aber schwer haben unter den noch herrschenden alten Strukturen, denn nun gehen zunächst jene ins Erwachsenenleben, die 1991 mit der Konjunktion im Steinbock geboren wurden.



