
Der Eingriff des Menschen ins Göttliche
Neptun-Uranus-Zyklen als Involutionsgeschehen und Erschrecken (vor?) der Wirklichkeit
Karin Afshar
Reihe: Die graue Reihe, Band 5, 479 Seiten
ISBN 9783818739386
49,99 €
Es ist umfangreicher geworden als zunächst geplant, dafür aber ist es voller aktueller Gedanken und Entwicklungen, alles betrachtet aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten. Im Ankündigungstext auf der epubli-Plattform habe ich dies niedergelegt:
Der Eingriff des Menschen ins Göttliche: Meiner Beobachtung nach ist unser sog. Fortschritt schon lange keine Entwicklung zum Besseren hin, sondern ein Abnehmen, eine Rückentwicklung. Die Neptun-Uranus-Zyklen könnten dies anschaulich abbilden, weshalb ich bis ins Jahr 1307 (und ich hätte noch weiter zurückgehen müssen) gegangen bin. Dort legte die Konjunktion den Zyklus bis 1478 fest. In jeweils vier Unterkapiteln werden nun die exakten Konjunktionen (in einigen Fällen gibt es derer innerhalb von drei Jahren mehrere), die beiden (zunehmenden und abnehmenden) Quadrate und die sich ergebenden Oppositionen der beiden Planetenprinzipien betrachtet. In und um das Ereignis des astrologischen Zusammentreffens, habe ich weltliche Ereignisse gesucht (und gefunden) und bin näher darauf eingegangen. Mit den nächsten Zyklen von 1478-1650, 1650-1821, 1821-1993 bin ich ebenso verfahren. Der aktuelle Zyklus läuft seit 1993 und gibt Auskunft über die Beschaffenheit unserer Welt dieser Tage.
Was genau Neptun und Uranus in diesem Zusammenhang bedeuten, wird auf den insgesamt 479 Seiten zu fassen versucht. Es war nicht zu vermeiden, dass es sehr viel um Religion, Religiosität, Spiritualität, um Wahrheit, Veruntreuung von Wahrheit und um den Verlust des Mythos geht.
Etwa ein Jahr habe ich am Thema gearbeitet, und es hat mir einiges abverlangt. Mehr noch als bei den vorherigen Themen ist mir in der sprachlichen Auseinandersetzung (und ja, wir sehen doch den menschlichen Eingriff in unsere Sprachen zum Zwecke der Lenkung der Gedanken) und der Notwendigkeit zur treffenden Artikulation die Verarmung der deutschen Sprache aufgefallen. Es fehlen Wörter und Bilder für den IV. Quadranten, jenen Teil der „Über-Welt“, der ohnehin ausgeschlossen scheint, und der dann mit der Welt der Erscheinungen gleichgesetzt bzw. verwechselt und mit entsprechenden Zeichen versehen wird. Das habe ich allerdings im Vorworttext (soweit ich mich erinnere) so nicht ausgeschrieben. Warum dann aber jetzt und hier? – Es sei der Leser gewarnt, dass mich bei all der Leküre und Durchsicht älterer und alter Texte, deren ursprünglichere Sprache z.T. erfasst hat. Damit trete ich nun auch zurück hinter das Geschriebene, das vielleicht den einen oder anderen Leser findet, dem ich weiter nicht mitgeben muss, wie das Buch zu lesen sei.



