Home » LESESTOFF » ASTROLOGIE » ASTROLOGISCHE FRAGMENTE » NÄCHSTER SPRUNG IN DIE WERTEWENDE

NÄCHSTER SPRUNG IN DIE WERTEWENDE

Es gäbe viel zu schreiben: Sonnenfinsternisse, Große Konjunktionen, von weltlichen Leuten ausgerufene Zeitenwenden, die keine sind (aber die wirklichen Wenden verstellen), und Ereignisse in der Vergangenheit. Zwei fallen mir da spontan ein: 1812 und 1941. Was die beiden gemeinsam haben? Dazu schreibe ich u.a. gerade. Die Zahl 83 fällt in diesem Zusammenhang – spielen wir ein wenig: 8+3 ergibt 11, und das ist die Zahl von Uranus. Die 8 – Zahl von Pluto und 3 – Jupiter.

Ich pirsche mich an die Zusammenkunft von Jupiter und Uranus heran. Meine Geburtstags-Sonne hat sich übrigens auf einem Gruppenschicksalspunkt von Jupiter-Uranus niedergelassen. Das ist sehr zuvorkommend von ihr, denn da sind in meinem „Anlagenset“ so ein paar andere Konstellationen, die anstrengend bis vernichtend sein können. Aber: Es ist noch mal alles gut gegangen – oder auf Kölsch im § 3 – Et hätt noch immer jot jejange: Wird schon gutgehen… Stimmt. Irgendwie ist es immer, mit einigem Federlassen, gut ausgegangen. Man könnte fast übermütig werden. Werden auch manche mit dieser Konstellation und bestellen sich Vorschusslorbeeren.

Jupiter und Uranus sind zwei Planeten der „oberen Reihe“ – in der Grafik zu sehen. Sie schließen sich kurz und schließen damit Saturn als notwendige Entwicklungsstufe zur „eigenen“ Bestimmung aus. Wer nicht seine ihm zugeeignete Bestimmung (und ich verwende ungerne das Wort „Schicksal“) in seinem Dasein zur Formierung zulässt, muss und wird erleben, dass andere über ihn bestimmen. In der unteren Reihe ergibt sich als Erscheinungsseite Venus in Kombination mit Mond. Man kann es so oder so formulieren: Wenn du in einem Kollektiv bist oder in eines hineingehst), bist du zwar sicher, aber der Preis, den du zahlst, ist deine Eigenständigkeit. Anders: Ein Empfinden (oder auch „Heimatliches“) findet in der Sicherung der Stier-Venus seine Geschlossenheit, seinen Wert und seine Identität. Das könnte man neben Heimat-/Schollensicherung auch Volksliebe als Liebe zu den Volkswerten nennen (dann auch „Nationalismus“  – aber das Wort dürfen wir ja nicht in den Mund nehmen, es ist vereinnahmt).  Was noch ergibt sich hier? – Eine erste Diagonale ist die von Uranus zu Mond. Wenn ich schon nicht Mond-Venus leben darf, dann gehe ich auf die Diagonale und versuche es damit, dass ich mich aus dem, was mein Empfinden sein könnte, heraushebe – meistens werde ich herausgehoben, d.h. ich bin mir entfremdet. Mond-Uranus ist zentrifugal von und aus sich gelöst, aus den Niederungen des Subjektiven heraus und in eine „sauerstoffreiche“ Sphäre hinein, dort wird er sauber, hält sich rein. Mond-Uranus könnte Schwierigkeiten mit der „Heimatliebe“ bekommen.

Vielleicht nicht jeder, aber sicher etliche Menschen mit Kombinationen von Jupiter und Uranus werden bestätigen, dass hier  eine Art „Familienclan“ oder eine „Dynastie“ besteht, in dem und in der bestimmte „Haltungen“ tradiert werden. In diesem Unternehmen gibt es oder gab es einen Vorvorderen, der die Haltung gesetzt hat, und nun haben sich die Mitglieder dem beizuordnen. Clan-Chef ist meistens eine Frau (ja, da ist sie emanzipiert), die aber nach außen den männlichen Chef bestimmt, dem sie dann aber auch die ihr genehme Frau aussucht. Das geht meistens unbemerkt von allen Protagonisten vor sich. Ein Kind mit einer Mond-Uranus-Anlage hat – als zwei Pole – im wesentlichen die Möglichkeit, sich als „unmögliches“ Kind aus der Haltung zu entfernen. Es rebelliert, kündigt die „Sicherheit“ der Familie auf und verlässt diese, oder es übernimmt den Auftrag der Clan-Mutter und setzt die Tradition fort.

Als zweite Diagonale ergibt sich Venus-Jupiter oder anders herum: Jupiter-Venus. Wer diese Konstellation trägt, ist glücklich dran. Er oder sie kommt in Betracht, wenn sich die Frage nach der Einheirat in „gute und gesicherte Verhältnisse“ ergibt. Armes Mädchen findet Prinz und wird nach einigen Wirren in seine Familie und seinen Stand erhoben. Die Märchen enden am Hochzeitstag und schweigen davon, was später geschieht. Auch hier kann ich aus persönlicher Erfahrung sprechen – Mond-Uranus, jawohl, kenne ich in der Zuweisung „Was sollen denn die Leute denken?“, und auf den GSP von Jupiter-Venus hat sich mein Mars geschummelt. Zwar hat er mich nicht vor dem Sog in einen Clan hinein bewahrt (abgesehen davon, dass ich in einen hineingeboren bin), aber er hat mich herausgeholt (alles zu seiner Zeit). Statt „Warten auf Godot“, hätte ich schreiben können „Warten auf Mars“.

Das Engramm des vereinnahmten Lebens habe ich dieses Geviert genannt, und ich bin noch zwei wesentliche Konstellationen schuldig. Die Verbindung der beiden Planeten der oberen und unteren Reihe bilden einen Schott: Schott heißt wie bei den gleichnamigem Schiffsschott: bei drohender Überflutung werden sie geschlossen und bleiben auch geschlossen. Uranus zu Venus ist das Aufeinandertreffen von Zeit und Raum, wobei man wissen muss: Wenn die Zeit ausfällt oder an ihrer Endlichkeit ankommt, stürzt der Raum ein. Hier liegt das Angebot für eine Person – die Hintergründe lasse ich außen vor – „Zeitlichkeit“ nicht zu akzeptieren. Körperlich kann sich das in einer „Verweigerung der Pubertät“, d.h. einer Festlegung des Geschlechts auswirken. Der Körper (vielleicht auch der Geist) derer, die das Angebot wahrnehmen, legt sich nicht fest, er bleibt ohne Wachstum der Keimdrüsen in einem Vorstadium. Und selbst, wenn sich das im Heranwachsen gibt und sich eine „eindeutige“ Frau und ein „eindeutiger“ Mann auswachsen, ist der Konstellation eine gewisse Bi-Sexualität nicht abzuschreiben. Lassen wir einmal die Uranus-Venus-Konstellation auf den Boden von Stier „fallen“: Was ist dann hier wohl „moralisch“ los?

Die zweite Blockade ist die des Jupiter-Mond, und diese grenzt gegen eine mögliche Weiterentwicklung in Richtung „Gegenwart“ ab. Jupiter-Mond ist gekennzeichnet von großer „Erwartung“, seelisch und emotional, an das Kommende. Hinter dem Horizont von Jupiter-Mond liegt das, wohin man gelangen möchte, aber im Hoffen und ohne den „eigenen“ Saturn – ist diese Hoffnung nahezu lähmend. Es kommt hier der vor der anderen Tür stehende Mars-Neptun ins Spiel. Auch dieser siamesische Zwilling ist in einem Schwebezustand, unfähig zu handeln, und ohne Zugang zu ihm (das Schott müsste geöffnet werden) kann auch Jupiter-Mond – allerdings in leuchtenden Farben und mit viel Gefühl und Bildern von Prunk und Luxus (Jupiter will mehr) nicht zu eigenem Bewusstsein gelangen. Fällt diese Konstellation – so jemand sie im Geburtsbild hat – in den I. Quadranten oder hat Bezug dazu, kann man von „Krebs“ als Erkrankung sprechen. Die Körperzellen – im Stier oder im 2. Haus – wachsen über ihr Maß (Saturn fehlt) hinaus und wuchern über die Zellgrenzen hinaus. Krebs ist die Krankheit des nicht gelebten Lebens. (Ich meine, es war Wolfgang Döbereiner, der dies sagte.) […]

[Jetzt komme ich zu dem, woran ich derzeit arbeite]

Hier ist schon einmal das Inhaltsverzeichnis; mehr soll nicht dazu kommen – es ist alles verwirrend genug. Viermal in Folge – immer im Zyklus von 83 Jahren – wird es um die Belange des Bestandes als „Währung“, als „Territorium“, „Gemeinschaftliches“ und „Soziales“ gehen. Es wird damit um „Aufbrüche“ darin gehen und um deren Erweiterung. 

Sodann habe ich hier eine kurze Übersicht über die letzten und die nächste Jupiter-Uranus-Konjunktionen im Stier.  Jupiter im Stier kennzeichnet in seinem Durchlauf eine „Hochzeit“ und ein „glückliches Händchen“ für materielle und selbstsichernde Belange. Ein Immobilienmakler wird sagen: Jetzt gibt es viele Immobilien, aber wenn es viele gibt, sinken die Preise, was schlecht für Immobilienverkäufer, gut für -käufer ist. Jupiter vereinheitlicht die vielen verschiedenen Facetten (die möglicherweise im Stier in seinem Durchlauf Uranus hervorgebracht hat). Bei jeder Jupiter-Uranus-Konjunktion ist es Uranus, der im Zeichen in Vorarbeit das Vorgefundene lockert. Dann holt Jupiter ihn ein und „krönt“ die Auflockerung in neuer Zusammenfügung. Auch liefert er den recht-sprechenden bzw. das Gesetz anwendenden Hintergrund, wobei zu schauen ist, wo jeweils Saturn steht. Im im April 2024 beginnenden Stier-Zyklus befindet sich Saturn in den Fischen, was darauf hindeutet, dass eine bestehende Ordnung vor die Zeit zurückgeführt wird. Die Ordnung, wie wir sie bis jetzt kannten, wird sich auflösen. Überflüssige Information: 1858 stand dieser Saturn im Krebs, 1941 im Stier (mitten im Geschehen der Konjunktion) und 2107 wird er im Steinbock stehen. Niemand der heute Lebenden wird dies erleben… – Nun anschließend ein Ausschnitt aus dem Kapitel „1941“:

 

Weltanschauliche Quantensprünge für die Wertegemeinschaft –
Jupiter-Uranus-Konjunktion im Stier

Werden wir richtig informiert? Ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte, daß von der Antwort auf diese Frage die Zukunft der menschlichen Gesellschaft abhängt.

Man kann der Wahrheit den Mund verbinden, aber dann macht sie sich immer noch durch Stöhnen bemerkbar.

Arnold Joseph Toynbee (1889-1975)

1941

83 Jahre (nach 1858) sollten sich Jupiter und Uranus erneut im Stier treffen. Am 7.5.1941 – ziemlich mitten im II. Weltkrieg auf 25°47‘. Hier das Horoskop auf Berlin.

Da müssen wir aber tief Luft holen. Was ist denn da los? Im 4. Haus und unter der Regie von Stier treffen sich 6 Planeten in Konjunktion. Stier ist außerdem nicht nur Herrscher von 4, sondern auch von 5 (die Kollektivierung der Eigenständigen) – das Ganze bei einem Steinbock-AC (das Prinzip der Zusammenziehung und Konzentration, auch die gegenüber dem Gesetz zurückgenommene Selbstdurchsetzung, d.h. „Selbstverteidigung“), einem Skorpion-MC (Leitbildorientierung in Belangen der gesellschaftlichen Ordnung) mit Pluto in Löwe und in 7 – das Programm des Lebens – oder das „programmierte Lebensweltliche – in der Öffentlichkeit. Als Bildabgabe eine Vorstellung von Dasein, eine exklusive Gebundenheit, wenn nicht sogar „Hörigkeit“ gegenüber bestimmten Partnern.

Worin besteht hier der „Quantensprung der Wertegemeinschaft“? Im ersten Draufblick würde ich sagen: Das ist eine grundsätzliche Infragestellung einer bestehenden Gemeinschaft. Doch der Reihe nach. Hier liegen vor: Saturn-Uranus-Konjunktion, Saturn-Sonne, Saturn-Merkur, Saturn-Venus, Merkur-Sonne, Venus-Sonne, Venus-Merkur, Jupiter-Venus, Jupiter-Merkur … Mars exponiert dazu im Quadrat.

Weil er ein wichtiger Protagonist war: Man beachte die Mars-Venus-Konjunktion von Adolf Hitler, die an diesem Tag beschlagnahmt war (Mars-Venus haben wir auch am Tag der nominellen Invasion in die Ukraine).

Außen: Adolf Hitler Innen: Adolf Hitler

Am 21. April (dem Tag der diesjährigen JU-UR-Konjunktion) 1941 hatten die griechischen Divisionen an der albanisch-griechischen Grenze kapituliert, der Widerstand der Griechen war damit zusammengebrochen und die deutsche Wehrmacht sowie italienische Verbände schafften es zum 30. April, das griechische Festland zu besetzen. Sechs Wochen nach dem Transit vom 7.5. auf Hitlers zerstörerische und unerbittliche Mars-Venus-Konjunktion ließ das Deutsche Reich auf breiter Front zwischen der Ostsee und den Karpaten den Krieg gegen die Sowjetunion los. Der Wehrmacht standen für den propagierten „Kreuzzug Europas gegen den Bolschewismus“ 153 Divisionen mit knapp über drei Millionen Soldaten, 3.600 Panzern und 600.000 Motorfahrzeugen zur Verfügung. Vom Überraschungsmoment begünstigt, stießen die drei deutschen Heeresgruppen gemäß dem Angriffsplan „Barbarossa“[1] schnell nach Osten vor.

Der „äußere Wutausbruch“ trifft mit dem inneren des Mannes zusammen, der an der Spitze des Landes stand und alles in die Waagschale warf. Es hat schon seine tatsächliche Bewandtnis, dass man in Deutschland auch 80 Jahre nach dem Krieg noch nicht mit dem Thema „fertig“ ist. Es geht hier um den Sprung aus einer Nation, aus einer Nationalität hinein in eine Scheinheimat: Mond steht auf 0° Waage in der Nähe von Neptun, beide quasi vom Begegnenden (Krebs) in die Kontrollzentrale des 8. Hauses – einer Quarantäne gleich – gestellt.

Mars steht im Konjunktionshoroskop – jenem, das nun mit dem 2024-Zyklus-Beginn abgelöst wird – im 2. Haus. Er stammt aus dem 3. Haus, d.h. eine aggressive, vorwärts stürmende Darstellung, Mars im Quadrat zu der Konstellations-Gruppe in Haus 5. Ein aufgehobenes, gespaltenes Revier. Wassermann im 2. Haus – Uranus-Venus: Ich hebe dich heraus aus deinen Werten und deinem Territorium – Mars: Und das mit Energie. Die Radikalität, mit der dies in diesem Zyklus eingeleitet wird, wirkt noch fort.

An der Pforte zum nächsten Zyklus stehen wir derzeit im Steinbock. – Damit ist die gesamte Ausgangslage von 1941 wieder aktiviert. In diesem April steht das Leben als souveränes Land mit wie auch immer gesicherter oder abgelehnter Identität existentiell zur Disposition.[2]

Und was war, als der „Zeiger“ zwischen 1941 und 2024 auf dem Stellium im 4. Haus ankam, genau gesagt, es zweimal berührte? Im Phänomensrhythmus kämen wir auf das Cluster etwa Mitte 1966, am DC wären ca. 41,5 Jahre vergangen (1983-1984), etwa (zwischen 1996 und 2002) um 2000 kämen wir im Fügungsrhythmus auf das Stellium.

Deutschland in den Jahren 1966 bis 2000 – kurz überschlagen – Von 1949 bis 1966 ist ein enormer Wirtschaftsaufschwung kraft der Sozialen Marktwirtschaft zu datieren. Beendet war der Aufschwung endgültig mit der Ölkrise 1973. Im Jahr 2000 wurde eine neue Währung vorbereitet, genau gesagt: am 1. Januar 1999 wurde der Euro als Buchungswährung und drei Jahre später, am 1. Januar 2002, als Bargeld eingeführt. Die Einführung des Euro europaweit bedeutete eine weitere Enteignung der nationalen Notenbanken – eine Einfassung ins Kollektiv unter Aufgabe der Eigenständigkeit, stattdessen gab es nun eine europäische Zentralbank.

Exkurs. Wo suchen wir eigentlich den Nationalsozialismus? Inhaltlich aus den Konstellationen geschlossen: Er setzt sich aus der Kombination von Mond (Krebs – 4. Haus) mit Stier-Venus und einer Prise Uranus zusammen. Uranus spielt hier – seine negative Seite – die Karte des Totalitarismus bzw. die Größenvision der „Weltumspannung“ aus.

Die Ablehnung des Nationalen sehe ich übrigens ebenso im Mond-Venus-Uranus, die Umkehrung des „Rechten“ ins „Linke“ mit dem Schwerpunkt auf dem Uranus. Das „woke“ Diktat, das sich bereits vor der Corona-Pandemie in Deutschland andeutete, und jetzt seinem Wendepunkt zustrebt, ist die andere Seite der National“überhöhung“ mit geschlossenen Grenzen. Mit seiner Ablehnung gegen das Geschlossene, mit der Öffnung und Aufhebung aller Grenzen. Beide beruhen auf einem „historischen Missstand“:  Die Folge der sozialen und politischen Probleme nach dem I. Weltkrieg hatten letztendlich zu einer Wirtschaftskrise geführt. Der Vertrag von Versailles hatte die Kohle- und Eisenerzförderung, die ein wichtiger Motor der deutschen Wirtschaft war und viele Arbeiter beschäftigte, eingeschränkt. Deutschland hatte Schwierigkeiten, seine Kriegsschulden zu begleichen, was die Regierung dazu veranlasste, mehr Geld zu drucken, über die Banken Kredite auf leichten Wegen zu vergeben, um dann Ende 1929 die Zinsen anzuziehen. Die Folgen – u.a. Insolvenzen der kleineren und mittelgroßen Kreditinstitute – dessen sind auch wiederum bekannt. Die (geplante) Hyperinflation in den 20er Jahren führte dazu, dass das Volk der Regierung nicht mehr vertraute, und sich von Versprechungen der erstarkenden NSDAP, die die Probleme am „Phänomen der jüdischen Geschäftsleute“ als Rassenproblem festmachte. Der Rassismus der Nationalsozialisten hat einen „Bruder“ bekommen. Auch der amerikanische Rassismusforscher Ibram X. Kendi reibt sich am Rassismusthema, indem er ein Rassen-Essentialismus[3]-Dogma propagiert und suggeriert, dass einige Gruppen versuchen, andere zu unterdrücken.[4] Peters sieht Kendis Ausführungen in nicht wenigen Ausführungen denen in Hitlers Kampfschrift ähnlich, wie dieser gehe Kendi von der Prämisse aus, dass Rasse der Gesellschaft innewohne und daher bewahrt werden müsse. Hitler in „Mein Kampf“: „Jedes historische Ereignis auf der Welt ist nicht mehr und nicht weniger als eine Manifestation des Instinkts der rassischen Selbsterhaltung, sei es zum Wohl oder zum Leid.“ Kendis Überzeugung sei, dass „Antirassisten aller Rassen – ob aus Altruismus oder intelligentem Eigeninteresse – immer anerkennen würden, dass die Wahrung der Rassenhierarchie gleichzeitig ethnische, geschlechtsspezifische, Klassen-, sexuelle, Alters- und religiöse Hierarchien bewahrt.“[5] Beiden eignet der Blick durch die Linse der Rasse, für Hitler sind es die Juden, für Kendi die Weißen.[6] Um es abzurunden: Um Rassismus zu bekämpfen, müsse der Staat Ministerien für Antirassismus aufbauen, mit nicht gewählten „Experten“ wie ihm, die Verstöße ahnden könnten. – Das klingt sehr nach den Gesetzen, die die rot-grüne Regierung im Jahr 2024 in Deutschland im Kampf „gegen rechts“ (also gegen die „Nazis“, in Gestalt der Partei AfD) auffährt.

Anti-Diskriminierung ist ebenfalls Diskriminierung, denn in beidem muss „unterschieden“ werden. Uranus ist hier zuständig: er ist der große „Gleichmacher“ oder der große Spalter. – Adolf Hitler hatte einen in Haus 4 eingeschlossenen Wassermann und den Uranus am AC in der Waage. Ibram X. Kendi ist Löwe mit einer Mond-Uranus-Opposition (von Schütze zu Zwilling). Seine Venus im Krebs steht im Quadrat zu Pluto-Saturn.

[Soweit diese Schnipsel, Arbeit schreitet voran]

 

[1] 22. Juni 1941 mit Sonne auf 0° Krebs am DC, das bereits im Dezember 1941 mit der deutschen Niederlage in der Schlacht um Moskau scheiterte. Der ursprünglich anvisierte Angriffstermin war übrigens der 15. Mai 1941.

[2] Ich werde weiter unten auch die Konjunktion 2024 für Kiew anschauen… Was bedeutet die Konjunktion für dieses Land im Krieg? – Soweit bereits vorab: Der Neptun des derzeitigen Präsidenten steht exakt auf dem MC des Konjunktionshoroskops, und damit im Quadrat zum Saturn. Aushöhlung und Übersteuerung des Uranus. Wird er eine Militärherrschaft errichten? Sein Mars in Opposition zu Pluto, ebenso Sonne-Venus.

[3] racial essentialism = das Dogma, dass Rasse eine feste biologische Eigenschaft oder Essenz ist, die die Eigenschaften und Fähigkeiten einer Person bestimmt.

[4] https://www.carolinajournal.com/opinion/is-woke-ideology-similar-to-nazism/

[5] Is woke ideology similar to Nazism?, in: The Carolina Journal vom 8.11.2021, Joshua Peters

[6] Wo ist astrologisch „Rasse“ zu sehen? – Man kann sie nicht sehen. In solchen Kategorien arbeitet die Astrologie nicht.

(Visited 84 times, 1 visits today, 98.904 overall counts across all posts)