“ „Die Grünen kritisieren etwas, was sie selbst beschlossen haben“, sagte Andreas Lenz (CSU). Tatsächlich war die Absenkung der Füllstandsvorgaben für die Gasspeicher noch unter Reiches Vorgänger Robert Habeck beschlossen worden. […] Auch SPD-Energiepolitikerin Nina Scheer wies entsprechende Forderungen der Grünen zurück. „Wenn ohne Not und Bedarf preistreibende Vorsorge eingefordert wird, bleibt unweigerlich ein populistischer Anschein“, sagte sie Table.Briefings. Dagegen betonte Kellner nach der Sitzung, dass die LNG-Terminals keine Sicherheit böten, weil ein großer Teil des Flüssiggases aus den USA stammt und diese Lieferungen von Donald Trump gestoppt werden könnten.“ [Quelle]
Wer ist Nina Scheer? Sie ist die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. „Wenn ohne Not und Bedarf preistreibende Vorsorge eingefordert wird, bleibt unweigerlich ein populistischer Anschein“. Auf ihrer Webseite liest man folgendes:
„[…] widme ich mich gemeinsam mit tatkräftigen Kolleginnen und Kollegen der Energiewende in all ihren vielfältigen Aufgabenstellungen.
Einen stetigen Austausch über energiepolitische Fragen pflege ich auf Basis des 2018 von mir initiierten Sozialdemokratischen Energiewende-Appells, der inzwischen über 1700 UnterzeichnerInnen – und aus diesem Kreis interessierte Gesprächsteilnehmerinnen – zählt. […]“ [Quelle]
In der Sache der Anfrage der Grünen zu den Gasspeichern und deren Ständen war die Energiepolitikerin gefragt. Schauen wir auf das Geburtsbild (11.9.1971, Sonne am MC, Berlin), sehen wir viel Saturn-Merkur. Merkur auf 0° Jungfrau, Saturn auf 6°28′ in Zwillinge, Saturn Quadrat Merkur. Da fällt doch gleich ein: Erscheinung der Spiegelung anderer.
Sofern dem Saturn ein verneinter Ursprung der Gestalt der Zeit vorliegt, und Mars und Venus ohne Bestimmung für die Gegenwart bleiben, kann Merkur eine Form nur als Vorgang ausführen. Er setzt Regelungen, die ständig zu wiederholen sind und sich in Verbrauch bestätigen müssen, an die Stelle der Bestimmung. Die entmachtete, sich im Vorgang erschöpfende Bestimmung führt zum Ausschluss des Empfindens, bzw. zum Auslassen dessen, was dort auftauchen „möchte“. Man darf nicht „merken“ und muss versachlichen, neutralisieren, skeptisch und „wissenschaftlich“ (Wissenschaft als der Ersatz für die Anschauung des Gewachsenen) werden. Mit der Versachlichung ist der Schmerz der Unvollständigkeit ausgeschlossen, und man funktioniert im Sinne eines Kollektivs* (2. Haus) in der Befolgung der Regeln ohne eigenes Urteil, aber störungsfrei. Merkur-Saturn ist in ständiger Eigenentwicklung begriffen, deshalb handlungsgehemmt und passiv, er ist die „ewige Kaulquappe“ in verweigerter Metamorphose, der Axolotl, der in der Form der Dauerlarve zwar geschlechtsreif wird, aber nie das Angelegte voll entfaltet. – Die Metamorphose auch hier ist eine entscheidende Phase, während der in der Isolation von der Außenwelt eine innere Entwicklung nachgeholt wird, um zur Gestalt seines Prinzips und zum Erleben zu gelangen. Merkur-Saturn verharrt darin und wird der Intellektuelle in reproduktiver Funktion. In der Neutralisierung und Versachlichung der Umraumbeziehung wird er ortlos. Bei Saturn-Merkur können wir auch von der Angst vor Abweisungserlebnissen sprechen.
Nun muss all dies an „Blockade“ von der Sonne auf Jupiter-Uranus-GSP umgesetzt werden. Sie geht umsichtig und vorsichtig vor, ist umschlossen von einer Sicherungs-/Beschwichtigungsform (Venus aus Stier ist auch der Speicher/die Lagerhaltung und Waage) und in der Anschauung des Gerechten (bzw. des als „gerecht“ Ausgemachten) dem Angebot eines Kollekts gefolgt – vermutlich. Pluto steht am Übergang von Jungfrau zu Waage, Jupiter und Neptun gemeinsam am Übergang zu Schütze. Planeten auf Grenzen der Zeichenwechsel wirken in beide Richtungen, was eine große Herausforderung ist und einiges an Reflektion erfordert.
Es waren Jupiter und Neptun in Skorpion schon recht ideologisch verführbar, und nun wird das Ganze in die Ausführung bzw. Vertretung der Gesetze gebracht. Die einmal eingegangene Bindung an einen bestimmten Weg wird legitimiert – wenn es sein muss, auch unter Aufhebung des Rechts. Ganz abgesehen davon, dass die Konjunktion für Sekten anfällig macht. Politik (Pluto) und Energie (Mars mit Aspekten von Uranus – der fließende Strom). Als Pluto in die Waage gelangte, wurden Gedanken und Ideen/Bilder nach Vorstellungen „gestaltbar“, d.h. eben nicht mehr gestaltbar, sondern zum Zeichen. Mars wiederum steht hier – wie zur Bestätigung – im Wassermann und hat – als in der MRL relevant – nur einen einzigen Aspekt: eine Konjunktion zum Mondknoten. Heraus aus dem Löwen (und dem Sonnenverbund) hin zur fließenden Energie ins Überpersönliche. Alle Energie für die Sache derer, die die Anwälte der Großen Rettung sind. Vielleicht bräuchten wir jetzt einen Energiepolitiker oder eine -politikerin – am besten aber einen, der sich auskennt – mit Mars im Stier. Dann wäre vielleicht ausnahmsweise die Energieversorgung und -sammlung sicher.
Ich sags mal salopp: Wer sich „fließende, strömende“ Energie zur Aufgabe macht, und dies vermutlich im Außerachtlassen der noch anderen zu lösenden Aufgaben, sichert eher seine Funktion im Kollektiv als „Energie“, die zum subjektiven Überleben gebraucht wird, d.h. dafür zu sorgem dass es einen Vorrat gibt. Dies mein schneller Gedanke zum gestrigen Vorgang.
„Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein. Die Bundesnetzagentur beobachtet und bewertet die Lage fortlaufend. Ein sparsamer Umgang mit Gas bleibt angesichts des weiterhin erhöhten Preisniveaus für Haushaltskunden sinnvoll.“ [Quelle]
Frau Scheers Merkur wird zur Zeit von der Sonne bestrichen. Sie müsste eigentlich die Warnerin sein, die sich dieser Energiemangellage annimmt, oder nicht? Steht Jupiter-Neptun dagegen?
* Bei Familien, Gruppen, Interessengemeinschaften, Verbänden handelt es sich dann um Kollektive, wenn sie „Zeichen der Information“ werden oder geworden sind. Also z.B. Wappen sind solche Zeichen. Wenn sich eine Familie ein Wappen gibt, dann fängt es schon an. Zeichen der Information deuten auf Unerlöstes hin. Jeder in dieser Familie, der dann zugehörig sein will (oder als Kind muss, weil es noch zu klein ist), verliert etwas von seiner eigenen Gestalt. Es wächst in eine versehrte (seine) versehrte Bestimmung hinein. Die von mir erwähnten Haltungen und „Glaubensformeln“ sind die Zeichen der Information. Parteien sind ebenfalls Kollektive und gebven sich ihre „Logos“ und Wappen.
