SCHREIBKUNST & SCHREIBHANDWERK

„Unterscheidbarkeit und soziale Gerechtigkeit

Die soziale Gerechtigkeit gibt es nicht, – Politiker, die dies fordern beweisen damit, daß sie nicht denken können.
Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, daß ein Ausgleich der Unterschiede im Ablauf der Zeit Schicksal verhindert. Der Himmel wird entmachtet durch die Eingriffe des sozialen Menschen, so daß Lebensentwürfe aus der Ordnung kommen. Das wird vom Einzelnen nicht mehr wahrgenommen, da für ihn der Augenblick zählt, aber auch die intellektuelle Gleichschaltung die innere Ruhe nicht mehr gewährleistet, die für die Wahrnehmung notwendig ist.
Die soziale Gerechtigkeit nimmt dem Einzelnen die notwendigen Ereignisse, die für seine individuelle Entwicklung vorgesehen sind und nimmt für sich in Anspruch, dies einfordern zu können. […] Es geht darum eine Gesellschaft entstehen zu lassen, in der der Einzelne seinen mitgegebenen Fähigkeiten gemäß sich entwickeln kann und nicht etwas zugeteilt bekommt, das nicht in seinem Möglichkeiten liegt.
Im Bayerischen gibt es den Spruch „Nichts ist so schlimm, daß es nicht irgendetwas Gutes hätte“, was bedeutet, daß ein schreckliches Ereignis notwendig ist, um seine Unterscheidbarkeit, seinen Lebensweg zu finden. Da aber nicht durch jedes Unglück eine Unterscheidbarkeit möglich wird, sterben viele kollektiv.

Und dies ist soziale Gerechtigkeit, denn die Unterscheidbarkeit setzt die Eigenständigkeit voraus.

Wolfgang Döbereiner
22. Juli 2013″

… Sie könnten zum Beispiel …

WORTE SCHREIBEN

Worte, Wörter, Sätze, Texte … Wenn Sie wie ich ebenfalls schreiben und jemanden brauchen, der über Ihr Geschriebenes blickt, könnten Sie zu mir kommen. Ich bringe Ihre Geschichten, Erzählungen, Romane, Ihre belletristischen ebenso wie auch wissenschaftlichen Arbeiten sowie Texte für Blogs oder Webseiten treffsicher, gut strukturiert, ohne Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler in Form (das ist zumindest der Plan).

BLICK IN DEN GARTEN: Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen in einer Art Schreibcoaching neben meinem Lektorat Rat und Anleitung geben. Anleitung auch darüber, wie Sie Ihr Geschriebenes fortan selbst besser hinterfragen und korrigieren können, wie Sie Ihre speziellen Stärken herausfinden, herausstellen und sich sprachlich Ihnen selbst entsprechend darstellen. 

Ein Probelektorat eines Ihrer Texte wird Ihnen Ihre Entscheidung ganz bestimmt erleichtern. Über konkrete Preise sprechen wir spätestens, wenn ich den Aufwand für die Arbeit an Ihren Texten genau einschätzen kann. Mehr erfragen Sie bitte per Mail. Danke.

Diese Stiefel sind gewandert, Poster 60 x 40 cm

… Sie könnten Wörter ergänzen und …

BILDER GESTALTEN

Texte sind allerdings noch nicht alles. Auf dem Papier und auf dem Bildschirm wirken das Wort und seine Botschaft erst in einer angemessenen Anordnung, gewürzt mit Bildern, Grafiken, Zeichnungen. Farben spielen eine große Rolle. Proportionen sind ein nächstes Formatierungselement. Auch dabei kann ich Sie unterstützen: bei der Gestaltung Ihrer Bucheinbände, Webseiten oder Flyer und Plakate. Unter BILDARBEITEN finden Sie hierzu einige Notizen.


… oder Sie könnten …

WORTE WAGEN

blüteblüte

Diktaturen, egal auf welcher Ebene, fangen immer gleich an und haben immer den gleichen Ablauf – es gibt Mitläufer, die sich der vermeintlichen Stärke eines anderen anschließen, bis es zum kollektiven Wahnsinn kommt und eine große Diktatur entstanden ist. (Petra Döbereiner, Mai 2014)

Warum Astrologie? Fragen Sie und – schauen Sie es sich an, dann werden Sie mich verstehen. Auch der Astrologie geht es um die Artikulation des Beobachteten, und um das Begreifen der Welt und des eigenen Lebens.

Die Symbole in der Astrologie sind eine Sprache – eine, mit der sich vieles verstehen lässt, und es gibt WIRKLICH viel zu verstehen. Verschiedene Themen habe ich in Bildbänden zusammengefasst: die Tierkreiszeichen, die Quadranten, die Achsen… Ich selbst bin keine Astrologin, die von der Beratung oder Erstellung von Horoskopen lebt – aber ich erlaube mir, darüber zu schreiben. Astrologe ist, wer sich mit dem Verhältnis des Menschen zum Kosmos (oder Chaos) beschäftigt. Das ist ähnlich wie bei einem Schriftsteller, den nicht Bestseller (und damit ein Publikum) zum Schriftsteller machen, sondern die Tatsache, dass er Dinge und Verhältnisse in der Welt beschreibt und diese aus großer Distanz oder aus großer Nähe zur Sprache bringt und aufschreibt.

 

… oder nichts von alledem und einfach …

WORTE SPAREN

Wussten Sie, dass jeder Mensch nur eine bestimmte Anzahl an Wörtern zur Verfügung hat? Wenn das Kontingent erschöpft ist, tja… – Ganz so ist es nun nicht. Und trotzdem: Nicht alles, was es zu sagen gibt, muss in einem Aufsatz mit vielen Wörtern gesagt werden – manchmal ist es die Kürze eines Aphorismus oder eines Satzes, der das zu Sagende zusammenfasst.

In dem Film, den Sie hier sehen, sind die Bilder der Text. Tatsächlich sind das Malen von Bildern und Gestalten von Figuren ein primitiverer, im Sinne von ursprünglicherer,  Akt des Erschaffens.

fffff


… das dann doch lieber nicht, sondern …

(MEINE) WORTE LESEN

Meine Kenntnisse über Linguistik und die deutsche Sprache, die ich im Lektorat und in der Textgestaltung anderen zur Verfügung stelle, sind das eine. Aber natürlich schreibe ich immer noch Eigenes, und werde vermutlich auch nie damit aufhören.

Die Prophezeiung, Poster, 60 x 60 cm

Wie Christa Wolf es einmal sagte, so nehme auch ich tägliche Geschehnisse und an mich herangetragene Gedanken zum Thema für Essays oder – Gedichte (s. rechts). Ich bin immer dabei zu forschen … sei es wissenschaftlich oder – leidenschaftlich.

Etwas dieser Energie geht in die Gestaltung von Bildern; Ergebnis dessen sind die Digitalart-Karten im BLICK NACH OBEN. Mir bereitet das Freude. Den Menschen, die sie ansehen, vielleicht auch. Eine Galerie meiner von 2004-2013 publizierten Kinder-, Jugend- und Lyrikbücher finden Sie ebenfalls, und kaufen können Sie sie natürlich auch.

Von 2014-2015 sind einige Bildbände – darunter auch einen mit dem Titel „Eulen nach Athen getragen“ entstanden Sprache spielt dort durchaus auch eine Rolle. Diese zwei Jahre waren Wendejahre: den Verlag hatte ich abgewickelt, daraufhin revoltierte mein Rücken und warf mich in die Unbeweglichkeit. Neu – bzw. Umorientierung. Im letzten Jahr wurden diese Büchlein übrigens nochmals nachgefragt und folglich habe ich sie nachbearbeitet und nachgedruckt.

Und 2016 bis 2020? – Unabhängig von meinem „Schaffen“ ereilte mich die Einsicht, dass es Zeit wird, sich um anderes zu kümmern. Ein ins Leben gerufenes Vorhaben kam zu spät und erreichte die angepeilte Zielgruppe nicht, was weniger mit der Zielgruppe als mit dem Konzept hinter deren Funktion zu tun hatte. Sofern man nicht Teil jener Gemeinschaft ist, die die Strippen verwaltet, arbeitet man gegen Windmühlen, bzw. kommt gar nicht dazu, das Eigentliche, nämlich das, was zu tun wäre, zu tun. 2017 war das Geburtsjahr einer neuen Art und Weise meiner Herangehensweise an die Astrologie. Im 4. Jahr dieser Richtung feile ich immer noch und wieder und gerne an Deutungen und Betrachtungen der Welt. Mal schauen, wohin es mich führt. Lesen kann man das in den verschiedenen „Fragmenten“ und Beiträgen.

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