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KALENDARIUM FÜR DAS JAHR 2023

Inwieweit ich mit den Kurznotizen zu den täglichen Planetenständen richtig liege, überprüfe ich sporadisch, im vergangenen halben Jahr habe ich mehr Übung darin bekommen, die unterschiedlichen Gewichtungen zu erkennen. Für manche Tage hätte es tatsächlich mehrerer Sätze bedurft, weil sich immer komplexe Verknüpfungen ergeben. Meine Wahl treffe ich intuitiv, aber sie ist auch nachvollziehbar. Ob sie von den Lesern und Hinschauern ähnlich wahrgenommen wird, ist nicht in meiner Hand. 

Februar 2023

Am 31.1. 2023 sind alle Planeten direktläufig, Mars und Mond stehen in 3°-Orbis-Konjunktion (berechnet auf Sonne am MC) und Venus nähert sich in den Fischen dem GSP Mars-Venus an. Jupiter hat den GSP 5°30‘ passiert und sich bereits um 27 Minuten entfernt. Aber die „Erweiterung des Schreckmomentes“ wirkt nach…. Jupiter im Widder, das Feld der Selbstdurchsetzungen weitet sich aus. Saturn – der „Sensenmann“, der Vollstrecker hält sich in der Nähe von Merkur-Uranus-GSP auf, das auch noch im 10. Haus unter der Regie von Wassermann, Uranus: die Kommunikation der Unvereinbarkeit, die Aufhebung der Abweisung oder die Regelung der Umstrittenheit – Uranus ist wieder direktläufig im Stier, es geht in Fragen der „Erneuerung“ und Revolution der Selbstsicherung und in den sozialen Belangen wieder vorwärts. Uranus in Quadrat zur Sonne – es flackert ein wenig aus dem OFF heraus, unklare Bedrohungslage. Mit diesem Stand geht es in den Februar.
Im Laufe des 16.2. – als nächstes größeres „Ereignis“ kommen Sonne und Saturn auf 27°30‘ Wassermann – einem Jupiter-Uranus-GSP – zusammen. „Es ist irgendwie noch mal gut ausgegangen“ heißt es bei Ju-Ur: es fügt sich die gemeinschaftliche Erneuerung, bestenfalls bestimmend. Allerdings ist Sonne-Saturn sympathikoton, es könnte sich um eine „Fleißsache“ handeln, die jemand sich da als sein Verdienst anschreibt. Gleichzeitig treffen sich Neptun und Venus in den Fischen: 24-25°. Auf 24°30 ist wiederum ein GSP Uranus-Neptun. Eine versunkene Wahrheit liegt hier begraben – Unbewusstes steigt hoch und wird von einer Auflösung des Denkens, einer Wechselwirkung zwischen Sicherung und Grenzauflösung aufgefangen. Das sieht nach Handlungsunfähigkeit aus.
Am 19.2. tritt die Sonne in das Zeichen Fische ein, lässt Saturn im Wassermann zurück. Merkur und Uranus bilden ein Quadrat, das am 21.2. exakt wird. Mars und Mond-Neptun bilden ebenfalls ein Quadrat. Existentielle Entwurzelung, Milieuunterschiede, Umstrittenheit – und ein Zusammentreffen von einer Aggression in der Vertriebenheit aus sich selbst. Immer noch ist Sonne-Saturn gegeben: Mangelzeit, Mangelwirtschaft: die Sonne läuft über die 2°30 von Saturn-Neptun. Beleuchten einer Situation von schwacher Rechtsposition und Minderheitenlage. Es werden sich einige im Stich gelassen vorkommen, der Realität entfliehen wollen, sich ein Wolkenkuckucksheim suchen.
Am 25.2. treffen sich Mond und Uranus im Stier, auch Jupiter und Venus treffen sich – in Militärfragen. Ju-Ve und Mo-Ur korrespondieren miteinander: Engramm des vereinnahmten Lebens: Sehen wir Mond-Venus als die Ausübungsseite des Jupiter-Uranus (der gleichzeitig die Lösung darstellt), dem die Bestimmung fehlt, treten anstelle von Schicksal Regelungen. Das Fehlende (die Lücke) wird als Saturn-Merkur bemerkbar – die Spiegelung in Vorgängen und Ausübungen der sozialen Form.
Zum Venus-Mond gehört als Diagonale Uranus-Mond – der Versuch, sich am Subjektiven nicht zu verschuldigen und der Wunsch nach Reinheit bei Besetzung durch die Mütter. Von welchen Müttern sprechen wir?! Uranus-Mond wirft aus dem Milieu, in das man geboren ist, hinaus.
Die zweite Diagonale Jupiter-Venus spricht vom Vorhandensein von Gutbürgerlichkeit, der (gelingenden, glücklichen) Integration in das Soziale und in das Kollektiv mit seinen Haltungen (sofern nicht ein entsprechend gestellter Saturn dagegen ist). Jupiter-Venus hat nicht selten eine ganze Dynastie hinter sich (von Ärzten oder Anwälten etc.). 
Als Schott liegen Mond-Jupiter als die Gefahr der Wucherung bei bestimmungslosen Wachstum, und Uranus-Venus, der Zusammenbruch von Geweben und Figurationen als Aufhebung und Störung der Zellteilung, kurz: die Materialermüdung, vor.
Lösung ist das Freiwerden der Bestimmung, die im Jupiter-Uranus zum eigenen Dasein führt; jedoch wird im Verband das Entstehen eines neuen Saturn selten begrüßt, weshalb der neue Saturn denselben verlassen und neu anfangen muss. Das Ganze spielt sich in Zeichen des I. Quadranten ab – hier wird etwas real. Neptun und Mars – Mars läuft noch auf die 24° Zwilling zu.
Wenn wir am 1.3. um 00:18 den IC überqueren, d.h. die Sonne über den IC läuft, ergibt sich ein Mars am Übergang von Haus 8 und 7 bei Neptun-Mars-Quadrat ins 4. Haus hinein. Verbalaggression bzw. energiereiche Darstellung und Raumergreifung. Mit Auflösung von Umrissen des Heimatlichen, Pluto tritt ins 3. Haus ein und steht nur noch 31 Minuten vor den 0° Wassermann. Es besteht ein Hinweis auf die USA und die Biden-Administration.

Januar 2023

Wann endet dieser Krieg? Wie wird der Winter mit der Energiekrise weitergehen? Was ist mit der Rezession und was mit der Misere im Gesundheitssystem? Zum Thema Krieg: Jupiter befindet sich im Widder, Mars kreuzt in den Zwillingen.  Das könnte man formulieren als die Erweiterung der Möglichkeiten zur Durchsetzung. Widder – das Kampfgebiet. Jupiter wird darin die Posaune geben. Und da ist auf jeden Ton zu achten, denn mit der Hoffnung darauf, dass „es besser wird“, überhört man schon mal die Untertöne. Die Zuversicht, die Jupiter auf Erweiterung und mehr Verständnis mit sich bringt, lässt seine „Trickhaftigkeit“ vergessen. Er „predigt“ da auch schon einmal das, was die Leute gerne hören. Mars bringt ihn in die Darstellung und die Kommunikation mit ein: eine aufdeckerische und direkte Darstellung, z.T. eindimensional. Der Krieg wird auch in den Medien ausgetragen. Merkur kommt nicht nur aus dem Zwilling, sondern auch aus der Jungfrau – und hält sich den gesamten Januar über im Steinbock auf. Es geht rückwärts los – Bote eines „Sozialprogramms“ mit der Aussteuerung von „Pflicht im Sozialen“ oder Berichterstatter der widerstandsorientierten Energie – im Steinbock steht er unter der Weisung von Saturn (dem „Bringer von Alter und Verantwortung“ – ein Vollstrecker). Es ändert sich nicht viel im Vergleich zu Dezember: Saturn im Wassermann ist einerseits ein erdender, andererseits ein den Willen und Elan zur Erneuerung Bremsender. Das sind auch „Sparmaßnahmen“ und Mäßigungen im Energiefeld. Das Bestehende verharrt, während immer noch Uranus im Stier das Gemeinschaftliche durcheinanderwirbelt. Eben auch das Finanzielle, das sich erratisch und im steilen Kurs bewegt. Der Monat endet mit einem Uranus-Sonne-Quadrat: Das beinhaltet außer einem aus dem Erleben Gehobenwerden (man fühlt sich getragen von Höherem) auch eine (unberechtigte) „Überheblichkeit“. Das ist gefährlich. Im Wassermann-Monat ohnehin – es kann zu jähen und unvorhergesehenen Aktionen i.S. von Kurzschlüssen (Uranus – Elektrizität und Oppositionen) kommen. Also würde ich dafür plädieren, verbales Zündeln möglichst zu unterlassen.  Es ist sehr viel Explosionspotential vorhanden. Und der andere Patient – jener Neptun in den Fischen? – Er bewegt sich kaum, aber immerhin zwischen einem Sonne-Uranus-GSP und einem Neptun-Uranus, der dann im nächsten Monat vollends erreicht wird. Erst werden die „Bedrohung“ und die Überheblichkeit möglicherweise weder gesehen noch geläutert, sondern „vertuscht“ und verklärt, anschließend besteht die Gefahr, in der „Überrumpelung“ handlungsunfähig zu werden. Der letzte Tag des Monats könnte auch mit einem Zornesruf (bei dem es nicht bleibt, sondern der materielle Folgen hat) beginnen. Mond-Mars  (um 5:19 Uhr gradgenau in Konjunktion) und Venus bilden ein Quadrat von Haus 6 zu 2. Doch noch sind wir da nicht. Jetzt kommt zunächst einmal der Abschluss des Jahres.

Dezember 2022

Der November geht, aber der Krieg bleibt. Es ist einerseits der äußere Krieg, der sich derzeit zum Flächenbrand entwickelt, und andererseits der innere, den jeder von uns spürt und mehr oder weniger führt. Alle Entwicklungen der nächsten Wochen werden wir vor dem Hintergrund der bisherigen Ereignisse beobachten: Die Eskalation der „Last-Generation“-Aktivisten, die Zuspitzung der Vergangenheitsbereinigung mit Verboten und Zensur, der Auseinanderfall der Gemeinschaften in immer kleinere Einheiten, mit dem Ruf nach Gerechtigkeit und Ausschluss der „Ungerechtigkeit“ im Falle einer empfundenen Minderheitenlage. Leider werden mit der „Gleichmachung“ Schicksale aufgehoben und das wird billigend in Kauf genommen. Auch „unser“ Virus begleitet uns noch weiter, entschärft für die einen, für andere, die sich mit entsprechenden Prädispositionen in die medizinische Fremdbestimmung begeben, gefährlich. Die Interessen liegen da ganz unterschiedlich – nur darf man nicht mehr auf der falschen Seite stehen, sofern man noch irgendwie über das Bestehende und das Offizielle kompensiert. Eine Lösung? – Rezepte gibt es keine. 

November 2022

Der November kommt. Es ist ja wieder einiges passiert, und einiges davon wird sich in nächsten Wellen fortsetzen. Die Sonne setzt aber jetzt einen neuen Schwerpunkt und läuft durch den Skorpion, d.h. wir müssen den Pluto im Steinbock im Auge behalten. Skorpion – die Leitbilder rücken ins Rampenlicht. Konzepte, Programme, Griff nach der Kontrolle – und Transformation. Pluto bewegt sich nicht von der Stelle – steht Ende Oktober auf 26°13 und Ende November auf 26°45 und bildet – nach vielen gewichtigen Konjunktionen in den Jahren 2020 und 2021 – jetzt wieder mehr ein Grundrauschen für die anderen Szenen. Konstant stehen Jupiter und Neptun in den Fischen mehr als sie „laufen“. Beide sind rückläufig und bilden eine Konjunktion von 7° Orbis, Neptun streift um den GSP von Sonne-Uranus herum. Bei Sonne-Uranus denken wir an Bedrohungserwartung, die Alarmglocken läuten, aber man weiß nicht so genau, woher die Gefahr kommt. Ist es Gefahr? Ist es eine Täuschung? Tun können wir nicht viel, auch wenn viele unter dieser Konstellation in Aktivismus verfallen: Neptun lässt sich nicht zwingen, und er macht unabhängig von Abhängigkeiten wie z.B. auch der Aussteuerung an vorgefundene Lebensumstände. Die einen „nutzen“ das, indem sie weitermachen wie immer und die anstehenden Veränderungen ignorieren, andere täuschen sich über die Größe und vermeintliche Größe, die man ihnen hier und da vorspielt. Wieder andere beginnen und fahren fort mit Aktionen zur Bereinigung der Vergangenheit. Jupiter hilft dabei, das sogar  als eine Art Religion zu verstehen. Es bieten sich mehrere Bereiche an, in denen man „religiös“ werden kann. Andere fallen in Starre. Neptun-Uranus entsteht nämlich auf diesem Punkt – das Erschrecken vor einer Wahrheit, der nicht erlaubt wird, ins Bewusstsein zu steigen. Da ist also eine Wahrheit, die „ungeheuerlich“ ist. „geheuer“ bedeutet ursprünglich „zum Haushalt, Hauswesen gehörig“ und deshalb „vertraut, angenehm“. Wir haben es – gar nicht einmal um die Ecke gedacht – mit einer Wahrheit zu tun, die fremd und unvertraut ist, sogar unvorstellbar. Gedeutet geht es um den Zerfall des Ursprungs – wenn der Neptun bereits in der Herkunft nur noch Funktion ist, und zum Ursprung (Uranus) gewandelt in Raum und Zeit geteilt wird, ist auch der Ursprung schon gestört. Uranus – Nerven, Nervenbahnen. 25° Fische, 5° Widder = Uranus-Neptun. Uranus-Sonne = Atemlähmung (vgl. WD, Bd. 7, S. 310ff). Postpolio (Poliomyelitis = spinale Kinderlähmung) und Post-COVID haben da einige Gemeinsamkeiten. Akut wandert Mars über die Konstellation; im Quadrat (auch Mars ist rückläufig!) noch auf den Neptun zulaufend, vom 19.11. bis 23.11. exakt und dann wieder abnehmend bis zum 10.12. Dann ist das Quadrat vorläufig „Geschichte“, der akute Strom der verletzten Immunabwehr und der Unfähigkeit der Durchsetzung läuft vorerst aus. Vorbei ist es dann nicht. Ein anderer Schauplatz ist das nach wie vor bestehende Saturn-Uranus-Quadrat, mit dem Uranus, der bis zum Monatsende nochmals auf die 15° Stier zurückläuft. Seine „große Stunde“ wird er ab dem 8.11. bekommen, wenn die Sonne mit Merkur-Venus im Gefolge in Opposition steht. 

Bei einer Berechnung von Sonne am IC (in der ersten Hälfte des Monats haben wir zu Tagesbeginn einen Löwe-AC, ab dem 10.11. eine Jungfrau) ergibt sich die Opposition eben genau von MC zu IC – Uranus in Haus 10. Das dürfte ein „gewaltiges“ Datum sein – vielleicht der Aufbruch politischer Zusammenarbeiten und Koalitionen? – Schicksalstag der Deutschen dann am nächsten Tag: Der Mond steht auf dem Saturn-Mondknoten-Punkt im Stier und auch noch in Quadrat zu Saturn. Ungeheuerlich. Dass der gedachte Mondknoten (aufsteigend) auch noch in Konjunktion zu Uranus involviert ist, spricht von der zusätzlichen Bedeutung des Auftrags zur Wandlung in der Gesellschaft. Dass es in anderen Teilen der Welt zu „Revolutionen“ kommt, versteht sich vor allem daher. In Teheran wird z.B. am 9.11. bei einer Sonne am MC Pluto auf den AC zu stehen kommen, der Mond auf 27° Stier alias Jupiter-Venus) in Haus 4. – Skorpion am MC – und Pluto wird sichtbar. Befreiung aus der Unterwerfung? – Wir werden es sehen.

 

Oktober 2022

Wir befinden uns bereits (es ist der 28.9.) im Waage-Monat – heute sind 4°46′ alias Venus-Neptun erreicht. Aphrodite steigt aus dem Wasser, habe ich mal vor drei Jahren notiert (von wem wohl inspiriert?) –  eine Begegnung ist es sicher – wenn auch vielleicht für die einen eine mit dem Mystischen und für andere eine mit unbefriedigenden Missverständnissen. Mitdenken müssen wir auch den Stier mit seiner Venus (und darin schwingt der Uranus mit): Haben wir etwa Feuchtigkeit und Schimmel in den Wänden? Waage also – Strategin, Mediatorin, Hirtin, und auch Ausgleich bei einzugehenden Kompromissen. Wir werden das Ringen um Arrangements beobachten können.

Während ich die Kalender zuvor immer auf die Sonne am MC gerechnet habe, schaue ich dieses Mal von der Nachtseite darauf. Bei der Mittagssonne ergibt sich bis zum 27.10. ein Schütze-AC; danach wechselt die Qualität in den Steinbock. Mit der Sonne auf 0:00 Uhr ergibt sich ein AC von Krebs, der am 12.10. in den Löwen wechselt. Die Tage beginnen und enden mit der inneren Einkehr. Es ist nach dem Mond zu schauen, denn der gibt als Herrscher vom AC den folgenden Tagen ihr Gesicht. Über den gesamten Monat steht zuerst im Zulauf, dann im Entfernen die Venus um die Sonne (die – nur um es überflüssigerweise zu bestätigen – im 4. Haus) herum – Sonne-Venus in der Waage: das weist auf das Ineinandergreifen von in Aufruhr befindlicher Gemeinschaftlichkeit (also das Soziale) und den Versuch, die polaren Strömungen im Wesen zu denken, einen Konsens herzustellen und Frieden zu stiften, hin. Der Ruf an den „grünen Tisch“. Und darüber laufen noch andere Ereignisse. Mars z.B. läuft während der nächsten vier Wochen bis auf 25°36′ Zwillinge vor, und wird am 31.10. rückläufig. Zusammen mit der Waage-Sonne ergibt sich da eine „Verbalaggression“, die sich noch keine Handlungskonsequenzen enthält. Die Waage ist im Handeln zurückhaltend. Gleichzeitig wird der bis jetzt rückläufige Saturn am 24.10. direktläufig. D.h. in das bestehende Uranus-Saturn-Quadrat tritt eine neue Qualität ein, es bewegt sich etwas – zu vermuten ist, dass das die Ordner der Visionen (im Neuerschaffen die bewahrenden Kräfte) das Davongaloppieren in den Beständen drosseln. Das könnten Belange von Finanzen und Finanzmärkten sprich zinspolitische Dinge sein.

Jupiter, der ebenfalls rückläufig ist, steht am 1.10. auf 3°08 Widder, bis zum 24.11. läuft er über die 0° Widder (da war er ja bereits!) bis auf 28°47′ Fische zurück und wird dann erst wieder direktläufig. Großräumig angelegtes, aggressives Voranpreschen nimmt zunächst ab, kann auf neue Füße gestellt werden. Der Zeitpunkt dafür wird etwa am 28.10. in den frühen Morgenstunden gekommen sein.  An diesem Tag ergeben sich Hinweise, dass sich eine Fehleinschätzung, was die eigenen Größe angeht, aufklärt und korrigiert. Für die „Energiefrage“ müssen wir wohl den Widder (Mars im Luftzeichen Zwillinge gasförmig?) befragen, Uneinigkeit, es fehlt ein wirkliches Leitbild… (Das mit der Energie fügt sich auch erst ab ca. 13.1.2023 wieder Hand in Hand direktläufig, denn Mars geht bis auf 8° Zwillinge zurück und kommt dann mit neuer Mission hervor.) Auch Pluto wird wieder direktläufig: am 9.10. ist es soweit. An diesem Tag bleibt er unauffällig, aber am nächsten Tag überläuft ihn Mond, der kurz vor dem 11.10. in das Zeichen Stier eintritt. Das sieht nach einer bedeutungsvollen Inkrafttretung aus. Der Oktober endet mit einem Saturn, der in die Reichweite des GSP Venus-Pluto rückt, einem rückläufigen Mars und einem rückläufigen Neptun auf 22°56′ Fische. Sonne-Uranus-GSP, die ein Quadrat eingehen. Wie war das noch mit der „falschen Größe“?

 

September 2022

Der Monat der „Jungfrau“ – begonnen bereits am 23.8. Am 25.8. wurde Uranus rückläufig, und von Jupiter bis Pluto werden die äußeren Planeten den gesamten September über rückläufig bleiben. Das heißt: wir werden erst ein Anhalten verspüren und daran anschließend spätere Déjà-vus erleben; allerdings laufen darüber die inneren Planeten doch etwas anders ab. Merkur wird als erster in die Waage eintreten, ein wenig erkundschaften, beobachten, was „geht“, was an Begegnungen möglich wird, er läuft vor bis auf 8°55′ Waage alias 9° Uranus-Pluto-GSP – und bekommt das „kalte Grausen“, er kehrt um. Auf Uranus-Pluto könnte ihn eine herbe Enttäuschung erwarten, und eine Erwartung zusammenbrechen. Das wird am 10.9. der Fall sein. Am 23.9. kommt Merkur wieder auf 0° Waage (neuer Versuch?) an und geht in die Jungfrau zurück. Während die Sonne also nach vorne schreitet, zieht er sich zurück – Innenschau. Venus und Mars stehen in etwa konstant im Quadrat zueinander: ein Mars in den Zwillingen: aggressive Ausübung dessen, was Uranus da im Stier veranstaltet. Das Gemeinschaftliche wird aus den Angeln gehoben – man redet von Solidarität – wer mit wem? Da ist keine. Es herrscht Hauen und Stechen. Das Quadrat von Saturn und Uranus schiebt sich aneinandergekettet rückwärts, eine belastende Situation, die sich kaum entladen kann. Mitte des Monats September stehen sich die Sonne und Neptun gegenüber. Ich schätze mal, diese ganze Gender-Sache und Verhinderung von Diskriminierung gelangt zu neuer Blüte – man kann gespannt sein.

 

August 2022

Der kommende Monat wird es in sich haben. Es werden sich Mars und Uranus im Stier treffen und für Unruhe im Belangen des Gemeinschaftlichen, von Unternehmen, von staatlichen wie auch sozialen Einrichtungen. Streiks, gewaltvolle Aufbrechungen; schließlich wird Mars in den Zwilling wechseln (was entsprechende Energie in den Umraum hinein bedeutet), während Venus aus dem Krebs in den Löwen läuft (Sicherheits- aber auch Öffentlichkeits- und „Bild“-Belange das Innenpolitische wie auch die Außenpolitik betreffend), Merkur aus dem Löwen in die Jungfrau und schließlich in die Waage (Aussteuerung, Anpassung und Artikulation der Bilder, Austüfteln einer Strategie und deren Vermittlung) – und der Wechsel der Sonne in die Jungfrau, der mehr Bewusstheit für die Belange dessen bedeutet, was die Ansicht des zu Lösenden wäre. Es geht natürlich um Finanzen und um „Ressourcen“ (Stier mit Mars und Uranus), ein Thema – da der Mondknoten darauf steht – , das nahezu karmisch über uns kommt. Also Spaltung und viel Ärger – mit der Maßgabe, den berühmten Gürtel enger zu schnallen (Sonne-Saturn-Opposition bei weiter bestehenden Saturn-Uranus-Quadrat): Anspannung mit Explosionspotential.

 

Ein Leser eines meiner Gedichte wies mich darauf hin: Die Mitte (in sich selbst) und die Gegenwart gehören zusammen. Bleiben wir in unserer Mitte (das bedeutet nicht in der Mitte einer Herde!) und in der Gegenwart ganz bei uns, ohne uns gegenseitig zu verbrauchen. 

Wir laufen in die ersten Wochen des August, die – wenn wir das Äquinoktium für 2022 anschauen – ebenso wie der September und Oktober einige Überraschungen bereithält.

 

Juli 2022

Der Juni ist noch nicht zuende, aber die Beschäftigung mit den täglichen Meldungen und das Hineinhorchen in die Geschehnisse aus der Welt und insbesondere aus Berlin sowie die Erzählungen von Bekannten schulen das Sehen und Verstehen noch einmal erheblich, und deshalb habe ich den Juli bereits „vorbereitet“. Natürlich bin ich nicht gänzlich gefeit vor „Interpretationen“ – doch ich versuche zwischen dem zu unterscheiden, was mir als Person begegnet und mit mir zu tun hat, und dem, was geschieht, ohne dass es mit meiner Person zu tun hat. Ich bin sicher, dass das geht. Es geht eben nicht darum, was ich gerne „hätte“, wie oder auch andere möchten, dass es wäre. 

31.7.2022 – Der Monat Juli hat einiges entborgen, was bereits lange angeklopft hatte. Wie es sich zeigen sollte, konnten wir uns „ausmalen“, aber erlebtermaßen haben wir nun Gewissheit: die alte Zeit ist vorbei. Jetzt bricht etwas Neues an und wir sind Zeugen, Akteure und ja – auch Gewinner oder Verlierer. 

 

Juni 2022

Die Kürzel sind nicht ganz einfach zu lesen – es handelt sich ja auch um keine Vorschau in einer Zeitschrift, sondern um sehr komprimierte Konstellationen. (Ich übe noch daran.)  Tipp: nicht vordergründig und ausschließlich persönlich lesen, sondern mit Abstand. Die Horoskope habe ich auf Berlin gerecht, immer – wie gesagt – auf die Mittagszeit, und aufmerksame Leser werden feststellen, dass sich auch abbildet, dass manche Konstellationen über mehrere Tage wirksam bleiben. Andererseits lasse ich auch schon mal den schnellen Mond „außen“ vor, wenn sich gerade eine andere Änderung eingestellt hat. Auch im Juni werden wir bei Sonne am MC bis zum 20.6.2022 die Jungfrau am AC stehen haben. Ab dem Wechsel der Sonne in den Krebs (am 21.6.) wird der AC in die Waage wechseln. Das ist dann tatsächlich ein spürbarer Wechsel, denn die Venus wird nun zuständig sein, nicht mehr der Merkur. Die Venus wird allerdings ab dem 23.6. in den Zwilling wechseln, was uns noch einmal den Merkur ins Bewusstsein rufen wird. Von den trans-marsischen Planeten gehen Saturn und Uranus wieder ein Quadrat ein, vor allem, weil Saturn rückläufig wird. 

 

Mai 2022

Noch ist der Monat nicht zuende. Es fehlen noch knappe 8 Tage. Wie ich zu meinen Aussagen käme, wurde ich gefragt. Ja, wie fasse ich in einem Satz zusammen, was andere Astrologen in 10- oder 20-minütigen Vorträgen über Planetenstände ausführlich erklären? Ist das nicht einfach nur oberflächlich? Und damit wiederum überhaupt nicht aussagekräftig?

Zum Verfahren 1.: Ich nehme immer den Mittagsstand der Sonne. Für den 23. Mai (dem heutigen Tag der Verkündung des Dt. Grundgesetzes) ergibt sich damit ein Tages-AC von 9°26′ Jungfrau, Zwillinge am MC, Schütze am IC und der Mond in den Fischen genau auf dem Deszendenten in den Fischen. 2.: Verdichtung – natürlich muss ich mich entscheiden: worauf lege ich das Hauptgewicht? Schaue ich ausschließlich nach der Sonne? Welche Aspekte hat sie? Welche Nebenschauplätze gibt es? (Stichwort: Die im Dunkeln hat keiner auf dem Plan.). Dann: wer oder was steht in Haus 4 und 5, wo stehen die entsprechenden „Vollstrecker“? Es gibt da also Stundenzeiger, Minuten- und Sekundenzeiger, es ändert sich mithin nicht minütlich etwas, sondern wirklich wahrnehmbar stündlich. 

Zurück zum Jungfrau-Aszendenten. Wenn der gegeben ist, steht in den meisten Fällen in unseren Breiten Schütze am IC und der Steinbock an der Spitze zu Haus 5.  Hoffnungsvolles Heimatliches, eine 7-Meilen-Stiefel-Innenpolitik, aber ein spröder und maßgebender Souverän, der sich programmatisch in den (sich wandelnden, auch spaltenden) Bedingungen und der Aussteuerung auswirkt. Indirekt. – Pluto wird auf den Saturn in Wassermann geworfen, d.h. er versucht die Zurückhaltung in der Wandlung (ein Einmahnen von „NichtzuvielNeuem“) zum Programm der Ausführung zu machen. Diesen Inhalt „drahtet“ er – schaut man sich jetzt den nächsten Tag (24.5.) an – an die Sonne in Konjunktion zu Merkur. Das wird eine Verlautbarung geben. Gleichzeitig steht Jupiter-Mars in den Fischen an der Schwelle von Haus 8 zu 7 (oder umgekehrt gelesen). Eine Heimatmission im Außen mit viel Energie bahnt sich an. Dabei: Fische am DC und Neptun in 7 – das ist die Gefahr, dass hier Entgegenkommendes nicht als das, was es ist, gesehen wird. Täuschungen sind möglich. Also man muss hinter die Fassaden blicken. 

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