SPAZIERENGEHEN

Wer viel schreibt und liest, muss zwischendurch auch Pausen einlegen. Gänge raus in die Natur entlüften den Kopf und tun dem Körper gut. Beim Spazierengehen und Fotografieren kam mir im letzten Herbst eine Idee. Mehrere Leute hatten mich gefragt, ob ich nicht doch Astrologiekurse geben möchte, und ob ich auch berate. Bis 2017 habe ich Deutsch als Fremdsprache unterrichtet – nein, unterrichten und beraten wollte ich nicht mehr. Das sagte ich jedenfalls – bis mich die Idee aufweckte… Warum nicht im Gehen Gespräche führen? Warum nicht im Gehen unterrichten und beraten? 

In diesem März 2020 geht es los. Mein Kontakt nach Augsburg steht, eine Seite ist für mich eingerichtet. Mal schauen, wie sich Walk for a talk in Friedberg einführt. 

Ein Jahr später

Abkürzung oder Umweg?

Gerade in dem Moment, in dem es sich als Anfang gefügt hätte, war alles zuende: Corona-Shutdown. Ich konnte gerade noch im Umkreis Flyer verteilen und mich mit einigen Kritikern austauschen – da schlug das Virus zu. Keine Kontakte, keine Treffen. 

Und heute? Februar 2021. Viele Menschen sind isoliert, bräuchten dringend einen Gesprächskontakt. Telefonieren, Skypen, Videokonferenzen sind nicht dasselbe wie nebeneinander herzugehen und die Gedanken von der Leine zu lassen. Die Qualität der Zeit ist gerade nicht wenig luft-dünn, viele Menschen, die alleine und ohne Kontakte zuhause sitzen, kreisen ständig um dieselben Fragen. Vielleicht doch mal Spazierengehen wagen? Sich aus dem Home-Office heraus mit jemandem den Wind um die Nase wehen lassen und Ideen bekommen?

Hier geht es weiter auf die offizielle Seite der Spaziergehbegleitung, vielleicht hören wir uns ja.