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RHIZOM-SCHREIBEN

…was in Wirklichkeit nicht darstellbar ist, weil es ein Rhizom ist, eine unvorstellbare Globalität. (Umberto Eco)

 

Gilles Deleuze

18.1.1925, 2:45 wahre OZ, Paris

 

Der Eigner dieses Horoskops ist u.a. Sprachwissenschaftler und Philosoph. Er hat sich mit einem Psychoanalytiker zusammengetan und über das „Rhizom als Metapher für Prozesse der Kommunikation“ geschrieben. Rhizome kennen wir aus der Botanik: 

 

Rhizom s [von *rhizo- ], Erdsproß, Wurzelstock, Bezeichnung für unterirdisch oder dicht unter der Bodenoberfläche bald waagerecht, bald senkrecht wachsende Sproßachsen zahlreicher ausdauernder Kräuter (Stauden); dienen zur Nährstoffspeicherung und Überdauerung schlechter Witterungsperioden in wechselfeuchten Klimaten. (Quelle hier)

Ich möchte wieder einmal in Kurzform darstellen, warum ein Mensch bestimmte Themen hat, und wie diese sich auch in seinem Werk niederschlagen.


Der Mann ist ein Steinbock. Zuständig ist der Verbund Fische-Wassermann-Steinbock vom II. Quadranten in den I. Quadranten laufend. Es geht also aus dem Subjektiven (hier: Empfinden) über die Welt der Bewegung in die Darstellung des 3. Hauses, dem auch die Kommunikation zuzuordnen ist, hin ins 2. Haus der Form als konkrete Erscheinung.

Das Ausgangszeichen ist der Fisch: An der Spitze von Haus 4 spricht das Zeichen von einer Ablösung, einem Absehen vom eigenen Empfinden (Mond-Neptun mit Schwierigkeiten, zur eigenen Identität zu finden), vom Heim, d.h. vom Zuhause (fühlt sich ungeborgen, fremd, entfernt von der Heimat und den familiären Wurzeln).

Der dazugehörige Neptun weist ins 9. Haus und ins Zeichen der Geschehen als Leben (Löwe): die (i.w.S. religiösen) Anschauungen und die Gefüge von Lebenswelten/Lebensausdrücken anderer Selbstverständnisse oder auch fremder Kulturen werden unter Maßgabe aller Möglichkeiten und Potentiale entfügt, um nicht zusagen, bis auf den Grund des Maßstäblichen und des Prinzips (Skorpion in 12) zersetzt.

Der Fisch beherbergt Uranus, der im 4. Haus verstärkend darauf hinweist, dass hier jemand in seinem Ich-Sein und Empfinden etwas und jemand anderem einen Raum einräumen wird, der ihn aus dem eigenen Leben heraushebt. Uranus-Neptun: es will zwar eine Erkenntnis und eine Erfahrung hochsteigen, es wird ihr jedoch nicht erlaubt, an die Oberfläche zu gelangen. Sie wird deshalb weiter in den Tiefen des Unbewussten versenkt. Daraus folgt die Abspaltung des Geschehens von der eigenen Identität: im Innern ist das Entsetzen wie gelähmt. Es kommt zu Handlungsohnmacht aus dem Empfinden heraus. Die Person ist wie in Trance der Zwangsläufigkeit von Situationen ausgeliefert.

Die Durchführung im 3. Haus: Wassermann als Durchführungszeichen eingeschlossen: die Bewegung in den Umraum ist sprunghaft, nicht linear, nicht den Gesetzen der Logik folgend … die Sprache ist bildhaft, das Denken läuft in Metaphern, die Kommunikation ist im weitesten Sinne ungewöhnlich ursprünglich, originär, an Neuem und am Erkunden von Neuem beteiligt. Die Enthebung aus dem Selbst und die unverbindliche Darstellung bedingen einander.

Das Ergebniszeichen des Verbundes – Steinbock –  reicht ins 2. Haus. Dort steht die Sonne, die die Ebene des Verhaltens festlegt. Insgesamt vier Planeten stehen im 2. Haus und im Steinbock: die Formen in ihrer sozialen Ausprägung sind das Thema, und dazu wird – Saturn in 12 – im Vor-/Unzeitlichen – also außerhalb der Zeit und der Gegenwart gesucht.

Die Sonne kommt aus dem Löwen in 9 – mit dem entfügenden Neptun – und lässt in 2 diese entfügten Lebenswelten als Figuration aufscheinen. Die Steinbock-Sonne will im 2. Haus dafür sorgen, dass eine Ausübung als Erscheinung in einer ihr gemäßen Art vor sich geht, d.h. er sorgt im weitesten Sinne für Ordnung in den Revieren und Territorien. Er will eine gute Stellung in der Gesellschaft erreichen, daher sind für ihn das Verständnis dieser Strukturen wichtig. Er ist bereit Verantwortung zu tragen und seine Pflichten zu erfüllen. Deshalb sucht er nach klaren Grundsätzen, welche die Leistungen aller in einer Gesellschaft regeln. Steinbock ist bereit sich selbst diesen Regeln zu unterwerfen, denn so ist eine geordnete Gesellschaft erst möglich und es können Ziele errungen werden, die eine ungeordnete Gesellschaft niemals erreichen würde.   

Die Venus kommt aus dem Stier in 6 und 7 und aus der Waage in 11: hier entspringt das Denken aus den Vorstellungen vom Unbewussten und tritt formiert und formierend in die konkrete Ausübung der Form als Kollektiv. Reviere mit vielen unselbständigen Teilen, die in einem Geflecht verwoben sind, entstehen.

Merkur in Steinbock und in Haus 2 regelt die Form, artikuliert die Regeln und ist bestrebt, dass sie eingehalten werden. Die Regeln kommen aus dem 12. Haus, sind allerdings ursprünglich die Bestimmung der Gestalt, die allerdings  über den Skorpion – den Pluto in die Gegenwart kommen kann. Pluto und Gegenwart schließen sich aus, weil das Prinzip des Pluto Fügungen prüft und an die Gegenwart ausliefert – oder nicht ausliefert.

Jupiter in 2 als Herrscher von 2: das Fügen und die Anschauung der vielen verschiedenen Figurationen, der sichtbaren Phänomene.  Mit einer Opposition zu Pluto kann man hier von einer Anschauung des Religiösen als Zwang des Ungelösten, von der Verdrängung der Fügung – mithin vom Unfertigen sprechen. Dieses wird Zeichen und dem wird die Weiterentwicklung versagt. Jupiter-Pluto ist die Verneinung der Vollendung, so dass nur Vorstellung von Gegenwart, nicht jedoch Gegenwart entstehen kann.

Im 8. Haus steht die Blockade: die Anschauung des Unfertigen steht im Krebs vor der Gegenwart – das Unfertige des Lebens (das Misstrauen ins Leben, ins Empfinden, dem die Vollendung versagt wird) in seiner Entstehung zeigt sich in den Figuren, die die die Existenz und die Reviere regeln.

Der Skorpion am Aszendenten spricht von einem Menschen, der leitbildorientiert und vorstellungsgebunden ist. Ein  Skorpionaszendent zeigt die Qualitäten der Eindringlichkeit, der Einsicht. Einerseits selbst „versehrt“, kann er zur Heilung gelangen und auch anderen dazu verhelfen. Er kann Misstrauen, Feindseligkeit, Rachsucht und destruktive Emotionen kompensieren und überwinden, oder genau in diese Fallen tappen. Die Persönlichkeit mit Skorpionaszendent ist mutig, entschlossen und energisch. Sie verfügt über Ausdauer und will/muss bisweilen zwanghaft Geheimnissen auf den Grund gehen. Skorpionaszendenten sind dem Prinzip treu – nicht dem Subjektiven.

Mit dem Mars-Pluto-Quadrat (von Haus 5 zu Haus 8) ist die Person gezeichnet mit der Unterwerfung ihrer Mentalität unter eine fremde. Sie ist der Austreiber des Verdrängten – im besten Fall. In jedem Fall wird sie versuchen, das Verdrängte zu entschärfen, zu bergen – unter Umständen mit Gewalt gegen sich selbst und andere. Der Zwang, zur Zerstörung der Form, wenn sie gegen das Prinzip steht.

Mit dem Stier in 6 und 7 orientiert sich die Person am Bürgerlichen (sowohl in bejahender als auch verneinender Weise kann dies gelebt werden) und steuert sich daran aus – das Bürgerliche ist die Fassade, hinter dem „das Böse“ vermutet (man hat Angst) wird, das nicht selten auch dort versteckt ist. 

Das Böse ist das Verdrängte und dieses ist das nicht-gehabte Ereignis, das sich  im Bereich des Illegitimen befriedigt. Als Person wird man mit Mars-Pluto Träger dieses Illegitimen, der immer an ein bestimmtes Ereignis erinnern wird. Er ist Ausgestoßener, einer, der nicht zum Verband gehört, der ein Outlaw ist, den man jagen darf. Die Person stört bereits als Kind die Interessenlage und wird angefeindet. Im Zwang des Verdrängten zu sein, macht nun selbst zum Bösen; indem es sich im Vorgang immer wieder als Vorgang verbraucht, wird man zum Handlanger.

 

Was ist rhizomatisches Schreiben? – Einige Zitate zum Werk der Person*

… In einem Rhizom gibt es keine Punkte oder Positionen, kein Subjekt und kein Objekt, nichts hängt von irgend etwas ab oder bezeichnet etwas. Es gibt weder Sender noch Empfänger, keine Referenzen, keine Signifikanten.

Es gibt nichts als Linien. Die Linien im Rhizom lassen sich nicht als Verbindungen zwischen Positionen verstehen. Das Rhizom besteht nicht aus Einheiten. Die Vielheit wird ausschließlich durch Determinierungen, Größen und Dimensionen definiert. Sie variiert ihre Dimensionen nicht, ohne sich dabei zu verändern (die Kombinationsmöglichkeiten wachsen mit der Vielheit). Ein Rhizom und eine Vielheit lassen sich nicht übercodieren. Sie haben keine supplementäre Dimension, die zur Zahlenvielheit hinzutreten könnte.

Nicht „Eins werden“, sondern „Vielheiten bilden“!

„Jede Vielheit, die mit anderen durch an der Oberfläche verlaufende unterirdische Stengel verbunden werden kann, so daß sich ein Rhizom bildet und ausbreitet, nennen wir Plateau.“

„Wir haben halluzinatorische Erfahrungen gemacht, wir haben Linien gesehen, die wie Kolonnen winziger Ameisen von einem Plateau zu einem anderen liefen.“

„Ein Rhizom kann an jeder beliebigen Stelle unterbrochen oder zerstört werden, es wuchert entlang seiner eigenen oder anderen Linien weiter. Das läßt sich am Beispiel der Quecke verdeutlichen: Das von Gärtnern gefürchtete „Unkraut“ läßt sich nicht ausrotten. Reißt man es an einer Stelle aus, taucht es an anderer Stelle wieder auf. Das Rhizom der Quecke überdauert unterirdisch auch ungünstige Klimaperioden und kann in alle Richtungen wuchern. Ein anderes Beispiel: Mit Ameisen wird man nicht fertig, weil Ameisen ein tierisches Rhizom bilden. Es rekonstruiert sich auch dann noch, wenn es schon größtenteils zerstört ist.“

Ein Kind schränkt nicht ein. Ein Kind nimmt immer mehr auf und setzt zunächst alles zu allem in Beziehung. „Funktioniert das?“ Es baut sich seine eigenen Modelle, die nicht auf bereits existierenden Strukturen aufbauen. Ein ständiges Probieren, Versuch und Irrtum. Das Ziel der Erziehung ist aber das Einfassen in Baumstrukturen. Das Kind wird daran gehindert, „Karte zu machen“. Es soll lernen, sich anzupassen, Regeln zu lernen etc.

„Wenn ein Rhizom verstopft ist, wenn man einen Baum daraus gemacht hat, dann ist es aus, dann kann der Wunsch nicht mehr strömen.“

Vielleicht ist der schizo-kreative Prozess, das „Karte machen“ eines kleinen Kindes ein mindestens ebenso menschen-typischer Prozess wie der Aufbau linearer Strukturen; vielleicht sind die rhizomatischen Verbindungen in der Natur sogar der eigentliche Antrieb der Evolution.

Im Modell spielt es keine Rolle, dass an einer bestimmte Position eine Orchidee existiert, an einer anderen eine Wespe, sondern gerade dass die Verbindung besteht. Das „Sich Ausbreiten“ der Blume, das Deterritorialisieren, ist der natürliche Prozess, der zumindest mit der Selektion zusammenwirkt. Deterretorialisierung erhöht die Komplexität, die durch Selektionsprozesse reduziert wird. Immer wieder begreifen, dass es auch anders geht.

Baumstrukturen aufbrechen.

Die Karte reproduziert nicht ein in sich geschlossenes Unbewusstes, sondern konstruiert es. Sie ist Produktion des Unbewussten. Um von der Kopie zur Karte zu gelangen, muß man immer von neuem Sackgassen auf der Karte lokalisieren und sie dadurch auf mögliche Fluchtlinien hin öffnen. Mit Wurzelbäumen in ein Rhizom vordringen, sich mit Kopien den Karten nähern. Behutsam, denn die Rhizomwelt läßt sich nicht durch die Logik der Baumwelt verstehen.


Wie sieht das in der Praxis aus?


Alles, was ihm einfiele, so schreibt Deleuze einmal selbst, falle ihm nicht von der Wurzel aus ein, sondern erst irgendwo gegen ihre Mitte. In etwa wie wenn jemand einen Grashalm halten wolle, der jedoch erst in der Mitte des Stengels anfange zu wachsen. – Das klingt – befremdlich – aber auch nicht zu sehr. Der eine oder andere mag Bücher kennen (ohne sich jemals mit unserem Thema hier befasst zu haben), die genau so geschrieben sind. Charakteristisch ist das Unhierarchische in dieser Art des Schreibens. Wie ein Rhizom kein System und keine Hierarchien hat, ist es diese Art von Literatur. Das Geschriebene gleicht einer Karte, ist immer nur Ausschnitt – die Zugänge sind an allen Seiten offen. Da gibt es Fluchtlinien, Richtungen, Anknüpfungen und Erweiterungen. Ein Rhizom hat kein Ende, es lässt sich nicht abschließen. In der Praxis haben wir es mit einer Art „Fußnotenroman“ zu tun. Ein solcher Text besteht aus Textfasern, manchmal starken Strängen, die vom Stammtext abgehen – und in ihn eindringen. In einem rhizomatischen Text herrscht das Prinzip der Verbindung (Konnexion) und Vielheit (Heterogenität). Jeder Punkt, heißt es, kann und muss mit jedem anderen Punkt verbindbar sein. Das ist eine Herausforderung für einen Erzähler (also den, der die Geschichte trotz allem einem Leser erzählt): wie kann er das zusammenbringen??

Nehmen wir die Fußnoten, die eine große Rolle spielen: hier spielen sich die Verbindungen zum Stammtext ab. In den Fußnoten erschließen sich Assoziationen – diese sind dann essayartig zusammengefasst.

Was entsteht, sind Fragmente. Typischerweise finden sich in rhizomatischen Werken genau diese fragmentarischen Einzeleinheiten, die als Vielheit doch wieder eine Einheit – nämlich das Buch hervorbringt. Das Schreiben und Lesen geschieht im „dismembering mode“ – einem Modus, der als Mitglied ausschließt.

Das Rhizom-Modell wird immer wieder in Zusammenhang mit der Beschreibung von Migrationsliteratur ins Spiel gebracht. Deleuze und Guattari nannten ihr Modell des Schreibens nämlich auch eine „écriture nomade et rhizomatique”, die zum Konzept der „écriture migrante” als offenem, nicht abgrenzendem und nicht polarisierendem Schreiben gegenüber sehr starke Parallelen aufweist. Das Nomadische, das Nicht-Zugehörige ist ein starkes Motiv – und taucht in Bildern etwa von Entwurzelung auf. 

Da ich hier keinen umfassenden literarischen Aufsatz verfassen will, sondern lediglich das Sosein des Modell“erfinders“ mit seinem Schaffen in Verbindung bringen möchte, überlasse ich die tiefergehende Auseinandersetzung den Interessen der Einzelnen.**

Es ist schon erstaunlich, wie sich doch in dem MODELL – die Vorstellung von einer Revierbildung (= Buch) von Vielheiten, Einzelteilen und Verbindungslinien – wiederfinden. Die Person hat ihr persönliches Ausgeschiedensein aus der Gesellschaft (der Mars-Pluto, der den Familien- und Gesellschaftsverbund von außen betrachtet, der zu einem Nomaden und „Flüchtling“ macht) in ihr Modell eingebaut, und ihr Leben lang daran gearbeitet. Das sogenannte Lebenswerk führte allerdings doch zu keiner Lösung, sondern tatsächlich zu einer Schizo-Analyse, die immer und immer wieder aufgeführt wurde.

Im Alter von 70 Jahren (1995) hat sich Gilles Deleuze in Paris aus dem Fenster gestürzt, kurz nachdem er im Fügungsrhythmus über die Sonne im 2. Haus gelaufen war. Diese Sonne hat einen Mond im Quadrat in der Waage im 11. Haus. Sonne-Mond: ein weiteres wichtiges Lebensthema – das besetzte Leben (Sonne mit Rückseite Pluto ein Sonne-Pluto-Mond-Jupiter – die Auflösung des Familienclans, der in seiner Form Ziel von Übergriffen wird), das sich schwertut, zu sich selbst zu finden und sich in Rollen versucht, die alles sind, nur nicht das Selbst. Im 11. Septar, beginnend am 18.1.1995 hat die Sonne eine Pluto-Opposition von 3 nach 9. Die Venus steht im Wassermann genau auf dem MC: Venus-Uranus – die Aufhebung des Raumes in der Zeit als Ergebnis dieses Septars. – Am 4.11. ist ein Gruppenschicksalspunkt im Krebs angetroffen. Weitere Betrachtungen sind möglich… und auch nötig, um die Vorgänge in ihrer Tiefe zu verstehen.

Zum Schluss noch eine Buchbesprechung von mir – eine misslungene? Warum, können Sie hier lesen:

Vom Scheitern einer Besprechung und vom Herantasten an eine Vorgeschichte

 

Teile dieses Textes werden in „Mütter wie Iokaste“ aufgenommen und sind als solches in einem Buch bei mir erhältlich.


*Die Zitate habe ich hier gefunden.

*** Literatur:

  • Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom. Berlin: Merve 1977. ISBN 3920986830
  • Gilles Deleuze, Félix Guattari: Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie. Berlin: Merve 1992. ISBN 3883960942 und ISBN 3-88396-087-X
  • Afshar, Yasmin, A Deleuzian Reading of Spatial Semiotizations in Paul Auster’s Moon Palace and Teju Cole’s Open City