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VIER WEISEN DES SEINS

Wieder da! Auf vielfachen Wunsch als Weihnachtsausgabe 2017


Die Quadranten und die vier Weisen des Seins

Warum neigt der Mensch zur Nachahmung und beginnt zu dichten?  

„Allgemein scheinen zwei Ursachen die Dichtkunst hervorgebracht zu haben, und zwar naturgegebene Ursachen. Denn sowohl das Nachahmen ist dem Menschen angeboren, es zeigt sich von Kindheit an, und der Mensch unterscheidet sich dadurch von den übrigen Lebewesen […], als auch die Freude, die jedermann an Nachahmung hat. Als Beweis hierfür kann eine Erfahrungstatsache dienen. Denn von Dingen, die wir in der Wirklichkeit nur ungern erblicken, sehen wir mit Freude möglichst getreue Abbildungen, z.B. Darstellung von möglichst unansehnlichen Tieren und von Leichen.“ Aristoteles (S. 11)


Die vier Ursachen des Seins
21 x 21 cm, 72 Seiten,
farbig, Hardcover
Preis: 39,00 €

Wer war Aristoteles?

Gelebt hat er von 384 bis 322 v. Chr. Unter den Philosophen war er der Systematiker. Bis heute gilt er als Begründer der abendländischen Wissenschaft. Er ordnete die einzelnen Wissensgebiete und schuf eine Fachsprache, die nach wie vor verwendet wird.

Aristoteles war Schüler Platons und Lehrer Alexander des Großen. Er gründete in Athen seine eigene Unterrichts- und Forschungsstätte („Lykeion“).
Aristoteles‘ Vater war Arzt – vermutlich erklärt dies den Einfluss, den die Biologie und die Wahrnehmung der Natur auf seine Arbeit nahmen. Was den Menschen vom Tier unterscheidet, ist nach Aristoteles Lesart die Vernunft. Deshalb solle auch jeder Mensch diese Gabe ausbilden und zum „vernünftigen Wesen“ werden.

Was hat er gefunden?

Aristoteles definiert den Begriff der Kausalität anders als sein Lehrer Platon. Er nimmt an, dass eingetretene Ereignisse sich nicht nur mit einer einzigen, sondern mit mehr als einer Ursache erklären lassen.
Voraussetzung, sagt Aristoteles, für das Erkennen der unterschiedlichen Ursachen ist unsere Fähigkeit zur Unterscheidung. Mit ihrer Hilfe können wir ein Strukturmuster von Abläufen erstellen, welches u.a. hilft, erworbenes Wissen zu organisieren. Die Strukturmuster verteilen sich dabei auf unterschiedliche Ebenen, und folgen unterschiedlichen Zeitmaßen.
Die Hypothese dieser vierfachen Bedingtheit eines jeden Organismus bzw. natürlichen Prozesses kann auf Ereignisse jedweder Art übertragen werden. Ich werde das versuchen zu beschreiben.

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In diesem Buch, dessen Titel ich inkonsequenterweise mit „vier Weisen“, dann wieder mit „vier Ursachen“ angebe, geht es um Astrologie. Allerdings ist es kein Kochbuch oder ein Deutungslehrbuch, in dem Konstellationen nacheinander abgearbeitet werden, oder in dem ein Deutungsraster zur Verfügung gestellt wird. Dieses Buch ist ein Versuch, ein Experiment. Werde ich die drei Themen, die ich mir gestellt habe, zusammenbringen können?

Beginnen werde bei den vier Kausalitäten von Aristoteles. Diese werde ich (aber ich bin beileibe nicht die Erste, die das tut!) anschließend zu den vier Quadranten eines Radix aus der Sicht der Astrologie in Beziehung setzen.

Der Leser?

Den Leser erwartet eine Einführung in die Bedeutung der Quadrantenposition der Sonne in einem Horoskop. Warum es wichtig ist, dergleichen zu wissen? – Es ist wichtig, weil es helfen kann, die Beweggründe von Menschen und deren Handeln zu verstehen. Zur Veranschaulichung habe ich die Horoskope vier bekannter Schriftsteller näher betrachtet. Wer bereits Bekanntschaft mit der Astrologie gemacht hat, wird unschwer eine ganz bestimmte Schule hinter meinen Beschreibungen erkennen. Die Münchner Rhythmenlehre und Herr Döbereiner haben mich unverkennbar inspiriert. 

camouflage11_1Mein persönliches Interesse gilt jenen Lebensentwürfen, die zu scheitern scheinen und/oder bereits auffällig geworden sind: Krankheiten, Schicksalskorrekturen, Bewältigungen. Wie man das aus einem Horoskop ersehen kann? – Dazu bräuchte es ein weiteres Buch.
Diesem vorliegenden Buch habe ich Bilder, die bei der Beschäftigung mit der Welt, bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Selbstverständnissen in mir aufstiegen, hinzugefügt. Sie sind am Computer entstanden, aus Fotos, deren gezeigte Realitäten ich verfremdet, bisweilen ins Gegenteil verkehrt habe. Über Realitäten und Wirklichkeiten habe ich an anderer Stelle geschrieben.

Dazu habe ich Monstren geschaffen, Unvereinbares und Vereinbares kombiniert oder Größenverhältnisse vertauscht. Sie lesen dazu Assoziationen, die mir beim Arbeiten einfielen. Sie dürfen sie unbedingt ergänzen, oder verwerfen.

Eine verkürzte Ausgabe mit 40 Seiten und einem kleinen Mangel gibt es für 15,00 Euro. Fragen Sie nach.