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DER ERNST DER KINDER II

 Eine Ideologie der Stärke (heute vielfach etabliert) lässt nicht zu, dass jemand sich selbst verletzbar und angreifbar zeigt – Humor aber entsteht dort, wo jemand aus der Position der Schwäche kommt, wenn jemand sich gegen einen Stärkeren „wehren“ muss.

Ein Ende der Narrenzeit und am Beginn der Täuschung

Seitdem Neptun in den Fischen läuft, gepaart mit Uranus in Widder, mit Pluto im Steinbock und Saturn zunächst noch im Schützen, dann ebenfalls im Steinbock, ist im Netz aller Dinge (und nur dort kann es sich so derart effizient verbreiten) ein Phänomen aufgetaucht, das sich wie ein pandemisches Virus verhält: das Wort dafür ist „fake news“. Fake news sind manipulative, und tatsächlich überwiegend zum Zwecke der Irreführung verbreitete, Wahrheit und Tatsachen vortäuschende Nachrichten in sozialen Netzwerken bzw. Medien. Gezielte Falschmeldungen also, die vor allem zu politischen Zwecken eingesetzt werden.

Gegeben hat es das Wort bereits am Ende des 19. Jahrhunderts, und auch im Jahr 2000 ist es bereits in seiner heutigen Bedeutung aufgetaucht. Ins Deutsche entlehnt wurde es etwa um 2014, konnte sich damals aber noch nicht vollends z.B. gegen das bereits existierende Wort „Hoax“ durchsetzen. (In deutschen Medien hieß eine Falschmeldung „Zeitungsente“, den Begriff habe ich in letzter Zeit nicht mehr gehört.) Der Durchbruch des Begriffs „fake news“ war im Zuge des Präsidentschaftswahlkampfes von Donald Trump (2016) vollbracht, und auch im Zuge der Des- und Falschinformationen im französischen Wahlkampf ein Jahr darauf[1].

In einer Zeit, in der der Einzelne sich nicht mehr darauf verlassen kann, dass das, was er als Nachricht liest, auch tatsächlich dem „Was ist“ entspricht, ist ein Humor, der damit spielt, das Gesehene ins Gegenteil zu wandeln, Bestehendes ins Paradoxe zu setzen und den Verstand des Publikums „an der Nase herumzuführen“ absurd, ja unverständlich.

Waren es – wie gesehen – die Narren, die Komiker und Komödianten, die ein bestehendes System vorführten, anprangerten, entlarvten (und damit sich selbst natürlich auch) und sich dabei der Medien Fernsehen, Rundfunk, Film, Zeitung bzw. Journalismus bedienten, sind derzeit immer häufiger die von der Kanzel herab bzw. von ihren hohen Positionen Falschmeldungen verbreitenden Herrschenden die Narren, die sich der „Medien“ Twitter, Instagram oder Facebook bzw. WhatsApp bedienen. Sie haben die Medien okkupiert und für sich instrumentalisiert, das Publikum sitzt als Zaungast da und wird zweifelhaft von Menschen unterhalten, die sie eigentlich führen sollten.

Jene, die sich mit ihren Tweets, Statusmeldungen und „statements“ hervortun, sind keine Narren, sie sind törichte, gefährliche „Fools“ mit einem Hang zu andere Menschen verspottenden Kalauern, denen allerdings der Sinn für den Humor, der sich selbst nicht ernst nimmt, der Normen und Konventionen in Frage stellt, abgeht. Sie sind das, was z.B. Charlie Chaplin persiflierte: Sie nehmen jedes Wort wörtlich – daraus ergibt sich ja u.a. Slap-Stick-Humor. Den können aber wiederum nur Menschen verstehen, die einen größeren Erfahrungshorizont haben.

Menschen, die UNBEDINGT ernst genommen werden möchten, können sich keinen Humor leisten. Was dagegen oft herauskommt ist ein „Humor“ (oder doch eher Zynismus?) als Methode der Verbrüderung gegen Ausgeschlossene, als Form der Erniedrigung und Denunziation. Was die Welt vom derzeitigen Präsidenten der Amerikaner zu hören bekommt, kommt dem recht nahe. Aber es gibt noch andere Kandidaten, die sich um diesen Titel „bewerben“.

Wie sieht der Humor, die Satire der neuen Zeit aus? Aus den USA:

„Irgendein Witzbold stellte bei YouTube einen Clip ein, der bei einem der republikanischen Duelle Trumps Stimme einfach mit dem Plärren einer Vuvuzela ersetzte. Der Clip traf ein Trump’sches Prinzip: Lärm machen und nachher beleidigt so tun, als habe man irgendeine Aussage getroffen, die doch gefälligst ernst zu nehmen sei. Und anstatt irgendeinen Prominenten mit einer mehr oder minder lebensechten Verkörperung von Steve Bannon zu betrauen, ersetzt ihn Saturday Night Live kurzerhand durch Gevatter Tod. Eine barocke Allegorie als Teil einer Comedysendung, urkomisch aber eben auch erschreckend. Eine Anleitung, wie in der Ära Trump zu lachen sei.

Das Lachen selbst wird härter werden. Als der Neonazi Richard Spencer bei Trumps Amtseinführung von einem vermummten Unbekannten eine Faust ins Gesicht bekam, wurde der Clip, ständig neu gemixt, mit allen erdenklichen Songs untermalt, auf YouTube zur Ikone der Schadenfreude. Gerade in den Pazifistenhochburgen im Norden Kaliforniens war vielen wohl nicht geheuer, wie sehr sie der Gewaltakt amüsierte. Aber vielleicht war das kurze Filmchen deswegen so befreiend: Trump changiert seit Jahren zwischen Humor und Gewalt. Wenn er zu weit geht, dann soll wieder alles nicht so gemeint gewesen sein und man soll sich mal nicht so haben. „Ernst, aber nicht buchstäblich“ solle man Trump nehmen, erklären verschiedene Medien seit Monaten – auch dann noch, wenn er buchstäblich umsetzt, was er gesagt hat.“[2]

Das wirklich Neue an dieser Humor-Situation ist eben, dass ein Mann wie der amerikanische Präsident jetzt nicht mehr nur die Zielscheibe des Spotts und der Infragestellung ist, sondern selbst – völlig kindhaft-ernsthaft – mitzumachen scheint, das allerdings ohne Selbstironie und wie es scheint ohne innere Distanz. Es ist völlig unklar, ob wir ihn als selbsterniedrigend oder selbsterhöhend nehmen sollen.

Horoskop von Donald Trump

Ich tendiere dazu – wenn ich in sein Horoskop schaue – ihn als jemanden einzuschätzen, bei dem eine bestehende Revierangst (Neptun in Haus 2 auf dem Neptun-Uranus-GSP in der Waage) und ein Anspruch auf Anerkennung und Überwindung von Brüchen im Revier (Jupiter auf Uranus-Saturn-GSP in 2) zu einer Irritation führen. Der Neptun aus den Fischen im 7. Haus der Begegnung und 8. Der Bindung an die Begegnung (dort ist er unfassbar, entgleitend und täuschend) in 2 ist abgesehen von der Reinigung des Reviers, von der Klärung unklarer Revierfragen auch die Täuschung über dasselbe. Es ist aber Neptun zum Pluto geworden und Mars in 12 lässt ihn verschlagen und lügenhaft erscheinen. Als Löwe-AC mit Sonne in 10 muss er brüllen, darf keine Schwäche zeigen, sich keine Blöße geben, MC im Stier – Venus-Saturn: Und ich gehöre doch dazu! Sozialer Trotz, „Trotzsozialismus“, obwohl er eigentlich in kein Kollektiv gehört, weswegen er auch Kollektive spaltet. Sonne-Uranus: Jede Bedrohung lässt ihn zur Höchstform der Manie auflaufen. Angst, die den Humor – wie ich in allen Analysen zu zeigen versuchte – entstehen ließe, hat er nicht. Er ist ein Werkzeug der Verdrängung (Mond auf Pluto-Uranus-GSP, Pluto in 12, Skorpion aus dem 4. Haus) und als solches ist er angstfrei.

Dabei trägt dieser Mann sogar sowohl die „Narrenkonstellation“ des Sonne-Mond alias Pluto-Jupiter („Der Narr als ein versehrtes Wesen, das mit großer Hoffnung auf eine Vorstellung von Leben hin lebt. Er übernimmt damit die Untergänge derer, die über ihn lachen.“) als Opposition – als auch die des Uranus-Mond alias Uranus-Jupiter („Der Narr als fest im Besitz des Verbandes, den er sich nicht zu verlassen traut, bleibt unentschieden in einem „Heraushalten“ aus allem, was unrein ist. Weder Treuehaltung sich selbst noch dem Verband gegenüber, dabei „unerhört“ und gegen die Moral rebellierend. Seine unbewusste Weigerung, den eigenen Saturn ins Leben zu lassen, sichert ihm das Wohlwollen des Verbandherrschers.“) Entertainer war er: vor allem durch seine Reality-Show The Apprentice (2004–2015)[3] wurde er bekannt.

Der Herrscher seines Sonnenzeichens (Zwillinge – Merkur) und des Endzeichens seines Verbundes allerdings steht wiederum auf einem Pluto-Uranus-GSP (im Krebs) und hat ein Quadrat zu Neptun: unsicher in den Entfernungen, sprich distanzlos. Tragisch ist das – nein, es ist das Groteske an ihm: „Das Groteske verkehrt Dinge und stellt in Frage, was bis dahin als Gegenspieler (religiös, soziokulturell oder tradiert-geschichtlich gesichert) nicht einmal in Andeutung gedacht wurde. Groteskes schafft damit Mehrdeutigkeit, die den Hörer oder Leser die Richtigkeit der bisherigen Ordnung anzweifeln lässt.“

Geburtsjahr 1946, Uranus im Zwilling, Saturn im Krebs, Pluto im Löwen, Neptun in der Waage. Ein unaspektierter Pluto mutterseelenallein als Mine im Unbewussten aller.

Schon in der Vorschule fiel der Junge durch „unbändige“ Aggressivität auf, dabei galten sowohl in der Schule wie auch im Elternhaus strenge Regeln. Gute Leistungen zeigte er im Schulsport, insbesondere in den Ballsportarten. Sein Lieblingssport war Baseball (später gewann er mit seiner Mannschaft einen Meistertitel) und wegen seines massiven Körpereinsatzes (Mars in 12 – aus dem Hinterhalt) war Trump bei Gegnern gefürchtet. Sein Vater, der ihn zu etwas Besonderem „stilisierte“ soll ihm gesagt haben, er sei ein „König“ und müsse bei allem, was er tue, ein „Killer“ werden.

Ich überspringe einige Jahre und komme ins Jahr 1987: Trumps von einem Ghostwriter verfasstes Buch mit dem The Art of the Deal wurde ein Bestseller. Personen aus seinem damaligen Umfeld schildern, dass Trumps Verhalten sich in diesen Jahren verändert habe. Hatten früher seine Mitarbeiter immer Zugang zu ihm gehabt, so sei er jetzt auf Distanz gegangen und habe sich mit Leuten, die ihm applaudierten und keine Bedenken äußerten, umgeben. Außerdem habe er eine Neigung zu Zornesausbrüchen entwickelt.

Das interessiert uns natürlich! Im Jahr 1986/87 erreichte Trump sein 42. Lebensjahr – Übergang über den DC im Wassermann im Fügungsrhythmus – bereits seit 7 Jahren aber im Phänomensrhythmus im 6. Haus mit der Hyperaktivität des Uranus, damit des Uranus-Sonne, befasst. Um diesen Zeitpunkt überlief er im Mai 1987 den Saturn-Neptun-GSP von 2° Fische. Neptun-Quadrat-Merkur wurde indirekt aktiviert. In der Lebensmitte also die Begegnung damit, dass er ein Minderheitenfall mit der entsprechenden Existenzangst bzw. Angst vor Verlust von Materiellem ist. Er erlebt eine ausgewogene seelische Aussteuerung der Eigenmotivationen (gegenüber den Gesetzen der zuständigen Herde) als gefährlich und kann sein Gegenüber überhaupt nicht einschätzen. Er entwickelte ein großes Interesse an den Berichterstattungen über seine Person in den Medien, begann, unter Pseudonym als Insider Gerüchte über sich selbst zu verbreiten. In die Zeit des Durchlaufs durch die Fische (Phänomensrhythmus) und des erneuten Eintauchens in den Versuch der Aussteuerung seiner Umstände (im Fügungsrhythmus) fällt auch der Erwerb mehrerer Fluglinien – und ein Unfall. Wenige Monate vor der geplanten Eröffnung des Trump Taj Mahal (ein von ihm gekauftes Casino-Hotel in Atlantic City[4]) kamen am 10. Oktober 1989 drei seiner wichtigsten Mitarbeiter im Casino-Bereich bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben. Trump zeigte sich davon so betroffen, wie seine Mitarbeiter ihn nie erlebt hatten, und er bezeichnete es später als das schlimmste Erlebnis seit dem Tod seines Bruders Freddy. Er rief persönlich die Angehörigen an und nahm an den Beerdigungen teil. Im Dezember 1990 war die seit längerem bereits prekäre finanzielle Lage nicht mehr zu verstecken. Bis ins Jahr 2000 sollte die Beschädigung der Marke Trump noch dauern, und erst im Jahr 2002 trat der Fernsehproduzent Mark Burnett mit seinem Plan der Reality-Show The Apprentice an ihn heran. Er wollte Trump als den Star verpflichten, um den und dessen Unternehmen sich alles drehen würde. Burnetts Projekt würde enorme Möglichkeiten bieten, die Marke Trump noch bekannter und beliebter zu machen – also griff er zu. Im Jahr 2002 lief Donald Trump im Fügungsrhythmus aus dem Steinbock heraus und über die 0° in den Schützen – im Phänomensrhythmus war jetzt Mars im Löwen angesprochen. Der „König“ auf Sonne-Jupiter-GSP sprang an.

Narr? Oder Tor? Was war in den 15 Jahren zwischen 1987 und 2002 vorgefallen? Das waren sehr wesentliche Jahre im Leben dieses Mannes, der heute ein so irritierendes Bild von sich abgibt. Wir wissen aus den Geschichten anderer Berühmter, wie entscheidend und auch zerstörerisch das Sich-Einlassen mit den falschen Beratern sein kann. Der Mann Donald Trump ist ein bedürftiger Mensch, und die Kontrolle über seinen Mars hat er zu keiner Zeit seines Lebens wirklich gewonnen. Widder als Anfangszeichen seines Verbundes setzt ihn von Anfang in ein Niemandsland. Da bekommt doch sein Wahlkampfausruf „Legt den Sumpf trocken“ („Drain the Swamp“) eine ganz persönliche Bedeutung: Neptun in 2 – die Korruption im Revier, und Mars als sein Rächer in 12. 

Die Alibi-Frage, die zu stellen zwar müßig, aber doch interessant ist: Was wäre aus ihm geworden, wenn sein Vater nicht reich gewesen wäre und der Sohn das Erbe des Vertrieben-Seins (Mars-Neptun und Venus-Neptun) mit dem Verrat des Ursprungs akzeptiert und aufgearbeitet hätte? Auf jeden Fall kann man wohl sagen, dass der Druck auf den Flaschenstöpsel, um den Geist der verdrängten Herkunft unter Verschluss zu halten, immer größer wird und ihn nach und nach der Sprache beraubt. Donald Trump steht im Phänomensrhythmus derzeit genau auf jenen 17° Krebs, die in der Kleinen Epochebewegung angetroffen sind: Mars-Saturn, Mond-Saturn und Saturn-Uranus. Damit gibt es einen Zusammenhang zwischen ihm und den Geschehnissen dieser Monate.

Und noch eine weitere geschichtliche Einzelheit, die wir im Hinterkopf haben sollten, und die für die Weichenstellung in Deutschland ebenso wichtig war wie für die USA. 1989-1990 (Wiedervereinigung von BRD und DDR) befanden sich Saturn, Uranus und Neptun im Steinbock, vom Februar 1991-Februar 1994 zog Saturn durch den Wassermann. Uranus und Neptun standen beim Ingress von Saturn in die Fische immer noch  im Steinbock: Uranus auf 23°18‘ und Neptun auf 21°34.  Dort stehen derzeit – im Juli 2020 – Jupiter auf 22°18‘, Pluto auf 23°46‘.

Der Zeitraum der sieben Jahre 1989-1995 ist – so der amerikanische Astrologe Peter Novak – in Bezug auf die USA „a politically conservative generation that will identify with, strengthen, and further perfect the Republican vision. They are like an ideological time bomb traveling through time, providing a huge shot of Republican idealism into the voter rolls.”[5] Nicht nur in den USA sind die Kinder jener Zeit konservativer als ihre Elterngeneration. Die in jenen Jahren Geborenen sind inzwischen 25 bis 31 Jahre alt (auch meine Kinder fallen mit ihren Geburtsjahren noch in den Zeitraum). Als in den USA Trump 2016 die Wahlen gewann, waren sie 21-27 Jahre alt und insbesondere die Jüngeren waren zum ersten Mal bei Präsidentenwahlen zugelassen.  „These people will continue to give the Republican vote a boost, a strong shot in the arm, for the next fifty years.”

Was macht sie zur Zeitbombe? Mit Neptun und Uranus in Steinbock – um die Jahre 1987-94 auch in Konjunktion – sind sie Kinder einer „vergessenen Welt“ [6] – ich denke gerade an die Reihe der paläontologisch-beratenen „Jurassic“-Filme, von denen eine Episode aus dem Jahr 2018 den Titel „Das gefallene Königreich“ trägt. Es gibt keine Königreiche mehr, so wie es keine Könige mehr gibt. Diese Kinder sind die ersten, die „den Neuanfang“ werden einläuten, und dafür die Zerstörung herbeiführen müssen. Ihre Angst übersteigt das, was wir bisher erlebt haben, um ein Vielfaches.

Es ist keine Kausalität, sondern Synchronizität – die „fake news“ hielten Einzug, und die Toleranz verschwand. Es fühlt sich irgendwie jeder jederzeit in irgendeiner Weise angegriffen. Der Ernst, der sich damit über die aufsteigenden Themen legt, ist rigoros – sei es die Vehemenz, mit der „Gleichberechtigung“ eingefordert wird, oder die Vehemenz, mit der Andersdenkende aus der Gesellschaft herausgeworfen werden, um nur zwei zu nennen. Strenge ist die Gegenreaktion zur Angst, und in verhärteten Fronten – wie die, deren Entstehen wir entgegenlaufen – geht es um Leben und Tod. Ließ sich noch im letzten Jahrhundert Angst mit Humor bannen, hilft in der Auslöschungs-Pandemie, während der die sog. Verschwörungstheoretiker zwar die Irren sind, die das Wirkliche hinter den Geschehen ahnen, die Normalen aber alle gelähmt in Angst um ihr kleines, völlig unwichtiges Lebens vieles opfern würden, offenbar nur der Ruf nach drakonischen Maßnahmen.

Mit diesen Hintergründen weiter zu den Kindern von heute.

[1] European Journalism Observatory („Europäisches Journalismus-Observatorium“, EJO), 28. April 2017. Stephan Mündges: Desinformation auf Facebook. de.ejo-online.eu, 13. Juni 2017

[2] Wer wohl zuletzt lacht, von Adrian Daub, Stanford, 10. Februar 2017 auf: https://www.zeit.de/kultur/2017-02/donald-trump-satire-humor-saturday-night-live/seite-2

[3] Trump erlangte zu Beginn der Show eine große Popularität besonders unter Schwarzen. Später (2015) aber äußerte er sich despektierlich über Obama und die Sympathien gingen verloren.

[4] Das Casino wurde am zweiten und dritten Tag nach der Eröffnung im  April 1990 von der zuständigen Behörde geschlossen, weil große Mengen Spielmünzen verschwunden waren. Trump konnte dies mit der Behauptung, man sei wegen des unerwartet starken Ansturms beim Zählen der Münzen nicht hinterhergekommen, in den Medien zum Positiven wenden.

[5] Peter Novak in einem Beitrag auf facebook vom 14.7.2020

[6] Titel des Romans von Michael Crichton aus dem Jahr 1995. Er diente als grobe Vorlage für den Film Vergessene Welt: Jurassic Park (1997), der Fortsetzung des erfolgreichen Films Jurassic Park (1993) von Steven Spielberg. Der Roman ist eine Fortsetzung von Crichtons Roman DinoPark (Jurassic Park, 1990) und bedeutet „unerforschte Population von ausgestorbenen Tieren“.