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ASTROLOGISCHE FRAGMENTE XXXV

MUTANTEN UND VARIANTEN

Der Blick in eine noch nicht gegenwärtige Zeitqualität wird ja oft als Prognose „getätigt“ und auch so artikuliert. Hier habe ich ein Horoskop, auf den 18.2.2021, um 11:43 Uhr und 47 Minuten – der Eintritt der Sonne in das Zeichen Fische. Ich bin selbst perplex, warum zeige ich sogleich. Ich wandere einmal los… und erschreibe uns etwas.

Sonne in den Fischen, 18.2.2021, Berlin 11:34:47 Uhr

Christian Drosten, 12.6.1972, Lingen

Ja, wie sieht das linke Bild aus? – „Alles“ im oberen Teil des Horoskops, namentlich Haus 12 zu 11 (Mond, Mars und Uranus im Stier) und (Venus, Jupiter, Saturn und Merkur) am MC und in Haus 9. Die Sonne steht in Haus 10 und ist Neptun unterstellt. Neptun und Pluto flankieren das Geschehen rund um den MC – Neptun in einem Quadrat zum Mondknoten (der auch noch in den Fischen: Findet (ENDLICH) das Prinzip hinter allem, oder: Macht bloß weiter mit eurer Illusion, ihr werdet schon sehen, was dabei herauskommt?). Pluto weist lediglich ein Spiegelquadrat zur Sonne auf. Was heißt „lediglich“ – das ist schon ein Hinweis: Im Banne der Vorstellung von … – Sonne-Pluto ist eine „Festnagelung“, wenn man so will – und hier verweist sie wieder in den Steinbock und auf das 8. Haus, in dem Pluto steht. Eine Festnagelung auf die (ideologisierbare) Kontrolle. (Wenn man Horoskop I und II ekliptikweise übereinanderlegt, steht der Mondknoten des Menschen Drosten fast gradgenau auf diesem Pluto – die Mächte dieser Tage schicksalsbestimmend für ihn.

Das bei einem Zwillinge-AC: die Wissenschaft allgemein als die Ausübung des Erkundens und Benennens des unmittelbaren Existenzumraumes. Der Zwilling tut dies versachlichend, neutralisierend. Merkur als Bewegungselement im Wassermann (der Zukunftstechnologie, nicht unumstritten, und ein wenig fahrig und luschig) in Haus 9: Es wird weltanschaulich und von oberster Stelle (Jupiter-Saturn in Konjunktion, als Erscheinung ohne die Orientierung aus dem Empfinden die Regelung des „Heimatlichen“, des Zuhauses im und vom Mond-Merkur) kommuniziert, abgesegnet von Venus am MC auf dem Saturn-Pluto-GSP in die Moses-Tafeln besiegelt öffentlich gemacht. Diese Venus steht im Quadrat zu Mond und Mars im Stier, steht nicht mitsinnig zum Einzelleben im Gemeinschaftlichen, auch nicht zu dessen Selbstdurchsetzung, sondern gegensinnig dazu. Mars ist der „Bringer von Ärger“ und grummelt und rumort „kollektiv“, im 12. Haus ins Abseits gestellt.

Uranus steht nach wie vor auf dem Saturn-Mondknoten-GSP, es wird „gestorben“, Saturn-MK bedeutet „Trennungen“, das Lösen von Freundschaften, und dies an der Grenze von 12 zu Haus 11, d.h. die jähen Trennungen im Wandel, Uranus auch immer die Mutation und im Stier die gesellschaftlichen Wandlungen, wie auch die in der Erscheinung bzw. der Figuration. Bleiben wir bei diesem Uranus, der quasi wie eine Wand vor dem Eingang in das Haus des „Ursprungs“ steht, seine Heimat, und er quasi im Heimspiel, . Der Wassermann, aus dem er dorthin abgestellt ist, ist mit der Position am MC und der Venus darauf im dritten Schott zuständig für die Spaltung zwischen dem, was als Ergebnis gemeint ist, und dem, was dann verkündet wird.

Mars steht ebenfalls in 51′-Orbis auf einem Saturn-MK: 22° Stier, Widder eingeschlossen in Haus 11: geht man den „Weg der Aphrodite“, wird etwas dem Ungeteilten Entsprungenes bzw. Entspringendes, das sich über Mond und Uranus auf den Weg zu Neptun (der nächsten Schwelle, macht, über den Widder nach 12 zurückgeschickt, auf dass es nicht in die Zeit gelange. Die „Mutation“ und auch das Todbringende wird an der Mauer des Uranus aufzuhalten versucht – und dann stehen auf der anderen Seite des 11. Hauses, hin zum 10., Neptun und Fische. Hier wird Selbstdurchsetzung als todbringend „gelesen“ gelöscht und gereinigt. 

Neptun und Fische in 10 – das hat Saturn-Neptun-Qualität. Schwache Rechtsposition, die Schuldfrage vor und nach dem ungelebten Leben. Häuserspitze und Neptun darauf ein Mond-Uranus-Punkt. Das Herausgehoben-Sein aus dem eigenen Empfinden, die Entindividualisierung im Namen des Reinen und Unterschiedslosen. Mond-Uranus ist auch seelische Zudringlichkeit seitens einer anderen/fremden Identität – und das unter dem Auftrag, das Subjektive mit der Schuld des Lebens (zu leben bedeutet, unrein zu werden) hinter sich zu lassen. Ist das nun gut? (Frage kleiner Kinder, die sich ja noch in der Welt orientieren lernen müssen/wollen.) Wird die Identitätsübernahme abgelegt?

Im 9. Haus und damit über die Grenze dessen, was im Nichtzeitlichen steht (das MC), landet eine „Sache der Anschauung“, umgangssprachlich: eine Frage der Perspektive? Also der Blickrichtung? Mir ist ein Satz im Ohr, der mir zugetragen wurde und der mich sofort aufhorchen ließ. Nachgeschaut fand ich einen Artikel in „Die Welt“ vom 22.1., S. 4: Merkels Plan für ein Ende aller Corona-Restriktionen. Das lese ich im Zusammenhang mit einer Radiomeldung über ein Medikament, das dann demnächst in Deutschland verabreicht werden wird.

Berlin: Die Bundesregierung hat ein neues Corona-Medikament eingekauft. Dabei handelt es sich um ein Präparat auf Antikörper-Basis. Der „Bild am Sonntag“ sagte Bundesgesundheitsminister Spahn, dass es bereits ab kommender Woche eingesetzt werden soll, zunächst einmal in Uni-Kliniken. Vorteil des Medikaments sei es, dass die Antikörper wie eine passive Impfung wirkten. Bei einer frühen Verabreichung könne das Risikopatienten helfen, einen schweren Krankheitsverlauf zu verhindern, so Spahn. 200.000 Dosen habe der Bund für insgesamt 400 Millionen Euro gekauft. Deutschland ist damit das erste Land in der EU, das dieses Medikament einsetzt. Bekannt ist das Präparat aus den USA. Der ehemalige US-Präsident Trump ist während seiner Corona-Infektion im vergangenen Jahr damit behandelt worden. [Quelle: B 5 aktuell, 24.1., 12:30 Uhr]

Soso, ergänzend zur Impfung. Oder anstelle der Impfung? (Ob man sie befürwortet oder nicht, sei dahingestellt.) Der Satz bzw. das Satzfragment, das mich ansprang: „… dennoch skizziert die Kanzlerin den Zeitplan für ein Ende der Beschränkungen ab ca. dem 21. September. Es geht dabei in erster Linie um eine politische Entscheidung.“ Herumgeeiere mit dem Impfstoff, wohin abgeben, wer tritt hinter wen zurück? – Es wird viel berichtet.

Zurück zum 18.2., der ja zeitlich nach dem als neuer Entscheidungszeitpunkt zu weiteren Corona-Maßnahmen festgelegten 14.2. liegt, an dem wissenschaftlich-politisch überlegt und entschieden werden wird.

Eine Spielerei: das Aspektebild zeigt – aus der Distanz betrachtet – eine Anordnung um eine leere Mitte. Ich will es nicht übertreiben, aber das fällt mir wirklich zum ersten Mal so derart ins Auge, dass ich den mir zugeworfenen Faden mal aufnehme.

In dieser gelb markierten Mitte sind es Mars und Jupiter, die keinen Aspekt miteinander eingehen. Das könnte ja schon einmal tröstlich sein, oder eben aufhorchen lassen. Mars-Jupiter – der „Kreuzritter“ – eine Diagonale aus dem Engramm des nicht zugelassenen Empfindens ist der impulshafte Angriff gegen das Fremde und als Kehrseite der spontane Einsatz für das Fremde. Die Eigendurchsetzung in der Ausübung der Kollektive der Begegnenden. Setzen wir Jupiter-Schütze als die „Hoffnung“, Mars als Angriff darauf, dann schneidet im Mars-Jupiter der Mars in etwas, das in Aussicht gestellt wurde. Nehmen wir die Politik als großes Anschauungsbetätigungsfeld der jupiterischen Intellektualität und Mars als die Energie, die zu dessen Betreiben nötig wird – dann haben wir wohl ein Vakuum zu erwarten. Bei Mars-Jupiter kommen wir nach der Rückseitenlehre auf Neptun-Jupiter der oberen Reihe, bei dem sowohl Uranus als auch Saturn in die Lücke fallen, bzw. aus ihr heraus. Die Anschauung des Reinen. Das haben wir übrigens ja nicht nur in Hinblick auf die Gesundheitslage (Belange der Jungfrau-Neptun-Achse), sondern auch auf die Sprachlage als Achse von Krebs zu Steinbock. Die Bereinigung von Benachteiligung und Diskriminierung (heißt: Unterscheidung) zieht sich durch den Wortschatz (Gendersprache und der sozialistische Gebrauch der Partizip-I-Substantive) bis hin zur programmatischen Sag- und Nichtsagbarkeit von Hintergründen. Natürlich könnte ich alles Gesagte auch unter diesem Aspekt betrachten – es ist derselbe Vorgang der Oberflächen-Säuberung und Gesunderhaltung.

AC Zwilling hier, Sonne Zwilling dort. Der Zwilling, der Wissenschaftler. Er war eine Weile „untergetaucht“, jetzt ist er wieder da, in seinem Element – Herr Drosten mit einem Gespräch im Spiegel (Nr. 4, 23.1.2021), in dem er ein Karl Lauterbach noch übertreffendes Szenario entwirft und in dem er über die Mutante B.1.1.7 spricht. Seine Sonne steht auf dem 21°-Zwillinge-Grad des GSP Pluto-Uranus (in der Nähe auch noch Sonne-Uranus), triple-getroppelt. Da vertritt die Sonne die Kapitulation der Orientierung aus dem Empfinden und die Hinwendung an die Täuschung durch die Vorstellung. Pluto-Uranus hat Spaltungskraft, das Zusammenstehen dieser beiden Prinzipien polarisiert. Ein Sohn mit Pluto-Uranus wächst in einem Klima heran, in dem sein Leben bedroht ist. Er ist von Beginn an nicht angenommen, weswegen er nun im Aufwachsen versucht, von der Mutter akzeptiert zu werden. Er traut sich nicht, Mann zu werden (das würde ihn dem Hass der Mutter aussetzen), und lebt mit Schuldgefühlen, sobald sich seine Geschlechtlichkeit entwickelt. – Soweit der Auszug. – Mit der Zwillinge-Sonne wird diese „ererbte Vorleistung“ von diesem Mann als Subjekt, das er ist, versachlicht, neutralisiert und mit Begriffen versehen gekennzeichnet. Wissenschaftlich. Und da er nun von einer „Mutter“ „auserkoren“ ist, fürs Kollektiv zu sprechen, bzw. sich entschieden hat, über die Lungen, das Körperalarmsystem, die Bedrohung für das Leben zu forschen, tut er das auch.

Wir haben keine Uhrzeit, deshalb die Sonne am MC, damit wenigstens ein Verteilungsbild entsteht. Pluto und Uranus: Ersterer mit 29°18′ Jungfrau fast auf dem Kardinalpunkt von 0° Waage alias Bestätigung im Sinne der Begegnung und mit Pluto der Fixierung darauf. Uranus ebenfalls in der Waage, bzw. in deren Talsohle und im Quadrat zu Mars im Krebs. Allgemein: Die Durchsetzung des Ursprünglichen mitten im Empfangenden, oder – als ungeheures Bild – das Eindringen in die (Mutter-)Zelle zur öffentlichen Zeugung bei geschwächter Zeugungskraft. Mars im Krebs ist ein Mars-Mond: der Feind – wie in der MRL artikuliert – im eigenen Haus, und das einhergehend mit der Mutation im Mars-Uranus

Beim Sonnenverbund des Zwilling gehört der Mars zur Exposition (nach der Verbunddeutung) im Widder, dessen Kulisse in diesem Fall – wie die Bühne des Stier – leer ist. Mars steht außerhalb des Verbundes bereits im mit Krebs beginnenden II. Quadranten. Auch die Venus (knapp!) als Durchführungsplanet des Stier, und der Merkur aus dem Zwilling neigen sich dem Seelischen, dem Subjektiven, gemeinhin dem Leben zu – Merkur und Venus sind gemeinsam investigativ mit den Anfängen des Lebens beschäftigt, in die die Sonne nicht reicht. Venus-Merkur, die Erscheinungsseite des Uranus-Saturn als einer Stau- und Explosionskonstellation, ungelöst die Aufhebung von Gegenwart als der Tod.

Als Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem wird in Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ die Zahl 42 genannt. Das Horoskop ist auf 12 x 7 Jahre angelegt = 84, die Hälfte ist mit dem 42. Geburtstag erreicht. Achse Aszendent – Deszendent, das ist die Hälfte des Lebens, hier treffen sich auf 0° Waage der II. und der III. Quadrant. Wenn dort Pluto steht, ist er der undurchlässige Türsteher, oder: die belegte Gegenwart.

In seinem Podcast soll Drosten auf diese Frage angesprochen die Zahl 21 genannt haben. Als Witz, wie er im Spiegel-Gespräch angab, oder doch ein „Freudscher Versprecher“? Die 21 haben wir ja gerade als Jahreszahl: 2021. 21 ist ebenfalls ein Achsenschnittpunkt – nämlich MC zu IC bzw. das Alter, in dem wir diese überqueren, mundan der Eintritt ins eigene Leben heraus aus dem „Einzugsbereich der elterlichen Fittiche“ über die 0° Krebs. Der 21. Dezember mit der gradgenauen Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann, die 21° Zwillinge alias Pluto-Uranus, die Tarotkarte „Die Welt“, die Offenbarung des Johannes, 21,1: Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr. Auf dem Chromosom 21 liegen einige interessante „Eigenschaften“.

Das RKI weist – übrigens – darauf hin, dass neben Menschen von über 80 Jahren auch Personen mit Trisomie-21 stark priorisiert geimpft werden sollten. Trisomie-21 belege nämlich Platz 2 der Risikofaktoren für einen tödlichen Verlauf. Das Mortalitäts-Risiko bei einer Sars-CoV-2-Infektion sei bei Menschen mit Down-Syndrom (Stichwort: eingeschränkte Lungenfunktion) in allen Altersgruppen deutlich erhöht, hiervon ausgenommen ausschließlich Kleinkinder. Ab dem Alter von 40 Jahren würden Menschen mit Trisomie-21 ein vergleichbares Sterberisiko wie Menschen ohne Down-Syndrom ab 80 Jahren aufweisen. Bei Personen mit Trisomie-21 sind schwere Lungenkomplikationen (Pluto-Uranus?) um ein Vielfaches häufiger.

Zusammenfassend und zum Ende kommend: die Eindimensionalität, mit der die staatlichen Wissenschaftler auf das rein Physische und Materielle schauen, bringt „Lösungen“ für die Krise hervor, die auf den I. Quadranten eingeengt sind. Pluto-Sonne (in beiden oben gezeigten Horoskopen gegeben) gepaart mit der Zwillinge-Wissenschaft (Saturn-Merkur im Wassermann inbegriffen) kann aus dem Denkmodell gar nicht herausdenken und sieht folglich nur den Weg der Regelungen und Maßnahmen. Die Pluto-Uranus-Bezüge, die hier so überdeutlich auftauchen, sind mit Mikroskopen und Rechenmodellen nicht darstellbar und auch nicht zu finden. Folglich bleiben sie ausgeschlossen und außen vor. Die 42 als Antwort auf die Frage nach dem Leben führt über Neptun-Uranus, die Erkenntnis einer Wahrheit, die so weh tut, dass alles getan wird, um sie nicht zu sehen. 

Mulla Nasruddin kroch auf allen Vieren draußen unter einer Laterne herum, als ein Freund vorbei kam.
„Was machst du da, Mulla?“ fragte sein Freund.
„Ich suche nach meinem Schlüssel, den ich verloren habe.“
Also begab sich sein Freund ebenfalls auf alle Viere, und beide suchten lange Zeit im Schmutz unter der Laterne herum. Da sie nichts fanden, fragte der Freund schließlich: „Wo genau hast du ihn denn verloren?“
Nasruddin antwortete: „Verloren hab` ich ihn im Haus, hier draußen ist aber mehr Licht.“