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ASTROLOGISCHE FRAGMENTE II


Aspekte von 
Erinnern 
im Vergessen

Jean Sibelius hörte kurz nach der Mitte seines Lebens auf, Symphonien zu schreiben und komponierte „kleine“ Stücke für Klavier. Fragmente. Das gefällt mir. So halte ich es jetzt auch. Hier ist ein solches Fragment. Die folgenden Betrachtungen gehören zu einem längeren Aufsatz, der seiner Fertigstellung harrt. Zwischenzeitlich lese ich über das Vergessen, Gustav Mahler und Alma, Thomas Ring und einiges Anderes.


In der Kontinuität der Planeten und Zeichen

Das Übel des Zeitalters und das Charakteristische seiner trägen Schwäche ist, daß man bei so großen Elementen der Welterneuerung sich in schlammartiger Ruhe wähnt.“ (Alexander von Humboldt)

Die Betrachtungen in diesem Fragment gehen auf das Aufeinandertreffen zweier Beobachtungen zurück, die sich wieder einmal auf meinem Schreibtisch fanden: ein Pluto auf 17.1° Steinbock im Januar dieses Jahres, und ein Pluto auf  17.4° im Steinbock im September 1769 – zum Zeitpunkt von Alexander von Humboldts Geburt. Humboldt, mit dem ich mich aus anderen Gründen beschäftigte… Taucht ein Container, eine Information, wieder auf? Welche wiederkehrenden Planetenstände lassen Menschen, die diese Konstellation tragen, ins Bewusstsein der Gegenwart zurückkehren? Und wenn das so ist – was können wir daraus ersehen – vielleicht auch Neues, bisher Unentdecktes – auch in Hinblick auf Humboldt, ganz abgesehen von der Zeit, in der wir leben? 

Am 11.1.2017 standen Neptun auf 10° Fische, Uranus auf 20.6° Widder, Saturn auf 22.5° Schütze. Zur Zeit Humboldts – und jetzt komme ich zum Punkt – lief Neptun (den wir uns doch immer auch anschauen, wenn Pluto etwas Sonderbares anzeigt und wir nach dem Ort der „Verunreinigungsursache“ fragen) durch das Zeichen Jungfrau, das Gegenzeichen zum Fisch. Damit ist eine Achse von der Aussteuerung (des Subjektiven und des Lebens) gegenüber dem Begegnenden und Beeinflussenden und der Erfahrung des Jenseitigen, des Wirklichen, des Ungeteilten ohne Notwendigkeit zur Anpassung gegeben. Humboldt wird derzeit, da Neptun durch die Fische läuft, zum „Erfinder des Naturschutzes“ stilisiert.

Anlass für mich, mir anzuschauen, was die Generationsplaneten erzählen, wo sie stehen und in welcher Phase des betroffenen Verbundes. Neptun, Uranus und Saturn (Fisch, Wassermann und Steinbock = IV. Quadrant) beschreiben – überflüssig es zu wiederholen, aber Überleitung – länger laufende Zeitabschnitte und spiegeln Zeitgeschichte und Entwicklungen darin auf höherer Ebene wider. Mal schauen, wie weit ich komme.

Neptun im IV. Quadranten

Das Zeichen Fische ist – im Fügungsweg der Münchner-Rhythmen-Lehre-Aphrodite gelesen – das Anfangszeichen des Verbundes Fische-Wassermann-Steinbock. Mit Neptun in seinem Hauszeichen ist also doppelt „alles“ offen, selbst die Lösung von der Lösung ist möglich. Diese und wir mit ihr stehen (noch) in den Möglichkeiten eines ganz neuen Umlaufs, diese sind in den Fischen ungeworden, ungedacht, ungeschehen und doch „gewesen“ und vergangen. Im Endzeichen – dem Steinbock – steht der Transformator Pluto. Ihm kommt der Schlussakkord zu – er wandelt oder manipuliert am Maßstäblichen der Wirklichkeit. Das Bild liest sich ein wenig wie:

„Jede Revolution ist viel weniger Bauplatz der Zukunft als Auktion der Vergangenheit.“ (Heimito von Doderer)

Die Phänomens-Richtung ist andersherum: Neptun kam aus dem Steinbock, über den Wassermann und befindet sich jetzt im wässrigen Milieu seines „veränderlichen“ Zeichens. Lesen wir in dieser Reihenfolge, dann steht Pluto derzeit in einer Vorbereitung der „Prüfungsunterlagen“, während Neptun (bereits) in den Fischen gleichzeitig die (Auf-/Ab-)Lösung von allem Vordergründigen andeutet, wenn nicht sogar schon kräftig durchführt.

Neptun in den Fischen zeigt eine Rückführung hin zu den Anfängen des Bewusstseins an. Dort im Noch-Nicht-Geworden und der Auflösung des Zeitlichen (vor dem Wassermann) sind Handeln und Absicht nicht mehr möglich. Stattdessen geht es um das Aushalten des Einbruchs der Wirklichkeit – alles ist offen, wird offen gemacht (und wiederum ohne Absicht) auch so gehalten. 

Diese offene, grenzenlose Wirklichkeit kann – mit oder ohne Befangenheit und Bleibewillen der Menschen in der Realität – die Auflösung aller Unterschiede, aber auch das Bodenlose an sich bedeuten. Die Auflösung von Selbsttäuschung wird schmerzhaft sein. Erweitertes Bewusstsein hört man die einen sagen, wird möglich, oder größere Spiritualität. Wir werden andere Frequenzen erreichen und die Neptun-Energien lassen Phantasien von Unendlichkeit aufkommen. Bis Neptun durch den Fisch gelaufen ist, und das Neue über die 0 Grad Widder trägt, bleibt auszuhalten, dass Illusionen und Verwerfungen im Namen von idealen Religionen entstehen und vergehen. Was finden wir danach vor?

Uranus ebenfalls hat im März 2011 sein Zeichen gewechselt. Er kam aus dem Fisch und läuft gegenwärtig durch das Zeichen Widder. Was denn ist über die 0° Widder, den Anfangspunkt, ins Sichtbare gekommen? – Als Uranus (zeitgleich mit Neptun – dieser zum ersten Mal in das Zeichen Fische) in den Widder trat – bebte in Japan die Erde und ein Kernkraftwerk wurde beschädigt. – Für weitere Antworten befragen wir die anderen Zeichen des Verbundes des IV. Quadranten. Im Steinbock steht der Pluto.

Pluto ist der Prüfer schlechthin. Skorpion geht dem Zeichen Waage voran: bevor die Gestalt, das „Hafte“ des Entstehenden, an die Gegenwart der Waage (im Fügungsrhythmus) ausgeliefert wird, wird sie im Skorpion geprüft. Wo Pluto auftaucht, stellt er die angetroffenen Themen in Frage und entlarvt Überkommenes – oder kontrolliert und ideologisiert die (ungeliebte, deshalb verdrängte) Wirklichkeit in Manipulation. Im Steinbock prüft er bestehende, geltende Konzepte (nicht zu verwechseln mit den gemeinschaftlichen Werten des Stiers) und Maßstäbe auf ihre Gültigkeit. Bisherige wirtschaftliche, politische und religiöse Maßstäbe werden sich (mit Uranus und Neptun in den ersten beiden Zeichen des Tierkreises) als überholt entpuppen.

Saturn, Herrscher von Steinbock, im Schützen: die Anschauung, die Vereinheitlichung, die Fügung der Zeit des Wirklichen. Dies wird bestimmend nach Maßgaben der Erfahrung getan (Saturn ist der Hüter der Schwelle). Im Jupiter-Saturn schauen wir in zwei Richtungen: nach vorne und zurück. Er übernimmt in jedem Fall, und in diesem – von Pluto bestimmten Fall – die Verantwortung für die entstandenen Gefüge, die auf dem Prüfstand stehen.

Die Wesen auf der Welt, die Erde selbst, sind nicht nur Zeuge, sondern bis in den kleinsten persönlichen Bereich Mitspieler und Beteiligte in diesem Tauziehen der weltlichen Phänomene. Da ist ein Vakuum, in das alles Mögliche hineinströmt – Fügungen, i.w.S. Systeme, werden mit großer Energie aufgehoben und neu geschöpft, die Grundfeste einer Inventur unterzogen, wir schauen nach vorne und zurück und gemahnen Geerdetheit, Bewahrung, gleichzeitig steht alles auf Aufbruch. Das ist der Zustand der Welt vom Januar 2017.

In der Tabelle unten habe ich die Zeiten gesammelt, in denen Neptun durch die Zeichen des IV. Quadranten lief. Dachte, das könnte ich mir so einmal anschauen, nur mit Blick auf ein Prinzip. Die Ereignisse dieser Zeiten sehe ich im Zusammenhang des Dreier-Verbundes: was im Steinbock bzw. ersten Zeichen des Verbundes beginnt, wird im Durchführungszeichen, im Wassermann, fortgeführt und im Endzeichen, in den Fischen einem Ergebnis zugeführt. Ich habe verkürzt (s. unten) Zeitgeschehen und Neptun in den Zeichen nebeneinander gestellt, für den Fall, dass es nicht mehr präsent ist.

Neptun im Steinbock Neptun im Wassermann Neptun in den Fischen
     
Dez 1656 – Okt 1670 Jan 1671 – Feb 1684 Mär 1684 – Mar 1697
Sep 1821 – Jan 1834 Feb 1834 – Feb 1847 Apr 1847 – Dez 1861
Jan 1984 – Jan 1998 Jan 1998 – Feb 2011 Mär 2011 – Dez 2025

Neptun im Steinbock

Jan 1984 – Jan 1998

Im Januar 1984 trat Neptun in den Steinbock – Saturn befand sich auf ca. 15° Skorpion, Pluto auf 2.4°. Uranus auf 12.6° Schütze – also in Zeichen des  III. Quadranten. Die Transsaturnier weisen keine Aspekte zueinander auf.

Neptun durchlief also in seinem Verbund des IV. Quadranten aus dem Schützen kommend von 1984 bis 1997/98 den Steinbock. Eine Auflösung von Autorität und Macht oder ethischen Normen geht einher mit betonter Härte, ähnlich wie von 1821-1834 – der Zeit u.a. Metternichs und Hegels – ent­spricht das einer geistigen Desorientierung. Als Neptun am 19. Januar 1984 in den Steinbock trat, geriet z.B. nicht nur die Bundes­wehr als oberste Ordnungs-und Verteidigungsinstanz des Staates, sondern auch die Bundes­regierung in ein ungünstiges Licht. Letztere hatte unter der Auflösungsfunkti­on Neptuns im Steinbock in der Folgezeit beson­ders zu leiden: fast jeder neue Minister war in ir­gendeine Affäre verwickelt, was jedoch ohne Konsequenzen für sein Amt und seinen Verbleib im Amt blieb. Der Regie­rungsstil Kohls bestand in solchen Fällen darin,  die jeweilige Krise „auszusitzen“. Das könnte eine Umschreibung von Neptun im Steinbock sein: der anstehende Konkurs wird verschleppt und man verbleibt auf einer (W. Döbereiner) imaginären Spielwiese.

Im Januar 1998 befindet sich Saturn auf 15.3° Widder (inzwischen in einem Zeichen des I. Quadranten), Pluto ist im Schützen (7.6°) angekommen und Uranus im Wassermann (8.8°). Die Verteilung ist jetzt weiter gefasst – doch die äußeren Planeten haben wieder keine direkten Aspekte zueinander.

Neptun im Wassermann

Neptun trat im Januar 1998 zum ersten Mal in den Wassermann, kehrte im August nochmals in den Steinbock zurück und ging endgültig im November in das neue Zeichen. s. weiter hier.

Neptun in den Fischen

März 1684 – März 1697

Am 15.3.1684 – Neptun überläuft die 0° Fische – steht Uranus auf 0.2° Stier (in einem Zeichen des I. Quadranten mit einer Spiegelkonjunktion zu Neptun), Pluto befindet sich im Krebs und Saturn auf 28° Löwe (in Zeichen des II. Quadranten) – Saturn in Opposition zu Neptun.

In die hier beginnende Zeitspanne fiel u.a. die Regentschaft von Ludwig XIV. 1680-1690 – ein Jahrzehnt der Neuerungen. Jean Baptiste Colbert, Minister wie Modernisierer von Staat und Wirtschaft in Frankreich: er reformierte und organisierte Justiz, Strafrecht, Handel und Forstwesen um. Es entstand eine französische Kriegs- und Handelsflotte, um die koloniale Expansion in Nordamerika und Indien abzusichern. Colbert betrieb systematische Kulturpolitik, rief künstlerische, literarische und wissenschaftliche Akademien, die in Frankreich bis heute Bestand haben, ins Leben.

Von 1684 bis 1697 dauerte die Belagerung Luxemburgs (Reunionskrieg von 1683 bis 1684 als Teil der Reunionspolitik von Ludwig XIV.). Weitere Stichworte dieser Zeit: der Große Türkenkrieg zwischen der Heiligen Liga europäischer Mächte und dem Osmanischen Reich, auch als Großer Türkenkrieg Leopolds I. oder 5. Österreichischer Türkenkrieg bezeichnet, dauerte von 1683 bis 1699. Der  Pfälzische Erbfolgekrieg von 1688–1697 wird auch als Orléansscher Krieg, Krieg der Augsburger Allianz, Krieg der Großen Allianz oder Neunjähriger Krieg bezeichnet und war ein von Ludwig XIV. provozierter Konflikt, um vom Heiligen Römischen Reich die Anerkennung seiner Erwerbungen zu erreichen (wiederum im Rahmen seiner Reunionspolitik).

Kunst, darunter Musik, Malerei und Literatur können viel über den Geist einer Zeitspanne erzählen. Was hat die Menschen beschäftigt? Welche Themen hatten Romane, Gedichte, Fabeln?

In England lebte ein englischer Händler und Schriftsteller namens Daniel Defoe. Er wurde um 1660 in London geboren. Er selbst fällt nicht unbedingt in unsere Zeitspanne – aber das Thema und der Protagonist seines ersten Romanes sehr wohl. Robinson Crusoe erschien, als Defoe bereits 59 Jahre alt war. Der Roman handelt von einem Schiffbrüchigen, der über 25 Jahre lang alleine auf einer Insel überlebt. Vorlage soll der Seemann Alexander Selkirk (1676 geboren und 1721 gestorben) gewesen sein. Robinson Crusoe zählt zu den ersten englischen Romanen und den berühmtesten Werken der Weltliteratur. Die „Robinsonade“ als literarisches Motiv bezeichnet das Eingeschlossensein auf einer Insel. Es tritt der Mensch in die Ödnis des Raumes, der Zeit und der Ewigkeit. Dergestalt kann die den Menschen bedrückende Einsamkeit in ihrer ganzen Schwere empfunden werden. (In der Geschichte landet Robinson 1659 auf der Insel und verlässt sie erst 1686 wieder. Er fährt am 19. Dezember  nach England ab und trifft dort am 11. Juni 1687 nach 35 Jahren Abwesenheit ein.)

Jean de La Fontaine wurde 1621 zur Zeit der Reformation und im Dreißigjährigen Krieg geboren. Er starb 1695 zur Regierungszeit von Ludwig XIV. Bekannt ist er vor allem für seine Fabeln. Über die jungen Jahre und sein literarisches Werk an dieser Stelle nichts – doch über seine späten: 1683 inszenierte die Comédie-Française Fontaines Stück Le Rendez-vous, das aber nur viermal aufgeführt wurde. Es ist nicht erhalten. Ebenfalls 1683 wurde La Fontaine in die Académie française gewählt, allerdings bestätigte Ludwig XIV., der inzwischen unter dem Einfluss der fromm gewordenen Madame de Maintenon stand, die Wahl erst nach längerem Zögern. Als 1687 die Querelle des Anciens et des Modernes die Académie spaltete, gehörte La Fontaine zur Partei der „Alten“. Diese vertraten die Ansicht, dass die Kultur der griechisch-römischen Antike unübertroffen sei und bleibe. 1691 versuchte er sich nochmals als Librettist für die von Pascal Collasse vertonte Tragédie lyrique Astrée. Das Stück wurde ein Misserfolg. 1692 brachte La Fontaine eine revidierte Gesamtausgabe seiner Fabeln heraus. Ende 1692 fand er – schwer erkrankt zum Glauben, bzw. wurde religiös. Als 1693 die schon vor ihm „erfrommte“ Mme de La Sablière starb, zog er an ihrer Statt in das Haus des Bankiers d’Hervart, seines letzten Gönners. Hier starb er 1695 im Alter von 73 Jahren. Vor seinem Tod distanzierte er sich öffentlich von seinen unzeitgemäß gewordenen Contes.

Etwa um die Mitte April 1697 verlässt Neptun die Fische, er steht in einem weiten Quadrat zu Uranus in den Zwillingen (24°). Saturn läuft inzwischen durch den Wassermann (7.8°) und steht in Opposition zu Pluto (4° Löwe).

April 1847 – Dez 1861

Am 26.4. 1847 tritt Neptun in die Fische, Saturn steht im selben Zeichen auf 10.2° (d.h. ebenfalls in einem Zeichen des IV. Quadranten), Uranus auf 15.4° Widder und Pluto auf 25° Widder in der Nähe vom Gruppenschicksalspunkt Mars-Venus (in Zeichen des I. Quadranten). Neptun und Pluto stehen in einer Spiegelopposition zueinander.

Deutschland: Am 11. April 1847 hielt König Friedrich Wilhelm IV. eine Thronrede zur Eröffnung des Ersten Vereinigten Landtags, den er als reines Zustimmungsorgan verstand. Die Mehrheit der Abgeordneten gab sich damit jedoch nicht zufrieden und forderte die regelmäßige Abhaltung von vom Monarchen unabhängigen Landtagen. Auch nach Auflösung der Versammlung am 26. Juni 1847 blieb die Umstrukturierung der preußischen Verfassung in Diskussion und gilt als Vorabend der Revolution von 1848: Das preußische Parlament wurde ohne die Mehrheit der Bevölkerung so zusammengesetzt, dass lediglich der Adel und das Geldbürgertum Mitspracherecht besaßen. Das einfache Volk blieb weiterhin ohne Einfluss.

Von 1850 bis 1860 ging in Mitteleuropa eine in vielen Geschichtsbüchern als „monarchische Restauration“ bezeichnete Erneuerung vor sich. Deutschland war zu jener Zeit ein aus 36 souveränen Einzelstaaten bestehender Staatenbund, kein Staat. Die Ziele der Revolution von 1848/49, einen Bundesstaat nach amerikanischem Vorbild zu schaffen und gleichzeitig mehr Mitbestimmungsrechte für die Bürger zu erreichen, waren mit der gewaltsamen Vertreibung des Rumpfparlaments in Stuttgart am 18. Juni 1849 gescheitert.

Frankreich: Am 2. Dezember 1851 löste der neu gewählte Präsident der Republik Charles Louis Napoleon Bonaparte, ein Neffe Napoleons I., durch einen Staatsstreich die Nationalversammlung auf und sicherte sich noch vor dem Auslaufen seiner ersten Präsidentschaft (1852) für zehn Jahre sein Amt. Unterstützt von Kirche und Heer wurde er mit der Volksabstimmung vom 14. Dezember 1851 in seinem Amt bestätigt und verfügte fortan über diktatorische Vollmachten. Die Gewaltenteilung: aufgelöst. Das Plebiszit vom 21. November 1852 schließlich machte Napoleon III. zum Kaiser der Franzosen. (Dies in Kürze als völlig unzureichende Beilage.)

1856/57 erschien Gustave Flauberts Madame Bovary, deckte die geheuchelte Moral dieser Zeit auf und beschrieb eine vorher kaum gekannte Sexualität. Der Roman stellte mit seiner realitätsnahen Erzählweise einen Tabubruch in einer Zeit großer Prüderie dar. Flaubert wurde von der Zensurbehörde wegen „Verstoßes gegen die guten Sitten“ angeklagt (unter anderem warf man ihm „Verherrlichung des Ehebruchs“ vor). Es kam zu einem Prozess, der mit Flauberts Freispruch endete.

Vielleicht kann auch die jetzt laufende Phase mit Neptun in den Fischen uns unsere aufgesetzte Moral aufzeigen. Sexualität hat in den letzten Jahren eine Richtung genommen, in der sie z.B. aus der Werbung nicht wegzudenken, sie so allgegenwärtig ist, dass wir einmal durchschauen sollten, wie sexualisiert unsere Moral ist (und noch weiter werden wird) und in welcher Weise sich Moralprediger der einen wie der anderen Lesart im Zuge ihres Erziehungsauftrags dieses Themas bedienen. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, einen natürlichen Umgang mit Sexualität zu entwickeln, der weder etwas verdrängen muss, noch ein Machtinstrument ist, und vor allem eine intime, persönliche Angelegenheit nicht zur öffentlichen Anschauung macht.

Nordamerika: 1851 erschien Herman Melvilles Moby Dick. Zur Geschichte vom weißen Wal und dem Kapitän, der ihn erbittert jagte, gibt es eine umfangreiche Sekundärliteratur, es entstanden mehrere Filme. Unter den vielen Interpretationen dieses Stoffes sind auch Stimmen, die meinen, dass die Geschichte um Moby Dick religiös zu deuten sei. Jed McKenna (amerikanischer Autor spiritueller Literatur, geb. 1961) hält Moby Dick für einen der großartigsten Einweihungsromane der Welt. Neptun in den Fischen kann aus spiritueller Sicht gesehen eine Zeitperiode anzeigen, in der es möglich wird, uns unserer wahren Natur bewusst zu werden. Die allem zugrunde liegende Einheit kann direkt erfahren werden und damit ist Neptun in den Fischen das Symbol für die Einweihung in diese Mysterien. Der Roman umfasst mehr als 900 Seiten; er enthält die Geschichte und darin und daneben wissenschaftliche und philosophische Betrachtungen. In beiden finden sich lange, verschachtelte Sätze mit komplexen Metaphern und literarischen und biblischen Anspielungen. Melville kombiniert viele stilistische Mittel und verwendet mehrere Fachsprachen – die des Walfangs, der Seefahrt, der religiösen, wissenschaftlichen und lyrischen Sprache. Auch Dialekte und Soziolekte. Scheinbar zusammengewürfelt und ohne Konzept entspricht der Stil der Mannschaft der Pequod: i.S. eines Jupiter-Pluto – zusammengefügt, was nicht zusammengehört – und facettenreich, und wird – wie die Mannschaft – durch das Ziel (= Absicht?) der Reise, nämlich die Jagd zusammengehalten. In einer Rezension einer neueren deutschen Ausgabe (2004) steht, dies sei die Übersetzung eines „phantastischen Bastards aus Abenteuerroman, neubarocker Allegorie und ‚Great American Novel’“, eines „zugleich archaischen und modernen Werks“. (Dorothea Dieckmann: Texttreu oder lesbar? In: dradio.de. 8. Dezember 2004)

Um den 10.4.1861 verlässt Neptun das Zeichen Fische, verlässt damit den IV. Quadranten, und geht ins Zeichen Widder, Saturn steht im Erdzeichen Jungfrau (3.5°), Uranus auf 9° Zwillinge und Pluto ist im Stier unterwegs (8°) – beides Zeichen des I. Quadranten.

Neptun im I. Quadranten

Der Planet Neptun wurde am 23. September 1846 entdeckt. Er ist damit der zweite „Transsaturnier“, der in die „klassischen“ astrologischen Deutungen aufgenommen wurde. Er löste Jupiter, der bis jetzt Herrscher von Schütze und Fische gewesen war. Natürlich – wie ich es oben versucht habe, kann man im Nachhinein den „neptunischen“ Einfluss bzw. seine Spuren erkennen und deutlich von den Prinzipien des Jupiter oder auch von Uranus (der bereits 1781 entdeckt worden war) unterscheiden.

Noch lebende Zeugen, die von den Erscheinungen der Planetenprinzipe im Alltag berichten, gibt es allerdings nicht. Wir können uns  zwar für die Zukunft Vorstellungen davon machen, wie sich Neptun auswirken könnte, indem wir uns die Geschichte und die Werke von Menschen jener Zeit anschauen – die wir jetzt Lebenden haben gerade einmal die Erfahrung von Neptun im Krebs, Löwen, in der Jungfrau … meine Generation die des Neptun im Skorpion mitgebracht. Inwieweit wir und die Jüngeren (die ihn in den Zeichen des IV. Quadranten haben) „ihn“ schon begriffen haben (sofern man Neptun und das Neptunische überhaupt denkerisch ins Bewusstsein bringen kann), ist fraglich. Neptun in den Fischen jedenfalls erlebt der Planet zum ersten Mal bewusst und in seiner Eingebundenheit in die derzeitigen Konstellationen. Geschichtsbücher können uns nur bedingt die Geschehnisse erklären (wenn wir denn kausale Verbindungen suchen sollten). 

Als hätte ich nicht genug mit wesentlicheren Dingen zu tun (im praktischen Leben) – interessiert mich doch brennend, was uns im Jahr 2025 erwartet. Das Jahr, in dem ich nach tagespolitischer Lage offiziell im Ruhestand sein werde. Dazu werfe ich nochmals einen Blick zurück. Was geschah in der Welt, als Neptun durch den I. Quadranten lief? Hier die zusammengetragenen Jahreszahlen.

Neptun im Widder Neptun im Stier Neptun in Zwillinge
     
Apr 1697 –  Feb 1712 Feb 1712 – Jun 1724 Jun 1724 – Jun 1737
Apr 1861 – Apr 1874 Jun 1874 – Aug 1887 Aug 1887 – Jul 1901
Mar 2025 – Mai 2038 Mai 2038 – Mai 2051 Mai 2051 – Jul 2065

Neptun im Widder

Nehmen wird das Horoskop auf die Zeitspanne wörtlich. Mit Neptun im Widder ergibt sich die Fähigkeit, Impulse für mehr Liebe, Mitgefühl und Schönheit in die Welt zu geben. Musik, Literatur und andere Künste werden sich mit spirituellen und religiösen Fragen beschäftigen; Egozentrik, Aggressivität, Impulsgesteuertheit lassen sich auflösen. Aktivitäten gelten jetzt einem umfassenderen Ziel, das auf sanftere und einfühlsamere Weise als bisher üblich angegangen wird. Die Instinkte sind verfeinert, das Gespür für Intuition macht es unnötig, mit dem Kopf durch die Wand gehen zu müssen. Auch muss nicht auf alles reagiert werden. Die Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit bewirkt allerdings auch eine Anfälligkeit für Eindringlinge, d.h. es herrscht Schutzlosigkeit und Gefährdung im Revier.

Die Initiative ist nun weniger konfrontativ als vielmehr Unterschiede auflösend – Neptun in Widder schafft Gemeinsamkeiten, keine Unterschiede. Damit werden auch Entfernungen überwunden – im schlimmsten Fall kommt es zu Distanzlosigkeit, zu Übergriffen. Es kann zu Täuschungen und Illusionen über die eigene Energie, zu Über-und Unterschätzung des zur Verfügung stehenden Potentials kommen.

Ende April 1697 – Februar 1712

Während Neptun am 30.4. 1697 etwa gegen 11.30 Uhr ins Zeichen Widder wechselt, meldet er eine Uranus-Venus-Konjunktion in den Zwillingen (ebenfalls Zeichen des I. Quadranten) im Quadrat (Orbis 5°). 24.5° Zwillinge alias Gruppenschicksalspunkt Uranus-Neptun. Saturn und Pluto sind durch eine Opposition verbunden: Saturn auf 8.4° Wassermann und Pluto auf 5° Löwe (Zeichen des II. Quadranten), beide im Quadrat zu Mars, der ja für die kommenden 13 Jahre der Gastgeber von Neptun sein wird.

Mitteleuropa: In den April 1697 fiel der französische Überfall auf Cartagena, der als bedeutende Kriegshandlung im neun Jahre währenden Pfälzischer Erbfolgekrieg, s.o., bezeichnet wird, und maßgeblich die später im Jahr geführten Friedensverhandlungen beeinflusste. Der große Türkenkrieg setzte sich allerdings noch fort; im September kam es zur Schlacht bei Zenta, bei der unter dem Oberbefehl von Prinz Eugen von Savoyen ein Sieg über die Osmanen (der Sultan floh nach Temesvár, Verlust von an die 25.000 Soldaten, der gesamten Artillerie und des ganzen Verpflegungsvorrats) errungen wurde. Auch dieser Sieg entscheidend. 2 Jahre später Frieden von Karlowitz.

Das Haus Habsburg wurde mit dem Friedensschluss übrigens zu einer europäischen Großmacht. Es zeichnete sich der Große Nordische Krieg ab, der in den Jahren 1700 bis 1721 in Nord-, Mittel- und Osteuropa geführt wurde. In Schweden: Nach den politischen Reformen führte Karl XI. eine umfangreiche Reorganisation des Militärs durch. Seinem Sohn und Nachfolger hinterließ er bei seinem Tod 1697 einen reformierten absolutistischen Großmachtstaat. Karl XII. war 15 Jahre alt, als er den Thron bestieg, sich selbst krönte und damit die höfischen Regeln brach. Er starb 1718 und hatte Zeit seines Lebens Kriege geführt. Es wäre interessant, sich sein Radix genauer anzusehen.

Im Jahr 1712 verließ Neptun das Zeichen Widder und trat in den Stier. Am 12. Februar 1712 etwa um 12:50 Uhr (auf Frankfurt) stand Neptun zu keinem anderen transsaturnischen Planeten im Aspekt, Saturn befand sich im Löwen (auf knapp 10° rückläufig) und Uranus und Pluto in Konjunktion in der Jungfrau. Drei der äußeren Planeten also im II. Quadranten, und Neptun im Übergang zu Stier als 2. Zeichen des I. Quadranten. Der I. Quadrant – zuständig für den „stofflichen Urgrund“ als Causa materialis – bezeichnet das Material, mit dem etwas gemacht wird. Es geht also um das Gegenständliche in seiner Erscheinung und um seine Räumlichkeit. Im II. Quadranten geht es um den „formgebenden“ Urgrund, der mit Pluto-Uranus aus dem Subjektiven herausgeholt wird, an dem gezerrt und gerissen wird – in Hinblick auf Herkünfte und Ursprünge. Die Causa formalis allgemein basiert auf dem Material, das durch Einwirkung von außen verändert werden kann und auch wird. Unter Einfluss des Entgegentretenden werden bestimmte Möglichkeiten mehr heraus“gestellt“ als andere, die resultierende Veränderung wird durch das Material sichtbar.

Bei Stand von äußeren Planeten in den Zeichen des I. und II. Quadranten kann man davon ausgehen, dass es um weitreichende und langwierige Prozesse der Formgebung geht, das Wirkliche und auch das Wirkende als die Planeten des III. und IV. Quadranten. 

April 1861 – April 1874

Am 13.4.1861, auf Frankfurt gerechnet etwa um 20.00 Uhr, tritt Neptun in den Widder: Neptun aspektiert keinen weiteren äußeren Planeten; Saturn steht auf 3° Jungfrau (II. Quadrant) und hat ein Quadrat zu Uranus auf 9.4° in den Zwillingen. Mars – Gastgeber der kommenden Periode) steht bei Uranus auf  7° Zwillinge = Mars-Jupiter-GSP, und damit auch in Quadrat zu Saturn. Pluto durchläuft den Stier, steht zu diesem Datum auf etwa 8°, bildet ein Quadrat zu Jupiter (den ich aber weiter auslasse). Es beginnt eine neuerliche Periode der I. – und II.-Quadrant-Betonung. Bildekräfte wirken hier auf vorhandenes Material ein und formen es.

Nordamerika: 1861 rückte ein bis jetzt eher „unsichtbarer“ Kontinent ins politische europäische Bewusstsein und beeinflusste das Leben und die Weltpolitik der Alten Welt: die USA. 1860 war Abraham Lincoln zum Präsidenten gewählt worden, Anfang des Jahres darauf erklärten mehrere Staaten des Südens ihren Austritt aus der Union und gründeten wenig später die Konföderierten Staaten von Amerika,  wählten Jefferson Davis zu ihrem Präsidenten. Mit dem Angriff auf Fort Sumter begann am 12. April schließlich der Amerikanische Bürgerkrieg, der insgesamt vier Jahre dauern sollte und sich vor allem an der Frage der Sklaverei entzündete.

Dieser Sezessionskrieg endete offiziell mit der Kapitulation der Konföderierten am 9. April 1865; nach dem Sieg des Nordens wurden die Südstaaten im Rahmen der Reconstruction wieder in die Union aufgenommen. Kurz nach Kriegsende wurde Abraham Lincoln -Anfang des Jahres seine zweite Amtszeit antretend – ermordet. Zu diesem Zeitpunkt (14.4.) stand Saturn auf dem GSP Sonne-Saturn in der Waage, in Opposition zur Sonne, Neptun überlief den GSP Uranus-Neptun und wurde von Mars im Quadrat aspektiert. Pluto auf 11° Stier – hier das Gemeinschaftliche, die Wirtschaft und der Bestand auf dem Prüfstand.

Europa 1861:  Wilhelm I. wurde neuer König von Preußen, Kaiser Franz Joseph I. von Österreich erließ das Februarpatent und das Protestantenpatent, Zar Alexander II. hob die Leibeigenschaft im Russischen Reich auf. Im Jahr 1865 veröffentlichte ein gewisser Karl Marx ein erstes Manuskript: Lohn, Preis und Profit ist die Bezeichnung eines Vortragsmanuskripts.

Osmanisches Reich: Abdülaziz folgte seinem Bruder Abdülmecid I. (am 25. Juni verstorben) als 32. Sultan auf den Thron des Osmanischen Reiches. Unter dem Einfluss zweier Großwesire setzte er den innenpolitischen Reformkurs und die Annäherung an Europa fort. Zu seiner Thronbesteigung beauftragte er einen armenischen Architekten mit dem Bau des Beylerbeyi-Palastes auf der asiatischen Seite Istanbuls. Der Bau ersetzte einen dort befindlichen Holzpalast aus dem 16. Jahrhundert und war 1865 fertig. … Soweit die Stichproben aus dem ersten Jahr. – Auch die nächsten Jahre sind geprägt von Kriegen.

Mitteleuropa: Exakt ein Jahr nach der Schlacht von Gettysburg am 3.7.1865 in den Vereinigten Staaten, hat Mitteleuropa seine Schlacht. Die Schlacht von Königgrätz im Preußisch-Österreichischen Krieg.  Anlass zu diesem Krieg soll der Konflikt um den Besitz der von Österreich und Preußen gemeinsam verwalteten Gebiete Schleswig und Holstein nach dem Deutsch-Dänischen Krieg gewesen sein. 1865 hatte man die Gegensätze mit der Gasteiner Konvention zunächst überwinden können, indem sich Österreich auf die Verwaltung von Holstein beschränkte. Als jedoch Preußen entgegen den Bestimmungen Holstein besetzte, erklärte Österreich die Mobilmachung der Bundesarmee. Darauf trat Preußen aus dem Deutschen Bund aus und erklärte Österreich am 19. Juni 1866  den Krieg. Uranus war inzwischen in den II. Quadranten gewechselt (im Krebs – was ein neues Thema fokussierte: das des Heimatlichen), Saturn befand sich im Skorpion – in einem Zeichen des III. Quadranten – mit einer völlig anderen Weise (Wandel) der Kriegsführung. Es begann das Zeitalter der großen Manöver von Massenheeren, die mit der zwischenzeitlich ausgebauten Eisenbahn schnell und einzeln bewegt werden konnten. Im Unterschied zur napoleonischen Epoche: dort hatte man sich Feuergefechte (Feuertaktik) geliefert. In „Kultur des Krieges“ von John Keegan kann man dazu interessante Details lesen. Wenn man die Welt verstehen will, muss man sich mit den Kriegen auseinandersetzen.

Das Ende der Phase ist am 7.4.1875 erreicht. Saturn steht jetzt im Wassermann auf dem Saturn-Mondknotenpunkt (IV. Quadrant), Uranus im Löwen (II. Quadrant), Pluto und Neptun in Zeichen des I. Quadranten. Die äußeren Planeten sammeln sich damit in einer Hälfte des Tierkreises, wenn man den Tages-MC auf 21.7° Löwe legen wollte. Neptun verlässt das Feuerzeichen Widder und tritt in das Zeichen, das Pluto bereits seit 1851 „bearbeitet“ hat. Prüfung in Hinsicht auf die Reviere, und Territorien und Bestände wie das Gemeinschaftliche. Da sind wir aber nicht mehr… Werfen wir also jetzt einen scheuen Blick in unsere nähere Zukunft.

März 2025 – Mai 2038

Am 30.3. 2025 etwa um 8:20 GMT wird Neptun das Zeichen Fische verlassen und in den Widder gehen. In einem weiten Orbis (7°) besteht eine Konjunktion zu Saturn, der auf 24.3° in den Fischen steht. Der GSP Uranus-Neptun lässt grüßen. Uranus läuft voraus – im Stier auf 24.7° – und in einer Spiegelkonjunktion zu Pluto, der auf 3.2° Wassermann steht.

Diesen Blick werfe ich jetzt alleine für mich und schreibe ihn auf. Derweil beobachten wir alle, wie sich die alten Konzepte auflösen und große Desorientierung herrscht. Vergessen im Erinnern oder Erinnern im Vergessen?